37 résultats
1777105185BBO. O. u. Dr. (Amsterdam ?), 1777. Kl.-8°. [4] Bl., 287 S. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild u. floraler Rückenverg.
1791SB-21-1034Rinteln, Expedition der Theologischen Annalen / Leipzig, Joh. Ambrosius Barth, 1791. 3 Bl., 430 S., 3 Bl., XXV, 176 S. (Anhang zu James Bruce Reisen in das Innere von Africa.). Brauner Halblederband der Zeit mit goldgeprägtem Rückentitel auf hellbraunem Rückenschild, Lederecken und dreiseitigem Rotschnitt. Mit großformatiger, mehrfach gefalteter Karte zu den Versuchen Bruce's, die Nilquellen zu erreichen, auf stärkerem Papier im Anhang (Format: 52 x 33 cm). Band 2 der zweibändigen deutschsprachigen Ausgabe der Reisebeschreibung des schottischen Naturwissenschaftlers, Afrika- und Orientreisenden und Abenteurers James Bruce of Kinnaird (1730 - 1794). Bruce, der einem schottischen Adelsgeschlecht mit umfassendem Landbesitz in der Grafschaft Stirlingshire entstammte, verfügte über eine breitgefächerte Bildung in Geographie, Astronomie, Geschichte und Kartographie, ferner auch in Botanik und Ornithologie und beherrschte außerdem elf Sprachen. 1762 trat er eine Stellung als Konsul bei Bey von Algier mit der Aufgabe an, antike Bauwerke in Nordafrika und dem Vorderen Orient zu dokumentieren. Nachdem Bruce schon in den ersten Jahren seiner Dienstzeit mehrere Reisen, vor allem in die Staaten Nordafrikas (Tunesien, Libyen) unternommen hatte, brach er 1769 zu seiner großen Expedition zu den Quellen des Nils auf. Zeitweilig als türkischer Seemann verkleidet, führte ihn diese Reise, die er teilweise mit einer Karawane zurücklegte, unter anderem nach Assuan, nach Kosseir und Dschidda am Roten Meer sowie nach Äthiopien, wo er sich längere Zeit aufhielt, und schließlich nach Alexandria, wo er 1773 eintraf, bevor er schließlich nach Schottland zurückkehrte. Bruce's umfangreiche Handschriften- und Sprachstudien erbrachten in diesen Bereichen wesentliche Erkenntnisgewinne innerhalb der Orientalistik und Afrikanistik. 1790 veröffentliche Bruce seine fünfbändigen Reiseerinnerungen in seinem fünfbändigen Hauptwerk "Travels to discover the sources of the Nile", an dem sich die ein Jahr später erschienene deutschsprachige Fassung maßgeblich orientierte.
1776STLA0099Amsterdam, J. S. Baalde u. Utrecht, J. van Schoonhoven 1776-80. 4°. VIII S. (Titelei), 3 Bll. (Inh.), 484(2) S. u. 7 [v. 8] Bll. (Titelei m. fehlendem Schmutztit.), 448 [v. 455(1)] S. Mit 2 wh. Titelvign. (N. v. d. Meer Jun. fec.), 123 [v. 124] Ansichten u. Karten auf z. Tl. mehrf. gef. Taf. (tls. unsign.) u. 1 mehrf. gef. Karte m. v. Hd. 2-farbig markierter Reiseroute (Th. Koning fec.) in Kupferstich. Neue Halblederbände mit rauhem Schnitt und mont. Rüschi. sowie unter Verwendung von altem Marmorpapier als Deckelbezug; Bd. 1 auch unter Verwendung der alten Vorsätze. Deckelbezüge altersbedingt mit stärkeren Gebrauchsspuren, Schnitt stark angestaubt; Tit. fingerfl. u. m. Sign. v. alter Hd., Tl. 2 m. stärker angeschmutzt. Tit., durchgehenden Wasserfl. sowie 2 Ss. u. 1 Taf. m. Riß; im Text durchgeh. sauber. Vgl. dazu Henze III, 602 ff; Embacher 217 u. Brunet IV, 74. Seltene erste Ausgabe der holländischen Übersetzung von C. Niebuhr's 'Reisebeschreibung nach Arabien u. andern umliegenden Ländern' (1774-78). Der deutsche Mathematiker u. Kartograph Carsten Niebuhr (1733-1815) trat 1760 als Ingenieurleutnant in dänische Dienste und nahm 1 Jahr später an der königlich-dänischen Arabien-Expedition teil, die ihn durch Unter-Ägypten zum Roten Meer, längs der arabischen Küste nach Yemen, weiter nach Bombay, von dort zurück über Maskat in Oman u. durch den Persischen Golf u. Mesopotamien nach Syrien u. Palästina, schließlich durch Klein-Asien nach Konstantinopel führte; von wo aus er (als einziger Überlebender der Expedition) dann 1767 die Heimreise nach Kopenhagen antrat. Niebuhr war der erste, der die Methode der Monddistanzen auf dem Festland zur Bestimmung der geographischen Länge anwandte u. konnte so die erste Kartenskizze des Roten Meeres sowie die erste genaue Karte des Jemen anfertigen. Zudem hatte er umfangreiches Inschriftenmaterial aufgenommen, womit er einen großen Beitrag zur späteren Erforschung der alten Schriften leistete. Als erste literarische Hauptfrucht der langen Reise veröffentlichte er 1772 die 'Beschreibung Arabiens'. 1774 erschien dann schließlich der erste Band der vorliegenden Reisebeschreibung, die lt. Henze "das an gesicherten Daten reichhaltigste und nützlichste Werk asiatischer Forschungsliteratur des 18. Jahrhunderts" darstellt. Ein dritter Schlußband sollte bei der deutschen Originalausgabe erst 1837, 12 Jahre nach N.'s Tod herausgegeben werden. Die fein gestochenen Tafeln zeigen neben zahlreichen Inschriften auch schöne Ansichten u. Panoramen sowie etliche Genre-Szenen u. Typen. - Letzte Lage (Ss.449-455) von Bd. 2 fehlt.
1706102479BBJena, Bielcke, (1706). 8°. [7] Bl., 178 S.; [23] Bl., 129 S.; [5] Bl., 92 S. mit einigen Schmuckvignetten in Holzschnitt. Pbd. d. Zt. 3 Teile in 1 Band. [4 Warenabbildungen]
1735104688BBTübingen, J. G. Cotta, 1735. Folio (37 x 24 cm.). [3] Bl., 28, 20, 736, 212, 178, 12, 34 S. mit Titel in Rot u. Schwarz, gestoch. Frontispiz, 1 gefalt. gestoch. Karte u. 8 (1 mehrfach gefalt.) Kupfertafeln. Halblederband des 19. Jahrhunderts. 3 Teile in 1 Band. [20 Warenabbildungen]
1787627644Halle, Gebauer, 1787. XII, 358 S., 1 Bl. Pappband d. Zeit (beschabt u. bestoßen). [2 Warenabbildungen]
17720657-06Paris, Valade et Lausanne, Grasset 1772. XII, 346 (2) S. Ldr. d. Zt. m. Rückengoldpräg. u. vergold. Stehkanten. Ecken berieb.
1761721DBLeipzig, Heinsius, 1761. 8°. 2 Bl. 284 S. Lederband der Zeit mit zwei Rückenschildern und reicher Rückenvergoldung., 1
18002218Paris, Tavernier, AN VIII (1800). XVI, 1 Bl., 407 S., 1 Bl.; 1 Bl., 358 S.; 1 Bl., 383 S., 3 Bände. marmorierter Halblederbände der Zeit mit goldgeprägten Rückentiteln und Rückenverzierungen. Zustand 3, Rücken leicht berieben, Rückenschildchen mit Bandnummer von Bd. 1 kleiner Eckvcerlust, oberer Schnitt angestaubt, Vorsatze chemisch gelöschte Stempel, Bd. 1 letzte 4 Blatt Ränder bestoßen (kleine Verluste), Bd. 1 u. 2 Titel mit rasiertem Stempe
174819890ABHelmstedt, Weygand, 1748. 21 : 17 cm. 1 leaf, 153 pages, 1 leaf, with engraved frontispiece and one engraved plate. Contemporary calf.
174819750ABHelmstedt, Weygand, 1748. 21 : 17 cm. 1 Blatt, 153 Seiten, 1 Blatt, mit gestochenem Frontispiz und 1 Kupfertafel. Lederband der Zeit.
174838163ABHelmstedt, Weygand, 1748. EA. Gr.-8°. 20 nn. Bll., 496 S., 7 nn. Bll. Mit 1 Front. v. Berningeroth u. 4 Kupfertaf. Halbpergament. Rückenvergold. Etw. best., Deckel gebr. Tls. gebr. u. stockfl.Schöne Ausgabe.