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HD-157o.J. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Aubert,Galerie véro dodat., sowie: L.de Becquet,rue. Furstemberg N°6. Darstellungsgröße 26,7:19,1 cm, Blattgröße 36,5:27 cm. Literatur: Daumier-Register 56 II (vonII); Delteil 56 II (vonII); Blatt 281, der Serie: ?Célébrités de la Caricature?, erschienen am 13.06.1833 in ?LA CARICATURE?, Nr. 136. ? Sur blanc.
HD-003o.J. Ganzfigur stehend nach rechts. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit der Adresse: Chez Aubert, galerie véro dodat. Blattgröße 33,1:24,9 cm. ? Zwei vertikale knickfalten geglättet, angeschmutzt. Literatur: Daumier-Register 57; Delteil 57. ? Erschienen in ?La Caricature (Journal)?, 13.06.1833, No. 136, (Planche 283). ? Selten! ? Sur blanc! - Zum Dargestellten: ETIENNE, Charles Guillaume (1777-1845) Journalist und Autor. Er schrieb unter anderem das Libretto für ?La Joconde? (Musik von Nicolo 1814). 1811 wurde er Mitglied der Académie Française, eine Ehre, die ihm jedoch in 1815 wieder aberkannt wurde. Politiker und Abgeordneter von 1820-1824 und von 1827-1839. Er leitete den "Constitutionnel? vor Véron und war politisch liiert mit Guizot. Er war ein bekannter Journalist und Begründer der Zeitschrift "L'Indépendent", die später in "Le Constitutionnel" umbenannt wurde. Etienne eignete sich für die Karikaturisten des ?Le Charivari? als beliebtes Ziel für ihren Spott. Er wurde als fett und übergewichtig beschrieben, mit kleinen Schlitzaugen und schweren Augensäcken. Sein Gesicht strahlte maßlose Arroganz und Selbstgefälligkeit aus. Etienne kann als konvertierter Bonapartist oder als Thiers Wohltäter bezeichnet werden. Unter seiner Führung wurde aus dem Constitutionnel ein Regierungsorgan. Sein Einfluss war beträchtlich, da das Zeitungslesen in dieser Zeit eine Institution war und nicht eine Unterhaltung. Daumier fertigte auch eine Skulptur von Etienne an, die bei Gobin unter der Nr. 26 mit dem Namen ?Le Vaniteux? (Der Eitle) beschrieben ist. Er war für Daumier der ?Prügelknabe?.
HD-148o.J. MENELAOS ALS SIEGER. Auf den rauchenden Wällen des herrlichen Troja raubt Menelaos, der Göttersohn, als reiche Beute seine blonde Helena und entführt an seinen Hof sie, schöner denn je in ihrer Schamhaftigkeit und ihrer Liebe. (Ilias-Übersetzung von Barest.). Zeitgenöss. aquarellierte Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit der Adresse: Chez Bauger & Cie. Edits. R. du Croissant 16., sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Darstellungsgröße 23,8:19 cm, Blattgröße 33,6:25,1 cm. Literatur: Daumier-Register 925, II (von III); Delteil 925, II (von III), Blatt 1 der Serie ?Histoire Ancienne?. Erschienen am 22.12.1841 in ?Le Charivari?. ? Sur blanc.
HD-121o.J. Aufgewachsen im Serail, kenne ich alle Tricks. (Bajazet). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit der Adresse: Chez Aubert gal. Véro-Dodat, sowie: Imp. d?Aubert & Cie, und: Se vend chez Bauger & Cie. Éditeurs des Dessins de la Caricature, du Figaro et du Charivari, Rue du Croissant 16. Blattgröße 26,4:34 cm. ? Knickfalte in der rechten oberen Ecke, etwas braunfleckig. Die Darstellung zeigt Osmin und Acomat in Racine's Theaterstück "Bajazet" (Akt 4, Szene 7). Literatur: Daumier-Register 899, II (von 3); Delteil 899, II (von 3), No. 10 der Serie ?Physionomie Tragico-Classiques?, erschienen 15.04.1841 in ?Le Charivari?. - Sur blanc!
HD-217o.J. Oh Himmel, Madeleine, ich bin sicher dass Sie das Kind auf der Strasse haben schreien lassen: Es lebe die Republik! Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Aubert & Cie Pl. de la Bourse,29., sowie: Imp.de Me.Ve. Aubert 5 rue de l'Abbaya à Paris. Darstellungsgröße 22,7:20,9 cm, Blattgröße 28,6:22,4 cm. Literatur: Daumier-Register 2043 II (von 2); Delteil 2043 II (von 2), Blatt Nr. 34 der Serie ?ACTUALITÉS.?, erschienen 06.12.1850 in ?LE CHARIVARI?. ? Sur blanc!
HD-100o.J. ONKEL UND NEFFE. Erst muß man säen, um zu ernten. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Bauger R. du Croissant 16 sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 32,5:23,5 cm. ? Insgesamt stockfleckig. Literatur: Daumier-Register 797, II (von 2); Delteil 797, I (von 2), die Nummer rechts oben ausgekratzt. ? Sur blanc.
HD-085o.J. URSPRUNG DER BEDUINEN IN PARIS. - Ach, das ist ja Fouilloux! Guten Tag Fouilloux. Seit wann bist Du denn Beduine geworden? - Ach, erinnere mich nicht daran, Moussard! Ich habe mir dieses Beduinenkostüm ausgeliehen, um am Sonntag an den grossen Siegesball zu gehen. Als ich nach etwas zu viel Glühwein und kaltem Kalbsbraten meine Kleider abholen und das geliehene Kostüm zurückbringen wollte, war ich so pleite, dass ich die 7 Pfund 10 Sous nicht aufbringen konnte. Dieser Gauner von Kostümverleiher zwingt mich nun, Datteln aus Algier zu verkaufen, bis ich die geschuldete Summe aufbringen kann. Kauf mir doch welche ab, Moussard, sie sind gut für die Verdauung. - Lieber nicht, mir schmecken Pommes frites bei weitem besser. - Bist wohl nicht mehr mein Freund? - Meine Freunde sind meistens keine Beduinen! Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Bauger, R du Croissant 16, sowie: Imp. d' Aubert & Cie.. Blattgröße 34,2:25,7 cm. Literatur: Daumier-Register 722; Delteil 722, IV (von 4) mit dem Serientitel "Émotions Parisiennes", Blatt 38 der Folge.- Sur blanc!
HD-025o.J. (Ja, meine Liebe, seit bald drei Wochen hat der Gute nichts mehr zu sich genommen!... ? Ich habe ihm jetzt eine gute Kohlsuppe mit Speck und Kartoffeln gemacht, die er so liebt. Die wird ihm Kraft verleihen. Bei der Diät, die ihm die Ärzte verschreiben, stirbt doch der Gute bald an Hunger.). Zeitgenöss. aquarellierte Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Aubert gal. véro-dodat, sowie: Imp. d?Aubert et Cie. Blattgröße 23,3:29,6 cm. ? Fehlstelle an der rechten unteren Ecke ausgebessert, verso alte Verklebung am Oberrand. Literatur: Daumier-Register 482; Delteil 482. No. 16 der Serie ?Croquis d?Expressions?, erschienen 30.06.1838 in ?Le Charivari?. ? Sur papier blanc!
HD-043o.J. (Sie sind wohl nicht aus Paris, Monsieur, und das sieht man. Ich möchte Sie warnen: jemand könnte auf Sie zukommen, vollkommen harmlos, genau wie ich jetzt, und Sie ausrauben!). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Bauger. R du Croissant 16, sowie: Imp. d. Aubert & Cie. Blattgröße 25,7:34,4 cm. ? Gering fleckig. Literatur: Daumier-Register 577; Delteil 577, Blatt 21 aus der Serie ?Types Parisiens?, erschienen 17.07.1841 in ?Le Charivari?. ? Sur blanc!
HD-022o.J. (Ja, Onkel, tugendhafter Onkel, ich war ein Verschwender, ein Spieler, ein Schlemmer, ich hatte viele Laster, kurzum, ich führte ein Lotterleben, aber Sie sind krank, sehr krank. die Ärzte haben Sie aufgegeben... Nun eile ich herbei und falle Ihnen zu Füssen. Ich schwöre... alles, was Sie wollen und verlasse Sie erst im Tode, mein guter Onkel, wunderbarer Onkel! Umarmen wir uns und möge es bald zu Ende gehen. (Der Universalerbe Macaire lässt seinen lieben Onkel in das Armengrab werfen.) Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit Text von Charles Philipon (1800-1862), mit den Adressen: Chez Aubert gal. véro-dodat, sowie Imp. d?Aubert et de Junca. Darstellungsgröße 24,2:20,8 cm, Blattgröße 33,7:24,8 cm. Literatur: Daumier-Register 417; Delteil 417. No. 62 der 100 Blatt-Serie ?Caricaturana?, erschienen 17.09.1837 in ?Le Charivari?. ? Bei vorliegendem Exemplar handelt es sich wohl um ein Blatt aus dem Album ?Caricaturana?, das 1838 erschien. ? Sur papier blanc!
HD-047o.J. (Ja, Monsieur, Ihre großmütige Erscheinung ermutigt mich: Sie sehen vor sich einen Heldentenor mit 18 Kindern und Frau, der das hohe "C" verloren hat, biitttte Monsieur, eine kleine Spende von 15 Livres. - Tut mir leid, ich habe nur eine 50 Francs Stück... - Kein Problem, ich kann wechseln.). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Bauger. R du Croissant 16, sowie: Imp. d. Aubert & Cie. Blattgröße 25,8:34,4 cm. Literatur: Daumier-Register 582; Delteil 582, Blatt 26 aus der Serie ?Types Parisiens?, erschienen 8.08.1841 in ?Le Charivari?. ? Sur blanc!
HD-129o.J. Ein moderner Paganini.... der im Feuer seines Spiels sein Toupet versengt. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit der Adresse: Chez Bauger & Cie. Éditeurs R. du Croissant 16, sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 34,1:25,6 cm. ? Gering braunfleckig. Die Lithographie Daumiers (DR922), die am 9. Febraur 1843 im ?Le Charivari? als Nr. 4 der Serie ?Les musiciens de Paris? veröffentlicht wurde, bietet den Blick in einen recht reich geschmückten Salon eines Wohlstandsbürgers, der das Violinspiel übt oder ausübt. Gekleidet in einen üppig verzierten Hausrock spielt er allein und nur für sich. Er ist so sehr mit Feuer und Flamme dabei, dass sich an den Kerzen, die auf dem Notenständer stehen, sein Toupet entzündet und in Brand gerät. Der unterlegte Text besagt ?Paganini moderne, se brulant le toupet dans le feu de l'exécution?. So wie das Bürgertum die Adelssalons nachahmte, so sah sich der emporgekommene Kleinbürger liebend gern als ein künstlerisch aristokratischer Gernegroß. ( Heine-Jahrbuch 2008/47. Jahrgang © 2008 Verlag J.B. Metzler, Musik im Sprach- und Bildwitz bei Daumier und Heine, Friedrich W. May, S. 23). Literatur: Daumier-Register 922, II (von 3); Delteil 922, II (von 3), Blatt 4 der Serie ?Les Musiciens de Paris?. Erschienen am 7.11.1841 in ?La Caricature?. ? Sur blanc.
HD-225o.J. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Aubert & Cie. Pl. de la Bourse,29 Paris., sowie: Imp. de Me.Ve.Aubert, 5, rue de l'Abbaye,Paris. Darstellungsgröße 21,7:27 cm, Blattgröße 27,5:35,8 cm. Literatur: Daumier-Register 2114 II (von 2); Delteil 2114 II (von 2), Blatt Nr. 144 der Serie ?ACTUALITÉS.?, erschienen 12.06.1851 in ?LE CHARIVARI?. ? Sur blanc!
HD-007o.J. ( Mein Vater, Philippe, lässt mir wohl kaum noch etwas Ruhm übrig.) Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Aubert, galerie véro dodat, sowie: Litho de Benard. Blattgröße 26:33 cm. ? Mit vertikaler Mittelfalte, fleckig und mit angeschmutzten Rändern. Literatur: Daumier-Register 77; Delteil 77. ? Erschienen in ?La Caricature (Journal)?, 3.04.1834, No. 178, (Planche 376). ? Selten! ? Sur blanc! - Zur Darstellung: Das Blatt zeigt den Duc d'Orléans beim Betrachten zweier Ölgemälde, die das Gefecht von Jemappes und Valmy darstellen, an denen sein Vater 1792 teilnahm. Damals war er noch Duc de Chartres und stand unter dem Befehl von Dumouriez. Beide Bilder sind von Vernet und wurden zum Salon von 1822 nicht zugelassen. Louis-Philippe kaufte sie schließlich für seine eigene Sammlung und stellte sie in seinem Museum von Versailles aus. Die Schlacht fand zwischen Frankreich und Österreich in Hainault in Belgien statt.
HD-158o.J. Komplette Folge von 10 Blatt Lithographien, erschienen Januar ? Juli 1851 in ?LE CHARIVARI?. ? Sur blanc. Literatur: Daumier-Register 2175-2184 II, (vonII); Delteil 2175-2184 II (vonII); Sämtliche Blätter mit geringfügigen Randbeschädigungen, aufgezogen. Blatt 1 mit größerer ergänzter Eckfehlstelle links unten. [6 Warenabbildungen]
HD-103o.J. DER SCHMAROTZER. Aha, eine Hochzeit erster Klasse bei Véry! Die weissen Handschuhe heraus... ich begrüsse die Braut als ein Freund des Bräutigams... und den Bräutigam als einen Bekannten der Braut! Zeitgenöss. aquarellierte Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit der Adresse: Chez Beauger R. du Croissant 16, sowie: Chez Aubert Pl. De la Bourse und Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 36:27,5 cm. ? Knickfalte in der rechten oberen Ecke. Literatur: Daumier-Register 830; Delteil 830, Nr. 9 der Serie ?Bohémiens de Paris? aus ?Album Les Bohémiens de Paris?. Mit 21 (Delteil 822-849) Lithographien. Paris, au bureau de Charivari, 1842. - Sur blanc!
HD-099o.J. MASSE UND GEWICHTE. - Na gibt?s denn so was, Madame Gavin! Das sind ja ganz neue Töne! Ich geh' mir ein Kleid kaufen, und man redet mir von Metern und Thermometern, Barometern!... hat man so was schon gesehen? - Und bei mir erst! Statt mir vier Unzen Butter zu geben, kommt die Verkäuferin mir mit Gramm, Filigramm und Programm! Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Bauger R. du Croissant 16 sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 35,3:26,5 cm. ? Papier vergilbt und fleckig. Literatur: Daumier-Register 791, IV (von 4); Delteil 791, III (von 3), mit der Nummer rechts oben. Das Blatt erschien in ?La Caricature?, 2. Serie, Nr. 5. ? Sur blanc.
HD-161o.J. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Au bureau ,chez Aubert, pass. Véro-Dodat., sowie: Lith. Delaunois. Darstellungsgröße 21,7:27,8 cm, Blattgröße 25,5:29 cm. Literatur: Daumier-Register 108 I, (von III); Delteil 108 I (von III); Blatt 463, erschienen am 05.02.1835 in ?LA CARICATURE?, Nr. 222. ? Sur blanc.
HD-164o.J. EIDESLEISTUNG EINES NEUEN MITGLIEDS DER PHILANTHROPISCHEN GESELLSCHAFT VOM 10. DEZEMBER.- Ich schwöre, alle Pariser niederzuschlagen, die nicht in meinen Ruf einstimmen: Es lebe der Kaiser! Zeitgenössisch aquarellierte Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit der Adresse: Chez Aubert & Cie Pl. de la Bourse,29.Paris., sowie: Imp. de Me.Ve.Aubert 5. r.de l'Abbaye,Paris. Darstellungsgröße 25:20,7 cm, Blattgröße 34,5:26,2 cm. Literatur: Daumier-Register 2029 II (von 2); Delteil 2029, I1 (von 2), Blatt 1 der Serie ?Actualités? Erschienen am 28.09.1850 in ?Le Charivari?.. ? Sur blanc.
HD-029o.J. (Parade des Preis Ochsen). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Lithographie d?Aubert et Cie., sowie: Chez Aubert gal. Véro-Dodat. Blattgröße 21,5:28,8 cm. ? Vertikale Mittelfalte geglättet, Unterrand verso mit Papierstreifen hinterlegt. Literatur: Daumier-Register 555; Delteil 555, aus der Serie ?Les 12 Mois?, erschienen 10.02.1839 in ?La Caricature Provisoire?. ? Selten! - Sur blanc!
HD-002o.J. Büste im Profil nach links. Teils zeitgenöss. aquarellierte Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Lith. de Bequet rue Furstemberg No 6, on s?abonne chez Aubert, galerie véro dodat. Blattgröße 31:23,8 cm. ? Horizontale Mittelfalte verso verstärkt, fleckig. Literatur: Daumier-Register 51; Delteil 51. ? Erschienen in ?La Caricature (Journal)?, 11.04.1833, No. 127, (Planche 494). ? Selten! ? Sur blanc! - Zum Dargestellten: PERSIL, Jean-Charles (1785-1870), Oberstaatsanwalt und Gegner der journalistischen Opposition. In ?La Caricature? wurde er häufig mit großer Nase oder Säge dargestellt. Die Säge sollte seine unangenehme Stimme sowie die Form seiner Nase versinnbildlichen. Dieses Blatt erschien 6 Wochen nach Daumier's Entlassung aus dem Gefängnis. Im Jahr 1834 erfolgte Persil's Ernennung zum Generalstaatsanwalt und Justizminister. Er war an der Niederschlagung der berüchtigten April-Aufstände im Jahre 1834 in Lyon und Paris beteiligt. Persil war ein Gegner der Pressefreiheit und nahm am Prozess der April-Angeklagten teil. 1848 wurde er Direktor der staatlichen Münzanstalt und 1864 wurde er zum Senator ernannt. Er war Urgroßvater von Dunoyer de Segonzac.
HD-172o.J. WENN DAS EIGENE PORTÄT IN DER AUSSTELLUNG HÄNGT. Es ist doch recht schmeichelhaft, Eudoxie, so in der Öffentlichkeit ausgestellt zu sein, und ich bereue auch nicht im geringsten die 200 Francs, die wir ausgegeben haben... Siehst Du diesen Herrn, wie er uns beobachtet; er scheint uns wirklich gut zu finden! (der Kunststudent) Ein Sakrileg, sich mit einer solchen Birne porträtieren zu lassen. Altkolorierte Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Aubert & Cie.Pl. de la Bourse 29., sowie: Imp. d'Aubert & Cie. Darstellungsgröße 24,5:23 cm, Blattgröße 34,3:25,3 cm. Literatur: Daumier-Register 1147 III (von 3); Delteil 1147 III (von 3), Blatt 59 der Folge ?LES BEAUX JOURS DE LA VIE.?, erschienen 26.04.1845 in ?LE CHARIVARI?. ? Sur blanc!
HD-198o.J. Was für eine dumme Idee, hierher zukommen, um die Ankunft der Flut zu beobachten! Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Aubert, Pl. de la Bourse, sowie: Imp. Aubert & Cie. Darstellungsgröße 25,4:20,7 cm, Blattgröße 34,3:26,5 cm. Literatur: Daumier-Register 1790 III (von 3); Delteil 1790 III (von 3), Blatt Nr. 9 der Serie ?LES BANQUETEURS.?, erschienen 1849 in ?LE CHARIVARI?. ? Sur blanc!
HD-168o.J. Was für ein glückliches Zusammentreffen!... da ist ja mein lieber Stanislaus, den ich seit der sechsten Klasse im Landernau nicht mehr gesehen habe... damals teilten wir alles zwischen uns.... nichts sollte sich ändern... borg mir doch mal ein 20 oder 25 Franc Stück!Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Aubert & Cie.Pl. de la Bourse 29., sowie: Imp. d'Aubert & Cie. Darstellungsgröße 24,1:18,1 cm, Blattgröße 34,2:26 cm. Literatur: Daumier-Register 1380 II (von II); Delteil 1380 II (von 2), Blatt 2 der Folge ?LES AMIS.?, erschienen 12.05.1845-13.05.1845 in ?LE CHARIVARI?. ? Sur blanc! ? Insgesamt fleckig.
HD-045o.J. (Bedauern). Lithographie, 1840, auf chamoisfarbenemVelin, mit den Adressen: Chez Bauger. R du Croissant 16, sowie: Imp. d. Aubert & Cie. Blattgröße 24,5:35 cm. ? Mit geglätteter vertikaler Mittelfalte und einige Braunflecken. Literatur: Daumier-Register 581; Delteil 581, II (von III), für ?La Caricature?. ? Sur blanc! - NEUE FORSCHUNGSERGEBNISSE ZU DR 581: Die literarische Romantik in Frankreich begann, verglichen mit Deutschland oder England, mit einiger Verspätung erst in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Themen wie ?Erinnerungen? oder ?Wehmut?, so typisch für die Romantik, beschäftigten nicht nur Victor Hugo, Alphonse de Lamartine und Alfred de Musset, sondern auch viele heute weniger bekannte Schriftsteller. Der Maler Claude Paul Dubufe (1790 ? 1864) wurde eben durch seine Bilder wie ?Les Souvenirs? und ?Les Regrets? bekannt. Aber diese ?höheren Gefühle? wurden auch oft parodiert. So wurde am Théâtre du Palais-Royal im Jahr1840 eine Komödie mit dem Titel ?Souvenirs et Regrets? gespielt. - Diese Lithographie zeigt viele Gemeinsamkeiten mit dem Gemälde ?Großvater und Enkel? (Portrait d'un vieillard et d'un jeune garçon) von Domenico Ghirlandaio (1449 - 1494). Beide Werke kontrastieren Jugend und Alter. Beide Männer stehen neben dem Fenster mit leicht gesenktem Kopf und blicken nostalgisch nach unten. Ein Zufall? Der alte Mann bei Ghirlandaio hat eine von der Rhynophyma deformierte Nase, genau wie der Alte bei Daumier. Es ist unwahrscheinlich, dass die beiden Künstler zufälligerweise diese seltene Krankheit darstellen würden. Vielmehr darf man annehmen, dass Daumier gerade diese Einzelheit bemerkte, um sie später wieder zu verwenden. - Es ist interessant, dass Daumiers Lithographie ?Regrets? auch von Paul Gauguin geschätzt wurde. Er hat sie in sein Manuskript ?Diverses choses? aus den Jahren 1896-98 hinein geklebt.