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Format: 30 x 46 cm. *Fein ausgeführte volkstümliche Szenerie: Ein Hochzeitszug in Risano (Venetien, ital.) mit dem Brautpaar, angeführt von Salut schießenden Soldaten, die Leute auf der Straße grüßend und zuschauend. Die Figuren im vordergrund sind präzise ausgearbeitet, die Häuserzeile im Hintergrund eher schemenhaft skizziert. Provenienz: Sammlung Denzel. - Der österreichische Maler und Zeichner Karl Haase lebte in Triest und unterhielt dort eine Malschule. Er schuf zahlreiche italienische Landschaften, Ansichten und Szenen aus dem Volksleben. - Sauber und gut erhalten. Zeichnung/Aquarell de
Format: 38 x 28 cm. Auf kräftigem Aquarellpapier (partiell montiert auf Untersatzpapier). *Ein ausdrucksvolles kubistisches Gemälde in kräftigen changierenden (überwiegend rötlichen) Farben sowie Blau, Grün und Braun. - Otto Hans Abt (*geb. 1903 in Binningen; gest. 1982 in Basel) war ein Schweizer Maler. Ausbildung zum Kunstmaler an der Gewerbeschule in Basel. Seit 1927 erfolgten gemeinsame Studienreisen mit Walter Kurt Wiemken und Walter Bodmer u.a. nach Spanien und Südfrankreich "und längere Studienaufenthalte in Paris, wo Abt in Kontakt kam mit der Pariser Avantgarde-Malerei. Durch die Auseinandersetzung mit den Arbeiten von Matisse, Picasso und Dalí und der Freundschaft mit dem surrealistischen Maler Serge Brignoni entwickelte er einen eigenen, surrealistisch geprägten Malstil" (Wikipdia). Abt war Gründungsmitglied der Schweizer "Gruppe 33 uind 1936 schloss er sich der "allianz" an, einer Vereinigung moderner Schweizer Künstler der abstrakten Malweise. - Gut erhalten. Zeichnung/Aquarell de
25 x 38 cm. *Bezauberndes Aquarell des Schlosses Soltude sowie Nebengebäude, davor eine sechspännige Kutsche, im Vordergrund mehrere höfische Menschengruppen. Zeichnung/Aquarell de
Format (Bildbereich): 38 x 58 cm. Unter dickem Passepartout und zeitgenössisch gerahmt in prächtigem floral gestucktem Goldrahmen (Rahmen: 70 x 90 cm). *Eine ganz frühe Arbeit des gerade 19-Jährigen während seiner Lehre als Lithograph in Stuttgart. Das Aquarell zeigt eine Ansicht einer großen alleinstehenden Brauerei nebst Lagergebäuden und Wohnhaus mit eigenem Eisenbahnanschluß in einer weiten unbesiedelten Tallandschaft, vermutlich aus der Umgebung von Stuttgart. - Karl Fuchs (* 2. Februar 1872 in Stuttgart; † 27. Juni 1968 in Esslingen am Neckar) war ein regional bekannter, besonders in Esslingen erfolgreicher Lithograph, Grafiker und Kunstmaler. In Stuttgart machte er eine Lehre als Lithograph. Zur künstlerischen Ausbildung besuchte er Kurse an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Hermann Pleuer und Friedrich von Keller. Als Lithograph und Buch-Illustrator konnte sich Karl Fuchs um 1895 selbständig machen. Er schuf zahlreiche Zeichnung für Ansichtskarten im Auftrag verschiedener Verlage und illustrierte zahlreiche Bücher u.a. die 4 Bände "Das Königreich Württemberg". 1907 zog er von Stuttgart nach Esslingen wo er bis ins hohe Alter lebte. Er schuf sehr zahlreiche Ansichten von Städten, Dörfern und Gebäuden in Württemberg, die heute sind zu historisch interessanten Zeitdokumenten geworden sind. - Am Unterrand des Passepartouts gibt es einen gebräunten Feuchtigkeitsrand, ansonsten sauber und sehr gut erhalten. Zeichnung/Aquarell de
18 x 30 cm. An den Ecken alt auf Untersatzkarton montiert, am rechten Rand mit kleiner hinterlegter Fehlstelle. *Peter Hess wurde in Düsseldorf geboren, als Sohn des Kupferstechers Carl Ernst Christoph Hess lernte er schon früh die Kunst der Zeichnung und begann bereits mit 14 Jahren seine Ausbildung auf der Münchner Kunstakademie. Er "gehört zu jenen bahnbrechenden Künstlern, welche seinerzeit die moderne Münchener Schule begründeten, ja er ist unzweifelhaft der erste bedeutende Realist derselben [...]. Vorgänger hatte er dabei an W. v. Kobell, Alb. Adam und dem Thiermaler und Radirer Klein, die er indeß bald alle übertraf" (ADB 12, S. 300 ff.). In den Jahren 1813-14 begleitete er den Fürsten Carl Philipp von Wrede als Maler auf den Befreiungskriegen, in der Folge wurde Hess zu einem der besten deutschen Schlachtenmaler des frühen 19. Jahrhunderts. Vorliegend eine sehr frühe Arbeit von Hess, noch am Ende seiner Ausbildung. Zeichnung/Aquarell de
273 Seiten, 2 Bll. (17 x 12 cm). Französischer Handeinband in Halbleder mit Rückenvergoldung (mit dem Monogramm "L.S.G". am unteren Kapitalauf dem Rücken). *Eins von 70 num. Exemplaren der Vorzugsausgabe auf Arches (Gesamtauflage 1070). - Mit eigenhändiger Zeichnung (Kopf nach rechts) sowie Widmung und Signatur des Autors an Hermann Solo auf dem Vortitel. - Tadellos erhalten. Zeichnung/Aquarell fr
Format: 23,5 x 49 cm. *Panoramaansicht über die Bucht von Bartholomeo in Triest mit Segelschiffen, im Vordergrund eine große Anzahl Zuschauer. Diese Zeichnung wurde 1871 verwendet als Vorlage für die Illustrationen in der "Leipziger Illustrirte Zeitung" zu dem dort am 16. Dezember 1871 erschienenen Artikel "Die Regatta bei Barcola". Aufbauend auf dieser alten Tradition im 19. Jahrhundert wurde 1969 hier die weltweit größte jährliche Segelregatta "Barcolana" gegründet und Triest nennt sich heute auch "Trieste, citta della Barcolana". Die vorliegende Zeichnung zeigt die Vorgängertradition im 19. Jahrhundert. Provenienz: Sammlung Denzel. - Der österreichische Maler und Zeichner Karl Haase lebte in Triest und unterhielt dort eine Malschule. Er schuf zahlreiche italienische Landschaften, Ansichten und Szenen aus dem Volksleben. - Sauber und gut erhalten. Zeichnung/Aquarell de
Size (image): 29 x 43 cm. Framed (Frame: 43 x 56 cm). *Hübsch gemalt, mit reicher Hafenszenerie. - Im Bereich des Himmels leicht stockfleckig, insgesamt sehr gut erhalten. Zeichnung/Aquarell it
Blattformat: 18,5 x 27 cm. Zeichnung/Aquarell de
Blattformat: 18 x 26,5 cm. Zeichnung/Aquarell de
Format: 29 x 40,5 cm. Gemalt auf Papier mit dem Wasserzeichen "J. Whatman 1801" *Alte Zuschreibung mit Bleistift auf der Rückseite "Markgräfin Amalie und ihre Tochter Königin Caroline". - Ferner von gleicher Hand eine (für mich unleserliche) Zuschreibung des Künstlers. - Die Markgräfin Amalie (1754-1832) war durch Heirat Erbprinzessin von Baden. Amalie ist bekannt als „Schwiegermutter Europas“, da sie durch geschicktes Handeln ihre Töchter in einflussreiche Fürstenhöfe vermählte. Graphiken de
26,5 x 22,5 cm. (Blattgröße: 30 x 25 cm). Rückseitig mit mehreren Zeilen handschriftliche Druckanweisungen bezüglich der Farben des Hintergrundes (wohl von Heine). "Bitte die Farben absolut genau!". *"Der Fall Traub": Gottfried Traub (1869-1956 in München) war ein deutscher Theologe und sozialliberaler Politiker. Der schwäbische evangelische Theologe Traub engagierte sich für soziale Gerechtigkeit und publizierte entspr. Bücher, u.a. "Grundzüge einer Sozialethik". 1911 verteidigte er öffentlich den Kölner Pfarrer Carl Jatho in einem sogen. Irrlehreprozess und kritisierte das ergangene Urteil (Amtsenthebung) sowie den federführenden altpreußischen Evangelischen Oberkirchenrat u.a. in entsprechenden Streitschriften. Das führte zu einem Disziplinarverfahren gegen Traub mit dem Urteil der Amtsenthebung und zusätzlich der Aberkennung der Pension und auch seines Pfarrertitels. Dies wurde vom Simplicissimus im Titelblattt zur Ausgabe vom 23. Sept. 1912 aufgenommen in einer bissigen satirischen Zeichnung von Th.Th. Heine. In der Unterzeile fragt Martin Luther "Müßt ihr denn aus meiner Kirche jedes freie Wort verbannen?" Ja, Sie können auch von Glück sagen, dass Sie bloß die katholische Kirche reformiert haben. Wir hätten Ihnen anders auf den Kopf gespuckt!". - Thomas Theodor Heine (1867-1948) war ein deutscher Maler, Zeichner, Gebrauchsgraphiker und Schriftsteller jüdischer Herkunft. Er arbeitete seit 1892 bis 1933 in München als Graphiker und bissiger Karikaturist für die "Fliegenden Blätter", den Simplicissimus" und andere Zeitschriften. Auch das Logo des Simplicissimus (die rote Bulldogge) stammt von ihm, ferner Plakate und andere Gebrauchsgraphik. Heine mußte nach 1933 wegen seiner kritischen Gesinnung und seiner jüdischen Herkunt enteignet und mittellos ins Exil fliehen. Nach verschiedenen Stationen in Tschechien und Norwegen gelangte er nach mehreren Jahren 1939 ins schwedische Exil, wo er die schwedische Staatsbürgerschaft erhielt. Zeichnung/Aquarell de
Format (Bild): 37 x 50 cm. In Schrägschnittpassepartout und gerahmt in großem gestucktem Goldrahmen des 19. Jahrhunderts (66 x 81 cm). *Der in Basel geborene Johann Jakob Schneider (1820-1889) war ausgebildeter Zeichner in verschiedenen Anstellungen in Basel. 1856 begann er, architektonische Ansichten der Stadt Aquarell zu malen, mit dem Ziel, die Stadt Basel "naturgetreu" darzustellen und zu dokumentieren. Er ist einer der letzten Vertreter einer jahrhundertealten Tradition von Vedutenmalern, der die Straßen, Plätze und Gebäude von Basel im Bild festhielt, zu einer Zeit in welcher zeitgleich schon die Fotografie ihren Siegeszug bezüglich der Bilddokumentation antrat. In knapp 30 Jahren schuf Schneider eine große Anzahl von mehreren Hundert Veduten in Aquarell (vielfach auch kleinerformatige), die das "alte" Basel verkörpern, also vor den großen baulichen Veränderungen des späten 19. Jahrhunderts. - Einen großen Teil seiner Veduten verkaufte Schneider schon 1884. 245 Aquarelle wurden bis 1888 vom Staatsarchiv Basel aufgekauft und bildeten den Grundstock für das heutige Bilderarchiv. Sie werden dort in einer eigenen Abteilung als "Sammlung Schneider" geführt. Das vorliegende für Scheiders Malerei eher großformatige Aquarell ist in seiner typischen biedermeierlichen Manier exakt und detailreich ausgeführt bis hin zu den Gesichtern der Personenstaffage. Das Bild wirkt bezaubernd und "atmet" noch förmlich die idyllische Atmosphäre der Stadt Basel im frühen 19. Jahrhundert in ihrer biedermeierlichen Bildauffassung. Sehr gut erhalten und prächtig gerahmt (der Rahmen mit kleineren Bereibungen und Absplitterungen). - Beim Versand fallen höhere Versandkosten an. (Sperrgutversand). Zeichnung/Aquarell de
Format: 38,5 x 28,5 cm (Untersatzkarton: 53 x 41 cm). Montiert auf Untersatzkarton mit getuschter Umrahmung. Das Geschwisterpaar Sophie und Amalie von Eichthal in romantischer Darstellung in der Natur. Sie waren Töchter des jüdischen Bankiers Simon Aaron Leonhard Freiherr von Eichthal, Hofbankier von Bayern, Nachfolger des väterlichen Bankhauses in der Theatinerstraße in München. Er übernahm 1832 für Otto die Vermittlung einer Staatsanleihe von 60 Millionen Franken an Griechenland. Die dargestellten Geschwister im Alter von ca. 8.-10 Jahren sind links Sophie von Eichthal (1815-1898), spätere Ehefrau von Caspar Anton Viktor Graf von Berchem und rechts die jüngere Amalie von Eichthal (geb. 1817). - Das wenige zugängliche Bildmaterial der beiden Geschwister deckt sich mit dem vorliegenden Bild, auch ist die Ähnlichkeit mit dem bekannten Vater erkennbar. - Der Künstler mit dem Monogramm "E.F." dürfte vermutlich Eduard Clemens Fechner (1799-1861) sein. Der gebürtige Lausitzer studierte ab 1814 an der Akademie der Künste in Dresden bei Grassi und Moritz Retzsch. 1820 setzte er in München seine Ausbildung unter Joseph Karl Stieler fort. Fechner wurde in diesen Jahren besonders für seine Frauen- und Kinderporträts bekannt, zu seinen Förderern gehörte der Herzog von Leuchtenberg. 1826 wandte er sich nach Paris und wurde dort sesshaft. Das vorliegende Bild könnte am Ende seiner Zeit in München entstanden sein. - Bezaubernde Darstellung im romantischen Stil. Zeichnung/Aquarell de
Blattformat: 18 x 26,5 cm. *Stimmungsvolle Sepiazeichnung, meisterlich ausgeführt. Zeichnung/Aquarell de
Format (Bildbereich): 16 x 12 cm. Blatt: 25,5 x 19,5 cm. *Joseph Julius Czermak war ein österreichischer Arzt, Physiologe und Anatom. Sein Hauptgebiet war die vergleichende Anatomie. - Die vorliegende Porträtzeichnung wurde von Kriehuber sehr exakt in einem lithographierten Bildnis umgesetzt Zeichnung/Aquarell de
Format: 29 x 21 cm. Unter Passepartout und gerahmt in moderner Silberleiste im Stil der Zeit. *Jenny Lind (1820-1887) war eine schwedische Opernsängerin (Sopran), sie erreichte schon früh eine internationale Berühmtheit und ging als "Die schwedische Nachtigall" in die Musikgeschichte ein. Sie studierte 1841 Gesang bei Manuel Patricio Rodríguez García in Paris und trat Ende 1844 erstmals in Berlin auf (später in allen Hauptstädten Europas). Das vorliegende Bildnis ist also eines der ersten Porträts am Beginn ihrer kometenhaften Laufbahn als Opernsängerin und damit besonders interessant für ihre künstlerische Ikonographie. Zu ihrem überwältigenden Debüt in Berlin in der Oper Norma hat sie sich anscheinend kurz nach ihrer Ankunft in Berlin eine neue Frisur machen lassen, mit der sie etwas älter aussah als mit ihren Ringellocken zuvor. Diese Frisur hat sie dann im weiteren Leben beibehalten. - Der Künstler Theodor Hellwig, (geb. 1815 in Halberstadt, seit 1834 Schüler von Menzel, F. Krüger und Magnus) war ein Genre- und Porträtmaler und Lithograph in Berlin. - Die Ränder mit leicht durchscheinenden Montagespuren der Rückseite. Zeichnung/Aquarell de
Formate ca. 7 x 8 cm bis 18 x 25 cm (meist ca. 15 x 10 cm). Meist montiert auf Untersatzpapier in Quartformat. *Berthe Erni aus Luzern war die Schwester des bekannten Schweizer Künstlers Hans Erni. 1939 begann Berthe Erni mit figürlichem Zeichnen und arbeitete als Modeentwerferin. Nach ihrer Heirat mit dem vermögenden Max Kofler gab sie 1941 ihr Atelier auf und zog mit ihrem Mann nach Riehen. Auf einer ihrer zahlreichen Reisen lernte sie in Lissabon die Künstlerin M. Viera da Silva kennen, was zum Anstoß zur eigenen Malerei wurde. Ihre erste Ausstellung fand 1962 in der Galerie der Ulmer Künstlergilde statt. Weitere Ausstellungen folgten in der Städt. Galerie Albstadt, in Basel u.a. Die vorliegende Sammlung von Zeichnungen aus den Jahren ca. 1981 bis 1983 enthält meist spontane, mitunter bezaubernd charakterisierende Zeichnungen, teils sorgfältig ausgeführt, teils schwungvolle Skizzen in einem ganz eigenen künstlerischen Duktus. Es sind überwiegend Porträts von teils bekannten Personen wie Alain Barriere, G. d`Estaing, Françoise Sagan, ferner von Kindern sowie einige Personen aus dem Orient etc. aber auch Landschaften, Stillleben und einige abstrahierende Motive. Berthe Erni ist in der Kunstwelt und auf dem Kunstmarkt nur wenig in Erscheinung getreten, zum einen bestand keine ökonomische Notwendigkeit, zum anderen hat sie ihre erneute Hinwendung zur Kunst erst spät entdeckt und diese dann hauptsächlich für sich selbst gelebt. Sie sagte 1986: "Die Hinwendung zur Kunst und insbesondere zum Malen empfinde ich als die größte Bereicherung in meinem Leben". Daher sind im Gegensatz zu ihrem berühmten Bruder Hans Erni nur wenige ihrer Arbeiten in Museen und in den Kunstmarkt eingeflossen. Zeichnung/Aquarell de
Format der Zeichnung: 18 x 18 cm. *Eine außerordentlich witzige und in seinem künstlerischen Duktus sehr gelungene spontane Zeichnung für einen guten Freund. Zeichnung/Aquarell de
Format: 33 x 26 cm. Alt gerahmt in Holzleiste des 19. Jahrhunderts. *Rückseitig in alter Handschrift zugeschriebenes Bildnis der Wilhelme. - Im Jahre 1800 heiratete Herzog Wilhelm von Württemberg (1761-1830) die Hofdame seiner Mutter, Wilhelmine Freiin von Tunderfeld-Rhodis. Diese morganatische Ehe war nicht standesgemäß und von der Erbfolge ausgeschlossen. Der spätere König Friedrich I. von Württemberg erkannte aber die Ehe seines Bruders als `vollwirkende Ehe zur rechten Hand` an, und Wilhelmine erhielt nach ihrer Vermählung den Titel einer Prinzessin von Württemberg. Somit war eine neue Nebenlinie des Hauses Württemberg entstanden und ihr Sohn Wilhelm begründete eine neue Linie des Hauses Urach. - Sehr schönes Bildnis der jungen Wilhelmine wohl um die Zeit ihrer Heirat. Zeitgenössische Dichter wie Jean Paul, Matthisson und andere rühmten ihre außergewöhnliche Schönheit. An Bildnissen war mir nur ein einziges späteres Ölgemälde zugänglich, so dass das vorliegende Portrait gleichzeitig eine bedeutende Bildquelle zur Geschichte des Hauses Württemberg und Urach darstellt. - Der Maler Johann Peter von Langer war ein bedeutender klassizistischer Künstler der Goethezeit, erster Direktor der neugegründeten Königlichen Akademie der Bildenden Künste in München. "L.s Bedeutung liegt außer in den Porträts der frühen Zeit in seiner Tätigkeit als Lehrer an der Münchener Akademie, wo er eine ganze Generation von Malern des 1. Viertels des 19. Jh. erzog." (NDB). Zeichnung/Aquarell de
Format je ca. 43,5 x 36 cm. Alt gerahmt. *Beide Pastelle in gelungener Darstellung in Anlehnung an die Gemälde von J.K. Stieler. Der Künstler Hirschmann stammte aus Bamberg, er arbeitete als Pastell- und Miniaturporträtist in Hamburg, Bamberg, Regensburg, Straubingen, Neuburg, Erlangen und für den Berliner Hof. - Er porträtierte zahlreiche Fürsten und hochgestellte Adelspersonen, besonders viele aus der Familie Thurn und Taxis. Bekannt ist von Ihm auch ein Pastell des jungen Herzogs Maximilian II von Bayern (1820), das 1998 auf der Auktion der Sammlungen der Fürsten Reuss in Düsseldorf bei Christies für 10.200 DM zugeschagen wurde. Das Bildnis von Karoline ist im Hintergrundbereich etwas fleckig und oben mit kleineren Papierschäden. Zeichnung/Aquarell de