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1989278792Bern , Francke, 1989. Originalpappbände. Zwei Bände Originalbroschur. 25 cm
193942437ABLeipzig, Hirschfeld, 1932; Paris, Alcan, 1933-39; New York, Institute of Social Reseach, 1939-41. Orig.-Broschuren.
1944125810(Wallisellen-Zch.); Affoltern, Schul- und Werkstätten-Lager; Aehren-Verlag, 1944-1945. 14 Nummern, je 12 S.; 5 Hefte, mit zahlreichen Abbildungen nach Zeichnungen und Fotografien. Original-Broschur, 4°. Alles was erschienen. Deutsches Exilarchiv I, S. 578. Die in der Schweiz erscheinende Exilzeitschrift "Über die Grenzen" wurde von einer Redaktionskommission von in schweizerischen Lagern lebenden Flüchtlingen und Emigranten unter Aufsicht der "Zentralleitung der Arbeitslager" und genehmigt von der schweizerischen Regierung (Bundesrat) herausgegeben. Neben "Internierten", arbeiteten daran auch zahlreiche Schweizer und nicht in Lagern lebende Flüchtlinge mit.Anschliessend an die in unregelmässigen Abständen erscheinenden Nummern der Zeitschrift erschienen ab 1945 auch noch 5 Hefte einer Schriftenreihe "Über die Grenzen". Heft 1: Gesang auf dem Wege, Gedichte (Anthologie); Heft 2: Wilhelm Frank, Studenten und Universitäten nach dem Kriege; Heft 3: Bruno Kaiser, Der Maler Disteli und die Flüchtlinge; Heft 4: Theater, Meinungen und Erfahrungen; Heft 5: Hans Mayer, Von der Dritten zur Vierten Republik. Geistige Strömungen in Frankreich 1939-1945. - Zu den Mitarbeitern gehörten Jo Mihaly, Hans Mayer, Karl Ackermann, Hermann Adler, Else Lasker-Schüler, Jakob Haringer, Stephan Hermlin, Felix Kohn, Therese Giehse, Lisa Tetzner, Ernst Ginsberg, Wolfgang Heinz, Kurt Horwitz, Kurt Hirschfeld, Leopold Lindtberg, Teo Otto, Karl Paryla, Leonard Steckel, Oskar Wälterlin, Bruno Kaiser, Wilhelm Frank, Hans Erni, Jakob Pakziarc, Rudolf Engel, Otto Bachmann, Max Hunziker, Fritz Wotruba und zahlreiche andere. Gestaltet wurden die Hefte von Werner Saul, der auch zahlreiche, oft ganzseitige Karikaturen und Bildgeschichten zeichnete. Vgl. Mittenzwei, Exil in der Schweiz, S. 325-335. Vollständig äusserst selten. Beigelegt: Lesezeichen, auf der einen Seite mit Werbung für die im Aehren Verlag Affoltern erschienenen Schriftenreihe, auf der anderen mit Pressestimmen für die Monatsschrift. Für die Schriftenreihe waren offenbar weitere Hefte geplant. Auf dem Lesezeichen werden unter "In Vorbereitung" neben dem erschienenen Heft von Hans Mayer über Frankreich und dem Sammelheft "Theater Meinungen und Erfahrungen", hier noch mit dem Titel "Das Theater von Morgen", auch aufgeführt "Werner Saul und Michel Tschesno, 1001 Tag, Zeichnungen" und "Malerei und Plastik. Beiträge von Fritz Wotruba, Ferdinands Springer, Teo Otto, Marino Marini". Softcover Etwas gebräunt und fingerfleckig, vereinzelt eselsohrig und unwesentliche Markierungen. Über die Grenzen. Von Flüchtlingen - für Flüchtlinge
192715023Martin Wasservogel Verlag, Berlin, 1927. [4]173(5) Seiten, OLeinen m. Farbkopfschnitt. Widmung auf dem Vorsatzblatt: "Für Alfred Döblin mit freundlichen Grüßen Max Herrmann Berlin, Dezember 27". Limitierte Auflage von 900 nummerierten Exemplaren. Das vorliegende Exemplar ohne Nummer. Der Leineneinband ist leicht verschmutzt. Das Leinen mit kleinen Aufreibungen am Rücken. Gutes Exemplar. In dieser Form ein Unikat. With a dedication by Herrmann to the writer Alfred Döblin. Unicat. Wikipediaauszug über Döblin (1878-1957): "Sein weitaus am stärksten rezipierter Roman ist Berlin Alexanderplatz.... 1933 floh der Jude und Sozialist Döblin aus Deutschland und kehrte nach Ende des Zweiten Weltkrieges zurück, um Deutschland 1953 erneut zu verlassen. Große Teile seines literarischen Schaffens, darunter die Amazonas-Trilogie, die Novembertetralogie und der letzte Roman Hamlet oder Die lange Nacht nimmt ein Ende werden der Exil-Literatur zugeordnet. 1941 konvertierte er zum katholischen Glauben, bereits 1936 hatte Döblin die französische Staatsbürgerschaft angenommen." [2 Warenabbildungen]
1933157836Zürich, Wien, Prag, Büchergilde Gutenberg, 1933. 12 Bll., mit 10 Original-Holzschnitten. 12 Blatt, lose in Kartonmappe, 8°. Die Mappe wurde 1933 zum Jahresende in einer limitierten Auflage von 850 Exemplaren gedruckt und an die Vertrauensmänner der Büchergilde abgegeben, zur Honorierung der ausserordentlichen Anstrengungen, die nötig waren um die Büchergilde in die Emigration zu retten. Anders als bei der regulären Ausgabe, wo jeweils nur ein Blatt vollsigniert ist und die übrigen Blätter nur monogrammiert sind, hat Meffert beim vorliegenden Exemplar alle 10 Blätter mit vollem Namen signiert. Auf dem Titelblatt eine mehrzeilige Notiz von Clément Moreau an Carl (Theodor Hubacher). Er habe mehrere Stunden vergeblich auf ihn gewartet und die Zeit benützt, um ein Exlibris zu schneiden. Das sei aber noch nicht gut geworden und er müsse deshalb noch etwas warten. Hubacher ist ein schweizerischer Architekt, der im Tessin lebte und mit Clément Moreau befreundet war. [2 Warenabbildungen] Softcover Schönes Exemplar.
193716408Edition Cosmopolites, Paris, 1937. 111(1) S., illustrierte OBroschur. Mit 7 Originallithographien von Max Beckmann auf Tafeln. Der Einband etwas verschmutzt und lichtrandig. Das Bild zeigt das Titelblatt. Sehr selten. Very rare. With 7 original graphics by Beckmann.
193412837Equinox Cooperative Press, New York, 1934. 61(1) Seiten, ca 22x15cm, Obedruckter Leineneinband, im Kolophon nummeriert (454/999) und von Thomas Mann mit Bleistift signiert. Das Rückenschild fehlt, insgesamt etwas angestaubt und leicht lichtrandig. Enthält erstmals in englischer Sprache die Kurzgeschichten: "A Gleam", "Railway Accident" und "A Weary Hour". Neunte Veröffentlichung der Equinox Cooperative Press. Minimaler Einriss am Leinen des Rückens. Ordentliches Exemplar dieser seltenen Exilk-Ausgabe. Good copy. Numbered and limited, Signed by Thomas Mann.
1937206596CBPrag/Zürich/Paris, 1937. 8°. 1.688 S. Hellrote Original-Broschur. Hefte 1 - 53 (cplt.). (Jedes Heft mit einer Papierspur vorn, insgesamt sehr guter Zustand).
194328061(London), Eigenverlag, 1943-1947. 4to (Nr. 101/102) u. 8vo. OBrosch. m. Deckeltitel.
19288485Verlag der Büchergilde Gutenberg, Berlin, 1928. 308(2) Seiten, geprägter roter OLn. Farb-Kopfschnitt. Auf dem Vorsatzblatt eine mehrzeilige Widmung von Graf: "Dem Mitkämpfer Otto Böni als kleine Erinnerung an einen Züricher Abend OskarMariaGraf, Zürich, 1. Sept. 1965". Des weiteren befinden sich eine Visitenkarte mit der New Yorker Adresse von Graf und ein Maschinenschreiben vom September 1965 ohne Namensnennung, auf dem die Schwierigkeiten einer Lesereiseorganisation beschrieben wird. Fest terminiert ist eine Signierstunde in der Buchhandlung Pinkus, Zürich. Buchausstattung Karl Koch, Hamburg. Wenige Flecken am Rand der ersten Seiten. Otto Böni (1895-1963) Das Leinen am unteren Kapital mit Fehlstelle. Gutes Exemplar. Good copy. Handsigned and dedicated by Graf. Ursprünglich 1927 im Drei Masken Verlag erschienen.
199482748Hbg.: Hoffmann u. Campe 1985-1994. Zus. 13.736 Ss., 38 Bll. 8°. Graues Ln. mit schwarzem Rückentitel u. Umschl. in Schuber. [4 Warenabbildungen]
19878490The Bear Press, Bayreuth, 1987. 64(3) S., O-Halb-Leder mit blindgeprägtem Vorderdeckel im OPapp-Schuber. Farb-Kopfschnitt, Fadenheftung. Druck in der Weiß-Kursiv auf Gekko Hodomura-Japan durch die Offizin Poeschel. Handschriftlich nummeriertes Exemplar: 90 / 150. Übertragung und Nachwort von Wolfram Benda. Spindler 73,9. Neuwertiges Exemplar. 9. Druck der Bear Press Wolfram Benda. Das Foto zeigt eine Graphik. Limited edition with three unknown graphics by Eichenberg (1901-1990).
19491500Amsterdam, Bermann-Fischer 1949. OPp. 82 S. 8°. Mit mehrzeiliger Widmung der Verfasserin auf dem Vorsatz für ?Herrn M. Dormann mit allen guten Wünschen Nelly Sachs Stockholm d. 20.3.50. Bergsundstrand 23?. Rücken etwas gebräunt und an den Kanten berieben. Gut erhaltenes Exemplar.
19426067ALondon, Penguin, 1942. 4°. 6 Textbl. u. 42 teils farbige Tafeln auf Albumblätter montiert. Mit 1 Originalzeichnung Szobels. Leinenband der Zeit.
19384478Madrid, Imprenta Colectiva Torrent, 1938. 384 S., mit zahlreichen s/w-Abbildungen nach Fotografien auf Tafeln, Kartenskizzen und einem Faksimile. Original-Halbleinwand, mit Schutzumschlag, gr.8°. Deutsches Exilarchiv 5984. - Sternfeld/Tiedemann 254. Alfred Kantorowicz [1899-1979] war Mitarbeiter am Braunbuch (1933), nach dem Spanischen Bürgerkrieg floh er 1941 in die USA, nach der Rückkehr 1946 wuurde er Professor für deutsche Literatur in der DDR und Herausgeber der Werke Heinrich Manns, In Ungnade geraten, übersiedelte er 1957 min die Bundesrepublik. Der mehrfarbige Schutzumschlag in den Farben der Republik zeigt eine Karte der iberischen Halbinsel. Kommandant des Bataillons war der Schweizer Otto Brunner (1896-1973). Hardcover Schutzumschlag im Rücken eingerissen, minim fleckig. Falz gebrochen, Besitzvermerk auf fliegendem Vorsatz.
195916461Galerie Müller, Stuttgart, 1959. Format: 34x34cm. Druck auf dünnerem, weissen Papier. Die Graphik ist ein Monatsblatt aus dem `kalender 1960 der galerie müller`. Der Kalender hatte eine Auflage von 80 signierten und nummerierten Exemplaren. Druck: Atelier für Siebdruck Haas, Stuttgart. Infos zur Galerie Müller : "Die----Galerie Müller in der Hohenheimer Straße, Stuttgart, gegründet 1958 von Hans-Jürgen Müller, einem der progressivsten Galeristen jener Zeit. Sie war stets und von Anbeginn mehr als nur Umschlagplatz zeitgenössischer Kunst: sie war Ort von Stimulans und Provokation. In den Jahren bis 1968 wurde Sie ? und damit die Stadt Stuttgart ? zum Anlaufpunkt europäischer Sammler-----1967 ist HJM Gründungsmitglied des 1. Kölner Kunstmarkts". Sehr seltene Arbeit. Good copy. Signed by the artist. Project by the famous gallery Müller in Stuttgart.
60039CBo.J. 60 x 44 cm., 1
193437977Amsterdam, Allert de Lange, 1934. 234 S., 1 Bl., OLwd.
199484265Hbg.: Hoffmann u. Campe 1985-1994. Zus. 13.736 Ss., 38 Bll. 8°. Graues Ln. mit schwarzem Rückentitel u. Umschl.
194355113BBGenève, Éditions des Trois Collines, 1943. 8°. 445 p., 2 p. n.ch. Reliure demi maroquin bleu à 5 nerfs, titre doré, couverture conservée.
194328716-yd4043Mexico: Editorial "El Libro Libre" 1943. 308 Seiten und 2 Blatt. Orig. Pappband mit orig. Schutzumschlag (der Schutzumschlag am Rücken und den Falzen alt unterlegt sowie mit leichten Randläsuren und etwas fleckig, der Einband bestoßen, die Vorsatzpapiere etwas stockfleckig, papierbedingt etwas nachgedunkelt, sonst erstaunlich gutes und vor allem sauberes Exemplar). 8°. fest gebunden
173215691(Stuttgart), Metzler u. Erhard, 1732-33. Erste Ausgabe. HPGt. d. Zt. (Deckel berieben, Rücken etwas fleckig). 16 Bll., 64 S., 11 Bl., S. 65-740, je 1 Bl. Zwischentitel zu Teil 4, 7 u. 8 u. 5 Bll. Vorstücke zu Teil 5. 8°. Gebräunt, etwas stockfl., Vorsatz beschrieben. Ohne die 5 Bll. Haupttitel (teilw. 1737 datiert) u. Vorstücke zum Gesamtwerk. Stellenweise mit zeitgenössischen Randanmerkungen.
1936NOTE0544Prag, im Eigenvlg. o.J. [1936] (Notendruck: Paul, Prag). 27 x 34 cm. Tit., 15(1) S. OBrosch. Aus dem Nachlass des Dirigenten Ernst Latzko, mit einigen Bleistift-Einztragungen von dessen Hand im Satz. Vgl. OEM V, 2472. Der österreichische Komponist, Dirigent und Pianist Viktor Ullmann (1898-1944) besuchte ab 1909 ein Gymnasium in Wien. Seine musikalischen Neigungen und Begabungen verschafften ihm früh Zugang zu Arnold Schönberg und seinem Schülerkreis und 1918 wurde er auch in Schönbergs Kompositions-Seminar aufgenommen. 1919 ging er nach Prag, wo Alexander von Zemlinsky sein Mentor wurde und ihn als Chordirektor und Korrepetitor am Neuen Deutschen Theater verpflichtete. Es folgten weiter Engagements in Aussig und Zürich. Von 1931-33 betrieb er eine anthroposophische Buchhandlung in Stuttgart. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten floh er nach Prag, wo er sich als selbstständiger Komponist und Pädagoge etablieren konnte. 1942 wurde er in das Konzentrationslager Theresienstadt eingeliefert. Hier war er bis zu seiner Ermordung in Ausschwitz kompositorisch tätig und organisierte musikalische Aufführungen. - Bis zur Deportation erreichte seine Werkliste die Opuszahl 41. Der größere Teil dieser Werke gilt als verschollen. Erhalten blieben 15 Drucke seiner zwischen 1936 und 1942 entstandenen Kompositionen, die Ullmann im Selbstverlag herausgegeben und einem Freund zur Aufbewahrung anvertraut hatte. [2 Warenabbildungen]