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147-Io.J. Feder in Braun, braun laviert, über Stift, auf Velin, innerhalb der Darstellung auf der Brunnenmauer unten Mitte bezeichnet, datiert und signiert ?a Torre francolise 1792 Filippo Hackert. F.?. 68,2:47,5 cm.- Mit sorgfältigen Restaurierungen entlang der Ränder. [2 Warenabbildungen]
223-Do.J. Feder in Grau, grau und braun laviert, mit schwarzer Tuschlinie umrandet, auf Bütten mit Wasserzeichen: C & I Honig, links unten signiert und datiert ?J:P: Hackert. f. 1764.?, alte Bezeichnung im Unterrand getilgt. 33,3:51,4 cm. - Einriss im unteren Drittel des rechten Randes nahezu unsichtbar restauriert. Provenienz: Auktion Hotel Drouot, Paris, 4.03.1994; Berliner Privatsammlung; Galerie von Negelein, Kiel, 1995; Carola van Ham, Köln, Auktion 270, 21.11.2008, Nr. 374; Dorotheum, Wien, Auktion 18.04.2012, Nr. 811. Gutachten: Dr. Claudia Nordhoff, Rom, vom 15.12.2012.
660-Eo.J. Feder in Braun, aquarelliert in Blau und Braun, auf Velin. 20,5:27,5 cm. Provenienz: Sammlung Sir William und Bruce S. Ingram, Chesham, vgl. Lugt 1404 a; Kraus-haar Gallery, New York. Ausstellungen: Yale University Art Gallery, New Haven, 1960, Nr. 183. Leihgabe an S.R. Guggenheim-Museum, New York, 1962. Vergleichsliteratur: P. Duflo: Constantin Guys. Fou de dessin grand reporter 1802-1892, Pa-ris 1988, vgl. Tl. II, S. 309: ?Convoi funèbre de Lord Raglan. Juin-Juillet 1855?. - Das vorliegende Blatt zeigt die von Offizieren zu Pferde angeführte Parade anläßlich der Be-gräbniszeremonie von Fitzroy Somerset, 1. Baron Raglan, Oberbefehlshaber der britischen Truppen während des Krimkrieges.
105-Do.J. Pinsel und Feder in Grau und Schwarz, grau laviert, auf Bütten mit Wasserzeichen: J Honig & Zoonen. 26,3:40,6 cm. Hier handelt es sich um eine meisterhafte und bildmäßig durchgeführte Landschaftskomposition in recht großem Format.
119-Ho.J. Pastell, auf blauem Bütten, rechts unten signiert und datiert ?Ackermann 58?. 49:31,2 cm. Verso mit eigenhändiger Widmung ?für Dieter Hoffmann 8. XI. 68 Max Ackermann?.
676-Eo.J. Feder in Graubraun und Blau, grau, braun und blau laviert, über Bleistift, um 1796, auf Bütten mit Wasserzeichen : C & I Honig mit Posthornwappen, unten mit brauner Feder betitelt. Darstellung im Hochoval 37,5:33,5 cm, Blattgröße 44,5:36,4 cm, aufgezogen. - Im Ganzen nicht ganz frisch, links mit bis in die Darstellung reichendem Einriss, gelber Farbfleck innerhalb der Darstellung. - Rechts oben mit eigenhändiger Widmung: ?Für Fräul. Wilhelmine von Hugo?.- Vergleichsliteratur: I. Feuchtmayr, Johann Christian Reinhart 1761-1847. Monographie und Werkverzeichnis, München 1975, Z 224, Abb. 277, Z 398, zur Handschrift Reinharts vgl. Abb. 37; op. cit.; Ausst. Katalog: Johann Christian Reinhart. Ein deutscher Landschaftsmaler in Rom. Hamburg/München 2012, Kat. Nr. 219 und 220, Abb. S. 320 und 321.
614-Eo.J. Feder in Braun, grau und braun laviert, auf Bütten mit undeutlichem Wasserzeichen, verso mit brauner Feder nummeriert ?5.? sowie Bleistiftskizzen. 25,7:32,8 cm. - Im oberen Bereich leichte Quetschfalte sowie im oberen Rand sorgfältig restauriertes Löchlein. Vergleichsliteratur: Ausst. Katalog: Johann Christian Reinhart. Ein deutscher Landschaftsmaler in Rom. Hamburg/München 2012/2013, Kat.-Nr. 15, Abb. S. 120 (die hier genannte Zeichnung ist in der Größe: 25,1:32,2 cm, mit unserer nahezu identisch). Die Authentizität der Zeichnung wurde mündlich bestätigt von Dr. Carlo Schmid, Düsseldorf (Feb. 2017), dem wir für die freundliche Unterstützung danken.
679-Eo.J. Pinsel in Grau und Deckweiß, über Bleistift, 1783/85, mit schwarzer Tuschlinie umrandet, auf blauem Bütten. 28,2:20,4 cm. ? Kleiner Abriss an der linken oberen Ecke ist sorgfältig ergänzt, Papierfehler in Form eines länglichen Löchleins im oberen Drittel der Darstellung kaum sichtbar. Literatur: Manfred Pix, Johann Christian Reinhart (1761-1847). Eine Dokumentation in Bild und Wort. Bd. I, 2018, W 218, Abb. S. 268. Pix verweist unter den Nummern B 99 und B 100 auf die Ähnlichkeit der Wahl der Landschaftsmotive bei Adrian Zingg (1734-1816), der wie Reinhart in Zeichnungen, die wenige Tage nach der Begegnung mit Reinhart und Conrad Gessner, am 13. Oktober 1785 entstanden, nämlich Wasserfälle darstellt.
284-Eo.J. Feder in Braun, über Bleistift, 1846, auf Bütten mit Wasserzeichen: HAS; verso mit der Signatur der Stiefmutter des Malers (seit 1834), Henriette Feuerbach (1812-1892). 28,5:48 cm. - Mit wenigen, sorgfältig restaurierten kleinen Randläsuren sowie insgesamt nicht ganz frisch. Provenienz: Hofschuhmacher Friedrich Lüder, Karlsruhe; Slg. Fürst von Hohenzollern-Sigmaringen. Literatur: J. Allgeyer, Anselm Feuerbach. 2. Aufl. 2 Bde. Berlin/Stuttgart 1904, S. 513, Nr. 46; Ausst. Katalog: Anselm Feuerbach. Gemälde und Zeichnungen. Karlsruhe, 1976, S. 21.
19473746S.l. (Paris), Librairie Auguste Blaizot, 1947 Un volume petit in-4 (29,1 x 22 cm), en feuilles, sur Vergé d'Auvergne au filigrane "L'Alleluiah ", sous couverture de vergé d'Auvergne rempliée, imprimée du titre en noir et illustré d'une lithographie en violet sur le front. - 3 DESSINS ORIGINAUX À L'ENCRE ROSE/ROUGE (1 en frontispice) ET À L'ENCRE GRISE (2). à la plume et au pinceau avec frottages, sur Chine, chacun étant monogrammé et daté " 44 ". Dimensions: 26,2 x 20,5 cm environ l'un. - 18 LITHOGRAPHIES ORIGINALES IN TEXTE imprimées en violet (couverture, têtes de chapitres et culs de lampe). - 100 lettrines lithographiées en violet. - Édition totale à 92 exemplaires, celui-ci l'un des 50 sur Auvergne contenant 3 dessins originaux. - Condition: rousseurs sur la couverture comme toujours et quelques rousseurs éparses dans l'ouvrage mais pas sur les dessins originaux. L'exemplaire est des plus agréables et les dessins sont particulièrement beaux. Bibliographie : Mason 170 à 187.
204-Do.J. 4 Federzeichnungen in Braun, braun laviert, mit einzelner Federlinie umrandet, unterhalb der Darstellungen jeweils bezeichnet, auf Bütten (Der Geruchssinn mit WZ). 13,1:9,2 cm, 13,6:9,5 cm, 13,3:8,1 cm, 13,2:8,3 cm. Provenienz: Sammlung Giorgio Dalla Bella (geb. 1923), Venedig, Lugt 3774. Literatur: Ugo Ruggeri. Disegni Veneti e Lombardi dal XVI al XVIII secolo. Katalog des Istituto Nazionale per la Grafica Gabinetto dei Disegni e delle Stampe. Rom 1989, S.15 u. 16, Abb. 4-7.
618-Eo.J. Feder in Grau, über Bleistift, grau laviert, mit gezeichneter Umrandung, auf cremefarbenem Velin. 20,1:24,1 cm. - Mit leichten Altersspuren. Provenienz: Sammlung Fürst Leopold I. von Anhalt-Dessau, Lugt 1708b; Sammlung Elsa Hauser, erworben 26.6.56 (Notiz auf alter Unterlage). Bildhaft ausgeführte Zeichnung! Obgleich nicht signiert, zeigt die Darstellung unzweifelhaft den frühen, stark nazarenisch geprägten Stil des Zeichners. In Form eines dreiteiligen Flügelaltars mit sparsamen gotischen Zierformen angelegt, ist die Komposition der Szenen sehr sorgfältig gestaltet und zeichnerisch fein ausgeführt. Die Ikonographie ist indessen sehr selten und gerade für einen Altar völlig unüblich, wird hier doch der junge Jesus bei der Ausführung mehrerer unterschiedlicher Arbeiten gezeigt, natürlich immer in symbolischer Überhöhung- profane Tätigkeiten, denen eine heilsgeschichtliche Sinnhaftigkeit unterlegt ist. In der Mitte Christus als Gärtner beim Blumengießen (das Gedeihen der geistlichen Saat), links, mit seinem Ziehvater Joseph, beim Tragen von Brettern (die Kreuzigung vorwegnehmend), rechts beim Wasserschöpfen, während seine Mutter Maria in einem Buch liest (wohl das Wasser des Lebens im Paradies andeutend).
273-Eo.J. Feder in Grau und Braun, braun laviert, über Bleistift, auf cremefarbenem Velin. 29,7:41,7 cm. Wahrscheinlich gehört diese Zeichnung zur ?Voyage pittoresque de Basle à Bienne par les Vallons de Mottiers-Grandval? im Rahmen der Birstal-Reisebeschreibungen, ab 1802 im Eigenverlag erschienen, die im Katalog zur Baseler Ausstellung 1998 in mehrere Kategorien eingeteilt wird. Unsere Zeichnung gehört zur Kategorie 5: Darstellung kleiner und kleinster Landschaftsausschnitte mit kleinen Wasserfällen, Felsblöcken, Einzelbäumen, Baumgruppen, Kräutern, Astwerk, Wurzeln. ?Der Maler wirft seinen Blick nicht von oben auf die darzustellenden Gegenstände, er betrachtet sie von der Seite oder von unten her. Sehr häufig setzt er sich direkt ans Flussbett. Diese Tafeln sind eine der Besonderheiten der Birmann?schen Voyage Pittoresque. Ihre Motive sind fast ausnahmslos nur von Birmann, vor oder nach ihm von keinem andern Maler, dargestellt worden. Dadurch erhält das Werk einen unverwechselbaren Charakter? (zitiert aus: Ausst. Katalog: Peter und Samuel Birmann. Künstler, Sammler, Händler, Stifter, Basel 1998, S. 49).
205-Do.J. Pinsel in Braun, braun laviert, über Bleistift, auf Bütten. 28,3:40 cm. - Mit einem Braunfleck im Bereich des oberen Brunnenrandes. Provenienz: Sammlung SRH im Dreieck mit einer Schale (Wiener Sammlung), nicht bei Lugt; Sammlung Anton Schmid, Wien, nicht bei Lugt; Sammlung Helmut Märkt, Reutlingen; Galerie Sabrina Förster, Düsseldorf, Herbstkatalog 2006/2007, Nr. 33 mit Abb. Gutachten: Dr. George Knox, Vancouver (29.06.2006).
111-Do.J. Feder in Braun, braun laviert, über Feder in Schwarz, mit Tuschlinie umrandet, auf Bütten mit Wasserzeichen: J Honig & Zoonen. 28,5:43 cm. - Mit leichtem Lichtrand ringsum, kleinere Schäden sehr sorgsam restauriert. Entstanden wohl um 1795/1800. Hier handelt es sich um eine meisterhafte und bildmäßig durchgeführte Landschaftskomposition, in recht großem Format. Provenienz: vermutl. Sammlung C. Wiesböck, Wien, vgl. Lugt 2576, von diesem verso bezeichnet ?Franz Kobel gez.?.
206-Do.J. Feder in Braun, braun laviert, über Bleistift, mit brauner Feder umrandet, links signiert und datiert ?CLabruzzi 1796?. 22,8:18,7 cm. Auf alten Sammlungsuntersatz mit grün laviertem Rand aufgezogen. Vergleichsliteratur: Ausst. Katalog: Carlo Labruzzi. The Grand Tour. Cur. by Sir Timothy Clifford. Simon C. Dickinson Ltd., London, 12 Juni - 13 July, 2012, Nr. 38, Venustempel in Bajae (Vergleich zur Signatur); Auktion Pandolfini Casa d?Aste, Florenz, 15.12.2014, Stampe e Disegni dal XVI al XX secolo,? Nr. 56 Figure di Carlo Labruzzi. Aquatinta, 1788; Auktion Koller, Zürich, 18.09.2015, Zeichnungen des 15.-20. Jahrhunderts, Nr. 3418 Zwei Mönche im Gespräch. Zeichnung.
486-Eo.J. Feder in Schwarz, mit reicher Deckweißhöhung, auf braunem festem Papier, rechts unten Nachlaßstempel (nicht bei Lugt). 39,7:46,6 cm. - Mehrere kleinere Einrissen in den Rändern sorgfältig restauriert. Das alttestamentarische Motiv der Auffindung des Mosesknaben gehört zu den Wandmalereien, die Raffael für die Loggien im Vatikan ausgeführt hat. Sie wurden von zahlreichen Künstlern durch die Jahrhunderte kopiert.
162819730<p><strong>Precious diploma in canon and civil law from the University of Rome calligraphed on vellum with the letterhead and the names of the protagonists written in gold ink.</strong><br /><strong>The document is also entirely underlined and framed in this ink.</strong><br />It was awarded to a certain Guillaume Drouaillet from Dole in Burgundy.</p><p>"<em>IN NOMINE DOMINI AMEN. GLORIOSA STUDIORUM MATER URBS ROMA Quae inter omnes mundi Ciuitates celeberrima Scientiarum omnium studio decorata existit . Dominus Guglielmus Drouaillet. Dolanus in Burgundia . Actum Romae in Gymnasio publico in regione S. Eustachii Anno Domini millesimo sexcentesimo uiges. octavo .</em>"</p><p>At the end of the document are signatures most likely of members of the University of Rome and two additional paragraphs handwritten by two different hands.</p><p>From the library of Bruno Monnier Franc-Comtois bibliophile and owner of the Château de Mantry with iron bookplate on the front flyleaf.</p><p><strong>An interesting testimony to the history of diplomas and writing.</strong></p>
222-Do.J. Feder in Braun, teils laviert, auf Bütten, auf China aufgezogen. 14,2:9,2 cm.
113-Do.J. Aquarell und Feder in Grau, auf Bütten mit Wasserzeichen: C & I Honig (vgl. W.A. Churchill, Watermarks in Paper. Nieuwekoop de Graaf Publishers, 1990 (Reprint), Nr. 99), links unten signiert und datiert "(D)uncker del: 1775". 27,8:21,8 cm. - Löchlein innerhalb der Darstellung restauriert, rechte untere Ecke ergänzt. Provenienz: Hess. Privatbesitz.
133-Do.J. Aquarell über Bleigriffel, auf Bütten, links unten signiert und datiert ?G. P. Rug: fe: AO. 1713?. 22,6:16,6 cm. Insgesamt etwas stockfleckig. Auf einen Sammlungskarton aufgezogen und mit mehreren grauen Tuschlinien umrandet. Provenienz: Sammlung J. A. Boerner (1785-1862), Nürnberg, Lugt 269 und 270. Vergleichsliteratur: A.Ch. Held, Georg Philipp Rugendas. Diss. München, 1996, G 98, hier wird unter der Anmerkung ein Aquarell erwähnt, das sich in der Graphischen Sammlung, Augsburg befindet (Inv.Nr. G 5626) und dessen Signatur, wie auch das Datum genau mit der hier vorliegenden Zeichnung übereinstimmen. Allerdings ist dieses Blatt viel weniger farbig als das vorliegende ausgeführt.
1775012-D1775. Feder in Schwarz, braun laviert, über Bleistiftskizze, auf Bütten, auf Untersatz mit Tuschlinien und Aquarellrand montiert, dort rechts unten signiert und datiert ?Parizeau fecit 1775?. 15,8:23,5 cm. Vergleichsliteratur: Ausst. Katalog: Von Callot bis Greuze. Französische Zeichnungen des 17. und 18. Jahrhunderts. Im Blickfeld der Goethezeit V. Weimar 2005, S. 220, Nr. 81 mit farb. Abb.
008-Do.J. Feder in Schwarz und Bleistift, braun laviert, auf Bütten. 19,2:30,9 cm. Auf alten Sammlungsuntersatz montiert.
101-Do.J. Sepia-Pinsel, über Bleistift, auf Bütten, verso bezeichnet ?Gasteig?. 17,6:23,5 cm. ?Zu den Überraschungen im zeichnerischen ?uvre Franz Kobells gehören die zahlreichen Skizzen, die ohne Vorzeichnung mit dem Pinsel in Sepia ausgeführt sind... In dieser Art der Landschaftssicht und in ihrer zeichnerischen Umsetzung löst sich Franz Kobell von der Tradition des 17. und 18. Jahrhunderts und darf darin als einer der frühen Vertreter realistischer Landschaftsdarstellung angesehen werden. Da Zeichenstil und Auffassung unverändert bleiben, ist die Datierung nicht eindeutig möglich. Erste Blätter dieser Art dürften bereits im letzten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts entstanden sein.? (zitiert aus: Deutsche Landschaftszeichnungen des 18. Jahrhunderts aus der Graphischen Sammlung Staatsgalerie Stuttgart, 1985, Aufl. 2000, S. 72). Zwischen 1814 und 1820 schuf Kobell eine Reihe von Sepia-Pinselzeichnungen mit Motiven, die in und um München entstanden sind. Vergleichsliteratur: Op. cit., Nrn. 32 u. 33; Th. Herbig: Franz Kobell. Ein Landschaftszeichner um 1800, Traunstein/Reutlingen 1997, Abb. 46-48, 51, 74-78 (Farbabb.); Katalog: Von Mannheim nach München. Die Künstlerfamilie Kobell, Mannheim/München 1993, Nrn. 38-42, mit Farbabb.; Ausst. Katalog: Franz Kobell, München 2005, Farbabb. S. 40-75.
104-Do.J. Sepia-Pinsel über Bleistift, auf Bütten. 17,9:21,9 cm. Aus dem Album ?Scizzen nach der Natur bey München? (vgl. Ausst. Katalog: Franz Kobell. Ein Zeichner zwischen Idylle und Realismus, München 2005, S. 17, Abbildung des Albums). Vergleichsliteratur: Katalog: Deutsche Landschaftszeichnungen des 18. Jahrhunderts aus der Graphischen Sammlung Staatsgalerie Stuttgart, Stuttgart 1985, Nrn. 32 u. 33; Th. Herbig: Franz Kobell. Ein Landschaftszeichner um 1800, Traunstein/Reutlingen 1997, Abb. 46-48, Abb. 51 sowie Abb. 74-78 (Farbabb.); Ausst. Katalog: Von Mannheim nach München. Die Künstlerfamilie Kobell, Mannheim/München 1993, Nrn. 38-42, mit Farbabb.; Ausst. Katalog: Franz Kobell, München 2005, Farbabb. S. 40-75. ?Zu den Überraschungen im zeichnerischen ?uvre Franz Kobells gehören die zahlreichen Skizzen, die ohne Vorzeichnung mit dem Pinsel in Sepia ausgeführt sind [...] In dieser Art der Landschaftssicht und in ihrer zeichnerischen Umsetzung löst sich Franz Kobell von der Tradition des 17. und 18. Jahrhunderts und darf darin als einer der frühen Vertreter realistischer Landschaftsdarstellung angesehen werden. Da Zeichenstil und Auffassung unverändert bleiben, ist die Datierung nicht eindeutig möglich. Erste Blätter dieser Art dürften bereits im letzten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts entstanden sein.? (zitiert aus: Kat. Graphische Sammlung Staatsgalerie Stuttgart 1985, S. 72). Das als ?Gespensterschlößl? oder ?Rockerl? bezeichnete Bastionsschlößchen, gehörte zu den Resten der Wallbefestigungen an der heutigen Galeriestraße. Es wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts von der Akademie der Wissenschaften als Sternwarte benutzt. Vor dem 1886 erfolgten Abbruch war hier die Gastwirtschaft ?Maigarten? untergebracht. Die Bezeichnung ?Rockerl leitet seinen Namen vermutlich von einem dort früher bestehenden kurfürstlichen ?rocolo? (Vogelherd) ab. Einer anderen Ableitung zufolge käme das Wort von Rocaille = Grottenwerk, Grottenarbeit, wie sie im 17. Jahrhundert sehr gebräuchlich war.