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EN-146o.J. Lithographie, 1922, auf chamoisfarbenem Velin mit Wasserzeichen: Johann Wilhelm, mit Bleistift bezeichnet ?1. Druck?, signiert, datiert und bezeichnet ?Erich Heckel 22 / Probe?. Darstellungsgröße 49:38,3 cm, Blattgröße 64,5:50,2 cm. - Von großer Seltenheit! Eines von drei bekannten Exemplaren des ersten Zustandes. - Provenienz: Sammlung Hermann Gerlinger, Würzburg, Lugt 6032. - Literatur: Annemarie und Wolf-Dieter Dube, Erich Heckel: Das graphische Werk, Bd. 2: Radierungen, Lithographien, New York 1965, WVZ-Nr. L 270 I a (von III b); Renate Ebner, Andreas Gabelmann, Erich Heckel. Werkverzeichnis der Druckgraphik, Bd. 2: 1914-1968, München 2021, WVZ-Nr. 784 L I a (von III b); Heinz Spielmann (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Sammlung Hermann Gerlinger, Stuttgart 1995, S. 312, SHG-Nr. 480 (m. Abb.); Hermann Gerlinger, Katja Schneider (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Bestandskatalog Sammlung Hermann Gerlinger, Halle/Saale 2005, S. 222, SHG-Nr. 502 (Abb. S. 223). - Austellungen: Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Schloss Gottorf, Schleswig (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 1995-2001); Kunstmuseum Moritzburg, Halle an der Saale (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2001-2017); Buchheim Museum, Bernried (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2017-2022); Erich Heckel, Einfühlung und Ausdruck, Buchheim Museum, Bernried, 2020/2021, (Abb. S. 292). [2 Warenabbildungen]
EN-031o.J. Lithographie, 1923, auf cremefarbenem Kupferdruckpapier, mit Bleistift signiert und nummeriert. Darstellungsgröße 36,8:54,8 cm, Blattgröße 48,5:61,7 cm. Nr. 11 von 20 Exx. In jeder Hinsicht einwandfreies Exemplar dieses prominenten Blattes! Literatur: Riester 79, hier abweichend 1924 datiert; Ausst. Katalog: Karl Hubbuch 1891-1979. Karlsruhe/Berlin/Hamburg 1981/82, Nr. 95, Abb. 167.
EN-032o.J. Lithographie, um 1924, auf Kupferdruckpapier, mit Bleistift nummeriert, betitelt und signiert. Darstellungsgröße 37:36 cm, Blattgröße 50:43,5 cm. Nr. 9 von 25 Exx. - Vorzüglich erhaltenes Exemplar und sehr guter Abdruck! Literatur: Riester 81; Ausst. Katalog: Karl Hubbuch, 1891-1979. Karlsruhe/Berlin/Hamburg, 1981/82, Nr. 150, Abb. S. 173.
EN-030o.J. Lithographie, 1923, auf Kupferdruckpapier, mit Bleistift nummeriert, betitelt, signiert und mit Widmung. Darstellungsgröße 39:35,5 cm, Blattgröße 51:69 cm. - Mit leichten Papierstauchungen in den Außenrändern. Nr. 3 von 25 Exx., sehr guter Abdruck! Literatur: Riester 69, Abb. S. 42; Ausst. Katalog: Karl Hubbuch, 1891-1979. Karlsruhe/Berlin/Hamburg, 1981/82, Nr. 92, Abb. S. 153.
194967462ABParis., La Bibliotheque Francoise., 1949. 34,5 x 27,4 cm. 161 (1) S., 3 Blatt. OFranzösische Interimsbrochur in marmorierter OHalbleinen-Einbandecke, in marmoriuertem OPapp-Schuber., 67462AB Tirée a 320 exemplaires. Umschlag etwas stockig, sonst sehr gutes und frisches Exemplar.
EN-130o.J. Öl auf Leinwand, um 1920, auf Keilrahmen, unsigniert. 50:40 cm.- Randdoubliert, mit restaurierter Fehlstelle im Bereich der Kopfbedeckung. Auf dem Keilrahmen bezeichnet ?Model Frau Tillmann? und ?Portrait Ruth?. Provenienz: Privatsammlung, Köln. Literatur: Ausstellungskatalog: August Sander und die Kunstszene der 20er Jahre im Rheinland, Köln, Josef-Haubrich-Kunsthalle und Kunsthalle zu Kiel, 2000, Kat. Nr. 283, Abb. 91, S. 85. - Abelen porträtierte Frau Tillmann mit ihrem von einer Lederkappe verdecktem Kurzhaarschnitt und Felljacke möglicherweise als Pilotin eines offenen Automobils, unbedingt aber als emanzipierte Frau der Weimarer Republik.
EN-134o.J. Kaltnadelradierung, 1918, auf Japan, mit Bleistift betitelt ?Straße in Frankfurt a/M? und signiert ?Beckmann?. Darstellungsgröße 23,3:29,2 cm. Blattgröße 33:36 cm. Herrlich frischer, kräftiger und gratiger Druck mit vollem Rand und Blindstempel der Marées Gesellschaft, von vorzüglicher Erhaltung! Eines von 40 Exemplaren der Vorzugsausgabe auf Japan, vor der Verstählung der Platte. Blatt 14 aus der Mappe ?Gesichter?. München, Verlag der Marées Gesellschaft R. Piper, 1919. Provenienz: Privatsammlung, Frankfurt am Main. Literatur: Hofmaier 134 II, Aa (von Bb); Beckmann Liste 118; Glaser 115; Gallwitz 105. - Dargestellt ist vermutlich die Darmstädter Landstraße im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen (vergleiche das Ölbild von 1917, Göpel 195, seitenverkehrt und mit einigen Abweichungen). [2 Warenabbildungen]
181910-G1819. Öl, auf festem braunem Papier, verso signiert und datiert ?M. Wentzel ad. natur. Wien 1819.?. 25:34,6 cm. Das in einem delikaten Kolorit und einer fein ausgewogenen Lichtführung gestaltete Stilleben entstand während Wentzels Aufenthalt in Wien, der durch die Datierung auf der Rückseite des Bildes sicher für 1819 angenommen werden darf.
EN-005o.J. Kaltnadelradierung, 1918, auf Japan, mit Bleistift betitelt, datiert und signiert. Darstellungsgröße 25,1:29,4 cm, Blattgröße 31,1:37 cm. Eins von 40 Exx. der Vorzugsausgabe auf Japan. Blatt 6 aus der Mappe ?Gesichter?. München, Verlag der Marées Gesellschaft R. Piper, 1919. Literatur: Hofmaier 128, IV, B, a (von b). - Herrlich frischer Abzug mit dem Blindstempel der ?Marées Gesellschaft? und von vorzüglicher Erhaltung!
EN-124o.J. Radierung, 1922, auf Kupferdruckpapier, mit Bleistift betitelt, signiert und datiert ?Fohse?, ?Dix 22?. Darstellungsgröße 34,6:27,9 cm, Blattgröße 40:32,5 cm. Provenienz: Sammlung Albert van Loock, Brüssel (geb. 1917), Sammler und Kunsthändler, Lugt 3751. Literatur: Karsch 22/II, Abb. S. 45. Blatt 6 der 6-Blatt-Folge ?Radierwerk III?. Dresden, Dresdner Verlag 1922, erschienen in 50 nummerierten und signierten Exemplaren als elfte Mappe der Graphischen Reihe. Das hier vorliegende Exemplar ist nicht nummeriert und der Titel des Blattes ?Vohse? ist mit ?Fohse? von Dix abweichend geschrieben. - Otto Dix wird mit der Technik der Kaltnadelradierung populär, als er beginnt, den späten Expressionismus ? ein experimentelles Zwischenspiel ? aufzugeben und sich einem grotesk-realistischen Stil zuzuwenden. Die Radierung ?Vohse? entsteht 1922, zwei Jahre nachdem er die Technik der Kaltnadelradierung für sich entdeckt hat. Mit einer flinken Linie und einem ironischen Blick skizziert Dix die alternde Schönheit und liefert den Beweis für sein feines Auge für ?echte? Menschen. (Freya Mühlhaupt, Otto Dix. Das graphische Werk. Berlin 2001, S. 17).
EN-107o.J. Lithographie, 1921, auf cremefarbenem Bütten mit Fragment des Wasserzeichens: JW(hatman), im Stein datiert und mit der Werknummer ?1921 / 30?, mit Bleistift nummeriert ?20/100?, mit blauer Tinte signiert ?Klee?. Darstellungsgröße 25,6:17,7 cm, Blattgröße 29:21,7 cm. Der Umschlag des Heftes mit leichten Gebrauchsspuren. - Selten! - Literatur: Kornfeld 80; Söhn HDO 50404-1. - Als Beilage erschienen zur Vorzugsausgabe in 100 nummerierten Exemplaren zu: DER ARARAT: Glossen, Skizzen und Notizen zur neuen Kunst. München, Goltzverlag, 2. Jg., Viertes Heft, April 1921, Ss. 125-154, 3 Bll. Anzeigen. Rot und schwarz gedruckter Umschlag mit Fadenheftung nach einem Entwurf von Toni Wendling. Mit Texten von J.W. von Goethe, Henri Rousseau, Oskar Wilde, Alfred Kerr, Mac Neill Whistler, Diderot, Charles Baudelaire, Emil Zola, G. Apollinaire, Paul Klee u. a. zum Thema ?Kritik? und A. Vollard, P.E. Küppers, Paul F. Schmidt. Mit 15 Abbildungen nach Kandinsky, Chagall, Archipenko, George Grosz, Carl Mense, Walter Lindgens, T. Parzinger und Edwin Scharff. [3 Warenabbildungen]
EN-159o.J. Feder in Schwarz, um 1932, auf festem, strukturiertem Papier, mit Bleistift signiert ?J Mammen?, verso am oberen Rand bezeichnet ?Die dicke Sängerin?, am unteren Rand bezeichnet ?Chansonette?. Blattgröße 47,1:34,9 cm. ? Insgesamt leicht gebräunt, der rechte Blattrand mit kleinem Einriss. - Provenienz: Jeanne-Mammen-Gesellschaft; Fischer Fine Art, London, dort 1980 vom Vorbesitzer erworben. - Literatur: Döpping/Klünner Z 282; abgeb. in: Der Querschnitt, Heft 9, Jg. 12, September 1932, S. 631.
EN-161o.J. Farblithographie, um 1930/32, auf chamoisfarbenem Velin, mit Bleistift bezeichnet ?P./A 4?, zweifach signiert ?J. Mammen? sowie betitelt ?Siesta?. Darstellungsgröße 44,5:35,3 cm, Blattgröße 52,3:37,7 cm. Vereinzelte winzige Stockfleckchen sowie im Passepartoutausschnitt minimal gebräunt. - Eines von nur sieben bekannten Exemplaren und somit sehr selten! - Provenienz: Atelier der Künstlerin; Sammlung Prof. Dr. Stanislaw Karol Kubicki, Berlin (1926-2019). - Literatur: Döpping/Klünner D 23, PA 4. Entstanden für den mit Fritz Gurlitt geplanten Zyklus ?Lieder der Bilitis?.
EN-136o.J. Lithographie, 1925, auf Velin, mit schwarzer Kreide betitelt ?La Fenêtre sur la Ville 1910? und signiert ?R Delaunay?. Darstellungsgröße 54,5:42 cm, Blattgröße 63,4:47,2 cm. Mit dem Trockenstempel ?Atelier R. Delaunay, 19 B Malesherbes, Paris? in der rechten unteren Blattecke. Mit Restaurierungen in den Blatträndern. Literatur: Loyer/Perussaux 4. ? Eines von 60 geplanten Exemplaren. Die Lithographie entstand in freier Nachempfindung der Gemälde ?Fenêtre sur la Ville? von 1910 und ?Les Fenêtres simultanées sur la Ville? von 1911.
EN-039o.J. Lithographie, 1920, auf Bütten mit Wasserzeichen: Steigender Löwe und anhängenden Buchstaben ?JvZ?, mit Bleistift signiert. Darstellungsgröße 13,9:6 cm, Blattgröße 43,5:30,7 cm. Nr. 28 von 30 Exx. aus einer Sonderauflage ohne rückseitige typographische Bezeichnung! Provenienz: Stuttgarter Kunstkabinett, 35. Auktion, 23./24. Mai 1960, Kat. Nr. 1054. Literatur: Kornfeld 77, II A (von B), Von dieser Lithographie gibt es: 30 Exx. der Sonderauflage (s. o.), 600 Exx. erschienen in: Deutsche Graphiker der Gegenwart (darin enthalten: 100 Exx. einer Luxusausgabe) sowie 6 bekannte Probedrucke des 1. Zustandes; Söhn HDO 108-7. Erschienen in: Deutsche Graphiker der Gegenwart. Hrsg. v. Kurt Pfister. Leipzig, 1920, Blatt 10 (von 30); Katalog: German Expressionist Prints and Drawings. Los Angeles, County Museum of Art, 1989, Nr. 1498 m. Abb.
EN-167o.J. Kaltnadelradierung, um 1929, mit starkem Wischton und Deckweißhöhungen der Gesichter, auf cremefarbenem Bütten mit Wasserzeichen: F M Head, mit Bleistift signiert ?Rolf Nesch?. Darstellungsgröße 44,7:33,3 cm, Blattgröße 63,7:51,5 cm. - Von größter Seltenheit! - Provenienz: Privatsammlung, Hamburg. - Literatur: Helliesen/Sorensen 371, Abb. 9. Im Gegensatz zu dem im Werkverzeichnis beschriebenen und abgebildeten Exemplar, das zusätzlich mit einer farbigen Monotypie gedruckt wurde, handelt es sich bei dem hier beschriebenen Blatt um ein Exemplar aus der Auflage von 1972, die von Hartmut Frielinghaus nur in Schwarz gedruckt wurde. - In einer mit der Maschine geschriebenen Notiz heißt es: ?Die 3 Töchter von Max Sauerlandt am Flügel?. Radierung, um 1929, Kaltnadel auf Zink: von der erhaltenen Platte, ein Geschenk von Rolf Nesch an Frau Alice Sauerlandt, hat Hartmut Frielinghaus 1972 in monochromer Fassung für die Familie Sauerlandt und für einen Freund etwa 8-10 Probedrucke gemacht; auf 3 dieser Drucke hat Nesch die Gesichter der Frauen mit Weiß gehöht, weil sich das alte Zink der Platte nicht mehr in gewünschtem Maß an diesen Stellen reinwischen ließ, um das Inkarnat vorzustellen.? - Prof. Dr. Max Sauerlandt (1880-1934) war Direktor des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg von 1919- 1934 und hatte sich im November 1929 sehr für den Erwerb eines Gemäldes von Rolf Nesch eingesetzt. [2 Warenabbildungen]
612-Eo.J. Aquarell über Bleistift, auf cremefarbenem Velin. 16,1:12,5 cm. Provenienz: C. G. Boerner, Düsseldorf, 1976, Kat. 67, Nr. 101; Sammlung MWD im Doppelkreis; Privatbesitz Rheinland. Vergleichsliteratur: Stoll, Ölbilder B, 4, S. 511/12; I. Koszinowski/V. Leuschner, Ludwig Emil Grimm. Zeichnungen und Gemälde. 2 Bde. Marburg, 1990, Bd. 1, Ö 52, Farbtaf. S. 208 u. Abb. S. 404. Bei diesem Aquarell handelt es sich um eine Vorstudie für das 1841 entstandene Gemälde ?Die Mohrentaufe? im Besitz der MHK Neue Galerie, Kassel. Das Modell für die weibliche Hauptfigur des Gemäldes war Hedwig von Münchhausen, die 1845 den österreich. Feldmarschallleutnant Otto von Scholley geheiratet hatte. Ihre Schwester Agnes von Münchhausen hatte 1837 Grimms Schwager Ludwig Hassenpflug nach dem Tode von dessen erster Frau geheiratet. Grimm hat sie auf einer weiteren - 1839 entstandenen - aquarellierten Bleistiftzeichnung porträtiert. Diese wurde bei Galerie Bassenge, Berlin, Auktion vom 1.06.2012, Nr. 6400 versteigert.
002-Io.J. Bleistift, auf Bütten mit Wasserzeichen: Vogel auf Dreiberg im Kreis, links unten bezeichnet und datiert ?Olevano den 11ten Sept. 24.?. 26,7:38,3 cm. Verso: Vier Studien einer stehenden jungen Frau. Bleistift. Die Studien auf der Rückseite der Zeichnung scheinen nach vorne durch. Horizontale Mittelfalte, vereinzelte kleine Stockflecken. In der bisher einzigen umfassenden Ausstellung der italienischen Landschaften von Heinrich Reinhold, waren 5 Zeichnungen vom Sommer 1824 zu sehen, die alle Landschaften bei Olevano darstellen (vgl. Ausst. Katalog: Heinrich Reinhold (1788-1825). Italienische Landschaften. Gera 1988, Nrn. 159-163, Abb. Ss. 243-247). Einen vergleichbaren Landschaftsausschnitt in der Serpentara mit dem kleinen Wäldchen, den wir hier vorstellen, hat Reinhold bereits 1821, von nahezu demselben Standort aus, gezeichnet (vgl. op. cit. Nr. 75, Abb. S. 161).
EN-139o.J. Holzschnitt, 1919, auf sehr feinem cremefarbenem Japan-Bütten, mit Bleistift signiert ?Lyonel Feininger?. Darstellungsgröße 17,3:22 cm, Blattgröße 30,5:41 cm. Brillanter Druck mit dem vollen Rand. - Provenienz: Galerie Wirnitzer, Baden-Baden, Kat. Querschnitt II, 1976, Nr. 20 m. Abb; Privatsammlung, Süddeutschland. - Literatur: Prasse W 192, II (v. II); Söhn HDO 72724-1. ? Veröffentlicht unter dem Titel ?Lehnstedt? in ?Die Schaffenden?, Euphorion-Verlag, Berlin, 8. Jahrgang, 2. Mappe (1932). [2 Warenabbildungen]
016-Io.J. Aquarell, auf cremefarbenem Velin, rechts unten signiert und datiert ?J.J. Frey Rom 1838.?, auf beigefügtem altem Untersatz vermutl. vom Künstler selbst numeriert und bezeichnet ?N 1 Castel Gandolfo bei Albano, See... Albano in der Ferne das Meer gegen Ardea zu.? . 31:45 cm.
FH-340o.J. Folge von 24 Blatt Farbholzschnitten, auf Japan, sämtlich mit Bleistift signiert und bezeichnet, Darstellungsgrößen von 9,3:9,2 cm bis 14,5:15,5 cm. Werknummern.: 67, 210, 211, 212, 216, 217, 218, 219, 220, 221, 222, 225, 226, 228, 229, 230, 231, 234, 235, 236, 246, 247, 248 und 249. Literatur: Ausst. Katalog: Fürstenfeldbruck, 1999.
EN-140o.J. Stahlstich, 1921, auf Velin, mit Bleistift nummeriert und bezeichnet ?6/8 Stahlstich, Probedruck / vor der Auflage, / ohne Correcturen, Signum etc?, signiert, datiert und betitelt ?Felixmüller / 1921. / Kohlenbergarbeiter?. Darstellungsgröße 21,5:14,9 cm, Blattgröße 27,7:23,4 cm. Prachtvoller, sehr ausgewogener Druck mit tiefen Schwärzen, deutlichem Grat, wunderbar glänzendem Plattenton und breitem Rand. Der seltene Probeabzug noch ohne das Monogramm und den zusätzlichen Schraffuren an der Gebäudewand hinter dem Arbeiter, der linken Fensterfront, sowie dem rauchenden hinteren Gebäudeteil. - Provenienz: Privatsammlung, USA. - Literatur: Söhn 257 a (von b). ? Söhn nennt ca. 10 Handabzüge auf unterschiedlichen Papieren neben der Auflage von 100 Exemplaren auf Kupferdruckpapier, gedruckt bei Walter Künzel, Dresden, als Beitrag zum ?Jahrbuch der Jungen Kunst?, 2. Jahrgang, 1921, Klinkhardt & Biermann Verlag. Abweichend zu diesen Angaben nummeriert Felixmüller unser Exemplar mit einer Auflage von 8 Probedrucken.
EN-144o.J. Kohle, auf Bütten mit Wasserzeichen: MICHALLET FRANCE, mit Bleistift signiert und datiert ?George Grosz / 1937?. Blattgröße 63,2:48,1 cm. Zu den Rändern hin leicht fleckig. - Provenienz: Villa Grisebach, Berlin, A 254, Lot 1197, November 2015; Privatsammlung, Hessen.
EN-166o.J. Kaltnadelradierung, um 1922, auf Bütten mit Fragment des Wasserzeichens: JWZander, nummeriert und bezeichnet ?18/25 Selbstdr(uck).?, sowie signiert ?Nesch?. Darstellungsgröße 24,6:17,5 cm, Blattgröße 38,7:29,2 cm. - Provenienz: Altenburg, Staatl. Lindenmuseum, ausgesch. 76/13922 (Stempel verso). - Literatur: Ausstellungskatalog: The Graphic Art of Rolf Nesch. Detroit, The Detroit Inst. of Arts, 1969, Kat. Nr. 2.; Helliesen/Sorensen 173. - Rolf Nesch zählt neben Edvard Munch (1863-1944) zu den bedeutendsten Künstlern der Klassischen Moderne in Skandinavien. Der gebürtige Deutsche mit norwegischer Staatsbürgerschaft ist einer der Ausnahmekünstler im Bereich der Druckgraphik. [2 Warenabbildungen]
EN-148o.J. Lithokreide, farbige Kreide, auf chamoisfarbenem Velin, mit Wasserzeichen: Importe d. A. Jonson, mit Bleistift signiert ?Hubbuch?. 41,2:48,5 cm. - Literatur: Ausstellungskatalog: Karl Hubbuch 1891-1979. Karlsruhe, Badischer Kunstverein 1981, Nr. 168 mit ganzs. Abb. S. 189 (dort fälschlich mit Titel einer anderen Zeichnung); Ausstellungskatalog Karl Hubbuch. Retrospektive. Städtische Galerie im Prinz-Max-Palais, Karlsruhe, 1993/94, Kat.-Nr. 41 mit ganzs. Abb. S. 294. - Karl Hubbuchs erste Begegnung mit Frankreich findet als Soldat während des 1. Weltkrieges statt, bleibt jedoch künstlerisch ohne Folgen. Der nächste Aufenthalt im Jahr 1926 ist der Beginn einer lebenslangen, intensiven Auseinandersetzung mit dem Land und seinen Menschen. Im Gegensatz zu vielen anderen Künstlern seiner Zeit will er sich nicht an der so häufig postulierten, vermeintlichen Überlegenheit der französischen Kunst bilden, sondern ist von der Atmosphäre der Städte und Landschaften angezogen. Dieser Aufenthalt, bei dem er Paris und Nordfrankreich bereist, zeigen u. a. auch Zeichnungen und Studien mit Ansichten der Küstenstädte Trouville, Fécamp oder Deauville; die Darstellung von Menschen, wie in den späteren Jahren, findet noch keinen Eingang in sein Werk.