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147-Ao.J. Kupferstich, 1604. 56,5:39,4 cm. Bartsch 69; Hollstein 59/II; Filedt Kok (New Hollstein) 69 III (von III). Wasserzeichen: Bekröntes Wappen mit drei Lilien und mit Beischrift: POYLEVE, vgl. Churchill 386. Sehr schöner, kräftiger, klarer und gleichmässiger Druck mit dem vollen Schriftrand. Auf die Plattenkante geschnitten, unten teils mit feinem Rändchen.- Von sehr schöner Erhaltung. Von Bartsch als ?chef-? ?uvre de Jean Muller? bezeichnet und charakterisiert als ?une des plus belles que cet artiste ait gravée. On y admire l'art avec lequel ce graveur a exprimé les differentes formes, en n `y employand presque qu 'une seule taille.? Nachdem die Probezüge der beiden ersten Druckzustände sich sämtlich in den öffentlichen Sammlungen von London, Wien und Amsterdam befinden, hier der im Handel frühest erreichbare III. Etat mit der Widmung an den Amsterdamer Dichter und Kunstsammler Hendrick Spiegel, den die Darstellung erläuternden Versen sowie den Künstleradressen.
762-Eo.J. Feder und Pinsel in Braun, mit reicher Deckweißhöhung, über Bleistift, auf bräunlichem Velin, rechts unten signiert ?C. M. Metz Roma 1813?, verso mit brauner Feder nummeriert ?No 3? zweite Nummerierung durchgestrichen. 41,3:54,2 cm. Mit leichtem Lichtrand rundum, einige winzige Läsuren sorgfältig restauriert, Knickfalte in der linken unteren Ecke geglättet und recto nahezu unsichtbar. Provenienz: Lucien Goldschmidt, New York. Hylas ist eine Figur der griechischen Mythologie Er war der jugendliche und sehr schöne Freund des Herakles, den er beständig begleitete. Hylas blieb als Waffenträger bei Herakles, als dieser sich den Argonauten anschloss. Gemeinsam suchten sie nach dem Goldenen Vlies.
1311-Co.J. Kupferstich, 1911/1912, auf aufgewalztem China, mit Bleistift signiert und nummeriert. Darstellungsgröße 23,3:37 cm, Blattgröße 40,1:60,1 cm. ? Im breiten Außenrand unten und oben zwei kleine Einrisse. Nr. 81 von 100 Exemplaren. Vorzüglicher, vollrandiger Abdruck! Literatur: Sarah Grochala, Sigmund Lipinsky. 1995, Nr. 13. [2 Warenabbildungen]
1312-Co.J. Kupferstich, 1935, auf chamoisfarbenem Japan, mit Bleistift signiert und bezeichnet. 33,5:52 cm. Vorzüglicher klar zeichnender Abdruck des seltenen Blattes, vollrandig! Literatur: Angelo Lipinsky, Sigmund Lipinsky und sein graphisches Werk. 1940, Nr. 32; Sarah Grochala, Sigmund Lipinsky. 1995, Nr. 19; Emanuele Bardazzi, Sigmund Lipinsky. 2012, Nr. 14. [2 Warenabbildungen]
161263738CBLyon, Verlag Paul Frellon, 1612. 4°. 26 x 18,5 cm. [6] Blatt, 1120 Seiten, [13] Blatt. Lederband der Zeit auf fünf Bünden mit goldgeprägtem Rückentitel, schlichtem floralem Buchschmuck und Fileten sowie rotem Sprengschnitt. [6 Warenabbildungen]
1775012-D1775. Feder in Schwarz, braun laviert, über Bleistiftskizze, auf Bütten, auf Untersatz mit Tuschlinien und Aquarellrand montiert, dort rechts unten signiert und datiert ?Parizeau fecit 1775?. 15,8:23,5 cm. Vergleichsliteratur: Ausst. Katalog: Von Callot bis Greuze. Französische Zeichnungen des 17. und 18. Jahrhunderts. Im Blickfeld der Goethezeit V. Weimar 2005, S. 220, Nr. 81 mit farb. Abb.
042-Ao.J. Kupferstich, 1587, nach Hendrik Goltzius, auf Bütten mit Wasserzeichen: Wappen mit ligiertem Monogramm JS. 30,2:21,5 cm. Provenienz: Sammlung G, nicht bei Lugt. Literatur: Krystof, Abb. 20, S. 228, Bl. 8 der Ornatus-Folge; Bartsch 285; Hollstein 244, I (von III). - Vor der Adresse von Visscher. Brillanter, gestochen scharfer Abdruck mit rau zeichnender Plattenkante und etwas Plattenton. Mit feinem Rändchen ringsum. - Bis auf eine schwache Querfalte, einer minimalen Beschädigung der linken unteren Ecke und zwei winzigen Nadellöchlein von ausgezeichneter Erhaltung. Die Rötelzeichnung von H. Goltzius (1558-1617), nach der Matham das Blatt gestochen hat, befindet sich im Kupferstichkabinett in Berlin. Die Komposition gehört in eine thematisch nur lose zusammenhängende, acht Blatt umfassende Folge mit mythologischen und allegorischen Sujets.
1655107245BBParis, Antoine de Sommaville, 1655. Folio (35 x 26 cm.). [10] Bl.,477 (recte 475), (9) S. mit gestoch. Frontispiz, gestoch. Portrait und 58 Kupfertafeln von Theodor Matham, Cornelis Bloemaert und Nicolas Langlois nach Abraham van Diepenbeeck, Jacques Favereau und Pierre Brebiette. Moderner Halbpergamentband.
485-Eo.J. Gouache, auf Velin mit undeutlichem Wasserzeichen mit Datum ?1812?. 32 : 43,5 cm. Mit Bereibungen der Bildoberfläche, kleine Fehlstelle an der rechten unteren Ecke. Verso ältere Zuschreibung an J.Chr. Reinhart. Quelle: Ovid, Metamorphosen 7, 149ff.
442-Eo.J. Feder in Braun, braun laviert, auf chamoisfarbenem Velin. 31,2:20,8 cm. Verso Leimreste von einer alten Verklebung, insgesamt etwas braunfleckig.
062-Ao.J. Radierung, auf Bütten mit Wasserzeichen: Lilie im Doppelkreis, darüber ein sechszackiger Stern. 38,3:30,2 cm. Literatur: Bartsch 33; Meyer, Künstler-Lexikon, Nr. 28: Mit der Adresse von Andrea Vaccari (Vaccario, Vaccaro), Rom 1606. - Guter Abdruck mit breitem Rand, horizontale Mittelfalte geglättet, kleiner Einriß im breiten Rand rechts sorgfältig restauriert, leichte Bräunung entlang des Außenrandes.
060-Ao.J. Kupferstich, 1581, mit dem Monogramm MM, nach F. Salviati (1510-1563), auf Bütten mit Wasserzeichen: Tulpe im Kreis. 23:31,3 cm. Rundum auf die Umfassungslinie geschnitten, stellenweise leicht darüber, geglättet. Schöner, gleichmäßiger Abdruck. Provenienz: Sammlung Kunglia Museum, Stockholm, Lugt 1638 (verso). Literatur: Bartsch XVI, S. 246; Nagler 1, mit Widmung an Francesco de Medici; Hollstein 17, II. Nagler schreibt über diesen Künstler: ?Seine Blätter sind schön radiert und grossen Teils selten. Das Todesjahr des Künstlers ist unbekannt; er arbeitete noch 1606.?
740-Eo.J. Feder in Braun, auf Bütten mit Wasserzeichen: Adler über Initialen FAG. 42:31,5 cm. Provenienz: Sammlung F.W. Fink (1796-1861; Lithograph, Radierer und Kalligraph), Lugt 928. Vom Sammler verso bezeichnet ?vom Maler Schaller, (Bruder des Bildhauers, dem jüngeren, gest. zu Wien 184... nach Prof. Redl. Bey Weber gekauft FWFink?).
089-Do.J. Pinsel in Braun, über roter und schwarzer Kreide, auf Bütten mit Wasserzeichen: 3 Mondsicheln, links unten numieriert ?191?. 29,4:29 cm. Das Wasserzeichen weist auf Venedig als Herkunftsort hin. Verso gerötelt, Reste von Verklebung an den Ecken, Papier im unteren Drittel etwas knitterfaltig. Provenienz: Sammlung Prof. R. Jung, nicht bei Lugt. Vermutlich Entwurf für eine größere Arbeit, Fresko oder Gemälde.
483-Eo.J. Bleistift, auf chamoisfarbenen Velin, unten betitelt ?Amor von einer Biene gestochen.?. 26,1:23,6 cm. - Geringfügig fleckig. Das Motiv geht auf ein Gedicht aus den ?Idyllen? des griechischen Dichter Theokritos (um 270 v. Chr.) zurück, das seit dem frühen 16. Jahrhundert in lateinischen Übersetzungen vorlag. Zahlreiche Künstler, Maler und Bildhauer aus den folgenden Jahrhunderten haben das reizvolle Motiv seither gestaltet.
035-Ao.J. Kupferstich, 1613, nach Adam Elsheimer, auf Bütten mit angeschnittenem Wasserzeichen: Äskulapstab. 16,7:18,6 cm. Provenienz: C.G. Boerner, Düsseldorf; Rheinische Privatsammlung. Literatur: Dutuit 7, II; Hollstein 7, II; Weizsäcker I, Tafel 137; II, Seite 140, Nr. 20; Katalog: Elsheimer, Frankfurt am Main 1966, Nr. 279. - Im Gegensinn nach dem Braunschweiger Gemälde Elsheimers, allerdings oben rechts stark verkleinert. - Sehr guter Druck mit Rändchen.
018-Do.J. Feder in Schwarz und Pinsel in Braun, braun laviert, über Bleistift, an drei Seiten mit schwarzer Federlinie umrandet, auf chamoisfarbenem Bütten. Verso: Madonna mit Hl. Elisabeth und Johannes, Skizze. Bleistift. 19,7:24,9 cm. In den Rändern ungleich beschnitten, Löchlein rechts oben, verso am Oberrand Reste alter Verklebung.
16750790-19Stockholm, Hadorphius [1675]. kl.-8°. Gefalt. Kupfertitel., 173 (21) S. (Register). Pgmt. d. Zt. Mit goldgeprägt. Rückentit. Alter Besitzverm. am Tit. Kanten stellenw. beschabt. EA. [9 Warenabbildungen]
0566-Bo.J. Claire-obscure-Holzschnitt von zwei Stöcken, 1729, nach einer Zeichnung von Paolo Farinati (1524-Verona-1606), auf Bütten mit undeutlichem Wasserzeichen. Darstellungsgröße 40:27,3 cm, Blattgröße 55:38,3 cm. - Guter Abdruck, im Ganzen nicht ganz frisch und mit kleinen, sorgfältig restaurierten Einrissen in den Rändern. Die Zeichnung, die Le Sueur als Vorlage diente befindet sich heute im Besitz der National Galleries of Scotland. Aus: ?Receuil d?estampes d?après les plus beaux tableaux et d?après les plus beaux dessins qui sont en France dans le Cabinet du Roy, dans celuy de M. le Duc d?Orléans et dans l?autre Cabinet. Bd. I (enthält die römische und venetianische Schule). Paris, Impr. Royale, 1729.
690-Eo.J. Schwarze Kreide, auf Velin. 39:28,8 cm. Römische Kopie nach einer griechischen Marmorskulptur, die dem griechischen Bildhauer Leocares zugeschrieben wird, wie der Apollo von Belvedere. Sie wurde Heinrich II. von Frankreich (1519-1559) von Papst Paul IV. (1476-1559) geschenkt und befindet sich heute im Louvre in Paris.
195-Do.J. Feder in Braun, grau laviert, mit brauner Feder oben und unten, rechts teilweise umrandet, verso geschwärzt, auf Bütten. 14:18,2 cm. Insgesamt leicht faltig, vertikale Mittelfalte geglättet. Vorzeichnung für eine Illustration.
0658-Bo.J. Aquatinta in Farben gestochen, nach Jacques Charlier (18. Jhdt.), Darstellung im Rund, auf chamoisfarbenem Velin. 35,4:32,6 cm, an drei Seiten etwa auf die Plattenkante geschnitten, den Unterrand darüber. Es fehlt die Verlagsadresse. Literatur: Nagler 49; Portalis-Beraldi 16, II (von II). - Sehr guter und farbfrischer Abdruck!
0659-Bo.J. Aquatinta in Farben gestochen, nach Jacques Charlier (18. Jhdt.), Darstellung im Rund, auf chamoisfarbenem Velin. Durchmesser 28,8 cm. - Auf die Umfassungslinie geschnitten, mit chamoisfarbenem Bütten angerandet. Titel, Künstlernamen und Verlagsadresse mit schwarzer Feder ergänzt. Literatur: Nagler 50; Portalis-Beraldi 14. - Sehr guter und farbfrischer Abdruck!
077-Do.J. Feder in Braun und Schwarz, grau laviert, auf bräunlichem Bütten mit Fragment eines Wasserzeichens: großes Wappen mit Greifvogel. 16:15 cm. Etwas stockfleckig. Am Oberrand links wasserrandig.
161589903Padova [Padua], Pietro Paolo Tozzi, 1615. [16 Bll.], 576 S; [4], lxiii, [1] S. Mit 2 gefalt. u. 227 ganzseit. Holzschnitten. 8vo. Ganzpergament der Zeit mit hs. Rückentitel.