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1½ SS. Gr.-4to. An den Ingenieur Carl Teischinger (Landesbauamt): "Der steierm. Landes-Ausschuß sieht sich angenehm veranlaßt, Ihnen aus Anlaß der Vollendung der Windisch-Buheler Straße im Bezirk Mureck in der Theilstrecke Section I/a seine volle Anerkennung für die hiebei bewiesene Umsicht und die dort selbst getroffenen Anordnungen wodurch eine bedeutende Ersparung erzielt wurde, auszusprechen und Ihnen hiefür sowie für Ihre in der letzten Jahren überhaupt bei unseren Strassen und Brückenbauten geleisteten ersprießlichen Dienste den Betrag von 200 fl (sage Zweihundert Gulden öw) als eine außerdordentliche Renumeration zur Behebung beim Landes Obereinnehmeramte gegen skalamäßig gestempelte Quittung anzuweisen."
1 S. (100 x 30 mm).
3 SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit einer Beilage (s. u.). An einen Markgrafen zur Übersendung eines eh. Briefes mit U. von Graf Wratislau (dem kaiserlichen Botschafter am Russischen Hof) betr. dessen "Vermählungs-Sache". - Graf Wurmbrand-Stuppach war als Reichshofrat mit Lehens- und Privilegienangelegenheiten befaßt. Durch das Studieren von Archiven bzw. Urkunden und durch seine genealogischen Nachforschungen gelang dem Grafen die Neuorganisation des Reichshofrats. Die gewonnenen Erkenntnisse erschienen 1705 in dem geneologischem Werk 'Collectanea genealogico-historica, ex archivo inclytorum Austriae Inferioris statuum, ut et aliis privatis documentisque originalibus excerpta'. Johann Josef Wilhelm Wurmbrand wurde damit zum 'Vater der österreichischen Geneologie' überhaupt.
½ S. Qu.-kl.-4to. Gefaltet. Bestätigt den richtigen Erhalt eines Pakets und eines Briefes von Graf Mersy.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. Folio. Jeweils mit rotem Lacksiegel. An Obersthofmeister Graf Brandis in Prag betr. einer von Erzherzog Ferdinand absolvierten Reise und dessen "befriedigender Rekonvaleszenz" (14. V.) und betr. eines Besuches von Erzherzog Franz Carl bei S. M. dem Kaiser in Prag (22. V.). - Etwas angestaubt und mit kleinen Randläsuren.
1½ SS. auf Doppelblatt. Mit Siegel. 8vo. An den Reichsvizekanzler Friedrich Karl von Schönborn-Buchheim: "Zu Verfertigung deß Revers erwarthe ich nur die verlangten Acta von H. Georgendiel, so dann will ich mich auf ein paar Tage aufs Land verfügen umb sothane Reversales ohne interruption elaborieren zu können. Bitte also E. Excell. wolle die Verordnung thun damit ich noch heute die Acta bekommen möge [...]". Der erwähnte Philipp Wilderich Johann Georgendiel von Georgenthal hatte in der Reichshofkanzlei die Stelle eines Geheimen Sekretärs und Referendars lateinischer Expedition inne. - Gleichmäßig gebräunt, Mittelfalz eingerissen.
1 S. Qu.-8vo. An Josef Wesely: "Für das Gedenkzeichen anläßlich meines Geburtstages danke ich herzlichst [...]". Wurmb war Urenkel des österreichischen Malers Ferdinand Georg Walmüller. Er betätigte sich als Lyriker und schuf unter anderem "Aus flammender Zeit: Neue Kriegsgedichte" oder "Auf Roseggers Spuren: Erinnerungen an den grossen Waldpoeten und seine Bergheimat".
59875o.J. Stuttgart, Lindau, Isny etc., 1944-60, Zus. ca. 8 Seiten..
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Vikar Karl F. H. Wagner (1804-72) in Neuffen, betreffend den Transport der Dekanatsregistratur nach Nürtingen und eine nicht auffindbare Amtskapsel: "Auf Ihre lezte schäzbare Zuschrift [...] habe ich die Ehre zu erwidern, daß ich in der künftigen Woche aus Veranlassung der K. u. Sch. Visitation in Grabenstetten u. Erkenbrechtsweiler selbst nach Neuffen kommen werde, um mit Hrn Stadtschultheiß wegen des Transports der Dekan. Amtl. Registratur das Nöthige verabreden zu können. Die Sache wegen der AmtsCapsel, wovon ich lezthin mit Ihnen sprach, ist mir immer noch sehr räthselhaft, da mir auch gestern in Großbettlingen gesagt wurde, daß Dekan Manshart immer eine solche mit der Aufschrift: D. N., dorthin gebracht habe [...]". - Mit Sammlervermerk in Bleistift, Ausschnitt durch Brieföffnung und papierged. Verschlussstelle, stellenweise leicht gelbfleckig.
1 S. 8vo. Einer Sammlernotiz zufolge an seinen Freund, den Stadtpfarrer Karl F. H. Wagner (1804-72), mit einer Entschuldigung für die verspätete Übermittlung von Wagners Anstellungsdekret, da Wurm zum ersten Mal einen Bischofsbesuch im Dekanat habe vorbereiten müssen: "Recht angelegentlich bitte ich Sie um gütige Nachsicht u. Vergebung, daß ich Ihr werthes Schreiben erst jetzt beantworte, und Ihrem Wunsche, ein Certificat wegen Ihrer vormaligen Anstellung in Neuffen so spät erfülle. Der Grund meiner Saumseligkeit liegt einestheils darinn, daß ich Ihr AnstellungsDekret nur erst nach langem Suchen in der durch den Transport in Unordnung gerathenen DekanatAmtl. Registratur von Neuffen auffinden konnte, und anderntheils in den Vorbereitungen, welche ich auf die vor wenigen Tagen hier stattgehabte DekantsVisitation zu machen hatte, und welche meine Zeit um so mehr in Anspruch nahmen, da es die erste war, die ich zu bestehen hatte [...]". - Mit Sammlervermerk in Bleistift und Spuren alter Faltung. Leicht stockfleckig.
195364471Wiener Neustadt, 19. XI. 1953. 1 S., 4°.
4 SS. 8vo. Mit 1 Kuvert. Sendet Dankesworte an Oberlehrer Josef Wesely und drückt seine besondere Verbundenheit aus. Weiters kündigt er an, ihm sein bis Weihnachten des Jahres 1947 erschienenes Werk "Der Erzieher" zu übersenden.
Zusammen 5 SS. Meist Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse bzw. mit eh. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Wünsche zum Geburtstag: “Mein neues Werk, an dem ich arbeite und das thematisch in Ihr erzieherisches Berufsfeld greift, findet hoffentlich Ihr freundliches Interesse [...]” (Karte v. 10. VII. 1946). - Angeregt von Romain Rolland, Thomas Mann und Max Reinhardt erste literarische Arbeiten verfassend, war Ernst Wurm seit 1933 beim Österreichischen Rundfunk tätig und schrieb Theater-, Musik- und Literaturkritiken. 1934 gelang ihm der literarische Durchbruch mit seinem ersten Roman "Solange die Erde steht", dem weitere Romane (darunter "Die Sängerin", 1939) sowie Erzählungen folgten. Vgl. Giebisch-G. 469 und Kosch IV, 3475.
¾ S. Gr.-4to. An Leopold Rak: "Ich bin glücklich, daß Ihnen meine Vorlesung im Radio Wien [!] am Sonntag gefiel und erfülle Ihre liebenswürdige Bitte mit viel Vergnügen [...]". - Angeregt von Romain Rolland, Thomas Mann und Max Reinhardt erste literarische Arbeiten verfassend, war Ernst Wurm seit 1933 beim Österreichischen Rundfunk tätig und schrieb Theater-, Musik- und Literaturkritiken. 1934 gelang ihm der literarische Durchbruch mit seinem ersten Roman "Solange die Erde steht", dem weitere Romane (darunter "Die Sängerin", 1939) sowie Erzählungen folgten. - Die Verso-Seite mit Resten eines Montagestreifens.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Angeregt von Romain Rolland, Thomas Mann und Max Reinhardt erste literarische Arbeiten verfassend, war Ernst Wurm seit 1933 beim Österreichischen Rundfunk tätig und schrieb Theater-, Musik- und Literaturkritiken. 1934 gelang ihm der literarische Durchbruch mit seinem ersten Roman "Solange die Erde steht", dem weitere Romane (darunter "Die Sängerin", 1939) sowie Erzählungen folgten.
41965o.J. Hamburg, 23. VI. 1857, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.
¾ S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Abgeordneten Emil Franz Rößler (1815-63) in Prag mit Bitte um etwaige Überlassung einer Besucherkarte für die Frankfurter Nationalversammlung: "Haben Sie für heute Ihre Fremdenkarte noch nicht vergeben, so werden Sie mich sehr verbinden, wenn Sie sie mir anvertrauten wollen [...]". - Mit Sammlervermerken in Bleistift.
1 S. 8vo. An einen "Herrn Doctor" mit Neuigkeiten von Wurms soeben absolvierter Reise: "Ihre freundliche Einladung [...] kam leider erst zu spät in meine Hand, ich fand sie nämlich vorgestern Abend vor, bei meiner Rückkehr von einem kleinen Abstecher nach Kiel Lütjenburg und Lübeck, den ich mit meinem Neffen und einem anderen gleichfalls theologischen Vetter aus Schwaben gemacht. [...] Vielleicht interessiert Sie der anliegende [...] Abdruck von Rosenplüts Nürnberg, ich habe voriges Jahr in Nürnberg die Bekanntschaft des Herausgebers gemacht [...]". - Wurm, aus einer Familie von Württemberger Theologen und Pädagogen stammend, konzentrierte sich nach 1850 vornehmlich auf seine berufliche Tätigkeit in Hamburg, war als Autor tätig und hielt auch während der Reaktionszeit politische Vorträge. Im Jahr 1854 verfasste er eine Denkschrift für den britischen Premierminister Russell über die Behandlung der neutralen Schifffahrt durch Großbritannien im Krimkrieg. - Mit Sammlernotiz in Bleistift, leicht gelbfleckig.
19295221929 GALLIMARD NRF-1929- ex.num. Velin pur Fil Lafuma-envoi aut.auteur-221p. edition originale
197275172Paris Gallimard 1972 1 vol. broché in-8, broché, couverture à rabats, 357 pp. Edition originale. Exemplaire du service de presse enrichi d'un envoi de l'auteur à Marcel Arland. Etat de neuf.
197275172Paris Gallimard 1972 1 vol. broché in-8, broché, couverture à rabats, 357 pp. Edition originale. Exemplaire du service de presse enrichi d'un envoi de l'auteur à Marcel Arland. Etat de neuf.
1946109851946 plaquette (booklet) in-octavo carré, dos muet crème (spine - no title), première de couverture illustrée en couleurs (front cover illustrated in colours), tranches non rognées (edges no smooth), envoi autographe manuscrit de l'Auteur sur la page de faux-titre (author's autograph on the half title page), illustrations de P. Touchagues, XXVIII+127 pages, 1946 à Paris Aux Editions du Sagittaire,
1956106561956 LES EDITEURS FRANCAIS REUNIS. 1956. In-12. Broché. Bon état. Couv. convenable. Dos satisfaisant. Intérieur frais. 284 pages. Couverture illustrée en couleurs par Jean Effel, . Envoi de l'auteur sur la page de faux titre
1955102488Paris Seghers, coll. "Poésie 55" 1955 1 vol. broché plaquette in-12, agrafée, couverture à rabats en couleurs sur fond crème, 36 pp. Edition originale. Envoi de l'auteur à G.-E. Clancier. Dos et couverture légèrement jaunis, sinon bon état.
1955102488Paris Seghers, coll. "Poésie 55" 1955 1 vol. broché plaquette in-12, agrafée, couverture à rabats en couleurs sur fond crème, 36 pp. Edition originale. Envoi de l'auteur à G.-E. Clancier. Dos et couverture légèrement jaunis, sinon bon état.