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147-Io.J. Feder in Braun, braun laviert, über Stift, auf Velin, innerhalb der Darstellung auf der Brunnenmauer unten Mitte bezeichnet, datiert und signiert ?a Torre francolise 1792 Filippo Hackert. F.?. 68,2:47,5 cm.- Mit sorgfältigen Restaurierungen entlang der Ränder. [2 Warenabbildungen]
27-EFo.J. Bleistift, mit Bleistiftlinie umrandet, auf grau-rosa Bütten mit Wasserzeichen: Initialen PM, rechts oben undeutlich bezeichnet. 31,5:45,2 cm. - Verso: Skizze einer Berglandschaft. Bleistift. - Ränder mit Knickspuren.
148-Io.J. Aquarell, über Bleistiftskizze, auf festem chamoisfarbenem Zeichenkarton, rechts unten signiert ?F. Horner?. 51,4:71,3 cm. - Papier im Bereich des Himmels leicht gebräunt und mit Lichtrand an beiden Seitenrändern. Die Augustusbrücke, die über den Fluß Nera führte, war Teil der Via Flaminia. Literatur: Wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis von Johannes Fichter, Weisslingen/Schweiz aufgenommen.
749-Eo.J. Graphitstift, mit Sepia laviert, auf bräunlichem Bütten mit Wasserzeichen: Wappenschild mit den Buchstaben D & C B (ähnlich Heawood 3267 und 3268; Paris um 1797). 63,7:49,1 cm. - Papier leicht vergilbt. Vergleichsliteratur: S. Francksen-Liesenfeld, Der Landschaftsmaler Ludwig Philipp Strack 1761-1836, Biographie und Werkverzeichnis, Veröffentlichungen der Oldenburgischen Landschaft, Bd. 14, 2008, G 42 und G 58. Gutachten: Dr. Silke Francksen-Mansfeld, Hamburg, vom 10.12.2017. - In ihrem ausführlichen Gutachten schreibt Dr. Silke Francksen-Liesenfeld u.a.: ?Die Zeichnung stellt einen nicht genau bestimmbaren Landschaftsausschnitt dar, den Strack 1806 und 1818/19 in zwei Wandgemäldezyklen malerisch umgesetzt hat. Die erste Fassung in Öl, die zu einem ursprünglich vermutlich neunteiligen, nicht vollständig erhaltenen Zyklus mit Ansichten aus Italien gehört, hatte Strack 1806 für das Stadtpalais des Kaufmanns und Konferenzrates Georg Friedrich Baur an der Pallmaille in Altona geschaffen und befindet sich heute im Besitz des Altonaer Museums in Hamburg. Der Bildtitel ?Felsental bei La Cava? ist in einer zeitgenössischen Quelle zu der leicht variierten Fassung überliefert, die zu dem 1818/19 entstandenen Wandgemäldezyklus im sogenannten ?Strack-Saal? des Oldenburger Schlosses ? heute Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte ? gehört. Die sechsteilige Ansichtenfolge mit Veduten aus Italien ist als Bestandteil einer Innenraumgestaltung für den ehemaligen herzoglichen Speisesaal in situ erhalten und wurde zwischen März 1818 und Februar 1819 von Strack im Auftrag Herzog Peter Friedrich Ludwigs ausgeführt. Protagonist in beiden Panneaus ist die mächtige Pinie, deren Ast- und Kronenbildungen sich mit der Darstellung in der Zeichnung bis in kleine Details decken. Aber auch einzelne, in der Zeichnung dargestellten Bäume lassen sich in den Gemälden als Baumindividuen wiederfinden, ebenso die in den Dunst der Ferne getauchte Krone einer zweiten kleineren Pinie im Hintergrund. Auch den bereits in der Zeichnung berücksichtigten Lichteinfall von rechts hat Strack in beide Wandbilder übernommen. In beiden malerischen Versionen wird dem Betrachter die harmonische Verbindung von Vegetation und Architektur in Form einer gemauerten Brücke mit Torbogen vor Augen geführt, die einen plätschernden Fluss überspannt und aufgrund nachweislich im Hinterland Salernos ehemals befindlicher ähnlicher Brückenkonstruktionen, vermutlich ebenfalls auf ein topographisches Motiv zurückgehen. Strack hatte im Jahr 1790 zusammen mit dem Landschaftszeichner Christoph Heinrich Kniep (1755-1825) in dem kleinen, nördlich von Salerno gelegenen Städtchen La Cava di Tirreni Quartier genommen, um von dort aus, die wegen ihres malerischen Charakters bei Künstlern und Italienreisenden gleichsam beliebte Gegend mit dem Zeichenstift zu durchwandern. Die nicht datierte und signierte Zeichnung dürfte demnach auf Naturstudien beruhen, die Strack damals während seiner Suche nach lohnenden Motiven in der zerklüfteten und von zahlreichen Wasserläufen durchzogenen Umgebung La Cavas aufgenommen hat. Die Zeichnung dürfte als Vorbereitung auf eine malerische Umsetzung um 1805/06 entstanden sein.
38-EFo.J. Bleistift, auf chamoisfarbenem Velin mit Wasserzeichen: De Canson Frères. 23,7:44,7 cm. - Mit leichter Knickspur am linken oberen Rand.
27-Go.J. Öl, auf Papier, auf Hartfaserplatte aufgezogen, verso mit Zuschreibung an August Lucas sowie älterer Besitzvermerk. 22:18 cm. Diese vor der Natur gemalte Ölstudie dürfte im September/Oktober 1832 während der Reise in den Süden entstanden sein. Bäume, immer wieder Bäume nehmen im malerischen und zeichnerischen Werk von August Lucas einen wichtigen Platz ein. ?Seit 1822 zeichnete und skizzierte er Bäume, besonders Eichen und Buchen. Er beobachtete ihren hohen Wuchs mit Borke, Wurzeln und Knorpeln im Detail.? (Zit. aus: Barbara Bott, Gemälde hessischer Maler des 19. Jahrhunderts. Darmstadt, Hess. Landesmuseum, 2003, S. 194).
002-Io.J. Bleistift, auf Bütten mit Wasserzeichen: Vogel auf Dreiberg im Kreis, links unten bezeichnet und datiert ?Olevano den 11ten Sept. 24.?. 26,7:38,3 cm. Verso: Vier Studien einer stehenden jungen Frau. Bleistift. Die Studien auf der Rückseite der Zeichnung scheinen nach vorne durch. Horizontale Mittelfalte, vereinzelte kleine Stockflecken. In der bisher einzigen umfassenden Ausstellung der italienischen Landschaften von Heinrich Reinhold, waren 5 Zeichnungen vom Sommer 1824 zu sehen, die alle Landschaften bei Olevano darstellen (vgl. Ausst. Katalog: Heinrich Reinhold (1788-1825). Italienische Landschaften. Gera 1988, Nrn. 159-163, Abb. Ss. 243-247). Einen vergleichbaren Landschaftsausschnitt in der Serpentara mit dem kleinen Wäldchen, den wir hier vorstellen, hat Reinhold bereits 1821, von nahezu demselben Standort aus, gezeichnet (vgl. op. cit. Nr. 75, Abb. S. 161).
016-Io.J. Aquarell, auf cremefarbenem Velin, rechts unten signiert und datiert ?J.J. Frey Rom 1838.?, auf beigefügtem altem Untersatz vermutl. vom Künstler selbst numeriert und bezeichnet ?N 1 Castel Gandolfo bei Albano, See... Albano in der Ferne das Meer gegen Ardea zu.? . 31:45 cm.
24-EFo.J. Bleistift, Feder in Braun, mit Deckweiß gehöht, auf chamoisfarbenem Velin. 28,2:43,3 cm. - In den Rändern Papier etwas wellig, Knickfalte links unten, Druckstelle rechts unten.
EN-143o.J. Aquarell und Feder in Schwarz, auf Bütten, mit Feder betitelt, datiert und signiert ?Olevano 1931 / C. Grossberg?. Blattgröße 49,7:40 cm. - Provenienz: Privatsammlung, Hessen. - Während seines Romaufenthaltes besuchte Großberg im Jahr 1931 auch das Bergstädtchen Olevano, das schon im 19. Jahrhundert das Ziel zahlreicher Maler aus Nordeuropa war.
25-Go.J. Öl, auf Leinwand, links unten auf einem Stein signiert und datiert ?C. Küchler / pinx. / Roma 1836?. 29:22,5 cm. - Mit vereinzelten winzigen Retuschen. Auf einem verso aufgeklebten Etikett einer alten Sammlung in brauner Feder bezeichnet ?N. 5. / L.W.S. / Küchler Dresden.? Provenienz: Familie Küchler, Dresden.
006-Io.J. Aquarell und Deckweiß, der Vordergrund und die Bäume rechts mit Gummi arabicum lasiert, auf festem Velin, rechts unten signiert ?Müller f?. 37,8:31,1 cm. Literatur: J. Fichter, Weisslingen/Schweiz, wird das Aquarell in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis aufnehmen. Provenienz: Laut Auskunft des Vorbesitzers aus der Sammlung R. Rubinstein, London.
41-EFo.J. Bleistift, auf cremefarbenem Transparentpapier, mit Bleistiftlinie rechts und unten umrandet, links unten bezeichnet und datiert ?Nach Reinhold Rom 16ten Febr. 1827.? 24,5:33,2 cm. - Verso Reste alter Montierung an den Ecken, rechte untere Ecke wieder angesetzt.
35-EFo.J. Bleistift, weiß gehöht, auf Transparentpapier, aufgezogen, verso von späterer Hand bezeichnet ?Fries?. 15,3:24,4 cm. - Mit Braunfleck rechts oben.
008-Io.J. Aquarell und Deckweiß, über Bleistiftskizze, auf bräunlichem festem Zeichenpapier, rechts unten monogrammiert, bezeichnet und datiert ?HTh (ligiert) Pompei 80?. 35:46,8 cm. Verso an den Ecken Reste alter Verklebung. Literatur: H. Thode: Thoma. Des Meisters Gemälde, Stuttgart/Leipzig, DVA, 1909, Abb. S. 152 unten.
022-Io.J. Sepia-Pinsel über schwarzer Kreide, auf Bütten mit Fragment des Wasserzeichens: bekrönter Wappenschild mit Lilie, links unten bezeichnet ?Viterbo près Corchiano?. 22,3:29,8 cm. Auf altem Etikett bezeichnet ?Philipp Hackert 1737-1807?. Verso dünne Stelle im Papier. Literatur: Vgl. Ausst. Katalog: D. Coutagne, Francois-Marius Granet 1775-1849. Une vie pour la peinture. Aix-en-Provence 2008, Abb. Nr. 46, S. 89, ?Vue du Tibre près du Ponte Molle à Rome, (1803?)?.
003-Io.J. Bleistift, in lichten Farben aquarelliert (grau, gelb und wenig rosa), mit Deckweißhöhungen, auf festem Zeichenpapier. 22:29,8 cm. Mit leichtem Lichtrand rundum, sonst tadellos. Vorzeichnung zur Lithographie (mit Tonplatte) von 1851 aus der Folge ?Skizzen und Bilder aus Rom und der Umgegend.? Literatur: P.K.W. Freude: Karl Lindemann-Frommel. Ein Malerleben in Rom. Murnau 1997, D/XXI/5, Abb. 68.
144-Io.J. Pinsel in Grau über Bleistiftskizze, auf Bütten, links unten zweifach bezeichnet ?alla villa d?Este / a Tivoli / 1807?. 35,3:47,6 cm. Verso: Landschaftsskizze. Pinsel in Grau.
30-EFo.J. Bleistift, auf chamoisfarbenem Velin mit Wasserzeichen: J Whatman, rechts unten bezeichnet ?Val-ombrosa? sowie vom Bruder des Künstlers beschriftet ?gesehen mit ausgezeichneter Zufriedenheit, Wilhelm Fries?. 29,6:37,5 cm. - Mit wenigen Flecken.
125-Io.J. Aquarell, über Bleistift, auf cremefarbenem Velin, links unten datiert und signiert ?Juli (1824) Meyer?. 23,1:31 cm. ? Verso am Oberrand leichter Papierabrieb durch alte Montierung. Die Ponte della Paglia ist eine Brücke in Venedig im Sestiere San Marco. Sie überspannt den Rio de Palazzo o de la Canonica und verbindet den Molo San Marco mit der Riva degli Schiavoni. Ihren Namen verdankt sie den mit Stroh beladenen Booten, die hier festmachten und von deren Existenz man aus verschiedenen Gesetzen und Erlässen der Republik weiß. Beispiele von Zeichnungen, die am Beginn des Italienaufenthaltes entstanden, der von Juli 1824 bis Anfang 1849 dauerte, kommen im Handel äußerst selten vor.
204-Do.J. 4 Federzeichnungen in Braun, braun laviert, mit einzelner Federlinie umrandet, unterhalb der Darstellungen jeweils bezeichnet, auf Bütten (Der Geruchssinn mit WZ). 13,1:9,2 cm, 13,6:9,5 cm, 13,3:8,1 cm, 13,2:8,3 cm. Provenienz: Sammlung Giorgio Dalla Bella (geb. 1923), Venedig, Lugt 3774. Literatur: Ugo Ruggeri. Disegni Veneti e Lombardi dal XVI al XVIII secolo. Katalog des Istituto Nazionale per la Grafica Gabinetto dei Disegni e delle Stampe. Rom 1989, S.15 u. 16, Abb. 4-7.
005-Io.J. Aquarell, über Bleistift, auf cremefarbenem festem Velin, rechts unten bezeichnet und datiert ?Ferentino Porta Romana Oct 1849?. 28,4:42,7 cm. Provenienz: Galerie Gerda Bassenge, Berlin, 1966; Galerie Joseph Fach, Frankfurt am Main; Sammlung H. Märkt, Reutlingen. Literatur: Chr. Steinhoff: Salomon Corrodi und seine Zeit 1810-1892. Ein Schweizer Künstlerleben im 19. Jahrhundert, Fehraltorf 1992, vgl. Abb. 26, S. 89; Ausst. Katalog: Carl Morgenstern und die Landschaftsmalerei seiner Zeit. Frankfurt am Main, Museum Giersch, 2011, Abb. 37. Ferentino ist ein mittelalterliches Städtchen in landschaftlich schöner Lage zwischen dem Apennin und dem Sacco-Tal gelegen. Seine Stadtmauern, in denen sich vorrömische, römische und mittelalterliche Bauelemente verbinden, gehören zu den schönsten des an antiken Stadtbefestigungen reichen Gebiets.
019-Io.J. Zeitgenössisch aquarellierte Umrißradierung, mit schwarzer Tuschlinie umrandet und mit braun laviertem ca. 1 cm breitem Rand, in der Platte links unten signiert ?Keiserman (sic!)?, auf Bütten mit Wasserzeichen: C & I Honig sowie bekröntes Posthornwappen. 31:43,5 cm. In lichten Gelb- und Blautönen aquarelliert, wie für L. Ducros und seinen Schüler Kaisermann üblich. Leicht fleckig, doch von sehr gutem Gesamteindruck.
007-Io.J. Aquarell, über Bleistift, dreifach umrandet, auf chamoisfarbenem Velin, links unten signiert ?Riepenhausen ad vivum del.?. 30,5:31,7 cm.
29-EFo.J. Bleistift, auf cremefarbenem Velin, rechts unten bezeichnet ?Nach dem durchbrochenen Felsen, wo ich Genua zuerst sah-?, rechts oben nummeriert ?16?. 20,4:27,9 cm. - Verso: Eckiger Turm an einer Hafeneinfahrt an der ligurischen Küste. Bleistift. [2 Warenabbildungen]