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ca. 23 x 12,5 cm. 1 Karte, mehrfarbig, ausgefaltet ca. 86,4 x 70 cm. Original Kartonmappe mit Deckeltitel und montiertem farbigen Wappen des Landkreises Niederbarnim. Einband mit Gebrauchsspuren und Randläsuren, die Karte (24 Segmente) papierbedingt gegilbt und lichtrandig, in den Falzen mit Läsuren, oberster Falz größtenteils eingerissen. Noch befriedigender Zustand. Entwurf und Kartographie: K[urt] Tschammer, Hohen Neuendorf bei Berlin. Maßstab 1 : 100.000, 5farbig, Preis 1,85 Reichsmark.
Original Karte, 6-farbig, mehrfach gefaltet (12 Segmente / 22 x 14,5 cm), ausgefaltet 60 x 56 cm. In gutem Zustand. Erfasst das Gebiet südlich von (einschließlich) Freienwalde: Wriezen, Steinbeck, Gielsdorf, Ringenwalde etc.
61 x90 cm. Mehrfarbige, nachträglich auf Leinwand aufgezogene Landkarte, mehrfach gefaltet (4x 8 Segmente). Leinen auf der Rückseite etwas stockfleckig, Karte papierbedingt leicht gegilbt, stellenweise mit leichten Flecken und Fingerspuren, insgesamt gut erhalten. Die Karte aus dem Jahre 1858 zeigt, in Jagen eingeteilt, das Gebiet der Königlichen Oberförsterei Biesenthal mit Bezeichnung angrenzender Reviere und Ortschaften, nebst Legende der Baumsymbole und Flächennutzung, einer Tabelle "Übersicht über die Schutzbezirks Eintheilung" und "Recapitulation der General Vermessungs Tabelle" (beide unausgefüllt).
(ca. 21 x 14,8 cm). 11 S. / Übersichtskarte. Original-Broschur mit illustriertem Deckeltitel. Geringe Gebrauchsspuren, sonst wohlerhalten. Insgesamt guter bis sehr guter Zustand. Die detaillierte Publikation verzeichnet die mit Stand 1981 beim Westberliner Senat verfügbaren amtlichen Karten: Landeskartenwerke, Thematische Karten, Umgebungskarten, Bezirkskarten und vieles mehr. Sie enthält einige farbige Abbildungen und im Anhang eine ausfaltbare Übersichtskarte von Berlin, wobei hierauf die Ostberliner Bezirke auch enthalten sind. Interessantes Material des Westberliner Senats in den 1980er Jahren!
(ca. 20,8 x 14,8 cm). 32 S. Original-Karton mit illustriertem Deckeltitel. Minimale Gebrauchsspuren, sehr guter Zustand.
30 x 19 cm. 20 S. Original Karton mit farbig illustriertem Deckeltitel. Leicht berieben, gut erhalten. Mit zahlreichen farbigen Abbildungen verschiedener Arbeiten und Performances des polnischstämmigen Berliner Clochards, der sich selbst zum "Kaiser der Europäischen Taugenichtse" krönte.
(ca. 21,5 x 14,6 cm). ca. 40 S. mit mehreren Beilagen. Original-Karton mit Deckeltitel. (= Vereinigung der Kunstfreunde: Nachtrag 1906-1907). Einband mit leichten Gebrauchsspuren, gut erhalten. Die Vereinigung der Kunstfreunde (Markgrafenstraße 57, Berlin) bot einst Reproduktionen von bedeutenden Gemälden vornehmlich aus der damals Königlichen Nationalgalerie (Museumsinsel) für die bürgerlichen Haushalte in Berlin und Preussen an. Die vorliegende Publikation enthält zahlreiche dieser Reproduktionen (schwarz/weiss), Informationen über die "Kunstfreunde" sowie einen originalen zeitgenössischen Bestellschein am Ende des Bandes. - Als Beilagen sind ein "Verzeichnis der erschienenen farbigen Wiedergaben" (4 S.), ein gedruckter Brief der Kunstinstitution an ihren Mitgliederkreis zum aktuellen Vereinsjahr und 2 Original-Postkarten zum Zwecke der Bestellung bei der einstigen berlinisch-preussischen Kunstinstitution enthalten. Heute seltene Kunstpublikation aus der Kaiserzeit!
(ca. 21,5 x 14,6 cm). ca. 40 S. mit mehreren Beilagen. Original-Karton mit Deckeltitel. (= Vereinigung der Kunstfreunde: Nachtrag 1907-1908). Einband mit leichten Gebrauchsspuren, gut erhalten. Die Vereinigung der Kunstfreunde (Markgrafenstraße 57, Berlin) bot einst Reproduktionen von bedeutenden Gemälden vornehmlich aus der damals Königlichen Nationalgalerie (Museumsinsel) für die bürgerlichen Haushalte in Berlin und Preussen an. Die vorliegende Publikation enthält zahlreiche dieser Reproduktionen (schwarz/weiss), Informationen über die "Kunstfreunde" sowie einen originalen zeitgenössischen Bestellschein am Ende des Bandes. - Als Beilagen sind enthalten: ein gedruckter Brief der Kunstinstitution an ihren Mitgliederkreis zum aktuellen Vereinsjahr sowie eine "Preisliste mit Abbildungen der zur Verfügung gehaltenen Rahmen für das Vereinsjahr 1907/1908". Die Preisliste (15 S.) enthält sämtliche Daten zu damals bürgerlich gängigen Rahmen (Florentiner Rahmen, Rahmen mit Perlstab, Rahmen mit Bronze-Ecken, Rokoko-Rahmen, Polysander-Rahmen und viele andere). Heute seltene Kunstpublikation aus der Kaiserzeit!
(ca. 21,5 x 14,6 cm). ca. 40 S. mit mehreren Beilagen. Original-Broschur, ohne beide Deckel. (= Vereinigung der Kunstfreunde: Nachtrag 1908-1909). Deckel nicht vorhanden, sonst gut erhalten. Die Vereinigung der Kunstfreunde (Markgrafenstraße 57, Berlin) bot einst Reproduktionen von bedeutenden Gemälden vornehmlich aus der damals Königlichen Nationalgalerie (Museumsinsel) für die bürgerlichen Haushalte in Berlin und Preussen an. Die vorliegende Publikation enthält zahlreiche dieser Reproduktionen (schwarz/weiss) und Informationen über die "Kunstfreunde". - Als Beilagen sind ein "Verzeichnis der erschienenen farbigen Wiedergaben" (4 S.), 2 Original-Postkarten zum Zwecke der Bestellung bei der einstigen berlinisch-preussischen Kunstinstitution sowie eine zeitgenössische Postanweisungs-Karte an die Vereinigung der Kunstfreunde (mit Mitgliedsnummer) enthalten. Heute seltene Kunstpublikation aus der Kaiserzeit!
(ca. 21,5 x 14,6 cm). ca. 40 S. mit mehreren Beilagen. Original-Karton mit Deckeltitel. (= Vereinigung der Kunstfreunde: Nachtrag 1909-1910). Einband mit leichten Gebrauchsspuren, gut erhalten. Die Vereinigung der Kunstfreunde (Markgrafenstraße 57, Berlin) bot einst Reproduktionen von bedeutenden Gemälden vornehmlich aus der damals Königlichen Nationalgalerie (Museumsinsel) für die bürgerlichen Haushalte in Berlin und Preussen an. Die vorliegende Publikation enthält zahlreiche dieser Reproduktionen (schwarz/weiss), Informationen über die "Kunstfreunde" sowie einen originalen zeitgenössischen Bestellschein am Ende des Bandes. - Als Beilagen sind ein "Verzeichnis der erschienenen farbigen Wiedergaben" (4 S.) und ein gedruckter Brief der Kunstinstitution an ihren Mitgliederkreis zum aktuellen Vereinsjahr enthalten. Heute seltene Kunstpublikation aus der Kaiserzeit!
(ca. 22,8 x 17 cm). 1 Photographie. Original-Photographie, schwarz-weiss, mit montiertem schwarzen Rand. Bildfläche am Rand mit ganz leichter Bräunung, sonst wohlerhalten. Altersentsprechend guter bis sehr guter Zustand. Die Original-Photographie (im Hochformat) zeigt eine Ansicht des 1930 in Betrieb genommenen Kathreiner-Hochhauses an der Potsdamer Straße in Berlin-Schöneberg. Aufgrund des Automobiltyps auf der Straße scheint die Aufnahme aus den 1930er/1940er Jahren zu stammen. Die Photographie ist ohne Beschriftung. Es wurde ein dünner schwarzer Papier-Rahmen randmontiert. Sehr reizvolle Original-Architekturphotographie!
(Gesamtmaß: ca. 20 x 30,2 cm). 1 Photographie. Original-Photographie auf Trägerkarton, schwarz-weiss, mit weißem Rand. Blindgeprägter Stempel des Photographen am unteren Bildrand. Trägerkarton an den Ecken mit Knickspuren, rückseitig etwas berieben. Photographie altersentsprechend sehr gut erhalten. Die Original-Photographie zeigt eine Ansicht des 1930 in Betrieb genommenen Kathreiner-Hochhauses an der Potsdamer Straße in Berlin-Schöneberg. Links daneben sind auch die Kolonnaden des Kleist-Parks zu sehen. Aufgrund der Automobile auf der Straße (ein VW Käfer-Modell insbesondere) stammt die schöne Aufnahme wahrscheinlich von etwa 1950. Der blindgeprägte Stempel des bekannten Architekturphotographen Max Krajewsky ist in der linken unteren Bildecke zu erkennen. Die Photographie hat ein Maß von ca. 17 x 23,2 cm. Sehr reizvolle Architekturphotographie aus dem Berlin um 1950!
(ca. 16,8 x 12 cm). 544 S. Original-Halbleinen mit illustriertem Deckeltitel. Einband etwas gebräunt und berieben, hinteres Scharnier mit längerem Einriß. Papier innen leicht gebräunt, Eigentumsvermerk auf dem Titelblatt, sonst gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Der Band enthält neben dem Straßenverzeichnis auch zahlreiche zeitgenössische Westberliner Werbung, jedoch ohne die ursprünglich beiliegende Karte. Seltene Kauperts-Ausgabe aus dem Jahr des Mauerbaus 1961!
29,3 x 20,7 cm. 170 S. Mit einigen sw Abbildungen.
7. Auflage. (ca. 17,6 x 11,5 cm, ausgefaltet ca. 71 x 88 cm). 1 aufklappbare Karte in 32 Segmenten. Original-Karte, mehrfarbig, auf Leinwand aufgezogen und mehrfach gefaltet (32 Segmente). Karte etwas fleckig, Details und Farben noch gut erhalten. Rückseitig in den Faltungen vereinzelt eingerissen, einige Risse privat repariert und auf dem Leinen mit privaten wenigen Skizzen und handschriftlichen Notaten. Mehrfarbige Karte auf Leinwand, aus 32 Segmenten bestehend. Karte lässt sich auf verschiedene Arten falten.
27. Auflage. 51 x 66 cm Mehrfarbige Original Karte, einseitig bedruckt, mehrfach gefaltet. Umschlag fehlt, Falze und Falzkreuze zum Teil eingerissen und mit Tesa hinterlegt. Eigenvermerk und ein paar Flecken auf der Rückseite. Vorderseite stellenweise ein wenig stockfleckig. Insgesamt akzeptabel.
14. Auflage / 10. Auflage. (ca. 24,7 x 19,8 cm). 100 / 118 S. (Fraktur). Halbleder der Zeit (Handeinband auf 5 Bünden) mit goldgeprägtem Rückentitel und Lederecken, Einbanddeckel mit marmoriertem Handpapier. Einband etwas bestoßen und berieben, Vorsatz mit eingeklebtem Exlibris-Schildchen einer ehemaligen Berliner Zeitungs-Redaktion. Papier innen leicht gebräunt, sonst gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Der Band enthält die beiden Bücher "Kinder der Straße. 102 Berliner Bilder von Heinrich Zille" und "Mein Milljöh". Bilder aus dem Berliner Leben von H. Zille, (beide 1925 erschienen). Der Halbleder-Handeinband führt im goldgeprägten Rückentitel beide Bücher auf. Auf dem Vorsatz befindet sich ein Schildchen mit Nummerierung der Redaktion der ehemaligen West-Berliner Tageszeitung "Der Abend" (1946-1981). Auf beiden Innendeckeln sind insgesamt acht Original-Photographien (Format: 10,8 x 7,8 cm) montiert. Die Aufnahmen zeigen folgende Ansichten: Heinrich Zille Denkmal (Bergstraße), Gaststätte Alt-Berlin (Ecke Petristraße / Rittergasse) sowie mehrere Innenhöfe von zwei- bis dreigeschossigen Gebäuden, teils mit Fuhrwerken, aufwändigen Holzkonstruktionen und Verbindungsbrückenbalkonen zwischen den Gebäuden. - - - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) / ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)
256 S. Original Karton mit Rückentitel und illustriertem Deckeltitel. Einband leicht berieben, sonst sehr guter Zustand. (Neupreis 43,95 Euro).
1. bis 23. Tausend. ca. 11,4 x 8,2 cm. 362 S. Original-Karton mit Deckeltitel. Gut erhalten. Mit zahlreichen Tabellen und Skizzen.
4°. 379 S. (Manuskriptdruck). Original Karton mit Rückentitel und illustriertem Deckeltitel. Einband etwas berieben. Innen guter Zustand. Mit zahlreichen sw Abbildungen, Konzeptzeichnungen, Plänen, Diagrammen und Tabellen. - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) / ATTENTION! Due to its weight or size this book can Mit zahlreichen sw Abbildungen only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask)
Gr.8°. (Unpaginiert, 24 S.). Original Broschur mit illustriertem Deckeltitel. Einband leicht berieben, sonst gut erhalten. Schöne, im typischen Stil der 50er Jahre gestaltete Broschüre mit zahlreichen, teils farbigen Abbildungen nach Photographien und (Architektur-)Zeichnungen sowie mit einem mehrfarbigen Stadtplan.
Original Karton mit Deckeltitel. Alle Hefte mit leichtem Mittelknick und mit Lochung am Innenrand. Bei 2 Heften Klammerbindung minimal angerostet. Insgesamt guter Zustand. Enthält die Programme vom 2. November und 1. Dezember 1940, 5.Januar, 2. Februar, 2. März, 23. März, 30. März und 6. April. Jeweils mit 1 sw Abbildung.
Verschiedene Formate. ca. 25 S. Original-Briefe und Karten, maschinen- und handgeschrieben, mit Datierungen und handschriftlichen Signaturen. Gut erhalten. Das Konvolut enthält insgesamt 14 Schreiben aus Politik und Wirtschaft an den für die alte Bundesrepublik bedeutenden Verleger Wolf Jobst Siedler. Siedler war seit Anfang der 1960er Jahre als konservativ-kritischer Journalist, Essayist und Verleger in Westberlin tätig. Insbesondere seine verlegerische Tätigkeit im Siedler Verlag machte ihn für viele Menschen in der BRD zu einem bedeutenden Zeitgenossen. Im Januar 1986 feierte der Verleger seinen 60. Geburtstag, mit Würdigungen in allen wichtigen Medien der westdeutschen Öffentlichkeit. Das vorliegende Konvolut umfasst längere Briefe und Karten an den Verleger, einschlägig aus der Politik der BRD und West-Berlins. Enthalten sind Schreiben von Walther Leisler Kiep, Hartmut Jäckel, Walter Wallmann, Hans-Jochen Vogel, Dietrich Stobbe, Oscar Schneider, Horst Schirmer, der Stiftung Bundeskanzler Adenauer Haus, Friedhelm Ost, Anke Martiny, Sieghardt von Köckritz, Wilhelm A. Kewenig, Claus-Jürgen Duisberg und Otto Esser. Die Schreiben umfassen meist eine Seite, teils auch 2-3 Seiten. Sie gehen über den Anlaß des Jubiläums deutlich hinaus, hier werden private und berufliche Bindungen erkennbar. Auch die tiefe Verehrung, die der Verleger in (nicht nur) konservativen Milieus der alten BRD erfuhr wird hier sichtbar. Schon Walter Wallmann (Oberbürgermeister Frankfurt am Main) schrieb: "Ihre Essays, lieber Herr Siedler, aber auch ihre Verlagsarbeit in den letzten Jahren haben sehr viel dazu beigetragen, daß es in Deutschland wieder so etwas wie einen Konservatismus im Geistigen gibt [...]". Auch Hans-Jochen Vogel, damals Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, würdigte an Siedler "den wichtigen Beitrag, den Sie zuletzt als erfolgreicher Verleger zur kulturellen Entwicklung unseres Volkes geleistet haben". Dietrich Stobbe (MdB) formulierte in seinem Brief kurzum: "Sie sind ein Prachtberliner, lieber Herr Siedler." Die SPD-Politikerin Anke Martiny schrieb in ihrem handschriftlich verfassten zweiseitigen Brief: "Ich habe viel durch Sie gelernt in den Berliner Wahlkampfmonaten und den geistreichen Charme des Umgangs besonders geschätzt in dieser für mich so schweren Zeit, dafür bin ich dankbar [...]". Der Ministerialdirektor (Bundesinnenministerium) Sieghardt von Köckritz geriet in seinem zweiseitigen Schreiben ins Fabulieren, wenn er schrieb: "Von ihren Büchern und Gedanken sind Wirkungen ausgegangen. Sie haben zu Besinnung und Rückbesinnung aufgerufen und Zukünftiges miteinbezogen. Sie sind ein großer Anreger, wie es ihn sonst nicht gibt. [...] Wenn die Zeiten wären, wie sie nicht mehr sind, würde ich des preußischen Königs Majestät empfehlen, dem Herrn Siedler zu seinem Festtag als Zeichen der Dankbarkeit, der Huld und der Zuneigung allergnädigst zu gewähren den Schwarzen Adler, ein Gut in der Mark und eine fein lackierte Kutsche. So Sie es denn nicht schon hätten. Immerhin bleibt die Idee und der Traum von dem, was eigentlich passend wäre für einen Menschen, in dessen Herzen sich Klassizismus, Moderne und Fortschritt so freundlich durchdringen [...]". Otto Esser, damals Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, erinnert sich in seinem kürzeren Brief an die Siedler-Rede für Ernst Jünger 1982 und schreibt dazu: "Sie gaben ihr den Titel 'Die Entzifferung der Zeichen'. Mir scheint, daß ihre Bemühungen nichts anderes zum Gegenstand haben." Sehr interessantes Konvolut (Unikat) mit Einblicken in die Geschichte eines Verlegers und seiner vielfältigen Verehrer in der Bundesrepublik! - - - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) / ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)
Verschiedene Formate. ca. 20 S. Original-Briefe und Karten, maschinen- und handgeschrieben, mit Datierungen und handschriftlichen Signaturen. Gut erhalten. Das Konvolut enthält insgesamt siebzehn zumeist längere Schreiben von westdeutschen Autoren, Wissenschaftlern und Politikern an den für die alte Bundesrepublik bedeutenden Verleger Wolf Jobst Siedler. Siedler war seit Anfang der 1960er Jahre als konservativ-kritischer Journalist, Essayist und Verleger in Westberlin tätig. Insbesondere seine verlegerische Tätigkeit im Siedler Verlag machte ihn für viele Menschen in der BRD zu einem bedeutenden Zeitgenossen. Im Januar 1986 feierte Siedler seinen 60. Geburtstag, mit Würdigungen in allen wichtigen Medien der westdeutschen Öffentlichkeit. Das vorliegende Konvolut umfasst längere Briefe an ihn, die weit über Siedlers Jubiläum hinausreichen. Enthalten sind Schreiben von Jürgen Kocka, Peter Steinbach, Julius H. Schoeps, Willibald Sauerländer (Kunsthistoriker), Harald Keller, Hermann Funke (Altphilologe), Josef Fleckenstein (Historiker), Alfred Heuß, Bruno Heck (Politiker), Wilhelm Hankel (Ökonom), Julius Hackethal (Autor/Mediziner), N. Luise Hackelsberger, Hermann Graf von Arnim (Historiker), Helmut Appel (Physiker), Christian Zinsser, Marie Hed Kaulhausen, Ursula von Krosigk. Die Schreiben umfassen meist eine Seite, teils auch 2 Seiten. Sie gehen über den Anlaß des Jubiläums weit hinaus, hier wird genaue Dankbarkeit für Siedlers inhaltliche Impulse in die bundesdeutsche Öffentlichkeit ausgesprochen. Auch gemachte Erfahrung (etwa im Weltkrieg) wird von den teils auch älteren Autoren und Wissenschaftlern zum Gegenstand gemacht. So wünschte der Historiker Jürgen Kocka ganz erwartbar "viel Erfolg für die Fortsetzung ihrer Arbeit" und ergänzte interessanterweise mit: "Die beobachtet man ja als interessierter Zeitgenosse und Historiker mit großer Spannung, darüberhinaus und trotz mancher Perspektivendifferenz, mit gewisser Bewunderung." Der Politikwissenschaftler Peter Steinbach schrieb unter anderem: "Ich persönlich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir einmal Einzelheiten aus ihrem Kampf gegen das NS-Regime erzählten, denn dies würde mir bei der Gestaltung des Raumes Jugendwiderstand im Bendlerblock helfen." Steinbach schließt seinen Brief mit den Worten: "Wir sind alle von Ihnen angeregt - ich denke, es ist ihr Werk, wenn sich "Siedlerianer" erkennen, schätzen, helfen." Der Historiker Julius H. Schoeps schrieb unter anderem: "Ich erinnere mich noch recht gut an die Monate als ich während der Semesterferien bei Ihnen im Propyläen Verlag volontierte. Seit damals hat mich die Verlagsarbeit nicht mehr losgelassen...". An späterer Stelle heißt es: "Meiner Meinung nach haben Sie als einer der wenigen nach 1945 wirklich Verlagsgeschichte gemacht." Der mehr als eine Generation ältere Harald Keller (Kunsthistoriker) schrieb in seinem Brief resumierend: "Als ich Sie kennen lernte, fragte ich mich, ob Sie wohl genug Ellenbogen hätten, ob Sie nicht zu musisch-weich fürs Haus Springer seien. Sieht man jetzt Photos von Ihnen oder gar Sie selbst, so hat man die Sorge nicht mehr, Ihr Gesicht ist hart geworden." Der nationalkonservative Historiker Alfred Heuß, der sich vehement gegen ein Totalverdikt der deutschen Geschichte nach 1945 stemmte und für die Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Geschichte eintrat, formulierte: "... denn die Wünsche, die man Ihrer Person zu erkennen gibt, gelten zugleich einer uns beiden gemeinsamen Sache. Möchte doch das, was Sie vor sechs Jahren so überaus mutig begannen, weiterhin so glücklich wachsen [...]. Bei dem desolaten Geisteszustand des deutschen Volkes liegt da eine gewaltige Aufgabe auf dem Weg." Im Briefe-Konvolut ist auch ein Schreiben von Luise Hackelsberger, Tochter von Werner Bergengruen, die hier genauer auf ein Manuskript ihres Vaters eingeht und es Siedler anbietet. Christian Zinsser, als deutscher Diplomat ab 1945 mehr als zehn Jahre in sowjetischer Haft, kommt eingehend auf seine Erfahrungen zu sprechen. Ursula von Krosigk schließt ihren Brief mit der Bemerkung: "Wie schön, dass die Hassel Tagebücher wieder neu bei Ihnen herauskommen. Ich habe ihn so gut gekannt, er mir immer viel erzählt, kurz nach 20. Juli habe ich ihn noch einmal gesehen." Hier wird deutlich welche Menschen dem Verleger geistig nahestanden. Es ist nur recht, hierbei von einer konservativen Elite der alten Bundesrepublik zu sprechen. Sehr interessantes Konvolut (Unikat) mit Einblicken in die Geschichte eines Verlegers und die der alten BRD! - - - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) / ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)
Verschiedene Formate. ca. 35 S. Original-Briefe und Karten, maschinen- und handgeschrieben, mit Datierungen und handschriftlichen Signaturen. Gut erhalten. Das Konvolut enthält insgesamt 21 Schreiben aus Politik, Wirtschaft und Kultur des damaligen West-Berlins an den für die alte Bundesrepublik bedeutenden Verleger Wolf Jobst Siedler. Siedler war seit Anfang der 1960er Jahre als konservativ-kritischer Journalist, Essayist und Verleger in Westberlin tätig. Insbesondere seine verlegerische Tätigkeit im Siedler Verlag machte ihn für viele Menschen in der BRD zu einem bedeutenden Zeitgenossen. Im Januar 1986 feierte der Verleger seinen 60. Geburtstag, mit Würdigungen in allen wichtigen Medien der westdeutschen Öffentlichkeit. Das vorliegende Konvolut umfasst längere Briefe und Karten an den Verleger, einschlägig aus Politik, Wirtschaft und Kultur West-Berlins. Enthalten sind Schreiben von Jürgen Klemann (Bezirksbürgermeister Zehlendorf), Elmar Pieroth, Peter Lorenz, Walter Momper, Volker Hassemer, Shepard Stone, Ernst Cramer, John C. Kornblum, Walter Rasch, Hubertus Moser (Vorsitzender Sparkasse West-Berlin), Bernd Schultz, Dieter Sauberzweig (Dt. Institut für Urbanistik), Peter Raue (Anwalt/Kunstsammler), Klaus Bölling, Peter Bloch (Kunsthistoriker), Georg Heinrichs (Architekt), Horst Elfe, Ulrich Eckhardt (Berliner Festspiele), Dieter Brusberg sowie eines Verwandten des Verlegers. Die Schreiben umfassen meist eine Seite, teils auch 2-3 Seiten. Sie gehen über den Anlaß des Jubiläums deutlich hinaus, hier werden private und berufliche Verbindungen ersichtlich. Auch die tiefe Verehrung, die der Verleger in (nicht nur) konservativen Milieus der alten BRD erfuhr wird hier erkennbar. Schon Peter Lorenz (CDU) schrieb dankerfüllt: "Ich hoffe insbesondere, daß ihr Verlag wächst und gedeiht und daß damit Berlin wieder ein Stück mehr an geistiger Ausstrahlungskraft zurückgewinnt. Seien Sie bedankt für alles, was Sie für unser Land und für unsere gemeinsame Heimatstadt Berlin getan haben." Shepard Stone (Leiter des Aspen-Instituts) konnte sich für die große Feier (Ägyptisches Museum) nur entschuldigen, er schrieb: "Hoffentlich wirst du mir, zum Zweck der deutsch-amerikanischen Beziehungen, verzeihen. Dein treuer Shep". Auch der amerikanische Gesandte John C. Kornblum richtete einige persönliche Zeilen an Siedler. Auch Ernst Cramer, der als CIA-Offizier nach Deutschland zurückkam und hohe Funktionen im Springer-Verlag ausübte, schrieb über den traditionellen jüdischen Glückwunsch "Bis 120" und schloß seinen Brief angesichts des 60. Geburtstags mit den Zeilen: "Meine guten Wünsche gelten nun der zweiten Halbzeit: mindestens ebenso viele Tore wie in der ersten, aber bitte keine Eigentore mehr." Bernd Schultz (Grisebach) bezeichnete Siedler als "unersetzbar für unsere Stadt". Klaus Bölling (Publizist/Regierungssprecher) schrieb: "Es ist gut, dass es einen Mann, wie Sie einer sind, in unserer Vaterstadt gibt, einen, der sich mit Geist und Verve gegen die Kolonnen der Kleingeister zur Wehr setzt [...]". Der vormalige Offizier und Berliner IHK-Präsident Horst Elfe telegraphierte nur kurz: "herzliches glueckauf zum 60. geburtstag dank fuer geistige arbeit in berlin fuer deutschland. ihr horst elfe". Herausragend ist sicherlich die Karte eines Siedler-Verwandten, welcher eine Fotografie (nach einer Daguerrotypie) beigefügt wurde. Hier sind gemeinsame Ahnen zu sehen, was auch auf der Rückseite vermerkt wurde (Dr. phil Leonhard Friedrich Adolf Wilhelm Jobst Siedler, 1806-1870). Sehr interessantes Konvolut (Unikat) mit Einblicken in die Geschichte eines Verlegers und seiner vielfältigen Verehrer in der einstigen West-Berliner Elite! - - - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) / ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)