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2009DADAX110463046XKessinger Publishing 2009-06-13. paperback. New. 6.00x1.27x9.00. Buy with confidence. Excellent Customer Service & Return policy. Kessinger Publishing paperback
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1597341801597. Monogrammist BR J.Th. de Bry Kupferstich aus J.J.Boissard Icones virorum illustrium Frankfurt 1597-99 Kupferstich 142 x 108 auf 185 x 147 mm. Johannes Eichmann genannt Dryander "am 27. Juni 1500 in Wetter in der Nähe von Marburg geboren hatte 1518 mit dem Studium der "artes" an der Universität Erfurt begonnen in Bourges und vermutlich Paris Medizin und Mathematik studiert und 1533 in Mainz die medizinische Doktorwürde erlangt. Im selben Jahr noch wandte sich der Kanzler des Landgrafen Philipp von Hessen Johannes Feige 1482 -1543 an ihn um ihn nach dem Fortgang des ersten ordentlichen Professors der Medizin an der neu gegründeten Universität Marburg Euricius Cordus 1486-1535 dessen Famulus Dryander in Erfurt gewesen war für die vakant gewordene Stelle in Marburg zu gewinnen. Die Verhandlungen scheinen sich jedoch zunächst zerschlagen zu haben. Der Leibarzt des Landgrafen Philipp Johannes Meckbach 1495-1555 wurde Dryander vorgezogen so daß dieser vorerst in Koblenz blieb wo er noch im selben Jahr am 24. Dezember seine Schrift über das Emser Bad abschloß. Erst nach der Entlassung Meckbachs wurde Dryander nach Marburg als Professor der Medizin und Mathematik berufen wo er bereits vor seinem Antritt am 1.6.1535 eine öffentliche Sektion abgehalten hatte der 1536 die zweite 1539 die dritte und 1558 die vierte folgten. Dem Vorwort des Rektors der Universität Marburg zu Dryanders Anatomielehrbuch aus dem Jahre 1536 ist zu entnehmen daß nach einer Bestimmung des Landgrafen Philipp jährlich ein bis zweimal am Leichnam von Verbrechern Anatomie gelehrt werden sollte. Auf diese Aufforderung gehen Dryanders Sektionen vom 1. Juni 1535 und 1. März 1536 zurück sie gehören zu den frühesten Zergliederungen überhaupt die in Deutschland bekannt geworden sind. Dryander betrachtete die Anatomie als Fundament der Medizin. In seiner Antrittsvorlesung die am 25. Oktober 1535 stattfand und den Auftakt sowie das Programm seiner Lehrtätigkeit bot verteidigte er mit Nachdruck das Studium der Anatomie als unentbehrliche Voraussetzung für die medizinische Praxis. Marburg die erste protestantische Hochschule 1527 gegründet das Jahr in dem Paracelsus eine neue Heilkunde proklamierte und die Bücher der scholastischen Autoren öffentlich verbrannte mußte ihm als ein gün-stiger Ort zur Verwirklichung seiner Reformideen erscheinen. So setzte sich Dryander schon zu Beginn der Marburger Amtszeit energisch und nicht ohne Erfolg für die Verbesserung des medizinischen Unterrichts ein. Er forderte eine Vorbildung in der "physica" der allgemeinen Naturgeschichte die mit einem öffentlichen Examen nachzuweisen war und verlangte die praktische Ausbildung der angehenden Medici welche die Professoren auf ihren Patientenbesuchen begleiten sollten. Die Praxis sollte generell vor den "lectionibus" den Vorrang haben nicht trockenes Bücherwissen die philologische Zergliederung klassischer Texte sollte den Studenten der Medizin leiten sondern die eigene Einsicht in die "beste Bibliothek die Natur". Dryander befaßte sich nicht nur mit der Reform des Medizinstudiums sondern auch mit Verbesserungen des Medizinalwesens. Auf seine Ver-anlassung hin wurde 1539 die Leprosenschau eingeführt. Er for-derte nicht nur die jährliche Visitation der amtlichen Apotheken sondern zugleich auch die Abschaffung der Winkelapotheken und die Beseitigung des Kurpfuscherunwesens. In der Bekämpfung der medizinischen Scharlatanerie erwies sich Dryander als ebenso uner-müdlicher Richter wie gewaltiger Wortschöpfer. Keine Gelegenheit versäumte er in derben und drastischen Ausdrücken die unerfarnen Kaelberaerzte Landstreicher und Leudbescheißer" zu beschimpfen die ihre "künstlin / hinderm ofen gelernt. . zu allen gebrechen / ein Artztnei / ein Tranck / ein Salb / ein Pflaster oder so ein ungereumpts / daß mancher das leben darob verzettet." . Neben seiner Lehr- und Forschungsarbeit praktizierte Dryander außerdem in den beiden unter seiner Leitung aus den Klöstern Haina und Merxhausen umgewandelten Landeshospitälern. Unter den Kollegen genoß er hohes Ansehen so daß er mehrfach zum Rektor gewählt wurde. Dryander lehrte bis zu seinem Tode in Marburg wo er am 20.12.1560 starb. Auf literarischem Gebiet entfaltete Dryander eine ebenso große Aktivität und Vielseitigkeit wie auf praktischem Gebiet. Er beschäftigte sich in seinen zahlreichen Publikationen Editionen und Lehrschriften nicht nur mit medizinischen Themen sondern in gleicher Weise mit mathematisch-astronomischen physikalischen geographischen kosmographischen und technischen Problemen sowie Fragen des Instrumentenbaus. Obwohl sich Dryander in den meisten Schriften als ein realistischer Beobachter zeigte ließ er sich überzeugt von der inneren Harmonie der himmlischen Planeten- und Gestirnsbewegungen mit den Zustandsänderungen der Organe und Körperteile des Menschen gelegentlich auch zu spekulativen Betrachtungen etwa der Chiromantie oder astrologischen Medizin hinreißen. Seine wichtigsten Beiträge liegen auf dem Gebiet der Anatomie. Dryan-der war einer der ersten Anatomen der seine Lehrbücher mit Illustra-tionen versah die in systematischer Anordnung den Sektionsverlauf nachzubilden versuchten. Die Holzschnitte hat wie heute angenommen wird Georg Thomas von Basel der in Marburg 1534-1578 nachweisbar ist verfertigt. Einige Abbildungen entsprechen in ihrer Konzeption ganz den Tafeln des epochemachenden die Anatomie revolutionierenden Werkes von Andreas Vesal 1514- 1564. Möglicherweise haben sie sogar die anatomischen Abbildungen in Vesals Lehrbuch beeinflußt die nach Herrlingers Auffassung "durchaus als Verbesserungen der entsprechenden Holzschnitte Dryanders angesehen werden können". Daß sich hingegen Dryander und sein Verleger Egenolph ihrerseits einiger Tafeln der "Tabulae anatomicae sex" Venedig 1538 des Vesal als Vorlage für die Anatomia mundini" Marburg 1541 bedienten ist eindeutig nachgewiesen. Vesal selbst ist das Plagiat nicht entgangen und er hat an dem Vorgehen Dryanders heftige Kritik geübt. Dryander deswegen global als .Plagiator großen Stils" zu bezeichnen dürfte nicht gerechtfertigt sein worauf schon Müller-Jahncke zu recht hingewiesen hat. Nicht nur Dryanders Abhandlung über das Emser Bad eine der frühesten Badeschriften überhaupt die zudem den ersten Versuch einer Quellenanalyse enthält stellt eine durchaus selbständige Leistung dar sondern auch die Bemühungen um die Reform der medizinischen Ausbildung und Verbesserung der Anatomie sind für seine Zeit wegweisend und bedeutsam gewesen." Irmgrad Müller Einführung 35 p. zu/ Johann Dryander/ Vom Eymsser Bade. Marburg 1981 pp.22-25 unknown
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2003S53411Bristol: Thoemmes Press 2003. 4 vii 309 14; 4 xx 578 30; 4 xxiii 656 38; 4 ix 390 26; 4 ii 514 . . HB. 5 vols 8vo bds minor fading. Vg. Vol. 1: Scriptores Generales; Vol. 2: Zoologi; Vol. 3: Botanici; Vol. 4: Mineralogi; Vol. 5: Supplementum et Index Auctorum. Text Latin. Reprinted from the rare 1796-1800 edition. Lists some 28000 books held in the library of Sir Joseph Banks 1743-1820. 9781843710257 Thoemmes Press unknown
109830aafMarburg an der Lahn, 1981, in-8vo, 35 + 28 S., avec envoi ms. de l’auteur, Original-Pappband.
1862B69721Bruxelles, Société de l'histoire de Belgique 1862 xxv + 665pp.(dont les pp.274-656 contiennent des pièces justificatives), 22cm., dans la série "Société de l'histoire de Belgique. Collection de mémoires relatifs à l'histoire de Belgique" no.13, exemplaire numéroté de Monsieur Terrade: no.124, signé par le secrétaire -qui est en même temps l'éditeur- Ch.-Al. Campan, reliure cart. (plats marbrés, dos en cuir avec titre et décorations dorés, feuilles de garde marbrées, peu passée), qqs.rousseurs, sinon en bon état, B69721
1862B114672Bruxelles, Société de l'histoire de Belgique 1862-1863 Ouvrage complet en 2 tomes (en 3 volumes physiques), xxv,665 + 537pp., 22cm., dans la série "Société de l'histoire de Belgique. Collection de mémoires relatifs à l'histoire de Belgique" no.13, reliure cart. modernes uniformes et solides (plats marbrés, dos en toile noire), texte frais sauf qqs. rares rousseurs, , bon état, peu commun, poids: 1.8kg., B114672
0483393053.Ghardcover. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. hardcover
1331650984.Gpaperback. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. paperback
1020219262.Ghardcover. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. hardcover