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1864GUE-11234Leipzig & Heidelberg, C. F. Wintersche Buchhandlung, 1859 - 1864. Rote Ganzleinenbände (Handeinbände) mit goldgeprägtem Rückentitel. Format: 33,5 x 25 cm. Große Operationslehre des (ab 1841) in Leipzig lehrenden Chirurgen und Orthopäden Gustav Biedermann Günther (1801 - 1866), die dieser unter Mitarbeit renommierter Kollegen (unter anderem der Ophthalmologen Friedrich Philipp Ritterich und Ernst Adolf Coccius sowie des Wundarztes und Chirurgen Karl Wilhelm Streubel) von 1853 bis 1866 in sieben Abteilungen herausgab, die hier vollständig angeboten werden. Abt. 4 in 3 Teilbänden. Die Sammlung umfaßt somit insgesamt 9 Bände. Abt. 1: Die Elementar- und die allgemeinen Operationen. IV, 88 Textseiten (einschließlich Tafelbeschreibungen) sowie 5 teilweise kolorierten ganzseitigen Steindrucktafeln (Tafeln 1 - 5, vollständig enthalten). Abt. 2: Lehre von den blutigen Operationen an den untern (unteren) Extremitäten mit Einschluss des Hüftgelenkes am menschlichen Körper. VIII, 211 Textseiten (einschließlich Tafelbeschreibungen) sowie 47 teilweise kolorierten ganzseitigen Steindrucktafeln (Tafeln 6 - 52, die Tafeln 13, 15, 18 jeweils als Doppeltafeln a u. b; alle Tafeln mit zugehörigen Beschreibungsseiten). Tafel 45 fehlend, Tafel 44 beschädigt und buchbinderisch hinterlegt. Abt. 3: Lehre von den blutigen Operationen an den obern (oberen) Extremitäten am menschlichen Körper. VII, 140 Textseiten (einschließlich Tafelbeschreibungen) sowie 20 teilweise kolorierten ganzseitigen Steindrucktafeln (Tafeln 53 - 72, vollständig enthalten, alle Tafeln mit zugehörigen Beschreibungsseiten). Abt. 4/1: Lehre von den Operationen am Becken des menschlichen Körpers. VI, 500 Textseiten (S. 89 - 112; 257 - 288 hier fehlend) sowie 27 teilweise kolorierten ganzseitigen Steindrucktafeln (Tafeln 73 - 98; Tafeln 87, 95, 96a, 97 hier fehlend). Abt. 4/2: Lehre von den Operationen am Bauche des menschlichen Körpers. VI, 178 Textseiten (einschließlich Tafelbeschreibungen) sowie 11 teilweise kolorierten ganzseitigen Steindrucktafeln (Tafeln 99 - 108, vollständig enthalten, alle Tafeln mit zugehörigen Beschreibungsseiten). Abt. 4/3: Lehre von den Operationen am Thorax des menschlichen Körpers. VI, 128 Textseiten (einschließlich Tafelbeschreibungen) sowie 7 überwiegend kolorierten ganzseitigen Steindrucktafeln (Tafeln 109 - 115, vollständig enthalten). Abt. 5: Lehre von den Operationen am Halse des menschlichen Körpers. IV, 416 Textseiten (einschließlich Tafelbeschreibungen) sowie 29 teilweise kolorierten ganzseitigen Steindrucktafeln (Tafeln 116 - 144, vollständig enthalten, alle Tafeln mit zugehörigen Beschreibungsseiten). Abt. 6: Lehre von den blutigen Augenoperationen am menschlichen Körper Körpers. VIII, 68 Textseiten (einschließlich alphabetischem Sachregister) sowie 22 teilweise kolorierten ganzseitigen Steindrucktafeln (Tafeln 1 - 22, vollständig enthalten). Abt. 7: Lehre von den Operationen am Kopfe des menschlichen Körpers. 6 Hefte mit jeweils eigenständiger Seitenzählung: Heft I: Operationen an den Gefäßen. 26 S., Tafeln 145 - 146 (vollständig enthalten). Heft II: Operationen an den Nerven. 41 S., Tafeln 147 - 150 (vollständig enthalten). Heft III: Operationen an den Lippen und Wangen. 110 S., Tafeln 151 - 160 (vollständig enthalten). Heft IV: Operationen an den Zähnen und dem Zahnfleische. 25 S. Heft V: Operationen an und unter der Zunge. 48 S., Tafel 161. Heft VI: Operationen an der Uvula und den Tonsillen, am Palatum Pendulum, am harten und weichen Gaumen. 66 S., Tafeln 162 - 164 (vollständig enthalten).
18204611BBWeimar, Im Verlage des Gr. Herzogl. Sächs. priv. Landes-Industrie-Comptoirs, 1820. 4°. (2), 277 (recte 278) S. (handschriftliche Paginierung), (5) S. (handschritliches Register), (3) Bl. Mit 176 gest. (dv. 3 kol. und einige gef.) Tafeln sowie 19 farb. lithogr. Tafeln (I?CLXXVI). Halblederband aus der Zeit mit farb., goldgepr. Rückentitel. + Wichtig: Für unsere Kunden in der EU erfolgt der Versand alle 14 Tage verzollt ab Deutschland / Postbank-Konto in Deutschland vorhanden +, A|B [2 Warenabbildungen]
1825MEDI1338Salzburg, gedruckt in der Mayr?schen Buchdruckerey (Jge 1817. 1818,1.2. Ergänzungsbde 20. 21.) in der Duyle?schen Buchdruckerey (Jge 1818,3.4. 1819. 1820. Ergänzungsbde 22. 23). Innsbruck, gedruckt mit Rauchischen Schriften (Jge 1821-1825. Ergänzungs 8°. Jge 1817-1822,1-3 u. 1823-1825 in Vierteljahrsbänden, Ergänzungsbde 20.1817-28.1825, mit e. Titelblattvignette in jedem Band u. je e. Kopfstück pro Heftnummer. Großteils feste Pappbände d. Zeit, einige Bände mit biegsamen Kartonumschlägen, teilw. mit von alter Hand beschrifteten Papierschildchen am Rücken, teilw. mit Rückenschildchen in Schwarz- oder Goldprägung. Bände insgesamt in gutem Zustand, Einbände altersbedingt etwas verfärbt oder fleckig, mit wenigen Wurmgängen, einzelne Bände gering schadhaft, Seiten meist nur schwach gebräunt u. wenig fleckig, in wenigen Bänden geringer Wurmfrass. Wurzbach 7,389ff. u. 11,399f. Hirsch 3,64f. ORBI 2,2, Bibliographie der österreichischen Zeitungen 1621-1945, A-M 483,3090) - guterhaltene durchgehende Sammlung der aus jeweils vier Bänden bestehenden Jahrgänge 1817 bis 1825 und des 20. bis 28. Ergänzungsbandes einer der wichtigsten medizinischen Fachzeitschriften dieser Zeit (lediglich der vierte Teilband d. Jg. 1822 fehlt). Die Medizinisch-Chirurgische Zeitung wurde von Johann Jakob Hartenkeil (1761-1808), welcher, ab 1787 Hof- und Leibchirurg des Fürsterzbischofs von Salzburg, das Salzburger Medizinalwesen bedeutend modernisierte, gegründet und von seinem Schwager, J. N. v. Ehrhart (1779-1860) nach seinem Tode fortgeführt. Ehrhart studierte Philosophie in Salzburg und Medizin in Wien, wirkte zuerst als Arzt und Professor in Salzburg und wurde 1820 zum Gubernialrath und Sanitätsreferenten des Tiroler Landesguberniums sowie zum Direktor des medizinisch-chirurgischen Studiums in Innsbruck ernannt, in welcher Funktion er tatkräftig und erfolgreich die Reformierung des Tiroler Sanitätswesen betrieb.
188521625Paris, Masson, 1885-1888-1891 ; trois tomes in-8° brochés, chemise individuelle pour chaque tome : demi-chagrin bleu-marine, dos rond, faux nerfs, titre et date en queue dorés, plats de papier “oeil de chat” bleu et gris, étui de trois volumes, avec arrondi pour chaque tome, bordé et papier oeil de chat identique (P.Goy et C. Vilaine) ; VI, 664; 615 ; IV, 1032 pp. et en tout 508 figures légendées dans le texte.
18286631Berlin, Enslin, 1828. Oktav u. Quer-Folio (Tafelband). X, 758 S. (= Textband); mit 40 lithographierten Tafeln, Titel, XXXII Spalten auf 8 Blatt (= Tafelband). Halbleder der Zeit mit Rückenvergoldung, Textband zudem mit Rückenschildchen.
1871MEDI1349Paris, H. Lauwereyens 1871. Lex.-8°. VIII, 275(1) S. Mit 190 Textholzstichen und 22 Tafeln mit aufgewalzten Orig.-Albuminabzügen. Brauner Halblerband der Zeit auf 4 Bünden mit goldgeprägtem Rückentitel und Fileten, Kopfgoldschnitt, Kanten berieben, Exemplar aus einer Spitalsbibliothek mit den entsprechenden Kennzeichnungen, stockfleckig. 8° de Lex. VIII, 275(1) p. avec 190 gravures sur bois en texte et 22 planches avec des épreuves en albumine originales laminées. Demi-reliure brune de l'époque à 4 nerfs avec titre doré au dos et filets, tête dorée, bords frottés, exemplaire provenant d'une bibliothèque d'hôpital avec les marquages correspondants, mouillures. Erste und einzige Ausgabe des weltweit ersten fotoillustrierten Werks zur Augenchirurgie. Diese neu Technologie war zwar in der Herstellung teurer als gestochene Tafeln oder Litographien, lieferte aber auch eine wirklichkeitsgetreuere Darstellung. Lange Zeit gab es in keinem chirurgischen Bereich ein vergleichbares Werk. Die photographischen Aufnahmen zeigen verschiedenen Operationen am Auge (Kystotomie, Sortie de la cataracte, Strabisme, Cantoplastie etc). Da die Photoausrüstung der Zeit noch nicht so ausgereift war, führte man die Operationen an Leichen durch. - Meyer (1838?1902), berühmter Augenarzt in Paris, verheiratet mit der Tochter der Familie Rothschild, deren Ophthalmologe er auch war, studierte in Halle und später in Berlin bei Graefe, wo er 1860 zum Augenarzt promovierte. Dann ließ er sich auf Rat Graefes 1863 in Paris nieder, fast gleichzeitig mit Liebreich und L. Wecker. ?Aber nur E. Meyer besaß das ganze Herz Graefe?s, der ihm folgendes Zeugnis mit auf den Weg gab: ,Ich freue mich, dass E. Meyer durch seine Arbeit sich die Beherrschung aller Zweige der Ophthalmologie angeeignet hat?. Arthur de Montméja, Augenarzt im Pariser 'Hospital Saint Louis', begann 1865 photographische Aufnahmen von Patienten zu machen um einen besseren Austausch mit seinen Kollegen zu ermöglichen. So wurde er zum führenden Verleger im Bereich der Medizinphotographie. Ab 1869 gab er auch die erste medizinphotographische Zeitschrift heraus ('Revue photographique des hôpitaux de Paris'). Albert 1555; Hirschberg/Blodi 1267-68. Sehr selten, NUC verzeichnet weltweit lediglich zwei komplette Exemplare (Harvard, NLM). - Première et unique édition du premier ouvrage photo-illustré au monde sur la chirurgie oculaire. Cette nouvelle technologie était certes plus chère à produire que les planches gravées ou les litographies, mais elle fournissait également une représentation plus fidèle de la réalité. Pendant longtemps, il n'existait aucun ouvrage comparable dans le domaine de la chirurgie. Les photographies montrent différentes opérations de l'?il (cystotomie, sortie de la cataracte, strabisme, cantoplastie, etc). Comme l'équipement photographique de l'époque n'était pas encore aussi perfectionné, les opérations étaient réalisées sur des cadavres. - Meyer (1838-1902), célèbre ophtalmologue à Paris, marié à la fille de la famille Rothschild, dont il était également l'ophtalmologue, fit ses études à Halle puis à Berlin sous la direction de Graefe, où il obtint son doctorat en ophtalmologie en 1860. Puis, sur le conseil de Graefe, il s'installa à Paris en 1863, presque en même temps que Liebreich et L. Wecker. "Mais seul E. Meyer possédait tout le c?ur de Graefe, qui lui apporta le témoignage suivant : Je me réjouis que E. Meyer ait acquis par son travail la maîtrise de toutes les branches de l'ophtalmologie". Arthur de Montméja, ophtalmologue à l'hôpital Saint-Louis à Paris, commença en 1865 à prendre des photos de patients afin de permettre un meilleur échange avec ses collègues. Il est ainsi devenu le principal éditeur dans le domaine de la photographie médicale. A partir de 1869, il publia également la première revue de photographie médicale ('Revue photographique des hôpitaux de Paris').
18662789Paris, L. Guérin, 1866-1871. 9 Volumes in-folio + 1 Supplément. COMPLET. In-folio - 44 x 34 cm. Reliure de l'époque en demi-chagrin rouge à coins, dos à 4 nerfs orné de caissons à filets dorés. Ouvrage orné de 750 planches lithographiées en noir d'après nature par Jacob (726 gravures + 24 gravures in Supplément). Rehauts de couleur bleu et rouge pour différencier veines et artères sur quelques planches. Cette collection se divise ainsi : Tome 1 : Anatomie descriptive et physiologique. Appareil de relation. Organes de la locomotion. Ostéologie. Syndesmologie. 191 pages + 59 planches (N°1-59) ; Tome 2 : Appareil de locomotion. Myologie. Aponévrologie. 141 pages + 100 planches (N°60-159) ; Tome 3 : Appareil de relation. Névrologie ou organes de l'innervation. 341 pages + 115 planches [100 planches (N°1-100) + 15 bis] ; Tome 4 : Appareil de nutrition. Angéiologie. 162 pages + 98 planches [91 planches (N°1-91) + 7 bis] ; Tome 5 : Appareil de nutrition. Splanchnologie. 342 pages + 96 planches [76 planches (N°1-76) + 20 bis] ; Tome 6 : Sclérotomie. Ophtalmologie. Ténotomie (1e partie). 280 pages + 93 planches [91 planches + 2 bis] ; Tome 7 : Sclérotomie. Ophtalmologie. Ténotomie (2e partie). 356 pages + 98 planches [77 planches + 5 bis + 16 lettrées de A à P] ; Tome 8 : Embryogénie. 335 pages + 67 planches [60 planches (N°1-60) + 7 bissées] ; Suppléments, par le Dr Duchaussoy : 108 pages + 24 planches (1 déchirure restaurée page 31 sans manque de texte, 1 petit manque en marge dans la page de texte de la planche 19, sans conséquence pour le texte). Claude Bernard collabora à cette somme médicale à partir de 1845, en présentant des pièces anatomiques.