371 résultats
HD-061o.J. (DER SPÜRSINN.). Zeitgenöss. aquarellierte Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Imp. d?Aubert & Cie., sowie: Chez Bauger R du Croissant 16. Blattgröße 24,8:33,9 cm. ? Mit vertikaler geglätteter Mittelfalte, insgesamt etwas braunfleckig. Literatur: Daumier-Register 598; Delteil 598, Blatt 5 der Serie ?Les cinq Sens.?, erschienen 15.09.1839 in ?La Caricature?. ? Sur blanc!
HD-121o.J. Aufgewachsen im Serail, kenne ich alle Tricks. (Bajazet). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit der Adresse: Chez Aubert gal. Véro-Dodat, sowie: Imp. d?Aubert & Cie, und: Se vend chez Bauger & Cie. Éditeurs des Dessins de la Caricature, du Figaro et du Charivari, Rue du Croissant 16. Blattgröße 26,4:34 cm. ? Knickfalte in der rechten oberen Ecke, etwas braunfleckig. Die Darstellung zeigt Osmin und Acomat in Racine's Theaterstück "Bajazet" (Akt 4, Szene 7). Literatur: Daumier-Register 899, II (von 3); Delteil 899, II (von 3), No. 10 der Serie ?Physionomie Tragico-Classiques?, erschienen 15.04.1841 in ?Le Charivari?. - Sur blanc!
HD-022o.J. (Ja, Onkel, tugendhafter Onkel, ich war ein Verschwender, ein Spieler, ein Schlemmer, ich hatte viele Laster, kurzum, ich führte ein Lotterleben, aber Sie sind krank, sehr krank. die Ärzte haben Sie aufgegeben... Nun eile ich herbei und falle Ihnen zu Füssen. Ich schwöre... alles, was Sie wollen und verlasse Sie erst im Tode, mein guter Onkel, wunderbarer Onkel! Umarmen wir uns und möge es bald zu Ende gehen. (Der Universalerbe Macaire lässt seinen lieben Onkel in das Armengrab werfen.) Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit Text von Charles Philipon (1800-1862), mit den Adressen: Chez Aubert gal. véro-dodat, sowie Imp. d?Aubert et de Junca. Darstellungsgröße 24,2:20,8 cm, Blattgröße 33,7:24,8 cm. Literatur: Daumier-Register 417; Delteil 417. No. 62 der 100 Blatt-Serie ?Caricaturana?, erschienen 17.09.1837 in ?Le Charivari?. ? Bei vorliegendem Exemplar handelt es sich wohl um ein Blatt aus dem Album ?Caricaturana?, das 1838 erschien. ? Sur papier blanc!
HD-129o.J. Ein moderner Paganini.... der im Feuer seines Spiels sein Toupet versengt. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit der Adresse: Chez Bauger & Cie. Éditeurs R. du Croissant 16, sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 34,1:25,6 cm. ? Gering braunfleckig. Die Lithographie Daumiers (DR922), die am 9. Febraur 1843 im ?Le Charivari? als Nr. 4 der Serie ?Les musiciens de Paris? veröffentlicht wurde, bietet den Blick in einen recht reich geschmückten Salon eines Wohlstandsbürgers, der das Violinspiel übt oder ausübt. Gekleidet in einen üppig verzierten Hausrock spielt er allein und nur für sich. Er ist so sehr mit Feuer und Flamme dabei, dass sich an den Kerzen, die auf dem Notenständer stehen, sein Toupet entzündet und in Brand gerät. Der unterlegte Text besagt ?Paganini moderne, se brulant le toupet dans le feu de l'exécution?. So wie das Bürgertum die Adelssalons nachahmte, so sah sich der emporgekommene Kleinbürger liebend gern als ein künstlerisch aristokratischer Gernegroß. ( Heine-Jahrbuch 2008/47. Jahrgang © 2008 Verlag J.B. Metzler, Musik im Sprach- und Bildwitz bei Daumier und Heine, Friedrich W. May, S. 23). Literatur: Daumier-Register 922, II (von 3); Delteil 922, II (von 3), Blatt 4 der Serie ?Les Musiciens de Paris?. Erschienen am 7.11.1841 in ?La Caricature?. ? Sur blanc.
HD-018o.J. Mr. Gobard, j?ai l?honneur de vous présenter Mme de St. Bertrand veuve de la grande armée, jouissant d?une fortune très conséquente, et Mlle Eloa de Wormspire, fille du célèbre baron de Wormspire à qui le grand homme a légué 50 mille livres de rente sur le gros livre. Ces dames brulent du désir de faire votre connaissance, je les ai invitées à diner chez vous ce soir, vous nous mènerez à l?opéra et nous ferons une petite partie d?écarté?. Mr. Gobard ces dames ont des projets sur vous, tenez vous bien. (Robert Macaire als Heiratsvermittler. Monsieur Gobard, ich habe die Ehre, Ihnen Madame de St Bertrand vorzustellen, Witwe der großen Armee und Nutznießerin eines bedeutenden Vermögens; und Mademoiselle Eloa de Wormspire, Tochter des berühmten Baron de Wormspire, der dieser bedeutende Mann eine Rente von 50'000 Pfund ausgesetzt hat. Diese Damen brennen darauf, Ihre Bekanntschaft zu machen. Ich habe sie heute Abend bei Ihnen zum Essen eingeladen, Sie führen uns anschließend in die Oper aus, und dann verbringen wir einen gemütlichen Abend.... Monsieur Gobard, machen Sie sich auf was gefasst, die Damen haben einiges mit Ihnen vor....). Zeitgenöss. aquarellierte Lithographie, 1836, mit Text von Charles Philipon (1800-1862), auf bräunlichem Velin, mit den Adressen: Chez Aubert gal. véro dodat, sowie Imp. d?Aubert et de Junca. Darstellungsgröße 21,8:28,7 cm, Blattgröße 25,8:33,5 cm. ? Mit Heftspuren am Oberrand, linker Unterrand zweimal geknickt und mit kleinem Einriss sowie mit kleinen Bereibungen der Oberfläche innerhalb der Darstellung. Literatur: Daumier-Register 369; Delteil 369. No. 16 der 100 Blatt-Serie ?Caricaturana?, erschienen 4.12.1836 in ?Le Charivari?. Bei vorliegendem Exemplar handelt es sich wohl um ein Exemplar aus dem Album ?Caricaturana?, das 1838 erschien. - Sur papier blanc!
HD-244o.J. EINE NÜTZLICHE ANWENDUNG DES MAGNETISIERENDEN DIAMANTEN. Meine Frau ist hypnotisiert... ich kann mich beruhigt zum Opernball begeben.... Schlaf gut meine Liebe! Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Maison Martinet,172 r.Rivoli et 41,r.Vivienne, sowie: Lith. Destouches,28,r.Paradis Pre.Paris. Darstellungsgröße 21:26,6 cm, Blattgröße 26:33 cm. Literatur: Daumier-Register 3230 III (von 3); Delteil 3230 III (von 3), Blatt 140 der Serie ?ACTUALITÉS?, erschienen 24.01.1860 in ?LE CHARIVARI?. Exemplar des ?Album des Charges du Jour? ? Sur blanc!
HD-196o.J. Altkolorierte Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Aubert & Cie.Pl. de la Bourse,29., sowie: Imp. Aubert & Cie. Darstellungsgröße 26:20,4 cm, Blattgröße 33,4:25,5 cm. Literatur: Daumier-Register 1730 II (von 2); Delteil 1730 II (von 2), Blatt 2 der Folge ?QUAND ON A DU GUIGNON?, erschienen am 22.02.1848 (?) in ?LE CHARIVARI?. ? Sur blanc!
HD-017o.J. Messieurs, le journal, franchement monarchique que j?ai eu l?honneur de fonder avec vos capitaux et de diriger avec ma probité et mes lumières, a dépassé toutes mes espérances?? il a vécu deux mois, n?a dévoré que trois cents mille francs et n?attend plus pour reparaitre qu?un nouveau versement?? Bertrand, conduisez ces Messieurs à la caisse. (Die Aktionärsversammlung. Meine Herren, die monarchistische Zeitung, die ich mit Hilfe Ihres Kapitals und meiner gründlichen Kenntnisse gründen und leiten durfte, überstieg meine kühnsten Erwartungen. Sie existierte zwei Monate, verschlang nur dreihunderttausend Francs, und es genügt ein kleiner Zustupf, um sie wieder erscheinen zu lassen... Bertrand, bitte führe die Herrschaften zur Kasse!). Lithographie, 1836, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Aubert gal. Véro dodat, sowie Imp. D?Aubert et de Junca gal. Colbert. Darstellungsgröße 22:27,8 cm, Blattgröße 27,4:35,7 cm. ? Mit Braunfleck im Unterrand sowie insgesamt mit Altersspuren. Literatur: Daumier-Register 359; Delteil 359. No. 6 der 100 Blatt-Serie ?Caricaturana?. ? Sur papier blanc!
HD-020o.J. (Herrje! Exzellenz, ich bin gezwungen, aufs Land zu fahren, erlauben Sie, dass meine Frau Ihnen Gesellschaft leistet...). Zeitgenöss. aquarellierte Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit Text von Charles Philipon (1800-1862), mit den Adressen: Chez Aubert gal. véro-dodat, sowie Imp. d?Aubert et de Junca. Darstellungsgröße 21,2:24,9 cm, Blattgröße 27,2:36 cm. ? Mit leichtem Lichtrand rundum. Literatur: Daumier-Register 394; Delteil 394. No. 40 der 100 Blatt-Serie ?Caricaturana?, erschienen 6.04.1837 in ?Le Charivari?. - Sur blanc!
HD-012o.J. (Je vous salue, négresse pleine de grâce, le Seigneur est avec vous.) Ave Maria Namaquois. (Verdiente Belohnung, verliehen 1800 an Louis Philippe von Orléans, emigrierter Chirurg, aber immer noch Franzose, von den unprüden Eingeborenen Nord-Amerikas.) (Ich grüße Dich, anmutige Negerin, der Herr sei mit Dir.) Namakisches Ave Maria. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Au bureau chez Aubert galerie Véro dodat, sowie: Lith. Delaunois. Blattgröße 26,3:34,5 cm. ? Vertikale Falte geglättet, leicht fleckig. Literatur: Daumier-Register 109; Delteil 109. - Erschienen in ?La Caricature (Journal)?, 29.01.1835, No. 224, (Planche 466). ? Selten! - Sur blanc! - Zur Darstellung: Der "Almanach du Peuple et de l'Armée" berichtet: Als der König nach Amerika emigrierte, ließen ihn die Cherokee Indianer als Zeichen ihrer Wertschätzung zwischen der Großmutter und der Großtante schlafen, nachdem er einen Indianerhäuptling erfolgreich zur Ader gelassen hatte.
HD-021o.J. Qui vous faut-il?..... Un homme probe, consciencieux, un homme grave, un industriel, un homme qui n'ait pas besoin du gouvernement pour s'enrichir, un homme familiarisé avec les lois, qui les connaisse bien, par pratique, par une vieille pratique....... Une vieille pratique des lois... Vous ne pouvez mieux choisir, prenez mon...... prenez mon honorable ami. (Ein Kandidat. Wen brauchen Sie?... Einen anständigen, ehrlichen, seriösen Mann, einen Mann, der sich nicht der Regierung bedient um sich zu bereichern, einen Mann, der mit dem Gesetz vertraut ist, einen Mann, der es aus der Praxis kennt, einer langen Praxis.... einer sehr langen Praxis...... Sie könnten wirklich keine bessere Wahl treffen... nehmen Sie meinen Freund!). Zeitgenöss. aquarellierte Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit Text von Charles Philipon (1800-1862), mit den Adressen: Chez Aubert gal. véro-dodat, sowie: Imp. d?Aubert et de Junca. Darstellungsgröße 24,5:22,3 cm, Blattgröße 33,3:25 cm. ? Literatur: Daumier-Register 403; Delteil 403. No. 48 der 100 Blatt-Serie ?Caricaturana?, erschienen 18.05.1837 in ?Le Charivari?. ? Bei vorliegendem Exemplar handelt es sich wohl um ein Blatt aus dem Album ?Caricaturana?, das 1838 erschien. ? Sur papier blanc!
HD-011o.J. Es ist Krieg!... Rette sich wer kann! Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen von: Au bureau chez Aubert galerie Véro Dodat, sowie: Lith. Delaunois. Blattgröße 26,7:33,4cm. ? Mit vertikaler Mittelfalte, gering fingerfleckig. Literatur: Daumier-Register 107; Delteil 107. - Erschienen in ?La Caricature (Journal)?, 29.01.1835, No. 221, (Planche 460). ? Sur blanc! - Zur Darstellung: Dargestellt sind in diesem Blatt: Mortier, der Duc d' Orléans und der Prince de Joinville. Wiederum wird Mortier des angeblichen Verrats und der Feigheit vor dem Feind bezichtigt. Ferdinand, der zu dieser Zeit am Algerienkrieg teilnahm, rasiert sich, um jünger zu erscheinen und damit zu vermeiden, in den Spanienkrieg verwickelt zu werden. - MORTIER, Joseph, Duc de Trevise (1768-1835) Kriegsteilnehmer unter Napoleon I. Da er sich weigerte, gegen Marschall NEY als Richter zu fungieren, wurde er entlassen, 1816 jedoch wieder eingesetzt. Er unterstützte Louis-Philippe und war von 1834-1835 Kriegsminister. Er kam beim Attentat von Fieschi am 28. Juli 1835 ums Leben. - ORLÉANS, Ferdinand Philippe Louis Charles Henri Rosolin, Duc d? (1810-1842) älterer Sohn von Louis-Philippe. Er nahm an den Carlistenkriegen in Spanien sowie an den Algerienfeldzügen teil. In 1837 heiratete er die Prinzessin von Mecklenburg-Schwerin. 1830 wurde er zum Prinzen ernannt und starb 1842 bei einem Verkehrsunfall. - JOINVILLE, François Ferdinand Philippe d' ORLÉANS, Prince de (1818-1900) dritter Sohn von Louis-Philippe, Teilnehmer an den Algerien Kriegen mit Aumale. General Gouverneur 1848 und Abgeordneter in der Nationalversammlung von 1871.
HD-007o.J. ( Mein Vater, Philippe, lässt mir wohl kaum noch etwas Ruhm übrig.) Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Aubert, galerie véro dodat, sowie: Litho de Benard. Blattgröße 26:33 cm. ? Mit vertikaler Mittelfalte, fleckig und mit angeschmutzten Rändern. Literatur: Daumier-Register 77; Delteil 77. ? Erschienen in ?La Caricature (Journal)?, 3.04.1834, No. 178, (Planche 376). ? Selten! ? Sur blanc! - Zur Darstellung: Das Blatt zeigt den Duc d'Orléans beim Betrachten zweier Ölgemälde, die das Gefecht von Jemappes und Valmy darstellen, an denen sein Vater 1792 teilnahm. Damals war er noch Duc de Chartres und stand unter dem Befehl von Dumouriez. Beide Bilder sind von Vernet und wurden zum Salon von 1822 nicht zugelassen. Louis-Philippe kaufte sie schließlich für seine eigene Sammlung und stellte sie in seinem Museum von Versailles aus. Die Schlacht fand zwischen Frankreich und Österreich in Hainault in Belgien statt.
HD-179o.J. DER VERKÄUFERTRICK. - DER STOFF, DER AUS DER MODE IST. Dieses Material fällt vorzüglich; Madame ist die erste, der ich es zeige.... alle jungen Damen werden sich um diesen Stoff reissen! Was für ein eleganter Design... und er steht Ihnen so gut..... Madame müssen diesen Stoff unbedingt haben. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Aubert Pl. de la Bourse 29., sowie: Imp. d'Aubert & Cie. Darstellungsgröße 22,5:17,8 cm, Blattgröße 35,4:27,5 cm. Literatur: Daumier-Register 1262 II (von 2); Delteil 1262 II (von 2), Blatt 2 der Folge ?LES CAROTTES.?, erschienen 26.03.1844 in ?LE CHARIVARI?. ? Sur blanc!
HD-111o.J. DIE MORGENPFEIFE. Der Tabak des Gefreiten ist, wie der Poet sagen würde, ein integraler Bestandteil des morgendlichen Duftes; und dank der Wölkchen, die die Raucher von überall in die Luft paffen, wird die Mörgenröte, die früher einen rosa Teint hatte, bald die Rauchfarbe annehmen. Zeitgenöss. aquarellierte Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit der Adresse: Chez Aubert gal. Véro-Dodat, sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 33,4:25 cm. Literatur: Daumier-Register 855, II (von 3); Delteil 855, II (von 3), Nr. 6 der Serie ?Silhouettes?. - Sur blanc!
HD-153o.J. Ein Streich der Phantasie. Mein Gott! Wenn mein Kind mit einem Birnenkopf zur Welt käme, oder als Lobau, oder als D?Argout, als Dupin... Um Gottes Willen! ein Kératry!... Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: L.de Becquet,rue Childebert n°9., sowie: On s'abonne chez Aubert, galerie véro dodat. Darstellungsgröße 24:19,3 cm, Blattgröße 35,5:27,3 cm. Minimal stockfleckig, mit geglätter horizontaler Falte, nur verso sichtbar. Literatur: Daumier-Register 50 III (von III); Delteil 50 II, (von II), Blatt 244, erschienen am 07.02.1833 in ?LA CARICATURE?, Nr. 118. ? Selten! Sur blanc.
HD-203o.J. ZWEITE SITZUNG. Ein amerikanischer Redner beweist mit seltener Eindeutigkeit, dass man den totalen Frieden der Menschheit nur dann erreichen kann, wenn Jedermann einen grünen Hut trägt. Er muss jederzeit getragen werden ausser nachts, wenn man sich schlafen legt. Niemand denkt nur im Traum daran, seine Postulate in Frage zu stellen. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Aubert, Pl. de la Bourse., sowie: Imp. Aubert & Cie. Darstellungsgröße 18,6:24,3 cm, Blattgröße 26,5:34,9 cm. Literatur: Daumier-Register 1941 I (von 1); Delteil 1941 I (von 1), Blatt Nr. 2 der Serie ?SOUVENIRS DU CONGRES DE LA PAIX.?, erschienen 07.09.1849 in ?LE CHARIVARI?. ? Sur blanc!
HD-013o.J. (Der Schlaganfall auf dem Weg nach London begegnet der Lähmung, die ihn ersetzen soll.). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Au bureau galerie Véro dodat, sowie: Lith. Delaunois. Blattgröße 26,7:33,4 cm. ? Mit Braunfleck innerhalb der Darstellung und wenige weitere Fleckchen. Literatur: Daumier-Register 110; Delteil 110. - Erschienen in ?La Caricature? (Journal), 29.01.1835, No. 225, (Planche 468). ? Sur blanc! - Zur Darstellung: Hier wird "Apoplexie" personifiziert durch Sébastiani, und "Paralyse" durch die graue Eminenz Talleyrand. Das Bild beginnt mit der Aufzeigung des Weges vom Directoire über Napoléon bis zur Restauration. Diese Lithographie zeigt Talleyrand, der auf eigenen Wunsch im Jahr 1835 von seinem Botschafterposten in London nach Frankreich zurückkehrt, nachdem er ein Jahr vorher die Allianz zur Lösung der belgischen Frage zustande gebracht hatte. - SEBASTIANI, Comte Horace-François (1772-1852). In jüngeren Jahren war Sébastiani ein gutaussehender Mann und bekannt als der Don Juan des Reiches. Daumier zeigte ihn in seiner Darstellung aus dem Jahre 1833 als älteren Mann, dessen beste Jahre bereits vorbei sind. Laut Beurteilung des ?Le Charivari? ist die einzige Qualität, die ihm noch verblieben ist, seine maßlose Selbsteinschätzung. Als Anhänger von Napoleon Bonaparte wurde er des Landes verwiesen, kehrte aber im Rahmen der Restauration nach 1816 nach Frankreich zurück. - TALLEYRAND-PERIGORD, Charles Meurice, Duc de (1754-1838) Im Jahr 1877 wurde er Bischof , 1789 Abgeordneter. Er war Außenminister sowohl unter Napoleon Bonaparte, als auch unter Ludwig XVIII. Unter Louis-Philippe war er Botschafter in London und wurde 1835 durch Sébastiani ersetzt.
HD-118o.J. DER REGULATOR. Diesen Begriff benutzt man üblicherweise in Zusammenhang mit einer Maschine. Er mag aber auch für das hier gezeigte Individuum gelten. In Paris, angeblich die geistvollste Stadt der Welt, findet man ein paar Dutzend höchst eigenartiger Männer, deren einzige intellektuelle Beschäftigung darin besteht, pünktlich am Mittag zum Kanonenschuss am Palais Royal ihre Uhren einzustellen. Hier wird das Kanonenpulver wenigstens für einen guten Zweck benutzt. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit der Adresse: Chez Bauger R. du Croissant 16, sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 33,1:24,7 cm. ? Etwas braunfleckig. Literatur: Daumier-Register 862, II (von 2); Delteil 862, II (von 2), Nr. 5 der Serie ?Monomanes?. Selten! - Sur blanc!
HD-004o.J. Ganzfigur stehend nach rechts. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Aubert, galerie véro dodat, sowie: L. de Becquet, rue Furstemberg, 6. Blattgröße 33,7:25,5 cm. ? Mit Horizontaler Mittelfalte und kleiner Knickfalte in der rechten unteren Ecke. Literatur: Daumier-Register 59; Delteil 59. ? Erschienen in ?La Caricature? (Journal), 27.06.1833, No. 138, (Planche 287). ? Sur blanc! - Zum Dargestellten: DELESSERT, Jules-Paul Benjamin, Baron (1773-1847) war Direktor der Banque de France, liberaler Abgeordneter und unterstützte den Kampf gegen die Armut in der Arbeiterschaft. Er ist einer der Persönlichkeiten, die im "Ventre Législatif" dargestellt sind. Delessert brachte den Antrag zur Abschaffung der Todesstrafe, des Glücksspiels und der Lotterie ein. Als Industrieller und Philanthrop vermachte er einen grossen Teil seines Vermögens 3000 Arbeitern, von denen jeder eine Einlage von 50 Francs erhielt. Delesserts Name eignete sich perfekt für eine karikaturistische Abänderung in ?Du Desert?. Dabei war dieser Seitensprung in die Welt der Süßigkeiten gar nicht so abwegig, hatte doch Delessert im Jahr 1801 in Passy eine eigene Zuckerrüben-Raffinerie aufgebaut, um die englische Blockade der Rohrzuckerimporte zu umgehen. Neben seinen politischen Aktivitäten war er wissenschaftlich vielseitig interessiert, unter anderem als begeisterter Muschelsammler. Der Name von Delessert ist mit der Zuckerproduktion in Frankreich und später auch in Europa eng verbunden. Nachdem von Delessert der Prozess der Zuckerproduktion aus Rüben entwickelt wurde, begann ab 1812 eine eigentlich Zuckerproduktion in großem Stil. Der Zuckerverbrauch stieg, bedingt durch den tiefen Zuckerpreis, rapide an. Während 1789 der jährliche pro Kopf Verbrauch in Frankreich noch bei zwei Pfund lag, stieg er bereits 1880 auf 17 Pfund an. Im europäischen Durchschnitt um 1900 erreichte der Verbrauch 66 Pfund und stieg bis 1972 auf 83 Pfund an. Der amerikanische Konsum liegt heute bei ca. 130 Pfund pro Einwohner, wobei ein großer Teil nicht direkt, sondern indirekt über Snacks und Softdrinks konsumiert wird. Delesserts Entdeckung des Extraktionsprozesses sollte einen ungeahnten Einfluss auf die Ernährungsgewohnheiten der Europäer und Amerikaner haben.
HD-006o.J. Ganzfigur stehend nach rechts. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Aubert, galerie véro dodat, sowie: Lith. de Becquet, rue Furstemberg, 6. Blattgröße 33,5:25 cm. ? Mit horizontaler Mittelfalte, alten Kleberesten verso oben und rechts75. Literatur: Daumier-Register 75; Delteil 75. ? Erschienen in ?La Caricature (Journal)?, 27.12.1833, No. 164, (Planche 346). ? Sur blanc! - Zum Dargestellten: Jolivet, Thomas Marie Adolphe (1799-1848) war Anwalt und Abgeordneter von 1830-1839 sowie von 1840-1848. Er gehörte zum privaten Beraterstab des Königs und war überzeugter Gegner der Rassengleichheit. Er starb anlässlich der Unruhen vom Februar 1848.
HD-005o.J. Ganzfigur stehend nach links gewandt, den Beschauer anblickend. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Aubert, galerie véro dodat, sowie: Lith. de Becquet, rue Furstemberg, 6. Blattgröße 36,6:28 cm. ? Leicht fleckig. Literatur: Daumier-Register 60; Delteil 60. ? Erschienen in ?La Caricature (Journal)?, 27.06.1833, No. 138 (sic!), (Planche 288). ? Sur blanc!
HD-003o.J. Ganzfigur stehend nach rechts. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit der Adresse: Chez Aubert, galerie véro dodat. Blattgröße 33,1:24,9 cm. ? Zwei vertikale knickfalten geglättet, angeschmutzt. Literatur: Daumier-Register 57; Delteil 57. ? Erschienen in ?La Caricature (Journal)?, 13.06.1833, No. 136, (Planche 283). ? Selten! ? Sur blanc! - Zum Dargestellten: ETIENNE, Charles Guillaume (1777-1845) Journalist und Autor. Er schrieb unter anderem das Libretto für ?La Joconde? (Musik von Nicolo 1814). 1811 wurde er Mitglied der Académie Française, eine Ehre, die ihm jedoch in 1815 wieder aberkannt wurde. Politiker und Abgeordneter von 1820-1824 und von 1827-1839. Er leitete den "Constitutionnel? vor Véron und war politisch liiert mit Guizot. Er war ein bekannter Journalist und Begründer der Zeitschrift "L'Indépendent", die später in "Le Constitutionnel" umbenannt wurde. Etienne eignete sich für die Karikaturisten des ?Le Charivari? als beliebtes Ziel für ihren Spott. Er wurde als fett und übergewichtig beschrieben, mit kleinen Schlitzaugen und schweren Augensäcken. Sein Gesicht strahlte maßlose Arroganz und Selbstgefälligkeit aus. Etienne kann als konvertierter Bonapartist oder als Thiers Wohltäter bezeichnet werden. Unter seiner Führung wurde aus dem Constitutionnel ein Regierungsorgan. Sein Einfluss war beträchtlich, da das Zeitungslesen in dieser Zeit eine Institution war und nicht eine Unterhaltung. Daumier fertigte auch eine Skulptur von Etienne an, die bei Gobin unter der Nr. 26 mit dem Namen ?Le Vaniteux? (Der Eitle) beschrieben ist. Er war für Daumier der ?Prügelknabe?.
HD-150o.J. Gillotage/Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin. Darstellungsgröße 20,8:17,8 cm, Blattgröße 32,1:22,8 cm. Literatur: Daumier-Register 3831 II (von III); Delteil 925, II (von III), Blatt 265 der Serie ?ACTUALITÉS?. Erschienen am 23.12.1870 in ?Le Charivari?. ? Sur blanc.
HD-156o.J. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Lith. de Becquet,rue Furstemberg N°6., sowie: L.de Benard,rue de l'Abbaye 4. Darstellungsgröße 26,5:17,9 cm, Blattgröße 33,6:25,5 cm. Mit geglätteter horizontaler Falte. Literatur: Daumier-Register 55; Delteil 55, Blatt 280, der Serie: ?Célébrités de la Caricature?, erschienen am 05.06.1833 in ?LA CARICATURE?, Nr. 136. ? Sur blanc.