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(Titel + 4 =) 5 SS. auf 2 Doppelbll. Folio. Mit mehrfarbig kalligraphiertem Titelblatt, Imitation einer gotischen Buchhandschrift mit quadratischem Initialfeld auf S. 1 und Fließtext in Kurrente mit kalligraph. Rubrizierungen. Klebegeheftet. Unveröffentlicht. Guido List gründete 1893 die "Literarische Donaugesellschaft" zur Förderung neoromantisch-nationalistischer Literatur. - Gestempelt "Präsident der 'Literarischen Donaugesellschaft"; teilweise mit Leimdurchsatz, einem kleinen Ausriss durch Klebestelle und leichtem Tintenabklatsch.
1 p. 4to. Dedicated to his sister Marie "Marulla" Hesse (1880-1953). Draft for the cover of collections of poems of the kind Hesse repeatedly prepared for close friends.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. "Zu träumen glaubt' ich von vergess'nen Sagen | Als in der Dichtung köstlichem Gewand | Ein märchenhaft Idyll vor mir erstand | Ein Lichtgebild in unser'n trüben Tagen [...]". - Der aus Bremen stammende Schriftsteller war Dramaturg des Leipziger Stadttheaters und betätigte sich vorwiegend als Dramatiker. Vgl. Kosch VII, 917f. - In altem Sammlungsumschlag.
1 S. 4to. "Immerdar | Rein und wahr | Bleibe, wie ein Bronnen klar; | Was du liebest, früh und spät, | Prüfe, ob's am Licht besteht - | Und des Lebens Tand allein | Soll dir nie das Leben sein!" - Hango stand seit 1879 als Kanzleibeamter im Dienst der Stadt Wien und arbeitete im Städtischen Archiv, das er von 1911-23 auch leitete. Daneben war er als Lyriker und Erzähler tätig und schrieb u. a. "Faust und Prometheus. Eine Dichtung" (1895). 1900-20 redigierte er den "Kalender des deutschen Schulvereins" und war Mitherausgeber verschiedener Quellenwerke zur Geschichte Wiens.
1 S. Folio. Saubere Reinschrift von drei Strophen zu je sechs Zeilen: "Aus Deines Schweigens Schauerland | Streckst du die weiße Todtenhand | Herüber in mein Blütenreich; | Und unter ihrem kalten Druck | Verdorrt der Rose duft'ger Schmuck, | Und wird die rote Nelke bleich [...]". - Der aus Genf gebürtige Sohn eines Pensionsinhaberehepaares kam schon in jungen Jahre mit seinen Eltern nach Wien, besuchte das Schottengymnasium und war hernach als Hauslehrer tätig. Nach Abschluß seiner juristischen Studien trat er eine Stelle im Reichsfinanziministerium an. Sein 1885 erschienenes "Buch Kassandra" fand nachhaltigen, ermunternden Beifall, u. a. von Rosegger, Karl Henckell und Michael Georg Conrad.
M., C.S.I.C., 1952, 24'5 x 17'5 cm., 38 págs.
Salamanca, 1990. 4to.; XXXVII pp., 285 pp. Cubiertas originales.
8vo. 1 p. Four verses of four lines each. - Published in the Schulvereinskalender 1900. - Includes a sheet with a printed address by the Grillparzer Society to the writer Kurt Frieberger, who was presented with this autograph on the occasion of the 80th birthday. Signed by the Society's members Franz Theodor Csokor, Johann Gunert, Fritz Neumann, Paul Wimmer, Edwin Rollett, Albert Mitringer, and Friedrich Schreyvogel. - Slight tears in middle fold and at right edge, otherwise well-preserved.
1 S. Gr.-4to. Decadenz ist Ascendenz: Wenn die Menschen einmal so überempfindlich, so patologisch impressionabel, so hysterisch reaktionsfähig sein werden, daß sie bei einer zugeschlagenen Thüre in Ohnmacht fallen werden, werden Alle sich wenn auch allmälig es angewöhnen, Thüren vornehm-leise zu schließen!
Large 8vo. ½ p. "Nur ein poetisch Feuerwerk | War, Publikum! mein Augenmerk. | Doch ärgerst du dich an den Strophen, | Als kämen sie aus schwarzem Herzen, | So geh' ich dir zu Leib' im Ernst, | Damit du Spaß verstehen lernst". - First published in: Musenalmanach, ed. by Wendt, 1832. - Somewhat browned and with stronger damages to edges.
1 S. (20 Zeilen) auf Doppelblatt. 8vo. "Ein Denkspruch ward an heil'ger Stätte | Dem armen Knaben mitgegeben, | Zum Leitstern für das ganze Leben: | 'Nicht, daß ich's schon ergriffen hätte, | Ich jag ihm nach' [...]".
Titel und 24 SS. auf 12 Bll. Gr.-8vo. Fadengeheftet. Traktat in Versen über das Wesen der Freigeisterei, erschienen im "Teutschen Merkur" (1773, Bd. 3., SS. 3-38). - "Brüderchen! laßt uns fein christlich leben, | Wir müssen uns doch einmal drein ergeben! | Je länger ihr's verschiebt, je saurer köm[m]t's euch an; | Doch jung gewohnt, ist alt gethan. | In meinem Lenz hab' ich den Wollustknechten | Auch zugesehn, wie sie zu Nächten, | Mit Antivestalinen zechten. | Die Vögel waren überall, | Im Kaffeehaus, im Schauspiel, auf dem Ball, | Nur in der Kirche nicht. Sie brachten sich zu mästen | Und wohl zu thun, ihr faules Leben hin, | Und hatten oft, so boshaft war ihr Sinn, | Die lieben schwarzen Herrn zum Besten. | Was kömmt heraus? Der böse böse Tod, | Mit seinem krachenden Gerippe | Mit seiner fürchterlichen Hippe, | Stellt sich am frühen Morgenroth | Den starken Geistern gegenüber [...]". - Bl. 1 verso mit einem hs. Besitzeintrag: "Aus dem Besitz der Familie Merz. Tischlergesell Eustach Merz aus Steinbach in Baden arbeitet die Jahre um 1800 in Poskal b. Prag. Seit 1802 Launer Bürger u. Tischlermeister".
4to. 1 f. epigraph ("Cuantas cabezas tantos pareceres"), 1 f. calligraphic title in red and black, 48 pp. Contemporary orange boards. Autograph transcript of unpublished poetry written in his early days.
¾ S. Gr.-4to. Das 1919 erstmals veröffentlichte Gedicht (Leipzig, Insel), wohl in einer recht späten Abschrift: "Ich lag in dir noch unverzweigt, | Du tiefer Felsen einer Nacht; | So kalt wie Stein und trostesarm [...]". - Auf Velin-Papier mit Wasserzeichen "Extra strong". - Mit kleinen Randläsuren; leicht knittrig und gering fleckig.
198p. 18 cm. Hardcover Ex-Library in very good condition; green cloth & gilt spine decorations From library of St. Aidan Catholic Church, Brookline, MA, former parish of the Kennedy family. Contents: Everyman.--The deluge.--Abraham.--Melchisedec, and Isaac.--The Wakefield second Shepherd's play.--The Coventry nativity play.--The Wakefield miracle-play of The crucifixion.--The Cornish mystery-play of The three Maries.--The mystery of Mary Magdalene and the apostles.--The Wakefield pageant of The harrowing of hell.--God's promises.--Appendices.
Vier Strophen mit zusammen 16 Zeilen auf 1 S. 4to. "Wie kann ich anders, als in ewigem Gedenken | Dein Bildnis hegen in verzichtgezwungener Seele. | Ob auch dein Weg den meinen stets verfehle, | Ob auch nicht Treue mir das Schicksal hielt, | Muss ich doch meiner Treue ewiges Blühn dir schenken [...]". - Grete Meisel-Hess zählt mit ihren Romanen und Novellen "zu den trefflichsten geistigen Vorkämpferinnen der modernen Frauenbewegung" (Wiener Bilder, Nr. 20 [1901], S. 8).
1 S. 4to. "Die Saite bin ich, die erklingt, | und süß des Hörers Seele rührt | nur wenn der Meister sie berührt | daß voll der Ton zum Herzen dringt. || Ich bin die amsel, welche schlägt | aus voller Brust, doch unbewusst | in frischer Frühlingsmorgenluft | so wie ihr's Gott in's Herz gelegt [...] [es folgen 16 Zeilen]. - Eichert ließ sich 1893 von seiner Tätigkeit im Eisenbahndienst pensionieren und veröffentlichte frei-religiöse politische Lyrik; nach seiner Konversion wandelte er sich zum katholischen Publizisten und politischen Lyriker der "Christlichen Volkserneuerung". Von 1894 bis 1906 war er Herausgeber des "Volksblatts für Stadt und Land" sowie der "Flugschriften des katholischen Schulvereins", seit 1906 der literarischen Monatszeitschrift "Gral". Eichert war eines der führenden Mitglieder in der katholischen Erneuerungsbewegung. - Mit einigen unbed. Einr. (keine Buchstabenberührung).
Buenos Aires, Walter Owen, 1943, 23 x 16 cm., tela original con sobrecubiertas, ilustraciones y viñetas intercaladas, XIII + 104 págs.
1 S. Gr.-4to. Dreiseitiger Goldschnitt. "Ein Bild von Treu und Häuslichkeit | Darf sich dir wohl, o Freundin, zeigen; | Ist ihm doch jene Tugend eigen, | Die höhern Werth Dir selbst verleiht. | Wenn Gleichmuth, Güte, Heiterkeit, | Dich Nachsicht und Verschwiegenheit, | Zur liebenswürd'gen Freundin prägen; | So sucht die Poesie verlegen | Der sich kein bessres Gleichniß baut [...]". - Einer dreizeiligen zeitgenöss. Notiz zufolge, die sich am oberen Rand der Verso-Seite findet, ist die Adressatin des Gedichts Henriette von Bardeleben. - Die Nichte von Charlotte von Stein schrieb Lyrik, Balladen und Versepen, die Schiller z. T. in seinen "Musenalmanach" und in die "Horen" aufnahm; "Goethe überarbeitete mit ihr das Epos ‚Die Schwestern von Lesbos' (1801). Nach der Heirat 1803 folgte sie ihrem Gatten nach Stockholm. 1810 zurückgekehrt, lebte sie in Heidelberg und Berlin, 1814-16 nochmals in Schweden, dann endgültig in Berlin, wo sie dem Kreis um Bettina von Arnim angehörte. Ihrem ersten Schwedenaufenthalt ließ Helvig das von katholisierenden und altdeutschen Tendenzen getragene ‚Taschenbuch der Sagen und Legenden' (1812; Mitherausgeber Fouqué) folgen. Ihr zweites ‚Taschenbuch' (1817) gestaltete nordische Themen. Helvigs Übersetzung der ‚Frithiofs-Sage' (1826) Esaias Tegnérs fand Goethes Anerkennung" (DBE). - Etwas knittrig und fleckig und mit kleinen Einrissen im Mittelfalz; die Recto-Seite mit kleiner Sammlungsnummer in rotem Farbstift ("B.10.").
- Stock, Paris 1923, 9,5x14cm, broché. - Edition originale, un des 25 exemplaires numérotés sur Hollande paraphés par l'éditeur, seuls grands papiers. Dos insolé, gardes légèrement et intégralement ombrées, une ombre sur la page en regard de la justification du tirage. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]
½ S. Folio. "Ich träumt' es nicht einmal im Schlaf' | Daß Du begehrst ein Autograf | Von - verzeih den herben Zweifel, | Von mir, dem allerärmsten Teufel". - Gebürtiger Preuße, war der Dichter später Honvedoffizier und Grundbesitzer in Ungarn. Sein literarisches Werk umfaßt Erzählungen und Novellen mit Sagen- und Märchenmotiven.
- Léon Vanier, Paris Décembre 1885, 20x29,5cm, en feuilles. - Edition originale du numéro de cette revue consistant en deux feuillets rempliés. Petites déchirures marginales sans gravité sur les feuillets. Sur le premier, une xylographie en couleurs représentant François Coppée par Emile Cohl. Sur les suivants, texte de Paul Verlaine en édition originale intitulé "François Coppée". Paul Verlaine, toujours impécunieux, sera le seul contributeur de la revue que Léon Vanier, son directeur, acceptera de rétribuer afin de lui venir en aide financièrement. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]
4½ SS. auf 5 Bll. (Kl.-)8vo. "Frau Lissy liest nur Bücher, die man ihr empfiehlt. Sie ist ungemein lesehungrig. Aber wie das beim Hunger schon so ist: Gourmands sind nie hungrig, den Hungrigen kommt es auf die Quantität an. Frau Lissy liebt dicke Bücher. Seit drei Tagen heißt das Buch 'Von mir zu Dir' und ist ein Roman von Johannes D. Danzer. 'Kennen Sie Danzer?' fragte uns Frau Lissy. 'Nein', gestanden wir. Sie schüttelte den Kopf über soviel Unbildung. Denn dieser Mensch, dieser Danzer, war das größte Erzählergenie der Gegenwart. Die Gegenwart selbst [...]". - Drei Blatt in kleinerem Format, da beschnitten.
1 S. Qu.-8vo. "Wean is a richtige Fremdenstadt worn, | Leicht kann ma's finden: | Wo nur was is, tauchen Fremde auf und | D'Weaner verschwinden". - Moriz Schadek studierte an der Universität Wien, legte 1865 seine Richteramtsprüfung ab, kam 1875 ans Wiener Handelsgericht und wurde 1895 dem Oberlandesgericht zugewiesen. Schon ab seiner Studienzeit schrieb er für das Wiener Witzblatt "Der Zeitgeist" und für die "Fliegenden Blätter", wurde dann aber vom damaligen Trend der "Mundartwelle" erfasst und schrieb zahlreiche Gedichte.
- Esprit , Paris Octobre 1951, 14,5x22,5cm, broché. - Edition originale du numéro de cette importante revue humaniste fondée par Emmanuel Mounier, un des 50 exemplaires numérotés sur alma du Marais, seuls grands papiers. Contributions de Georges Bernanos "Frère Martin", Adrien Dansette "L'Eglise et l'Action Française, (II)", Louis Casamayor "A propos de l'aveu", Ahmed Boumendjel "L'Algérie unanime, Francis Jeanson "Le tournant algérien"... Rares rousseurs principalement marginales, exemplaire légèrement gondolé. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]