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1805514661805. Journ. pract. Heilk. 5/3. - Neue unveränderte Auflage. Berlin 1805 In Commission bei L.W. Wittich; Jena Academ. Buchhdlg. 1797 8° 197 VIII pp. Broschur. unknown
1801433371801-1802. Hannover im Verlage der Helwingschen Hofbuchhandlung 1801-1802 8° 2 XXIV 210 pp.; XXIV 228 pp. 1 Tafel; XVI 222 pp. Pappband der Zeit; minimal fleckiges Exemplar. Ausgabe letzter Hand - Erster und zweiter Band in der verbesserten Zweiten- und dritter Band in der Ersten Auflage! Johann Ernst Wichmann 1740-1802 "einer der ausgezeichnetsten und berühmtesten deutschen Aerzte in der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts geb. 10. Mai 1740 in Hannover studirte seit 1759 in Göttingen besonders unter BRENDEL VOGEL und ROEDERER promovirte 1762 mit der Diss. "De insigni venenorum quorundarn virtute medica imprimisque cantharidum ad morsum animalium rabidorum praestantia" und liess sich darauf in seiner Vaterstadt nieder. Im folgenden Jahre machte er wissenschaftliche Reisen nach Frankreich und England mit längerem Aufenthalte in London. Hier wurde er ein gründlicher Kenner der englischen Medicin deren Grundsätze er zuerst in Deutschland verbreitet hat. 1764 kehrte er nach Hannover zurück beschäftigte sich schriftstellerisch namentlich mit Uebersetzung verschiedener englischer medicinischer Werke in's Deutsche gewann die Achtung und Freundschaft WERLHOF'S wurde Armen- und Waisenhausarzt und erlangte nach dem Tode des Letztgenannten zugleich mit der Stellung als zweiter Leibarzt eine sehr bedeutende Praxis. 1770 veröffentlichte er die höchst schätzenswerthe Abhandlung: "Beytrag zur Geschichte der Kriebelkrankheit im Jahre 1770" Leipz. 1771 1775 veranstaltete er eine Ausgabe der Werke WERLHOF'S. Auch war er mit ZIMMERMANN dem 1. kgl. hannov. Leibarzte intim befreundet. Aus Gram über den Verlust seiner Frau starb Wichmann erst 62 Jahre alt 12. Juni 1802. Von seinen Schriften ist die werthvollste die über Diagnostik in der sich nicht bloss vortreflliche Bemerkungen über Diagnose der Krankheiten von der Wichmann trotz seiner Schwerhörigkeit ein Meister war sondern auch eine höchst rationelle vorzugsweise auf geeignetem diätetisches Verhalten und der Anwendung nur einfacher aber erprobter Heilmittel herrührende Therapie findet. Die betreffende Schrift ist betitelt: "Ideen zur Diagnostik" 3 Bde. Hannover 1794-1802; Wien 1798. Dazu kommen verschiedene kleinere Schriften: "Aetiologie der Krätze" Hannov. 1786; 1791 worin die parasitäre Natur dieser Krankheit von Neuem nachgewiesen wird - "De pollutione diurna frequentiori sed rarius observata tabescentiae causa" Göttingen 1782 - "Beytrag zur Kenntniss des Pemphigus" Erfurt 1791 - "Zimmermann's Krankheitsgeschichte" Hannov. 1796 etc.etc." Pagel Hirsch VI p.263 siehe - Schlichtegroll Nekrolog f. d. 19. Jahrh. III pp. 165-224; Biogr. med. VII p. 498; - Dict. hist. IV p. 405; Rohlfs Die med. Classiker Deutschlands. unknown