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222-Do.J. Feder in Braun, teils laviert, auf Bütten, auf China aufgezogen. 14,2:9,2 cm.
296-Wo.J. Aquarell über Bleistift, mit schwarzer Tuschlinie umrandet, Darstellung oben rundbogig geschlossen, auf cremefarbenem Velin, rehts unten mit Bleistift monogrammiert und datiert ?M. E. September 1839?. Darstellungsgröße 20,5:13,3 cm, Blattgröße 26:19 cm. - Papier leicht vergilbt. Literatur: Nicht im WV von S. von Blanckenhagen in: F. W. Fischer, Marie Ellenrieder. Leben und Werk der Konstanzer Malerin. Konstanz/Stuttgart, 1963. Charakteristische Arbeit der Künstlerin, entstanden während der 2. Italienreise 1838-1840, bei der sie von ihrer Schwester Josephine und einem Dienstmädchen begleitet wurde. Über diese Zeit berichtet Bärbel Kovalevski in: Marie Ellenrieder 1791-1863. Kleine Galerie. Berlin, Selbstverlag 2008, S. 42, ?Die Belastung in psychischer und physischer Hinsicht führten dazu, dass sie sich während der zweiten Italien-Reise nie so frei und glücklich fühlte, wie sie es sich in ihren Vorstellungen gewünscht hätte: Kraft und neuen Mut zu gewinnen zu weiteren größeren Aufgaben im künstlerischen Schaffen war ihr Ziel. Aber Marie Ellenrieder kehrte 1840 in die Heimat zurück, ohne den ersehnten Auftrieb und die Stärkung ihrer Kräfte erhalten zu haben. Dabei war der zweite Aufenthalt von Marie Ellenrieder in Rom von Ehrungen begleitet. Bedeutende Persönlichkeiten besuchten ihr Atelier, wie der König Ludwig von Bayern. Sie wurde am 16.4.1840 in die Congregation dei Virtuosi al Panteon aufgenommen und wird am 6.2.1841 als korrespondierendes Mitglied aufgeführt. Auch an den Ausstellungen der deutschen Künstler im Januar 1839 und am 16.3.1840 nahm sie teil.?
061-Do.J. Pinsel in Grau, über roter Kreide, auf Bütten, unten signiert und datiert ?J. Wit f. 1754?. 17,7:14,4 cm. - Papier etwas vergilbt. Sehr reizvolle Zeichnung, die im Todesjahr des Künstlers entstanden ist.
031-Wo.J. Bleistift, auf Velin. 33,2:24,7 cm. Insgesamt etwas fleckig, kleine Quetschfalte im oberen Rand. Provenienz: Sammlung Ignaz Dornach, Weiler bei Lindau, nicht bei Lugt.
191-Do.J. Feder in Braun, braun laviert, über einer Skizze in schwarzer Kreide, mit Bleistift umrandet, auf Bütten, aufgezogen, rechts unten von alter Hand bezeichnet ?Mola?. 26,3 x 18,2 cm. Provenienz: Sammlung Joanneum, Graz, Lugt 2709; Sammlung L. H. Philippi, Hamburg, Lugt 1335.
224-Do.J. Feder in Braun, auf bräunlichem Bütten, oben rundbogig geschlossen und auf alten Sammlungsuntersatz aufgezogen. 34,1:21 cm. ? Mit Werkstattspuren. Provenienz: Sammlung J.G.H. Winkler, Hamburg und London, ähnlich Lugt 2702
066-Do.J. Feder in Braun, braun laviert, über einer Skizze in schwarzer Kreide, mit Bleistift umrandet, auf Bütten, aufgezogen, rechts unten von alter Hand bezeichnet ?Mola?. 26,3 x 18,2 cm. Provenienz: Sammlung Joanneum, Graz, Lugt 2709; Sammlung L. H. Philippi, Hamburg, Lugt 1335.
145-Do.J. Feder in Braun über Kohleskizze, grau laviert, auf Bütten mit Wasserzeichen: Lilie. 33,5 x 22 cm. Entwurf für ein Altarblatt.- Giani lernte in Pavia und Bologna und war 1780 in Rom. Unter dem Einfluß der Werke von Ubaldo Gandolfi, Pompeo Batoni oder Christoph Unterberger sowie durch das Studium der Antike und der älteren Malerei entwickelte er sich zu einem vielbeschäftigten klassizistischen Dekorateur.
189-Do.J. Feder und Pinsel in Schwarz und Grau, mit reicher Deckweißhöhung, über Bleistiftskizze, nach Jean Jouvenet (1644-1717), auf Bütten, links unten von alter Hand bezeichnet ?Jouvenet?. 19,4:28,7 cm. - Verso Reste einer vollflä-chigen Verklebung, die eine Rötelzeichnung verdeckt, rechte obere Ecke ergänzt. Literatur: Antoine Schnapper: Jean Jouvenet 1644-1717 et la peinture d'histoire à Paris, Paris 1974, Kat. Nr. 117, Abb. 120, Kat. Nr. 132, Abb. 148.- Oudry diente ein Gemälde des in Paris tätigen Malers Jean Jouvenet, gen. Le Grand (1644-1717) als Vorlage für seine dekorative und flüssi-ge Zeichnung, die jener für St. Martin des Champs in Paris (heute Musée des Beaux-Arts, Lyon; der Karton zum Gemälde befindet sich im Musée des Beaux-Arts, Arras) geschaffen hatte.
067-Do.J. Feder in Braun, blau laviert, etwas rote Kreide, auf Bütten, mit bogenförmigem Abschluß. Ca. 15,6 x 28,6 cm. Mit restaurierten Fehlstellen im unteren Rand, oben links und rechts schräg beschnitten, insgesamt ewas stockfleckig.- Entwurf für eine Lünette.
028-Do.J. Feder in Braun, über Rötelskizze, leicht braun laviert, mit brauner Feder umrandet, auf Bütten mit Wasserzeichen: bekrönter Wappenschild mit Kreuz, gehalten von zwei stehenden Löwen, mit zwei angehängten Kreisen. 20:26,7 cm. Vergleichsliteratur: Hollstein 68.
216-Eo.J. 2 Blatt, weicher Bleistift, mit Deckweiß laviert, auf grünlichem Papier. Je ca. 27,9:16,8 bzw. 13,2 cm. Vermutlich in Venedig entstandene und sich an G.D. Tiepolo (1727-1804) anlehnende Entwürfe für zwei Wandmalereien. Der leicht bogenförmige Ausschnitt am rechten, bzw. am linken Rand weisen vermutlich darauf hin, daß es sich um Fresken rechts und links von einer bogenförmigen Öffnung (Tür?) handelt.
218-Do.J. Feder in Schwarz, grau laviert, auf Bütten, aufgezogen. 22,8:26,6 cm. - Mit Werkstattspuren.
042-Do.J. Feder in Braun, braun und grau laviert, mit brauner Feder umrandet, auf Bütten, auf Sammlungsuntersatz montiert. 11,1:10,5 cm. Vorzeichnung für eine Illustration, möglicherweise für die Bibel. Vergleichsliteratur: W. Bernt, Die niederländischen Zeichner des 17. Jahrhunderts. 2 Bände. München, 1958, Bd. II, Nr. 375 und 376 mit Abb.; Ausst. Katalog: Niederländische Zeichnungen vom 15. bis 19. Jahrhundert im Wallraf-Richartz-Museum Köln. Köln 1983, Nr. 172-178 mit Abb.
219-Do.J. Feder und Pinsel in Grau, an drei Seiten mit brauner Feder umrandet, auf Bütten. 26,5:19,6 cm. - Oben beschnitten. Vermutlich Vorzeichnung für eine Bibel-Illustration.
221-Do.J. Pinsel in Grau und rote Kreide, mit schwarzer Feder umrandet, auf Bütten. 31:19,4 cm.- Mit kleinen Läsuren im Rand. Vermutlich Vorzeichnung für eine Bibel-Illustration (Altes Testament).
220-Do.J. Pinsel in Grau und Braun und stellenweise rote Kreide, mit schwarzer Feder umrandet, auf Bütten mit Wasserzeichen: kleines Posthorn. 30,2:19,2 cm. - Mit kleinen Läsuren im Rand. Vermutlich Vorzeichnung für eine Bibel-Illustration (Altes Testament).
0585-Bo.J. Radierung 1792, nach Guido Reni (1575 - Bologna - 1642), auf Bütten mit Wasserzeichen. 62,2:41,8 cm. Literatur: Nagler Band VI, S. 501, 3. Mit gestochener Vignette und Beschriftung unter der Darstellung. Sehr guter Abdruck, Papier leicht angeschmutzt und fleckig.
217-Do.J. Pinsel in Braun, mit Deckweiß gehöht, über Stiftvorzeichnung, auf blauem Bütten. 21,3:16,5 cm. - Papier gebräunt.
0125-Bo.J. 2 Aquatintaradierungen in Braundruck, 1815, Darstellungen im Hochoval, mit 3zeiligem Text unter den Darstellungen, auf cremefarbenem Velin. Je ca. 24,5:18,6 cm. Nicht bei Nagler. - Mit Rändchen um die Plattenkanten, bei einem Blatt fehlt der obere Rand, im ganzen nicht ganz frisch.
201-Wo.J. Kupferstich in Punktiermanier, von F. Bartolozzi (1727-1815), auf Bütten. Darstellung im Hochoval. 34,8:26,3 cm. Published London 1783. Vor der Überarbeitung und vor A. Moltenos Adresse. - Sehr guter Abdruck, leicht vergilbt. Literatur: A. Calabi: Francesco Bartolozzi: Catalogue des Estampes d?après manuscripts de A. de Vesme. Mailand 1928, 701; Manners/Williamson, S. 227; Boerner 1979, 193 (Rotdruck).
566-Eo.J. Feder in Schwarz, Bleistift, reiche Deckweißhöhung, auf braunem festem Velin, verso bezeichnet ?gezeichnet v Strixner?. 17,7:12,4 cm.
061-Wo.J. Bleistift, auf festem chamoisfarbenem Velin, Mitte unten betitelt sowie rechts unten signiert, bezeichnet und datiert ?Amelie de Liebenstein / geb. 11 may 1813?. 38:28,5 cm. Insgesamt nicht ganz frisch. Fein gezeichnetes, lebendiges Bildnis, sicherlich nach einer Vorlage entstanden, das das Talent der Zeichnerin anschaulich dokumentiert.
040-Wo.J. Farbige und weiße Kreiden, über Bleistift, auf festem chamoisfarbenem Velin, rechts unten signiert und datiert ?M f. v. Gemmingen 1941.?. 37,2:29,8 cm. Insgesamt stockfleckig.
0412-Bo.J. Radierung nach dem eigenen Gemälde: ?pinx. & fec. af?, auf Velin. 22,4:25 cm. Provenienz: Sammlung Friedrich August II. von Sachsen, Lugt 971. Literatur: Stoll 10, II (von II), mit der Schrift unter der Darstellung. - Guter Abdruck, etwas vergilbt. Vielfigurige Szene aus dem Leben der Heiligen, der Ahnin des hessischen Fürstenhauses, zu deren Lebenszyklus wir zahlreiche Zeichnungen und drei Radierungen kennen. Ein Gemälde gleicher Thematik entstand im Winter 1834/35 und wurde von der Kurfürstin Auguste von Hessen gekauft (Stoll, S. 487). Die vorliegende Radierung stammt aus der Zeit kurz danach und zeigt ebenfalls das Thema in Anlehnung an die Darstellungsform des Marien-Todes.