661 résultats
(ca. 29,8 x 22 cm). ca. 80 S. Original-Ringbindung mit Deckeltitel. Handschriftlicher Rückentitel und Namensstempel auf dem Vorderdeckel, sonst wohlerhalten. Insgesamt guter Zustand. Zeitgenössische Studie über den Westberliner Ortsteil Lübars: "das letzte, noch weitgehend ursprünglich erhaltene Bauerndorf Berlins". Die Studie setzte sich mit den in Westberlin (Stand 1975) noch verbliebenen Landwirtschaftsflächen angesichts abnehmender Bedeutung der Agrarwirtschaft selbst auseinander und suchte Perspektiven für die mit dieser Entwicklung verbundenen Betriebe. Lübars, direkt an das Märkische Viertel angrenzend, war scheinbar das erste Projekt dieser Art (Modellvorhaben). Es handelt sich um zeitgenössische Arbeitsmaterialien, welche vermutlich an die in Westberlin an dem Projekt beteiligten Personen vergeben wurden. Die Planungsunterlagen enthalten auch mehrere Grundrisse und Pläne (schwarz/weiss).
30,5 x 42,5 cm. Original Broschur (20 S.) und 20 lose Tafeln in Original Flügelmappe mit Klettverschluß. Handschriftlicher Rückentitel, 1 Ecke etwas lädiert und mit transparentem Papier verstärkt. Innen sehr guter Zustand.
VIII,512(10)S. Original Leinwand mit Rücken- und Deckeltitel. Einband etwas berieben und fleckig, Eigenvermerk auf fliegendem Vorsatz und Titel, private Notiz auf S. 3 oben, sonst gut erhalten.
57(4) S. Original Karton mit Deckeltitel und leinenverstärktem Rücken. Einband und S. 6/7 etwas fleckig, papierbedingt etwas gegilbt, guter Zustand.
128 S. Original Karton mit Deckeltitel (mit einer Zeichnung von A.Menzel,1842). Gebrauchsspuren, Papier gegilbt, guter Zustand.
4°. 618 S. Blaue Original-Leinwand mit goldgeprägtem Deckeltitel. Leicht berieben, Deckel etwas aufgebogen. Vorsätze etwas gegilbt und stockfleckig, sonst gut erhalten. Mit Beiträgen von K. Schröder, R. Reisig, L. Schott, H. Grimm, W. Gutjahr u.a. - Lorenz war u.a. Mathematiker und Professor mit Lehrauftrag an der Berliner Universität.
(ca. 20,7 x 15 cm). 4 S. zum Aufschlagen. Original-Programmzettel, gefaltet, mit typografisch gestaltetem Deckeltitel. Einband etwas berieben, innen noch gut erhalten. Zettel wurde gelocht. Polydor-Werbung innen auf hinteren Deckel geheftet. Notiz über Besuch (1951) auf dem Deckel oben. Insgesamt guter Zustand. Original-Programmzettel für die "Bunte Bühne Berlin" im Jahr 1951. Die BBB stand unter Leitung von Hanno Pietsch. Das Programm aus dem Oktober 1951 enthält Details zu den Programmpunkten: darunter Ingeborg von Streletzky mit ihren Solisten, Jonny Güldner, Rose und Red, Margit Münch, Helmut Mönke, Fred Hänsom, Die Yangkuos, Fred Wahser und Friedel Hensch. Das Programm enthält zudem zeitgenössische Werbung für Schallplatten der Polydor. Seltenes Programm aus dem gerade geteilten Nachkriegs-Berlin!
28 x 17 cm. 93 S. Original-Karton mit Rücken- und farbig illustriertem Deckeltitel. Sehr guter Zustand. Mit schwarzweissen Fotos und Illustrationen. Mit Texten verschiedener Autoren. "Die Publikation dokumentiert ein Expertengespräch..."
208 S. Halbleinen mit montiertem Deckel der Originalbroschur. Cuter Zustand. Enthält: Saloncauserien über franz. Politik; Bismarck als Theaterbesucher; Der Vorleser des Kaisers; Eine Potsdamer Legende; Im Extrazug des Kaisers; Indiscretionen aus der Wilhelmstr.; "Außerordentliche" Gäste in Berlin u.a.
192 S. Original Pappband mit Rücken- und Deckeltitel. Deckel leicht berieben, sehr dezente Klebespuren einer Bibliotheks-Signatur, Kapital privat geklebt, Bindung ein wenig gelockert, kleiner Eigentum- Stempel auf Titel, Vorsatz mit kleinem handschriftlichen Vermer, sonst innen sauber und gut erhalten. Mit 76 Textabbildungen, 5 Tafeln und Register.
(ca. 9,1 x 14 cm). 1 Karte. Original-Postkarte mit fotografischer Abbildung auf Karton, mit Büttenrand. Rückseitig Anschrift und Postkartenlineatur. Leichte Gebrauchsspuren, Karte ungelaufen. Altersentsprechend sehr gut erhalten. Es handelt sich um eine Postkarte der einst bekannten Lokalität und Weingrosshandlung in Berlin-Mitte, Behrenstraße 26a. Das ehemalige Haus der Firma an der Ecke zur Friedrichstraße hat den Krieg überstanden und ist in seiner zweistöckigen Urform auch heute noch zu erkennen. Die Weinstuben Julius Ewest, 1848 gegründet, waren in Berlin bis 1945 eine bekannte Lokalität und vordem bis zum Ende des Ersten Weltkriegs sogar "Hoflieferant von Kaiser und König". Nach 1945 stand das Haus der Weinstuben im sowjetischen Sektor und die Firma versuchte eine Neugründung im Westteil der Stadt (Berlin-Wilmersdorf). An die früheren Firmenerfolge konnte sie jedoch nicht wieder anknüpfen. Die Karte zeigt einen Innenraum mit großen Gemälden der preussischen Könige und Kaiser. Vermutlich war dies das Zimmer für nationale Gesellschaften und Vereine mit besonders traditioneller Ausstattung, dem historischen Zeitpunkt von 1937 (Herausgabejahr der Postkarte) geradezu entgegen. Seltene Ansichtskarte der einst renommierten Lokalität in Berlin-Mitte!
Querformat. (ca. 17,5 x 23 cm). 1 Photographie. Original-Photographie, montiert auf jeweils einem Trägerkarton. Leichte Klebespuren durch Montage auf Träger, sonst sehr gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Die hier vorliegende Archivalie aus der Architektur- und Baugeschichte Berlins stammt aus den 1960er Jahren. Auch im wohlhabenden Bezirk Zehlendorf, damals West-Berlin, fand Wohn- und Siedlungsbau in den Nachkriegsjahrzehnten einen Platz. Hier handelt es sich um eine damals neu errichtete Wohnanlage, vergleichbar dem Neubaugebiet Fercher Straße / Berlepschstraße / Michendorfer Straße / Gütergotzer Straße in Zehlendorf. Für eine genaue Identifizierung offerieren wir anbei eine Bilddatei in guter Auflösung. Die Wohnanlage besitzt drei Geschosse. Das Gebäude zeichnet sich durch eine bewusst schlichte Gestaltung mit relativ breiten Fensterfronten aus, wohl nur bedingt typisch für den Wohnungsbau der 1960er Jahre. Möglicherweise existiert diese Wohnanlage bis heute. Hier liegt eine größerformatige Original-Photographie mit Ansicht des Gebäudes vor, welche den Erbauungszustand beinhaltet. Die Ansicht zeigt die Rückseite des Wohnblocks mit Fensterfronten und Balkonen. Das Bild wurde wohl kurz nach Fertigstellung des Gebäudes durch die Architekten gemacht. Beim damals verantwortlichen Architektur- und Baubüro handelt es sich sehr wahrscheinlich um das Büro 'planen + bauen' Rupert & Co. KG (Berlin-Zehlendorf). Original-Materialien des damaligen Baubüros bieten den großen Vorzug, für diese Wohn- und Siedlungsbauten auch den einstigen Erbauungszustand wiedergeben zu können. Denn viele Gebäude dieser Bauperiode und Funktionalität sind heute verändert oder wurden für spätere Neubebauung gar abgerissen. Für dieses Kapitel der Berliner Stadt- und Bezirksgeschichte haben derartige Unterlagen durchaus eine Gedächtnisfunktion. Es handelte sich bei diesen Gebäuden zwar vornehmlich nur um Gebrauchsarchitektur (Wohnen), wenn auch in Anlehnung an Formen von Neuem Bauen, Bauhaus und Sachlichkeit. Doch spätestens mit dem Architekten Norman Braun wird auch diese Architektur der Nachkriegsdekaden erinnert und als 'Entdeckung des Gewöhnlichen' auch geschätzt. Baugeschichtlich interessante Archivalie zur Nachkriegsentwicklung der West-Berliner Bezirke!
Hochformat. (ca. 23,5 x 18 cm). 1 Photographie. Original-Photographie, montiert auf jeweils einem Trägerkarton. Leichte Klebespuren durch Montage auf Träger, sonst sehr gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Die hier vorliegende Archivalie aus der Architektur- und Baugeschichte Berlins stammt aus den 1960er Jahren. Auch im wohlhabenden Bezirk Zehlendorf, damals West-Berlin, fand Wohn- und Siedlungsbau in den Nachkriegsjahrzehnten einen Platz. Hier handelt es sich um eine damals neu errichtete Wohnanlage, vergleichbar dem Neubaugebiet Fercher Straße / Berlepschstraße / Michendorfer Straße / Gütergotzer Straße in Zehlendorf. Für eine genaue Identifizierung offerieren wir anbei eine Bilddatei in guter Auflösung. Die Wohnanlage besitzt drei Geschosse. Das Gebäude zeichnet sich durch eine bewusst reduzierte Gestaltung mit starker Anlehnung an Bauhaus und Sachlichkeit aus, in der Form nur bedingt typisch für den Wohnungsbau der 1960er Jahre. Möglicherweise existiert diese überaus ansehnliche Wohnanlage bis heute. Hier liegt eine größerformatige Original-Photographie mit Ansicht des Gebäudes vor, die den einstigen Erbauungszustand beinhaltet. Die Ansicht zeigt die Fassade des Wohngebäudes mit vierteiligen Fensterreihen und inliegenden Balkonen. Das Bild wurde wohl kurz nach Fertigstellung des Gebäudes durch die Architekten gemacht. Beim damals verantwortlichen Architektur- und Baubüro handelt es sich sehr wahrscheinlich um das Büro 'planen + bauen' Rupert & Co. KG (Berlin-Zehlendorf). Original-Materialien des damaligen Baubüros bieten den großen Vorzug, für diese Wohn- und Siedlungsbauten auch den einstigen Erbauungszustand wiedergeben zu können. Denn viele Gebäude dieser Bauperiode und Funktionalität sind heute verändert oder wurden für spätere Neubebauung gar abgerissen. Für dieses Kapitel der Berliner Stadt- und Bezirksgeschichte haben derartige Unterlagen durchaus eine Gedächtnisfunktion. Es handelte sich bei diesen Gebäuden zwar vornehmlich nur um Gebrauchsarchitektur (Wohnen), wenn auch in Anlehnung an Formen von Neuem Bauen, Bauhaus und Sachlichkeit. Doch spätestens mit dem Architekten Norman Braun wird auch diese Architektur der Nachkriegsdekaden erinnert und als 'Entdeckung des Gewöhnlichen' auch geschätzt. Baugeschichtlich interessante Archivalie zur Nachkriegsentwicklung der West-Berliner Bezirke!
(ca. 23,5 x 17,5 cm). 1 Photographie. Original-Photographie, schwarz-weiss, mit weißem Rand. Rückseitig mit Stempel des Photographen. Leichte Gebrauchsspuren, obere Ecke etwas knickspurig. Rückseitig handschriftliches Notat, insgesamt gut erhalten. Original-Photographie mit einer Szene der Hochseilartisten-Gruppe "Camilla Meyer" aus dem Jahr 1946. Die Leitung der bekannten und mehrfach neugeformten Artistengruppe lag zu jener Zeit wohl bei Ruth Hempel. Hier kam die Gruppe zu einem Auftritt in den Berliner Lustgarten. Direkt hinter den von unten nach oben photographierten Artist/innen ist der teilzerstörte Berliner Dom mit abgedeckter Kuppel zu sehen. Hier wurde eine komplizierte Figur mit mehreren Artistinnen photographiert. Die Aufnahme zeigt zugleich auch den Großteil des Doms, mit Kuppel und abgedeckten Türmen. Bekannt sind die Nachkriegsauftritte der Gruppe "Camilla Meyer" in Köln und Leipzig, diese Aufnahmen aus der Berliner Mitte sind jedoch deutlich weniger bekannt. Es ist insbesondere der kriegszerstörte Berliner Dom im Hintergrund, welcher diese besondere Ansicht aus der deutschen Nachkriegszeit bestimmt!
(ca. 23,5 x 17,5 cm). 1 Photographie. Original-Photographie, schwarz-weiss, mit weißem Rand. Rückseitig mit Stempel des Photographen. Leichte Gebrauchsspuren, obere Ecke etwas knickspurig, insgesamt gut erhalten. Original-Photographie mit einer Szene der Hochseilartisten-Gruppe "Camilla Meyer" aus dem Jahr 1946. Die Leitung der bekannten und mehrfach neugeformten Artistengruppe lag zu jener Zeit wohl bei Ruth Hempel. Hier kam die Gruppe zu einem Auftritt in den Berliner Lustgarten. Direkt hinter den von unten nach oben photographierten Artist/innen ist der teilzerstörte Berliner Dom mit abgedeckter Kuppel zu sehen. Hier wurde eine komplizierte Pyramide der Gruppe photographiert, ganz nah vor der Kuppel und ihrer noch vorhandenen Figuren. Bekannt sind die Nachkriegsauftritte der Gruppe "Camilla Meyer" in Köln und Leipzig, diese Aufnahmen aus der Berliner Mitte sind jedoch deutlich weniger bekannt. Es ist insbesondere der kriegszerstörte Berliner Dom im Hintergrund, welcher diese besondere Ansicht aus der deutschen Nachkriegszeit bestimmt!
(ca. 23,5 x 17,5 cm). 1 Photographie. Original-Photographie, schwarz-weiss, mit weißem Rand. Rückseitig mit Stempel des Photographen. Leichte Gebrauchsspuren, obere Ecke etwas knickspurig. Unterer weisser Bildrand mit handschriftlichem Notat, insgesamt gut erhalten. Original-Photographie mit einer Szene der Hochseilartisten-Gruppe "Camilla Meyer" aus dem Jahr 1946. Die Leitung der bekannten und mehrfach neugeformten Artistengruppe lag zu jener Zeit wohl bei Ruth Hempel. Hier kam die Gruppe zu einem Auftritt in den Berliner Lustgarten. Direkt hinter den von unten nach oben photographierten Artist/innen ist der teilzerstörte Berliner Dom mit abgedeckter Kuppel zu sehen. Bekannt sind die Nachkriegsauftritte der Gruppe "Camilla Meyer" in Köln und Leipzig, diese Aufnahmen aus der Berliner Mitte sind jedoch deutlich weniger bekannt. Es ist insbesondere der kriegszerstörte Berliner Dom im Hintergrund, welcher diese besondere Ansicht aus der deutschen Nachkriegszeit bestimmt!
Querformat. (ca. 16,5 x 12,1 cm). 1 Photographie. Original-Photographie, schwarz-weiss. Rückseitig mit Beitext und Stempel von Atelier/Verlag. Bildfläche an den Rändern leicht aufgehellt. Numerierung an oberer rechter Ecke, sonst gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Die Original-Photographie zeigt einen Mönch in den Räumen der Bibliothek des Klosters. Der rückseitig montierte Beitext lautet: "Moderne Grosstadt-Mönche. Ein Gang durch das Berliner-Dominikaner-Kloster St. Paulus. / Blick in die Kloster-Bibliothek, die viele alte wertvolle Schriften enthält."
(ca. 18 x 26,8 cm). 1 Blatt (Karton). Original-Photographie auf Karton gewalzt, mit Bildunterschrift (Bartels, Photograph). Träger-Karton leicht fleckig, gewalzte Photographie gut erhalten. Insgesamt guter Zustand. Die Photographie wurde auf stabilen Karton gewalzt und hat ein besonderes Maß (ca. 9 x 23 cm) mit Panoramaqualität. Die Photographie zeigt eine Ortschaft mit großen Gebäuden (Schul- oder Industriearchitektur der Kaiserzeit) und zahlreichen kleineren Häusern. Im Vordergrund ist landwirtschaftlich genutzte Fläche zu sehen. Möglicherweise handelt es sich um Stadtteile an den Rändern Berlins oder auch um eine Ortschaft in Brandenburg/Preussen. Georg Bartels hatte sein Atelier in Berlin-Kreuzberg, Oranienstrasse. Er hat zahlreiche Photographien aus Berlin und Umgebung geschaffen, die die Entwicklung der kaiserlichen Metropole dokumentieren. Seltene Photographie aus der Zeit um 1900!
(ca. 14,8 x 21,1 cm). 1 Blatt. Original-Schreiben, maschinengeschrieben, mit Kunzes Briefkopf, Datierung und handschriftlicher Signatur. Mit Original-Briefkuvert. Papier mittig gefaltet, sonst wohlerhalten. Kuvert mit gestempelter Briefmarke (DDR). Das Original-Schreiben enthält im Briefkopf Namen und Greizer Anschrift des geschätzten Autors aus der DDR. Der schon mittellange Brief enthält neben den Anschriftdaten etwa 20 Zeilen, er ist handschriftlich auf den 29. Juli 1973 datiert. Reiner Kunze schrieb den freundlichen Brief an einen ihm bekannten Theologen, der in der DDR unter anderem als Jugendpfarrer tätig war. Nachdem Kunze einige Gegenstände aus der bisherigen Kommunikation zwischen Autor und Theologe aufgreift, beschreibt er in der zweiten Hälfte des Briefs eindrücklich die Gründe für das Aufschieben all seiner Termine. Er schreibt hierzu: "Damit ich meine München-Reise unternehmen konnte und durfte (sie ist vorher wochenlang medizinisch "abgestützt" worden), habe ich einem ganzen Ärzteteam einen Eid geschworen: bis einschließlich März 74 keine Veranstaltungen zu unternehmen. [...] Bitte, haben Sie Verständnis." Das recht ausführliche Schreiben beschließt Kunze mit: "Von Herzen, auch im Namen meiner Frau, Ihr Reiner Kunze". Handschriftliches Unikat des beliebten Autors!
(ca. 29,7 x 21 cm). 1 Blatt / 128 S. Original-Schreiben, maschinengeschrieben, mit Kunzes Briefkopf und handschriftlicher Signatur. Papier gefaltet, sonst wohlerhalten / Original-Leinen mit Originalschutzumschlag. Schutzumschlag etwas gerändert, Buch in gelesenem Zustand. Reiner Kunze übersandte das neuerschienene Buch samt einem sehr kurzen Begleitschreiben an einen ihm seit Jahren befreundeten Theologen, der in der DDR unter anderem als Jugendpfarrer tätig war. Das Buch "Die wunderbaren Jahre" war kurz zuvor in der BRD erschienen und in der DDR unveröffentlicht. Es wurde in der Familie des Theologen dem Zustand nach mit großem Interesse gelesen. Der Theologe hat im Buch auch einen Zeitungsausschnitt verwahrt, der den Ausschluß Kunzes aus dem Schriftstellerverband der DDR verzeichnet (6./7. November 1976). Dies insbesondere aufgrund dieses kritischen und nur in Westdeutschland publizierten Buchs, welches er hier an den befreundeten Theologen übersandte. Nur wenige Monate später, im April 1977, verließ Kunze die DDR. Das Original-Begleitsschreiben enthält im Briefkopf Namen und Greizer Anschrift des geschätzten Autors aus der DDR. Der Text besteht allein aus dem Buchtitel und dem Verlagsnamen. Kunze beschloß seine Sendung mit: "Herzlichst, Ihr Reiner Kunze". Besonderes Unikat des beliebten Autors!
Querformat. (ca. 21 x 29 cm). 2 Blatt. Zeitgenössische Kopien. Original-Bauunterlagen mit detaillierter Beschriftung. In zeitgenössischer Kopie vorliegend. Papier mit leichten Gebrauchsspuren, Druckbild in geringfügig minderer Kopierqualität, sonst gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Die hier vorliegenden Archivalien aus der Architektur- und Baugeschichte Berlins stammen aus den 1960er Jahren. Hier handelt es sich um das damals zu errichtende Ladenzentrum an der Ecke Clayallee / Potsdamer Straße in Berlin-Zehlendorf. Das Zentrum für etwa 15 Geschäfte (darunter auch ein Grossraumladen) sowie Restaurant- und Cafeflächen wurde im Jahr 1968 geplant. Es ist nach aktuellem Stand zu vermuten, daß das Ladenzentrum später wieder abgerissen oder aber nie umgesetzt wurde. Hier liegen Teile der damaligen Original-Entwürfe vor. Der Grundriss (ganzseitig) des gesamten Geschäftsareals zeigt die Anordnung aller Ladenflächen (EG) sowie die Umgebung vor dem Gebäude auf allen Seiten (Baumgruppen vgl.). Kleinteilig sind auf dem Blatt auch die Grundrisse '1. und 2. Obergeschoss Grossraumladen' und '1. Obergeschoss Restaurant' angeordnet. Das zweite Blatt zeigt auf ganzer Blattbreite Ansichten des neu zu bauenden Zentrums: 'Ansicht von der Clayallee' und 'Ansicht von der Potsdamer Straße'. Beim damals verantwortlichen Architektur- und Baubüro handelt es sich wahrscheinlich um das Büro 'planen + bauen' Rupert & Co. KG (Berlin-Zehlendorf). Original-Materialien des damaligen Baubüros bieten den Vorzug, für diese Bauten den einstigen Erbauungszustand wiederzugeben. Denn viele Gebäude dieser Bauperiode und Funktionalität sind heute verändert oder wurden für spätere Neubebauung längst abgerissen. Für dieses Kapitel der Berliner Stadt- und Bezirksgeschichte sind derartige Unterlagen Gedächtnis. Es handelte sich bei diesen Bauten vornehmlich 'nur' um Gebrauchsarchitektur (Wohnen/Geschäft), wenn auch in Anlehnung an Formen von Neuem Bauen, Bauhaus und Sachlichkeit. Doch spätestens mit dem Architekten Norman Braun wird auch diese Architektur der Nachkriegsdekaden erinnert und als 'Entdeckung des Gewöhnlichen' auch geschätzt. Baugeschichtlich interessante Archivalien zur Nachkriegsentwicklung der West-Berliner Stadtbezirke!
Querformat. (ca. 21 x 29 cm). 2 Blatt. Original-Bauunterlagen mit detaillierter Beschriftung. Papier mit leichten Gebrauchsspuren, sonst gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Die hier vorliegenden Archivalien aus der Architektur- und Baugeschichte Berlins stammen aus den 1960er Jahren. Hier handelt es sich um das damals zu errichtende Ladenzentrum an der Ecke Clayallee / Potsdamer Straße in Berlin-Zehlendorf. Das Zentrum für etwa 15 Geschäfte (darunter auch ein Grossraumladen) sowie Restaurant- und Cafeflächen wurde im Jahr 1968 geplant. Hier liegen Teile der damaligen Original-Entwürfe vor. Der Grundriss (ganzseitig) des gesamten Geschäftsareals zeigt die Anordnung aller Ladenflächen (EG) sowie die Umgebung vor dem Gebäude auf allen Seiten (Baumgruppen vgl.). Kleinteilig sind auf dem Blatt auch die Grundrisse '1. und 2. Obergeschoss Grossraumladen' und '1. Obergeschoss Restaurant' angeordnet. Das zweite Blatt zeigt auf ganzer Blattbreite Ansichten des neu zu bauenden Zentrums: 'Ansicht von der Clayallee' und 'Ansicht von der Potsdamer Straße'. Beim damals verantwortlichen Architektur- und Baubüro handelt es sich wahrscheinlich um das Büro 'planen + bauen' Rupert & Co. KG (Berlin-Zehlendorf). Original-Materialien des damaligen Baubüros bieten den Vorzug, für diese Bauten den einstigen Erbauungszustand wiederzugeben. Denn viele Gebäude dieser Bauperiode und Funktionalität sind heute verändert oder wurden für spätere Neubebauung längst abgerissen. Für dieses Kapitel der Berliner Stadt- und Bezirksgeschichte sind derartige Unterlagen Gedächtnis. Es handelte sich bei diesen Bauten vornehmlich 'nur' um Gebrauchsarchitektur (Wohnen/Geschäft), wenn auch in Anlehnung an Formen von Neuem Bauen, Bauhaus und Sachlichkeit. Doch spätestens mit dem Architekten Norman Braun wird auch diese Architektur der Nachkriegsdekaden erinnert und als 'Entdeckung des Gewöhnlichen' auch geschätzt. Baugeschichtlich interessante Archivalien zur Nachkriegsentwicklung der West-Berliner Stadtbezirke!
37 S. (+Werbung). Original Halbleinen mit Deckeltitel und Signet, guter Zustand. Mit Aufsätzen zur technischen Entwicklung. "Die keramische Heizfläche im Wohnungsbau, Stand, Entwicklung, Zukunft." - " Der Kachelofen als elektrischer Speicherofen." Mit Abbildungen, Mitgliederverzeichnis und Werbeanzeigen.
1. -3. Tausend. 22 S. Original Broschur mit Deckeltitel, (= Flugschriften der Revolution - Nr. 5). etwas berieben mit kleinen Randläsuren, Papier gegilbt, handschriftliche Notizen im Verlagverzeichnis, insgesamt noch gut erhalten. Erstausgabe. - Beiliegt: Einladungskarte des Republikanischen Führer-Bundes für die Kundgebung des Bundes "Für die Verfassung" am 15.9.1919 im goßen Sitzungssaale des Herrenhauses zu Berlin, Leipzigerstr.3.
ISBN 2011: 9783938918466, 2012: 9783928918442, 2013: 9783928918435, 2014: 9783928918428. Sehr guter Zustand. -- Aus dem Inhalt: 2011: Heinrich Wolfgang Seidels Osterfahrt 1906 -- von Klaus Goebel -- Liturgie und Jazzkonzert -- Gespräch mit KMD Gunter Kennel -- Dorfkirchen im Umfeld des Klosters Dobrilugk -- von Dirk Schumann -- Erste Dorfkirchen Oldtimer Rallye -- von Hans Krag -- Ausstellung zur mittelalterlichen Kunst in der Mark Brandenburg von Peter Knüvener -- Hilfe für den Flügelaltar der Dorfkirche Fredersdorf (Uckermark) -- Fredersdorf in der Uckermark von Norbert Rauer -- Das Brauhaus des Klosters Himmelpfort -- von Erich Köhler. -- 2012: Geleitwort von Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh -- Friedrich II. und der Kirchenbau -- von Gerlinde Strohmaier-Wiederanders -- Friederizianischer Kirchenbau in Potsdam -- von Ute Kamps -- Kulturlandschaften sind immer in Bewegung Gespräch mit Landeskonservator Detlef Karg -- Ein Besuch in Buckow (Märkische Schweiz) um 1900 -- Schloss und Kirche Neuhausen -- von Richard A. Küsell -- Moralisierende Wandmalereien in märkischen Kirchen -- von Peter Knüvener -- Neues vom Fredersdorfer Flügelaltar -- von Thoralf Herschel -- Untersuchungen zur Farbfassung der Stüler-Kirche in Brodowin von Jan Raue. -- 2013: Zum Geleit -- Eine fünfhundert Jahre alte Pilgerkarte -- von Hartmut Kühne -- Über das Phänomen des mittelalterlichen Pilgerns von Susanne Gloger -- "Wer pilgert, darf nicht einfach loslaufen" -- Gespräch mit Pröpstin Friederike von Kirchbach -- Jakobus in der märkischen Kunst -- von Peter Knüvener -- Wunder im Luthertum des 16. und 17. Jahrhunderts von Hartmut Kühne -- Pilgerwege und geistliche Themenwege in Brandenburg und angrenzenden Regionen -- Buen Camino! Der Weg zum Weg -- von Katharina Hornscheidt und Ulrike Schulz -- Auf dem Luther-Tetzel-Weg den Spuren mittelalterlicher Frömmigkeit folgen -- von Konrad Mrusek -- Landkarten -- Theater in der Kirche: "Mein Freund Harvey". -- 2014: Grußwort von Bischof Dr. Markus Dröge -- Denkmalpflege ohne dogmatische Sturheit. -- Gespräch mit Landeskonservator Dr. Thomas Drachenberg -- Ehm Welk und die Dorfkirche Biesenbrow -- von Bernd Janowski -- Preußen und Sachsen. Erste Brandenburgische Landesausstellung im Schloss Doberlug -- Entdeckungen im Landkreis Elbe-Elster -- von Hans Krag -- Das Klosterstift Marienfließ in Stepenitz -- von Grodon Thalmann -- Imposante Kirchtürme in der Niederlausitz -- 500 Jahre Mittenwalder Retabel und Werbener Sippenaltar -- von Dirk Jacob und Peter Knüvener -- Der Dorfkümmerer von Altkünkendorf -- von Konrad Mrusek -- Landkarten -- Theater in der Kirche.