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Gutes, stabiles Exemplar; Gebrauchs- und Lagerspuren; Einband stw. leicht nachgedunkelt u. etwas angeschmutzt sowie mit kl. Läsuren; innen minimalste Bleistift-Anstreichungen. - EA. - Alfred Adler (* 7. Februar 1870 in Rudolfsheim; † 28. Mai 1937 in Aberdeen) war ein österreichischer Arzt und Psychotherapeut. Er entstammte einer jüdischen Familie und konvertierte im Jahr 1904 zum Protestantismus. Adler ist der Begründer der Individualpsychologie. ... In seiner 1907 publizierten Studie über Minderwertigkeit von Organen legte Adler seinen Standpunkt und seine neuen Ideen dar und begründete damit die Schule der Individualpsychologie. Er wies auf den Zusammenhang zwischen der Organminderwertigkeit und deren körperlichen und psychischen Kompensation und Überkompensation hin. Nach dem Bruch mit Freud gründete Adler 1912 eine eigene Gesellschaft für freie Psychoanalyse, den Verein für Freie Psychoanalytische Forschung, 1913 umbenannt in Verein für Individualpsychologie. Seine Lehre bezeichnete er als Individualpsychologie, weil er in seiner Arztpraxis zu dem Schluss kam, dass jeder Patient als Unwiederholbar-Einmaliges, als Individuum und als Ganzheit körperlich zu behandeln und psychisch zu verstehen sei. Adler formulierte die Grundzüge seiner Lehre in seinem theoretischen Hauptwerk Über den nervösen Charakter (1912), in dem er die Normalpsychologie und die Psychopathologie in einem Konzept vereinigte. Mit diesem Buch schaffte die Individualpsychologie in der Fachliteratur den Durchbruch als Alternative zur Psychoanalyse. Im 1913 erschienenen Buch Heilen und Bilden - Ein Buch der Erziehungskunst für Ärzte und Pädagogen stellten Adler und seine Schüler die Entwicklung der Individualpsychologie in der Erziehungsarbeit dar. 1914 kam es zur Gründung der "Internationalen Zeitschrift für Individualpsychologie". … (wiki) // ... Wie in der Organminderwertigkeitslehre ist in der vergleichenden Individualpsychologie die empirische Grundlage dazu benützt, ein fiktives Mass der Norm aufzustellen, um Grade der Ab-weichung daran messen und vergleichen zu können. In beiden Wissensgebieten rechnet die vergleichende Forschung mit der Herkunft des Phänomens, misst daran die Gegenwart und sucht die Linie der Zukunft aus ihnen abzuleiten. Diese Betrachtungsweise führt uns dahin, den Zwang der Entwickelung und die pathologische Ausgestaltung als das Ergebnis eines Kampfes anzusehen, der im Gebiet des Organischen um die Gleichgewichtserhaltung, um Leistungsfähigkeit und Domestikation entbrennt; die gleiche Kampfbereitschaft in der Psyche steht unter der Leitung einer fiktiven Persönlichkeitsidee, deren Wirksamkeit bis zum Aufbau des nervösen Charakters und der nervösen Symptome reicht. Wird so im Organischen ,,das Individuum eine einheitliche Gemeinschaft, in der alle Teile zu einem gleichartigen Zweck zusammenwirken" (Virchow) … bauen sich die mannigfachen Fähigkeiten und Regungen des Organismus zu einer planvoll gerichteten, einheitlichen Persönlichkeit aus, dann können wir jede einzelne Lebenserscheinung derart erfassen, als ob in ihr Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft samt einer übergeordneten, leitenden Idee in Spuren vorhanden wären. Auf diesem Wege hat sich dem Autor dieses Buches ergeben, dass jeder kleinste Zug des Seelenlebens von einer planvollen Dynamik durchflossen ist. Die vergleichende Individualpsychologie erblickt in jedem psychischen Geschehen den Abdruck, sozusagen ein Symbol des einheitlich gerichteten Lebensplanes, der in der Psychologie der Neurosen und Psychosen nur deutlicher zutage tritt. … (Vorwort A. Adler) / INHALT : Vorwort. - Theoretischer Teil. - Einleitung. - I. Kapitel. Ursprung und Entwickelung des Gefühls der Minderwertig-keit und dessen Folgen. - II. Kapitel. Die psychische Kompensation und ihre Vorbereitung - III. Kapitel. Die verstärkte Fiktion als leitende Idee in der Neurose - Praktischer Teil. - I. Kapitel. Geiz. - Misstrauen. - Neid. - Grausamkeit. - Herabsetzende Kritik des Nervösen. - Neurotische Apperzeption. - Altersneurosen. - Formen- und Intensitätswandel der Fiktion. - Organjargon. - II. Kapitel. Neurotische Grenzerweiterung durch Askese, Liebe, Reisewut, Verbrechen. - Simulation und Neurose. - Minderwertigkeitsgefühl des weiblichen Geschlechts. - Zweck des Ideals. - Zweifel als Ausdruck des psychischen Hermaphroditismus. - Masturbation und Neurose. - Der "Inzestkomplex" als Symbol der Herrschsucht. - Das Wesen des Wahns. - III. Kapitel. Nervöse Prinzipien. - Mitleid, Koketterie, Narzissismus. - Psychischer Hermaphroditismus. - Halluzinatorische Sicherung. - Tugend, Gewissen, Pedanterie, Wahrheitsfanatismus. - IV. Kapitel. Entwertnngstendenz. - Trotz und Wildheit. - Sexualbeziehungen des Nervösen als Gleichnis. - Symbolische Entmannung. - Gefühl der Verkürztheit. - Der Lebensplan der Manngleichheit. - Simulation und Neurose. - Ersatz der Männlichkeit. - Ungeduld, Unzufriedenheit und Verschlossenheit. - V. Kapitel. Grausamkeit. - Gewissen. - Perversion und Neurose . - VI. Kapitel. Oben-Unten. - Berufswahl. - Mondsucht. - Gegensätzlichkeit des Denkens. - Erhöhung der Persönlichkeit durch Entwertung Anderer. - Eifersucht. - Neurotische Hilfeleistung. - Autorität. - Denken in Gegensätzen und männlicher Protest. - Zögernde Attitüde und Ehe. - Die Attitüde nach aufwärts als Symbol des Lebens. - Masturbationszwang. - Nervöser Wissensdrang . - VII. Kapitel. Pünktlichkeit. - Der Erste sein wollen. - Homosexualität und Perversion als Symbol. - Schamhaftigkeit und Exhibition. - Treue und Untreue. - Eifersucht. - VIII. Kapitel. Furcht vor dem Partner. - Das Ideal in der Neurose. - Schlaflosigkeit und Schlafzwang. - Neurotischer Vergleich von - Mann und Frau. - Formen der Furcht vor der Frau. - IX. Kapitel. Selbstvorwürfe, Selbstquälerei, Bussfertigkeit und Askese. - Flagellation. - Neurosen bei Kindern. - Selbstmord und Selbstmordideen . - X. Kapitel. Familiensinn des Nervösen. - Trotz und Gehorsam. - Schweigsamkeit und Geschwätzigkeit. - Die Umkehrungstendenz - Schluss. - Zitierte Schriften des Autors.
196537937BBStuttgart, Hippokrates-Verl., 1965. 8°. 87 S., broschiert (Papier leicht gebräunt; gut erhalten)
195695228BBBasel:, Karger, 1956. 164 S., Broschiert (Einband mit leichten Gebrauchsspuren; gut erhalten) (=Bibliotheca psychiatrica et neurologica, 96)
192221675Leipzig, Wien, Zürich, Internationaler Psychoanalytischer Verlag, 1922. 8°. Mit 1 Falttabelle. 171 S., (= Internationale Psychoanalytische Bibliothek, Band XII). Orig.-Halbleinenband. Erste deutsche Ausgabe. - Erste Veröffentlichung von Anna Freud in Buchform. Papierbedingt schwach gebräunt. Sonst sehr gutes und sauberes Exemplar.
199933991ABNeunkirchen (Saar), Psychosomatische Fachklinik Münchwies (= Münchwieser Hefte 22), 1999. 8°, 186 S., illustr. original Kartonage (Paperback), Erstausgabe der Einband leicht berieben, sonst ein schönes, sauberes Exemplar (re03 - A)
190594606BBWiesbaden:, Bergmann, 1905. 109 S. Broschiert Einband mit leichten Gebrauchsspuren, angestaubt und befleckt; Rücken mit kleinen Fehlstellen; Seiten teilweise unbeschnitten) (=Grenzfragen des Nerven- und Seelenlebens, 35)
19411121546Heidelberg, 1941 (Teildruck). 58, (1) S. OBr.
19966347BBGöttingen:, Hogrefe, 1996. Gr.-8°. XX, 306 S., lam. Pappband (Einband leicht angestaubt; sonst gut erhalten)
199640251BBGöttingen:, Hogrefe, Verl. für Psychologie, 1996. Gr.-8°. XX, 306 S., lam. Pappband (gut erhalten)
199017668CBMünchen, Bertelsmann, 1990. 8°, 189 S. original Leineneinband mit illustr. original Schutzumschlag, Erstausgabe Schutzumschlag minimal berieben, sonst schönes, sauberes Exemplar
18840390Paris, C. Reinwald, 1884. Rare édition originale de la traduction française. Traduit du russe par Victor Derély, avec une introduction de G. Wyrouboff. Un volume relié in-8 de 22,5 x 14,5 cm pour (xv) 274 pp. Relié demi-cuir grainé havane, dos à 5 nerfs soulignés de filets dorés, qui soulignent également la coiffe et la queue, nom d'auteur et titre en dorés séparés d'un tiret doré. Plats marbrés bois à motifs en ondes vertes, gardes blanc cassé. Une menue réparation sur la page en revers de la page de titre. Table des matières en fin d'ouvrage. Préface, puis 5 chapitres : Mouvements involontaires, Mouvements volontaires, À qui appartient le rôle de psychologue ?, De la méthode psychologique, Histoire de l'évolution psychique.
20061249559Stuttgart, New York: Schattauer, 2006. S. 1-48. kart.
20121249565Stuttgart, New York: Schattauer, 2012. S. 1-76. kart.
20071249562Stuttgart, New York: Schattauer, 2007. S. 129-200. kart.
20101249564Stuttgart, New York: Schattauer, 2010. S. 81-136. kart.
20121249567Stuttgart, New York: Schattauer, 2012. S. 197-264. kart.
20131249570Stuttgart, New York: Schattauer, 2013. S. 193-256. kart.
20131249568Stuttgart, New York: Schattauer, 2013. S. 1-68. kart.
20151249572Stuttgart, New York: Schattauer, 2015. S. 125-188. kart.
20131249569Stuttgart, New York: Schattauer, 2013. S. 69-136. kart.
20091249588Stuttgart, New York: Schattauer, 2009. S. 1-64 kart.
20151249571Stuttgart, New York: Schattauer, 2015. S. 1-64. kart.
20141099552Stuttgart : Schattauer, 2014. XIV, 240 S. : graph. Darst. ; 24 cm kart.
Jeder Arzt - gleich welcher Fachrichtung - trifft auf Menschen in besonderen Lebenssituationen: Wer krank ist, befindet sich meistens in einem "Ausnahmezustand". Zudem nimmt die Anzahl psychischer Leiden zu. Auch auf die individuellen Bedürfnisse dieser Patienten muss ein Mediziner eingehen können. Wie wird er jedoch einer personalisierten, auf das Individuum zugeschnittenen Behandlung gerecht, und wie kann er entsprechende Kompetenzen erwerben? Gereon Heuft, Harald Freyberger und Renate Schepker haben die Rolle der ärztlichen Psychotherapie in Deutschland analysiert. Lesen Sie, wie Patienten, Ärzte und Psychologische Psychotherapeuten den Stellenwert der ärztlichen Psychotherapie einschätzen und wer wann zu welchen Therapeuten gehen oder überweisen würde. Auf Basis dieser Erhebungen haben die Autoren ein Vier-Ebenen-Modell entwickelt, das zeigt, wie psychotherapeutische Kompetenzen - vom Studium bis zum Facharzt - in jedem Stadium der Ausbildung erworben werden können. -- Aus dem Inhalt: Einleitung - Auftrag und Ziele der Expertise -- Epidemiologischer und gesundheitspolitischer Rahmen -- Geschichtliche Aspekte der Ärztlichen Psychotherapie -- Zur psychosomatischen, psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung zugelassene Gruppen in der vertragsärztlichen und stationären Versorgung -- Bevölkerungsbasierte Erhebung bezüglich des Bekanntheitsgrades psychotherapeutisch Tätiger und deren Aufgabenbereiche -- Stellenwert der Ärztlichen Psychotherapie aus der Sicht niedergelassener Ärztlicher, Psychologischer sowie Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten sowie von Krankenhausärzten und Fachgesellschaften -- Expertise zur Rolle der Ärztlichen Psychotherapie -- To Do-Empfehlungen für die zukünftige Entwicklung. ISBN 9783794530601
19711059703Erlangen-Nürnberg, 1971. Gr.-8vo. ca 360 S. Br.