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81394Hannover Helwingsche 1802. 8° XVI 222 Priv.-HLdr. d. Zt. Rundum-Rotschnitt Kapitale etw. läd. Deckel etw. fleckig Vs. u. Ttitelbl. in den Ecken leimschattig innen alllg. tadellos. Nur der 3. Band enthaltend unsystematisch «immer bloss fragmentarisch das Wesentliche das Merkwürdigste in der Beschreibung» der Krankheiten. 010 Hannover, Helwingsche, 1802 unknown
1786709381786. Stettin 1786. Kupferstich. Blattgröße: 160 × 102 mm. Schröder pinx. E. Henne sc. Johann Heinrich Schröder um 1757-1812 deutscher Porträt- und Historienmaler tätig u.a. in Berlin und Kassel; Schüler von Daniel Chodowiecki und Professor an der Berliner Akademie. Eberhard Siegfried Henne 1749-1816 deutscher Kupferstecher geboren in Berlin wirkte dort vor allem als Buchillustrator und Porträtstecher u.a. für Verlage in Berlin und Stettin. Das Blatt erschien 1786 als Frontispiz im 70. Band erstem Stück der "Allgemeinen deutschen Bibliothek" bei Friedrich Nicolai in Stettin. Frontispiz zu einem Band der "Allgemeinen deutschen Bibliothek" das den Verleger und Buchhändler Johann Ernst Wichmann als königlich-großbritannischen Hofbuchhändler in Hannover präsentiert. Das Brustbild im Rundmedaillon ist in eine streng rechtwinklige Rahmenarchitektur mit Schraffurfeldern eingebettet; darüber ein Lorbeerfeston darunter eine geschwungene Kartusche mit der Legende "Johann Ernst Wichmann königl. grossbritannischer Hofbuchhändler zu Hannover". Die Kombination von Rundmedaillon Lorbeer und Architekturrahmen folgt der klassizistischen Frontispiz-Ästhetik der 1780er Jahre und verbindet bürgerliche Repräsentation mit gelehrter Würde. Stilistisch zeigt sich Hennes präzise Linienführung und feine Kreuzschraffur wie sie für seine Buchillustrationen typisch ist. Johann Ernst Wichmann Lebensdaten in den gängigen Nachschlagewerken nicht gesichert war Hofbuchhändler des Königs von Großbritannien in Hannover und als Verleger bzw. Mitverleger der "Allgemeinen deutschen Bibliothek" tätig; in dieser Funktion gehörte er zum Netzwerk aufgeklärter Buchhändler um Friedrich Nicolai. Die porträtierte Person steht damit im Kontext des späten 18. Jahrhunderts in dem Buchhandel und Zeitschriftenwesen zentrale Träger der Aufklärung waren. Das Frontispiz verknüpft Wichmanns ökonomische Rolle mit einer gelehrten staatsnahen Selbstdarstellung. In der zeitgenössischen und späteren Rezeption erscheint Wichmann vor allem als Teilhaber am großen Rezensionsorgan "Allgemeine deutsche Bibliothek" und als Hofbuchhändler; sein Bild ist wesentlich durch dieses Frontispiz vermittelt das in Bibliotheks- und Porträtsammlungen überliefert ist. Für die Fachgeschichte des Buchhandels dokumentiert das Blatt die visuelle Selbstdarstellung eines aufgeklärten Verlegers und die Verbindung von Porträtkunst und periodischem Druckwesen. Mortzfeld Peter: Die Porträtsammlung der Herzog August Bibliothek. Katalog. Bd. A. Wolfenbüttel 1994 Nr. A 23911. Drugulin Ferdinand: Die Kupferstich-Sammlung des Verfassers. Leipzig 1863 Nr. 22860 und Ä. 5868. Diepenbroick Götz von: Katalog der Porträtsammlung Diepenbroick. Bd. 1. Berlin 1912 Nr. 1517 Nr. 28099. unknown
1791703401791. Altenburg in der Richer'schen Buchhandlung 1791 kl.-8° X 70 pp. interimsbroschur d.Zt. Erste deutsche Übersetzung "De pollutione diurna frequentiori sed rarius observata tabescentiae causa" Göttingen 1782 von Friedrich August Waitz 1739-1815. Johann Ernst Wichmann 1740-1802 "einer der ausgezeichnetsten und berühmtesten deutschen Aerzte in der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts geb. 10. Mai 1740 in Hannover studirte seit 1759 in Göttingen besonders unter BRENDEL VOGEL und ROEDERER promovirte 1762 mit der Diss. "De insigni venenorum quorundarn virtute medica imprimisque cantharidum ad morsum animalium rabidorum praestantia" und liess sich darauf in seiner Vaterstadt nieder. Im folgenden Jahre machte er wissenschaftliche Reisen nach Frankreich und England mit längerem Aufenthalte in London. Hier wurde er ein gründlicher Kenner der englischen Medicin deren Grundsätze er zuerst in Deutschland verbreitet hat. 1764 kehrte er nach Hannover zurück beschäftigte sich schriftstellerisch namentlich mit Uebersetzung verschiedener englischer medicinischer Werke in's Deutsche gewann die Achtung und Freundschaft WERLHOF'S wurde Armen- und Waisenhausarzt und erlangte nach dem Tode des Letztgenannten zugleich mit der Stellung als zweiter Leibarzt eine sehr bedeutende Praxis. 1770 veröffentlichte er die höchst schätzenswerthe Abhandlung: "Beytrag zur Geschichte der Kriebelkrankheit im Jahre 1770" Leipz. 1771 1775 veranstaltete er eine Ausgabe der Werke WERLHOF'S. Auch war er mit ZIMMERMANN dem 1. kgl. hannov. Leibarzte intim befreundet. Aus Gram über den Verlust seiner Frau starb Wichmann erst 62 Jahre alt 12. Juni 1802. Von seinen Schriften ist die werthvollste die über Diagnostik in der sich nicht bloss vortreflliche Bemerkungen über Diagnose der Krankheiten von der Wichmann trotz seiner Schwerhörigkeit ein Meister war sondern auch eine höchst rationelle vorzugsweise auf geeignetem diätetisches Verhalten und der Anwendung nur einfacher aber erprobter Heilmittel herrührende Therapie findet. Die betreffende Schrift ist betitelt: "Ideen zur Diagnostik" 3 Bde. Hannover 1794-1802; Wien 1798. Dazu kommen verschiedene kleinere Schriften: "Aetiologie der Krätze" Hannov. 1786; 1791 worin die parasitäre Natur dieser Krankheit von Neuem nachgewiesen wird - "De pollutione diurna frequentiori sed rarius observata tabescentiae causa" Göttingen 1782 - "Beytrag zur Kenntniss des Pemphigus" Erfurt 1791 - "Zimmermann's Krankheitsgeschichte" Hannov. 1796 etc.etc." Pagel Hirsch VI p.263 siehe - Schlichtegroll Nekrolog f. d. 19. Jahrh. III pp. 165-224; Biogr. med. VII p. 498; - Dict. hist. IV p. 405; Rohlfs Die med. Classiker Deutschlands. unknown
1379669731.Ghardcover. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. hardcover