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051-Do.J. Pinsel in Braun, mit Deckweiß gehöht, mit doppelter schwarzer Tuschlinie umrandet, auf Bütten, rechts unten monogrammiert "B.P.O. F". 13,2 : 14,7 cm. Provenienz: Sammlung R. Peltzer, Köln, Lugt 2231); Sammlung Holtkott, nicht bei Lugt; Sammlung GV, nicht identifiziert, Lugt 1222.
618-Eo.J. Feder in Grau, über Bleistift, grau laviert, mit gezeichneter Umrandung, auf cremefarbenem Velin. 20,1:24,1 cm. - Mit leichten Altersspuren. Provenienz: Sammlung Fürst Leopold I. von Anhalt-Dessau, Lugt 1708b; Sammlung Elsa Hauser, erworben 26.6.56 (Notiz auf alter Unterlage). Bildhaft ausgeführte Zeichnung! Obgleich nicht signiert, zeigt die Darstellung unzweifelhaft den frühen, stark nazarenisch geprägten Stil des Zeichners. In Form eines dreiteiligen Flügelaltars mit sparsamen gotischen Zierformen angelegt, ist die Komposition der Szenen sehr sorgfältig gestaltet und zeichnerisch fein ausgeführt. Die Ikonographie ist indessen sehr selten und gerade für einen Altar völlig unüblich, wird hier doch der junge Jesus bei der Ausführung mehrerer unterschiedlicher Arbeiten gezeigt, natürlich immer in symbolischer Überhöhung- profane Tätigkeiten, denen eine heilsgeschichtliche Sinnhaftigkeit unterlegt ist. In der Mitte Christus als Gärtner beim Blumengießen (das Gedeihen der geistlichen Saat), links, mit seinem Ziehvater Joseph, beim Tragen von Brettern (die Kreuzigung vorwegnehmend), rechts beim Wasserschöpfen, während seine Mutter Maria in einem Buch liest (wohl das Wasser des Lebens im Paradies andeutend).
200080141Wien, AV-Druck Plus GmbH, 2000. Original-Broschur, 4°, ca.30 Blatt. Mit einer 7-zeiligen Widmung und Signatur des Künstlers auf dem Innendeckel.
658-Eo.J. Aquarell und Deckfarben, über Bleistift, mit reicher Deckweißhöhung, auf braunem Karton, rechts oben datiert und signiert ?zum 14 Dec. E. E. Oehme 1875.?. 36:20,8 cm. Die reizvolle, märchenhaft wirkende Szene zeigt ein junges Mädchen, gekleidet in der Mode des 16. Jahrhunderts, das gedankenverloren eine Brautkrone aus einem Kasten nimmt, während der Geist der Urahne sie dabei beobachtet.
077-Do.J. Feder in Braun und Schwarz, grau laviert, auf bräunlichem Bütten mit Fragment eines Wasserzeichens: großes Wappen mit Greifvogel. 16:15 cm. Etwas stockfleckig. Am Oberrand links wasserrandig.
156-Do.J. Aquarell und Pinsel in Grau, über Bleistift, mit grauer Tuschlinie umrandet, verso gerötelt, durchgegriffelt und bezeichnet ?Nothnagel? sowie ?N. 222?,auf Bütten. 8,5:13,8 cm. - Verso an den Ecken Reste alter Verklebung. Vorzeichnung für eine Illustration. Provenienz: Blindstempel der Sammlung Wilhelm Busch, Maler (1832-1908). Im graphischen Werk Nothnagels sind bäuerliche Genreszenen häufig anzutreffen.
219-Do.J. Feder und Pinsel in Grau, an drei Seiten mit brauner Feder umrandet, auf Bütten. 26,5:19,6 cm. - Oben beschnitten. Vermutlich Vorzeichnung für eine Bibel-Illustration.
221-Do.J. Pinsel in Grau und rote Kreide, mit schwarzer Feder umrandet, auf Bütten. 31:19,4 cm.- Mit kleinen Läsuren im Rand. Vermutlich Vorzeichnung für eine Bibel-Illustration (Altes Testament).
220-Do.J. Pinsel in Grau und Braun und stellenweise rote Kreide, mit schwarzer Feder umrandet, auf Bütten mit Wasserzeichen: kleines Posthorn. 30,2:19,2 cm. - Mit kleinen Läsuren im Rand. Vermutlich Vorzeichnung für eine Bibel-Illustration (Altes Testament).
050-Do.J. Aquarell auf Bütten mit Fragment des Wasserzeichens: bekröntes Lilienwappen,auf Sammlungsuntersatz aufgelegt, verso nummeriert ?No 651?. 24:20 cm. Aus einer Bezeichnung von älterer Hand auf dem Sammlungsuntersatz geht hervor, daß Nijmegen nach einer Vorlage von Ph. Wouwerman gearbeitet hat. Die Frage ob dies wirklich zutrifft, konnten wir nicht klären.
044-Do.J. Feder in Grau, grau laviert, mit schwarzer Tuschlinie umrandet, auf Bütten, verso mit älterer Zuschreibung an A. Willaerts. 17,8:31,5 cm. - Etwas stockfleckig. Provenienz: Auktion Weinmüller, München, 9.03.1939; Sammlung B. Jolles, Lugt 381; Sammlung Holtkott, nicht bei Lugt.
172-Do.J. Feder in Schwarz, grau laviert und mit Deckweiß gehöht, auf grünlich grundiertem Bütten mit Wasserzeichen einer Papierfabrik bei Aachen, die den holl. Markt belieferte. 27,1:21,7 cm. - Etwas fleckig und knitterfaltig. Dem anonymen Zeichner diente eine Arbeit von P. P. Rubens als Vorlage.
146-Do.J. 2 Blatt Vorzeichnungen, Feder in Grau, grau laviert, über leichter Bleistiftskizze, auf Bütten, verso zum Zwecke der Übertragung auf einen anderen Bildträger (wohl eine Kupferplatte) gerötelt, mit spiegelverkehrter Schrift in der Wappenkartusche, dort signiert ?I. Nicolai.? 21,5:13,6 cm bzw. 27,2:16,8 cm. Etwas fleckig, Knickfalten geglättet. Provenienz: Sammlung Adelheid Schnell, Erding, nicht bei Lugt. Die Entwürfe sind für Carl August Friedrich Fürst von Waldeck (1728 - 1763) ausgeführt worden und sollten wahrscheinlich in einem Werk über Waldeck Verwendung finden. Literatur: Arolsen. Indessen will es glänzen. Eine barocke Residenz. Arolsen, Stadt und Museumsverein in Zusammenarbeit mit dem Land Hessen und dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, 1992, Nr. 46 ?Jeremias Nicolai,..., Prinzenerzieher und späterer Rektor des Korbacher Gymnasiums, der vor allem als Kartograph, durch seine exakte Waldeck-Karte von 1733, Bekanntheit erlangte?. Diese Angaben danken wir einem Hinweis von B. Kümmel, Arolsen (Brief vom 5.04.2004).
602-Eo.J. Feder in Braun über leichter Bleistiftskizze, auf chamoisfarbenem Velin, links am Rand bezeichnet und datiert ?Olevano Juglio 29?. 11,8:18,4 cm.
250-Eo.J. Feder in Schwarz, Braun, Blau und ganz wenig Grün, über Bleistift, auf Velin, rechts unten monogrammiert und datiert ?WN. 1837?. 18,4:22 cm. Sicherlich Vorzeichnung zu einer Illustration.
065-Do.J. Feder in Braun, braun und grau laviert, auf Bütten. 16,5:12,7 cm. Links unten Nummer ?188?. Verso Verklebung am linken Rand.
177-Wo.J. Feder in Schwarz, auf chamoisfarbenem Velin, rechts unten monogrammiert (vgl. Goldstein, S. 185 u. S. 559), verso angeschnittene Handschrift. 18,5:11,4 cm. Vermutlich Vorzeichnung für eine Illustration.
178-Wo.J. Feder und Pinsel in Schwarz, auf chamoisfarbenem Velin. 13,3:10 cm. In den Rändern etwas ungleich beschnitten. Vermutlich Vorzeichnung für eine Illustration.
076-Wo.J. Feder und ein wenig Pinsel in Braun, auf chamoisfarbenem Velin, links unten monogrammiert (vgl. Goldstein, S. 185 u. S. 559). 15:19 cm. Vertikale Knickfalte geglättet. Sehr schönes, ausdrucksstarkes Bildnis eines jungen Mädchens, auf dem nicht nur die in Bittgestus erhobenen Hände, sondern auch Körper- und insbesondere Gesichtsausdruck die flehentliche Haltung der Dargestellten lebendig unterstreichen. Reizvoll ist zudem das Gegenspiel zwischen beleuchteten und verschatteten Partien, die sich in der unterschiedlichen Dichte der Strichführung niederschlagen.
075-Wo.J. Feder in Schwarz, auf bräunlichem Velin, links unten monogrammiert (vgl. Goldstein, S. 185 u. S. 559). 18,2:14,6 cm. Horizontale Knickfalte geglättet, verso Klebereste an den Ecken. Ausdrucksstarke Darstellung mit melancholischem Charakter. Virtuose Gestaltung der verschatteten Partien durch dichte Strichlagen.
073-Wo.J. Feder in Schwarz und Aquarell, auf grauem Papier, links unten monogrammiert (vgl. Goldstein, S. 185 u. S. 559), verso mit blauer Tinte beschriftet ?Die schönste Stunde, hab' ich sie endlich -?. 13,8:21 cm. Vertikale Mittelfalte geglättet.
272-Wo.J. Feder in Schwarz, aquarelliert, auf grautonigem Japan, rechts unten monogrammiert ?HL? (ligiert). 18:13 cm. Vermutlich handelt es sich hier um die Illustration einer literarischen Vorlage.
1922980DG1922. Tuchszeichnung. Blattgrösse: 33 x 48,5 cm. + Wichtig: Für unsere Kunden in der EU erfolgt der Versand alle 14 Tage verzollt ab Deutschland / Postbank-Konto in Deutschland vorhanden +, 980DG
529-Eo.J. Feder in Schwarz, braun laviert, weiß gehöht, über Bleistift, Darstellung am Oberrand rundbogig geschlossen, auf Velin, rechts unten monogrammiert ?Np inv?. 17,2:15,6 cm. Aufgezogen, mit schwarzer und brauner Tuschlinie umrandet und links unten signiert ?F. Nadorp inv. del.?. Verso am Oberrand und rechts Reste alter Verklebung. Das in der Tradition der italienischen Madonnenbilder mit zwei Knaben, dem Christuskind und dem Johannes-Knaben stehende Blatt war sicher ein Entwurf für ein Andachtsbild. Nach Henk van Os ist der Hinweis Nadorps ?inv? in dem Sinne zu verstehen, daß es sich hier um keine Kopie handelt, von denen Nadorp zahlreiche anfertigte (vgl. Der Zeichner Franz Nadorp 1794-1876. Ein romantischer Künstler aus Anholt. Werke aus dem Besitz der Fürsten zu Salm-Salm in Anholt ausgewählt und bearbeitet von einer Projektgruppe des Kunsthistorischen Instituts der Universität Groningen unter Leitung von Henk van Os, S. 49f., Groningen 1976). In unserem Blatt durchbricht Nadorp die klassische Dreieckskomposition nach Raffael durch Hinzufügen einer vierten Person, Elisabeth links im Bildfeld).
736-Eo.J. Feder in Braun, auf Bütten. 53,5:34 cm. Mit Altersspuren.