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(ca. 31,5 x 23 cm). 2 S. (Fraktur). Original-Zeitung im kleinen Format, beidseitig bedruckt, mit Titel im oberen Bereich. Papier gebräunt und gefaltet, sonst wohlerhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Sehr interessante Zeitung aus den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs. Aus dem Inhalt: Sowjets bei Fehrbellin geworfen / Die Schicksalsfrage / Eine Stunde mit kampfbewährten Hitlerjungen / Dem "Stalin"-Panzer überlegen / Das Bollwerk der Sechzehnjährigen / Triumph der Beharrlichkeit. Die Zeitung für die Soldaten der Wehrmacht und weitere versuchte auch in der aussichtslosesten Situation - wenige Tage vor dem Suizid Hitlers und der folgenden Kapitulation - noch zu mobilisieren. Die Rede ist hier überall von Entschlossenheit zum Kampf und von vorgeblich neuen Erfolgen in der Abwehr des Feindes. Über solche tendenziösen Meldungen geht der Text "Die Schicksalsfrage" noch hinaus. Dieser berührt sehr gut den gesteigerten Fatalismus bei Teilen der hitlertreuen deutschen Bevölkerung in den letzten Kriegsmonaten. Es heißt hier: 'Die Sirenenklänge des Agitationsjuden, wie: "es würde schon nicht so schlimm werden", wenn Deutschland die Waffen niederlegte, oder: es handele sich ja nur um einen "Krieg gegen die Nazis", verfangen schon längst nicht mehr bei dem deutschen Volk Adolf Hitlers. Auf der anderen Seite ist man ja im Gegnerlager unvorsichtig genug gewesen, besonders im letzten Jahr, die Katze vorzeitig aus dem Sack zu lassen. Sie haben ja oft und zynisch offen genug in die Welt hinausposaunt, was sie mit uns, dem deutschen Volk, im Falle eines Sieges der Alliierten - lies Weltjuden - vorhaben. Angefangen mit den hysterischen Entmannungs- und Sterilisationsplänen des Juden Kaufmann aus Neuyork, über die bolschewistischen Sibiriendeportationspläne, bis zu den Absichten, aus Deutschland eine ewige Wüste zu machen [...]." Auch ein Zeugnis des propagandistischen Eifers bis zum letzten Moment ist der kleinere Schlusstext "Triumph der Beharrlichkeit". Hier wird eingangs auf ein Zitat Friedrichs den Großen im Siebenjährigen Krieg referiert: '"Deutschland befindet sich zur Stunde in einer furchtbaren Krisis. Mir ward die Aufgabe zuteil, ganz allein für seine Freiheiten, seine Rechte und seine Religion einzustehen [...]"'. Später heißt es dann: "Was für die preußische Geschichte gegolten hat, gilt heute für die des Großdeutschen Reiches. Auch damals stand der Feind tief im Land und verwüstete Städte und Dörfer, auch jener Krieg kostete Blut und Opfer, brachte Tränen und Verzweiflung. Ueber allem aber triumphierte schließlich eine durch nichts zu erschütternde Beharrlichkeit. So und nich' anders ist es auch heute! / Daran wollen wir denken / Danach wollen wir handeln!". Auf die Propaganda-Kompanie "Eichkater" geht die Zeitung "Frontnachrichten" der Kriegsjahre zuvor zurück. Hier handelt es sich um eine Zeitung der Kompanie aus den letzten Kriegstagen. Ob diese Zeitung in weiteren Ausgaben bis Kriegsende erschien scheint fraglich. Es handelt sich nach unseren Recherchen um eine mehr als seltene Publikation der letzten Kriegstage, welche auch in Archiven so gut wie unauffindbar scheint. Äußerst seltene Archivalie und historisches Dokument aus letzten Tagen des NS-Staats!
Librairie J. Terquem, 1928. In-folio en feuilles à feuilles sous portefeuille illustré à lacets. 41 pages pour le texte de Pierre Mac Orlan. Texte en français avec traduction anglaise. Lettrines rouges, dessins en bandeaux et dans le texte + 21 eaux fortes de Chas Laborde sous serpentes en deux états, couleurs et noir et blanc. Tirage limité à 121 exemplaires, celui-ci un des 100 exemplaires sur Vélin de Rives à la forme et portant le N° 22. Quelques rousseurs pales, infimes frottements au portefeuille. On joint : 16 eaux-fortes de Chas Laborde tirées de Rues et Visages de Berlin, 1925 : Piscine (en deux états couleurs - noir et blanc). Naturisme en noir et blanc. La Plage (en deux états couleurs - noir et blanc). Scène de rue, en couleurs. Autre Scène de rue ( 2 en couleurs dont une sur japon). "Boulevards" en couleurs sur vergé d'arches. "Unter den Linden". "Sous les tilleuls" en couleurs sur vergé d'arches . "Opernhaus"-"L'entracte" en couleurs. Fanfare (2 en couleurs dont une sur japon). "La courbette" en couleurs. Scène de danse au cabaret en noir et blanc sur vergé d'arches. Autre Scène de rue en couleurs sur vergé d'arches. Totalisant ainsi 58 eaux fortes de Chas Laborde. Bel ensemble, peu courant et en bon état.
Die vollständige Folge der Vorderasiatischen Schriftdenkmäler. Komplett heute nicht mehr auffindbar.
(ca. 29,5 x 21 cm). 2 S. Original-Brief auf gelbem Papier, maschinengeschrieben, mit Datierung und handschriftlicher Signatur. Papier wurde gefaltet, gut erhalten. Der Brief des Schriftstellers Ernst Jünger richtet sich an den für die alte Bundesrepublik bedeutenden Verleger Wolf Jobst Siedler. Siedler war seit Anfang der 1960er Jahre als konservativ-kritischer Journalist, Essayist und Verleger in Westberlin tätig. Insbesondere seine verlegerische Tätigkeit im Siedler Verlag machte ihn für viele Menschen in der BRD zu einem bedeutenden Zeitgenossen. Im Januar 1986 feierte Siedler seinen 60. Geburtstag, mit Würdigungen in allen wichtigen Medien der westdeutschen Öffentlichkeit. Der Brief wurde von Jünger im Umfeld dieses Jubiläums verfasst, geht jedoch ganz deutlich darüber hinaus. Das Schreiben vom 15. Januar 1986 (maschinengeschrieben und handsigniert) umfasst etwa eineinhalb dicht befüllte A4-Seiten (insgesamt 40 Zeilen). Es trägt im Briefkopf Name und Anschrift des Verfassers (D-7945 Langenenslingen 1, Wilflingen). Jünger schrieb dem deutlich jüngeren Freund einen überaus persönlichen Brief zu dessen Geburtstag. Statt seinen Brief mit Glückwünschen zu beginnen schreibt er zum Jubiläum Siedlers über das Altern: "Wie die Zeit vergeht - das spüre ich weniger am eigenen Altern, als durch die Jubiläen der Freunde und Gefährten, besonders, wenn ich sie schon in ihrer Jugend gekannt habe. Sie behalten diese Jugend in meiner Vorstellung." In den folgenden zwei Absätzen erinnert Jünger den Grund ihrer ersten Begegnung. Jüngers Sohn Ernst war mit dem späteren Verleger Wolf Jobst Siedler inhaftiert worden. Jünger schreibt: "Damals, am 12. Februar 1944, erreichte mich in Paris ein nächtlicher Anruf des Kaplans Ronneberger: mein Sohn Ernst sei wegen aufrührerischer Reden im Gefängnis Wilhelmshaven, zusammen mit einem jungen Kameraden - dieser Freund und Kamerad waren Sie. [...] Daß es uns damals mit gutem Beistand gelungen ist, das Ärgste von Ihnen beiden abzuwenden, wurde mir erst allmählich und nach vielen Jahren bewußt. Daß Ernstel dennoch heute unter den Gratulanten fehlt, bleibt Ihnen wie mir ein nicht heilender Verlust." Später formuliert Jünger einiges Lob für den Verleger, wenn er schreibt: "Ein großer Geburtstag, soweit er über das Familiäre hinausreicht, setzt voraus, daß sich der Jubiliar einen Namen gemacht hat, und das ist Ihnen geglückt. Für ihren guten Stern spricht, daß ihr väterliches Haus inmitten des Unheils, während dessen ich zum ersten Male in ihm weilte, unzerstört geblieben ist, Das hat mich gerührt, als ich es im vorigen Jahre nach so langer Zeit wieder betrat." Auch seine Verehrung für die schriftstellerische Leistung Siedlers hat Jünger im Brief über Umwege formuliert. Er schrieb an den einunddreißig Jahre jüngeren Freund: "Ich sollte nun meinen Dank auch als Leser begründen, doch der Rahmen eines Geburtstagsbriefes ist begrenzt. Desgleichen will ich, da ich der Angesprochene war, mich auf Dank beschränken für die bisherige Krönung unserer Freundschaft: Ihre Laudatio anläßlich der Verleihung des Goethe-Preises an mich in der Frankfurter Paulskirche. Das war keine leichte Aufgabe [...]". Ernst Jünger und der Verleger Wolf Jobst Siedler waren auch über gemeinsame Buchprojekte (Bäume. Essays, Gedichte und Bilder / Propyläen 1977) hinaus einander verbunden. Der junge Siedler war ein Freund des Sohnes von Ernst Jünger ("Ernstel", siehe Brief). Dieser starb im späteren Kriegsverlauf mit gerade erst 17-18 Jahren. Der spätere Verleger Siedler war also seit den 1940er Jahren der ganzen Familie Jünger verbunden und lebende Verbindung zum gefallenen Sohn. Sehr persönlicher und gehaltvoller Brief des Schriftstellers Ernst Jünger an den Freund und Verleger Wolf Jobst Siedler!
2 Bände. (ca. 30,3 x 22,3 cm). je ca. 800 S. (Seiten nicht eingehend kollationiert). Schlichter Halbleinen-Einband der Zeit. Ehemalige Archivexemplare mit deutlichen Alters- und Gebrauchsspuren. Historische Berichte aus der Geschichte Preußens und Berlins.- - - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) / ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)
(ca. 24 x 16 cm). (Frontispiz), 49, (1) S. Original-Karton mit dekoriertem Deckeltitel. (= Veröffentlichungen des Kunstarchivs, Nr.5). Kleiner Fleck auf hinterem Deckel, sonst tadellos erhalten. Vorwort von Carl EINSTEIN (Raabe 65,16), Verzeichnis mit Kurzbeschreibung der Exponate, 29 ganzseitigen Abbildungen nach Schwarzweiß-Fotografien. Aus dem Vorwort: "Die Skulpturen der Flechtheimschen Sammlung entstammen den früheren deutschen Kolonien, dem Bismarck-Archipel - nämlich Deutsch-Neu-Guinea, Neu-Pommern, (Neu-Britannien), Neu-Mecklenburg (Neu-Irland) und Neu-Hannover."
[8]-255p. Black and white photographic plates. "A dramatic and moving account by an ordinary German housewife of everyday life in wartime Berlin. Three years of devastating Allied air attacks and mounting German defeats in the field are seen through the eyes of a woman, fearful for her family, her mother-in-law in Hamburg and her brother on the Russian front. The siege of Berlin is remembered by a woman whose brother was killed in the city's defence; the harsh realities of defeat and occupation are made vivid and unforgettable by someone whose home was turned into a soldiers' billet, whose husband was shot by the Russian invaders. [This book] is at once a remarkable evocation of the changing face of a city at war and a powerful indictment of the folly and stupidity of war." - dust jacket. Unmarked with average wear. Binding sound. Moderate foxing to edges. A quality example of the first edition. Kehr & Langmaid 4668. Madden p.362. Book
Maßstab 1 : 20.000. (Mappe: ca. 33,5 x 21,6 cm) / (Plan: ca. 84 x 112,50 cm). Mappe mit 1 Plan. Grüne Leinenmappe der Zeit mit handschriftlicher Deckelbeschriftung auf montiertem Schildchen und dem ausfaltbaren mehrfarbigen Plan im Inneren. Mappe leicht berieben, innen mehrere alte Archiv- Stempel, Plan auf Leinen montiert, mehrfach gefaltet. Auch an den Faltlinien noch gut erhalten, Farben mit Frische und Intensität. Altersentsprechend sehr guter Zustand. Der Bauzonenplan aus dem Jahr 1925 entstand infolge des sogenannten Groß-Berlin Gesetzes (1920) und der damit einhergehenden neuen Baugesetzgebung und Stadtplanung. Der Plan unterteilte die Gebiete der Stadt in Zonen von unterschiedlich zulässiger Bautätigkeit. Diese Planung wurde erst durch die Bautätigkeit der nationalsozialistischen Regierung sowie später durch Kapitulation und Stadtteilung nach 1945 abgelöst. Hier liegt der Plan für den Stadtbereich Nordost (Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Weissensee, Lichtenberg, Hohenschönhausen, Marzahn und umliegende Gebiete) vor. Der Plan ist noch überaus gut erhalten, auch die Farben der separierten Bauzonen wirken frisch und intensiv. Der ausgefaltete Plan hat ein Maß von 84 x 112,50 cm auf belastbarem Leinenhintergrund. Er wurde zeitgenössisch in einer handschriftlich beschrifteten Leinenmappe montiert und ist leichterhand auf volle Größe ausfaltbar. Mappe und Plan tragen im Inneren kleine Stempel einer Berliner Institution der Zwischenkriegszeit, deren Existenz durch NS-Regime, später Besatzung und Teilung des Landes beendet wurde. Diese Einrichtung war es auch, die den Plan nach Erscheinen einbinden ließ, was den sehr guten Zustand erklärt. Äußerst seltener Plan aus der Zwischenkriegszeit in hervorragendem Zustand! - - - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) / ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)
Gr. 4°. (35,1 x 28,4 cm). VIII, 150 S., 100 Tafeln. Original-Leinen mit goldgeprägtem Rücken- und Deckeltitel. Einband und Schnitt vereinzelt leicht fleckig. Rücken an den Kapitalen mit leichtem Abrieb, sonst wohlerhalten. Altersentsprechend guter bis sehr guter Zustand. Der großformatige Band enthält zahlreiche Textteile über die Eisengießereien in Oberschlesien, die Gleiwitzer Hütte, den Berliner Eisenkunstguß und vieles mehr. Ein anschließender Tafelteil aus 100 Tafeln beinhaltet zahlreiche Abbildungen (schwarz/weiss) von Medaillen, Porträts und größeren bildhauerischen Werken. Die Tafeln enthalten teils ganzseitige Abbildungen, teils sind bis zu 6-7 kleinere Abbildungen auf einer Tafel. - - - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)
(Blattgröße: ca. 21,1 x 14,9 cm). 1 Blatt. Original-Aquarell mit Datierung und Signatur am unteren Bildrand (Bleistift). Blatt war auf einen Hintergrund montiert. Leichte Spuren dieser Montage auf der Rückseite, sonst wohlerhalten. Dieses farbige Aquarell auf Papier im Blattformat wurde am unteren Bildrand vom Maler Hermann Bachmann handschriftlich datiert (014/61) und signiert. Ein Unikat des Hallenser und späteren Westberliner Malers!
(Blattgröße: ca. 21,1 x 14,9 cm). 1 Blatt. Original-Aquarell mit Datierung und Signatur am unteren Bildrand (Bleistift). Blatt war auf einen Hintergrund montiert. Leichte Spuren dieser Montage auf der Rückseite, sonst wohlerhalten. Dieses farbige Aquarell auf Papier im Blattformat wurde am unteren Bildrand vom Maler Hermann Bachmann handschriftlich datiert (041/61) und signiert. Ein Unikat des Hallenser und späteren Westberliner Malers!
(Blattgröße: ca. 21,1 x 14,9 cm). 1 Blatt. Original-Aquarell mit Datierung und Signatur am unteren Bildrand (Bleistift). Blatt war auf einen Hintergrund montiert. Leichte Spuren dieser Montage auf der Rückseite, sonst wohlerhalten. Dieses farbige Aquarell auf Papier im Blattformat wurde am unteren Bildrand vom Maler Hermann Bachmann handschriftlich datiert (138/62) und signiert. Ein Unikat des Hallenser und späteren Westberliner Malers!
Gr.8°. unpaginiert. Modifizierter Original Leitz-Ordner mit montiertem schwarzem Schmirgelpapier als Deckel und Deckeltitel mit aufgesprühter silberbronzener Schablonenschrift. Einband angestaubt, Schablonenschrift auf dem vorderen Deckel unterschiedlich oxydiert, Deckblatt und beiliegende Objekte etwas angestaubt, einige Seiten etwas gegilbt, sonst gut erhalten. Der Ausstellungskatalog erschien in einer limitierten Auflage von 100 Stück. Er enthält die Einladung zur Ausstellungseröffnung am 18. Mai 1978, einen einführenden Text von Lucie Schauer, 4 O-Photokopien nach sw Photographien, Kurzvita der Künstler, mehrere Tafeln mit Abbildungen von Kunstobjekten nach sw Photographien sowie 3 Original-Kunstobjekte. Peter Herbrich: 1 Metallplatte 20,5 x 14,5 cm mit 5 untereinander angeordneten Lüftungsschlitzen und eingestanzen Initialen des Künstlers und der Nummer 100/37. Eine ergänzende Arbeit befindet sich hinter beschriebenem Objekt. Sie besteht aus einer 14,5 x 20,5 cm großen matt durchsichtigen Folie, auf die die Photographie eines Neugeborenen kopiert wurde. Dahinter, als Unterlage, befindet sich eine Lage Wellpappe, deren Oberseite schwarz bemalt und mit den Initialen des Künstlers sowie der Zahl 87 in Schablonenschrift versehen wurde. Rainer Mang: Schwarzes mehrlagiges Gummi-Transportband-Anschnitt 14,8 x 20,8 cm mit einem stilisierten Andreas-Kreuz, dessen einer Schenkel aus der ersten Lage des Transportbandes ausgeschnitten, der andere -aus einem Heftpflaster bestehend- aufgeklebt wurde. Das Objekt ist auf der Vorderseite am unteren Rand handschriftlich vom Künstler signiert und mit der Jahreszahl 78 versehen. Hansi Sprenger: Ein Stück lasierte Hartfaserplatte von 15 x 21 cm mit mittels 4 Schrauben aufmontiertem Stück grünem Kunstrasen (ca. 10,5 x 8 cm), dessen eine Hälfte mit einem Stück Dachpappe bedeckt ist. Oberhalb und unterhalb dieses Stückes Kunstrasen wurde ein je ca. 1 cm breiter Streifen schwarz-gelbes Klebeband angebracht. Der obere Streifen schließt ein gelbes Segment in 2 schwarze ein, der untere ein schwarzes in 2 gelbe Segmente. Im unteren Teil des Objektes steht in Schablonenschrift die Zahl 87/100. Die 4 Schrauben liegen jeweils auf einer kleinen Unterlegscheibe und kragen auf der Rückseite - mit je einer Mutter versehen - ca. 0,5 cm aus dem Objekt aus. Das Objekt wurde auf der Rückseite vom Künstler handschriftlich signiert und mit der Jahreszahl 78 versehen. Eine ergänzende Arbeit von Sprenger befindet sich auf der Rückseite der Trennpappe. Es handelt sich um ein ca. 9,5 x 8 cm großes Rechteck Silbermetallic-Farbe, in dem sich eine montierte Photokopie eines Poträts des Künstlers befindet. Im unteren Teil des Rechteckes wurde der hs. Schriftzug "für Renée" in die Farbe geritzt. Sämtliche Papp- und Papierseiten sowie alle Kunstobjekte in diesem eigenwilligen Katalog sind im Original-Ordner eingeheftet, haben also alle je 2 Heftlöcher an entsprechender Stelle und sind einzeln entnehmbar. - Dabei: Einladung auf mehrfach gefaltetem Packpapier (ca.59 x 83 cm). Beidseitig bedruckt. Einladung und Informationen zu den Künstlern, sowie Plakat zur Ausstellung.
Verschiedene Formate. ca. 20 S. Original-Briefe und Karten, maschinen- und handgeschrieben, mit Datierungen und handschriftlichen Signaturen. Gut erhalten. Das Konvolut enthält insgesamt siebzehn zumeist längere Schreiben von westdeutschen Autoren, Wissenschaftlern und Politikern an den für die alte Bundesrepublik bedeutenden Verleger Wolf Jobst Siedler. Siedler war seit Anfang der 1960er Jahre als konservativ-kritischer Journalist, Essayist und Verleger in Westberlin tätig. Insbesondere seine verlegerische Tätigkeit im Siedler Verlag machte ihn für viele Menschen in der BRD zu einem bedeutenden Zeitgenossen. Im Januar 1986 feierte Siedler seinen 60. Geburtstag, mit Würdigungen in allen wichtigen Medien der westdeutschen Öffentlichkeit. Das vorliegende Konvolut umfasst längere Briefe an ihn, die weit über Siedlers Jubiläum hinausreichen. Enthalten sind Schreiben von Jürgen Kocka, Peter Steinbach, Julius H. Schoeps, Willibald Sauerländer (Kunsthistoriker), Harald Keller, Hermann Funke (Altphilologe), Josef Fleckenstein (Historiker), Alfred Heuß, Bruno Heck (Politiker), Wilhelm Hankel (Ökonom), Julius Hackethal (Autor/Mediziner), N. Luise Hackelsberger, Hermann Graf von Arnim (Historiker), Helmut Appel (Physiker), Christian Zinsser, Marie Hed Kaulhausen, Ursula von Krosigk. Die Schreiben umfassen meist eine Seite, teils auch 2 Seiten. Sie gehen über den Anlaß des Jubiläums weit hinaus, hier wird genaue Dankbarkeit für Siedlers inhaltliche Impulse in die bundesdeutsche Öffentlichkeit ausgesprochen. Auch gemachte Erfahrung (etwa im Weltkrieg) wird von den teils auch älteren Autoren und Wissenschaftlern zum Gegenstand gemacht. So wünschte der Historiker Jürgen Kocka ganz erwartbar "viel Erfolg für die Fortsetzung ihrer Arbeit" und ergänzte interessanterweise mit: "Die beobachtet man ja als interessierter Zeitgenosse und Historiker mit großer Spannung, darüberhinaus und trotz mancher Perspektivendifferenz, mit gewisser Bewunderung." Der Politikwissenschaftler Peter Steinbach schrieb unter anderem: "Ich persönlich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir einmal Einzelheiten aus ihrem Kampf gegen das NS-Regime erzählten, denn dies würde mir bei der Gestaltung des Raumes Jugendwiderstand im Bendlerblock helfen." Steinbach schließt seinen Brief mit den Worten: "Wir sind alle von Ihnen angeregt - ich denke, es ist ihr Werk, wenn sich "Siedlerianer" erkennen, schätzen, helfen." Der Historiker Julius H. Schoeps schrieb unter anderem: "Ich erinnere mich noch recht gut an die Monate als ich während der Semesterferien bei Ihnen im Propyläen Verlag volontierte. Seit damals hat mich die Verlagsarbeit nicht mehr losgelassen...". An späterer Stelle heißt es: "Meiner Meinung nach haben Sie als einer der wenigen nach 1945 wirklich Verlagsgeschichte gemacht." Der mehr als eine Generation ältere Harald Keller (Kunsthistoriker) schrieb in seinem Brief resumierend: "Als ich Sie kennen lernte, fragte ich mich, ob Sie wohl genug Ellenbogen hätten, ob Sie nicht zu musisch-weich fürs Haus Springer seien. Sieht man jetzt Photos von Ihnen oder gar Sie selbst, so hat man die Sorge nicht mehr, Ihr Gesicht ist hart geworden." Der nationalkonservative Historiker Alfred Heuß, der sich vehement gegen ein Totalverdikt der deutschen Geschichte nach 1945 stemmte und für die Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Geschichte eintrat, formulierte: "... denn die Wünsche, die man Ihrer Person zu erkennen gibt, gelten zugleich einer uns beiden gemeinsamen Sache. Möchte doch das, was Sie vor sechs Jahren so überaus mutig begannen, weiterhin so glücklich wachsen [...]. Bei dem desolaten Geisteszustand des deutschen Volkes liegt da eine gewaltige Aufgabe auf dem Weg." Im Briefe-Konvolut ist auch ein Schreiben von Luise Hackelsberger, Tochter von Werner Bergengruen, die hier genauer auf ein Manuskript ihres Vaters eingeht und es Siedler anbietet. Christian Zinsser, als deutscher Diplomat ab 1945 mehr als zehn Jahre in sowjetischer Haft, kommt eingehend auf seine Erfahrungen zu sprechen. Ursula von Krosigk schließt ihren Brief mit der Bemerkung: "Wie schön, dass die Hassel Tagebücher wieder neu bei Ihnen herauskommen. Ich habe ihn so gut gekannt, er mir immer viel erzählt, kurz nach 20. Juli habe ich ihn noch einmal gesehen." Hier wird deutlich welche Menschen dem Verleger geistig nahestanden. Es ist nur recht, hierbei von einer konservativen Elite der alten Bundesrepublik zu sprechen. Sehr interessantes Konvolut (Unikat) mit Einblicken in die Geschichte eines Verlegers und die der alten BRD! - - - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) / ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)
cm 89x45 (vert.). colored pochoir print. Litografia colorata con la tecnica del pochoir. Hubert Latham (1883-1912), pioniere dell’aviazione francese, compì con l’Antoinette il primo volo sopra Berlino. Leggermente brunito al margine inferiore con l’iscrizione.
1st edition. Original boards. 8vo. 171 pages, 22 cm. In English. The first English Biography of Moses Mendelssohn, founder of the Jewish Enlightenment or Haskalah [See S. Feiner, "Moses Mendelssohn: The First English Biography and Translations in: Journal of the History of Philosophy (2004) pp. 112-13]. Moses Samuel (London, 1795Liverpool, 1860) was a clockmaker, translator of Hebrew works and writer. SUBJECTS: Christianity and other religions Judaism. Light wear to boards. Otherwise Very Good Condition. A beautiful copy. (RAB-65-5-RBDEL)
From the estate of Karl Gerhard, NSDAP member and leader of Deutscher Bund Canada. A strongly Nazi-centric photographic exaltation of Berlin in the lead-up to the 1936 Olympics. 126 pages. Text in German, English, French and Spanish. Profusely illustrated with reproductions of black and white photos, many featuring Hitler, his lieutenants, and their adoring public. "May all foreign visitors to this city, in the rhythm of her life, in the tempo of her work, and in the enthusiasm with which she devotes herself to Adolf Hitler and his idea, catch a breath of the spirit with which the new Germany is inspired." - from Foreword by Reichsminister Dr. J. Goebbels. "The capital of the Reich... is the pulsating heart whose every beat fulfils the will of Adolf Hitler in the closest union with the nation and its work." - Ministerprasident Hermann Goring, page 19. Unmarked with average wear. Front cover secured with clear tape. Binding intact. A sound copy of this fascinating visual work. Book
Very Good Armenian Original fine red cloth bdg. with decorative gilt on board. Spine is repaired masterfully. Large roy. 8vo. (25 x 18 cm). In Armenian. [24], 429 p., 1 folded Armenian map of Turkey (map size: 24x33 cm), 29 unnumbered full-page b/w plates (one is folded). Armenian Golgotha is a memoir written by Grigoris Balakian about his eyewitness account of the Armenian Events. The memoir was released in two volumes. Volume 1, about his life prior to and during the Armenian Deportation, was released in 1922. Volume 2, about his life as a fugitive after the Deportation, was released in 1959. Originally published in Armenian, the memoir was later published in various languages including an English translation by Peter Balakian, Balakian's great-nephew, with Aris Sevag. Grigoris Balakian [or, Palakean, Palakian, Balakean], was a bishop of the Armenian Apostolic Church, in addition to being a survivor and memoirist of the Armenian Events in the Ottoman Empire. Grigoris Balakian was born in Tokat in the Ottoman Empire and graduated from the Sanasarian College in Erzurum. He had been studying architecture in Germany for two years and got a degree in civil engineering. He became a celibate priest ordained under the monastic name Grigoris Balakian. On 24 April 1915, he was among the group of 250 leading Armenian figures of Constantinople who were arrested and deported. One group was deported to Ayas. Balakian was deported to Çankiri, north-east of Ankara with the rest of the 190 other deportees from the capital. Only 16 of them would survive. He marched with 48 deportees from Çankiri in the direction of Deir Al-Zor in the Syrian desert. On the way, Balakian won the confidence of captain of constabulary Shukri Bey and learned about the Ottoman government's plan to exterminate the whole Armenian population. Balakian was able to flee toward Islahie. He joined a group of workers on the Bagdad-railway where Turkish deserters did forced labor alongside Armenian refugees. While Armenian workers between Marash and Bartche were being slain, Balakian fled to another construction site on the Bagdad railway. He was helped by German engineers and finally succeeded - disguised as Herr Bernstein - in escaping from Constantinople to Paris. At the 1921 trial in Berlin against Soghomon Tehlirian, the murderer of Talât Pasha, Balakian appeared as a witness for the defendant together with Johannes Lepsius. Soghomon Tehlirian was ultimately acquitted. Balakian became prelate of Manchester, London, and finally bishop of Marseille. Two churches were built under his guidance in Marseille and Nice (St. Mary, 1928) as well as a number of chapels and schools. He died in Marseille. Balakian is the granduncle of Anna Balakian, an expert on symbolism and surrealism who chaired New York University's Department of Comparative Literature, and the great-granduncle of Peter Balakian, an Armenian-American writer and winner of the 2016 Pulitzer Prize for Poetry. Balakian's memoirs in Armenian Golgotha are an important eyewitness account of the Armenian Events. He describes his experiences during the deportation. Balakian was one of the few surviving leaders of the Armenian community who gave an account of the deportation. Komitas (Gomitas) Vartapet belonged to the same group of detainees as Balakian. His information about the traumatization of the famous composer and founder of modern Armenian classical music is of eminent importance. OCLC: 1137218025. First Armenian Edition. Rare.
Verschiedene Formate. ca. 35 S. Original-Briefe und Karten, maschinen- und handgeschrieben, mit Datierungen und handschriftlichen Signaturen. Gut erhalten. Das Konvolut enthält insgesamt 21 Schreiben aus Politik, Wirtschaft und Kultur des damaligen West-Berlins an den für die alte Bundesrepublik bedeutenden Verleger Wolf Jobst Siedler. Siedler war seit Anfang der 1960er Jahre als konservativ-kritischer Journalist, Essayist und Verleger in Westberlin tätig. Insbesondere seine verlegerische Tätigkeit im Siedler Verlag machte ihn für viele Menschen in der BRD zu einem bedeutenden Zeitgenossen. Im Januar 1986 feierte der Verleger seinen 60. Geburtstag, mit Würdigungen in allen wichtigen Medien der westdeutschen Öffentlichkeit. Das vorliegende Konvolut umfasst längere Briefe und Karten an den Verleger, einschlägig aus Politik, Wirtschaft und Kultur West-Berlins. Enthalten sind Schreiben von Jürgen Klemann (Bezirksbürgermeister Zehlendorf), Elmar Pieroth, Peter Lorenz, Walter Momper, Volker Hassemer, Shepard Stone, Ernst Cramer, John C. Kornblum, Walter Rasch, Hubertus Moser (Vorsitzender Sparkasse West-Berlin), Bernd Schultz, Dieter Sauberzweig (Dt. Institut für Urbanistik), Peter Raue (Anwalt/Kunstsammler), Klaus Bölling, Peter Bloch (Kunsthistoriker), Georg Heinrichs (Architekt), Horst Elfe, Ulrich Eckhardt (Berliner Festspiele), Dieter Brusberg sowie eines Verwandten des Verlegers. Die Schreiben umfassen meist eine Seite, teils auch 2-3 Seiten. Sie gehen über den Anlaß des Jubiläums deutlich hinaus, hier werden private und berufliche Verbindungen ersichtlich. Auch die tiefe Verehrung, die der Verleger in (nicht nur) konservativen Milieus der alten BRD erfuhr wird hier erkennbar. Schon Peter Lorenz (CDU) schrieb dankerfüllt: "Ich hoffe insbesondere, daß ihr Verlag wächst und gedeiht und daß damit Berlin wieder ein Stück mehr an geistiger Ausstrahlungskraft zurückgewinnt. Seien Sie bedankt für alles, was Sie für unser Land und für unsere gemeinsame Heimatstadt Berlin getan haben." Shepard Stone (Leiter des Aspen-Instituts) konnte sich für die große Feier (Ägyptisches Museum) nur entschuldigen, er schrieb: "Hoffentlich wirst du mir, zum Zweck der deutsch-amerikanischen Beziehungen, verzeihen. Dein treuer Shep". Auch der amerikanische Gesandte John C. Kornblum richtete einige persönliche Zeilen an Siedler. Auch Ernst Cramer, der als CIA-Offizier nach Deutschland zurückkam und hohe Funktionen im Springer-Verlag ausübte, schrieb über den traditionellen jüdischen Glückwunsch "Bis 120" und schloß seinen Brief angesichts des 60. Geburtstags mit den Zeilen: "Meine guten Wünsche gelten nun der zweiten Halbzeit: mindestens ebenso viele Tore wie in der ersten, aber bitte keine Eigentore mehr." Bernd Schultz (Grisebach) bezeichnete Siedler als "unersetzbar für unsere Stadt". Klaus Bölling (Publizist/Regierungssprecher) schrieb: "Es ist gut, dass es einen Mann, wie Sie einer sind, in unserer Vaterstadt gibt, einen, der sich mit Geist und Verve gegen die Kolonnen der Kleingeister zur Wehr setzt [...]". Der vormalige Offizier und Berliner IHK-Präsident Horst Elfe telegraphierte nur kurz: "herzliches glueckauf zum 60. geburtstag dank fuer geistige arbeit in berlin fuer deutschland. ihr horst elfe". Herausragend ist sicherlich die Karte eines Siedler-Verwandten, welcher eine Fotografie (nach einer Daguerrotypie) beigefügt wurde. Hier sind gemeinsame Ahnen zu sehen, was auch auf der Rückseite vermerkt wurde (Dr. phil Leonhard Friedrich Adolf Wilhelm Jobst Siedler, 1806-1870). Sehr interessantes Konvolut (Unikat) mit Einblicken in die Geschichte eines Verlegers und seiner vielfältigen Verehrer in der einstigen West-Berliner Elite! - - - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) / ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)
(ca. 30,3 x 22,3 cm). ca. 800 S. (Seiten nicht eingehend kollationiert). Schlichter Halbleinen-Einband der Zeit. Ehemalige Archivexemplare mit deutlichen Alters- und Gebrauchsspuren. Historische Berichte aus der Geschichte Preußens und Berlins.- - - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) / ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)
Verschiedene Formate. ca. 40 S. Original-Briefe und Karten, maschinen- und handgeschrieben, mit Datierungen und handschriftlichen Signaturen. Gut erhalten. Das Konvolut enthält insgesamt 26 Schreiben von deutschen Verlegern an den für die alte Bundesrepublik bedeutenden Verleger Wolf Jobst Siedler. Siedler war seit Anfang der 1960er Jahre als konservativ-kritischer Journalist, Essayist und Verleger in Westberlin tätig. Insbesondere seine verlegerische Tätigkeit im Siedler Verlag machte ihn für viele Menschen in der BRD zu einem bedeutenden Zeitgenossen. Im Januar 1986 feierte Siedler seinen 60. Geburtstag, mit Würdigungen in allen wichtigen Medien der westdeutschen Öffentlichkeit. Das vorliegende Konvolut umfasst längere Briefe und Telegramme an ihn, einschlägig von Verlegern aus der BRD und teils auch der DDR. Enthalten sind Schreiben von Dietrich Rusche (Frankfurter Societätsverlag), Horst Meyer (Arani-Verlag), Edgar Kull (Anwalt für Zeitungsverlage), Horst Wandrey (Henschel), Gerd Schulte-Hillen (Vorstandsvorsitzender Gruner + Jahr), Ulrich Ott (Literaturarchiv Marbach), Siglinde Krumme (Krumme Verlag), Rose Meerwein (Gracklauer Verlag/Agentur), Ernst Leonhard (Dt. Buch-Gemeinschaft), Klaus Piper, Siegfried Unseld, Michael Naumann, Liz und Reinhard Mohn, Michael Krüger (Akzente), Ernst Klett, Bodo Harenberg (Harenberg Verlag), Günther Geisler (Bücherbund), Heinz Friedrich, Gert Frederking (Franz Schneider Verlag), Herbert Fleissner, Renate Federhen-Roske, Hubert Burda, Nicolaische Verlags-Buchhandlung, Manfred Beltz-Rübelmann (Beltz Verlag), Jürgen Baumgarten (Junius), Akademie-Verlag (DDR). Die Schreiben umfassen meist eine Seite, teils auch 2 Seiten. Sie gehen über den Anlaß des Jubiläums deutlich hinaus, hier werden private und berufliche Bindungen zu den Kollegen erkennbar. Teils sind auch Details des Verlagsgeschäfts Gegenstand der Schreiben. So schrieb Klaus Piper an den Kollegen: "Möge ihre eindrucksvolle verlegerische Arbeit auch in Zukunft durch viele Erfolge bestätigt werden!". Siegfried Unseld telegraphierte: "ihr neidvoll weil nur bewusst moderne literatur verlegender und sie ungeachtet meiner erschoepfungsphase hochschaetzender verlegerkollege siegfried unseld". Michael Naumann (Rowohlt) schrieb: "Als bisweilen durchaus neidischer Bewunderer ihrer verlegerischen Arbeit, aber auch als faszinierter Leser ihrer Essays wünsche ich Ihnen zum 60. Geburtstag nur alles erdenklich Gute [...]. Ihre doch eher melancholischen Bemerkungen in Berlin anläßlich des Gesprächs über "Kunstvermittlung" teile ich nicht: Daß Cotta mit 23 Jahren einen Verlag eröffnete, machte ihn ja nicht zu dem Großen, der er geworden ist, sondern daß er ihn mit 60 noch führte." Herbert Fleissner (Langen Müller) ging in seinem Brief auf einzelne Texte Siedlers ein: "Beginnend mit ihren Behauptungen bei Herbig, welche in der damaligen geistes-politischen Situation eine mutige Tat waren, haben Sie vor allem mit der "Gemordeten Stadt" ein Zeichen gesetzt, das heute immer noch Beachtung findet. Wenn es Ihnen recht ist, machen wir von diesem Buch eine Neuauflage, weil ja die Problematik nach wie vor besteht." Renate Federhen-Roske von Bertelsmann formulierte: "Ich verstehe, daß Sie lieber in der Kaiser- oder Weimarer-Zeit gelebt hätten. Wir aber freuen uns, daß Sie heute leben [...]". Auch Jürgen Baumgarten vom Junius Verlag gratulierte dem Kollegen in ähnlicher Richtung: "Obwohl ich vermute, daß Sie schon ein oder zwei Bücher besitzen, lege ich Ihnen einen Photo-Band von Junius bei, der in jener Epoche handelt, die Ihnen lieber ist als die heutige." Beachtlich sind sicherlich auch die Schreiben von Henschel- und Akademie-Verlag in Ost-Berlin an einen damals immerhin als konservativ geltenden westdeutschen Verleger. Insbesondere Kurt Zeisler und Bernhard Tesche vom Akademie-Verlag kommen in ihrem Schreiben direkt auf die "angenehmen und guten Erfahrungen bei der Arbeit am 'Bismarck'" zu sprechen. Sehr interessantes Konvolut (Unikat) mit Einblicken in die Geschichte eines Verlegers und seiner Wahrnehmung durch die Verleger-Elite der alten BRD! - - - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) / ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)
Verschiedene Formate. ca. 120 S. Original-Briefe und Karten, weitgehend handschriftlich beschrieben, teils telegrammartig, mit Datierungen und Signaturen. Gut erhalten. Das umfangreiche Konvolut enthält etwa 120-150 Schreiben an den für die alte Bundesrepublik bedeutenden Verleger Wolf Jobst Siedler. Siedler war seit Anfang der 1960er Jahre als konservativ-kritischer Journalist, Essayist und Verleger in Westberlin tätig. Insbesondere seine verlegerische Tätigkeit im Siedler Verlag machte ihn für viele Menschen in der BRD zu einem bedeutenden Zeitgenossen. Im Januar 1986 feierte der Verleger seinen 60. Geburtstag, mit Würdigungen in allen wichtigen Medien der westdeutschen Öffentlichkeit. Das vorliegende Konvolut umfasst längere und kürzere Briefe, Grußkarten, Telegramme und Postkarten an den Verleger. Enthalten sind Schreiben von Freunden und Bekannten, von Persönlichkeiten aus der West-Berliner Prominenz, Rundfunk- und Fernsehanstalten, zahlreichen Zeitungs- und Verlagsabteilungen, von Eliten aus Kultur und Wirtschaft, Wissenschaftlern und Künstlern, sowie aus der bundesdeutschen und der damaligen (West)-Berliner Politik. Unter den Gratulanten sind zahlreiche bekannte Namen wie Peter Scholl-Latour, Walter Leisler-Kiep, Peter Wapnewski, Hartmut Jäckel, Armin Müller-Stahl oder Gesine Schwan wie auch "einfache" Leser. Neben Glückwünschen verschiedenster Art sind Dankbarkeitsbekundungen für Siedlers Beitrag zur westdeutschen Öffentlichkeit zu lesen, oft mit Dank für ganz bestimmte Bücher oder auch eine Teilnahme des Verlegers an einem Fernsehinterview. Auch Radius und berufliches Netzwerk von Siedler lassen sich hier erahnen. Beiliegend sind die zeitgenössischen Original-Zeitungsartikel, die zum Geburtstag des Verlegers in FAZ, SZ etc. erschienen. Bereits seine kritische Haltung zur Architektur in den 60er Jahren (Buchtitel: "Die gemordete Stadt") wurde von vielen Zeitgenossen dankbar aufgenommen, seine enge Bindung an die verwundete und geteilte Stadt Berlin war unverkennbar. Insbesondere mit den Publikationen im eigenen Siedler-Verlag wurde er für viele Menschen der alten BRD vor 1989 zur bedeutenden Persönlichkeit. Hier wurden deutsche und preußische Geschichte wider den Zeitgeist und noch vor der großen "Wiederentdeckung Preußens" ins Zentrum gestellt. Viele Leser/innen und Milieus in der BRD haben das dankbar angenommen und ihre Anerkennung dem Verleger auch ausgedrückt. Auch zahlreiche Schreiben im Umfeld seines Jubiläums 1986 spiegeln das. Sehr interessantes Konvolut (Unikat) mit teils faszinierenden Einblicken in die gesellschaftliche Wahrnehmung eines Verlegers und die Öffentlichkeit der alten Bundesrepublik! - - - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) / ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)
ca. 30 x 21,5 cm. Jahrgänge 1951-1955 jeweils in Halbleinwand gebunden, übrige Jahrgänge in insgesamt 4 Ganzleineneinbände mit Titel und Jahrgangsangabe auf dem Rücken. Alle Titelblätter mit eingebunden! Kleine Gebrauchsspuren vorhanden, einige Hefte am oberen Rand sehr knapp beschnitten (jedoch kein Textverlust), 1 Band am Rückenscharnier geklebt, insgesamt gut erhalten und complett. Mit zahlreichen sw Abbildungen nach Photographien und Zeichnungen. Die Jahrgänge 1963 bis 1971 dokumentieren auf einzigartige Weise die Revolte der "68er" an den Berliner Universitäten. - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) / ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask).
56 pages. Features: Cover photo of young lady standing atop sailboat; Vintage wartime Canadian National / Canadian Pacific ad inside front cover entitled "There Goes Your Letter To Your Boy" shows mother putting letter into mail box, to be delivered, in part, by rail; Brief news bits touch on the split to the Russo-Polish alliance, how Berlin chuckled, and the case for the Poles; One-page Trans-Canada Telephone System implores long distance users to use the limited wartime capacity efficiently; Invasion Tactics - Great photo-illustrated article shows Canadian troops practicing for the D-Day invasion; Wolf at the Door (short story); Quick Ending (short story); A Photo Finish (short story); Our Invisible Ally - photo-illustrated article explains how the electron aids Canada's war effort with marvellous electronic devices; Momentum to Mutiny - photo-illustrated article explains how some German troops are rebelling, particularly Walter Bluthner, who refused a transfer to Norway to the Russian Front; No Double Cross for Dolly (short story); Hollywood news - article with photo of Vivien Leigh; One page ad for Woodbury Soaps features photos of Elisabeth Howe, of Ottawa; Nice half-page Heintzman & Co. piano ad features illustration of grand piano; Illustrated Johnson's Wax one-page ad entitled "The Lindsey Girls Have Had a Busy Day" shows ladies in uniform; *Sensational centrefold colour ad for General Motors features illustrations of fourteen of the 1943 military vehicles they are contributing to the war effort, including: four-wheel-drive service truck, gas tank truck, water tank purifier, general transport, staff car, plane gassing truck, and many more - and apparently they made an additional 36 vehicles; Photo and brief write-up of Mrs. H.M. Aitken, Supervisor of Conservation, and one of Canada's most versatile women; Modess ad features illustration of female aviation mechanic; On the Kitchen Front - recipes; Home Canning - Your Patriotic Duty; Attractive colour half-page Pepsi ad features young lovely and Frise illustration of boys fishing; Fashion illustrations; Woodbury Cold Cream ad features photo of Dorothy Lamour; The Housewife Takes a Job - article discussing how wives are taking jobs to support the war effort; World Sayings; Ford ad inside back cover includes large illustration of Canadian gun crew in battle; Back cover colour Coke ad entitled "Caps off to our fighting men" mentions the Victory Parade Program with Canada's Spotlight Band, featuring Mart Kenney and his Western Gentlemen; and more. Unmarked with moderate wear. A quality copy of this extraordinary vintage wartime issue. Book
Features: Humorous cover art by Norris shows bored boy in church; Can We All Get Jobs? - an argument to boost exports; Home-Front Booby Traps - returning servicemen with their war earnings must beware sharpsters targeting their funds; It's The Happy Gang! - They boast over a million weekly radio listeners; Our Crazy Clothes - Eminent Toronto doctor claims never have so many worn so much - or so little - in the wrong places; This is Berlin - The crippled city struggles to its feet; Bug Busters - DDT and dimethyl phthalate; London Letter - Who Got Slapped?; Washington Memo - approval of the United Nations Charter; Backstage at Ottawa - Dominion-Provincial talks next month; Get in the Swim - photo-illustrated article on aquabats/ornamental swimmers/synchronized swimmers, including nine-time champion Doris Geldard of Toronto; It Happened in Norway - Paper shoes, paper clothes, no meat, but even traitor Quisling will get a fair trial; Turn Again Home (short story); A Date for Agnes (short story); Russian Lady (short story); Canny Canning; and more. Nice ads for: Fleet Aircraft; Moore Business Forms, Koroseal by B.F. Goodrich, Miracle Whip, White Rose petroleum products, Canada Dry sparking water, Absorbine Jr., John Labbatt Ltd., Kreml Hair Tonic, Arrid deodorant (featuring photo of Jessica Dragonette), Hiram Walker & Sons, Limited ("Serving the United Nations with War Alcohol"); Pep O Mint Life Savers; Eveready Flashlight Batteries (featuring photo of young radio singer Cleone Duncan of Calgary); Vitalis; Eversharp Red Top Lead (fantastic colour ad on back cover); Wonderful colour ad inside back cover by the Blue Top Brewing Company of Kitchener encourages readers to support Red Cross Blood Clinics to help soldiers. 52 pages. Unmarked with average wear. Small perforations in front cover to right of title. Several peripheral openings. A quality copy of this wonderful vintage issue. Book