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2020__3749501122Junfermann Verlag 2020. Paperback. New. German language. 9.37x6.69x0.71 inches. Junfermann Verlag paperback
2017x-0520291603Univ of California Pr 2017. Paperback. New. 1st edition. 275 pages. 9.00x6.00x0.75 inches. Univ of California Pr paperback
2025__3819103368Shaker Verlag 2025. Paperback. New. 192 pages. German language. 5.67x0.43x7.99 inches. Shaker Verlag paperback
2023__3864909465Dpunkt.Verlag GmbH 2023. Hardcover. New. German language. 9.84x6.89x2.13 inches. Dpunkt.Verlag GmbH hardcover
2025__357900526XGütersloher Verlagshaus 2025. perfect. New. 320 pages. German language. 4.69x0.91x7.40 inches. Gütersloher Verlagshaus unknown
2015x-365809656XVs Verlag Fur Sozialwissenschaften 2015. Paperback. New. 277 pages. German language. 8.27x5.83x0.70 inches. Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften paperback
2002x-0814775594New York Univ Pr 2002. Paperback. New. 360 pages. 9.00x6.00x0.75 inches. New York Univ Pr paperback
2011TH242208National Portrait Gallery London 2011. 1st Edition. HARDCOVER. Large heavy 4to. in grey faux cloth silver lettering to spine. 176pp on stiff art paper many finely printed b/w photos bibliography index etc __CONDITION : A well preserved AS NEW unmarked copy in an AS NEW complete Dust Jacket very faintly creased along top edge of rear panel looks new in its removable transparent protector. An excellent copy. . To see more of our Photo books type DbbPHOTO in the Keywords search box __We always ship in PROTECTIVE CARD PARCELS National Portrait Gallery, London hardcover
2006SKU0627860Rocky Nook 2020-06-23. paperback. New. 8x1x9. New Textbook Ships with Tracking Rocky Nook paperback
2012x-3663076954Gabler Verlag 2012. Paperback. New. 147 pages. German language. 9.70x6.70x0.60 inches. Gabler Verlag paperback
2008BN7383Prestel Verlag 2008. 2008. Hardcover. 288 x 218 x 54 cm. Der Wettstreit der Gattungen ist beendet im Barock verbinden sich Architektur Malerei und Skulptur zu einem Gesamtkunstwerk. Alle Künste spiegeln Prunk und Machtanspruch der feudalen Gesellschaft und der Gegenreformation wider. Meisterwerke dieser Zeit wie die Würzburger Residenz von Balthasar Neumann die Rokoko- Kirche der Gebrüder Asam in München und die im Versailler Stil entworfene Schlossanlage Sanssouci werden in diesem Band mit ausgezeichneten Abbildungen und Plänen präsentiert. Der barocke Stil entsteht aus einer Weiterentwicklung und Neuinterpretation der Kunst in der Zeit ab 1570. Träger dieser Kunst sind in erster Linie die Potentaten der Gegenreformation und des Absolutismus. Die Werke in denen ein Zusammenspiel aller Kunstgattungen und deren theatralische Inszenierung angestrebt wird dienen der Verherrlichung und Legitimation ihrer Macht. Die Welt als Bühne das berühmte "theatrum mundi" findet sein künstlerisches Abbild in der auf suggestive Wirkung bedachten Inszenierung. Die Feingeistigkeit des Rokoko löst Ende des 17. Jahrhunderts das Pathos des Barock ab wo der Hochbarock auf Illusion abzielte wird diese im Rokoko als artifizielles Spiel entlarvt neue Freiräume öffnen sich: Der launische Einfall des Künstlers das Capriccio erhält nun zentrale Bedeutung. Im Gesamtkunstwerk aus Architektur und Ausstattung das im Rokoko seinen Höhe- und Schlusspunkt erreicht werden diese scheinbaren Gegensätze in einer einzigartigen Synthese aufgehoben. Frank Büttner ist Ordinarius am Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dr. Meinrad von Engelberg lehrt Kunstgeschichte an der Technischen Universität Darmstadt und koordiniert den Studiengang Architektur. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Architektur der Frühen Neuzeit. Stephan Hoppe ist Professor am Kunsthistorischen Institut der Universität Köln mit dem Schwerpunkt Architekturgeschichte des 12. bis 18. Jahrhunderts. Auszeichnung 1998 Offermann-Hergarten-Preis für Dissertation.Die Feingeistigkeit des Rokoko löst Ende des 17. Jahrhunderts das Pathos des Barock ab wo der Hochbarock auf Illusion abzielte wird diese im Rokoko als artifizielles Spiel entlarvt neue Freiräume öffnen sich Der launische Einfall des Künstlers das Capriccio erhält nun zentrale Bedeutung. Im Gesamtkunstwerk aus Architektur und Ausstattung das im Rokoko seinen Höhe- und Schlusspunkt erreicht werden diese scheinbaren Gegensätze in einer einzigartigen Synthese aufgehoben.Über den AutorFrank Büttner ist Ordinarius am Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München. Stephan Hoppe ist Professor am Kunsthistorischen Institut der Universität Köln mit dem Schwerpunkt Architekturgeschichte des 12. bis 18. Jahrhunderts. Auszeichnung 1998 Offermann-Hergarten-Preis für Dissertation. ZU DIESEM BUCH »Die Barockkunst spricht dieselbe Sprache wie die Renaissance aber einen verwilderten Dialekt davon. Die antiken Säulenordnungen Gebälke Giebel usw. werden mit einer großen Willkür auf die verschiedenste Weise verwertet; in ihrer Eigenschaft als Wandbekleidung aber wird ihnen dabei ein viel stärkerer Akzent gegeben als vorher. Die Capitäle insgemein in gefühllos schwülstiger Umbildung. Manche Architekten componieren in einem beständigen Fortissimo. Man wird fragen: wie es nur einem Freunde reiner Kunstgestaltung zuzumuthen sei sich in diese ausgearteten Formen zu versenken über welche die neuere Welt schon längst den Stab gebrochen« Seit der große Schweizer Kunsthistoriker Jakob Burckhardt diese Einschätzung 1855 im Cicerone der »Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens« formulierte hat sich das Bild und die Wertung der Kunst der Barockzeit grundlegend gewandelt. Es waren besonders deutschsprachige Kunsthistoriker wie Heinrich Wölfflin Cornelius Gurlitt oder Alois Riegl die seit etwa 1890 aus einer Spätphase der Renaissance das Modell einer Stilepoche eigenen Rechts schufen. Besonders im Bereich der Architektur die noch lange an den klassizistischen Maßstäben von Vitruv Andrea Palladio oder Karl Friedrich Schinkel festgehalten hatte fand damals nicht nur in der Baupraxis im sog. Neobarock sondern auch in den »großen kunsthistorischen Erzählungen« eine Neubewertung statt. »Barock« wurde zu einem Stilbegriff der aus seiner Epoche heraus erklärt wurde und ganz im Sinne des Historismus des 19.Jhs. grundsätzlich wertfrei gedacht werden sollte. Damit waren jedoch längst nicht alle Schwierigkeiten mit dieser Kunstepoche überwunden. Denn wenn jene Stilhaltungen des »Malerischen« der »offenen Form« der »Unklarheit« oder der »Vielheit« Heinrich Wölfflin - deren erste Ansätze man im Werk Michelangelos sah und die sich dann vor allem vom Rom der katholischen Reform aus verbreiteten - nun auch als positive künstlerische Errungenschafften schätzen lernte so tendierte der entsprechende Stil als abstrakter Begriff unter solchen Rahmenbedingungen gleichzeitig dazu sich zum Maßstab aller Kunst der Zeit aufzuschwingen. Gerade in Deutschland mit seinem reichen Bestand an Neubauten die sich wie in Würzburg München Banz Vierzehnheiligen und anderswo vorzüglich in dieses Schema einpassen ließen mussten die strengeren kargeren und weniger malerisch sich gebenden Werke von nun an als geradezu »unbarock« erscheinen gewissermaßen als Produkte abseits des Zeitgeistes. Tatsächlich hat bis heute die Kunst des 17. und 18. Jhs. vor allem im westlichen und nördlichen Deutschland die nicht so eng den stilistischen Vorbildern aus Rom Wien oder Prag folgte erheblich weniger überregionale Aufmerksamkeit und Eingang in die Kunstgeschichten gefunden als beispielsweise die bayerische oder fränkische. Wenigen war bis vor kurzem außerhalb ihrer Regionen ein Johann Conrad Schlaun Leonhard Christoph Sturm oder Augustin Terwesten bekannt; einige der ambitioniertesten Residenzschlossbauten des 17. Jhs. wie jene in Gotha oder Weißenfels - obwohl weitgehend erhalten - wurden kaum als Vertreter der Marke »Barock« wahrgenommen. Hinzu trat der Siegeszug des über die Kunst Richard Wagners populär gewordenen Begriffs des »Gesamtkunstwerkes« der sich zu einem zweiten eigentlich ahistorischen Maßstab der Barockkunst entwickelte. Auch hier bot die Kunst im Süden Deutschlands bessere Anknüpfungspunkte als jene des Nordens. Wo die in Frankreich oder den Niederlanden besonders gepflegte kunsttheoretische Trennlinie zwischen den Gattungen größeren Einfluss ausübte so in Brandenburg-Preußen in Anhalt oder Braunschweig schien ein wesentliches Qualitätsmerkmal der Epoche nicht erreicht. Angesichts eines solchen Denkmalbestandes sollte sich eine moderne Kunstgeschichte bemühen zwar die alten Erwartungen nicht zu enttäuschen aber auch die Sehgewohnheiten deutlich zu erweitern. Ein weiteres zu korrigierendes Bild besteht in der immer noch geläufigen Annahme der Barock in Deutschland sei vor allem ein Ausdruck der katholischen Kultur und damit des Südens gewesen. Richtig an dieser Einschätzung ist dass die offen konkurrierende Mehrkonfessionalität des Reiches eine überaus prägende Rolle für diese Epoche gespielt hat. Das Formenrepertoire freilich war international und überkonfessionell und weder in den Reichsstädten noch an den Fürstenhöfen standen die evangelischen ihren katholischen Mitbürgern in Anspruch und künstlerischer Kreativität nach. Allerdings wurden besonders in der Sakralkunst in dieser Konkurrenzsituation eigenständige konfessionstypische Gestaltungsweisen entwickelt die als eine charakteristische Besonderheit der bildenden Kunst des Barock in Deutschland gelten können. Grundsätzlich wird man heute nicht mehr die Stilgeschichte als alleiniges Leitprinzip kunsthistorischer Darstellung zugrunde legen. In den letzten Jahrzehnten hat die Kunstwissenschaft eine Fülle von Fragen intensiver gestellt als zuvor: Nicht nur die komplette Neuschöpfung als quasi autonomes Meisterwerk findet Eingang in systematische Darstellungen auch der Umgang mit der Tradition die ganz unterschiedlichen Anschlüsse an ältere Schöpfungen - wie im Fall der zahlreichen Neuausstattungen mittelalterlicher Kirchen - oder die Ausbauprogramme altehrwürdiger Residenzen werden als wichtige und zeittypische Kunstaufgaben wahrgenommen. Fragen nach der Funktion von Bildern und Bauten gelten nicht mehr als Abschweifungen in kunstferne Gefilde. Mit den intensiveren Blicken auf die Auftraggeber und ihre Erwartungen gruppieren sich Objekte ganz neu. Neben die erst seit der Renaissance erkennbare Kategorie des uvres eines Künstlers und die Entwicklung einzelner Kunstgattungen tritt beispielsweise das Aufgabenspektrum eines Auftraggebers die Geschichte eines Typus oder eine andere systematische Fragestellung als Ordnungsprinzip und Fluchtpunkt. Höfisches Zeremoniell und verdinglichtes symbolisches Kapital erscheinen als wesentliche Kontexte bestimmter Kunstgattungen; die Spuren medienhistorischer Entwicklungen werden in die Geschichte der Werke integriert. Heute kann deshalb eine Mehrzahl von »Geschichten« der Barockkunst geschrieben werden. Ähnlich vieldeutig erscheint der zweite Stilbegriff im Titel dieses Bandes Rokoko. Ob es sich hierbei um eine untergeordnete Kategorie des übergeordneten Barockbegriffs um eine eigenständige Übergangsepoche zwischen Barock und Klassizismus oder lediglich um eine »Färbung« innerhalb einer kontinuierlichen Entwicklung handelt wird in der Forschung kontrovers diskutiert: Auch hier haben wir es vorgezogen die Vielfalt möglicher Deutungen nebeneinander zu stellen statt eine einzige für »richtig« oder »heute allgemein gebräuchlich« zu erklären. In der Konzeption dieses Bandes zur Kunst in Deutschland zwischen etwa 1600 und 1770 waren deshalb Kompromisse unvermeidbar und unterschiedliche Positionen der Herausgeber und Autoren mussten in eine tragfähige Gesamtstruktur eingeschmolzen werden. Wir haben uns entschlossen das traditionelle Schema der Darstellung nach einzelnen Kunstgattungen wie Malerei Zeichnung Plastik oder Baukunst sowie die chronologische Ordnung der Werke grundsätzlich zu beachten da das dem Gebrauchswert eines Nachschlagewerks zugute kommt. Wir haben uns aber diesem Prinzip nicht vollständig unterworfen. Um wenigstens anzudeuten dass Kunst in Kontexten entsteht haben wir ein Kloster eine geistliche Residenz und eine weltliche Residenzlandschaft des Alten Reiches ausgewählt und die dort verortete Kunst der unterschiedlichsten Typen beispielhaft zusammengeführt. Barock Architektur Malerei Skulptur Gesamtkunstwerk Künste Prunk Machtanspruch der feudalen Gesellschaft Gegenreformation Meisterwerke Würzburger Residenz Balthasar Neumann Rokoko- Kirche Gebrüder Asam München Versailler Stil Schlossanlage Sanssouci barocke Stil Kunst Potentaten Absolutismus Werke Kunstgattungen theatralische Inszenierung Verherrlichung Legitimation ihrer Macht Die Welt als Bühne theatrum mundi künstlerisches Abbild suggestive Wirkung bedachten Inszenierung. Zusatzinfo mit 10 Karten Sprache deutsch Maße 195 x 265 mm Gewicht 2870 g Einbandart Leinen Kunst Musik Theater Malerei Plastik Barock Kunst Rokoko Kunst ISBN-10 3-7913-3122-1 / 3791331221 ISBN-13 978-3-7913-3122-5 / 9783791331225 Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland: Barock und Rokoko Band 5 GDBK Gebundene Ausgabe Kunst Musik Theater Malerei Plastik Barock Künste Rokoko Künstler Prunk Architektur Malerei Skulptur Kunstwerk Meisterwerke Würzburger Residenz Balthasar Neumann Rokoko- Kirche Gebrüder Asam Frank Büttner Herausgeber Meinrad von Engelberg Herausgeber Stephan Hoppe Herausgeber Eckhard Hollmann <br/><br/>Kunst Musik Theater Malerei Plastik Barock Künste Rokoko Künstler Prunk Architektur Malerei Skulptur Kunstwerk Meisterwerke Würzburger Residenz Balthasar Neumann Rokoko- Kirche Gebrüder Asam ISBN-10 3-7913-3122-1 / 3791331221 ISBN-13 978-3-7913-3122-5 / 9783791331225 Der Wettstreit der Gattungen ist beendet im Barock verbinden sich Architektur Malerei und Skulptur zu einem Gesamtkunstwerk. Alle Künste spiegeln Prunk und Machtanspruch der feudalen Gesellschaft und der Gegenreformation wider. Meisterwerke dieser Zeit wie die Würzburger Residenz von Balthasar Neumann die Rokoko- Kirche der Gebrüder Asam in München und die im Versailler Stil entworfene Schlossanlage Sanssouci werden in diesem Band mit ausgezeichneten Abbildungen und Plänen präsentiert. Der barocke Stil entsteht aus einer Weiterentwicklung und Neuinterpretation der Kunst in der Zeit ab 1570. Träger dieser Kunst sind in erster Linie die Potentaten der Gegenreformation und des Absolutismus. Die Werke in denen ein Zusammenspiel aller Kunstgattungen und deren theatralische Inszenierung angestrebt wird dienen der Verherrlichung und Legitimation ihrer Macht. Die Welt als Bühne das berühmte "theatrum mundi" findet sein künstlerisches Abbild in der auf suggestive Wirkung bedachten Inszenierung. Die Feingeistigkeit des Rokoko löst Ende des 17. Jahrhunderts das Pathos des Barock ab wo der Hochbarock auf Illusion abzielte wird diese im Rokoko als artifizielles Spiel entlarvt neue Freiräume öffnen sich: Der launische Einfall des Künstlers das Capriccio erhält nun zentrale Bedeutung. Im Gesamtkunstwerk aus Architektur und Ausstattung das im Rokoko seinen Höhe- und Schlusspunkt erreicht werden diese scheinbaren Gegensätze in einer einzigartigen Synthese aufgehoben. Frank Büttner ist Ordinarius am Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dr. Meinrad von Engelberg lehrt Kunstgeschichte an der Technischen Universität Darmstadt und koordiniert den Studiengang Architektur. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Architektur der Frühen Neuzeit. Stephan Hoppe ist Professor am Kunsthistorischen Institut der Universität Köln mit dem Schwerpunkt Architekturgeschichte des 12. bis 18. Jahrhunderts. Auszeichnung 1998 Offermann-Hergarten-Preis für Dissertation.Die Feingeistigkeit des Rokoko löst Ende des 17. Jahrhunderts das Pathos des Barock ab wo der Hochbarock auf Illusion abzielte wird diese im Rokoko als artifizielles Spiel entlarvt neue Freiräume öffnen sich Der launische Einfall des Künstlers das Capriccio erhält nun zentrale Bedeutung. Im Gesamtkunstwerk aus Architektur und Ausstattung das im Rokoko seinen Höhe- und Schlusspunkt erreicht werden diese scheinbaren Gegensätze in einer einzigartigen Synthese aufgehoben.Über den AutorFrank Büttner ist Ordinarius am Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München. Stephan Hoppe ist Professor am Kunsthistorischen Institut der Universität Köln mit dem Schwerpunkt Architekturgeschichte des 12. bis 18. Jahrhunderts. Auszeichnung 1998 Offermann-Hergarten-Preis für Dissertation. ZU DIESEM BUCH »Die Barockkunst spricht dieselbe Sprache wie die Renaissance aber einen verwilderten Dialekt davon. Die antiken Säulenordnungen Gebälke Giebel usw. werden mit einer großen Willkür auf die verschiedenste Weise verwertet; in ihrer Eigenschaft als Wandbekleidung aber wird ihnen dabei ein viel stärkerer Akzent gegeben als vorher. Die Capitäle insgemein in gefühllos schwülstiger Umbildung. Manche Architekten componieren in einem beständigen Fortissimo. Man wird fragen: wie es nur einem Freunde reiner Kunstgestaltung zuzumuthen sei sich in diese ausgearteten Formen zu versenken über welche die neuere Welt schon längst den Stab gebrochen« Seit der große Schweizer Kunsthistoriker Jakob Burckhardt diese Einschätzung 1855 im Cicerone der »Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens« formulierte hat sich das Bild und die Wertung der Kunst der Barockzeit grundlegend gewandelt. Es waren besonders deutschsprachige Kunsthistoriker wie Heinrich Wölfflin Cornelius Gurlitt oder Alois Riegl die seit etwa 1890 aus einer Spätphase der Renaissance das Modell einer Stilepoche eigenen Rechts schufen. Besonders im Bereich der Architektur die noch lange an den klassizistischen Maßstäben von Vitruv Andrea Palladio oder Karl Friedrich Schinkel festgehalten hatte fand damals nicht nur in der Baupraxis im sog. Neobarock sondern auch in den »großen kunsthistorischen Erzählungen« eine Neubewertung statt. »Barock« wurde zu einem Stilbegriff der aus seiner Epoche heraus erklärt wurde und ganz im Sinne des Historismus des 19.Jhs. grundsätzlich wertfrei gedacht werden sollte. Damit waren jedoch längst nicht alle Schwierigkeiten mit dieser Kunstepoche überwunden. Denn wenn jene Stilhaltungen des »Malerischen« der »offenen Form« der »Unklarheit« oder der »Vielheit« Heinrich Wölfflin - deren erste Ansätze man im Werk Michelangelos sah und die sich dann vor allem vom Rom der katholischen Reform aus verbreiteten - nun auch als positive künstlerische Errungenschafften schätzen lernte so tendierte der entsprechende Stil als abstrakter Begriff unter solchen Rahmenbedingungen gleichzeitig dazu sich zum Maßstab aller Kunst der Zeit aufzuschwingen. Gerade in Deutschland mit seinem reichen Bestand an Neubauten die sich wie in Würzburg München Banz Vierzehnheiligen und anderswo vorzüglich in dieses Schema einpassen ließen mussten die strengeren kargeren und weniger malerisch sich gebenden Werke von nun an als geradezu »unbarock« erscheinen gewissermaßen als Produkte abseits des Zeitgeistes. Tatsächlich hat bis heute die Kunst des 17. und 18. Jhs. vor allem im westlichen und nördlichen Deutschland die nicht so eng den stilistischen Vorbildern aus Rom Wien oder Prag folgte erheblich weniger überregionale Aufmerksamkeit und Eingang in die Kunstgeschichten gefunden als beispielsweise die bayerische oder fränkische. Wenigen war bis vor kurzem außerhalb ihrer Regionen ein Johann Conrad Schlaun Leonhard Christoph Sturm oder Augustin Terwesten bekannt; einige der ambitioniertesten Residenzschlossbauten des 17. Jhs. wie jene in Gotha oder Weißenfels - obwohl weitgehend erhalten - wurden kaum als Vertreter der Marke »Barock« wahrgenommen. Hinzu trat der Siegeszug des über die Kunst Richard Wagners populär gewordenen Begriffs des »Gesamtkunstwerkes« der sich zu einem zweiten eigentlich ahistorischen Maßstab der Barockkunst entwickelte. Auch hier bot die Kunst im Süden Deutschlands bessere Anknüpfungspunkte als jene des Nordens. Wo die in Frankreich oder den Niederlanden besonders gepflegte kunsttheoretische Trennlinie zwischen den Gattungen größeren Einfluss ausübte so in Brandenburg-Preußen in Anhalt oder Braunschweig schien ein wesentliches Qualitätsmerkmal der Epoche nicht erreicht. Angesichts eines solchen Denkmalbestandes sollte sich eine moderne Kunstgeschichte bemühen zwar die alten Erwartungen nicht zu enttäuschen aber auch die Sehgewohnheiten deutlich zu erweitern. Ein weiteres zu korrigierendes Bild besteht in der immer noch geläufigen Annahme der Barock in Deutschland sei vor allem ein Ausdruck der katholischen Kultur und damit des Südens gewesen. Richtig an dieser Einschätzung ist dass die offen konkurrierende Mehrkonfessionalität des Reiches eine überaus prägende Rolle für diese Epoche gespielt hat. Das Formenrepertoire freilich war international und überkonfessionell und weder in den Reichsstädten noch an den Fürstenhöfen standen die evangelischen ihren katholischen Mitbürgern in Anspruch und künstlerischer Kreativität nach. Allerdings wurden besonders in der Sakralkunst in dieser Konkurrenzsituation eigenständige konfessionstypische Gestaltungsweisen entwickelt die als eine charakteristische Besonderheit der bildenden Kunst des Barock in Deutschland gelten können. Grundsätzlich wird man heute nicht mehr die Stilgeschichte als alleiniges Leitprinzip kunsthistorischer Darstellung zugrunde legen. In den letzten Jahrzehnten hat die Kunstwissenschaft eine Fülle von Fragen intensiver gestellt als zuvor: Nicht nur die komplette Neuschöpfung als quasi autonomes Meisterwerk findet Eingang in systematische Darstellungen auch der Umgang mit der Tradition die ganz unterschiedlichen Anschlüsse an ältere Schöpfungen - wie im Fall der zahlreichen Neuausstattungen mittelalterlicher Kirchen - oder die Ausbauprogramme altehrwürdiger Residenzen werden als wichtige und zeittypische Kunstaufgaben wahrgenommen. Fragen nach der Funktion von Bildern und Bauten gelten nicht mehr als Abschweifungen in kunstferne Gefilde. Mit den intensiveren Blicken auf die Auftraggeber und ihre Erwartungen gruppieren sich Objekte ganz neu. Neben die erst seit der Renaissance erkennbare Kategorie des uvres eines Künstlers und die Entwicklung einzelner Kunstgattungen tritt beispielsweise das Aufgabenspektrum eines Auftraggebers die Geschichte eines Typus oder eine andere systematische Fragestellung als Ordnungsprinzip und Fluchtpunkt. Höfisches Zeremoniell und verdinglichtes symbolisches Kapital erscheinen als wesentliche Kontexte bestimmter Kunstgattungen; die Spuren medienhistorischer Entwicklungen werden in die Geschichte der Werke integriert. Heute kann deshalb eine Mehrzahl von »Geschichten« der Barockkunst geschrieben werden. Ähnlich vieldeutig erscheint der zweite Stilbegriff im Titel dieses Bandes Rokoko. Ob es sich hierbei um eine untergeordnete Kategorie des übergeordneten Barockbegriffs um eine eigenständige Übergangsepoche zwischen Barock und Klassizismus oder lediglich um eine »Färbung« innerhalb einer kontinuierlichen Entwicklung handelt wird in der Forschung kontrovers diskutiert: Auch hier haben wir es vorgezogen die Vielfalt möglicher Deutungen nebeneinander zu stellen statt eine einzige für »richtig« oder »heute allgemein gebräuchlich« zu erklären. In der Konzeption dieses Bandes zur Kunst in Deutschland zwischen etwa 1600 und 1770 waren deshalb Kompromisse unvermeidbar und unterschiedliche Positionen der Herausgeber und Autoren mussten in eine tragfähige Gesamtstruktur eingeschmolzen werden. Wir haben uns entschlossen das traditionelle Schema der Darstellung nach einzelnen Kunstgattungen wie Malerei Zeichnung Plastik oder Baukunst sowie die chronologische Ordnung der Werke grundsätzlich zu beachten da das dem Gebrauchswert eines Nachschlagewerks zugute kommt. Wir haben uns aber diesem Prinzip nicht vollständig unterworfen. Um wenigstens anzudeuten dass Kunst in Kontexten entsteht haben wir ein Kloster eine geistliche Residenz und eine weltliche Residenzlandschaft des Alten Reiches ausgewählt und die dort verortete Kunst der unterschiedlichsten Typen beispielhaft zusammengeführt. Barock Architektur Malerei Skulptur Gesamtkunstwerk Künste Prunk Machtanspruch der feudalen Gesellschaft Gegenreformation Meisterwerke Würzburger Residenz Balthasar Neumann Rokoko- Kirche Gebrüder Asam München Versailler Stil Schlossanlage Sanssouci barocke Stil Kunst Potentaten Absolutismus Werke Kunstgattungen theatralische Inszenierung Verherrlichung Legitimation ihrer Macht Die Welt als Bühne theatrum mundi künstlerisches Abbild suggestive Wirkung bedachten Inszenierung. Zusatzinfo mit 10 Karten Sprache deutsch Maße 195 x 265 mm Gewicht 2870 g Einbandart Leinen Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland: Barock und Rokoko Band 5 GDBK Gebundene Ausgabe Kunst Musik Theater Malerei Plastik Barock Künste Rokoko Künstler Prunk Architektur Malerei Skulptur Kunstwerk Meisterwerke Würzburger Residenz Balthasar Neumann Rokoko- Kirche Gebrüder Asam Frank Büttner Herausgeber Meinrad von Engelberg Herausgeber Stephan Hoppe Herausgeber Eckhard Hollmann Prestel Verlag hardcover
2012__3862261638Centaurus Verlag & Media 2012. Paperback. New. 2012 edition. 106 pages. German language. 8.19x5.83x0.31 inches. Centaurus Verlag & Media paperback
20201-3961692033Fachbuchverlag Dresden 2020. Paperback. New. 320 pages. German language. 8.31x5.87x1.18 inches. Fachbuchverlag Dresden paperback
2019__3834334545Vogel Business Media 2019. Paperback. New. German language. 9.45x6.69x0.51 inches. Vogel Business Media paperback
20099430738Ashgate 2009. This is an ex-library book and may have the usual library/used-book markings inside.This book has hardback covers. In good all round condition. No dust jacket. Please note the Image in this listing is a stock photo and may not match the covers of the actual item600grams ISBN:9780754672807 Ashgate hardcover
20095574587Ashgate 2009. This is an ex-library book and may have the usual library/used-book markings inside.This book has hardback covers. In good all round condition. Please note the Image in this listing is a stock photo and may not match the covers of the actual item600grams ISBN:9780754672807 Ashgate hardcover
2010SONG1446522652Read Books 2010-12-07. paperback. Used: Good. 5.50x0.61x8.50. Buy with confidence. Excellent Customer Service & Return policy. Read Books paperback
20131-1599821249Anselm Academic 2013. Paperback. New. revised edition. 2143 pages. 9.00x6.50x1.50 inches. Anselm Academic paperback
2021F08067C00153UMcGraw-Hill Education 2021-04-23. paperback. Very Good. 7x0x10. Item is gently used and does not show any significant wear. McGraw-Hill Education paperback
20035569645Praeger Publishers 2003. This is an ex-library book and may have the usual library/used-book markings inside.This book has hardback covers. In good all round condition. No dust jacket. Please note the Image in this listing is a stock photo and may not match the covers of the actual item550grams ISBN:0325071233 Praeger Publishers hardcover
20035569628Praeger Publishers 2003. This is an ex-library book and may have the usual library/used-book markings inside.This book has hardback covers. In good all round condition. No dust jacket. Please note the Image in this listing is a stock photo and may not match the covers of the actual item550grams ISBN:0325071233 Praeger Publishers hardcover
2006BN6370SAP PRESS Auflage: 1 28. Juni 2006. Auflage: 1 28. Juni 2006. Hardcover. 24 x 178 x 32 cm. inventory optimization Reduce inventory costs improve forecast planning accuracy shortages additional inventory supply chain costly buffers sustain profitability operational efficiency customer satisfaction mySAP ERP mySAP SCM key processes influencing inventories inventory analysis sales planning disposition batch sizes inventory monitoring demnad planners MRP controllers production planners consultants IT administrators bdepartment managers SAP will find this book to be very useful.Optimize performance economical running SAP system administer R/3 mySAP solutions analyze performance problems tuning measures Performance optimization analysis of applications. connection of the system Internet Web AS Java applications releases database sections MaxDB SAP Performance Optimization Guide SAP PRESS Thomas Schneider <br/><br/>inventory optimization Reduce inventory costs improve forecast planning accuracy shortages additional inventory supply chain costly buffers sustain profitability operational efficiency customer satisfaction mySAP ERP mySAP SCM key processes influencing inventories inventory analysis sales planning disposition batch sizes inventory monitoring demnad planners MRP controllers production planners consultants IT administrators bdepartment managers SAP will find this book to be very useful.Optimize performance economical running SAP system administer R/3 mySAP solutions analyze performance problems tuning measures Performance optimization analysis of applications. connection of the system Internet Web AS Java applications releases database sections MaxDB SAP Performance Optimization Guide SAP PRESS Thomas Schneider SAP PRESS hardcover
2015228271Gottingen: Steidl 2015. Rilegato tela sovracoperta cloth dust jacket. Perfetto Mint. Un testo di Phillip Prodger. Fotografie in bianco e nero di<em> </em>E.O. Hoppé";. Cm 30x275. pp. 240. Perfetto Mint. Prima edizione First Edition. <em>Tra il 1925 e il 1938 il fotografo <strong>E.O. Hoppé</strong> viaggiò in lungo e in largo per la <strong>Germania</strong> registrando persone e luoghi in uno dei periodi più tumultuosi della storia del paese. Fotografò star del cinema e capitani d'industria operai e contadini e catturò la nascita dell'Autobahn e gli studi cinematografici UFA nel loro periodo d'oro. Vide l'ascesa del fascismo la creazione di nuove vaste periferie e lo spostamento delle persone dai loro modi di vita tradizionali. Con un accesso senza precedenti alle fabbriche e agli impianti industriali di fama mondiale del paese fu testimone della Germania come pochi altri potevano fare: a capofitto nell'ignoto. Commovente perspicace e profondamente rivelatore il pieno significato del lavoro tedesco di Hoppé è stato sconosciuto fino ad ora. Questo volume combina le fotografie pubblicate nel leggendario libro di Hoppé del 1930 Deutsche Arbeit con molte nuove immagini mai viste prima. Dal pavimento della fabbrica ai pendolari di Berlino e Monaco le fotografie di Hoppé" rivelano le profonde tensioni sociali ed economiche che hanno preceduto la seconda guerra mondiale.</em> Steidl, hardcover
2023235304Parigi: Rue du Bouquet 2023. Brossura sovracoperta wrappers dust jacket. Nuovo New. Fotografie in bianco e nero di Samuel Hoppe. Cm 30x22. pp. 480. Nuovo New. Prima edizione First Edition. <em><strong>Nival </strong>è"; una raccolta di fotografie scattate da Samuel Hoppe tra il 2019 e il 2023 nelle Alpi francesi nei Pirenei e nelle Jotunheimen Norvegia. Fotografati alle quote più" alte di queste diverse catene montuose i soggetti sono crudi e desolati allo stesso tempo proibitivi alieni e sublimi. Le ampie vedute panoramiche di cime paesaggi innevati e pendii rocciosi riempiono una pagina dopo l'altra un ritratto formidabile della grandiosa potenza e della scala illimitata del tempo geologico. Progetto grafico di Julien Hourcade.</em> Rue du Bouquet, unknown
2017x-0822363674Duke Univ Pr 2017. Paperback. New. 497 pages. 8.75x6.00x1.00 inches. Duke Univ Pr paperback