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1729455351729. Hala Magdeburgicae 1729 4° 56 pp. Brosch; Titelblatt ergänzt ein Blatt in Faksimilie. unknown
1729455341729. Hala Magdeburgicae 1729 4° 56 pp. Broschur. Selten - Erstdruck der ersten Frauen-Diätetik: "Dissertatio inauguralis medica de diaeta virginum . praeside Fridcrico Hoffmanno . committet Gottlieb Fridericus Berens. Halae. Magdeburgicae: Hilliger 1729." "Während ältere landessprachliche Diätetiken geschlechtliche Unterschiede nicht herausgestellt sondern eher nach anderen Parametern wie dem jeweiligen Lebensalter oder dem Temperament Complexion unterschieden hatten betonte der noch vielen späteren Generationen durch seine "Hoffmannstropfen" geläufige Hallenser Medizinprofessor Friedrich Hoffmann 1660-1742 in seiner Dissertation 1729 erstmals die Notwendigkeit von Diätetiken für Frauen und zwar für Frauen der gehobenen Schichten mit ihren besonderen Schwächen. Wenige Jahrzehnte später machten sich viele Verfasser populärer Schriften diese Ansicht ganz zueigen und damit gleichzeitig dem 'schönen' und 'schwachen' Geschlecht der privilegierten Stände viele Vorschriften die sich teilweise wie ein Domestizierungsprogramm lesen lassen. Nicht nur der alten Mäßigkeit wurde das Wort geredet sondern vor allem Verzicht gepredigt. Als neuer zeittypischer Aspekt trat zu den 'sex res non naturales' als Siebtes nun die Sauberkeit hinzu. Also: Reinlichkeit von Körper und Kleidung aber auch der Wohnung. Was unter Reinlichkeit im einzelnen zu verstehen sei welche Körperteile wie oft gewaschen werden sollten darüber herrschte jedoch keine Einigkeit." Frank Stahnisch & Florian Steger Hrsg.: Medizin Geschichte und Geschlecht. Körperhistorische Rekonstruktion von Identitäten und Differenzen 2005 Sabine Sande: Die dreißig Schönheiten der Frau - Ärztliche Ratgeber der Frühen Neuzeit pp.58-59 "Süssigkeiten betrachtete man als besondere Verlockung für Frauen denen Naschhaftigkeit als geschlechtstypische Untugend nachgesagt wurde die sie mit Kindern gemeinsam hätten. Vor Essig und Kreide als gängigen innerlich wirkenden Schönheitsmitteln wurden die Leserinnen gewarnt." "In Bezug auf Wachen und Schlafen ergaben sich im Jahrhundert der Aufklärung keine neuen Aspekte für die Belehrung der weiblichen Leserschaft. Ärzte sprachen sich durchweg für frühes Schlafengehen und frühes Aufstehen aus. Sofern konkrete Uhrzeiten angegeben wurden bedeutete das eine Nachtruhe von ca. 21 Uhr bis fünf Uhr morgens. Dieser gegenüber dem heute Üblichen versetzte Wach-Schlaf-Rhythmus entsprach den Gepflogenheiten einer überwiegend agrarischen Gesellschaft. Für Frauen der gehobenen und höheren Schichten hatte die Vorgabe dieses Rhythmus zugleich eine erzieherische oder sozialdisziplinierende Funktion indem er Abendgesellschaften und Vergnügungen weitgehend ausschloss und bürgerliche Tugenden wie Arbeitsamkeit und Fleiss zu befördern suchte. Auffallend ist dass Frauen ausdrücklich eine eher kurze Nachtruhe nahegelegt wurde. Dem sogenannten «schwachen Geschlecht» sollte weniger durch Ruhe und Schlaf geholfen werden als durch mässige Reizung und Belastung vor allem durch Hausarbeit was zum Aspekt Bewegung und Ruhe überleitet." Sabine Sander Gesundheit statt Galanterie. Der Paradigmenwechsel in ärztlichen Schönheitsratgebern im Jahrhundert der Aufklärung. Gesnerus 60 2003 pp.25-61 unknown
1731367771731. Halle Magdeburgiae Typis Ioannis Christiani Hillgeri 1731 4° 28 pp. Broschur. Friedrich Hoffmann 1660-1742 "einer der Heroen der deutschen Medicin" Pagel; Matthias Bentzig 1697-1749 unknown
177811223Tübingen: Born in Kommission Osiander 1778. hardcover. Gut. Titelei 60 Seiten. Schmucklose Halbleinwand aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. 21 x 175 cm. etwas bestossen Gelenke gelockert Titelei mit diversen Marginalien von alter Hand sonst innen sauber und nur wenig gebräunt. Seltene Darstellung zu einem Passus des Friedensvertrages zu Osnabrück 1648 besser bekannt als "Westfälischer Friede". Es ging im angegebenen Artikel 4 um die Regelung der die Pfalz betreffenden Angelegenheiten. Paragraph 9 dieses Artikels regelt die Kurwürde für den Fall daß die sog. "Wilhelminische männliche Linie" Maximilian und seine Erben ausstirbt dann erlischt die 8. Kurwürde auf die der Titel der Schrift Bezug nimmt die sog. "rudolfinische männliche Linie" aber weiterbesteht. - Vgl. Kaysers Bücherlexikon III p. 165 dort laufend Georg Daniel Hoffmann genannt und als Verlag Osiander angegeben. Wegen Urlaub kann Ihre Bestellung / Anfrage erst nach dem 21.06.2026 bearbeitet werden. - Because of holidays your order / question can be handled only after 06/21/2026. Born in Kommission [Osiander?] hardcover
17236440IB1723. Königsberg/Leipzig J. P. Haas 1723. 96 S. Geheftet. Außenliegende Seiten mit leichten Randläsuren. Einzelne Seiten geringfügig fleckig. Sonst in sehr schöner Erhaltung. Blake 216; SGC I:VI 283; Wellcome III 283. - Behandelt juristische Probleme im Zusammenhang mit der Niederkunft. Mit zahlreichen interessanten deutsch-sprachigen Textpassagen. unknown
1705266061705. Altdorf 1705 4° 28ns. orig. Broschur. unknown
179926268AB1799. Neue vermehrte und verbesserte Auflage. 2 Bde. Erlangen J. J. Palm 1799 und 1803. 12°. 2 Frontispize gestochen von D. Chodowiecki 24 kolorierte Kupfertafeln 22 Bl. 273 S. 8 Bl. - 22 Bl. 308 S. 24 S. Hübsche Pappbände der Zeit mit Rückenschildern dezenter Rückenvergoldung und vergoldeten Deckelfileten. Vereinzelt minimal braunfleckig sonst innen sehr sauber und sehr gut erhalten. Pritzel 4132; Nissen BBI 892; Stafleu 516; vgl. Plesch 352. - G. F. Hoffmann 1761-1826 lehrte bis 1804 Botanik an der Universität Göttingen danach wirkte er bis zu seinem Tode in Moskau. - Die schönen filigranen Tafeln stach Johann Nussbiegel 1750-1829 aus Nürnberg. unknown
1796319396Rieger Augsburg 1796. Hardcover kartoniert Zustand: Keine Beschädigungen keine Eintragungen. Rücken Ecken Kanten gut. Aus einer Klosterbibliothek mit Kennungen Stempel Rückenschild. Durchgehend braunfleckig. Rieger, Augsburg, hardcover
1719583001719. Disp. chir. 1/ 7. - Hrsg. v. Albrecht v. Haller. - Amstelodami Sumptibus Jacobi a Wetstein 1755 4° pp.107-119 Rückenbroschur. Zweiter Abdruck! Daniel Hoffmann 1695 in Stuttgart - 1752 in Tübingen war Professor der Medizin in Tübingen. "Die Berufung Hoffmanns als Professor für Medizin in Tübingen begann mit seiner vertretungsweisen Tätigkeit nach dem plötzlichen Tod von Burchard David Mauchart 11. April 1751 aufgrund eines schweren asthmatischen Anfalls. Danach hielten Daniel Hoffmann und ein Extraordinarius der Medizin Christian Ludwig Mögling den Physiologie- und Pathologieunterricht während es keine Pathologievorlesungen gab. Am 16. Mai 1718 wurde er mit dem Beinamen Niceratus zum Mitglied Matrikel-Nr. 334 der Leopoldina gewählt." wiki unknown
1708271971708. Leiden Th. Haah 1708 Kl.8° 4 312 pp. Titel in Rot und schwarz mit gest. Titelvignette ganzseitiges Kupferstich-Frontispiz schöner Pergamenteinband der Zeit; Titelblatt fleckig ansonsten leicht gebräunt. Erste Auflage! Friedrich Hoffmann 1660-1742 ein Schüler Robert Boyles und Begründer der mechanisch-dynamischen Schule in der Medizin war der erste Lehrstuhlinhaber an der Universität Halle wo er 48 Jahre Chemie Physik Anatomie und Medizin lehrte. Der vorliegende Band enthält einige seiner wichtigsten pharmazeutischen und medizinischen Arbeiten. INDEX / Dissertationum hoc opusculo contentarum. 1.: DE PEREGRINATIONIBUS INSTITUENDIS SANITATIS CAUSA. 2.: DE INEDIA MAGNORUM MORBORUM REMEDIO. 3.: DE VINI RHENANI PRAESTANTIA. 4.: DE METHODO EXAMINANDI AQUAS SALUBRES. 5.: DE CAROLINARUM CAUSA CALORIS VIRTUTE ET USU. 6.: DE TEMPERAMENTO FUNDAMENTO MORUM MORBORUM IN GENTIBUS. Hoffmann of Halle was the most important Iatromechanists and one of the most distinguished physicians of the 18th century. "As a writer on medicine Hoffmann was of extraordinary versatility." - Garrison unknown
1746655351746. Halae Magdeburgicae 1746 8° 16 368 48 pp. Ledereinband d. Zt. mit Rückenschild u. Rückenvergoldung; Na. Tit. leicht fleckig; feines Expl. Title: Fundamenta physiologiae sive positiones statum corporis humani vivi et sani delineantes ex solidis physico-mechanicis et anatomicis principiis deductae atque ex Friderici Hoffmanni medicina rationali systematica in usum docentium et discentium depromtae / ab Andrea Elia Buechner. "Nach Max Neuburger 1926 läßt Hoffmann keine Heilung anstrebende Heilkraft zu sie wirkt nur per accidens aus der Mechanik des Körpers heraus: "Im Gegensatz zu Boerhaave wagte es Friedrich Hoffmann mit voller Zuversicht die Natur als einen 'Mechanismus" im Sinne Boyle's hinzustellen als eine Summe kunstvoll verbundener Bewegungen als ein Kräftespiel das automatisch zustandekommt. Ihm galt der Körper als eine Maschine von höchster Vollendung; der Blut- und Säfteumlauf unterhalten durch rhythmische Kontraktion und Dilatation der mit einem Tonus' versehenen Festteile war ihm die wesentlichste Manifestation des Lebens". In diesem Zusammenhang taucht erstmals der Gedanke eines Einflusses von Robert Boyle auf mit dem Hoffmann 1684 in England Bekanntschaft geschlossen hatte. Hoffmann lehnte mit Boyle 1661 und anderen die formae substantiates der Scholastiker die archaei des van Helmont und die 3 Prinzipien der Iatrochemiker ab. Zu Hoffmanns Verurteilung der Archaei meint W. Pagel 194428 richtig: "The latter degraded the Archei to a purely physical Ether' and nervous fluid. He did not pay much attention to the soul. The material substra tum of the body is active in itself it exhibits motion secretion and excretion. The principle of Life Vitae ratio' should be searched for in the purely mechanical action of the body not in its conjunction with the soul. " K.E. Rothschuh Andreas Elias Büchner 1701-1769 war "einer der eifrigsten und bedeutendsten Anhänger Hoffmann's stand wegen seiner großen Gelehrsamkeit seines unermüdlichen akademischen Eifers seines glänzenden Vortrags und seiner praktischen Thätigkeit in hohem Ansehen; " August Hirsch ADB III 1876: p.488 K.E. Rothschuh: Studien zu Friedrich Hoffmann 1660-1742. Sudhoffs Archiv 60/2-3 1976: pp. 163-193; 235-270 "Hoffmann was the first to perceive pathology as an aspect of physiology. His Fundamenta is an outstanding treatise on physiology." Garrison & Morton No. 583 1718 unknown
170737893MOEWIG ARTHUR 17/07/2001. 1. softcover. Thoregon: 5 Die Solare Residenz Banther Richsen / Tia de Mym / Plato / Kinda Apfer / Kraschyn Kommentar: Hyperkristalle! Glossar: Alpha Karthago / Gruppe Sanfter Rebell / KOBAN-Klasse / Residenzfunk / Spezifikation RT-0066 / Tia de Mym! DIE GRÖßTE WELTRAUMSERIE! MOEWIG, ARTHUR paperback
170128695PABEL/MOEWIG VERLAGSUNION 17/01/1984. 1. softcover. Abenteuer der SOL: 17 Anti-ES - Das Arsenal Die tlan / Walter von Bruchstein / Josty Falrog / Dentch Mokken / Cara Doz / Sternfeuer / Twoxl-7 PABEL/MOEWIG VERLAGSUNION paperback
171127489PABEL/MOEWIG VERLAGSUNION 17/11/1981. 1. softcover. Abenteuer der SOL: 4 Die Chailiden Die Atlan / Bjo Breiskoll / Wajsto Kolsch / Heldis / Shyra / Malo-Tees / S'Dunikh PABEL/MOEWIG VERLAGSUNION paperback
1743455241743. Wittenberg und Zerbst Bey Samuel Gottfried Zimmermann 1743 8° 18 74 pp. feiner Halbpergamenteinband. Selten - Erste Deutsche Ausgabe der ersten Frauen-Diätetik: "Gründliche Abhandlung von der Jungfer-Diaet/ oder wie sich eine Junger zuverhalten/ Wenn sie gesund und wohlgestalt will bleiben. Ehedem als eine Disputation "Dissertatio inauguralis medica de diaeta virginum . praeside Fridcrico Hoffmanno . committet Gottlieb Fridericus Berens. Halae. Magdeburgicae: Hilliger 1729" vertheidigt nun aber wegen des grossen Nutzens und gelehrten Ausführung in Teutsche übersetzet." "Während ältere landessprachliche Diätetiken geschlechtliche Unterschiede nicht herausgestellt sondern eher nach anderen Parametern wie dem jeweiligen Lebensalter oder dem Temperament Complexion unterschieden hatten betonte der noch vielen späteren Generationen durch seine "Hoffmannstropfen" geläufige Hallenser Medizinprofessor Friedrich Hoffmann 1660-1742 in seiner lateinischen Dissertation 1729 erstmals die Notwendigkeit von Diätetiken für Frauen und zwar für Frauen der gehobenen Schichten mit ihren besonderen Schwächen. Wenige Jahrzehnte später machten sich viele Verfasser populärer Schriften diese Ansicht ganz zueigen und damit gleichzeitig dem 'schönen' und 'schwachen' Geschlecht der privilegierten Stände viele Vorschriften die sich teilweise wie ein Domestizierungsprogramm lesen lassen. Nicht nur der alten Mäßigkeit wurde das Wort geredet sondern vor allem Verzicht gepredigt. Als neuer zeittypischer Aspekt trat zu den 'sex res non naturales' als Siebtes nun die Sauberkeit hinzu. Also: Reinlichkeit von Körper und Kleidung aber auch der Wohnung. Was unter Reinlichkeit im einzelnen zu verstehen sei welche Körperteile wie oft gewaschen werden sollten darüber herrschte jedoch keine Einigkeit." Frank Stahnisch & Florian Steger Hrsg.: Medizin Geschichte und Geschlecht. Körperhistorische Rekonstruktion von Identitäten und Differenzen 2005 Sabine Sande: Die dreißig Schönheiten der Frau - Ärztliche Ratgeber der Frühen Neuzeit pp.58-59 "Süssigkeiten betrachtete man als besondere Verlockung für Frauen denen Naschhaftigkeit als geschlechtstypische Untugend nachgesagt wurde die sie mit Kindern gemeinsam hätten. Vor Essig und Kreide als gängigen innerlich wirkenden Schönheitsmitteln wurden die Leserinnen gewarnt." "In Bezug auf Wachen und Schlafen ergaben sich im Jahrhundert der Aufklärung keine neuen Aspekte für die Belehrung der weiblichen Leserschaft. Ärzte sprachen sich durchweg für frühes Schlafengehen und frühes Aufstehen aus. Sofern konkrete Uhrzeiten angegeben wurden bedeutete das eine Nachtruhe von ca. 21 Uhr bis fünf Uhr morgens. Dieser gegenüber dem heute Üblichen versetzte Wach-Schlaf-Rhythmus entsprach den Gepflogenheiten einer überwiegend agrarischen Gesellschaft. Für Frauen der gehobenen und höheren Schichten hatte die Vorgabe dieses Rhythmus zugleich eine erzieherische oder sozialdisziplinierende Funktion indem er Abendgesellschaften und Vergnügungen weitgehend ausschloss und bürgerliche Tugenden wie Arbeitsamkeit und Fleiss zu befördern suchte. Auffallend ist dass Frauen ausdrücklich eine eher kurze Nachtruhe nahegelegt wurde. Dem sogenannten «schwachen Geschlecht» sollte weniger durch Ruhe und Schlaf geholfen werden als durch mässige Reizung und Belastung vor allem durch Hausarbeit was zum Aspekt Bewegung und Ruhe überleitet." Sabine Sander Gesundheit statt Galanterie. Der Paradigmenwechsel in ärztlichen Schönheitsratgebern im Jahrhundert der Aufklärung. Gesnerus 60 2003 pp.25-61 unknown
171135453MOEWIG ARTHUR 17/11/1998. 1. softcover. Thoregon: 3 Der Sechste Bote 1-Korrago / Shabazza / Tautmo Aagenfelt / Perry Rhodan / Monkey Computer: Enthüllungen! Glossar: Baolin-Nda / Biofar / Cairol / Cairol der Zweite / Chaosmacher / Goedda / Plantagoo / SENECA / SOLHIRN! DIE GRÖßTE WELTRAUMSERIE! MOEWIG, ARTHUR paperback
1744590691744. Halle Druckts Joh. Christian Hilliger Univ. Buchdr. 1744 8° 16 pp. feiner Pappband im Stil d.Zt. Sehr Selten! "Hinlängliche Nachricht und Anweisung Von Kräfftiger Wirckung und nützlichen Gebrauch eines temperirten Balsamischen und stärckenden Visceral-Elixirs / Friedrich Hoffmann" Verfasser: Hoffmann Friedrich 1660-1742 "Verfasser nach der Erläuterung am Schluß des Textes ermittelt". VD18 10765190 Ausg. 1740 unknown
1785M2H99OL1K649Leipzig: Siegfried Leberecht Crusius 1785. Blue sprinkled paper over boards vol. 1 and limp grey paper wrappers stab-sewn through the wrappers vol. 2. Preserved in a professionaly handmade box made for this book. Folio. With 24 engraved plates in vol. 1 numbered 1-24 and 6 engraved plates in vol. 2 numbered 25-29 31: all published all signed by I. Nuszbiegel after originals by the author except plate 31 which is signed by Johann Stephan Capieux. 2 volumes. Both volumes of the first and only edition of Hoffmann's monograph on willows published in instalments from 1785 to 1791 including the series of 30 engraved plates numbered as 31 made to accompany them showing willows their branches leaves and flowers. He describes different kinds of willows their varieties habitat and sizes. All descriptions refer to the plates so that readers could use them together.Georg Franz Hofmann was a German botanist and physician. He first served as professor of botany in Erlangen then professor of botany and director of the botanical garden in Göttingen. Finally he went to Moscow where he continued his botanical studies taking charge of the Imperial Academy of Science's botanical garden and herbarium.Plate 30 is never mentioned in the text or bibliographies so it was apparently never published or was misnumbered 31.With manuscript owner's inscriptions on the title-page of instalment 1 and on the title-page of vol. 1. With the title-page to vol. 1 misbound between instalments 3 and 4. Binding of vol. 1 slightly worn corners bumped. Paper wrappers of vol. 2 slightly frayed at the corners. With a small professional restoration to the foot of the spine. With some minor stains in each volume but still in good condition. Both volumes rarely found together of a remarkable monograph on willows with all the plates.l Hunt II 678; Johnston 565; Nissen BBI 893; Pritzel 4127; Stafleu & Cowan II 2879. Siegfried Leberecht Crusius, hardcover
172061982Zittau J. J. Schops 1720. 8vo. In contemporary full vellum with title in contemporary hand. Light wear to extremities. Frontispiece and title-page detached otherwise a nice and clean copy. 12 318 2 239 440 26 pp. frontispiece. <br/><br/><em>Rare first collected edition with a preface on "Ursachen des verderbeten Schul-Wesens" by Hoffmann’s son Christian Gottfried Hoffmann ofthis pedagogical work that focuses on the education of youth and the organization of the school system. Hoffmann was a schoolmaster pedagogue and secretary to Christian Weise in Zittau while also working as a private tutor. In 1685 he became vice-principal Konrektor in Lauban later becoming principal in 1695 and in 1708 he succeeded Christian Weise as head of the school in Zittau. He was the author of numerous pedagogical works. </em> hardcover
17267644GB1726. Tle. 5 und 6 von 12 in 1 Bd. Halle Renger 1726-28. 12 Bl. 375 S. - 6 Bl. 360 S. 34 Bl. Pergamentband der Zeit mit handschriftlichem Rückentitel Deckel stark verzogen. Umlaufend roter Sprenkelschnitt. Beide Deckelinnenseiten mit Exlibris des Joh. Paul Egidius Nitsch. Fliegendes Blatt von alter Hand beschrieben. Stellenweise geringfügig fleckig oder mit schwachem Wasserrand entlang des Kopfschnitts. In Teil 5 große Teilen mit gebräuntem Textblock. Sonst in schöner Erhaltung. Blake 217; Hirsch/H. III 258. - Wegen des langen Erscheinungszeitraums 1721-39 heute meist nur noch in Einzelbänden vorkommendes Sammelwerk mit einer Fülle interessanter Krankengeschichten und deren Behandlung. - Friedrich Hoffmann 1660-1742 einer der große deutschen Ärzte im 18. Jahrhundert wurde 1693 erster Prof. der Medizin an der neugegründeten Universität Halle und las dort über Physik Chemie Anatomie Chirurgie und prakt. Medizin. Zu seinen großen und bleibenden Verdiensten gehören seine Verbesserungen und Bereicherungen der Pharmakologie. unknown
1721705751721-1739. Halle im Magdeburgischen : Zu finden in der Rengerischen Buchhandlung 1721-1739 4° mit gestochenem Portraitfrontispiz 4583 pp.; 1.-10.Theil in 2 Pergamenteinbände d. Zt. und 11.-12. Theil in Pappband im Stil. d.Zt.; feines Expl. DER MEDIZINISCHE RATGEBER DES 18. JAHRHUNDERTS Titel: "Friderici Hoffmanni Diversorum Principum S.R.I. Consiliarii Medici & Professoris Medicinae in Academia Fridericiana Primarii Medicina Consultatoria : Worinnen Unterschiedliche über einige schwehre Casus ausgearbeitete Consilia auch Responsa Facultatis Medicae enthalten Und in Fünf Decurien eingetheilet Dem Publico zum besten herausgegeben". 1.Th.: 24 295 1; 2.: 8 272; 3.: 24 264; 4.: 16 344 40; 5.: 24 375; 6.: 12 360 28; 7.: 8 334 i.e. 344 36; 8.: 12 384; 9.: 16 408; 10.: 16 365 55; 11.: 12 408; 12.: 6 408 34 pp. Friedrich Hoffmanns Königl. Preuß. Medici und Professoris wie auch der Käyßerlichen Königl. Groß-Britannischen und Preußischen Societaeten der Wissenschafften Mitglieds Gründlicher Bericht Gründlicher Bericht von dem Selter-Brunnen: Dessen Gehalt Würckung und Krafft auch Wie derselbe sowohl allein als mit Milch vermischt Bey verschiedenen Kranckheiten mit Nutzen zu gebrauchen Halle: Gedruckt bey Joh. Christ. Hilligern Universitäts Buchdruckern 1727 4° 35 pp. Erste Ausgabe. Wegen des langen Erscheinungszeitraums selten vollständig vorkommendes Sammelwerk ". eine reichhaltige Sammlung von Krankheitsgeschichten darstellend und dadurch sehr werthvoll . hrsg. von einem der Heroen der dt. Medizin im 18. Jhdt" Hirsch-Hübotter. Krankheitsfälle mit Ursache und Verlauf sowie mit den entsprechenden Berichten der Patienten selbst über Erfolg oder Misserfolg. Texte meist in Deutsch einige ganz wenige in Latein. Friedrich Hoffmann 1660-1742 Arzt und Chemiker Professor der Medizin in Halle war Leibarzt des preußischen Königs Friedrich I. "Boerhaave in Leiden Hoffmann und Stahl in Halle wurden die drei großen "Systematiker" der Medizin des beginnenden 18. Jahrhunderts. H.s simplifizierendes System der "mechanischen Arzneigelahrtheit" führte ihm zahlreiche Anhänger zu provozierte aber auch heftige Angriffe der Stahlschen Schule des "Animismus". H. sah den Organismus als eine Art hydraulischer Maschine an. Der Spannungszustand Tonus der Fasern und damit alle das Leben charakterisierenden Bewegungsvorgänge werden gesteuert von einem "Nervenfluidum" das aus dem überall im Kosmos vorhandenen "Äther" hergeleitet und vom Gehirn über die Nerven verteilt wird. Diese Vorstellung knüpft an die alten "Spiritus" ebenso an wie an die solidarpathologischen Lehren der antiken Methodiker. "Spasmus" einerseits "Atonie" andererseits bewirken Krankheit und müssen vom Arzt mit Gegenmitteln behoben werden. Die "Seele" der Stahl eine physiologische Funktion zuweist bleibt streng vom Körper getrennt in der Zuständigkeit der Theologen. In seiner Praxis war H. jedoch kein Doktrinär; er hatte großen Erfolg war ein gesuchter Consiliarius und wurde wegen seiner Liebenswürdigkeit und weltmännischen Sicherheit allgemein bewundert." "Seine chemischen Kenntnisse nutzte H. zu grundlegenden Arbeiten über Mineralquellen unter anderem Karlsbad Lauchstädt. Aber auch präparativ hat er gearbeitet: Die schmerzstillenden "Hoffmannstropfen" bis heute ein beliebtes Hausmittel haben seinen Namen auch im Publikum allgemein bekannt bleiben lassen." Hans-Heinz Eulner NDB 9 1972 pp. 416-418 VD18 11081708. Hirsch-Hübotter III 256. Blake 216 -7; Wellcome III 284 unknown
1733705791733. Halle im Magdeburgischen : Zu finden in der Rengerischen Buchhandlung 1733 4° 16 365 55 pp. Pappband im Stil d.Zt. Erste Ausgabe! Wegen des langen Erscheinungszeitraums selten vollständig vorkommendes Sammelwerk ". eine reichhaltige Sammlung von Krankheitsgeschichten darstellend und dadurch sehr werthvoll . hrsg. von einem der Heroen der dt. Medizin im 18. Jhdt" Hirsch-Hübotter. Krankheitsfälle mit Ursache und Verlauf sowie mit den entsprechenden Berichten der Patienten selbst über Erfolg oder Misserfolg. Texte meist in Deutsch einige ganz wenige in Latein. Friedrich Hoffmann 1660-1742 Arzt und Chemiker Professor der Medizin in Halle war Leibarzt des preußischen Königs Friedrich I. "Boerhaave in Leiden Hoffmann und Stahl in Halle wurden die drei großen "Systematiker" der Medizin des beginnenden 18. Jahrhunderts. H.s simplifizierendes System der "mechanischen Arzneigelahrtheit" führte ihm zahlreiche Anhänger zu provozierte aber auch heftige Angriffe der Stahlschen Schule des "Animismus". H. sah den Organismus als eine Art hydraulischer Maschine an. Der Spannungszustand Tonus der Fasern und damit alle das Leben charakterisierenden Bewegungsvorgänge werden gesteuert von einem "Nervenfluidum" das aus dem überall im Kosmos vorhandenen "Äther" hergeleitet und vom Gehirn über die Nerven verteilt wird. Diese Vorstellung knüpft an die alten "Spiritus" ebenso an wie an die solidarpathologischen Lehren der antiken Methodiker. "Spasmus" einerseits "Atonie" andererseits bewirken Krankheit und müssen vom Arzt mit Gegenmitteln behoben werden. Die "Seele" der Stahl eine physiologische Funktion zuweist bleibt streng vom Körper getrennt in der Zuständigkeit der Theologen. In seiner Praxis war H. jedoch kein Doktrinär; er hatte großen Erfolg war ein gesuchter Consiliarius und wurde wegen seiner Liebenswürdigkeit und weltmännischen Sicherheit allgemein bewundert." "Seine chemischen Kenntnisse nutzte H. zu grundlegenden Arbeiten über Mineralquellen unter anderem Karlsbad Lauchstädt. Aber auch präparativ hat er gearbeitet: Die schmerzstillenden "Hoffmannstropfen" bis heute ein beliebtes Hausmittel haben seinen Namen auch im Publikum allgemein bekannt bleiben lassen." Hans-Heinz Eulner NDB 9 1972 pp. 416-418 unknown
1746271991746. Leiden Ph.Bonk Halle Lüderswald 1746 Kl.8° 4 168 20 pp. Titel in Rot und Schwarz Pappband der Zeit; gutes wohlerhaltenes Exemplar. Friedrich Hoffmann 1660-1742 war einer der Heroen der deutschen Medizin des 18.Jahrhunderts. Sein 'Medicus politicus' ist eine Art medizinischer Methodologie. Er erwähnt darinnen daß durch den Besuch medizin. Vorlesungen allein niemand zum Arzt werde sondern dazu gehöre die klinische Untersuchung. Dem Arzt rät er sich mit dem Chirurgen gut zu stellen namentlich in chirurgischen Dingen. Darinnen hätten sie die größere Erfahrung. The 'Medicus politicus' often discussed as a treatise on medicial ethics is also a discourse on the principles of rational medicine. The physician must know geometry mechanics and hydraulics in order to discover the laws of motion which govern the materials of the body. Cf. Hirsch-H. III p.256-59; Haeser II p.509 unknown
1755EBS100395Napoli: Benedicti Gessari 1755. 1st Edition. Hardcover. Very Good/No Jacket. Hoffmann 1660-1742 German chemist personal physician of Frederick I in Berlin was professor of medicine in Halle author of treatises on the analysis of mineral waters on magnesia alba and founder of chemical analysis. Hoffmann advocates a rational and systematic medicine with which he takes an intermediate position between Stahl's animistic vitalism and Boerhaave's mechanism. This is the third edition first in 1722. Friedrich Hoffmann s Observationum Physico-Chymicorum Selectorum is highly valued 18th-century work that reflects the intersection of chemistry medicine and natural philosophy during the early Enlightenment period. Hoffmann was instrumental in the development of iatrochemistry the application of chemistry to medicine and was a major advocate of mechanistic physiology. BOOK DETAILS AND CONDITION: Large 4to in possibly contemporary buff heavy cardboard bound with leather cords cont. writing on spine: 1 blank 6 leaves pp 1-288 i.e. 188 since pp 177-188 the index misnumbered as pp 278-288. Curiously this is reminiscent of very similar misnumbering in two different Venice editions of 1740 see Neville I pp 646-647. Overall VG. Napoli: Benedicti Gessari hardcover
1722EBS100318Halle: Cum Privilegio S.R.M. Polon. Et Elect. Sax 1722. 1st Edition. Hardcover. Very Good/No Jacket. KEY BREAKTHROUGH IN HISTORY OF PHOTOGRAPHY. 4to cont. leather raised bands on spine leather label: 14 leaves 378 pp 11 leaves. Title page in black and red with engraved vignette. Friedrich Hoffmann was one of the most distinguished physicians and iatro-chemists of his time court physician to the King of Prussia and primatus professor of medicine at the University of Halle. This book is rare with no sales recorded at auction in the last century RBH. See Neville I p 646: The darkening of silver salts p. 350 by light is described which makes this book important in the history of photography. int some foxing VG. Ferguson I. Halle: Cum Privilegio S.R.M. Polon. Et Elect. Sax hardcover