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1888951898Paris: Calman Lévy, éditeur. 1888. Octavo. 215 x 133 mm. (Deckel stellenweise kaum merklich berieben. Innen durchgehend papierbedingt stockfleckig. Schöner, äußerst dekorativer Meistereinband.) [8 Warenabbildungen] [3], [1 weiße], V, [1 weiße], 566, [1], [1 weiße], Seiten. Privater Ganzleder Handeinband mit Goldprägung und dreiseitigem Goldschnitt,
1802ALDR0443Zürich, bei Orell, Geßner, Füßli und Compagnie 1798-1802. Gest. Frontisp. (H. Lips sculp.), XIV, 1 nn. Bl., 565 S.; Titelbl., 584 S.; Titelbl., 548 S.; Titelbl. 584 S.; Titelbl., 534 S.; Titelbl., 542 S.; Titelbl., 579 S., Titelbl., 666 S. mit gestochenen Titelblattvignetten (H. Lips sculp.) Halblederbände d. Zeit, mit je zwei Rückenschildchen und Rückenzierlinien in Goldprägung, Einbanddeckel mit Kiebitzpapier überzogen, Vorsätze aus zweifärbig bedrucktem Buntpapier, Ecken und Kanten bestoßen, Einbanddeckel fleckig, berieben und beschabt, Rückenleder meist abgerieben und etwas rissig, hinteres fliegendes Vorsatzblatt des dritten Bandes fehlt. Seiten überwiegend nur mäßig vergilbt, teilw. gering gebräunt, sonst wenig fleckig. Mit eingeklebtem, sorgfältig beschriftetem Kärtchen am vorderen Vorsatz d. ersten Bandes (? stand in Beethovens Bibliothek und wurde von ihm viel und oft gelesen. Auch in Goethe?s Bücherei war diese Ausgabe vorhanden.), e. alten Kastensignatur auf d. Rückseite d. Porträttafel und einzelnen Buntstiftanstreichungen im Text. ADB 6,346f. Blinn. Shakespeare - deutsch 28,C 80* - erster bis achter Band der zwölfbändigen zweiten Ausgabe von Eschenburgs Übersetzung der dramatischen Werke W. Shakespeares. Der Literaturhistoriker J. J. Eschenburg (1743-1820), leistete Bedeutendes für die Literaturwissenschaft und verfasste u. a. einige, mehrfach aufgelegte Lehrbücher zu diesem Thema. "Das größte Verdienst erwarb er sich durch seine Uebersetzung der Shakespeare?schen dramatischen Dichtungen (?Shakespeare?s Theatralische Werke übersetzt?. Zürich 1775-1784. 13 Bde. Zweite Auflage 1798-1806. 12 Bde.) E. hat das Verdienst, die erste vollständige Uebersetzung geliefert zu haben, und...(war) überhaupt der erste Deutsche..., welcher sich an diese große Aufgabe wagte,...Treue in der Uebersetzung und Gründlichkeit in den kritischen Bemerkungen (haben) ihn zum Bahnbrecher für alle späteren Uebersetzer Shakespeare?s gemacht..." (ADB). Das Frontispiz zeigt ein Porträtmedaillon des Dichters mit der Namensunterschrift William Shakspere(!), Porträt u. Titelblattvignetten wurden vom Schweizer Kupferstecher Johann Heinrich Lips (1758-1817) gestochen (Vgl. Thieme-B. 23,279)
1891STLE0119Wien, Druck von Carl Steinhardt 1891. 8°. 118(2) S. Mit 2 Bühnenskizzen. Halbleinenband der Zeit m. Deckelbezügen aus Achatmarmorpapier u. Rü.präg (?Theater 33.?). Buchdeckel mit Kratzspuren, Rü. geblichen, Deckelkanten abgerieben, papierbedingt gebräunt. - Auf Titelblatt mit eh. Widmung 'Herrn Hofschauspieler Max Devrient hochachtungsvoll. ArtSch'. Kosch 15, 660; vgl. WG² 2 (hier die erste Buchausgabe von 1894). Als ?Manuskript? gedruckte erste Ausgabe von Schnitzlers frühem Bühnenstück ?Das Märchen?. Drei Jahre vor der ersten Buchausgabe 1894 (bei Pierson in Dresden) erschienen und zwei Jahre vor ?Anatol? (1893). Schnitzler begann 1890 mit der Arbeit zu ?Das Märchen?, in dem der Schriftsteller Fedor Denner die Schauspielerin Fanny Theren liebt, doch es gelingt ihm nicht zu vergessen, daß er für sie nicht ?der erste? Liebhaber ist. ?S. schreibt sein erstes großes Bühnenstück in drei Akten, das auch ein Versuch ist, sich von der besessenen Eifersucht auf die Vergangenheit [] zu befreien. ?Begann das ?Mährchen? zu schreiben. ?Das Mährchen von der Gefallenen?. Befreie mich. ? Psychologisches aus meinem Verhältnis mit Mz. [d.i. Marie (Mizi) Glümer].? Notiert er im November 1890 in sein Tagebuch und am 26. Februar 1891: ?[?Das Mährchen?] Endet schlecht. ? Wie wird?s in Wirklichkeit enden??. (vgl. Farese, Arthur Schnitzler. Ein Leben in Wien. S.40ff.). Das Stück wurde am 1. Dezember 1893 am Wiener Volkstheater uraufgeführt. Es fällt durch und wird nur mehr ein einziges Mal gezeigt, dann verschwindet es vom Spielplan. ? Mit Widmung an den deutschen Schauspieler Maximilian Paul Devrient (1857-1929), der als einer der herausragendsten deutschsprachigen Schauspieler des ausgehenden 19. Jahrhunderts galt. Bereits 1882 wurde er an das Burgtheater in Wien engagiert, das zum Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens als Schauspieler wie auch als Regisseur wurde. 1911 spielte er in der Besetzung der Uraufführung von Schnitzlers ?Das weite Land? mit. ? Der Sammelband enthält außerdem: Fitger, A[rthur]. Die Hexe. 1885. / L?Arronge, Adolph. Hasemann?s Töchter. o.J. / Fortis, Leone. Kunst und Liebe. 1896. / Lope de Vega, König und Bauer. Bearbeitung v. August Förster. 1887. / Edler, Karl Erdm. Theodora. 1881. - DIESES OBJEKT UNTERLIEGT DER DIFFERENZBESTEUERUNG.