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200256982West New York NJ: Mark Batty Publisher. Fine in Fine dust jacket. 2002. First Edition; First Printing. Cloth. 097156874x . A handsome first Edition/First Printing in Fine condition in an equally unblemished dust-jacket; The Well-Made Book is a compilation of essays and lectures written by the Pulitzer Prize-winning author Updike and the editor William W. Peterson. The book is divided into four sections: "The Writer" "The Reader" "The Work of Making a Book" and "The Business of Books." In "The Writer" Updike discusses the importance of being a good writer and the techniques that he has used to achieve success. In "The Reader" he discusses the importance of reading and how it can transform a person. In "The Work of Making a Book" he discusses the process of book making and the importance of having a good editor. In "The Business of Books" he discusses the different aspects of the book business and the importance of bookselling.; 8vo; 383 pages . Mark Batty, Publisher hardcover
2012DADAX0521158656Cambridge University Press 2012-03-29. Reprint. paperback. New. 5.50x1.36x8.50. Buy with confidence. Excellent Customer Service & Return policy. Cambridge University Press paperback
2001BN2361Leske Budrich Gmbh Auflage: 1 2001. Auflage: 1 2001. Hardcover. 252 x 182 x 42 cm. Das Informationszeitalter Wirtschaft. Gesellschaft. Kultur. Bd. 1Der Aufstieg der Netzwerkgesellschaft Manuel Castells <br/><br/>Das Informationszeitalter Wirtschaft. Gesellschaft. Kultur. Bd. 1Der Aufstieg der Netzwerkgesellschaft Manuel Castells Leske + Budrich Gmbh hardcover
2002BN5985Vs Verlag Auflage: 1 August 2002. Auflage: 1 August 2002. Hardcover. 249 x 18 x 32 cm. Informationsverarbeitung Kommunikation Informationstechnologie Unesco US Agency for International Development Die Ära der Information Manuel Castells' monumentale Analyse Wie in der Vergangenheit die erste und zweite industrielle Revolution so erweist sich gegenwärtig die informationstechnologische Revolution als allumfassend. Zu sehr durchdringen die Veränderungen der Informationsverarbeitung und der Kommunikation sämtliche Lebensbereiche als dass sie neutral heissen könnten. Zudem betreffen sie zwar alles und jeden nur nicht wenn es um die Segnungen geht die die neuen Technologien angeblich mit sich bringen. Das Gefälle zwischen Armen und Reichen hat sich nur noch einmal vergrössert hinzugekommen ist der Riss zwischen den information rich und den information poor. «Wir beobachten» schreibt Manuel Castells «zeitgleich nebeneinander das Entfesseln der gewaltigen Produktivkräfte der informationellen Revolution und die Konsolidierung schwarzer Löcher menschlichen Elends innerhalb der globalen Wirtschaft sei es in Burkina Faso in den South Bronx in Kamagasaki in Chiapas oder in La Courneuve.» Wahrlich also die Wüste wächst und das nicht auf Grund vorübergehender Mängel sondern gemäss der ureigensten Logik des Systems. Wie autonom so Castells «schalten die globalen Netzwerke des instrumentellen Austauschs Individuen Gruppen Regionen und sogar ganze Länder an und ab je nach ihrer Bedeutung für die Erfüllung der Ziele die in dem jeweiligen Netzwerk in einem nicht abreissenden Strom strategischer Entscheidungen verfolgt werden». Dennoch ja vielleicht umso mehr soll ihre Entwicklung als Gegenstand «der Forschung und nicht des Schicksals» zu begreifen sein jedenfalls soweit es um den «Bereich bewussten sozialen Handelns und die komplexe Matrix der Interaktion zwischen den technologischen Mächten die unsere Spezies entfesselt hat und der Spezies selber» geht um Soziologie also um Politik. Illustre Figur Es ist die alte spätestens seit Marx insistierende Frage die sich wie einst an die Industriegesellschaft nun also an die «Netzwerkgesellschaft» richtet nämlich die Frage nach den Möglichkeiten der Partizipation an den Mächten die die Geschicke der Menschheit bestimmen. Und Manuel Castells scheint wie prädestiniert diese Frage zu stellen. Vor der Diktatur Francos aus seiner Heimat Katalonien geflohen forschte und lehrte er zunächst in Nanterre und Paris just ab Ende der sechziger Jahre als die Theorie auf die Strasse ging. 1979 dann wechselte er an die traditionell als «links» geltende Universität Berkeley wo er seitdem als Professor für Soziologie und Stadt- und Regionalplanung firmiert. Daneben war er aber auch als Berater in unmittelbarer Politiknähe tätig so für die Unesco und die US Agency for International Development für die Regierungen Brasiliens Chiles Ecuadors Frankreichs Mexikos Portugals und Spaniens für die Europäische Union für die Volksrepublik China und für Boris Jelzin während dessen erster Amtsperiode. Castells ist also durchaus eine illustre Figur mit Zugang zu den Hebeln der Macht und gewiss hat es auch damit zu tun wenn sein dreibändiges Opus magnum «Das Informationszeitalter» ein erstaunlich hohes Interesse ausgelöst hat«auf der ganzen Welt» wie er selber konstatiert und «nicht nur in Hochschulkreisen sondern auch in den Medien und bei den Menschen generell». Das englische Original erschien von 1996 bis 1998; die deutschsprachige Ausgabe ist soeben bei Band II angelangt. Dabei handelt es sich um mehr als eine blosse Übersetzung. Vielmehr hat der Autor noch einmal Hand angelegt um seine Analysen fast bis zur letzten Minute vor der Jahrtausendwende zu aktualisieren. Insbesondere die jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet der Biotechnologie haben auf diese Weise noch Eingang gefunden. Auch sie tragen ja inzwischen das Moment einer «wachsenden materiellen ebenso wie methodologischen Verflechtung zwischen der biologischen und der mikroelektronischen Revolution» offen vor sich her. Entsprechend ist diese Beobachtung an sich nicht unbedingt originell zu nennen und so die Thematik überhaupt. Das Buch könnte man sagen ist dennoch besser als der Ruf der dem Autor vorauseilt«Guru des Informationszeitalters» soll laut Verlagswerbung eins der meistgelesenen deutschen Wochenmagazine ihn genannt haben. Nicht dass die grossen Linien die er aufzeigt sehr überraschend oder gar sperrig zu nennen wären; und die Menge an Details die ganze Monumentalität seines Werks erschlagend wie «Das Kapital» verdankt sich vorderhand auch nur grosskompilatorischem Fleiss. Aber dieser Fleiss füllt zum einen die sonst bis zum Überdruss bekannten Leerformeln mit Inhalt. Wer spräche heute nicht leicht und gern von «Globalisierung» Und wer verwechselte sie nicht ebenso leicht mit der Expansion der Märkte über die ganze Welt Doch eine solche «Weltwirtschaft also eine Wirtschaft in der die Kapitalakkumulation unter Einbeziehung der ganzen Welt erfolgt existierte im Westen wenigstens seit dem 16. Jahrhundert wie uns Fernand Braudel und Immanuel Wallerstein gelehrt haben. Eine globale Wirtschaft ist etwas anderes» so definiert Castells«Es ist eine Wirtschaft mit der Fähigkeit in Echtzeit als planetarische Einheit zu funktionieren.» Die Märkte heute sind weltweit «integrierte» FinanzmärkteTransaktionen in Höhe von Milliarden von Dollars «werden in den elektronischen Schaltkreisen auf dem ganzen Globus innerhalb von Sekunden abgewickelt». Das erst berechtigt die Wirtschaft im Informationszeitalter «global» zu nennen; das erst macht die globale Wirtschaft zu einer «historisch neuen Realität». Kleingedrucktes Zum anderen zeugt die Materialfülle mit der Castells seine Thesen unterfüttert von streckenweise gewiss ermüdender wohl nicht zuletzt deshalb aber selten gewordener Gewissenhaftigkeit. Dass heutzutage alles mit allem in Echtzeit zusammenhängt wer hätte das nicht gewusst «Netzwerke bilden die neue soziale Morphologie unserer Gesellschaften und die Verbreitung der Vernetzungslogik verändert die Funktionsweise und die Ergebnisse von Prozessen der Produktion Erfahrung Macht und Kultur wesentlich.» Niemand der diese Präambel des heutigen Gesellschaftsvertrags nicht unterschreiben würde. Castells jedoch hat sich die Mühe gemacht auch das Kleingedruckte zu studieren. Punkt für Punkt geht er die Fälle durch in denen die Vernetzungslogik schon konkrete Gestalt angenommen hat die Aktienmärkte Ministerräte Strassenbanden Drogenkartelle Fernsehsysteme Multimedia-Unternehmen und Genlabors ebenso wie das Netz schlechthindas Internet das schliesslich die «materielle Basis» dafür bereitstellt «dass diese Form auf die gesamte gesellschaftliche Struktur ausgreift und sie durchdringt». In allen diesen Fällen bestätigt sich dass die Dynamik der Vernetzung nicht allein aus den Anschlüssen die hergestellt werden sondern auch aus der Kluft zu jenen die ausgeschlossen bleiben resultiert. Kein Netz ohne Löcher. Eben deshalb regiert die Logik des Netzes uneingeschränkt. Man darf nur die Ausschliessungsmechanismen nicht als ihr Gegenteil sondern muss sie als Teil derselben begreifen. Dann wird auch deutlich dass der Prozess der Globalisierung und eine vormals ungeahnte Blüte «kommunaler Landschaften» nur scheinbar im Widerspruch zueinander stehen. In der Netzwerkgesellschaft gewinnt die «Macht der Ströme» wie Castells pointiert «Vorrang gegenüber den Strömen der Macht». Dadurch verlieren die Institutionen die «einstmals die Zivilgesellschaft der Industrieära ausgemacht haben» der Staat die Kirchen Parteien Gewerkschaften an Relevanz. Die «globalen Eliten die den Raum der Ströme bevölkern» spotten dieser früheren «legitimierenden Identitäten» auf der Siegerseite von Reichtum Macht und Information ebenso wie die Verlierer die auf ihr Ausgeschlossensein durch den «Ausschluss der Ausschliessenden» reagieren. Es sind «Widerstands-Identitäten» die so entstehen. Nach Castells bestimmen vor allem sie die aktuelle Lage und wenn er neben den Kämpfen um territoriale Identität neben Umweltschützern Feministinnen und wieder erwachten Familiensehnsüchten auch die Konjunktur nationalistischer und fundamentalistischer Bewegungen als Beispiele analysiert kann er sich heute wohl noch grösserer Aufmerksamkeit als beim Erscheinen des Originals gewiss sein. Der neue Nationalismus mobilisiert ein Zugehörigkeitsgefühl zu «Nationen jenseits des Staates». Das macht seine aktuelle Gefährlichkeit aus; sein Widerstandspotenzial und zugleich seine Fähigkeit ins Zeitalter der Globalisierung zu passen. Ähnlich mahnt Castells ist der islamische Fundamentalismus «keine traditionalistische Bewegung» sondern «in Wirklichkeit hypermodern». Wenn man denn schon einen Feind in ihm sehen soll täte man also gut daran wie bereits Carl Schmitt empfahl zu erkennen wie sehr die Bedrohung die von ihm ausgeht vorab «die eigene Frage als Gestalt» vor Augen führt. Die Gegenwart insgesamt kennzeichnet ein Mangel an «Projektidentitäten» wie Castells die Formierung neuer zivilgesellschaftlicher Einheiten nennt. Kann sein dass sie sich irgendwann aus den derzeitigen Widerstandsformen herausbilden werden. Aber hier mag sich Castells noch nicht so recht festlegen. «Nichts besagt neue Identitäten müssten auftauchen neue soziale Bewegungen müssten die Gesellschaft neu erschaffen und neue Institutionen würden wieder aufgebaut hin auf die lendemains qui chantent.» Bis auf weiteres herrscht der «Gegensatz zwischen nicht identifizierten Strömen samt ihren Nutzniessern und gegeneinander abgeschlossenen Identitäten». Verwüstung also hier wie dort. Und die insistierende Wahrheit dass das kein Wunder ist. Denn natürlich«Die Macht regiert noch immer die Gesellschaft; sie prägt und beherrscht uns noch immer.» So sehr sie sich auch in vielerlei Hinsicht geändert hat scheint sie in anderer Hinsicht doch immer ganz die Alte zu bleiben. Bernhard Dotzler Perlentaucher.de Buchnotiz zu Die Tageszeitung 20.11.2001 Für den Leser dieses Bandes "tut sich ein neuer Kontinent auf" schreibt Rezensent Robert Misik. Der Autor bietet seiner Ansicht nach auf 632 Seiten eine "brillante Synthese" der Umwälzungen die durch das Internet entstanden sind. Die Welt entwickelt sich anders als früher lehre CastellsSie lasse sich nicht mehr nach "industrialisierter Welt" und "Entwicklungsländern" unterscheiden - jetzt gehe es um "online oder offline". Es sei eine "regelrechte Netzwerkmentalität" entstanden übermittelt der Rezensent von der ebenso Großkonzerne wie Globalisierungsgegner profitierten. Auch warnende Hinweise hat Misik dem Werk entnommenDie neue Technik ist "noch lange nicht" neutral nur weil unterschiedlichste Interessenten sie nutzen könnten. Castells belege seine Ausführungen mit einer Fülle von Zahlen Daten und Statistiken ohne banal zu werden. So gelinge es ihm die Gegenwart "auf neuartige Weise" einzufangen lobt der Rezensent. Das Informationszeitalter Bd.2 Die Macht der Identität Das Informationszeitalter Wirtschaft. Gesellschaft. Kultur. Bd. 1 Der Aufstieg der Netzwerkgesellschaft Manuel Castells <br/><br/>Informationsverarbeitung Kommunikation Informationstechnologie Unesco US Agency for International Development Die Ära der Information Manuel Castells' monumentale Analyse Wie in der Vergangenheit die erste und zweite industrielle Revolution so erweist sich gegenwärtig die informationstechnologische Revolution als allumfassend. Zu sehr durchdringen die Veränderungen der Informationsverarbeitung und der Kommunikation sämtliche Lebensbereiche als dass sie neutral heissen könnten. Zudem betreffen sie zwar alles und jeden nur nicht wenn es um die Segnungen geht die die neuen Technologien angeblich mit sich bringen. Das Gefälle zwischen Armen und Reichen hat sich nur noch einmal vergrössert hinzugekommen ist der Riss zwischen den information rich und den information poor. «Wir beobachten» schreibt Manuel Castells «zeitgleich nebeneinander das Entfesseln der gewaltigen Produktivkräfte der informationellen Revolution und die Konsolidierung schwarzer Löcher menschlichen Elends innerhalb der globalen Wirtschaft sei es in Burkina Faso in den South Bronx in Kamagasaki in Chiapas oder in La Courneuve.» Wahrlich also die Wüste wächst und das nicht auf Grund vorübergehender Mängel sondern gemäss der ureigensten Logik des Systems. Wie autonom so Castells «schalten die globalen Netzwerke des instrumentellen Austauschs Individuen Gruppen Regionen und sogar ganze Länder an und ab je nach ihrer Bedeutung für die Erfüllung der Ziele die in dem jeweiligen Netzwerk in einem nicht abreissenden Strom strategischer Entscheidungen verfolgt werden». Dennoch ja vielleicht umso mehr soll ihre Entwicklung als Gegenstand «der Forschung und nicht des Schicksals» zu begreifen sein jedenfalls soweit es um den «Bereich bewussten sozialen Handelns und die komplexe Matrix der Interaktion zwischen den technologischen Mächten die unsere Spezies entfesselt hat und der Spezies selber» geht um Soziologie also um Politik. Illustre Figur Es ist die alte spätestens seit Marx insistierende Frage die sich wie einst an die Industriegesellschaft nun also an die «Netzwerkgesellschaft» richtet nämlich die Frage nach den Möglichkeiten der Partizipation an den Mächten die die Geschicke der Menschheit bestimmen. Und Manuel Castells scheint wie prädestiniert diese Frage zu stellen. Vor der Diktatur Francos aus seiner Heimat Katalonien geflohen forschte und lehrte er zunächst in Nanterre und Paris just ab Ende der sechziger Jahre als die Theorie auf die Strasse ging. 1979 dann wechselte er an die traditionell als «links» geltende Universität Berkeley wo er seitdem als Professor für Soziologie und Stadt- und Regionalplanung firmiert. Daneben war er aber auch als Berater in unmittelbarer Politiknähe tätig so für die Unesco und die US Agency for International Development für die Regierungen Brasiliens Chiles Ecuadors Frankreichs Mexikos Portugals und Spaniens für die Europäische Union für die Volksrepublik China und für Boris Jelzin während dessen erster Amtsperiode. Castells ist also durchaus eine illustre Figur mit Zugang zu den Hebeln der Macht und gewiss hat es auch damit zu tun wenn sein dreibändiges Opus magnum «Das Informationszeitalter» ein erstaunlich hohes Interesse ausgelöst hat«auf der ganzen Welt» wie er selber konstatiert und «nicht nur in Hochschulkreisen sondern auch in den Medien und bei den Menschen generell». Das englische Original erschien von 1996 bis 1998; die deutschsprachige Ausgabe ist soeben bei Band II angelangt. Dabei handelt es sich um mehr als eine blosse Übersetzung. Vielmehr hat der Autor noch einmal Hand angelegt um seine Analysen fast bis zur letzten Minute vor der Jahrtausendwende zu aktualisieren. Insbesondere die jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet der Biotechnologie haben auf diese Weise noch Eingang gefunden. Auch sie tragen ja inzwischen das Moment einer «wachsenden materiellen ebenso wie methodologischen Verflechtung zwischen der biologischen und der mikroelektronischen Revolution» offen vor sich her. Entsprechend ist diese Beobachtung an sich nicht unbedingt originell zu nennen und so die Thematik überhaupt. Das Buch könnte man sagen ist dennoch besser als der Ruf der dem Autor vorauseilt«Guru des Informationszeitalters» soll laut Verlagswerbung eins der meistgelesenen deutschen Wochenmagazine ihn genannt haben. Nicht dass die grossen Linien die er aufzeigt sehr überraschend oder gar sperrig zu nennen wären; und die Menge an Details die ganze Monumentalität seines Werks erschlagend wie «Das Kapital» verdankt sich vorderhand auch nur grosskompilatorischem Fleiss. Aber dieser Fleiss füllt zum einen die sonst bis zum Überdruss bekannten Leerformeln mit Inhalt. Wer spräche heute nicht leicht und gern von «Globalisierung» Und wer verwechselte sie nicht ebenso leicht mit der Expansion der Märkte über die ganze Welt Doch eine solche «Weltwirtschaft also eine Wirtschaft in der die Kapitalakkumulation unter Einbeziehung der ganzen Welt erfolgt existierte im Westen wenigstens seit dem 16. Jahrhundert wie uns Fernand Braudel und Immanuel Wallerstein gelehrt haben. Eine globale Wirtschaft ist etwas anderes» so definiert Castells«Es ist eine Wirtschaft mit der Fähigkeit in Echtzeit als planetarische Einheit zu funktionieren.» Die Märkte heute sind weltweit «integrierte» FinanzmärkteTransaktionen in Höhe von Milliarden von Dollars «werden in den elektronischen Schaltkreisen auf dem ganzen Globus innerhalb von Sekunden abgewickelt». Das erst berechtigt die Wirtschaft im Informationszeitalter «global» zu nennen; das erst macht die globale Wirtschaft zu einer «historisch neuen Realität». Kleingedrucktes Zum anderen zeugt die Materialfülle mit der Castells seine Thesen unterfüttert von streckenweise gewiss ermüdender wohl nicht zuletzt deshalb aber selten gewordener Gewissenhaftigkeit. Dass heutzutage alles mit allem in Echtzeit zusammenhängt wer hätte das nicht gewusst «Netzwerke bilden die neue soziale Morphologie unserer Gesellschaften und die Verbreitung der Vernetzungslogik verändert die Funktionsweise und die Ergebnisse von Prozessen der Produktion Erfahrung Macht und Kultur wesentlich.» Niemand der diese Präambel des heutigen Gesellschaftsvertrags nicht unterschreiben würde. Castells jedoch hat sich die Mühe gemacht auch das Kleingedruckte zu studieren. Punkt für Punkt geht er die Fälle durch in denen die Vernetzungslogik schon konkrete Gestalt angenommen hat die Aktienmärkte Ministerräte Strassenbanden Drogenkartelle Fernsehsysteme Multimedia-Unternehmen und Genlabors ebenso wie das Netz schlechthindas Internet das schliesslich die «materielle Basis» dafür bereitstellt «dass diese Form auf die gesamte gesellschaftliche Struktur ausgreift und sie durchdringt». In allen diesen Fällen bestätigt sich dass die Dynamik der Vernetzung nicht allein aus den Anschlüssen die hergestellt werden sondern auch aus der Kluft zu jenen die ausgeschlossen bleiben resultiert. Kein Netz ohne Löcher. Eben deshalb regiert die Logik des Netzes uneingeschränkt. Man darf nur die Ausschliessungsmechanismen nicht als ihr Gegenteil sondern muss sie als Teil derselben begreifen. Dann wird auch deutlich dass der Prozess der Globalisierung und eine vormals ungeahnte Blüte «kommunaler Landschaften» nur scheinbar im Widerspruch zueinander stehen. In der Netzwerkgesellschaft gewinnt die «Macht der Ströme» wie Castells pointiert «Vorrang gegenüber den Strömen der Macht». Dadurch verlieren die Institutionen die «einstmals die Zivilgesellschaft der Industrieära ausgemacht haben» der Staat die Kirchen Parteien Gewerkschaften an Relevanz. Die «globalen Eliten die den Raum der Ströme bevölkern» spotten dieser früheren «legitimierenden Identitäten» auf der Siegerseite von Reichtum Macht und Information ebenso wie die Verlierer die auf ihr Ausgeschlossensein durch den «Ausschluss der Ausschliessenden» reagieren. Es sind «Widerstands-Identitäten» die so entstehen. Nach Castells bestimmen vor allem sie die aktuelle Lage und wenn er neben den Kämpfen um territoriale Identität neben Umweltschützern Feministinnen und wieder erwachten Familiensehnsüchten auch die Konjunktur nationalistischer und fundamentalistischer Bewegungen als Beispiele analysiert kann er sich heute wohl noch grösserer Aufmerksamkeit als beim Erscheinen des Originals gewiss sein. Der neue Nationalismus mobilisiert ein Zugehörigkeitsgefühl zu «Nationen jenseits des Staates». Das macht seine aktuelle Gefährlichkeit aus; sein Widerstandspotenzial und zugleich seine Fähigkeit ins Zeitalter der Globalisierung zu passen. Ähnlich mahnt Castells ist der islamische Fundamentalismus «keine traditionalistische Bewegung» sondern «in Wirklichkeit hypermodern». Wenn man denn schon einen Feind in ihm sehen soll täte man also gut daran wie bereits Carl Schmitt empfahl zu erkennen wie sehr die Bedrohung die von ihm ausgeht vorab «die eigene Frage als Gestalt» vor Augen führt. Die Gegenwart insgesamt kennzeichnet ein Mangel an «Projektidentitäten» wie Castells die Formierung neuer zivilgesellschaftlicher Einheiten nennt. Kann sein dass sie sich irgendwann aus den derzeitigen Widerstandsformen herausbilden werden. Aber hier mag sich Castells noch nicht so recht festlegen. «Nichts besagt neue Identitäten müssten auftauchen neue soziale Bewegungen müssten die Gesellschaft neu erschaffen und neue Institutionen würden wieder aufgebaut hin auf die lendemains qui chantent.» Bis auf weiteres herrscht der «Gegensatz zwischen nicht identifizierten Strömen samt ihren Nutzniessern und gegeneinander abgeschlossenen Identitäten». Verwüstung also hier wie dort. Und die insistierende Wahrheit dass das kein Wunder ist. Denn natürlich«Die Macht regiert noch immer die Gesellschaft; sie prägt und beherrscht uns noch immer.» So sehr sie sich auch in vielerlei Hinsicht geändert hat scheint sie in anderer Hinsicht doch immer ganz die Alte zu bleiben. Bernhard Dotzler Perlentaucher.de Buchnotiz zu Die Tageszeitung 20.11.2001 Für den Leser dieses Bandes "tut sich ein neuer Kontinent auf" schreibt Rezensent Robert Misik. Der Autor bietet seiner Ansicht nach auf 632 Seiten eine "brillante Synthese" der Umwälzungen die durch das Internet entstanden sind. Die Welt entwickelt sich anders als früher lehre CastellsSie lasse sich nicht mehr nach "industrialisierter Welt" und "Entwicklungsländern" unterscheiden - jetzt gehe es um "online oder offline". Es sei eine "regelrechte Netzwerkmentalität" entstanden übermittelt der Rezensent von der ebenso Großkonzerne wie Globalisierungsgegner profitierten. Auch warnende Hinweise hat Misik dem Werk entnommenDie neue Technik ist "noch lange nicht" neutral nur weil unterschiedlichste Interessenten sie nutzen könnten. Castells belege seine Ausführungen mit einer Fülle von Zahlen Daten und Statistiken ohne banal zu werden. So gelinge es ihm die Gegenwart "auf neuartige Weise" einzufangen lobt der Rezensent. Das Informationszeitalter Bd.2 Die Macht der Identität Das Informationszeitalter Wirtschaft. Gesellschaft. Kultur. Bd. 1 Der Aufstieg der Netzwerkgesellschaft Manuel Castells Vs Verlag hardcover
2019G1893858804I5N00The Berkeley Review 2019. Paperback. Acceptable. Readable copy. Pages may have considerable notes/highlighting. ~ ThriftBooks: Read More Spend Less.Dust jacket quality is not guaranteed. The Berkeley Review paperback
2009x-0521707625Cambridge University Press 2009. Paperback. New. 1st edition. 360 pages. 8.82x5.98x0.94 inches. Cambridge University Press paperback
2004020714Norfolk VA U.S.A.: Crippen & Landru Publishers 2004. 1st edition. A fine unread copy fine in dust jacket. Number 11 in the Lost Classic Series. Low print run as the publisher states that "The first printing of each book will be small perhaps 400-500 copies divided between clothbound copies in dustjacket and trade softcover." In 1930 Anthony Berkeley Cox founded London's Detection Club. His novels and short stories are among the finest examples of the fair play challange-to-the-reader tradition of the Golden Age. Berkeley punctiliously presented all the clues to the reader but as Tony Medawar and Arthur Robinson point out in their introduction he loved showing that clues could be interpreted in multiple ways and Sheringham is often wrong in his conclusions. The title story in "The Avenging Chance" has long been considered one of the five or six greatest formal detective stories. This book also collects seven additional Sheringham and Moresby one of which "The Mystery of Horne's Copse" is a recently discovered novelette. Also included are Berkeley's own tongue-in-cheek satire of the Sheringham stories and a complete checklist of the Sheringham novels and tales. Introduction by Medwar and Robinson. . First Edition. Hard Cover. New/Fine. Illus. by Miller Deborah. Book. Crippen & Landru, Publishers Hardcover
20201-3337893600hansebooks 2020. Paperback. New. 656 pages. 8.50x6.56x1.48 inches. hansebooks paperback
20121861474843Berkeley 2012. Paperback. Good. Pages can have notes/highlighting. Spine may show signs of wear. ~ ThriftBooks: Read More Spend Less.Shelf and handling wear to cover and binding with general signs of previous use. Covers show wear and scuffing. All pages intact binding is sound. Secure packaging for safe delivery.Dust jacket quality is not guaranteed. Berkeley paperback
2026x-1009646559Cambridge University Press 2026. Paperback. New. 420 pages. 6.00x0.95x9.00 inches. Cambridge University Press paperback
2006DADAX0321276132Routledge 2006-12-26. 1. paperback. New. 5.83x0.35x8.27. Buy with confidence. Excellent Customer Service & Return policy. Routledge paperback
201117159The Langtail Press 2011. Book Soft cover. Near Fine. The Langtail Press paperback
2008011953UK: Vintage. A fine UK first edition first printing paperback original - no dustjacket as issued - All my books are always securely packed with plenty of bubblewrap in professional boxes and promptly dispatched within 2-3 days - SIGNED BY THE AUTHORS - Pictures of the book are available upon request. . Fine. Soft cover. 1st Edition. 1st Printing. 2008. Vintage paperback
2026x-1009551302Cambridge University Press 2026. Paperback. New. 528 pages. 6.00x1.18x9.00 inches. Cambridge University Press paperback
20032048886Little Brown and Co 2003. Hard cover. Very good/No jacket. Signed and inscribed by the author.<br /> <br /> Cover is in great condition. Binding is tight. Inside other than author's signature and inscription is clean and unmarked. Little, Brown and Co unknown
200871518London: Vintage Books 2008. First edition first prnt. Signed and dated "May 31 2008" by McEwan on the title page. Opera in two acts by Michael Berkeley. Libretto by Ian McEwan. Italian & European premiere created by N imrod Opera Zurich co-production with Accademia Filarmonica Romana & Istituzione Universitaria Dei Concerti Thursday 25th November & Saturday 27th November 2010. This copy the unnumbered trade edition. Perfect-bound illustrated wraps. Fine condition. Signed & Dated by Author. First Edition. Soft Cover. Fine/Not Issued. 8vo - over 7¾" - 9¾" tall. Vintage Books Paperback books
2001125787New Castle DE USA: Oak Knoll Press 2001. hardcover with dust jacket. Very good condition. Minor wear. Binding tight pages clean. Dust jacket spine edge has wrinkling from moisture. Pictures available upon request. Oak Knoll Press unknown
2026x-0197805728Oxford University Press Inc 2026. Hardcover. New. 152 pages. 5.90x0.43x8.30 inches. Oxford University Press Inc hardcover
20012309110059Easton Press Norwalk Conn 2001. Hardcover. New. Millennium Edition Bound in full leather. Stamped with 22kt gold gilt design on cover front back and spine. All edges gold. Silk moire fabric end papers. Satin ribbon place holder. Fine binding and cover. Clean unmarked pages. For more than 30 years the Easton Press has been the standard for finely bound profusely gilt classic leather bindings. 445 pages : illustrations portraits ; 23 cm. <br> "Regarded by many as the most comprehensive anthology of all time 'The Harvard Classics' was first published in 1909 under the supervision of the Harvard president Charles W. Eliot. An esteemed academic Eliot had argued that the elements of a liberal education could be gained by spending 15 minutes a day reading from a collection of books that could fit on a five-foot shelf. Easton Press, Norwalk, Conn hardcover
2021__1800620063Cab Intl 2021. Paperback. New. 5th edition. 280 pages. 9.50x7.25x0.50 inches. Cab Intl paperback
200814623London: Vintage Books. Fine. 2008. Limited/Numbered Edition. Softcover. 0099526999 . Only 1000 copies of this Limited/Numbered edition libretto were published. This copy is in Very Fine condition and is SIGNED by author Ian McEwan and composer Michael Berkeley directly on the title page; Charles Frieth is a composer conductor and prodigious womanizer. As he is preparing for a performance of one of his early works and the world premiere of Demonic Aubade he is awakened to the chaos and turmoil in his life. As he struggles to regain control a terrible trajedy begins to unfold. This libretto for Michael Berkeley's opera was commissioned by Music Theatre Wales and received its first performance on May 31st 2008 at Theatr Brycheiniog; Small 8vo ; Signed by All Authors . Vintage Books paperback
2012SONG052115863XCambridge University Press 2012-03-29. Reissue. paperback. Used: Good. 5.51x1.06x8.50. Buy with confidence. Excellent Customer Service & Return policy. Cambridge University Press paperback
2012x-0807872989Univ of North Carolina Pr 2012. Paperback. New. 1st edition. 248 pages. 9.00x6.00x0.56 inches. Univ of North Carolina Pr paperback
20132108020162013-01-01. 13th. Paperback. New. 8x5x0. 2 BOOKS: Part 1 Sections I-V & Part 2 Sections V-VIII. New Inside and Out! Clean & Crisp Pages. E-mail for more info. paperback
2003SKU0472774Rowman & Littlefield Publishers 2020-03-17. Paperback. Good. Textbook May Have Highlights Notes and/or Underlining BOOK ONLYNO ACCESS CODE NO CD Ships with Emailed Tracking Rowman & Littlefield Publishers paperback