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EN-130o.J. Öl auf Leinwand, um 1920, auf Keilrahmen, unsigniert. 50:40 cm.- Randdoubliert, mit restaurierter Fehlstelle im Bereich der Kopfbedeckung. Auf dem Keilrahmen bezeichnet ?Model Frau Tillmann? und ?Portrait Ruth?. Provenienz: Privatsammlung, Köln. Literatur: Ausstellungskatalog: August Sander und die Kunstszene der 20er Jahre im Rheinland, Köln, Josef-Haubrich-Kunsthalle und Kunsthalle zu Kiel, 2000, Kat. Nr. 283, Abb. 91, S. 85. - Abelen porträtierte Frau Tillmann mit ihrem von einer Lederkappe verdecktem Kurzhaarschnitt und Felljacke möglicherweise als Pilotin eines offenen Automobils, unbedingt aber als emanzipierte Frau der Weimarer Republik.
181910-G1819. Öl, auf festem braunem Papier, verso signiert und datiert ?M. Wentzel ad. natur. Wien 1819.?. 25:34,6 cm. Das in einem delikaten Kolorit und einer fein ausgewogenen Lichtführung gestaltete Stilleben entstand während Wentzels Aufenthalt in Wien, der durch die Datierung auf der Rückseite des Bildes sicher für 1819 angenommen werden darf.
24-Go.J. Öl, auf Karton, um 1830, verso mit schwarzer Feder beschriftet ?Venus Tempel zu Rom? sowie darunter mit Kreide von fremder Hand fälschlich bezeichnet ?Franz Ludwig Catel?. 24,1:19,2 cm. Die Authentizität des Gemäldes wurde von Gerd Bartoschek, Potsdam bestätigt (siehe: Villa Grisebach, Berlin, Auktion 27.11.2013, Kat.-Nr. 124). Es handelt sich um eine Variante des ehemals in Schloß Charlottenburg in Berlin befindlichen Gemäldes ?Ruinen des Tempels der Venus und Roma in Rom? (Öl auf Leinwand, 35:29 cm). Vergleichsliteratur: Zerstört, entführt, verschollen. Die Verluste der preußischen Schlösser im Zweiten Weltkrieg. Gemälde I. Bearbeitet von G. Bartoschek u. Chr. M. Vogtherr. Potsdam, Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, 2004, S. 101.
190601-G1906. Öl auf Leinwand, links unten signiert und datiert ?Eug. Bandell 1906?, verso auf dem Keilrahmen von der Künstlerin nochmals signiert und datiert sowie betitelt. 84,5:64 cm. Literatur: S. Sumera, Eugenie Bandell (1858-1918), Eine Frankfurter Malerin - das Spätwerk. Magisterarbeit, Univ. Frankfurt am Main, 1996, Nr. 99; Ausst. Katalog: Frankfurter Malerei seit der Jahrhundertwende. Galerie und Kunstantiquariat Joseph Fach, Frankfurt am Main, 1988, Nr. 6 mit Farbabb. auf dem Titel; Ausst. Katalog: Frauen an der Staffelei - Ein vernachlässigtes Kapitel der Frankfurter Kunstgeschichte. Frankfurter Sparkasse von 1822, Frankfurt am Main 1994.
27-Go.J. Öl, auf Papier, auf Hartfaserplatte aufgezogen, verso mit Zuschreibung an August Lucas sowie älterer Besitzvermerk. 22:18 cm. Diese vor der Natur gemalte Ölstudie dürfte im September/Oktober 1832 während der Reise in den Süden entstanden sein. Bäume, immer wieder Bäume nehmen im malerischen und zeichnerischen Werk von August Lucas einen wichtigen Platz ein. ?Seit 1822 zeichnete und skizzierte er Bäume, besonders Eichen und Buchen. Er beobachtete ihren hohen Wuchs mit Borke, Wurzeln und Knorpeln im Detail.? (Zit. aus: Barbara Bott, Gemälde hessischer Maler des 19. Jahrhunderts. Darmstadt, Hess. Landesmuseum, 2003, S. 194).
EN-143o.J. Aquarell und Feder in Schwarz, auf Bütten, mit Feder betitelt, datiert und signiert ?Olevano 1931 / C. Grossberg?. Blattgröße 49,7:40 cm. - Provenienz: Privatsammlung, Hessen. - Während seines Romaufenthaltes besuchte Großberg im Jahr 1931 auch das Bergstädtchen Olevano, das schon im 19. Jahrhundert das Ziel zahlreicher Maler aus Nordeuropa war.
25-Go.J. Öl, auf Leinwand, links unten auf einem Stein signiert und datiert ?C. Küchler / pinx. / Roma 1836?. 29:22,5 cm. - Mit vereinzelten winzigen Retuschen. Auf einem verso aufgeklebten Etikett einer alten Sammlung in brauner Feder bezeichnet ?N. 5. / L.W.S. / Küchler Dresden.? Provenienz: Familie Küchler, Dresden.
28-Go.J. Öl, auf Papier, mit schwarzer Linie umrandet, auf Karton aufgezogen, verso bezeichnet und signiert ?16 ?? hoch 22 ? zoll par f. / gem. v. C. Morgenstern Ao LDSN (bedeutet vermutl. 1830)?, von fremder Hand auf einem verso aufgeklebten Zettel mit schwarzer Tusche bezeichnet ?Aus dem Bremthale bei Eppstein 1830 ausgeführt. 19,5:26,5 cm. Provenienz: Dr. von Beseler Hamburg, Nr. 0747 (Etikett verso); Kunsthandlung J.P. Schneider, Frankfurt am Main; Kunsthandlung Julius Giessen, Frankfurt am Main. Literatur: Ausst. Katalog: Ausgewählte Werke Frankfurter Maler. Frankfurt a.M., Kunsthandlung Julius Giessen, 2000, S. 4 mit Farbabb. Vergleichsliteratur: Nachlaßauktion, Frankfurt a.M. 1918b, Nr. 127; Ausst. Katalog: Carl Morgenstern und die Landschaftsmalerei seiner Zeit. Bearb. von Chr. Ring. Frankfurt a.M., Museum Giersch 2011, S. 18, Abb. 9 und 10. Reizvolles und für diese Zeit charakteristisches Beispiel aus der frühesten Schaffensperiode dieses bedeutenden Frankfurter Malers, geschult an der Malerei der Holländer aus dem 17. Jahrhundert, wie Jacob I. Ruisdael (1628/29-1682) und Meindert Hobbema (1638-1709).
29-Go.J. Öl, auf Papier, auf Karton aufgezogen, links unten bezeichnet und datiert ?Rüdesheim July 1840?. 32,5:26 cm. Provenienz: Frankfurter Privatbesitz. Vergleichsliteratur: Ausst. Katalog: Caspar Scheuren. Leben und Werk eines rheinischen Spätromantikers. Hrsg. von W. Vomm. Bergisch Gladbach, 2010/2011, Abb. 172, 173 und 382 (Radierung, 1842). Scheuren skizzierte wiederholt mächtige Felsblöcke, wie sie z.B. im Morgenbachtal anzutreffen sind. Die Nähe zu seinem Lehrer Lessing wird hier besonders deutlich.
184202-G1842. Öl auf Leinwand, links unten signiert und datiert ?F.C. Kiaerskou 1842.?, verso bezeichnet ?i Noerheden af Inspruck F C Kiaerskou 1842.?. 34,5:49 cm. Mit Vergolderrahmen. Mit zwei kleinen Retuschen, sonst gut erhalten.
757-Eo.J. Studie zu dem Gemälde ?Kaiser Wilhelm I., auf dem Schlachtfeld von Walküren begrüßt?, 1897. Öl, Bleistift und Kohle, auf braunem Karton, rechts unten monogrammiert ?W.T.?. 50:70 cm. Literatur: Ausst. Katalog: Wilhelm Trübner. Die Frankfurter Jahre 1896-1903. Frankfurt, Haus Giersch, 2001, Nr. 15 mit Farbabb. Sowie die Abbildung des Gemäldes, dessen Verbleib unbekannt ist, auf Seite 13.
20-Go.J. Öl, auf Papier. 27,2:22,2 cm. Literatur: Ausst. Katalog: Kunstlandschaft Rhein-Main. Magie des Augenblicks - Skizzen und Studien in Öl, Museum Giersch, Frankfurt am Main 2009, Nr. 97, Abb. S. 212. Auf diesem kleinen Landschaftsausschnitt fixierte Becker die Ansicht einer schroffen, mächtigen Felswand am Hang eines Waldes, der am oberen Bildrand rechts gerade noch auszumachen ist. Links unten schiebt sich diagonal in das Bildfeld ein mit einigen Felsbrocken bedeckter, größtenteils überwachsener Hang. Erkennbar wird, daß Becker der großflächig, nahezu gesamten Malfläche ausfüllenden Felswand besonderes Interesse widmete und damit die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die spezifische Struktur und die ausgewogene Farbigkeit des sonnenbeschienenen Felsens lenkt. Der Gegensatz zwischen der dem wuchtigen Gestein entgegenkommenden malerischen Behandlung bei summarisch zusammenfassendem Pinselauftrag und dem dazu sorgfältig-detaillierten Duktus der grasbewachsenen Vordergrundzone ist dabei von besonderem Reiz.
22-Go.J. Öl, auf Papier, auf Holz aufgezogen, links unten monogrammiert und datiert ?18 AA (ligiert) 41?. 23,8:19,7 cm. Eine bäuerliche Alltagsszene, ein Frühwerk Andreas Achenbachs, wie sie seit Ende der dreißiger Jahre des 19. Jahrhunderts in Düsseldorf und auch in Frankfurt am Main bei mehreren Malern Mode wurde. Zu nennen sind Jakob Becker (1810-1872), Heinrich von Rustige (1810-1900), Jakob Fürchtegott Dielmann (1809-1885) und Peter Philipp Rumpf (1821-1896).
EN-149o.J. Aquarell über Bleistift, auf festem strukturiertem Papier, mit Bleistift signiert ?Hubbuch?. 50,5:42,5 cm. Im Passepartoutausschnitt minimal gebräunt, sowie Nadelspuren in den Ecken. - Literatur: vgl. Ausstellungskatalog: Karl Hubbuch 1891-1979. Karlsruhe, Badischer Kunstverein, 1981, Abb. S. 30 oben (dort Zeichnung in farbiger Kreide ?Margeriten und Löwenmaul? von 1941/45; 59,5 x 40 cm).
EN-142o.J. Aquarell und Feder in Schwarz, auf Japan, auf festes Velin aufgezogen, rechts unten schwer lesbar signiert und datiert ?23? und mit Bleistift in der rechten unteren Ecke bezeichnet ?Dorff?. Blattgröße 32,2:27,4 cm.
15299DBo.J. [3 Warenabbildungen] Herbert Zangs, geboren am 27. März 1924 in Krefeld, gestorben am 26. März 2003 ebenda. Deutscher Maler und Objektkünstle
07-Go.J. Öl auf Holz, rechts unten signiert und datiert ?F. Reynaud 51?. 22,5:17 cm. Provenienz: Frankfurter Privatbesitz; Auktion 84, Arno Winterberg, Heidelberg, Nr. 339 mit Farbabb. Verglleichsliteratur: E. Bénézit, Dictionnaire critique et documentaire des Peintres, Sculpteurs, Dessinateur et Garveurs. Nouv. Édition. Librairie Gründ 1966, Bd. VII, S. 200 mit Abbildung der Signatur.
149-Wo.J. Öl, auf Papier, links unten ritzsigniert ?Ernestine von Lipowsky, geborene von Eder?, rechts unten bezeichnet ?Untersberg?. 13,7:19,6 cm. Nagellöchlein in den unteren Ecken. Minimaler Einriß links unten. Frische und dynamische, sicher vor Ort entstandene Landschaftsstudie, die eine intensive Beschäftigung mit der Münchner Freilichtmalerei erkennen läßt.
15531DBo.J. (Friedrich Eduard Meyerheim, geboren am 7. Januar 1808 in Danzig, gestorben am 18. Januar 1879 in Berlin. Deutscher Maler. Erste Studien beim Architekturmaler Johann Adam Breysig. Studium an der Dresdner Kunstschule, ab 1830 an der Berliner Akademie, die von Johann Gottfried Schadow geführte wurde, Lehrer waren Eduard Daege und Johann Gottfried Niedlich). [3 Warenabbildungen]
17-Go.J. Öl auf festem Papier, verso Nachlassstempel. 12 x 22,5 cm. Provenienz: Sammlung Junior, Frankfurt am Main. Katalog: Frankfurter Maler II. Joseph Fach, Ffm. Kat. 25, Nr. 39. Wahrscheinlich eine Landschaftsstudie aus den Jahren um 1850 als er Schüler am Städel unter J. Becker war.
15-Go.J. Öl, über Bleistift, im Bildfeld rechts senkrechte Rahmung mit Bleistiftlinie, auf Leinwand, rechts unten bezeichnet ?6.?. 22,6:34,7 cm. Vergleichsliteratur: Ausst. Katalog: Kunstlandschaft Rhein-Main. Magie des Augenblicks - Skizzen und Studien in Öl, Museum Giersch, Frankfurt am Main 2009, Nr. 81, Abb. S. 185.
14-Go.J. Öl, über Bleistift, auf Leinwand. 15:20,3 cm. Literatur: Ausst. Kat.: Kunstlandschaft Rhein-Main. Magie des Augenblicks - Skizzen und Studien in Öl, Museum Giersch, Frankfurt am Main 2009, Nr. 81, Abb. S. 185.
19-Go.J. Öl, auf Karton. 19,5:27,4 cm. Rechter Rand unregelmäßig beschnitten, verso in den Ecken Reste alter Verklebung.
16-Go.J. Öl auf Papier, verso von fremder Hand bezeichnet ?Ferd. Olivier? sowie das Monogramm ?F/O? in blauer Kreide am Oberrand. 15,3:22,7 cm. Die oberen Ecken rundbogig geschnitten. Provenienz: Sammlung G. Zeller, Stuttgart.
13-Go.J. Ölskizze, über Bleistift, auf braun grundiertem Papier. 14,8:20 cm. In den Ecken und am Oberrand Mitte kleine Nagellöchlein. Rand links minimale Einrisse und Quetschfalten. Verso am Oberrand Reste alter Verklebung. Provenienz: Nachlaß des Künstlers; Sammlung Fräulein Marti, Bern. Im zeitlichen Kontext gesehen modern anmutende Landschaftsstudie, die durch eine dynamisch-bewegte Pinselführung im Kontrast zum breiten flächigen Strich der Häuser gekennzeichnet ist.