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1 S. (je acht Zeilen). 8vo. "Liebesgedanken beim Wein | Ich denke dein | Beim ersten Glas, | Die nie mein Herz | Bisher vergas [!]. | Beim zweiten Glas | Doch frage ich, | Gedenkst auch Du | Wohl noch an mich". - J. N. Vogl gehörte der Literatengruppe im Wiener "Silbernen Kaffeehaus" an, wurde Mittelpunkt einer Tafelrunde von Künstlern und gab zahlreiche Almanache und Taschenbücher heraus; viele seiner in der Tradition der Wiener Spätromantik stehenden Balladen wurden von Carl Loewe vertont, einige Lieder auch von Franz Schubert. - Gering fleckig und angestaubt.
Buone Condizioni dell'esterno: sovracopertina logorata Condizioni dell'interno: Leggere tracce d'umidita'
28 Bll. 4to. Sammlung von 24 deutschsprachigen Übertragungen von ungarischen Volksliedern, die Titel (mit Ausnahme von "Die schlafende Schöne") in ungarischer Sprache; ein Lied unbetitelt. Ein wohl als Zwischentitel dienendes Blatt, dem weiter nichts folgt, mit dem Namen des ungarischen Dichters und Gelehrten Gregor Czuczor (Czuczor Gergely). Die in großer Schreibschrift möglicherweise von Wurzbach selbst verfertigte Sammlung wird wohl in Zusammenhang mit Wurzbachs "Die Volkslieder der Polen und Ruthenen" (Wien, 1846) stehen.
VI, 230 SS. Bedr. Originalbroschur. 4to. "Luischen" erschien erstmals im Jahr 1900 in der literarischen Zeitschrift "Die Gesellschaft" und wurde drei Jahre darauf in der Novellensammlung "Tristan" veröffentlicht. Die englische Übersetzung "Little Lizzy" von Helen Tracy Lowe-Porter in "Life And Letters To-Day" (Bd. 14 [1936], Nr. 4, S. 105-115) widmet "T. M." im April 1949 mit den Worten: "Written with 19 years. Pardon me". - Von kleinen Gebrauchsspuren abgesehen gut erhalten.
2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. "Ich bin ein seltner, schöner Männernahme, / In dem gar manches Ding enthalten ist; / Hab acht! an fünfzig Sachen zähle ich / Dir vor, die du zu selbem treffen kannst. / Das erste Land der alten Heidenwelt [...]". - Durch bohemienhaftes Leben vollkommen verarmt, verbrachte Püchler seine letzten Lebensjahre "unter sehr bedrückenden und mißlichen Umständen. Neben Versuchen als - völlig unkritischer - Geschichtsschreiber und Gelegenheitsdichter verfaßte Püchler eine große Anzahl von Theaterstücken fast jeden gängigen Genres. Während seine patriot.-hist. Schauspiele in vielen Details und Anspielungen - sie sind sogar mit Fußnoten versehen - seine Bildung unter Beweis stellen, folgt er in seinen Dramatisierungen von Balladen und Volkssagen, in seinen Zauber- und Ritterstücken dem Zug der Zeit zum großen, revuehaften Ausstattungsstück. Seine Dramen wurden an Provinz- und Wr. Vorstadtbühnen aufgeführt, wo sie - tw. mit hervorragender Besetzung, wie Nestroy und Scholz, und u. a. von A. Müller sen. und Riotte vertont - beim breiten Publikum erfolgreich waren" (ÖBL VIII, 325). - Mit zeitgenöss. Numerierung in roter Tinte.
Octavo, pefect bound in gold-colored self-wrappers, 82pp. Shakespeare.
Folio. 4 pp. on 2 ff. Notes for a perhaps unfinished work on Charlemagne: "1. La législation selon les races a été remplacée par la législation selon les conditions sociales et les [illegible] le pouvoir législatif central et l'unité qui en résultait dans certains parties de la législation surtout dans la législation publique ont disparu. Il y a une charte [illegible] tous les articles des capit qui concernent la morale, la religion les affaires canoniques […]". - Stamped twice "Vente Flaubert" (Antibes, April 28-30, 1931); slight ruststains from old paper clip, and small damage to edges; mild toning.
Buone Condizioni dell'esterno: leggermente logorata ai bordi Condizioni dell'interno: leggerissime tracce d'umidità
1 S. 8vo. 2-strophiges Gedicht: "Ich klag' die Frist nicht an, die mir gegeben, / die Bahn, in Staub geschmiegt -; / Wie oft vor seinem Ziel hat jedes Leben / den eig'nen Tod besiegt! […]". - Hango stand seit 1879 als Kanzleibeamter im Dienst der Stadt Wien und arbeitete im Städtischen Archiv, das er von 1911 bis 1923 auch leitete. Daneben war er als Lyriker und Erzähler tätig und schrieb u. a. "Faust und Prometheus. Eine Dichtung" (1895). 1900-20 redigierte er den "Kalender des deutschen Schulvereins" und war Mitherausgeber verschiedener Quellenwerke zur Geschichte Wiens. Vgl. Kosch I, 822.
Paperback; Danish language; good condition, with worn and creased edges, leading corners and spine. Nick at spine foot. Minor marks on covers. Page block head is foxed. Pages are sound and clean; all content is clear. TS Used
20 Zeilen auf 1 S. 8vo. "Und wogt es einmal wild und mild | In uns, daß vor Entzücken | Auf jede Stirn wir mild und wild | Die Lippen möchten drücken, | Daß wir an die berauschte Brust | Das Weltall möchten pressen, | Zu trinken aus dem Kelch der Lust | Ein seliges Vergessen [...]". - Seit 1845 Mitarbeiter von Adolf Bäuerles "Theaterzeitung", die auch Cerris erste Gedichte veröffentlichte, trat Cerri 1848 in den österreichischen Staatsdienst ein, lehrte daneben Italienisch und Literatur und veröffentlichte lyrische und dramatische Arbeiten. In den 50er Jahren redigierte Cerri die Grazer Damenzeitung "Iris" und schrieb 1852-56 unter den Pseudonymen "Veritas" und "Bayard" Wiener Briefe über das Burgtheater für die "Leipziger Theaterchronik". - Mit kleinem Randeinriß.
- Société française d'éditions littéraires et techniques, Amiens 1930, 12x19cm, broché. - First edition, one of 100 numbered copies on pur fil paper, the only large paper copies. A good copy. [FRENCH VERSION FOLLOWS] Edition originale, un des 100 exemplaires numérotés sur pur fil, seuls grands papiers. Agréable exemplaire.
- Editions hispaniques, Paris 1975, 16x24cm, agrafé. - First edition of this offprint, printed in a small number of copies. Foxing to upper cover, otherwise a rare and good copy, softcover. [FRENCH VERSION FOLLOWS] Edition originale imprimée à petit nombre de ce tiré à part. Piqûres sur le premier plat, sinon rare et agréable brochure.
Sechs vierzeilige Strophen auf 1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. "Fragt bei'm Altar d'Muater Gottes, | Wia's ihr so g'fallt auf der Welt; - | 'Is a politische Zeit', sagt's - | "Waast und des is net mei Feld' [...]". - Moriz Schadek studierte an der Universität Wien, legte 1865 seine Richteramtsprüfung ab, kam 1875 ans Wiener Handelsgericht und wurde 1895 dem Oberlandesgericht zugewiesen. Schon ab seiner Studienzeit schrieb er für das Wiener Witzblatt "Der Zeitgeist" und für die "Fliegenden Blätter", wurde dann aber vom damaligen Trend der "Mundartwelle" erfasst und schrieb zahlreiche Gedichte. - Gefaltet.
2 SS. 8vo. "Aus der Dichtung: 'Wolfram' (Regensburg 1854 Verl. von Pustet)": "Schöner ist kein Frühlingsmorgen, | Als der Jungfrau süsser Blick | Wenn in ihrer Brust verborgen | Dämmert erster Liebe Glück. || Aber sanfter, als der Schimmer, | Der um solche Seelen webt, | Mild, wie selbst das Frührot nimmer | Auf der klarsten Woche bebt, || War im Fischerhaus, im schlichten, | Aufgeblüht das holde Kind, | Mit dem Blick, dem himmellichten, | Lieblich wie die Veilchen sind [...]". - Franz Bonn, von 1862 bis 1865 Staatsanwalt, anschließend Richter in Ansbach, Bayreuth und München und später im Dienst des Fürsten von Thurn und Taxis in Regensburg, war zuletzt Präsident der Domänenkammer und Direktor des Zivilkollegialgerichts; von 1881 bis 86 gehörte er dem bayerischen Landtag an. Sein literarisches Werk umfaßt humoristische Gedichte, Schauspiele und Jugendliteratur. Sein Sohn war der Schauspieler und Schriftsteller Ferdinand Bonn (1861-1933). - Mit einigen von nicht identifizierter Hand stammenden Registraturvermerken in Farbstift.
Bahía Blanca, Argentina, Universidad Nacional del Sur, 1967. 4to. mayor; 177 pp., 1 h. Cubiertas originales.
Large 4to. 1 p. "Weil ihr den Büchern | die verbrannt wurden jenseits der Grenze | und denen die sie schrieben | Zuflucht gewährt habt [...] Und weil ihr jetzt wieder zögert, | den Wahnsinn der Europa ergriffen hat | von beiden Seiten | ganz so sehr mitzumachen | wie manche jenseits der Grenzen | darum fühle ich mich | immer beinahe ein wenig | ruhig und sicher | wenn ich in eurem Land bin." - With correction in red ink and inscribed at the end: "mit guten Wünschen | Erich Fried". Typed note at lower edge (added by recipient), stating that Fried read the poem in "De Doelen" in Rotterdam on 12 June 1984, the first day of the Dutch parliamentary debate over the stationing of new medium-range missiles. - Two slight paper defects to top left corner.
Barcelona, 2013. 4to.; XIX-918 pp. Ilustraciones en color y mapas. Encuadernación editorial.
4to. 3 pp. on bifolium. 15 stanzas with 6 lines each. Together with an albumen silver print (85 x 54 mm, matted). Three pages on a bifolium, handwritten by Dumas entirely in French. "Alex. Dumas" is printed in an unknown hand at bottom right corner of top page. The albumen print pictures Dumas sitting down with his hands resting on cane. - Paper has been reinforced with archival material on verso at folds. Toning throughout, a bit darker at edges. "19B" has been written in pencil on the lower left corner of top page. Image has some speckling and slight buckling, but remains very attractive.
français In-12 de 248 pp.; cartonnage de l'éditeur d'après la maquette de Paul Bonet. Un des 1040 exemplaires (906). Un nom d'ancien propriétaire manuscrit en marge du faux-titre.
softening to top and bottom of spine; wear along cover edges; age stains on FEP and BEP; text tight and bright Used
Two volumes hardcover set. No jacket. Boards are marked and scored. Leading corners, edges and spine are worn, bumped and chipped. Spines are slightly cocked. Page blocks are tanned and marked. Half - title page of volume one is torn and partially detached from binding. Residue on title page of volume 1. Early pages of volume a are partially detached from binding. Hinges are visible between pages of both volumes. Pages are marked and have several nicks on edges. Contents are clear. AM Used
Hardcover in acceptable condition. No jacket. Ex-Oxford University library. This book does not have a publication date. It was not published in 1900. Knebworth Edition. Volume two only. Library bookplate on front pastedown, a label has been removed from the lower spine, stamps on the prelims, barcode on the BEP. Leading corners, edges and spine are bumped, worn and nicked. The boards are not flat and are scuffed and have some marks. The prelims, endpapers and some pages are foxed. The page block is tanned and has one small inkspot. Text remains clear throughout. Binding remains intact. K. Ex-Library
Fahnenabzug für Heft 1/1963 der Neuen Rundschau (Erstdruck, vgl. dazu Grützmacher II/D.6). 2 SS. Gr.-4to. Beiliegend eine Portraitpostkarte mit eh. Widmung und U. (dat. 1. VI. 1962). Aus der Sammlung des Theologen Hermann Dembowski (1928-2012).
24 Zeilen auf 1 S. Gr.-8vo. "Tiefer Schlummer senkt sich nieder; | Auf die Stirnen qualbefreit | Träufelt ihren Balsam wieder | Trösterin Vergessenheit. | Träume schweben von den Hügeln, | Streuen über Busch und Haus | Mit den bunten Falterflügeln | Tausendfache Wunder aus [...]".