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Nueva York, Hispanic Institute, Columbia University, 1957. Tres volúmenes en 4to. mayor; 396 pp. en paginación continuada. Cubiertas originales. El director de la Revista, fundada por Federico de Onís, era entónces Angel del Río, y los subdirectores Eugenio Florit y Andrés Iduarte.
Barcelona, Edit. Romanya, 1987. 162 p. 8è. Rústica editorial il·lustrada. Molt bon exemplar. Dedicatòria autògrafa de l'autor.
2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. "So viele Musen den Parnaß bewohnen, | So viele Zeichen bilden dieses Wort; | O möge Gott damit die Männer lohnen | Ist's immer gut und froh wie du es bist; | Doch ach, es ist bey Gott! nicht immer gleich [...]". - Durch bohemienhaftes Leben vollkommen verarmt, verbrachte Püchler seine letzten Lebensjahre "unter sehr bedrückenden und mißlichen Umständen. Neben Versuchen als - völlig unkritischer - Geschichtsschreiber und Gelegenheitsdichter verfaßte Püchler eine große Anzahl von Theaterstücken fast jeden gängigen Genres. Während seine patriot.-hist. Schauspiele in vielen Details und Anspielungen - sie sind sogar mit Fußnoten versehen - seine Bildung unter Beweis stellen, folgt er in seinen Dramatisierungen von Balladen und Volkssagen, in seinen Zauber- und Ritterstücken dem Zug der Zeit zum großen, revuehaften Ausstattungsstück. Seine Dramen wurden an Provinz- und Wr. Vorstadtbühnen aufgeführt, wo sie - tw. mit hervorragender Besetzung, wie Nestroy und Scholz, und u. a. von A. Müller sen. und Riotte vertont - beim breiten Publikum erfolgreich waren" (ÖBL VIII, 325).
5 SS. auf 3 Bll. 4to. 28 Strophen zu je vier Zeilen über den französischen Physiker und Ingenieur Salomon de Caus (1576-1626): "Paris ist neuen Stoffes und neuer Witze froh, | Denn eben erschien ein Büchlein von Salomon de Caus. | Das spricht vom kochenden Wasser, von qualmender Dünste Kraft, | Und wahrsagt Wunder der Zukunft. 'Verrückt spricht's; märchenhaft' [...]". - Das vorliegende Manuskript dürfte von Pachler einem Redakteur zugesandt worden sein, der Pachlers Unterschrift am Ende durchstrichen und in Bleistift mit eigener Hand unter den Titel gesetzt hat. - Der gebürtige Grazer und Freund von Franz Grillparzer, Anastasius Grün, Friedrich Halm und Paul Heyse war Leiter des "Illustrirten Familienbuchs des österreichischen Lloyd" und schrieb tls. unter dem Pseudonym C. Paul Gedichte, Romane und Schauspiele, die wiederholt aufgeführt wurden. Gemeinsam mit Ernst Birk, Eduard von Sacken und Joseph Müller gelang es ihm am 31. Oktober 1848 durch waghalsige Löscharbeiten die von den kaiserlichen Belagerungstruppen in Brand gesetzte Hofbibliothek vor dem Schlimmsten zu bewahren. - Vgl. Kosch III, 1971 und Czeike IV, 478.
Small folio. ½ p. 21 lines. Apparently unpublished poem.
3 Hefte zu je 6, 10 und 9 Bll. Lose Bll. in Papierschirting. 8vo. Unvollständiges Manuskript, jedes Rollenbuch mit Stempel der Theaterdirektion Carl Lössl am Titel. Vorliegend die Szenenfolge des Vorspiels (Titel und 9½ SS.), das Textbuch des Baron Arthur Dubois im Vorspiel (Titel und 16½ SS.) sowie dasjenige des Grafen H. Brief im I. Akt (Titel und 14½ SS.). - Carl Lössl, der Sohn des gleichnamigen Burgschauspielers, der unter dem Pseudonym Carl Klee wirkte, begann seine Laufbahn 1834 am Theater in der Josefstadt; 1854 übernahm er die Direktion des Theaters in Budweis und war in späteren Jahren noch Theaterleiter in Reichenberg, Marburg, Wiener Neustadt, Raab, Fünfkirchen, Agram, Pilsen und Leutschau. "1874 zog er sich von der Bühne zurück und lebte vom Rollenabschreiben in Wiener Neustadt" (Wilhelm Kosch: Deutsches Theater-Lexikon. Klagenfurt u. a., Kleinmayr u. a., 1953-1998. Bd. 2; zit. n. DBA III 579, 182).
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Das Vorhandene in Staat und Gesellschaft hat die Vermutung für sich, notwendig zu sein - notwendig aus hundert Gründen, von denen fanatische Reformatoren drei widerlegen und siebenundneunzig übersehen [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 148.
779 SS. auf 788 Bll. Gr.-8vo und kl.-4to. Mit einigen Beilagen (s. u.). Sehr umfangreiches und stark bearbeitetes Manuskript des 1892 erschienenen Romans. - Zunächst Fabrikant, begann Heinrich Blechner 1876 seine Laufbahn als Journalist und Schriftsteller, wurde als Redakteur bei der "Wiener Sonn- und Montagszeitung" tätig, gab die "Wiener Revue" heraus und schrieb Beiträge für die Berliner Zeitschrift "Gegenwart" und den "Pester Lloyd". Daneben verfaßte Blechner Novellen, historische Romane und den liberalen Tendenzroman "Der Sohn des Staatskanzlers" (1878). Nach dem Ende seiner publizistischen Karriere betätigte sich B. als Bauunternehmer. - Beiliegend: 3 eh. Briefe mit U. Blechners an seine Familie (1898 und 1899, zusammen 4½ SS.), ein eh. Brief seiner Tochter Hilde an ihn (1899, 1½ SS.) und ein ms. Verzeichnis von "Aktiv-Vermögen" und "Passiva" (undatiert, 2½ SS.).
2 SS. (15 Strophen). 4to. "Sommermittag war's; die Lüfte | regten kaum die Blumendüfte; | von den alten Türkenschanzen | blinkt' es grell dem Auge her. | Alles müde; ob dem Ganzen | blaute weit das Aethermeer […]". - Hango stand seit 1879 als Kanzleibeamter im Dienst der Stadt Wien und arbeitete im Städtischen Archiv, das er von 1911-23 auch leitete. Daneben war er als Lyriker und Erzähler tätig und schrieb u. a. "Faust und Prometheus. Eine Dichtung" (1895). Von 1900 bis 1920 redigierte er den "Kalender des deutschen Schulvereins" und war Mitherausgeber verschiedener Quellenwerke zur Geschichte Wiens. Vgl. Kosch I, 822.
4to. 4½ pp. on 6 ff. In French. Highly interesting manuscript for an article written in response to criticism of Cocteau’s collaboration with the Saclay Nuclear Research. Cocteau had been asked by the research centre to provide the text for the voice-over commentary of the 1956 documentary short "À l’aube d’un nouveau monde" on nuclear energy. This was preceded by Cocteau’s 1953 publication "Journal d’un inconnu" with a chapter entitled "Des Distances" on his notion of space that had convinced the scientists at Saclay of Cocteau's potential as a science communicator. The manuscript opens with the remark that he had to "laugh a lot" about the "article by a young journalist who believes nuclear research to be a fashion" and who compared Cocteau to the legendary dandy Beau Brummell for following this apparent fad. Cocteau argues that nuclear research began with the Greek philosopher Heraclitus and accuses the journalist of not knowing his work, pointing to his "Journal d’un inconnu" as the origin of the collaboration. He compares science and poetry to organisms "that will not suffer the smallest inexactness, the smallest vagueness" and goes on to defend the opening phrase of the voice-over, "Few scientists master the use of the word", that had apparently been misunderstood as an insult. For Cocteau, the "privilege of the poet consists in making the abstract concrete, in defining the invisible, to procure it with volume and outlines, in short, to become the interpreter of scientists". Although he mentions Henri Bergson and Henri Poincaré as exceptions to the rule, Cocteau insists that scientists "are more comfortable with algebraic formulae than with those of syntax". At the same time, he stresses that "his formulas" for the film "are the opposite of the 'poetic' style", comparing his text to a simple attempt "to make a stroll among machines of mysterious use less unpleasant". He underlines that he was not allowed to employ "the slightest bit of imagination", which he "detests", but that he also had to "evade the bleak platitudes of guidebooks". It is arguable whether a simile like the following is devoid of imagination: “with pastoral innocence nature employs the method of Poe’s Purloined Letter to dissimulate the most formidable secrets". The theme of dissimulation continues in the second half of the text, when Cocteau conceives "the Sphinx of atomism" and compares the Geiger counter to a truffle pig. Cocteau closes with thanks to the scientists at Saclay. - 5 pages are numbered 1 through 4, with an annex to page 2. An unnumbered leaf with the autograph designation "Monsieur Louis Aragon" suggests that the text was supposed to be published in Aragon’s literary weekly "Les Lettres françaises". Several cancellations and changes by Cocteau's hand. Minimal stains and tears. A minor tear due to fire damage on page 3 restored with adhesive tape.
4 SS. (72 Zeilen) auf Doppelblatt. Kl.-4to. "Aus Wassern stiegen die Lande | Einst jungfräulich empor; | Es keimte am feuchten Strande | Der erste Blumenflor. | Auf Wassern kam einst gezogen | Der große Todestag, | Da unter entfesselten Wogen | Die Welt begraben lag [...]" (aus "Seelieder"). - "Die Erde ruht im Nebelgewand | Erstarrt in herbstlichem Schauer, | Da kommt ein Hauch aus südlichem Land, | Und weckt sie aus dumpfer Trauer. | Den Schleier, der längst ihr Antlitz deckt, | Vermag er kosend zu heben, | Auf ihren verblaßten Zügen weckt | Sein Kuß das fliehende Leben [...]" (aus "Scirocco"). - Die Tochter eines ungarischen Staatsbeamten und einer Wienerin kam 1852 nach Wien. "Im Zuge privater literarischer Studien entstanden ihre ersten eigenen schriftstellerischen Versuche. Von Franz Grillparzer ermutigt, gab sie 1868 ihren ersten Gedichtband heraus. Es folgten weitere lyrische Werke, Romane (u. a. 'Die Schwedenkönigin', 1882) und Dramen. Najmajer setzte sich für eine Verbesserung der Bildungs- und Berufschancen für Frauen ein, indem sie die erste Stipendienstiftung für weibliche Studierende an der Univ. Wien gründete und den Wiener 'Verein für erweiterte Frauenbildung' finanziell unterstützte" (DBE). - Mit kleinen Randläsuren.
1 S. 8vo. Möglicherweise als Notiz für das ‘Deutsche Volksblatt' gedachte Nachricht über den Selbstmordversuch des "junge[n] hochbegabte[n] Schriftsteller[s], dessen Namen wir aus Rücksicht auf seine Familie verschweigen". - In altem Sammlungsumschlag.
Barcelona, Ediciones Destino, 1958. 4to.; 220 pp.; 1 h. Cubiertas originales en tela.
138:210 mm. Zusammen mit einem Lichtdruckportraits Hesses (250:188 mm) in Passepartout unter Glas. Gerahmt (565:365 mm). "Kalt knistert Herbstwind im dürren Rohr, / Das im Abend ergraut ist; / Krähen flattern vom Weidenbaume landeinwärts [...]". Das Gedicht, das mit einem eh. "Gruss von H Hesse" versehen ist, wurde erstmals in der Baseler "Nationalzeitung" am 15. XII. 1946 gedruckt. Waibler G 408.
188:132 mm. Sehr sorgfältig ausgeführte Aquarellzeichnung zweier junger Frauen, deren eine der anderen die Haare flicht oder kämmt. "Zum freundl. Andenken an Ihren ehemaligen Lehrer Carl Spitteler". - Etwas gebräunt und stellenweise stärker fleckig, sonst tadellos erhalten.
Hardcover and jacket. Unread shop stock in excellent condition. TS Used
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Aquarell ca. 75 x 90 mm. Der Titel "Sommerhöhe" und die Widmung "für Adis zum 15. VIII. 33" für seine Schwester Adele Gundert zu ihrem Geburtstag auf der ersten Seite des Doppelblatts unter der aquarellierten Federzeichnung. Auf der zweiten Seite das Typoskript seines Gedichts: "Das Blau der Ferne klärt sich schon | Vergeistigt und gelichtet | In jenen Lila-Zauberton, | Den nur September dichtet [...]". - Gefaltet.
1 S. (16 Zeilen) auf Doppelblatt. 4to. "Schwül ist's. Leise rauscht die Weide | träumend schläft der See, | silbern ruht auf kühlen Wellen | Sonnenschein wie Schnee. | Doch ein Wölkchen schwebt vorüber, | trübt den Silberschein, | luftig hüllt ein dunkler Schleier | Flut und Weiden ein [...]". - Tls. unter dem Pseudonym Han(n)s Weber-Lutkow war Johann Pokorny Mitarbeiter des "Deutschen Volksblattes für Galizien" und des "Ostdeutschen Volksblattes", davor auch des "Kyffhäuser". "Seine Gedichte, Erzählungen, Feuilletons, Skizzen etc. erschienen in den bedeutendsten deutschsprachigen literarischen und schöngeistigen Zeitschriften, nur wenige jedoch in Buchform gesammelt. Pokornys schriftstellerische Bedeutung liegt auf dem Gebiet der Erzählung. Er formt packende Charaktere aus dem ruthenischen Milieu, dessen Darstellung ihn in die Nähe Sacher-Masochs rückt, ohne ihn jedoch dessen künstlerische Höhe erreichen zu lassen. Seine Gestalten, triebhafte Naturmenschen, gehorchen eigenen, ihnen innewohnenden Naturgesetzen, die sie außerhalb des üblichen Moral[-] und Sittenkodex stellen" (ÖBL VIII, 162).
Titel und 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. "Du gabst Dein Bild; ich danke Dir im Liede! | Und dieses Lied las ich aus Deinen Zügen; | Hätt' auch der Freund in seiner Lust geschwiegen, | Es ist die Muse - gilt es Dir - nicht müde [...]". - Nachdem Prechtler in Wien und Linz studiert hatte, arbeitete er durch Fürsprache Grillparzers als Direktor des Hofkammerarchivs, wurde 1856 seines Förderers Nachfolger, trat aber eines Augenleidens wegen 1866 in den Ruhestand. Prechtler hatte seit 1883 Gedichte im "Linzer Bürgerblatt" und Novellen und Reisebilder in verschiedenen Almanachen und Zeitungen veröffentlicht; 1849 hatte er die Zeitung "Der Patriot" redigiert. Nach seinem Austritt aus dem Staatsdienst war er ein Jahr lang als Theaterdichter in München tätig; einige seiner Dramen (darunter "Die Kronenwächter", 1844) wurden am Burgtheater gegeben, von seinen insgesamt 38 Opernlibretti wurde wohl das Textbuch zu Johann Joseph Netzers Oper "Mara" (1842) am bekanntesten.
Barcelona, Ediciones Ariel, 1968. 4to.; 125 pp., 2 hs. Cubiertas originales.
Schmal-gr.-4to. 1 S. Drei Strophen. "Der Baum | größer als die Nacht | mit dem Atem der Talseen | mit dem Geflüster über der Stille [...]". - Aus der Sammlung des Theologen Hermann Dembowski (1928-2012); in der Mitte des Blattes mittels Tesafilmstreifen zusammengesetzt.
1 S. (40 Zeilen). 4to. "Weißt Du es noch? Du bist ein Dichter, | Du mußt das ganze Glück verstehn | Von Tagen, die wie Sonnenschein, | Auch durch das trübste Leben gehn [...]". - Mautner "bethätigte [...] sich als Poet und veröffentlichte mehrere Gedichte [...]" (Eisenberg, Das geistige Wien; zit. n. DBA I, 816, 9), lebte nach 1847 ununterbrochen in Wien und “arbeitete im Laufe der Jahre als Feuilletonist und Theaterkritiker fast aller Wiener und mehrerer ausländischer Blätter. Als Bühnenschriftsteller wurde sein Name besonders durch den Erfolg seines Lustspiels 'Das Preislustspiel' (1852) bekannt" (ebd.). Vgl. auch Kosch X, 600. - Etwas fleckig und mit Randläsuren.
Titel und 6 SS. auf 4 (= 2 Doppel-)Bll. 4to. Brief: 1 S. auf Doppelbll. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief). Der Brief an G. Ritter von Franck in Wien einen Wechsel betreffend.
- Léon Vanier, Paris s.d. (circa 1887), 20x29,5cm, en feuilles. - Edition originale du numéro de cette revue consistant en deux feuillets rempliés. Piqûres et taches marginales sur les feuillets. Sur le premier, une lithographie en couleurs représentant Sully-Prudhomme par Emile Cohl. Sur les suivants, texte de Paul Verlaine en édition originale intitulé "Sully-Prudhomme". Paul Verlaine, toujours impécunieux, sera le seul contributeur de la revue que Léon Vanier, son directeur, acceptera de rétribuer afin de lui venir en aide financièrement. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]
92 SS. auf 23 losen Doppelbll. Kl.-4to. Vollständiges Manuskript der Novelle "Tantalus", 1901 bei Carl Krabbe in Stuttgart erschienen. Auf dem Titelblatt der Vermerk des Verlegers in roter Tinte: "Mspt an den Autor zurückgegeben". - Tinte auf festem Papier, zahlreiche Korrekturen und Streichungen im Text und auf den breiten linken Rändern; unbeschnitten; das Doppelblatt mit den Seiten 41 bis 44 durchtrennt.