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ca. 29,5 x 20,5 cm. 154, 15 (Anhang) S. Original-Broschur mit Deckeltitel. Einband etwas berieben, fleckig und gerändert. Papierbedingt gegilbt. Anhang etwas gerändert. Sonst guter Zustand. Der Nachtrag enthält: nur Neuanschlüsse und andere wichtige Änderungen sowie Umschlaltungen von Fernsprechanschlüssen der Fernsprechvermittlungsstellen 44/45 auf die Fernsprechvermittliungsstellen 41/42, außerdem nachträglich notwendig gewordene Ergänzungen und Berichtigungen. Mit 15 seitiger Beilage: Anhang zum Nachtrag der Ausgabe 1941 des Amtlichen Fernsprechbuches Berlin. Abgeschlossen am 31. März 1943.
4°. (30,2 x 21,6 cm). 144 S. Original-Pappband mit Rückentitel und illustriertem Deckeltitel. Einband mit leichten Gebrauchsspuren, sonst wohlerhalten. Insgesamt guter Zustand.
(ca. 23 x 19 cm). 96, 81 S. Original-Broschur mit dekoriertem Deckeltitel. (= Allgemeiner/Neuer Preußischer National-Kalender: 1854, 30. Jahrgang). Einband und Papier innen stärker fleckig. Bindung teils lose, Kalender zeitgenössisch zum Aufhängen nur mit Faden befestigt. Seiten vollständig, Textbild weitgehend gut erhalten, ohne lithographierte Bilder. Für ein sicher häufig gebrauchtes Werk insgesamt noch akzeptabler Zustand. Der Kalender umfasst den Neuen Preußischen National-Kalender und beigebunden auch den "Beiwagen zu dem Allgemeinen Preußischen National-Kalender auf das Jahr 1854" (81 Seiten). Der Kalender enthält zahlreiche Tabellen (Tafeln zu Stellung der Uhr, Monatsübersicht, Himmelserscheinungen, Wetter) und Texte (Historie, Belletristik, Garten/Pflanzen). Die Bindung besteht nur aus der Fadenbindung am Kopf des Bandes, Gebrauchs- und Alterungsspuren sind auch auf die zeitgenössisch starke Nutzung von Kalendern im Alltag einer Familie zurückzuführen. Sehr seltener Kalender aus dem Königreich Preußen nach dem Revolutionsjahr 1848!
Original Landkarte, 3-farbig, einseitig bedruckt, mehrfach gefaltet. 2 Segmente als vorderer und hinterer Deckel mit Titel und farbiger Illustration. An den Knickkreuzen teilweise etwas eingerissen, sonst in Ordnung. Plan erfaßt das Gebiet rund um Berlin zwischen Linum, Eberswalde, Neuenhagen, Müncheberg, Lindenberg, Buchholz. Anbei eine Legende und eine Übersichtskarte der S-Bahn- und U-Bahn-Linien. - Dieses war der erste Pharus-Plan von Berlin nach dem 2. Weltkrieg. Die Verlagslizenz war erst im Februar 1947 von der Sowjetischen Militäradministration wiedererteilt worden. die Produktion konnte im Juli wieder beginnen, nachdem auch die Gewerbeerlaubnis erteilt worden war.
Querformat: 21,5cm x 30cm. 48 S. Original Pappband mit Rückentitel und farbig illustriertem Deckeltitel. Minimale Gebrauchsspuren am Einband, guter bis sehr guter Zustand. Mit Abbildungen der farbigen Fotografien auf 46 Tafeln.
(ca. 47 x 34 cm). 4 S. (Fraktur). Original-Zeitungspublikation mit Deckeltitel und typographischer Gestaltung. Ausgabe wurde gefaltet und mittig gelocht. Papier etwas gerändert, sonst gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Historische Wahlzeitung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) für die Provinziallandtagswahl am 17. November 1929. Aus dem Inhalt: "Werktätiger Mann - schaffende Frau! [...] Wenn ihr wollt, daß noch viel mehr als bisher für euch herausgeholt werden soll, dann helft die bürgerlichen Mehrheiten in den Gemeinden beseitigen. Stärkt die Position der Sozialdemokratie! Klärt eure Freundes- und Bekanntenkreise über die Absichten der bürgerlichen Listen auf!". Sehr interessant ist auch die separierte und direkte Ansprache der Frauen im Lande: "Frauen und Mädchen! Der 9. November 1918 hat euch die Gleichberechtigung gegeben! Und wer hat am 9. November die Leitung des Reiches übernommen? Die Sozialdemokratie! Wie habt Ihr es der Partei gedankt? Ihr habt gegen sie gekämpft! Woher wir das wissen? Das haben uns die Statistiken aus den Wahlbezirken gezeigt, in denen Männer und Frauen getrennt wählten." Neben der Gleichberechtigung erhalten die Frauen hier auch noch Belehrung. Später heißt es zum damaligen (beschränkten) Selbstverständnis der SPD: "Es ist Aufgabe der Frau für den Ausbau der sozialen Fürsorge und für die Betreuung der Jugend zu sorgen. Wer will der Frau Gelegenheit geben, sich auf diesen Gebieten zu betätigen? Die Sozialdemokraten!". Sehr seltene Archivalie aus der Weimarer Republik! - - - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) / ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)
19,5 x 11 cm; ausgefaltet 38 x 44 cm. Original Karte, schwarzweiß, mehrfach gefaltet (8 Segmente). Nummern auf unterem Rand leicht berieben, guter Zustand. Erfasst das Gebiet um (einschließlich) Neustrelitz: Stargard, Wesenberg etc.
Dritte, völlig umgearbeitete und stark vermehrte Auflage. (ca. 25 x 18,3 cm). XXXII, 344, 31 S. Original-Pappband mit braunem Leinenrücken, mit Rücken- und detailliertem Deckeltitel. (= Niekammer´s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher: Band VII). Einband etwas berieben und bestoßen. Angeplatztes Rückenscharnier geklebt. Papierbedingt gegilbt, letzte Seite des Anzeigenteils gelöst, sonst gut erhalten. Die Publikation verzeichnet mit hoher Genauigkeit und Detail Daten zur Provinz Brandenburg aus land- und volkswirtschaftlicher Perspektive. Neben Rittergütern, Gütern und Höfen registriert der Band auch Besitzer, Pächter, Fläche, Viehbestand sowie die Infrastruktur und Anbindung des jeweiligen landwirtschaftlichen Guts. Mit ausführlichem Ortsregister und Informations-Bezugsquellenverzeichnis, ohne die ursprünglich beiliegende Landkarte. Mit einem großen zeitgenössischen teils illustrierten Anzeigenteil für die Bereiche Argarwirtschaft, Saatgut und Landwirtschaftstechnik aus den einstigen preußischen Provinzen.
(ca. 12 x 15,5 cm). Aufwändig gefertigte Werbesendung zum Aufziehen und Ausklappen. (Fraktur). Original-Karton mit farbig illustriertem Deckeltitel. Einband an mehreren Stellen etwas fleckig, sonst noch gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Die historische Bank-Werbung hat das Format eines Briefes und durch den rückseitigen Stempel ("An alle Haushaltungen") ist zu erkennen warum. Die zunächst schlichte Werbung mit dem Aufdruck "Nimm Dir ein ..." lässt sich ausziehen und in Erscheinung treten ein Miniatursparbuch und eine weitere Textfläche. Das kleine Banksparbuch lässt sich öffnen und wurde mit einigen Spar-Eintragungen bedruckt. Hier ist zudem die Commerz- und Privat-Bank der Stadt Cottbus am damaligen Kaiser-Wilhelm-Platz benannt, vermutlich weil die Werbeaktion vorrangig die Brandenburger und Berliner Haushalte erreichen sollte, oder womöglich auch nur diejenigen in Cottbus selbst. Die Textfläche trägt den folgenden Text: "Auch der Sparer hat seinen Platz im Wiederaufbauprogramm der deutschen Wirtschaft. Verlangen Sie an unseren Schaltern eine kostenlos erhältliche Broschüre, die Sie aufklärt." Sehr wahrscheinlich ist hier der wirtschaftliche Wiederaufbau nach Ende des Ersten Weltkriegs und den deutschen Reparationszahlungen gemeint. Die für jene Zeit durchaus aufwändige Werbesendung wäre demnach auf die 1920er Jahre zu datieren. Dies würde sich auch mit dem erst 1920 in "Commerz- und Privat-Bank" umgeänderten Namen und der damaligen starken Erweiterung des Filialnetzes der Bank durch zahlreiche Zukäufe, so etwa in Mitteldeutschland, decken. Rückseitig sind Gestaltungen der Berliner und Hamburger Stadtwappen sowie auch das Banken-Signet (CPB im Kreis) zu sehen. Äußerst seltene und reizvolle Archivalie aus der frühen Geschichte der Commerzbank!
Original Karte, schwarzweiß, mehrfach gefaltet (8 Segmente / 20,5 x 12 cm), ausgefaltet 40,5 x 48 cm. Mit 2 Stempeln am oberen und unteren Rand, sonst guter Zustand. Erfasst das Gebiet rundum (einschließlich) Nörenberg: Blankenhagen, Zamzow, Zuchow, Silberberg, Reetz, Konstantinopel, Schwanenbeck etc.
IX,221 S. Original Leinwand mit Rücken- und Deckeltitel. (=Berliner Gemeinderecht, 1. Band). Einband leicht berieben, beide Deckel an den Rändern stellenweise minimal gestaucht, Ecken etwas bestoßen, handschriftliche Nummer auf Innendeckel, 2 Eigentumstempel nebst handschriftlicher Nummer auf Titel und ein Stempel auf Titel verso, Klammerbindung etwas angerostet, sonst in gutem Zustand. Mit einem Vorwort.
ISBN 2011: 9783938918466, 2012: 9783928918442, 2013: 9783928918435, 2014: 9783928918428. Sehr guter Zustand. -- Aus dem Inhalt: 2011: Heinrich Wolfgang Seidels Osterfahrt 1906 -- von Klaus Goebel -- Liturgie und Jazzkonzert -- Gespräch mit KMD Gunter Kennel -- Dorfkirchen im Umfeld des Klosters Dobrilugk -- von Dirk Schumann -- Erste Dorfkirchen Oldtimer Rallye -- von Hans Krag -- Ausstellung zur mittelalterlichen Kunst in der Mark Brandenburg von Peter Knüvener -- Hilfe für den Flügelaltar der Dorfkirche Fredersdorf (Uckermark) -- Fredersdorf in der Uckermark von Norbert Rauer -- Das Brauhaus des Klosters Himmelpfort -- von Erich Köhler. -- 2012: Geleitwort von Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh -- Friedrich II. und der Kirchenbau -- von Gerlinde Strohmaier-Wiederanders -- Friederizianischer Kirchenbau in Potsdam -- von Ute Kamps -- Kulturlandschaften sind immer in Bewegung Gespräch mit Landeskonservator Detlef Karg -- Ein Besuch in Buckow (Märkische Schweiz) um 1900 -- Schloss und Kirche Neuhausen -- von Richard A. Küsell -- Moralisierende Wandmalereien in märkischen Kirchen -- von Peter Knüvener -- Neues vom Fredersdorfer Flügelaltar -- von Thoralf Herschel -- Untersuchungen zur Farbfassung der Stüler-Kirche in Brodowin von Jan Raue. -- 2013: Zum Geleit -- Eine fünfhundert Jahre alte Pilgerkarte -- von Hartmut Kühne -- Über das Phänomen des mittelalterlichen Pilgerns von Susanne Gloger -- "Wer pilgert, darf nicht einfach loslaufen" -- Gespräch mit Pröpstin Friederike von Kirchbach -- Jakobus in der märkischen Kunst -- von Peter Knüvener -- Wunder im Luthertum des 16. und 17. Jahrhunderts von Hartmut Kühne -- Pilgerwege und geistliche Themenwege in Brandenburg und angrenzenden Regionen -- Buen Camino! Der Weg zum Weg -- von Katharina Hornscheidt und Ulrike Schulz -- Auf dem Luther-Tetzel-Weg den Spuren mittelalterlicher Frömmigkeit folgen -- von Konrad Mrusek -- Landkarten -- Theater in der Kirche: "Mein Freund Harvey". -- 2014: Grußwort von Bischof Dr. Markus Dröge -- Denkmalpflege ohne dogmatische Sturheit. -- Gespräch mit Landeskonservator Dr. Thomas Drachenberg -- Ehm Welk und die Dorfkirche Biesenbrow -- von Bernd Janowski -- Preußen und Sachsen. Erste Brandenburgische Landesausstellung im Schloss Doberlug -- Entdeckungen im Landkreis Elbe-Elster -- von Hans Krag -- Das Klosterstift Marienfließ in Stepenitz -- von Grodon Thalmann -- Imposante Kirchtürme in der Niederlausitz -- 500 Jahre Mittenwalder Retabel und Werbener Sippenaltar -- von Dirk Jacob und Peter Knüvener -- Der Dorfkümmerer von Altkünkendorf -- von Konrad Mrusek -- Landkarten -- Theater in der Kirche.
1. -3. Tausend. 22 S. Original Broschur mit Deckeltitel, (= Flugschriften der Revolution - Nr. 5). etwas berieben mit kleinen Randläsuren, Papier gegilbt, handschriftliche Notizen im Verlagverzeichnis, insgesamt noch gut erhalten. Erstausgabe. - Beiliegt: Einladungskarte des Republikanischen Führer-Bundes für die Kundgebung des Bundes "Für die Verfassung" am 15.9.1919 im goßen Sitzungssaale des Herrenhauses zu Berlin, Leipzigerstr.3.
37 S. (+Werbung). Original Halbleinen mit Deckeltitel und Signet, guter Zustand. Mit Aufsätzen zur technischen Entwicklung. "Die keramische Heizfläche im Wohnungsbau, Stand, Entwicklung, Zukunft." - " Der Kachelofen als elektrischer Speicherofen." Mit Abbildungen, Mitgliederverzeichnis und Werbeanzeigen.
Querformat. (ca. 21 x 29 cm). 2 Blatt. Zeitgenössische Kopien. Original-Bauunterlagen mit detaillierter Beschriftung. In zeitgenössischer Kopie vorliegend. Papier mit leichten Gebrauchsspuren, Druckbild in geringfügig minderer Kopierqualität, sonst gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Die hier vorliegenden Archivalien aus der Architektur- und Baugeschichte Berlins stammen aus den 1960er Jahren. Hier handelt es sich um das damals zu errichtende Ladenzentrum an der Ecke Clayallee / Potsdamer Straße in Berlin-Zehlendorf. Das Zentrum für etwa 15 Geschäfte (darunter auch ein Grossraumladen) sowie Restaurant- und Cafeflächen wurde im Jahr 1968 geplant. Es ist nach aktuellem Stand zu vermuten, daß das Ladenzentrum später wieder abgerissen oder aber nie umgesetzt wurde. Hier liegen Teile der damaligen Original-Entwürfe vor. Der Grundriss (ganzseitig) des gesamten Geschäftsareals zeigt die Anordnung aller Ladenflächen (EG) sowie die Umgebung vor dem Gebäude auf allen Seiten (Baumgruppen vgl.). Kleinteilig sind auf dem Blatt auch die Grundrisse '1. und 2. Obergeschoss Grossraumladen' und '1. Obergeschoss Restaurant' angeordnet. Das zweite Blatt zeigt auf ganzer Blattbreite Ansichten des neu zu bauenden Zentrums: 'Ansicht von der Clayallee' und 'Ansicht von der Potsdamer Straße'. Beim damals verantwortlichen Architektur- und Baubüro handelt es sich wahrscheinlich um das Büro 'planen + bauen' Rupert & Co. KG (Berlin-Zehlendorf). Original-Materialien des damaligen Baubüros bieten den Vorzug, für diese Bauten den einstigen Erbauungszustand wiederzugeben. Denn viele Gebäude dieser Bauperiode und Funktionalität sind heute verändert oder wurden für spätere Neubebauung längst abgerissen. Für dieses Kapitel der Berliner Stadt- und Bezirksgeschichte sind derartige Unterlagen Gedächtnis. Es handelte sich bei diesen Bauten vornehmlich 'nur' um Gebrauchsarchitektur (Wohnen/Geschäft), wenn auch in Anlehnung an Formen von Neuem Bauen, Bauhaus und Sachlichkeit. Doch spätestens mit dem Architekten Norman Braun wird auch diese Architektur der Nachkriegsdekaden erinnert und als 'Entdeckung des Gewöhnlichen' auch geschätzt. Baugeschichtlich interessante Archivalien zur Nachkriegsentwicklung der West-Berliner Stadtbezirke!
Querformat. (ca. 21 x 29 cm). 2 Blatt. Original-Bauunterlagen mit detaillierter Beschriftung. Papier mit leichten Gebrauchsspuren, sonst gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Die hier vorliegenden Archivalien aus der Architektur- und Baugeschichte Berlins stammen aus den 1960er Jahren. Hier handelt es sich um das damals zu errichtende Ladenzentrum an der Ecke Clayallee / Potsdamer Straße in Berlin-Zehlendorf. Das Zentrum für etwa 15 Geschäfte (darunter auch ein Grossraumladen) sowie Restaurant- und Cafeflächen wurde im Jahr 1968 geplant. Hier liegen Teile der damaligen Original-Entwürfe vor. Der Grundriss (ganzseitig) des gesamten Geschäftsareals zeigt die Anordnung aller Ladenflächen (EG) sowie die Umgebung vor dem Gebäude auf allen Seiten (Baumgruppen vgl.). Kleinteilig sind auf dem Blatt auch die Grundrisse '1. und 2. Obergeschoss Grossraumladen' und '1. Obergeschoss Restaurant' angeordnet. Das zweite Blatt zeigt auf ganzer Blattbreite Ansichten des neu zu bauenden Zentrums: 'Ansicht von der Clayallee' und 'Ansicht von der Potsdamer Straße'. Beim damals verantwortlichen Architektur- und Baubüro handelt es sich wahrscheinlich um das Büro 'planen + bauen' Rupert & Co. KG (Berlin-Zehlendorf). Original-Materialien des damaligen Baubüros bieten den Vorzug, für diese Bauten den einstigen Erbauungszustand wiederzugeben. Denn viele Gebäude dieser Bauperiode und Funktionalität sind heute verändert oder wurden für spätere Neubebauung längst abgerissen. Für dieses Kapitel der Berliner Stadt- und Bezirksgeschichte sind derartige Unterlagen Gedächtnis. Es handelte sich bei diesen Bauten vornehmlich 'nur' um Gebrauchsarchitektur (Wohnen/Geschäft), wenn auch in Anlehnung an Formen von Neuem Bauen, Bauhaus und Sachlichkeit. Doch spätestens mit dem Architekten Norman Braun wird auch diese Architektur der Nachkriegsdekaden erinnert und als 'Entdeckung des Gewöhnlichen' auch geschätzt. Baugeschichtlich interessante Archivalien zur Nachkriegsentwicklung der West-Berliner Stadtbezirke!
(ca. 29,7 x 21 cm). 1 Blatt / 128 S. Original-Schreiben, maschinengeschrieben, mit Kunzes Briefkopf und handschriftlicher Signatur. Papier gefaltet, sonst wohlerhalten / Original-Leinen mit Originalschutzumschlag. Schutzumschlag etwas gerändert, Buch in gelesenem Zustand. Reiner Kunze übersandte das neuerschienene Buch samt einem sehr kurzen Begleitschreiben an einen ihm seit Jahren befreundeten Theologen, der in der DDR unter anderem als Jugendpfarrer tätig war. Das Buch "Die wunderbaren Jahre" war kurz zuvor in der BRD erschienen und in der DDR unveröffentlicht. Es wurde in der Familie des Theologen dem Zustand nach mit großem Interesse gelesen. Der Theologe hat im Buch auch einen Zeitungsausschnitt verwahrt, der den Ausschluß Kunzes aus dem Schriftstellerverband der DDR verzeichnet (6./7. November 1976). Dies insbesondere aufgrund dieses kritischen und nur in Westdeutschland publizierten Buchs, welches er hier an den befreundeten Theologen übersandte. Nur wenige Monate später, im April 1977, verließ Kunze die DDR. Das Original-Begleitsschreiben enthält im Briefkopf Namen und Greizer Anschrift des geschätzten Autors aus der DDR. Der Text besteht allein aus dem Buchtitel und dem Verlagsnamen. Kunze beschloß seine Sendung mit: "Herzlichst, Ihr Reiner Kunze". Besonderes Unikat des beliebten Autors!
(ca. 14,8 x 21,1 cm). 1 Blatt. Original-Schreiben, maschinengeschrieben, mit Kunzes Briefkopf, Datierung und handschriftlicher Signatur. Mit Original-Briefkuvert. Papier mittig gefaltet, sonst wohlerhalten. Kuvert mit gestempelter Briefmarke (DDR). Das Original-Schreiben enthält im Briefkopf Namen und Greizer Anschrift des geschätzten Autors aus der DDR. Der schon mittellange Brief enthält neben den Anschriftdaten etwa 20 Zeilen, er ist handschriftlich auf den 29. Juli 1973 datiert. Reiner Kunze schrieb den freundlichen Brief an einen ihm bekannten Theologen, der in der DDR unter anderem als Jugendpfarrer tätig war. Nachdem Kunze einige Gegenstände aus der bisherigen Kommunikation zwischen Autor und Theologe aufgreift, beschreibt er in der zweiten Hälfte des Briefs eindrücklich die Gründe für das Aufschieben all seiner Termine. Er schreibt hierzu: "Damit ich meine München-Reise unternehmen konnte und durfte (sie ist vorher wochenlang medizinisch "abgestützt" worden), habe ich einem ganzen Ärzteteam einen Eid geschworen: bis einschließlich März 74 keine Veranstaltungen zu unternehmen. [...] Bitte, haben Sie Verständnis." Das recht ausführliche Schreiben beschließt Kunze mit: "Von Herzen, auch im Namen meiner Frau, Ihr Reiner Kunze". Handschriftliches Unikat des beliebten Autors!
(ca. 18 x 26,8 cm). 1 Blatt (Karton). Original-Photographie auf Karton gewalzt, mit Bildunterschrift (Bartels, Photograph). Träger-Karton leicht fleckig, gewalzte Photographie gut erhalten. Insgesamt guter Zustand. Die Photographie wurde auf stabilen Karton gewalzt und hat ein besonderes Maß (ca. 9 x 23 cm) mit Panoramaqualität. Die Photographie zeigt eine Ortschaft mit großen Gebäuden (Schul- oder Industriearchitektur der Kaiserzeit) und zahlreichen kleineren Häusern. Im Vordergrund ist landwirtschaftlich genutzte Fläche zu sehen. Möglicherweise handelt es sich um Stadtteile an den Rändern Berlins oder auch um eine Ortschaft in Brandenburg/Preussen. Georg Bartels hatte sein Atelier in Berlin-Kreuzberg, Oranienstrasse. Er hat zahlreiche Photographien aus Berlin und Umgebung geschaffen, die die Entwicklung der kaiserlichen Metropole dokumentieren. Seltene Photographie aus der Zeit um 1900!
Querformat. (ca. 16,5 x 12,1 cm). 1 Photographie. Original-Photographie, schwarz-weiss. Rückseitig mit Beitext und Stempel von Atelier/Verlag. Bildfläche an den Rändern leicht aufgehellt. Numerierung an oberer rechter Ecke, sonst gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Die Original-Photographie zeigt einen Mönch in den Räumen der Bibliothek des Klosters. Der rückseitig montierte Beitext lautet: "Moderne Grosstadt-Mönche. Ein Gang durch das Berliner-Dominikaner-Kloster St. Paulus. / Blick in die Kloster-Bibliothek, die viele alte wertvolle Schriften enthält."
(ca. 23,5 x 17,5 cm). 1 Photographie. Original-Photographie, schwarz-weiss, mit weißem Rand. Rückseitig mit Stempel des Photographen. Leichte Gebrauchsspuren, obere Ecke etwas knickspurig. Rückseitig handschriftliches Notat, insgesamt gut erhalten. Original-Photographie mit einer Szene der Hochseilartisten-Gruppe "Camilla Meyer" aus dem Jahr 1946. Die Leitung der bekannten und mehrfach neugeformten Artistengruppe lag zu jener Zeit wohl bei Ruth Hempel. Hier kam die Gruppe zu einem Auftritt in den Berliner Lustgarten. Direkt hinter den von unten nach oben photographierten Artist/innen ist der teilzerstörte Berliner Dom mit abgedeckter Kuppel zu sehen. Hier wurde eine komplizierte Figur mit mehreren Artistinnen photographiert. Die Aufnahme zeigt zugleich auch den Großteil des Doms, mit Kuppel und abgedeckten Türmen. Bekannt sind die Nachkriegsauftritte der Gruppe "Camilla Meyer" in Köln und Leipzig, diese Aufnahmen aus der Berliner Mitte sind jedoch deutlich weniger bekannt. Es ist insbesondere der kriegszerstörte Berliner Dom im Hintergrund, welcher diese besondere Ansicht aus der deutschen Nachkriegszeit bestimmt!
(ca. 23,5 x 17,5 cm). 1 Photographie. Original-Photographie, schwarz-weiss, mit weißem Rand. Rückseitig mit Stempel des Photographen. Leichte Gebrauchsspuren, obere Ecke etwas knickspurig, insgesamt gut erhalten. Original-Photographie mit einer Szene der Hochseilartisten-Gruppe "Camilla Meyer" aus dem Jahr 1946. Die Leitung der bekannten und mehrfach neugeformten Artistengruppe lag zu jener Zeit wohl bei Ruth Hempel. Hier kam die Gruppe zu einem Auftritt in den Berliner Lustgarten. Direkt hinter den von unten nach oben photographierten Artist/innen ist der teilzerstörte Berliner Dom mit abgedeckter Kuppel zu sehen. Hier wurde eine komplizierte Pyramide der Gruppe photographiert, ganz nah vor der Kuppel und ihrer noch vorhandenen Figuren. Bekannt sind die Nachkriegsauftritte der Gruppe "Camilla Meyer" in Köln und Leipzig, diese Aufnahmen aus der Berliner Mitte sind jedoch deutlich weniger bekannt. Es ist insbesondere der kriegszerstörte Berliner Dom im Hintergrund, welcher diese besondere Ansicht aus der deutschen Nachkriegszeit bestimmt!
(ca. 23,5 x 17,5 cm). 1 Photographie. Original-Photographie, schwarz-weiss, mit weißem Rand. Rückseitig mit Stempel des Photographen. Leichte Gebrauchsspuren, obere Ecke etwas knickspurig. Unterer weisser Bildrand mit handschriftlichem Notat, insgesamt gut erhalten. Original-Photographie mit einer Szene der Hochseilartisten-Gruppe "Camilla Meyer" aus dem Jahr 1946. Die Leitung der bekannten und mehrfach neugeformten Artistengruppe lag zu jener Zeit wohl bei Ruth Hempel. Hier kam die Gruppe zu einem Auftritt in den Berliner Lustgarten. Direkt hinter den von unten nach oben photographierten Artist/innen ist der teilzerstörte Berliner Dom mit abgedeckter Kuppel zu sehen. Bekannt sind die Nachkriegsauftritte der Gruppe "Camilla Meyer" in Köln und Leipzig, diese Aufnahmen aus der Berliner Mitte sind jedoch deutlich weniger bekannt. Es ist insbesondere der kriegszerstörte Berliner Dom im Hintergrund, welcher diese besondere Ansicht aus der deutschen Nachkriegszeit bestimmt!
Querformat. (ca. 17,5 x 23 cm). 1 Photographie. Original-Photographie, montiert auf jeweils einem Trägerkarton. Leichte Klebespuren durch Montage auf Träger, sonst sehr gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Die hier vorliegende Archivalie aus der Architektur- und Baugeschichte Berlins stammt aus den 1960er Jahren. Auch im wohlhabenden Bezirk Zehlendorf, damals West-Berlin, fand Wohn- und Siedlungsbau in den Nachkriegsjahrzehnten einen Platz. Hier handelt es sich um eine damals neu errichtete Wohnanlage, vergleichbar dem Neubaugebiet Fercher Straße / Berlepschstraße / Michendorfer Straße / Gütergotzer Straße in Zehlendorf. Für eine genaue Identifizierung offerieren wir anbei eine Bilddatei in guter Auflösung. Die Wohnanlage besitzt drei Geschosse. Das Gebäude zeichnet sich durch eine bewusst schlichte Gestaltung mit relativ breiten Fensterfronten aus, wohl nur bedingt typisch für den Wohnungsbau der 1960er Jahre. Möglicherweise existiert diese Wohnanlage bis heute. Hier liegt eine größerformatige Original-Photographie mit Ansicht des Gebäudes vor, welche den Erbauungszustand beinhaltet. Die Ansicht zeigt die Rückseite des Wohnblocks mit Fensterfronten und Balkonen. Das Bild wurde wohl kurz nach Fertigstellung des Gebäudes durch die Architekten gemacht. Beim damals verantwortlichen Architektur- und Baubüro handelt es sich sehr wahrscheinlich um das Büro 'planen + bauen' Rupert & Co. KG (Berlin-Zehlendorf). Original-Materialien des damaligen Baubüros bieten den großen Vorzug, für diese Wohn- und Siedlungsbauten auch den einstigen Erbauungszustand wiedergeben zu können. Denn viele Gebäude dieser Bauperiode und Funktionalität sind heute verändert oder wurden für spätere Neubebauung gar abgerissen. Für dieses Kapitel der Berliner Stadt- und Bezirksgeschichte haben derartige Unterlagen durchaus eine Gedächtnisfunktion. Es handelte sich bei diesen Gebäuden zwar vornehmlich nur um Gebrauchsarchitektur (Wohnen), wenn auch in Anlehnung an Formen von Neuem Bauen, Bauhaus und Sachlichkeit. Doch spätestens mit dem Architekten Norman Braun wird auch diese Architektur der Nachkriegsdekaden erinnert und als 'Entdeckung des Gewöhnlichen' auch geschätzt. Baugeschichtlich interessante Archivalie zur Nachkriegsentwicklung der West-Berliner Bezirke!
Hochformat. (ca. 23,5 x 18 cm). 1 Photographie. Original-Photographie, montiert auf jeweils einem Trägerkarton. Leichte Klebespuren durch Montage auf Träger, sonst sehr gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Die hier vorliegende Archivalie aus der Architektur- und Baugeschichte Berlins stammt aus den 1960er Jahren. Auch im wohlhabenden Bezirk Zehlendorf, damals West-Berlin, fand Wohn- und Siedlungsbau in den Nachkriegsjahrzehnten einen Platz. Hier handelt es sich um eine damals neu errichtete Wohnanlage, vergleichbar dem Neubaugebiet Fercher Straße / Berlepschstraße / Michendorfer Straße / Gütergotzer Straße in Zehlendorf. Für eine genaue Identifizierung offerieren wir anbei eine Bilddatei in guter Auflösung. Die Wohnanlage besitzt drei Geschosse. Das Gebäude zeichnet sich durch eine bewusst reduzierte Gestaltung mit starker Anlehnung an Bauhaus und Sachlichkeit aus, in der Form nur bedingt typisch für den Wohnungsbau der 1960er Jahre. Möglicherweise existiert diese überaus ansehnliche Wohnanlage bis heute. Hier liegt eine größerformatige Original-Photographie mit Ansicht des Gebäudes vor, die den einstigen Erbauungszustand beinhaltet. Die Ansicht zeigt die Fassade des Wohngebäudes mit vierteiligen Fensterreihen und inliegenden Balkonen. Das Bild wurde wohl kurz nach Fertigstellung des Gebäudes durch die Architekten gemacht. Beim damals verantwortlichen Architektur- und Baubüro handelt es sich sehr wahrscheinlich um das Büro 'planen + bauen' Rupert & Co. KG (Berlin-Zehlendorf). Original-Materialien des damaligen Baubüros bieten den großen Vorzug, für diese Wohn- und Siedlungsbauten auch den einstigen Erbauungszustand wiedergeben zu können. Denn viele Gebäude dieser Bauperiode und Funktionalität sind heute verändert oder wurden für spätere Neubebauung gar abgerissen. Für dieses Kapitel der Berliner Stadt- und Bezirksgeschichte haben derartige Unterlagen durchaus eine Gedächtnisfunktion. Es handelte sich bei diesen Gebäuden zwar vornehmlich nur um Gebrauchsarchitektur (Wohnen), wenn auch in Anlehnung an Formen von Neuem Bauen, Bauhaus und Sachlichkeit. Doch spätestens mit dem Architekten Norman Braun wird auch diese Architektur der Nachkriegsdekaden erinnert und als 'Entdeckung des Gewöhnlichen' auch geschätzt. Baugeschichtlich interessante Archivalie zur Nachkriegsentwicklung der West-Berliner Bezirke!