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2007BN112004N. G. Elwert 2007. 2007. Marianne vom Stein und das Stift Wallenstein zu Homberg-Efze und Fulda <br/><br/>Marianne vom Stein und das Stift Wallenstein zu Homberg-Efze und Fulda N. G. Elwert unknown
2003BN33688Verlag Herder-Institut 2003. 2003. Hardcover. In den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts haben aktuelle Ereignisse wie der Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien die Probleme ethnischer Säuberungen" wieder auf die Tagesordnung gesetzt die seit den großen gewaltsamen Bevölkerungsverschiebungen der vierziger Jahre in Europa abgeschlossen zu sein schienen. Gleichzeitig hat die demokratische Erneuerung in den Staaten Ostmitteleuropas Tabus beseitigt die in der kommunistischen Ära die Aufarbeitung der Vertreibung und Aussiedlung deutscher Bevölkerung nach Kriegsende blockiert haben. Zudem hat die Normalisierung der deutsch-polnischen Beziehungen die Möglichkeiten wissenschaftlicher Zusammenarbeit erheblich erweitert. Eine Arbeitsgruppe deutscher und polnischer Historikerinnen und Historiker hat unter Leitung von Wodzimierz Borodziej und Hans Lemberg die Chance genutzt und in den Jahren 1997-2000 gefördert von der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und der Robert Bosch Stiftung in polnischen Archiven Dokumente gesammelt die das Schicksal der Deutschen im polnischen Machtbereich von 1945-1950 beleuchten. Aus mehreren Zehntausenden von Dokumenten wurde eine Auswahl von etwa 2000 zusammengestellt die nun in einer vierbändigen Edition versehen mit ausführlichen Einleitungen der Herausgeber und der Bearbeiter ein Bild von der Lage der Deutschen im Bereich des heutigen Polen in den Jahren unmittelbar nach Kriegsende vermitteln können. Dieses Bild ergänzt die bisherigen Informationen die durch die in der mehrbändigen Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa" veröffentlichten Erlebnisberichte schon seit den fünfziger Jahren bekannt sind nunmehr aus der Sicht der zeitgenössischen polnischen Behördenakten auf gesamtstaatlicher aber auch Wojewodschafts- und Kreisebene von Militäreinheiten Parteiorganen oder jenen Spezialverwaltungen die mit der Aussiedlung der Deutschen und ihrer Behandlung während ihres Verbleibens in Polen betraut waren. Aus dieser größten bisherigen Dokumentation zum Thema die parallel in einer deutschen und einer polnischen Ausgabe erscheint läßt sich ein anschauliches differenziertes und in vielen Aspekten neues Bild nicht nur über die Vorgänge und Begleitumstände von Vertreibung und Aussiedlung der Deutschen gewinnen sondern auch über die vielfach eingeschränkten Lebensbedingungen der Deutschen jenseits von Oder und Neiße in der Nachkriegszeit im Spannungsfeld von Roter Armee polnischen Behörden rückkehrenden deutschen Flüchtlingen polnischen Zuwanderern Angehörigen autochthoner" Gruppen wie Masuren Schlonsaken oder Kaschuben - auch im Wechsel ethnischer Zugehörigkeiten in der alltäglichen Not und existentiellen Unsicherheit im Chaos der ersten improvisierten Nachkriegsverwaltungen in der Willkür von Lagern und Zwangsarbeit und in einem langsam in Richtung auf stalinistische Verhältnisse umgestalteten Rechtssystem. Dies alles führte dazu daß wie es im Titelzitat aus einem abgefangenen Brief einer Deutschen heißt vielen die Heimat zu einem fremden Land" wurde. - Die Dokumentation soll nicht anklagen sondern sie soll durch klarere Erkenntnis der Einstellungen Verhaltensweisen und Probleme der Menschen vor einem halben Jahrhundert zu einem besseren Verständnis der schwierigen deutsch-polnischen Vergangenheit beitragen. Bereits im Jahre 2000 ist Band 1 dieser Dokumentenedition erschienen. <br/><br/>In den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts haben aktuelle Ereignisse wie der Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien die Probleme ethnischer Säuberungen" wieder auf die Tagesordnung gesetzt die seit den großen gewaltsamen Bevölkerungsverschiebungen der vierziger Jahre in Europa abgeschlossen zu sein schienen. Gleichzeitig hat die demokratische Erneuerung in den Staaten Ostmitteleuropas Tabus beseitigt die in der kommunistischen Ära die Aufarbeitung der Vertreibung und Aussiedlung deutscher Bevölkerung nach Kriegsende blockiert haben. Zudem hat die Normalisierung der deutsch-polnischen Beziehungen die Möglichkeiten wissenschaftlicher Zusammenarbeit erheblich erweitert. Eine Arbeitsgruppe deutscher und polnischer Historikerinnen und Historiker hat unter Leitung von Wodzimierz Borodziej und Hans Lemberg die Chance genutzt und in den Jahren 1997-2000 gefördert von der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und der Robert Bosch Stiftung in polnischen Archiven Dokumente gesammelt die das Schicksal der Deutschen im polnischen Machtbereich von 1945-1950 beleuchten. Aus mehreren Zehntausenden von Dokumenten wurde eine Auswahl von etwa 2000 zusammengestellt die nun in einer vierbändigen Edition versehen mit ausführlichen Einleitungen der Herausgeber und der Bearbeiter ein Bild von der Lage der Deutschen im Bereich des heutigen Polen in den Jahren unmittelbar nach Kriegsende vermitteln können. Dieses Bild ergänzt die bisherigen Informationen die durch die in der mehrbändigen Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa" veröffentlichten Erlebnisberichte schon seit den fünfziger Jahren bekannt sind nunmehr aus der Sicht der zeitgenössischen polnischen Behördenakten auf gesamtstaatlicher aber auch Wojewodschafts- und Kreisebene von Militäreinheiten Parteiorganen oder jenen Spezialverwaltungen die mit der Aussiedlung der Deutschen und ihrer Behandlung während ihres Verbleibens in Polen betraut waren. Aus dieser größten bisherigen Dokumentation zum Thema die parallel in einer deutschen und einer polnischen Ausgabe erscheint läßt sich ein anschauliches differenziertes und in vielen Aspekten neues Bild nicht nur über die Vorgänge und Begleitumstände von Vertreibung und Aussiedlung der Deutschen gewinnen sondern auch über die vielfach eingeschränkten Lebensbedingungen der Deutschen jenseits von Oder und Neiße in der Nachkriegszeit im Spannungsfeld von Roter Armee polnischen Behörden rückkehrenden deutschen Flüchtlingen polnischen Zuwanderern Angehörigen autochthoner" Gruppen wie Masuren Schlonsaken oder Kaschuben - auch im Wechsel ethnischer Zugehörigkeiten in der alltäglichen Not und existentiellen Unsicherheit im Chaos der ersten improvisierten Nachkriegsverwaltungen in der Willkür von Lagern und Zwangsarbeit und in einem langsam in Richtung auf stalinistische Verhältnisse umgestalteten Rechtssystem. Dies alles führte dazu daß wie es im Titelzitat aus einem abgefangenen Brief einer Deutschen heißt vielen die Heimat zu einem fremden Land" wurde. - Die Dokumentation soll nicht anklagen sondern sie soll durch klarere Erkenntnis der Einstellungen Verhaltensweisen und Probleme der Menschen vor einem halben Jahrhundert zu einem besseren Verständnis der schwierigen deutsch-polnischen Vergangenheit beitragen. Bereits im Jahre 2000 ist Band 1 dieser Dokumentenedition erschienen. Verlag Herder-Institut hardcover
2004BN33687Verlag Herder-Institut 2004. 2004. Hardcover. Ereignisse wie der Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien in den neunziger Jahren oder derzeit die Diskussion um ein Zentrum gegen Vertreibungen haben die Probleme "ethnischer Säuberungen" wieder ins allgemeine Gedächtnis gerufen. Gleichzeitig hat die demokratische Erneuerung in den Staaten Ostmitteleuropas Tabus beseitigt die in der kommunistischen Ära die Aufarbeitung der Vertreibung und Aussiedlung deutscher Bevölkerung nach Kriegsende blockiert haben. Eine Arbeitsgruppe deutscher und polnischer Historikerinnen und Historiker hat in den Jahren 1997-2000 in polnischen Archiven Dokumente gesammelt die das Schicksal der Deutschen im polnischen Machtbereich von 1945 bis 1950 beleuchten. Aus mehreren Zehntausenden von Dokumenten wurde eine Auswahl von etwa 1350 zusammengestellt die nun in einer vierbändigen Edition versehen mit ausführlichen Einleitungen der Herausgeber und der Bearbeiter ein Bild von der Lage der Deutschen im Bereich des heutigen Polen in den Jahren unmittelbar nach Kriegsende vermitteln können. Dieses Bild ergänzt die bisherigen Informationen aus der Sicht der zeitgenössischen polnischen Behördenakten auf gesamtstaatlicher aber auch auf Wojewodschafts- und Kreisebene von Militäreinheiten Parteiorganen oder jenen Spezialverwaltungen die mit der Aussiedlung der Deutschen und ihrer Behandlung während ihres Verbleibens in Polen betraut waren. Nachdem im Jahr 2000 der erste Band mit zentralstaatlichen Verordnungen und Quellen für die Wojewodschaft Allenstein das südliche Ostpreußen und 2003 der zweite Band für Zentralpolen und die Wojewodschaft Schlesien Oberschlesien erscheinen konnte behandelt der nun vorgelegte dritte Band die Wojewodschaft Posen sowie die Wojewodschaft Stettin Hinterpommern. <br/><br/>Ereignisse wie der Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien in den neunziger Jahren oder derzeit die Diskussion um ein Zentrum gegen Vertreibungen haben die Probleme "ethnischer Säuberungen" wieder ins allgemeine Gedächtnis gerufen. Gleichzeitig hat die demokratische Erneuerung in den Staaten Ostmitteleuropas Tabus beseitigt die in der kommunistischen Ära die Aufarbeitung der Vertreibung und Aussiedlung deutscher Bevölkerung nach Kriegsende blockiert haben. Eine Arbeitsgruppe deutscher und polnischer Historikerinnen und Historiker hat in den Jahren 1997-2000 in polnischen Archiven Dokumente gesammelt die das Schicksal der Deutschen im polnischen Machtbereich von 1945 bis 1950 beleuchten. Aus mehreren Zehntausenden von Dokumenten wurde eine Auswahl von etwa 1350 zusammengestellt die nun in einer vierbändigen Edition versehen mit ausführlichen Einleitungen der Herausgeber und der Bearbeiter ein Bild von der Lage der Deutschen im Bereich des heutigen Polen in den Jahren unmittelbar nach Kriegsende vermitteln können. Dieses Bild ergänzt die bisherigen Informationen aus der Sicht der zeitgenössischen polnischen Behördenakten auf gesamtstaatlicher aber auch auf Wojewodschafts- und Kreisebene von Militäreinheiten Parteiorganen oder jenen Spezialverwaltungen die mit der Aussiedlung der Deutschen und ihrer Behandlung während ihres Verbleibens in Polen betraut waren. Nachdem im Jahr 2000 der erste Band mit zentralstaatlichen Verordnungen und Quellen für die Wojewodschaft Allenstein das südliche Ostpreußen und 2003 der zweite Band für Zentralpolen und die Wojewodschaft Schlesien Oberschlesien erscheinen konnte behandelt der nun vorgelegte dritte Band die Wojewodschaft Posen sowie die Wojewodschaft Stettin Hinterpommern. Verlag Herder-Institut hardcover