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1 S. Qu.-4to. An einen namentlich nicht genannten Herrn Direktor: "Auf Grund meines Besuches bei Ihnen und Ihrer Liebenswürdigkeit mir gegenüber nehme ich mir den Mut, Sie um Ihr fachliches Urteil zu bitten. Einliegend der Brief eines jungen Mannes, der sich um eine meiner Nichten bewirbt. Ich möchte Ihr Urteil nicht beeinflussen und sage weiter nichts als dass er 32 Jahre alt und im kaufmännischen Beruf tätig ist. Ich wäre Ihnen für eine Schriftanalyse sehr dankbar. Ich habe selbst einiges gesehen, aber ich bilde mir nicht ein, etwas Vollständiges herauslesen zu können. Hoffentlich bin ich Ihnen nicht lästig, aber ich weiss, dass Ihnen eine solche Untersuchung auch Freude macht [...]". - Die Unterschrift unleserlich. Ohne die erwähnte Beilage. Einige Notate in rotem Buntstift ("überlegt wie er dich darstelle [?] / Verstandesmensch")
Paris, Albin Michel, 1939. In-12, broché, 253 pp. Edition originale.
Paris, Albin Michel, 1941. In-12, broché, 318 pp. Edition sur vélin supérieur.
59:52 mm (Plattenrand). Radierung. Die aus Wien stammende Künstlerin besuchte die Graphische Lehr- und Versuchsanstalt in Wien, war als Illustratorin für Zeitschriften wie "Die Muskete" und "Wiener Mode" tätig und bildete sich an der Kunstschule für Frauen und Mädchen bei Otto Friedrich weiter. "Ferner studierte sie ein Semester bei Karl Sterrer und bildete sich 1922, wiederum in der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt, bei Alfred Cossmann in der Radierkunst weiter" (DBE). Neben Zeitschriften- und Buchillustrationen (u. a. zu "Die Hochzeit des Todes" von A. Bension) schuf sie Exlibris und Vignetten.
1 S. Qu.-schmal.-gr.-8vo. Die Tochter Hugo Thimigs und Schwester von Hans und Hermann Thimig war nach ihrem Debüt in Baden bei Wien in Meiningen und Berlin engagiert, spielte bis 1933 unter Max Reinhardt (den sie 1935 ehelichte) am Deutschen Theater und ging anschließend gemeinsam mit ihrem Mann ans Wiener Theater in der Josefstadt, wo sie bis zu ihrer beider Emigration 1937 tätig war. Vgl. Öst. Lex. II, 489f. und Czeike V, 447f.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Mit ergebenen Grüßen!
1 S. 4to. Beiliegend ein gedr. Partezettel sowie ein gedr. Bestattungskärtchen. An den Kulturattaché und Botschaftsrat Peter Schoenwaldt (1934-2004) mit der Mitteilung vom Ableben des im 76. Lebensjahr verstorbenen Künstlers. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
1 S. Qu.-8vo. An Müller über eine bevorstehende Aufführung in Brünn: "Ich ersuche dem Überbringer dieses die Stunde zu bestimmen, bis wann er die Musiken für Brünn in Empfang nehmen kann, da er Morgen früh wieder abreiset; jedoch schon so geordnet und geregelt, daß der Capellmeister in Brünn nicht fehlen kann. Auch die Chor-Stimmen und Figurative bitte ich mitzugeben und ein Verzeichnis der Musik dazu, daß sich in Brünn niemand auf etwas in Vergessenheit Gerathenes ausreden kann [...]".
Paris, Corrêa, 1946. In-12, broché, 209 pp. Envoi autographe de l'auteur.
1 S. Visitkartenformat.
1 S. Qu.-12mo. Mit eh. Adresse verso. An den Oberlehrer Josef Wesely mit der Nachricht vom Tod ihres Gatten: "Ihre freundlichen Wünsche zum 65. Geburtstage meines Mannes haben diesen nicht mehr unter den Lebenden angetroffen. Er ist bereits am 24. Nov. 1924 aus der irdischen in eine geistige Welt übergegangen [...]". Die Karte mit einer Portraitvignette Arthur Stiehlers.
1 S. Qu.-12mo. Adressiert an Maria Stoffella d'Alta Rupe, Herausgeberin der "Wiener Geschäftszeitung und Börsen-Courier" sowie des Adelsblattes "Der Salon". "Vordergründiges Ziel dieses Blatts war es, Adeligen, die schriftstellerisch tätig waren, eine eigene Publikationsmöglichkeit zu verschaffen. Maria Josefa Stoffella verfasste zahlreiche Artikel selbst und konzentrierte sich dabei auf die politischen Aufgaben und Interessen des Adels in Staat und Gesellschaft. In ihren Beiträgen sprach sie sich auch gegen Liberalismus und Judentum aus, die sie für den Zusammenbruch der herkömmlichen Ordnung verantwortlich machte" (ÖBL XIII, 299). - Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess und alten Montagespuren.
1½ S. 12mo. Mit Dank für eine Zusendung und mit der Bitte um die richtige Adresse der ehemaligen Hofbibliothek in Wien zwecks Übersendung des Nachlassbandes "Der Pilger und die Ewigkeit" (Erich Matthes, Leipzig) mit ausgewählten Gedichten ihres verstorbenen Mannes: "Ich freue mich daraus zu sehen, daß der Name A. Sturms in Oesterreich doch nicht so unbekannt ist. Vielleicht nimmt sich noch H. Prof. Dörrer Innsbruck seiner an [...]".
Adressiert an die Pianistin Anny von Newald-Grasse (1875-1952): "Frau [gestrichen: Emmy] Anny Edle v. Newald / Melk".
français Grand in-8 de 167 pp.; broché de l'éditeur. Dessins de J.-B. Vettiner et C. Alfred-Duprat, préface de J. F. Louis Merlet. Rousseurs, plus accentuées sur la première de couverture et les premières pages, cerne claire en marge inférieure des premières pages. 2e édition, enrichie d'un envoi autographe signé de l'auteur en première garde.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Gerty Faschingbauer in Innsbruck: "Hansi Gräfin Palffy-Daun - war sie eine Verwandte des Malers Heinrich Gollob??? Ich erinnere mich dunkel - oder war sie verwandt mit der Dichterin Gräfin Palffy Daun, die unter dem Namen Gedeon Brandt Gedichte veröffentlichte? [...]" - Die Bildseite mit der Abbildung von Ambrosis Plastik "Der Engel und die Seele".
1 S. Qu.-4to. Mit dreiseitigem Goldschnitt und beidseitig feiner lithogr. Bordüre. "Zur freundlichen Erinnerung [...]". - Margit Angerer debütierte 1926 in Wien als Verdis Leonora, gefolgt von mehr als 160 Auftritten in tragenden Rollen an der Wiener Staatsoper von 1927 bis 1935; vor allem als Octavian im "Rosenkavalier" machte sie einen Karrieresprung. So schrieb Hugo von Hofmannsthal in einem Brief an Richard Strauss: "Die (Schenker)-Angerer als Octavian ist reizend und immer besser; überhaupt die beste Besetzung, seit die Oper existiert. Unbedingt die Angerer nach Salzburg mitnehmen [...]" (Brief v. 7. V. 1929, Schmidt II, 2856). - Mit Spuren alter Montage. Der obere Rand etwas unschön abgetrennt.
français Petit in-12 de XVII-187 pp.; broché, couverture imprimée. Envoi signé du traducteur.
Paris, Acropole, 1985. In-8, broché, 355 pp. Premier roman de cet auteur mauritanien. Envoi autographe à Robert Cornevin.
Paris, Mercure de France, 1963. In-12, broché, 174 pp. Edition collective en partie originale. Envoi autographe de l'auteur au poète Jean Tardieu.
1 S. Qu.-12mo. Auf größerem Trägerpapier montiert. Ewald Balser war seit 1928 Mitglied des Wiener Burgtheaters, wo er als "Faust" debütierte und zahlreiche Heldengestalten verkörperte. Des weiteren an den Münchner und Weimarer Kammerspielen, an der Berliner Volksbühne und am Deutschen Theater in Berlin zu sehen, verkörperte er zudem in mehr als 40 Filmen unterschiedlichste Rollen, darunter u. a. den Dr. Sauerbruch in Rolf Hansens gleichnamigem Film (1954). - Mit leichtem Tintenwischer.
Madrid, Imp. Antonio Marzo. 1912. Mapa desplegable. 36p. 4º. Rústica editorial con leves puntos de óxido i pequeño corte.. Pequeña doblez. Dedicatoria autógrafa del autor. Buen ejemplar. 1ª edició. Primera edició. 1st edition. First edition.
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. adr. Kuvert. An Josef Wesely - "Sehr geehrter Herr Oberschulrat Josef Wesely, ich danke Ihnen sehr herzlich und grüße Sie! Ihr Boleslaw Barlog". - Boleslaw Barlog arbeitete nach einer Buchhändlerlehre als Regieassistent an der Berliner Volksbühne, war 1936/37 im Olympiakomitee tätig, wurde Regieassistent bei der Ufa und führte seit 1940 selbst Regie. Von 1945 bis 72 war er Intendant des von ihm eröffneten Schloßpark-Theaters in Berlin-Steglitz und zudem von 1951 bis 72 Leiter des Schillertheaters in Berlin-Charlottenburg, das er 1959 um die "Werkstatt" erweiterte. Als Generalintendant der Staatlichen Schauspielbühnen Berlins prägte Barlog das Westberliner Theaterleben. Er galt als Entdecker von Samuel Beckett ("Warten auf Godot"), Edward Albee ("Wer hat Angst vor Virginia Woolf") und John Osborne ("Blick zurück im Zorn") für deutsche Bühnen. Unter ihm führten u. a. Fritz Kortner und Erwin Piscator Regie. 1981 erschienen Barlogs Erinnerungen "Theater lebenslänglich".