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1753528431753. Leipzig 1753 4° 16 pp. orig. Broschur. Johann Ernst Hebenstreit 1703-1757 "geboren am 15. Jannar 1703 zu Neustadt a. 0. bezog 1723 die Universität Leipzig um Medicin zu studiren und zwar als Alumnus electoralis. Im Jahre 1728 wurde er Magister und Baccalaureus der Medicin 1729 aber erwarb er nach Verteidigung seiner Diss.: "De viribus miner arum et miner alium medicamsntosis" die medicinische Doctorwürde. Während der Jahre 1730-1733 machte er auf Befehl des Kurfürsten Friedrich August II. eine naturwissenschaftliche Reise nach Afrika trat nach der Rückkehr von derselben als Prof. ord. in die Facultät ein deren beständiger Decan er von 1747 bis zu seinem Tode 5. December-1757 war. Seine wissenschaftliche und literarische Thätigkeit war vorwiegend den Naturwissenschaften zugewendet obschon er auch mehrfache die Medicin direct betreffende Arbeiten geliefert hat z. B. über die Art Sectionen anzustellen über Venen über verschiedene Medicamente de usu partium carmen s. Physiologia metrica de morbis carmen Anthropologia forensis de vulneribus dispositione vulnerati lethalibus de limitibus misericordiae in exercenda arte u.s.w. - Ein ausführliches Verzeichniss der Schriften Hebenstreit's - zum grössten Theile akademische Gelegenheitsschriften - findet sich bei ADELUNG; eine grosse Anzahl derselben sind auch in HALLER'S Bibliotheca chir. II pag. 201 erwähnt. Er schrieb auch: "Erklärung griechischer Wörter von Krankheiten des menschlichen Körpers" mit Anführung der Stellen aus den alten Klassikern 2. Auflage Leipzig 1760." Winter Hirsch-H. III p.101 unknown
1758479151758. Disp. morborum 4/149. - Hrsg. v. Albrecht v. Haller. - Lausanne Marc Michael Bousquet & Socior 1758 4° 2 pp.793-800 Rückenbroschur. unknown
1786709381786. Stettin 1786. Kupferstich. Blattgröße: 160 × 102 mm. Schröder pinx. E. Henne sc. Johann Heinrich Schröder um 1757-1812 deutscher Porträt- und Historienmaler tätig u.a. in Berlin und Kassel; Schüler von Daniel Chodowiecki und Professor an der Berliner Akademie. Eberhard Siegfried Henne 1749-1816 deutscher Kupferstecher geboren in Berlin wirkte dort vor allem als Buchillustrator und Porträtstecher u.a. für Verlage in Berlin und Stettin. Das Blatt erschien 1786 als Frontispiz im 70. Band erstem Stück der "Allgemeinen deutschen Bibliothek" bei Friedrich Nicolai in Stettin. Frontispiz zu einem Band der "Allgemeinen deutschen Bibliothek" das den Verleger und Buchhändler Johann Ernst Wichmann als königlich-großbritannischen Hofbuchhändler in Hannover präsentiert. Das Brustbild im Rundmedaillon ist in eine streng rechtwinklige Rahmenarchitektur mit Schraffurfeldern eingebettet; darüber ein Lorbeerfeston darunter eine geschwungene Kartusche mit der Legende "Johann Ernst Wichmann königl. grossbritannischer Hofbuchhändler zu Hannover". Die Kombination von Rundmedaillon Lorbeer und Architekturrahmen folgt der klassizistischen Frontispiz-Ästhetik der 1780er Jahre und verbindet bürgerliche Repräsentation mit gelehrter Würde. Stilistisch zeigt sich Hennes präzise Linienführung und feine Kreuzschraffur wie sie für seine Buchillustrationen typisch ist. Johann Ernst Wichmann Lebensdaten in den gängigen Nachschlagewerken nicht gesichert war Hofbuchhändler des Königs von Großbritannien in Hannover und als Verleger bzw. Mitverleger der "Allgemeinen deutschen Bibliothek" tätig; in dieser Funktion gehörte er zum Netzwerk aufgeklärter Buchhändler um Friedrich Nicolai. Die porträtierte Person steht damit im Kontext des späten 18. Jahrhunderts in dem Buchhandel und Zeitschriftenwesen zentrale Träger der Aufklärung waren. Das Frontispiz verknüpft Wichmanns ökonomische Rolle mit einer gelehrten staatsnahen Selbstdarstellung. In der zeitgenössischen und späteren Rezeption erscheint Wichmann vor allem als Teilhaber am großen Rezensionsorgan "Allgemeine deutsche Bibliothek" und als Hofbuchhändler; sein Bild ist wesentlich durch dieses Frontispiz vermittelt das in Bibliotheks- und Porträtsammlungen überliefert ist. Für die Fachgeschichte des Buchhandels dokumentiert das Blatt die visuelle Selbstdarstellung eines aufgeklärten Verlegers und die Verbindung von Porträtkunst und periodischem Druckwesen. Mortzfeld Peter: Die Porträtsammlung der Herzog August Bibliothek. Katalog. Bd. A. Wolfenbüttel 1994 Nr. A 23911. Drugulin Ferdinand: Die Kupferstich-Sammlung des Verfassers. Leipzig 1863 Nr. 22860 und Ä. 5868. Diepenbroick Götz von: Katalog der Porträtsammlung Diepenbroick. Bd. 1. Berlin 1912 Nr. 1517 Nr. 28099. unknown
1743550241743. Lipsiae : Ex Officina Langenhemiana 1743 4° 14; 12 pp. Rückenbroschur. Erste Ausgabe! De oculo lachrymante gratiosi medicorum Lipsiensium ordinis indultu pro licentia summos in medicina honores adquirendi sub praesidio d. Iohannis Ernesti Hebenstreit . d. 4. Octobr. 1743 disserit Iohannes Fridericus Kuppe Sorbigens. Misn. Hebenstreit Johann Ernst 1703-1757 Praeses ; Kuppe Johann Friedrich Resp. Facultatis Medicae In Academia Lipsiensi H. T. Pro-Cancellarius D. Aug. Frid. Walther Consiliarius Aulicus Et . Professor Publicus . De Sulphure Et Marte Disserit Et Panegyrin Medicam Indicit ; Facvltatis Medicae In Academia Lipsiensi H. T. Pro-Cancellarivs D. Avg. Frid. Walther Consiliarivs Avlicvs Et . Professor Pvblicvs . De Svlphvre Et Marte Disserit Et Panegyrin Medicam Indicit Walther Augustin Friedrich 1688-1746 Johann Ernst Hebenstreit 1703-1757 "geboren am 15. Jannar 1703 zu Neustadt a. 0. bezog 1723 die Universität Leipzig um Medicin zu studiren und zwar als Alumnus electoralis. Im Jahre 1728 wurde er Magister und Baccalaureus der Medicin 1729 aber erwarb er nach Verteidigung seiner Diss.: "De viribus miner arum et miner alium medicamsntosis" die medicinische Doctorwürde. Während der Jahre 1730 -1733 machte er auf Befehl des Kurfürsten Friedrich August II. eine naturwissenschaftliche Reise nach Afrika trat nach der Rückkehr von derselben als Prof. ord. in die Facultät ein deren beständiger Decan er von 1747 bis zu seinem Tode 5. December-1757 war. Seine wissenschaftliche und literarische Thätigkeit war vorwiegend den Naturwissenschaften zugewendet obschon er auch mehrfache die Medicin direct betreffende Arbeiten geliefert hat z. B. über die Art Sectionen anzustellen über Venen über verschiedene Medicamente de usu partium carmen s. Physiologia metrica de morbis carmen Anthropologia forensis de vulneribus dispositione vulnerati lethalibus de limitibus misericordiae in exercenda arte u.s.w. - Ein ausführliches Verzeichniss der Schriften Hebenstreit's - zum grössten Theile akademische Gelegenheitsschriften - findet sich bei ADELUNG; eine grosse Anzahl derselben sind auch in HALLER'S Bibliotheca chir. II pag. 201 erwähnt. Er schrieb auch: "Erklärung griechischer Wörter von Krankheiten des menschlichen Körpers" mit Anführung der Stellen aus den alten Klassikern 2. Auflage Leipzig 1760." Winter Hirsch-H. III p.101 Gottlob Karl Springsfeld 1714-1772 "geb. in Weissenfels 25. Juli 1714 studirte an verschiedenen deutschen Universitäten und promovirte 1738 in Leipzig mit der Diss. "De partium coalescentia morbosa" liess sich dann in seiner Vaterstadt nieder wo er sich der Protection des Herzogs Johann Adolph zu erfreuen hatte mit der Direction des anatomischen Theaters und dem anatomischen Unterricht der Chirurgenlehrlinge betraut wurde. Später siedelte er nach Karlsbad über hatte aber wegen seines protestantischen Bekenntnisses oder auch aus anderen Gründen mannichfache Anfeindungen zu erdulden und zog sich nach Wien zurück wo er 13. März 1772 starb. Ausser einigen Beiträgen zu den Acta der k. k. Leopold. Akademie deren Mitglied er war schrieb er noch u. A.: "Abhandlung vom Karlsbade" Leipz. 1749 - "De praerogativa thermarum Carolinarum in dissolvendo calculo vesicae prae aqua calcis vivae" Ib. 1756." Pagel Hirsch-H. V pp.376-377 Boerner III p.147 791. - Biogr. méd. VII p.250. - Dechambre 3. Série XI p.381. - Poggendorff II p.977. - Meusel Les. verst. t. Schrittst. XIII p.266 unknown
1757478881757/58. Disp. morborum 3/ 87-88. - Hrsg. v. Albrecht v. Haller. - Lausanne Marc Michael Bousquet & Socior 1757/58 4° 2 pp.279-292 Rückenbroschur. Johann Ernst Kuhn Cuhn 1677-1757 -"Besuchte die Schule zu Schmalkalden und beflisssich dabey fünf Jahre der Apothekerkunst. Auf einer im Jahre 1698 unternommenen Reise gefiel ihm wegen der rohen Lebensart der meisten Studenten keine von ihm besuchte Universität. Er begab sich deswegen noch im selben Jahre nach Bremen nahm eine Informatorstelle an hörte aber dabey theoretische und praktische Vorlesungen über die Arzneywissenschaft. Nach einem vierjährigen Aufenthalt nahm er eine Hofmeisterstelle in Amsterdam an und stiftete dort mit den berühmtesten Aerzten und Naturforschern die vertrauteste Freundschaft ward zu Leiden Doktor der Medicin und kam im May 1703 wieder in Schmalkalden an. Im Jahre 17ß4 ließ er sich in Homberg nieder kaufte eine Apotheke trieb dabey eine sehr ausgebreitete medicinische Praxis. Geb. zu Schmalkalden am 6 Januar 1677; gest. am 10 Junius 1757. Diss inaug. de ileo. Cum figg. aen. Lugd. Batav. 1702 4°. Otium Hombergense in duas sectiones digestium in quihus medicinae praestantia et dignitas multis comprobatur argumentis atque adversus zoilos ac obtrectatores perspicua quoad eius sieri poterat brevitate desenditur. Marburgi 1705 4°." Joh. Georg Meusel Lex. d. verstorb. Teutschen Schriftsteller VII 1808. unknown
1734367891734. Halle Magdeburgiae Typis Ioannis Christiani Hillgeri 1734 4° 44 4 pp. orig. Broschur. Erstdruck! Johann Heinrich Schulze 1687-1744 "Arzt und Philolog geb. 12. Mai 1687 zu Coblitz im Magdeburgischen besuchte die Waisenhausschule und von 1704 an die Universität in Halle studirte 2 Jahre lang Medicin dann Philosophie und Theologie und wurde 1708 Lehrer am dortigen Pädagogium. Nachdem er 1715 mit Friedrich Hoffmann bekannt geworden war entschloss er sich von Neuem zum Studium der Medicin indem er 1717 mit der Diss.: "De athletis veterum eorum diaeta et habitu" zum Doctor promovirt wurde. Das innige Verhältniss zu Hoffmann dauerte bis zu dessen Tode fort. Schulze fing bald nach seiner Promotion an Vorlesungen zu halten und wurde 1720 bei Heister's Abgange nach Altdorf als Professor der Beredsamkeit und der Archäologie berufen und blieb diesem Amte bis zu seinem Tode 10. Oct. 1744. Zu seinem Andenken wurde eine Medaille geschlagen. - Er war ein Polyhistor im edelsten -sinne des Wortes der erste wahre Geschichtsschreiber der Medizin als Theologie Orientalist Geschichtsschreiber Numismatiker und Arzt gleich ausgezeichnet jedoch sind seine Verdienste um die Geschcihte der Medizin am hervorragendsten und bleibendsten. Leider ist seine "Historia medicinae a rerum iniitiis ad A.U.R. 535 deducta" Leipzig 1728 nicht wie er es beabsichtigt hatte bis über die Verpflanzung der Medicin nach Rom zur Zeit Archagathus fortgeführt worden; nur ein gedrängtes Augusti secessum Halle 1741 und "Dissertationum academ. ad medicinam ejusque historiam pertinentium fasc. 1" ib. 1743 folgten noch. Seine übrigen Schriften sind grösstentheils lateinische Programme und Dissertationen über sehr verschiedene Gegenstände." Gurlt. Hirsch V p.308 unknown
17704007EB1770. Jena J. W. Hartung 1770. 8°. 1 gefalt. Kupfertaf. 23 1 S. Spätere Broschur Vorderfalz etwas eingerissen leicht knickspurig. Durchgehend leicht Titelblatt etwas stärker fleckig und gebräunt. Tafel sauber und nur gering fleckig. unknown
1800019888Hannover Germany: Helmings 1800. 2nd Edition . Hardcover. Good/No Jacket. 12mo - over 6¾" - 7¾" tall. 228pp.foldout; HB dk.gray 'leaf'pattern w/red&gilt-trimmed in red; heavy rub&wear w/tape on cover&spine; foxing throughout but pgs.tight & easy to read. Title trans.: "Ideas for Diagnostics: Doctors Observed communicated" by - Volume I. in German <br/> <br/> Helmings hardcover
1741705801741. Loschwitz 14.XI.1741. 3 Seiten. Quart-Doppelblatt. Johann Ernst Vigilantius eines Pfarrers Sohn und Enkel dann auch selbst Pastor in Laßwiß der böhmischen Brüdergemeinde schreibt um Rat an einen namentlich genannten Hochwohlgeborenen Doctor über eine Kräuter-Thee Therapie. Notizen zu Vigilantius: "Ursinus reiste bald zu seinem egiment kam aber am 21. Januar 1742 mit Johann Ernst Viglantius aus Laßwitz bei Polnisch-Lissa wieder der an diesem tage die Vormittagspredigt hielt während Ursinus den Nachmittagsgottesdienst wahrnahm." Die Hofkirche p.19. In: Die evangelischen Kirchen in Breslau Breslain August 1909. "Die entscheidende Zäsur die die Wiederbelebung des schlesischen Reformiertentums überhaupt erst ermöglichte stellt die Eroberung des größten Teils des Oderlandes durch Friedrich II. von Preußen 1740/41 dar14. Im August 1741 wenige Tage nachdem die Breslauer dem neuen Herrscher feierlich gehuldigt hatten konnte die wiedererstandene reformierte Gemeinde in Schlesiens Hauptstadt ihren ersten öffentlichen Gottesdienst feiern15 den ersten reformierten Gottesdienst in Schlesien überhaupt seit dem Tod des letzten schlesischen Piasten Georg Wilhelm von Liegnitz-Brieg 1675. Seit 1742 verfügte die Gemeinde in dem aus dem großpolnischen Laßwitz nach Breslau berufenen Prediger Johann Ernst Vigilantius auch über einen ständigen Seelsorger dem in dieser Funktion der Titel eines Königlichen Hofpredigers verliehen wurde. Nachdem sich anfängliche Gerüchte der König werde der Breslauer reformierten Gemeinde die Elftausend-Jungfrauen-Kirche überlassen nicht bewahrheitet hatten mussten die Gottesdienste zunächst provisorisch im Generalsteueramtshaus gehalten werden. Der Bitte um Überlassung eines Grundstücks für den Bau eines eigenen Gotteshauses wurde erst 1747 entsprochen. Die Einweihung der von Baudirektor Friedrich Arnold entworfenen Kirche wegen ihrer unmittelbaren Nähe zum Breslauer Stadtschloss später dann Hofkirche genannt folgte drei Jahre später am 27. September 1750. Sie war von nun an die Parochialkirche der über das Stadtgebiet und die Vororte verstreuten Breslauer Reformierten." Roland Gehrke Zwischen kirchenrechtlicher Autonomie und konfessioneller Assimilierung. Die Haltung der schlesischen Reformierten zur Altpreußischen Union von 1817. Reformierte Prediger auf der Altar-Kanzel Mehr als zwei Jahrhunderte nach den ersten lutherischen Reformatoren betrat nun auch ein reformierter Prediger die Kanzel. Neben den Gründergestalten Heß Moibanus und Nadus wird man sich den Namen des Johann Ernst Vigilantius einzuprägen haben. Er kam aus Polen hatte in Frankfurt an der Oder studiert und dort bereits an der Evangelisch-reformierten Kirche gepredigt. Dann berief ihn die Brüder-Unität als Prediger der Gemeinde zu Laßwitz in Großpolen. Von dort führte ihn der Weg nach Breslau. Daselbst aber existierte 1742 noch keine reformierte Kirche. Also predigte er in dem für die Zwecke der Reformierten hergerichteten Amtshaus. Seine Antrittspredigt hat sich erhalten da sie sogleich 1742 zum Druck gelangte. Ihr Titel: >Die Sendung und Erhaltung öffentlicher Lehrer als eine der grösten Wohlthaten des gros sen Gottes<. Sie ist naturgemäß ein Dokument eigener Art ist ihr doch die sie ist naturgemäß ein Dokument eigener Art ist ihr doch die Dominsel und Bischöfe Kirchen und Prediger Freude über den Einzug des Reformiertentums in die schlesische Hauptstadt durchgängig anzumerken. unknown
17737897BB1773. Halle Johann Jacob Curt 1773. 8°. Gest. Titelvignette 8 Bl. 456 2 S. Halblederband der Zeit mit Rückenvergoldung stärker berieben bestoßen oberer Rücken etwas eingerissen. Vorderer Einbandspiegel mit altem Bibliotheks-Exlibris. Titelblatt mit durchgestrichenerm altem Namenszug. Einzelne Seiten geringfügig stock- oder wasserfleckig. Sonst innen sehr sauber und gut erhalten. Einzige Ausgabe. - MNE I 216. Fürst I 265. ADB VI 496. - Das unvollendet gebliebene Werk Fabers 1745-1774 eines der verdienstvollsten Orientalisten seiner Zeit über die "verschiedenen Wohnarten" der Juden über die Entwicklung der Bauformen die Verwendung von Marmor Stein und Holz Gestaltung der Säulen und Gärten über Kultgegenstände und Möbel. unknown
1798519591798-1802. Wien Mit v. Gehlenschen Schriften 1798-1802 8° XII 108; VIII 118 1 Tafel;IV 118 pp. Halbledereinband d.Zt. mit reicher Rückenvergoldung; frisches Exemplar. Erste Wiener Ausgabe! Johann Ernst Wichmann 1740-1802 war einer der ausgezeichnetsten und berühmtesten Ärzte in der 1.Hälfte des 18. Jahrhunderts. "Von seinen Schriften ist die wertvollste die über Diagnostik in der er sich nicht bloß vortreffliche Bemerkungen über Diagnose der Krankheiten . sondern auch eine höchst rationell vorzugsweise auf geeignetem diätetischen Verhalten und der Anwendung nur einfacher aber erprobter Heilmittel herrührende Therapie findet." Hirsch "Seine 'Ideen zur Diagnostik' waren das erste systematische Wer zur Erkennung der Krankheiten. Rohlfs 'Die Medizin. Classiker Deutschlands' I pp.135-175 schreibt: ". daß Wichmann und Auenbrugger die Begründer der jetzigen medizinischen Diagnostik genannt zu werden verdienen." cf. Haberland German Med. pp.58-80; Garrison Hist. of Med. p.366 380; Baas 516; Hirsch V pp.923-924. unknown
1791703401791. Altenburg in der Richer'schen Buchhandlung 1791 kl.-8° X 70 pp. interimsbroschur d.Zt. Erste deutsche Übersetzung "De pollutione diurna frequentiori sed rarius observata tabescentiae causa" Göttingen 1782 von Friedrich August Waitz 1739-1815. Johann Ernst Wichmann 1740-1802 "einer der ausgezeichnetsten und berühmtesten deutschen Aerzte in der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts geb. 10. Mai 1740 in Hannover studirte seit 1759 in Göttingen besonders unter BRENDEL VOGEL und ROEDERER promovirte 1762 mit der Diss. "De insigni venenorum quorundarn virtute medica imprimisque cantharidum ad morsum animalium rabidorum praestantia" und liess sich darauf in seiner Vaterstadt nieder. Im folgenden Jahre machte er wissenschaftliche Reisen nach Frankreich und England mit längerem Aufenthalte in London. Hier wurde er ein gründlicher Kenner der englischen Medicin deren Grundsätze er zuerst in Deutschland verbreitet hat. 1764 kehrte er nach Hannover zurück beschäftigte sich schriftstellerisch namentlich mit Uebersetzung verschiedener englischer medicinischer Werke in's Deutsche gewann die Achtung und Freundschaft WERLHOF'S wurde Armen- und Waisenhausarzt und erlangte nach dem Tode des Letztgenannten zugleich mit der Stellung als zweiter Leibarzt eine sehr bedeutende Praxis. 1770 veröffentlichte er die höchst schätzenswerthe Abhandlung: "Beytrag zur Geschichte der Kriebelkrankheit im Jahre 1770" Leipz. 1771 1775 veranstaltete er eine Ausgabe der Werke WERLHOF'S. Auch war er mit ZIMMERMANN dem 1. kgl. hannov. Leibarzte intim befreundet. Aus Gram über den Verlust seiner Frau starb Wichmann erst 62 Jahre alt 12. Juni 1802. Von seinen Schriften ist die werthvollste die über Diagnostik in der sich nicht bloss vortreflliche Bemerkungen über Diagnose der Krankheiten von der Wichmann trotz seiner Schwerhörigkeit ein Meister war sondern auch eine höchst rationelle vorzugsweise auf geeignetem diätetisches Verhalten und der Anwendung nur einfacher aber erprobter Heilmittel herrührende Therapie findet. Die betreffende Schrift ist betitelt: "Ideen zur Diagnostik" 3 Bde. Hannover 1794-1802; Wien 1798. Dazu kommen verschiedene kleinere Schriften: "Aetiologie der Krätze" Hannov. 1786; 1791 worin die parasitäre Natur dieser Krankheit von Neuem nachgewiesen wird - "De pollutione diurna frequentiori sed rarius observata tabescentiae causa" Göttingen 1782 - "Beytrag zur Kenntniss des Pemphigus" Erfurt 1791 - "Zimmermann's Krankheitsgeschichte" Hannov. 1796 etc.etc." Pagel Hirsch VI p.263 siehe - Schlichtegroll Nekrolog f. d. 19. Jahrh. III pp. 165-224; Biogr. med. VII p. 498; - Dict. hist. IV p. 405; Rohlfs Die med. Classiker Deutschlands. unknown
174862323Jena Woitwe 1748. 8vo. In contemporary half calf. Binding with wear. A few holes to spine. Hinges a bit weak. Previous owner's name to title-page and lower outer corner of title-page with loss of paper not affecting text otherwise internally nice and clean. 16 533 1 pp. <br/><br/><em>First edition of this exceedingly rare philosophical treatise aiming to demonstrate the existence and unity of God through rational argumentation – a fine early example of Scandinavian Enlightenment philosophy. In this work Gunnerus critiques and builds upon traditional arguments for God's existence such as those by Anselm and Descartes. He uses a logical method referencing thinkers like Wolff Leibniz Darjes and Descartes as well as critics of Wolffian philosophy including Joachim Lange and Christian August Crusius. “Although recognized by scholars of eighteenth-century Danish-Norwegian cultural and political history as an influential figure in the Norwegian Enlightenment with impressive transnational connections Johan Ernst Gunnerus 1718– 1773 receives scant mention outside the Norwegian discourse in discussions on the siècle des lumières. His influence and accomplishments especially in the context of eighteenth-century ecclesiastical politics as well as his scholarly explorations in diverse disciplines distinguish him as one of the founding fathers of modern Norwegian culture. Born in Christiania the son of a physician Gunnerus’ intellectual preoccupation extended beyond theology.2 In line with the decree issued by King Christian VI in 1741 that all Danish-Norwegian theology students study at the University of Halle Germany which was a centre of multiple influences such as the Protestant Reformation Pietism and German Enlightenment Gunnerus also attended lectures on natural history and law upon enrolling at the university in 1742. In 1744 he moved to Jena where he graduated worked as a tutor and eventually in 1753 became an adjunct there at the Department of Philosophy. However within a year he left for Denmark where he first became a pastor then appointed professor in Copenhagen and eventually bishop in Norway at a time when the entire country had a total of only four bishops and 480 pastors.3 From 1758 to 1773 Gunnerus served as bishop in Trondheim and became in 1760 one of the founders of the Royal Norwegian Society of Sciences and Letters. In all these areas he maintained close contact with diverse circles of Continental scholars and not just with those he had known during his time in Halle and Jena. As such he can be considered an important agent of cultural transfer between Norway and mainland Europe and vice versa.†Stengel Johan Ernst Gunnerus and the Quest for the Soul in the Eighteenth Century. Exhibited as no. 40 in the Danish Bibliophile Association's 60s Anniversary Exhibition. </em> unknown