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15001719(Erfurt, Wolfgang Schenk, um 1500). Gotische Type. 48 nn. Bll. 8°. Brosch. des 19. Jahrhunderts (kl. Läsuren). [5 Warenabbildungen]
154538532(Leipzig, Nikolaus Wolrab), 1549 (im Kollophon: 1544 bzw. 1545). Fol. Titeln in Rot u. Schwarz m. Titelholzschnitt bzw. m. breiter figürl. Holzschn.-Bordüre. Mit zahlr. Textholzschnitten von Hans Brosamer. 4 Bll., 382 num., 10 Bll. (das letzte weiß); 1 nn., 69 num., 4 nn. Bll. (das letzte weiß); 6 nn., 281 num., 7 nn. Bll.; 6 nn., 88 num., 1 nn. Bll., Blindgepr. Schweinsldr.-Bde. d. Zt. über Holzdeckeln a. 4 Bünden m. goldgepr. Rückenschild sowie blindgepr. Deckeltitel (?Postil sumer teyl und fest? bzw. ?Postil winter Teill?, dat. ?1550?) u. 2 Schließen.
156722602Frankfurt, (Schmidt), 1567. 12 Bll., 582 S., 18 Bll. mit Titelholzschnitt. 4°. Blindgeprägter SchweinsLdr. der Zeit über Holzdeckeln mit Rollenstempeln und geprägter Jahreszahl ?1567? auf dem Vorderdeckel (angeschmutzt, Kapitale und hinterer Deckelbezug mit teils hinterlegten Einrissen, ohne Schließen). [5 Warenabbildungen]
1570204726CBNürnberg, Johann von Bergs Erben, 1570. 8°. 7, 212 num. Bll., späterer Kupferstich mit Luthers Porträt auf Einband innen montiert. Blindgepr. Lederband über Holzdeckeln auf 3 Bünden. (Einband stark berieben, 1 Schließe fehlt, Besitzervermerke und einige wenige Marginalien von alter Hand, zu Beginn und am Ende im Bug leicht wasserrandig, durchgängig etw. braunfleckig, kräftiger Druck und insgesamt altersgemäß in gutem Zustand).
1526269548Hagenau Setzer (Secerium) 1526. 40 Bll. spät. Pappband. *Deckel mit Feuchtigkeitsschaden*die letzte Bll fleckig* sonst schöner Druck* VD 16, B 7892; Benzing, Luther 2310* Einzige Ausgabe des "Schwäbischen Synagrams mit diesem Titel und der Vorrede Martin Luthers*.
153461049Augsburg, Alexander Weissenhorn, 1534. Fol. Titel in Rot u. Schwarz m. figürl. Holzschn.-Titelbordüre von Jörg Breu sowie mit 48 Textholzschnitten von Hans Schäufelein. 6 nn., 272 (recte 273) num., 1 nn. Bll., Blindgepr. Schweinsldr.-Bd. d. Zt. über Holzdeckeln auf 4 Bünden m. einer (statt 2) Schließe.
15262695491526. [Wittenberg: Rhau-Grunenberg, Johann, 1522] 27 Bll., . Perg. *Umschlag demoliert, Rückseite mit Feuchtigkeitsschaden* auf dem Vosatz ein Porträt Luthers mit dessen Lebensdaten*. vgl. Benz, Luther 1197
15686812AFrankfurt, Feyrabend, 1568. 4°. 13 unn., 524 Bll. Mit 1 gest. Portrait M. Luthers. Geprägter Pergamentband d. Zeit auf Holzdeckeln. Ebd. gebräunt, Kanten u. Ecken mit kl. Läsuren. Innen nur sehr gering fleckig.
17251907Den Haag, Hagae, 1725. 6 Bl. Titulatur u. Einleitung (Berengarius), 163 S., mit 49 (von 50) Portraits und zahlreichen Schmuckinitialen, Schmuckvignetten (u.a. auf Titel) u. weiterem Buchschmuck. Unschöner Halbleinenband der Zeit mit handgeschriebenem Rückenschildchen. 4°.
1530V42152Wittemberg (Gedruckt zu Nürnberg bey Johann Stüchs) 1530 (= Erste Ausgabe). 8°, illustrierter Originalumschlag (Paperback), Deckblatt + Rückblatt + 30 Blatt 1
15565141014[I] VVitebergae. Ex Officina Typographica Viti Creutzer, sumptibus Conradi Rhüel (Wittenberg: Veit Creutzer für Conrad Rühel). - [II] Noribergae, apud Ioannum Montanum, & Ulricum Neuberum (Nürnberg: Johann vom Berg & Ulrich Neuber) 1556. [I]: (8), 56, 192 Blätter. - [II]: (15), (1) weißes, 99 nicht foliierte Blätter. Colophon auf der letzten Seite. 8° (16,5 x 11 cm). Schweinslederband der Zeit auf 3 Bünden über Holzdeckeln mit figürlicher Blindprägung auf den Deckeln.
1552SB-22329Magdeburg, Michael Lotther, 1552. Unpag, (100 S.). Neuerer Ganzlederband im Format 21 x 15 cm mit im Vorderdeckel eingelassener Prägeplakette (Schloßkirche zu Wittenberg, 1517) und ledernen Schließbänden. Theologische Programmschrift des Reformators und Luther-Mitstreiters Johann Timann (1499 - 1557). Der in Amsterdam geborene Timann mußte 1522 mit den holländischen Augustinern seine Heimat verlassen und gelangte nach Wittenberg, wo er Martin Luther und Philipp Melanchthon kennenlernte, mit denen er künftig eng zusammenwirken sollte. Timann wandte sich nach Bremen, wo er gemeinsam mit dem Augustinermönch Jacob Probst, der sich ebenfalls in Wittenberg aufgehalten hatte, an die Spitze der reformatorischen Bewegung trat. 1534 hatte er wesentlichen Anteil an der Ausarbeitung der Bremer Kirchenordnung, die von Luther und dessen Mitstreiter Johannes Bugenhagen abgesegnet wurde. Timann trat ferner in der Auseinandersetzung mit der radikalreformatorischen Täuferbewegung hervor. So vertrat er die Stadt Bremen auf dem Hamburger Konvent vom 15. April 1535, wo scharfe Maßnahmen gegen die Täufer beschlossen wurden. Ebenso nahm Timann als bremischer Abgeordneter 1537 gemeinsam mit Luther und Melanchthon am Fürstentag in Schmalkalden und an den Religionsgesprächen in Worms und Regensburg 1540 und 1541 teil, wodurch er seinen Ruf als Theologe über Bremen hinaus festigte. Timann, der in enger Verbindung mit Luther eine Reihe theologischer Schriften verfaßte, kann als einer der führenden reformierten Theologen der norddeutschen Region gelten.
193044397Leipzig; Insel, 1930. 27 S., 12 Ill. (Original-Radierungen) Kl.-8° (=15-18,5cm), Original-Halbleinen im Original-Pappschuber, dieser minimal lichtrandig und minimal fleckig. Grobschnitt, Zanders-Bütten.
152259118[Augsburg, Heinrich Steiner, 1522]. 4°. Mit breiter figürlicher Holzschn.-Titelbordüre. 4 nn. Bll., Mod. Ppbd. m. goldgepr. Deckelschild.
15686295AFrankfurt, Feyerabend, 1568. 2°. (14), CCCCCXXIIII Bl. Titelholzschnitt. Geprägter Pergamentband auf Holzdeckeln. Titel in Rot und Schwarz gedruckt.
181012097Haarlem, Joh. Enschede en Zoonen, 1810. 12° (15-18,5 cm). 184 num Bll., 412, 491 SS. Samteinband der Zeit mit Ganzkopfgoldschnitt und Schließen aus Echtgold
15202401040023xbvkOhne Druckerangabe (gem. VD16 gedruckt in Leipzig bei Melchior Lotter d. Ä., 1520) [MDXX]. (7) Seiten (inkl. der unbedruckten 'Titelblatt'-Rückseite) auf 4 Blättern, mit figürlicher Holzschnitt-Initiale 'N' auf S. (3); in braunem Halbleineneinband der 1. Hälfte des 20. Jahrhundert mit Pappdeckeln (blaues Überzugspapier) und handschriftlichem Papierrückenschild; kl.-4to.(ca. 20 x 15,5 cm).
15201347Nürnberg, Gutknecht, 1520. Benzing 502; Knaake I,84; Kuczynski 1391. - Gestochenes Wappenexlibris auf dem vorderen Innendeckel. - Titel mit Notiz von alter Hand. - Diese seltene, von Gutknecht in Nürnberg gedruckte Ausgabe, erschien ein Jahr nach der Erstausgabe. In dieser bedeutsamen Schrift zur Abendmahlslehre verkündet Luther das Heilsgut, dem die Gläubigen im Abendmahl teilhaftig werden. Es habe dreierlei Form: Das Zeichen (Brot und Wein), die Bedeutung (Gemeinschaft der Heiligen) und den Glauben. Er fordert, daß diese Sakramente nicht nur den Priestern, sondern allen Gläubigen zustehen. - Im Anhang stellt sich Luther der Unsitte der Bruderschaften entgegen, die sich, wie etwa einzelne Handwerkszünfte, unter das Patronat eines Heiligen stellen, aber meist unter diesem Deckmantel kein frommes, sondern ein sehr ausschweifendes Leben führen. - Der Titelholzschnitt zeigt eine prächtige Monstranz. - In guter Gesamterhaltung.
172620233Leipzig, im Selbstverlag, 1726. 24 Bl., 352 S., 12 Bl. 8°, Halbpergament der Zeit, Altersspuren, stärker berieben und bestoßen.
1520N810Leipzig, Melchior Lotter d. Ä., 1520. Italiens Reaktion auf die Thesen Martin Luthers - Zweite Ausgabe der nur zweimal gedruckten, überaus seltenen Schrift des Dominikanerpaters Tommaso Radini Tedeschi da Piacenza (1488-1527), der sich hier mit den Thesen und reformatorischen Ansätzen Martin Luthers auseinandersetzt, "nunc vero secundo Lipsiae apud Melchiorem Lottherum seniorem est excusa. Anno M.D.XX. Mense Octobris" (Kolophon). Die erste Ausgabe war im katholischen Köln im selben Jahre 1520 erschienen (VD16 R 84).Tommaso Radini Tedesci stammt aus Piacenza, trat in den Konvent von S. Eustorgio in Mailand ein und erlangte Berühmtheit ebenso als Theologe wie als Dichter mit seinem Hauptwerk der ?Calipsichia?. ?Tommaso Radino, dell?ordine de? predicatori, buono teologo, ma miglior oratore e poeta, che fece la ?Calipsichia? col ?Siderale Abisso?. Mancò in Roma nel tempo dell?infelice captura di essa dall?essercito di Carlo V imperatore nel 1527?. In seiner vorliegenden Schrift wird Luther vorgeworfen, mit seiner Neuerungsbewegung als Ketzer den Ruf der deutschen Fürsten wie der deutschen Völker verunglimpft zu haben (?Nationis gloriam violantem oratio?). Das Werk ist insofern von Bedeutung, da es nicht in erster Linie die Meinung der Päpste selbst, sondern eines humanistisch gebildeten Italieners wiedergibt ? und damit zu einer höchst interessanten Schilderung Deutschlands aus der südlichen Sicht Norditaliens wird. Die hübsche Titelvignette zeigt oben zwei Füllhörner, aus denen exotische Vögel herausfliegen. Sie stoßen in üppigem Rankenwerk auf volatile Monster, die sich aus den Blättern zu formieren scheinen. Unten sind um einen Vasenkelch zwei drachenähnliche Wesen dargestellt, deren Schwänze an den Flanken aufragen und sich wiederum zu wilden Blattbordüren aufwachsen, in denen anthropomorphe Gestalten, verzerrte Gesichter und Schemen erscheinen.Interessant ist auch die Typographie, die auf dem Titelblatt eine gotisch Type zeigt - ganz in der Tradition der Reformationsdrucke (und auch im selben Format). Im Block ist dann plötzlich konsequent eine herrliche, an italienischen Typen orientierte Antiqua-Type verwendet. Rechts etwas knapp beschnitten, aber ohne Titelbordürenverlust, sonst - auch rechts - sehr breitrandig, mit zeitgenössischer Rubrikation, vor allem Unterstreichungen in Rot, Sepia und wenigen Anmerkungen von alter Hand. Außergewöhnlich frisches und wohlerhaltenes Exemplar. Von größter Seltenheit.VD16 R 85. [2 Warenabbildungen]
170123748Amsterdam, Heinrich Wetstein, 1701. Doppelblattgroßer Kupfertitel, 608; 224; 151 SS.; Kupfertitel, 282 SS., 3 Bll. Kl.-8° (ca. 14 x 7,5 cm), mittelbrauner geglätteter Kalbslederband mit reichster Rücken- und Deckelvergoldung, Stehkantenblindprägung, Kleisterpapiervorsätzen und ziseliertem Goldschnitt in Pappschuber der Zeit mit Marmorpapierbezug und Kattunpapierfutter.
156819156Nürnberg o. V., 1568. 225 S. 8° Oktav Ldr.
175163142ABCöllen am Rhein, Balthasar Neuwirth, 1751. 8°, 5 nn. Bl., 505 S., 11 Bl. Register, Titelkupfer, ein Textkupfer. Or.-Leder, Rü. mit grossen Fehlstellen am Leder, Vorsatzbl. fehlt , einige S. des Registers mit kl.. Eckabrissen o. Benagungen, ohne Textverslust, Kritzeleien auf Innendeckel, Seiten alterstypisch braunrandig. insgesamt solide erhalten,
1548050031Witteberg., Hans Lufft (Drucker)., 1548. (Doctor Martini / Luther Erbieten: / Sampt der Appella= / tion oder Beruffung an ein frey Christlich / Concilium. / Geschrieben (/) vnd erstlich im druck ausgegangen / im jar M.D. XXI.). Gedruckt zu Witteberg durch Hans Lufft / Anno M. D. XLVIII. Acht Blatt, letzte Seite leer. Nicht bei Benzing, VD16 L 4663, Knaake - Bibliothek Knaake,I. Abt. 888. Zustand: Moderner brauner Halblederband, marmorierte Pappdeckel, Titelblatt minimal fleckig, Seiten leicht gebräunt. 8°. Halbleder.
15413-0-230Wittenberg, Josph Klug, 1541. 8° (20,5x15,5cm), 3(w), 8 Bll. (le.w.), 3(w), sign. Ganzledereinband von Hans Asper mit Steh- und Innenkantenvergoldung