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EN-154o.J. Lithographie, 1912, auf Bütten mit Wasserzeichen: SLG, mit Bleistift signiert ?E L Kirchner?. Darstellungsgröße 26,7:21,5, Blattgröße 53:39 cm. Verso mit dem Basler Nachlass-Stempel, Lugt 1570b und der handschriftlichen Registriernummer ?L 175 I D?. - Provenienz: Frankfurter Kunstkabinett Hanna Becker vom Rath; Privatsammlung, Oberursel. - Literatur: Dube L. 214; Schiefler L. 175; Gercken 559 I (von II) (das im Werkverzeichnis von Gercken aufgeführte Exemplar). [2 Warenabbildungen]
EN-172o.J. Aquarell, um 1930, über leichter Bleistiftskizze, auf genarbtem Velin, mit Bleistift signiert ?R. Schlichter?. Blattgröße 56:40,2 cm. - Provenienz: Rheinische Privatsammlung. - Bei der Dargestellten ?Speedy? handelt es sich um Schlichters Ehefrau Elfriede Elisabeth Köhler (1902-1975), die er 1929 heiratete.
EN-075o.J. Radierung, 1921, auf Kupferdruckpapier, mit Bleistift signiert. 15,1:19,4 cm. Provenienz: undeutlicher Sammlerstempel verso. Literatur: Georg Scholz, Das druckgraphische Werk. Karlsruhe, Künstlerhaus Galerie, 1982, Nr. 50, S. 47. Entstanden nach dem Aquarell "Hakenkreuzritter" von 1921, doch ohne das Hakenkreuz am Revers der Hauptperson. Im Werkverzeichnis werden lediglich 15 Exemplare erwähnt. - Sehr selten!
EN-076o.J. Lithographie, 1922, auf chamoisfarbenem festem Papier, mit Bleistift betitelt, nummeriert, signiert und datiert. Darstellungsgröße 29,6:39,9 cm, Blattgröße 40:59,8 cm. - Mit leichtem Lichtrand rundum. Provenienz: Sammlung MO oder OM, nicht bei Lugt. Literatur: Georg Scholz, Das druckgraphische Werk. Karlsruhe, Künstlerhaus Galerie, 1982, Nr. 56, S. 47; Ausst. Katalog: Glanz und Elend in der Weimarer Republik. Hrsg. von Ingrid Pfeiffer. Frankfurt, Schirn Kunsthalle, 2017, Abb. S. 42. - Nr. 69 von 100 Exx.
EN-060o.J. Lithographie, 1920, auf chamoisfarbenem Kupferdruckkarton, mit Bleistift signiert und datiert und als ?Probedruck? bezeichnet. Darstellungsgröße 35,8:26,6 cm, Blattgröße 42:50 cm. - Die linken Ecken leicht knitterspurig, der untere Rand mit einem Fleck.- Literatur: Ausst. Katalog: Realistische Kunst der 20er Jahre in Karlsruhe. Karlsruhe, Künstlerhaus Galerie, 1982, Nr. 143, Abb. 30; Ausst. Katalog: Georg Scholz. Das druckgraphische Werk. Karlsruhe, Künstlerhaus Galerie, 1982, Nr. 46, Abb. 44. Zur vorliegenden Lithographie heißt es hier: ?Der schwarzweißen und der aquarellierten Fassung dieser Lithographie ging ein Ölgemälde voraus, das den Titel ?Industriebauern? trägt (heute: Von der Heydt-Museum, Wuppertal). Das Ölbild mit Collagen, auf Holz, wurde erstmals auf der ?Erste Internationale Dada-Messe? in Berlin 1920 gezeigt. Zum Kopf des Bauern existiert eine Vorstudie, 1919 datiert. Zum Titelt: Bisher wurde die Lithographie in Anlehnung an den Titelt des Ölbildes immer ?Industriebauern? genannt. Auf keinem der uns bekannten Exemplare findet sich jedoch dieser Titel. In der Lithographie entfallen auch alle Elemente des Ölbildes, die die Verbindung von Landwirtschaft und Industrie anzeigen, z. B. der Mähdrescher im Fensterausblick. Es finden sich dagegen Exemplare die rückseitig von fremder Hand ?Wucher-Bauernfamilie?, ?Bauernfamilie? oder ?Durlacher Schwarzbuckelfamilie? beschriftet sind.?
EN-162o.J. Holzschnitt, 1911/1912, auf feinem Japan, mit Bleistift bezeichnet ?No. 1?, verso von Maria Marc mit Bleistift bezeichnet ?Nachlass Franz Marc bestätigt Maria Marc?, Darstellungsgröße 16,9 x 23 cm, Blattgröße 20,5: 28,5 cm. - Von allergrößter Seltenheit! - Provenienz: Maria Marc, Gattin des Künstlers; Privatsammlung; Lempertz, Köln, Auktion 1212, Lot 149; Rheinische Privatsammlung. - Literatur: Hoberg/Jansen Bd. III, Nr. 23 (im Werkverzeichnis aufgeführtes Exemplar); nicht bei Schardt; nicht bei Lankheit (in seinen handschriftlichen Notizen aufgeführt als nur 3 Abzüge vom schwarzen Holzstock).
EN-169o.J. Radierung mit heller Tonätzung, 1907, auf chamoisfarbenem Velin, mit Bleistift signiert ?Emil Nolde.?. Darstellungsgröße 30:22,1 cm, Blattgröße 43,5:31,7 cm. Gedruckt von Otto Felsing, Berlin. - Eines von 37 Exemplaren dieses Zustandes und von vorzüglicher Erhaltung! - Provenienz: Galerie Nierendorf, Berlin; Privatsammlung, Hessen. - Literatur: Schiefler/Mosel/Urban R 76 V (von V). [2 Warenabbildungen]
EN-061o.J. Lithographie, 1921/22, auf chamoisfarben Karton, mit Bleistift signiert und datiert ?21?. Darstellungsgröße 40,1:29,9 cm, Blattgröße 55,6:39,1 cm. - Verso unkenntlicher Sammlerstempel und Annotation mit blauem Kugelschreiber.- Literatur: Ausst. Katalog: Georg Scholz. Ein Beitrag zur Diskussion realistischer Kunst. Karlsruhe, Badischer Kunstverein, 1975, Nr. 46 mit Abb.; Ausst. Katalog: Georg Scholz. Das druckgraphische Werk. Karlsruhe, Künstlerhaus Galerie, 1982, Nr. 55, Abb. 52.- Die Reproduktion der Lithographie diente als Titelbild des 1. Heftes des 3. Jahrgangs (März 1922) der Zeitschrift ?Der Gegner?. Im Künstlernachlass in Waldkirch hat sich eine kleine Bleistiftzeichnung des Kopfes des Standartenhalters links im Vordergrund der Lithographie erhalten.
EN-059o.J. Farbholzschnitt in Azurblau und Schwarz, 1917, auf elfenbeinfarbenem Bütten mit Wasserzeichen: Perfecta, mit weichem Bleistift signiert, mit Druckersignatur von Fritz Voigts und mit Blindstempel des Euphorion Verlages, Berlin. Darstellungsgröße ca. 29:34 cm, Blattgröße 46:58,5 cm. Provenienz: Sammlung Ernst Rathenau (1898-1986); Kunstantiquariat C.G. Boerner, Düsseldorf, Lagerliste 89, 1988, Nr. 25 (mit farbiger Abbildung des Holzschnitts auf dem Umschlag). Literatur: Schapire 195. Ganz vorzüglicher, unberührt frischer Handdruck!- ?Die bei Fritz Voigt in Berlin mit der Handpresse gedruckte Auflage von einhundert Exemplaren für den Hyperion Verlag in München ging 1922 in den Besitz des Euphorion Verlages in Berlin über (Schapire, S. 10), dessen Blindstempel unten links sichtbar ist. Der Stock ist nicht, wie bei Schapire (1924) angegeben, zerstört, sondern kam mit den anderen erhaltenen Stöcken als Schenkung Schmidt-Rottluffs 1975 in den Besitz des Brücke-Museums, Berlin?? (Boerner 25).- ?Schmidt-Rottluff hat (sich)? eigentlich nur elf Jahre, von 1909 bis 1919, ganz intensiv dem Holzschnitt gewidmet, eine kurze Zeitspanne im Vergleich zu der beherrschenden Rolle, die in unserer Vorstellung mit Recht der Holzschnitt in der Kunst Schmidt-Rottluffs spielt. Es ist die Kraft der Ausstrahlung, die diese ihm ureigenste Kunstform über die Zeit hinaus bewirkt hat.? (L. Reidemeister, Der Holzstock als Kunstwerk. 1983).- Der Verleger Ernst Rathenau, Sohn des Architekten Georg Albert Rathenau und Neffe 2. Grades von Walther Rathenau, lieferte bedeutende Beiträge zur modernen Buchkunst und Kunstliteratur. Seit 1918 publizierte er gemeinsam mit Paul Westheim und Gustav Kiepenheuer die Zeitschrift "Die Schaffenden" und schuf damit ein umfassendes Panorama zeitgenössischer Druckgraphik.1920 trat er in den Euphorion Verlag ein, den er 1923 übernahm. Hier veröffentlichte er neben bibliophilen Drucken bis heutige gültige Werkverzeichnisse, etwa von Karl Schmidt-Rottluff und Oskar Kokoschka. 1938 emigrierte er nach New York und kehrte 1950 nach Europa zurück, um seine verlegerische und editorische Tätigkeit fortzusetzen.
EN-155o.J. Farblithographie, zwei Farbsteine, einer in Gelb, einer in Violett, 1921, auf festem, cremefarbenem Velin, mit Bleistift signiert, datiert und mit der Werknummer bezeichnet ?Klee 1921/123?. Darstellungsgröße 31,6:23 cm, Blattgröße 35,3:26,4 cm. - Provenienz: Kunsthandel Dr. Ewald Rathke, Frankfurt am Main; Privatsammlung, Hessen. - Literatur: Kornfeld 82 II B b; eines von 100 Exemplaren, erschienen in: Bauhaus-Drucke. Neue europäische Graphik. Erste Mappe. Meister des Staatlichen Bauhauses in Weimar. Weimar 1921. Die Mappe enthält 14 Graphikblätter; Söhn HDO 101-6.
EN-028o.J. Kaltnadelradierung, wohl 1922, auf chamoisfarbenem Kupferdruckpapier, mit Bleistift signiert und datiert ?22? sowie betitelt ?Der Dollar?. Darstellungsgröße 22,4:19,8 cm, Blattgröße 35,7:28,5 cm. Ganz vorzüglicher Abdruck, äußerst selten! Literatur: Riester 84, hier ?1924? datiert; Ausst. Katalog: Karl Hubbuch 1891-1979. Karlsruhe /Berlin/Hamburg, 1981/82, Nr. 96, hier ?um 1923? datiert, Abb. S. 151; Ausst. Katalog: Realismus und Neue Sachlichkeit, Malerei 1920-1935. München, Galerie Gunzenhauser, 1973, Nr. 49: Ausst. Katalog: Der frühe Hubbuch 1911-1925. Bremen/Berlin/ München, 1973, Nr. 94.
EN-027o.J. Kaltnadelradierung, wohl 1922, auf cremefarbenem Papier mit angeschnittenem Wasserzeichen: JW Zanders, mit Bleistift signiert und datiert ?22?, von anderer Hand betitelt ?Die Mörderzentrale?. Darstellungsgröße 18,7:21,2 cm, Blattgröße 29,2:33,8 cm. - Papier leicht gebräunt. Ganz vorzüglicher Abdruck und äußerst selten! Literatur: Riester 83, hier ?1924? datiert; Ausst. Katalog: Karl Hubbuch 1891-1979. Karlsruhe/Berlin/Hamburg, 1981/82, Nr. 97, hier ?um 1923? datiert, Abb. S. 150.
EN-026o.J. Radierung, 1922, auf cremefarbenem Velin, mit Bleistift signiert, datiert und betitelt. Darstellungsgröße 20,8:25,6 cm, Blattgröße 26,4:32,8 cm. Im linken Unterrand schwach lesbar bezeichnet ?Probezustand7Vorzugsdruck Nr. 1.?. Probedruck vor der späteren Auflage von 1967 in 100 Exemplaren. Äußerst selten! Literatur: Riester 56; Ausst. Katalog: Karl Hubbuch. Retrospektive. Karlsruhe, Städt. Galerie im Prinz-Max-Palais, 1993, Nr. 70; Katalog: Karl Hubbuch. Druckgraphik. München, Michael Hasenclever, 1983, Nr. 75 b.
EN-160o.J. Lithographie, teils aquarelliert, um 1930, auf festem, chamoisfarbenem Velin, mit Bleistift nummeriert ?1/6? und signiert ?JMammen?. Darstellungsgröße 44,5:34 cm, Blattgröße 70:50,3 cm. - Eines von nur zwei handkolorierten Exemplaren der Lithographie und somit von allergrößter Seltenheit! - Provenienz: Atelier der Künstlerin; Sammlung Prof. Dr. Stanislaw Karol Kubicki, Berlin (1926-2019). Karol Kubicki war lange Jahre Präsident der Jeanne-Mammen-Gesellschaft in Berlin. - Literatur: Döpping/Klünner D 14. [2 Warenabbildungen]
763-Eo.J. Aquarell über leichter Bleistiftskizze, mit Gummi arabicum besonders im Vordergrund über-gangen, auf festem chamoisfarbenem Zeichenkarton, rechts unten signiert ?F. Horner?. 41:55,8 cm. Literatur: Johannes Fichter, Weisslingen/Schweiz, hat das Aquarell unter Nr. 149 in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis aufgenommen (Brief vom 10.05.2006). Im Kupferstichkabinett des Kunstmuseums Basel befinden sich 80 Blätter von Horner mit orientalischen Motiven (Balkan, Griechenland und Türkei), zu denen eine Legende des Künst-lers existiert. Blatt 34 zeigt die gleiche Ansicht wie das oben beschriebene, wenn auch zahlrei-che Details ? besonders im Vordergrund ? verändert sind. Zu diesem Blatt gibt es in Basel auch zwei Vorzeichnungen. Wahrscheinlich hat Horner für beide Aquarelle dieselbe Vor-zeichnung benutzt. ?Die 80 Blätter in Basel sind alle mit viel grün bzw. einheitlichen Farbtö-nen aus einem Guß gemalt. Es kann sehr gut sein, dass Ihr Blatt zu den an die Großfürstin verkauften Blättern gehörte. Ihr Blatt ist etwas größer und m.E. lebendiger und schöner. Bis-her ist mir nur eine Ansicht des Hippodroms bekannt, die auch mit der gleichen Farbgebung wie Ihr Blatt gemalt wurde und von der auch ein entsprechendes Blatt in der Basel Serie vor-handen ist.? (zit. aus dem o.g. Brief von J. Fichter).
EN-089o.J. Lithographie (Asphaltdruck), um 1930, auf chamoisfarbenem Bütten, mit Bleistift nummeriert und signiert. Darstellungsgröße 46,5:35 cm, Blattgröße 62:49,9 cm. Provenienz: Atelier der Künstlerin; Sammlung Stanislaw Karol Kubicki. Literatur: Döpping/Klünner D 15, Nr. 4 von 20 Exx. Diese Lithographie zählt zu den Höhepunkten im graphischen Werk von Jeanne Mammen und liegt hier in einem prachtvollen, klaren Abdruck mit sehr breitem Rand vor. ?Jedes der Mammen-Girls (?) scheint in seiner Isolierung wie unter einem unsichtbaren Glassturz konserviert, der es von den anderen trennt. Ihre zu Schlitzen zusammengezogenen, ins Leere blickenden, durch Hutkrempen verdeckten und durch Schleier vergitterten Augen verbergen erfolgreich alles, was eventuell als ?Seelenkäse? enttarnt werden könnte.? (Zit. aus: Eva Züchner, Langweilige Puppen, in Döpping/Klünner, S. 55).
EN-090o.J. Radierung, 1922, auf Kupferdruckpapier, mit Bleistift nummeriert, bezeichnet, betitelt, signiert und datiert. Darstellungsgröße 34,7:28 cm, Blattgröße 49,7:43,5 cm. ? Gering fleckig und fingerspurig, kleine Knickfalte in der äußeren linken Ecke, zwei kleine bis winzige Abrisse am Oberrand. Provenienz: Galerie Nierendorf, Berlin; Privatsammlung, Schweiz, von diesem in den 1960er Jahren bei vorigem erworben; Sotheby?s, London, 9.-19.03.2021, Los 14. Literatur: Karsch 22/II, Abb. S. 45. Nr. 22 von 50 Exx. aus: Radierwerk III (Karsch 17-22), 6 Radierungen, im Februar 1922 im Dresdner Verlag Heinar Schilling als 11. Mappe der ?Graphischen Reihe? in 50 Exemplaren erschienen. - Vorzüglicher, vollrandiger Abdruck! - Otto Dix wird mit der Technik der Kaltnadelradierung populär, als er beginnt, den späten Expressionismus ? ein experimentelles Zwischenspiel ? aufzugeben und sich einem grotesk-realistischen Stil zuzuwenden. Die Radierung ?Vohse? entsteht 1922, zwei Jahre nachdem er die Technik der Kaltnadelradierung für sich entdeckt hat. Mit einer flinken Linie und einem ironischen Blick skizziert Dix die alternde Schönheit und liefert den Beweis für sein feines Auge für ?echte? Menschen. (Freya Mühlhaupt, Otto Dix. Das graphische Werk. Berlin 2001, S. 17).
EN-062o.J. Lithographie, 1921/22, auf chamoisfarbenem Papier, mit Bleistift signiert und datiert. Darstellungsgröße 20 × 22 cm, Blattgröße 40,3:54,8 cm.- Verso unkenntlicher Sammlerstempel und Annotationen in Bleistift und Kugelschreiber.- Literatur: Ausst. Katalog: Georg Scholz. Ein Beitrag zur Diskussion realistischer Kunst. Karlsruhe, Badischer Kunstverein, 1975, Nr. 42 o. Abb.; Ausst. Katalog: Georg Scholz. Das druckgraphische Werk. Karlsruhe, Künstlerhaus Galerie, 1982, Nr. 52, Abb. 49. Zur vorliegenden Lithographie heißt es hier: ?Es existieren zwei Aquarelle, datiert 1921, mit dem Titel ?Arbeit schändet?, denen die Lithographie seitenverkehrt folgt. Zur Datierung und zur Auflage: Ein Exemplar (Ausst. Katalog: Realismus der Zwanziger Jahre. München, Galerie M. Hasenclever, Nr. 103 m. Abb.) ist 1921 datiert; 1922 erschien in der 4. Mappe des 4. Jahrgangs der von Paul Westheim herausgegebenen Graphik-Zeitschrift ?Die Schaffenden?, die den Titel ?Neue Veristen und Konstruktivisten? trug, eine Auflage in Höhe von 125 Blatt. Es wurden also einige Exemplare 1921 gedruckt, denen 1922 die Auflage durch Westheim folgte. Die Lithographie wurde in der von W. Herzfelde herausgegebenen Zeitschrift ?Der Gegner? reproduziert unter der Überschrift: ?Verkehrte Welt? und mit der Unterschrift: ?Der Dicke: lebt von der Arbeit der Dünnen. Die Dünnen: verbreiten die Weisheit des Dicken.?
147-Io.J. Feder in Braun, braun laviert, über Stift, auf Velin, innerhalb der Darstellung auf der Brunnenmauer unten Mitte bezeichnet, datiert und signiert ?a Torre francolise 1792 Filippo Hackert. F.?. 68,2:47,5 cm.- Mit sorgfältigen Restaurierungen entlang der Ränder. [2 Warenabbildungen]
EN-153o.J. Öl auf Karton, auf Blendrahmen aufgezogen, links unten monogrammiert und datiert ?E·D·K 13·?. 48,5:58,5 cm. - Provenienz: Aus dem künstlerischen Nachlass. - Seltenes Frühwerk Kinzingers, das in der Zeit entstand, als er Meisterschüler von Adolf Hölzel war.
EN-165o.J. Bleistift, auf bräunlichem Velin mit Fragment eines Wasserzeichens, zweifach mit Bleistift signiert ?Muter?. Blattgröße 32,9:19,9 cm. Verso: Figürliche Skizzen. Bleistift. - Vorzeichnung für das Gemälde ?Cubist nude (c.1919)?, das in folgenden Ausstellungen präsentiert wurde: Mela Muter 1876-1967. Retrospektiv-Ausstellung, Galerie Gmurzynska, Köln 1967; Pionnieres. Artistes dans le Paris des années folles, Paris, Musée du Luxembourg, 2022. - Die akzentuierte, eckig-kubistische Ausführung lässt eine Entstehungszeit um 1919 vermuten, da die Künstlerin sich in dieser Zeit mit den Arbeiten von Albert Gleizes (1881-1953) und Gino Severini (1883-1966) auseinandersetzte, die sie persönlich kennengelernt hatte.
EN-135o.J. Kaltnadelradierung, 1922, auf Japan, mit Bleistift signiert ?Beckmann?. Darstellungsgröße 21,4:32,7 cm, Blattgröße 29,8:43,8 cm. Herrlich frischer, kräftiger und gratiger Druck mit vollem Rand, von vorzüglicher Erhaltung! Eines von 50 Exemplaren auf Japan, von denen ein Teil von Günther Franke auf ?x/XV? nummeriert wurde. Erschienen bei R. Piper & Co., München, 1922. Provenienz: Galerie Wirnitzer, Baden-Baden, Kat.: Querschnitt, VII, 1981, Nr. 13, Abb. S. 19; Privatsammlung, Süddeutschland. Literatur: Hofmaier 239, Ba (von Bd); Beckmann Liste 218; Glaser 213; Gallwitz 209. - James Hofmaier erwähnt einen Abdruck der Edition mit einer Aufschrift von fremder Hand, dass bei Beckmanns ?Strand? ein Küstenabschnitt der Nordseeinsel Wangerooge dargestellt sei. [2 Warenabbildungen]
EN-010o.J. Holzschnitt, 1923, auf Japan, mit Bleistift signiert. Darstellungsgröße 22,3:14,9 cm, Blattgröße 51,8:35 cm. Provenienz: Nachlass Günther Franke, München, seither in Familienbesitz. Literatur: Hofmaier 258, III B b; Glaser 229; Gallwitz 223.- Tadelloser, tiefschwarzer Abdruck mit breitem Rand, rechts und links mit dem Schöpfrand. Abweichend von den Angaben bei Hofmaier auf Japan statt auf Velin gedruckt; eines der fünf bei Hofmaier erwähnten nicht nummerierten Exemplare, erschienen neben der Auflage von nur 35 nummerierten Drucken.
FH-497o.J. Farbholzschnitt, Tokyo 1915, auf chamoisfarbenem Japan-Bütten, im Stock monogrammiert, bezeichnet und datiert ?FC Tokyo 1915?, mit Bleistift signiert ?F. Capelari ? und undeutlich bezeichnet. Darstellungsgröße 26,5:20,4 cm, Blattgröße 28:21 cm.
EN-112o.J. Lithographie, 1921, auf cremefarbenem Bütten, mit Bleistift betitelt und nummeriert ?Clelia / 5/13? sowie signiert und datiert ?Christian Schad / 21?. Darstellungsgröße 14,5:8,3 cm, Blattgröße 29,7:22,9 cm. - Von aller größter Seltenheit! - Provenienz: Galleria del Levante, München; Kunsthandel Marion Grcic-Ziersch, München. - Die Zeitung ?Main Echo? veröffentlichte am 06.01.2012 von Stefan Reis die Besprechung einer Ausstellung in der Aschaffenburger Galerie Viola ?Seltene Lithographien und Radierungen von Christian Schad ? Dabei ein verschollen geglaubtes Porträt von 1921?. An späterer Stelle heißt es: ?Die 1921 entstandene Lithographie ?Clelia? gilt als Schads graphisches Hauptwerk der 20er Jahre. In einer Auflage von 15 Exemplaren gedruckt, galt sie Jahrzehnte lang als verschollen, bis sie nun in der aufgelösten Sammlung entdeckt wurde. (Dabei handelt es sich um eine Sammlungsauflösung, die auf Vermittlung des Christian- Schad-Archivs in Rottach-Egern zustande kam).