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1746655351746. Halae Magdeburgicae 1746 8° 16 368 48 pp. Ledereinband d. Zt. mit Rückenschild u. Rückenvergoldung; Na. Tit. leicht fleckig; feines Expl. Title: Fundamenta physiologiae sive positiones statum corporis humani vivi et sani delineantes ex solidis physico-mechanicis et anatomicis principiis deductae atque ex Friderici Hoffmanni medicina rationali systematica in usum docentium et discentium depromtae / ab Andrea Elia Buechner. "Nach Max Neuburger 1926 läßt Hoffmann keine Heilung anstrebende Heilkraft zu sie wirkt nur per accidens aus der Mechanik des Körpers heraus: "Im Gegensatz zu Boerhaave wagte es Friedrich Hoffmann mit voller Zuversicht die Natur als einen 'Mechanismus" im Sinne Boyle's hinzustellen als eine Summe kunstvoll verbundener Bewegungen als ein Kräftespiel das automatisch zustandekommt. Ihm galt der Körper als eine Maschine von höchster Vollendung; der Blut- und Säfteumlauf unterhalten durch rhythmische Kontraktion und Dilatation der mit einem Tonus' versehenen Festteile war ihm die wesentlichste Manifestation des Lebens". In diesem Zusammenhang taucht erstmals der Gedanke eines Einflusses von Robert Boyle auf mit dem Hoffmann 1684 in England Bekanntschaft geschlossen hatte. Hoffmann lehnte mit Boyle 1661 und anderen die formae substantiates der Scholastiker die archaei des van Helmont und die 3 Prinzipien der Iatrochemiker ab. Zu Hoffmanns Verurteilung der Archaei meint W. Pagel 194428 richtig: "The latter degraded the Archei to a purely physical Ether' and nervous fluid. He did not pay much attention to the soul. The material substra tum of the body is active in itself it exhibits motion secretion and excretion. The principle of Life Vitae ratio' should be searched for in the purely mechanical action of the body not in its conjunction with the soul. " K.E. Rothschuh Andreas Elias Büchner 1701-1769 war "einer der eifrigsten und bedeutendsten Anhänger Hoffmann's stand wegen seiner großen Gelehrsamkeit seines unermüdlichen akademischen Eifers seines glänzenden Vortrags und seiner praktischen Thätigkeit in hohem Ansehen; " August Hirsch ADB III 1876: p.488 K.E. Rothschuh: Studien zu Friedrich Hoffmann 1660-1742. Sudhoffs Archiv 60/2-3 1976: pp. 163-193; 235-270 "Hoffmann was the first to perceive pathology as an aspect of physiology. His Fundamenta is an outstanding treatise on physiology." Garrison & Morton No. 583 1718 unknown
170737893MOEWIG ARTHUR 17/07/2001. 1. softcover. Thoregon: 5 Die Solare Residenz Banther Richsen / Tia de Mym / Plato / Kinda Apfer / Kraschyn Kommentar: Hyperkristalle! Glossar: Alpha Karthago / Gruppe Sanfter Rebell / KOBAN-Klasse / Residenzfunk / Spezifikation RT-0066 / Tia de Mym! DIE GRÖßTE WELTRAUMSERIE! MOEWIG, ARTHUR paperback
170128695PABEL/MOEWIG VERLAGSUNION 17/01/1984. 1. softcover. Abenteuer der SOL: 17 Anti-ES - Das Arsenal Die tlan / Walter von Bruchstein / Josty Falrog / Dentch Mokken / Cara Doz / Sternfeuer / Twoxl-7 PABEL/MOEWIG VERLAGSUNION paperback
171127489PABEL/MOEWIG VERLAGSUNION 17/11/1981. 1. softcover. Abenteuer der SOL: 4 Die Chailiden Die Atlan / Bjo Breiskoll / Wajsto Kolsch / Heldis / Shyra / Malo-Tees / S'Dunikh PABEL/MOEWIG VERLAGSUNION paperback
1743455241743. Wittenberg und Zerbst Bey Samuel Gottfried Zimmermann 1743 8° 18 74 pp. feiner Halbpergamenteinband. Selten - Erste Deutsche Ausgabe der ersten Frauen-Diätetik: "Gründliche Abhandlung von der Jungfer-Diaet/ oder wie sich eine Junger zuverhalten/ Wenn sie gesund und wohlgestalt will bleiben. Ehedem als eine Disputation "Dissertatio inauguralis medica de diaeta virginum . praeside Fridcrico Hoffmanno . committet Gottlieb Fridericus Berens. Halae. Magdeburgicae: Hilliger 1729" vertheidigt nun aber wegen des grossen Nutzens und gelehrten Ausführung in Teutsche übersetzet." "Während ältere landessprachliche Diätetiken geschlechtliche Unterschiede nicht herausgestellt sondern eher nach anderen Parametern wie dem jeweiligen Lebensalter oder dem Temperament Complexion unterschieden hatten betonte der noch vielen späteren Generationen durch seine "Hoffmannstropfen" geläufige Hallenser Medizinprofessor Friedrich Hoffmann 1660-1742 in seiner lateinischen Dissertation 1729 erstmals die Notwendigkeit von Diätetiken für Frauen und zwar für Frauen der gehobenen Schichten mit ihren besonderen Schwächen. Wenige Jahrzehnte später machten sich viele Verfasser populärer Schriften diese Ansicht ganz zueigen und damit gleichzeitig dem 'schönen' und 'schwachen' Geschlecht der privilegierten Stände viele Vorschriften die sich teilweise wie ein Domestizierungsprogramm lesen lassen. Nicht nur der alten Mäßigkeit wurde das Wort geredet sondern vor allem Verzicht gepredigt. Als neuer zeittypischer Aspekt trat zu den 'sex res non naturales' als Siebtes nun die Sauberkeit hinzu. Also: Reinlichkeit von Körper und Kleidung aber auch der Wohnung. Was unter Reinlichkeit im einzelnen zu verstehen sei welche Körperteile wie oft gewaschen werden sollten darüber herrschte jedoch keine Einigkeit." Frank Stahnisch & Florian Steger Hrsg.: Medizin Geschichte und Geschlecht. Körperhistorische Rekonstruktion von Identitäten und Differenzen 2005 Sabine Sande: Die dreißig Schönheiten der Frau - Ärztliche Ratgeber der Frühen Neuzeit pp.58-59 "Süssigkeiten betrachtete man als besondere Verlockung für Frauen denen Naschhaftigkeit als geschlechtstypische Untugend nachgesagt wurde die sie mit Kindern gemeinsam hätten. Vor Essig und Kreide als gängigen innerlich wirkenden Schönheitsmitteln wurden die Leserinnen gewarnt." "In Bezug auf Wachen und Schlafen ergaben sich im Jahrhundert der Aufklärung keine neuen Aspekte für die Belehrung der weiblichen Leserschaft. Ärzte sprachen sich durchweg für frühes Schlafengehen und frühes Aufstehen aus. Sofern konkrete Uhrzeiten angegeben wurden bedeutete das eine Nachtruhe von ca. 21 Uhr bis fünf Uhr morgens. Dieser gegenüber dem heute Üblichen versetzte Wach-Schlaf-Rhythmus entsprach den Gepflogenheiten einer überwiegend agrarischen Gesellschaft. Für Frauen der gehobenen und höheren Schichten hatte die Vorgabe dieses Rhythmus zugleich eine erzieherische oder sozialdisziplinierende Funktion indem er Abendgesellschaften und Vergnügungen weitgehend ausschloss und bürgerliche Tugenden wie Arbeitsamkeit und Fleiss zu befördern suchte. Auffallend ist dass Frauen ausdrücklich eine eher kurze Nachtruhe nahegelegt wurde. Dem sogenannten «schwachen Geschlecht» sollte weniger durch Ruhe und Schlaf geholfen werden als durch mässige Reizung und Belastung vor allem durch Hausarbeit was zum Aspekt Bewegung und Ruhe überleitet." Sabine Sander Gesundheit statt Galanterie. Der Paradigmenwechsel in ärztlichen Schönheitsratgebern im Jahrhundert der Aufklärung. Gesnerus 60 2003 pp.25-61 unknown
171135453MOEWIG ARTHUR 17/11/1998. 1. softcover. Thoregon: 3 Der Sechste Bote 1-Korrago / Shabazza / Tautmo Aagenfelt / Perry Rhodan / Monkey Computer: Enthüllungen! Glossar: Baolin-Nda / Biofar / Cairol / Cairol der Zweite / Chaosmacher / Goedda / Plantagoo / SENECA / SOLHIRN! DIE GRÖßTE WELTRAUMSERIE! MOEWIG, ARTHUR paperback
1744590691744. Halle Druckts Joh. Christian Hilliger Univ. Buchdr. 1744 8° 16 pp. feiner Pappband im Stil d.Zt. Sehr Selten! "Hinlängliche Nachricht und Anweisung Von Kräfftiger Wirckung und nützlichen Gebrauch eines temperirten Balsamischen und stärckenden Visceral-Elixirs / Friedrich Hoffmann" Verfasser: Hoffmann Friedrich 1660-1742 "Verfasser nach der Erläuterung am Schluß des Textes ermittelt". VD18 10765190 Ausg. 1740 unknown
1785M2H99OL1K649Leipzig: Siegfried Leberecht Crusius 1785. Blue sprinkled paper over boards vol. 1 and limp grey paper wrappers stab-sewn through the wrappers vol. 2. Preserved in a professionaly handmade box made for this book. Folio. With 24 engraved plates in vol. 1 numbered 1-24 and 6 engraved plates in vol. 2 numbered 25-29 31: all published all signed by I. Nuszbiegel after originals by the author except plate 31 which is signed by Johann Stephan Capieux. 2 volumes. Both volumes of the first and only edition of Hoffmann's monograph on willows published in instalments from 1785 to 1791 including the series of 30 engraved plates numbered as 31 made to accompany them showing willows their branches leaves and flowers. He describes different kinds of willows their varieties habitat and sizes. All descriptions refer to the plates so that readers could use them together.Georg Franz Hofmann was a German botanist and physician. He first served as professor of botany in Erlangen then professor of botany and director of the botanical garden in Göttingen. Finally he went to Moscow where he continued his botanical studies taking charge of the Imperial Academy of Science's botanical garden and herbarium.Plate 30 is never mentioned in the text or bibliographies so it was apparently never published or was misnumbered 31.With manuscript owner's inscriptions on the title-page of instalment 1 and on the title-page of vol. 1. With the title-page to vol. 1 misbound between instalments 3 and 4. Binding of vol. 1 slightly worn corners bumped. Paper wrappers of vol. 2 slightly frayed at the corners. With a small professional restoration to the foot of the spine. With some minor stains in each volume but still in good condition. Both volumes rarely found together of a remarkable monograph on willows with all the plates.l Hunt II 678; Johnston 565; Nissen BBI 893; Pritzel 4127; Stafleu & Cowan II 2879. Siegfried Leberecht Crusius, hardcover
172061982Zittau J. J. Schops 1720. 8vo. In contemporary full vellum with title in contemporary hand. Light wear to extremities. Frontispiece and title-page detached otherwise a nice and clean copy. 12 318 2 239 440 26 pp. frontispiece. <br/><br/><em>Rare first collected edition with a preface on "Ursachen des verderbeten Schul-Wesens" by Hoffmann’s son Christian Gottfried Hoffmann ofthis pedagogical work that focuses on the education of youth and the organization of the school system. Hoffmann was a schoolmaster pedagogue and secretary to Christian Weise in Zittau while also working as a private tutor. In 1685 he became vice-principal Konrektor in Lauban later becoming principal in 1695 and in 1708 he succeeded Christian Weise as head of the school in Zittau. He was the author of numerous pedagogical works. </em> hardcover
17267644GB1726. Tle. 5 und 6 von 12 in 1 Bd. Halle Renger 1726-28. 12 Bl. 375 S. - 6 Bl. 360 S. 34 Bl. Pergamentband der Zeit mit handschriftlichem Rückentitel Deckel stark verzogen. Umlaufend roter Sprenkelschnitt. Beide Deckelinnenseiten mit Exlibris des Joh. Paul Egidius Nitsch. Fliegendes Blatt von alter Hand beschrieben. Stellenweise geringfügig fleckig oder mit schwachem Wasserrand entlang des Kopfschnitts. In Teil 5 große Teilen mit gebräuntem Textblock. Sonst in schöner Erhaltung. Blake 217; Hirsch/H. III 258. - Wegen des langen Erscheinungszeitraums 1721-39 heute meist nur noch in Einzelbänden vorkommendes Sammelwerk mit einer Fülle interessanter Krankengeschichten und deren Behandlung. - Friedrich Hoffmann 1660-1742 einer der große deutschen Ärzte im 18. Jahrhundert wurde 1693 erster Prof. der Medizin an der neugegründeten Universität Halle und las dort über Physik Chemie Anatomie Chirurgie und prakt. Medizin. Zu seinen großen und bleibenden Verdiensten gehören seine Verbesserungen und Bereicherungen der Pharmakologie. unknown
1721705751721-1739. Halle im Magdeburgischen : Zu finden in der Rengerischen Buchhandlung 1721-1739 4° mit gestochenem Portraitfrontispiz 4583 pp.; 1.-10.Theil in 2 Pergamenteinbände d. Zt. und 11.-12. Theil in Pappband im Stil. d.Zt.; feines Expl. DER MEDIZINISCHE RATGEBER DES 18. JAHRHUNDERTS Titel: "Friderici Hoffmanni Diversorum Principum S.R.I. Consiliarii Medici & Professoris Medicinae in Academia Fridericiana Primarii Medicina Consultatoria : Worinnen Unterschiedliche über einige schwehre Casus ausgearbeitete Consilia auch Responsa Facultatis Medicae enthalten Und in Fünf Decurien eingetheilet Dem Publico zum besten herausgegeben". 1.Th.: 24 295 1; 2.: 8 272; 3.: 24 264; 4.: 16 344 40; 5.: 24 375; 6.: 12 360 28; 7.: 8 334 i.e. 344 36; 8.: 12 384; 9.: 16 408; 10.: 16 365 55; 11.: 12 408; 12.: 6 408 34 pp. Friedrich Hoffmanns Königl. Preuß. Medici und Professoris wie auch der Käyßerlichen Königl. Groß-Britannischen und Preußischen Societaeten der Wissenschafften Mitglieds Gründlicher Bericht Gründlicher Bericht von dem Selter-Brunnen: Dessen Gehalt Würckung und Krafft auch Wie derselbe sowohl allein als mit Milch vermischt Bey verschiedenen Kranckheiten mit Nutzen zu gebrauchen Halle: Gedruckt bey Joh. Christ. Hilligern Universitäts Buchdruckern 1727 4° 35 pp. Erste Ausgabe. Wegen des langen Erscheinungszeitraums selten vollständig vorkommendes Sammelwerk ". eine reichhaltige Sammlung von Krankheitsgeschichten darstellend und dadurch sehr werthvoll . hrsg. von einem der Heroen der dt. Medizin im 18. Jhdt" Hirsch-Hübotter. Krankheitsfälle mit Ursache und Verlauf sowie mit den entsprechenden Berichten der Patienten selbst über Erfolg oder Misserfolg. Texte meist in Deutsch einige ganz wenige in Latein. Friedrich Hoffmann 1660-1742 Arzt und Chemiker Professor der Medizin in Halle war Leibarzt des preußischen Königs Friedrich I. "Boerhaave in Leiden Hoffmann und Stahl in Halle wurden die drei großen "Systematiker" der Medizin des beginnenden 18. Jahrhunderts. H.s simplifizierendes System der "mechanischen Arzneigelahrtheit" führte ihm zahlreiche Anhänger zu provozierte aber auch heftige Angriffe der Stahlschen Schule des "Animismus". H. sah den Organismus als eine Art hydraulischer Maschine an. Der Spannungszustand Tonus der Fasern und damit alle das Leben charakterisierenden Bewegungsvorgänge werden gesteuert von einem "Nervenfluidum" das aus dem überall im Kosmos vorhandenen "Äther" hergeleitet und vom Gehirn über die Nerven verteilt wird. Diese Vorstellung knüpft an die alten "Spiritus" ebenso an wie an die solidarpathologischen Lehren der antiken Methodiker. "Spasmus" einerseits "Atonie" andererseits bewirken Krankheit und müssen vom Arzt mit Gegenmitteln behoben werden. Die "Seele" der Stahl eine physiologische Funktion zuweist bleibt streng vom Körper getrennt in der Zuständigkeit der Theologen. In seiner Praxis war H. jedoch kein Doktrinär; er hatte großen Erfolg war ein gesuchter Consiliarius und wurde wegen seiner Liebenswürdigkeit und weltmännischen Sicherheit allgemein bewundert." "Seine chemischen Kenntnisse nutzte H. zu grundlegenden Arbeiten über Mineralquellen unter anderem Karlsbad Lauchstädt. Aber auch präparativ hat er gearbeitet: Die schmerzstillenden "Hoffmannstropfen" bis heute ein beliebtes Hausmittel haben seinen Namen auch im Publikum allgemein bekannt bleiben lassen." Hans-Heinz Eulner NDB 9 1972 pp. 416-418 VD18 11081708. Hirsch-Hübotter III 256. Blake 216 -7; Wellcome III 284 unknown
1733705791733. Halle im Magdeburgischen : Zu finden in der Rengerischen Buchhandlung 1733 4° 16 365 55 pp. Pappband im Stil d.Zt. Erste Ausgabe! Wegen des langen Erscheinungszeitraums selten vollständig vorkommendes Sammelwerk ". eine reichhaltige Sammlung von Krankheitsgeschichten darstellend und dadurch sehr werthvoll . hrsg. von einem der Heroen der dt. Medizin im 18. Jhdt" Hirsch-Hübotter. Krankheitsfälle mit Ursache und Verlauf sowie mit den entsprechenden Berichten der Patienten selbst über Erfolg oder Misserfolg. Texte meist in Deutsch einige ganz wenige in Latein. Friedrich Hoffmann 1660-1742 Arzt und Chemiker Professor der Medizin in Halle war Leibarzt des preußischen Königs Friedrich I. "Boerhaave in Leiden Hoffmann und Stahl in Halle wurden die drei großen "Systematiker" der Medizin des beginnenden 18. Jahrhunderts. H.s simplifizierendes System der "mechanischen Arzneigelahrtheit" führte ihm zahlreiche Anhänger zu provozierte aber auch heftige Angriffe der Stahlschen Schule des "Animismus". H. sah den Organismus als eine Art hydraulischer Maschine an. Der Spannungszustand Tonus der Fasern und damit alle das Leben charakterisierenden Bewegungsvorgänge werden gesteuert von einem "Nervenfluidum" das aus dem überall im Kosmos vorhandenen "Äther" hergeleitet und vom Gehirn über die Nerven verteilt wird. Diese Vorstellung knüpft an die alten "Spiritus" ebenso an wie an die solidarpathologischen Lehren der antiken Methodiker. "Spasmus" einerseits "Atonie" andererseits bewirken Krankheit und müssen vom Arzt mit Gegenmitteln behoben werden. Die "Seele" der Stahl eine physiologische Funktion zuweist bleibt streng vom Körper getrennt in der Zuständigkeit der Theologen. In seiner Praxis war H. jedoch kein Doktrinär; er hatte großen Erfolg war ein gesuchter Consiliarius und wurde wegen seiner Liebenswürdigkeit und weltmännischen Sicherheit allgemein bewundert." "Seine chemischen Kenntnisse nutzte H. zu grundlegenden Arbeiten über Mineralquellen unter anderem Karlsbad Lauchstädt. Aber auch präparativ hat er gearbeitet: Die schmerzstillenden "Hoffmannstropfen" bis heute ein beliebtes Hausmittel haben seinen Namen auch im Publikum allgemein bekannt bleiben lassen." Hans-Heinz Eulner NDB 9 1972 pp. 416-418 unknown
1746271991746. Leiden Ph.Bonk Halle Lüderswald 1746 Kl.8° 4 168 20 pp. Titel in Rot und Schwarz Pappband der Zeit; gutes wohlerhaltenes Exemplar. Friedrich Hoffmann 1660-1742 war einer der Heroen der deutschen Medizin des 18.Jahrhunderts. Sein 'Medicus politicus' ist eine Art medizinischer Methodologie. Er erwähnt darinnen daß durch den Besuch medizin. Vorlesungen allein niemand zum Arzt werde sondern dazu gehöre die klinische Untersuchung. Dem Arzt rät er sich mit dem Chirurgen gut zu stellen namentlich in chirurgischen Dingen. Darinnen hätten sie die größere Erfahrung. The 'Medicus politicus' often discussed as a treatise on medicial ethics is also a discourse on the principles of rational medicine. The physician must know geometry mechanics and hydraulics in order to discover the laws of motion which govern the materials of the body. Cf. Hirsch-H. III p.256-59; Haeser II p.509 unknown
1755EBS100395Napoli: Benedicti Gessari 1755. 1st Edition. Hardcover. Very Good/No Jacket. Hoffmann 1660-1742 German chemist personal physician of Frederick I in Berlin was professor of medicine in Halle author of treatises on the analysis of mineral waters on magnesia alba and founder of chemical analysis. Hoffmann advocates a rational and systematic medicine with which he takes an intermediate position between Stahl's animistic vitalism and Boerhaave's mechanism. This is the third edition first in 1722. Friedrich Hoffmann s Observationum Physico-Chymicorum Selectorum is highly valued 18th-century work that reflects the intersection of chemistry medicine and natural philosophy during the early Enlightenment period. Hoffmann was instrumental in the development of iatrochemistry the application of chemistry to medicine and was a major advocate of mechanistic physiology. BOOK DETAILS AND CONDITION: Large 4to in possibly contemporary buff heavy cardboard bound with leather cords cont. writing on spine: 1 blank 6 leaves pp 1-288 i.e. 188 since pp 177-188 the index misnumbered as pp 278-288. Curiously this is reminiscent of very similar misnumbering in two different Venice editions of 1740 see Neville I pp 646-647. Overall VG. Napoli: Benedicti Gessari hardcover
1722EBS100318Halle: Cum Privilegio S.R.M. Polon. Et Elect. Sax 1722. 1st Edition. Hardcover. Very Good/No Jacket. KEY BREAKTHROUGH IN HISTORY OF PHOTOGRAPHY. 4to cont. leather raised bands on spine leather label: 14 leaves 378 pp 11 leaves. Title page in black and red with engraved vignette. Friedrich Hoffmann was one of the most distinguished physicians and iatro-chemists of his time court physician to the King of Prussia and primatus professor of medicine at the University of Halle. This book is rare with no sales recorded at auction in the last century RBH. See Neville I p 646: The darkening of silver salts p. 350 by light is described which makes this book important in the history of photography. int some foxing VG. Ferguson I. Halle: Cum Privilegio S.R.M. Polon. Et Elect. Sax hardcover
173655712Halae: Renger. Good. 1736. Second Edition. Hardcover. Recent sewn leather binding with gilt title; new eps. No original blanks; begins with title page printed in red and black with vignette. Old PO names foxing/dampstaining/toning throughout. ; Large 8vo 9" - 10" tall; 2834222 pages . Renger hardcover
1754M13008Genevae:: Apud fratres de Tournes 1754. 1754. Two parts in one. Folio. 24 x 35 cm. viii 871 1 pp. Collation: 4 A6-4D6. Half title title printed in red & black engraved title vignette Latin text printed predominantly in two columns engraved initials engraved head and tail pieces small woodcut fig. p.52; occasional minor stains some folds ownership signature Hermann . . . trimmed on title top edge. Original half calf over boards all edges red; heavily worn with chipped portions spine is mostly missing front joint reinforced with Kozo. Binding "as is" good internally. Bookplate of John G. Curtis Library of Columbia University. Rare. Second edition. "Hoffmann based his treatment on the use of sedatives tonics alternatives and evacuants according to the condition responsible for causing the disease. Apart from this system he was one of the premier practitioners of his day and one of the first to give good descriptions of appendicitis chlorosis rubella and convulsive asthma with dropsy." – Heirs of Hippocrates referring to the entire Opera. More description available on request. REFERENCES: The Dictionary of Eighteenth Century German Philosophers 3 vols. edited by Manfred Kuehn and Heiner Klemme London/New York: Continuum 2010; DSB VI pp. 458-461; Blake NLM lists editions from Geneva in 1740 1748 and 1761; Wellcome Library III p.285 2 vols. in 1. See: Garrison & Morton 72 for the complete 9 volumes published 1740-53; Justin E. H. Smith The Problem of Animal Generation in Early Modern Philosophy 2006; Willius & Dry A History of the Heart and the Circulation pp. 77-78. Apud fratres de Tournes, 1754. hardcover
17386669GB1738. 3 Werke in 1 Band. Venedig Balleoni 1738-1739. XII 412 S. - 4 Bl. 311 S. - 2 Bl. 334 S. Pergamentband der Zeit mit Lederrückenschild und vergoldetem Rückentitel leicht verzogen und fleckig. Umlaufend bunter Sprenkelschnitt Vorderschnitt leicht fleckig. Durchgehend mit unauffälligem Wasserrand im oberen Viertel bis S. 92 sehr kleiner Wurmgang am oberen Bund. Vereinzelt geringfügig fleckig sonst in schöner Erhaltung. unknown
175335100DB1753. 2 Titel in 1 Band. Leipzig bey Friedrich Lankischens Erben und: Naumburg bey Christian Friedrich Gessner 1753 und 1757. Klein-8°. 204 S. 20 n.n. S. Register; 4 n.n. Bl. 154 S. 6 n.n. S. Index. Halblederband der Zeit mit Rückenschild. Beide Titel nicht bei Blake. - Wellcome 3 285 für Hofmanns lateinische Erstausgabe von 1746. - Sehr seltene Verhaltensregeln für Mediziner in der Praxis und in der Gesellschaft. Die erste deutsche Ausgabe erschien beim gleichen Verleger 1752. - Das "Vade Mecum" von Knör ist eine pharmazeutische Rezeptsammlung mit einem Vorwort und aus dem Nachlass herausgegeben von Christian Theodor Wachter. Knör wurde durch seine "Venus à la mode" berühmt eine 1717 erschienene Sammlung von Mitteln gegen Geschlechtskrankheiten. - Einband an den Aussen- und Innenkanten mit Wurmspuren. Durchgehend etwas gebräunt und stockfleckig. - Selten. unknown
1750709281750. um 1800. Punktierstich. Blattgröße: 175 x 110 mm.; A. Gabler sc. nach A. Pesne. Dieser seltene Punktierstich geht auf ein Gemälde Antoine Pesnes zurück und wurde von A. Gabler gestochen; ähnliche Blätter kursierten in medizinischen Porträtsammlungen und illustrierten biographische oder panegyrische Texte zu Hoffmann. Als gelehrtenbildnerisches Repräsentationsblatt bzw. als Beigabe zu biographischen oder medizinhistorischen Drucken geschaffen; präsentiert Hoffmann als akademischen Autor dessen Schriften auf dem Tisch angedeutet sind. Die Darstellung zeigt Hoffmann in barockem Gelehrtenhabit mit reich gelockter Perücke die Hände auf einem aufgeschlagenen Buch wodurch seine Rolle als schreibender und lehrender Arzt hervorgehoben wird. Der fein getönte Punktiergrund im Oval hebt Figur und Kostüm plastisch hervor und entspricht der im späten 18. Jahrhundert beliebten Reproduktionsgraphik nach Gemälden Pesnes. Friedrich Hoffmann 19.02.1660 Halle/Saale - 12.11.1742 Halle/Saale war ein deutscher Arzt und Chemiker der Frühaufklärung. Er studierte Medizin u. a. in Jena und Erfurt und wurde 1693 erster Professor der Medizin an der neu gegründeten Universität Halle; später wirkte er als Leibarzt Friedrichs I. und Friedrich Wilhelms I. von Preußen. Hoffmann veröffentlichte zahlreiche Lehrbücher und entwickelte ein mechanistisches Medizinsystem das Körperfunktionen als Bewegungen der Körpersäfte deutete. Berühmt wurde er durch den "Liquor anodynus" bzw. die Hoffmannstropfen ein Beruhigungs- und Kreislaufmittel das seit 1706 weite Verbreitung fand. Hoffmann zählt zu den prägenden Ärzten der deutschen Frühaufklärung; seine Lehre beeinflusste die akademische Medizin im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus. Das Porträt trug zur ikonographischen Fixierung seines Bildes als höfisch geehrter zugleich praktisch-klinisch tätiger Arzt bei und wurde in späteren medizinhistorischen Sammlungen häufig reproduziert. R. Burgess Portraits of doctors & scientists in the Wellcome Institute London 1973 no. 1418.10 unknown
1723M13631Konigsberg & Leipzig:: Johann. Philipp Haas 1723. 1723. 199 x 163 mm. Small 4to. 96 pp. Title-page vignette headpiece; browned. Modern quarter white paper paper corners decorative boards modern end-leaves. Very good. FIRST EDITION. Hoffmann's compilation of literary scraps ancient and modern on the signs of childbirth. It is divided into three parts: pre- during and post-partum. CONTENTS: Chapter I.: De Temporibus ante Puerperium The time before childbirth. Chapter II: De Temporibus ipsius Puerperii The time during the childbirth. Chapter III: De Temporibus post Puerperium The time after childbirth. See: Blake NLM p. 216; Wellcome III p. 283. OCLC: 4 copies. Johann. Philipp Haas, 1723. hardcover
1800198631Not Identified: Not Identified 1800. Paperback. AS IS Wraps are missing; pages are toned and heavily worn/chipped/scuffed/smudged; some pages are loose. Wraps are absent; 24 stapled sheets with color illustration. "Tales in verse about some naughty children and the fates that befall them when they misbehave" -- WorldCat. Contents include: Shock-headed Peter -- The story of cruel Frederick -- The dreadful story about Harriet and the matches -- The story of the inky boys -- The story of the man that went out shooting -- The story of little Suck-a-thumb -- The story of Augustus who would not have any soup -- The story of fidgety Philip -- The story of Johnny Head-in-the-air -- The story of flying Robert. Not Identified paperback
173857402København J.J. Höpfner 1738. 8vo. I et samtidigt særdeles nydeligt mørkeblåt hellæderbind med seks ophøjede bind. Med forgyldt kongeligt våben og titel på ryg. Med ciseleret guldsnit. Med forgyldt spejlornamentik på permer. Indbundet af Engelke Maria Boppenhausen ca. 1717-1778 hvis signatur fremgår i forgyldt skrift på rødt skind på verso af forperm. Bindet er dateret til 1740. unknown
176626619Hamburg 1766. nach den Gründen der Vernunft und des Glaubens. Einbd.etwas ber. ohne Vorsatzbl.wenige Stockfl. ansonsten guter Zustand Von neuem durchgesehen u.verb. J.C.Bohn 8°. Hpgt. Varia unknown
172854922Hamburg Felginers Wittwe 1728. Contemp. full calf. Gilt compartments on spine. repairs to top of spine and upper compartment. Gilt lineborders with gilt cornerpieces on covers. Engraved titlevignette. 14552869 pp. unknown