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17938° (23 x 16 cm). 265 Seiten. Original-Halbleinenband mit farbig illustrierten Pappdeckeln und illustriertem Original-Schutzumschlag. Insgesamt gutes Exemplar mit Alterungsspuren. Ecken und Kanten etwas berieben. Papier altersbedingt gebräunt. Der seltene Schutzumschlag mit Randläsuren und Fehlstellen. Erste veröffentlichte Ausgabe. Originalausgabe in niederländische Sprache, entstanden unter dem unmittelbaren Eindruck der Lagerhaft. Exemplar aus dem Vorbesitz des Autors mit seinem handschriftlichen Eigentumsvermerk auf dem Vortitelblatt sowie alter Bibliotheksmarke "International Literatuur Bureau".
1944FRMA0620aBerlin, Zentralverlag der NSDAP Franz Eher Nachf. 1944. 68 S., OKart., itelbl. von Klammerheftung gerissen, papierbedingt gebräunt. Letzte Auflage der antifreimaurerischen Hetzschrift.
1989192483-1Oxford, Pergamon Press 1989. 4°. XXV, XIII, IX, 3202 S. Original-Leinenband
21058° (18 x 13 cm). 172 (1) Seiten, 15 Tafeln mit Zeichnungen und fotografischen Abbildungen, ausgewählt vom französischen Ministère de l'Information. Unter den schockierenden Fotos wenig bekannte Aufnahmen. Farbig illustrierte Originalbroschur (signiert: C. Aditang ?). Sehr gut erhaltenes, sauberes Exemplar mit den zu erwartenden Alterungsspuren.
21328° (22 x 16 cm). 48 Seiten mit zahlreichen Zeichnungen, deren Anmut in schmerzlichem Kontrast zu der Brutalität des Dargestellen steht. Illustrierte Originalbroschur. Sehr gut erhaltenes Exemplar mit leichten Alterungsspuren. Titelblatt mit handschriftlicher Widmung der Illustratorin (oder ihrer gleichnamigen Tochter): With love + heart-felt thanks from Elsie. E. Maréchal.
21348° (17,5 x 12,5 cm). 190 (1) Seiten. Schön illustrierter Original-Leinenband. Handschriftlicher Vorbesitzervermerk auf dem fliegenden Vorsatz. Papier altersbedingt gebräunt. Sonst außerordentlich sauberes und gut erhaltenes Exemplar. Selten.
1947012038Jerusalem, Lychenheim & Sohn, 1947. 27 S. Orig.-Broschur. Der Jurist Manfred Herzfeld (1887-1968) lebte bis 1935 als Rechtsanwalt in Celle unter wirtschaftlich zunehmend schwierigeren Bedingungen, bevor er aufgrund eines Zwischenfalls mit der SA nach Jerusalem emigrierte. Dort schlug er sich mit seiner Familie mehr schlecht als recht als Versicherungskassierer durch, bevor er 1950 als Anwalt für die Jewish Restitution Successor Organization in Wiedergutmachungsfragen für Juden nach Deutschland zurückkehrte. Seinem als Privatdruck erschienenen Gruß an Deutschland liegt ein eigenhändiger Brief aus Jerusalem vom 7.3.1947 an die Redaktion des Mannheimer Morgen mit der Bitte um Besprechung bei: "Sie haben Millionen erschossen und vergast, / Sie haben - wilde Bestien - gebrandschatzt und gerast; / Sie haben ihre Opfer geschändet und gequält, / Sie haben Henkersknechte zu Führern sich erwählt. / ... / Nun winseln sie um Gnade, nun betteln sie um Brot, / Nun wollen sie Euch ködern mit ihrer großen Not, / Sie haben keine Regung des Herzens je gespürt - / Und Ihr seid durch ihr Flennen gewandelt und gerührt?" (Vergeltung, S. 7). Der Brief mit gelaufenem Kuvert und, ebenso wie das Titelblatt, mit kleiner Rostspur einer Büroklammer, sonst handelt es sich jedoch um ein schönes, gut erhaltenes Exemplar des seltenen Beispiels früher Holocaustliteratur mit allenfalls leichten Gebrauchsspuren.
1948007445München-Obermenzing, Hans von Weber, 1948. 75 S. Orig.-Broschur. Die Abbildungen zeigen Fotos des Lagers, die beiden Farbtafeln zeigen die farbigen Häflingskennzeichnungen. Der Schriftsteller und Journalist E. de Martini (1902-1969) emigrierte zunächst in die Tschechoslowakei. Im Mai 1940 wurde er in Königshütte wegen illegaler politischer Tätigkeit festgenommen und im Gestapogefängnis Montelupich inhaftiert. Von dort wurde er als politischer Häftling nach Auschwitz überstellt, wo er am 18. Juli 1940 ankam und als politischer Häftling mit der Nummer 1402 in das Stammlager eingewiesen wurde. Zunächst musste er Zwangsarbeit im Bauhofkommando und anderen Arbeitskommandos verrichten, bis er im Sommer 1942 im Krankenbau des Stammlagers als Häftlingsschreiber beziehungsweise dort im Herbst 1942 schließlich als Blockältester eingesetzt wurde. Im Februar 1943 folgte seine Entlassung und Einziehung zur Wehrmacht, wo er im Reichsgebiet eingesetzt war (Wikipedia). Ein gut erhaltenes Exemplar mit nur leichten Gebrauchsspuren. Selten.
21098° (16,5 x 11,5 cm). 51 (2) Seiten. Vorwort in englischer und französischer, Gedichte in englischer Sprache. Originalbroschur. Tadellos erhaltenes Exemplar. Selten.
1944164516Genf, [Komitee zur Hilfeleistung für die kriegsbetroffene jüdische Bevölkerung], 1944. 87 Bll., Original broschiert, 4°. Typoskript, hektographiert auf 80 einseitig bedruckten Blättern. Aus dem Französischen, zusammengestellt von A[dolf Henryk] Silberschein. Sehr selten. Softcover Bibliotheksexemplar. Umschlag etwas berieben und angestaubt. Leimspur von ehemaligem Signaturschild auf Deckel, Fehlstelle in der Ecke unten rechts, Titelseite Ecke oben rechts ausgeschnitten.
19331161189Prag, Amboss-Vlg, 1933. Gr.-8vo. 4 Bl., S. 231 - 412. OKart. m. OUmschl. (Umschl. begriffen u. gering randrissig, Buchblock lose).
1945107068BBO. O., Dr. u. J. (Berlin ?, American War Information Unit, 1945). 4°. [16] Bl. (inkl. Umschlag) mit 45 Abb. OBr. [9 Warenabbildungen]
1995166724Köln, Böhlau Verlag, 1995.
2005193780-1Jerusalem, Yad Vashem 1984-2005. Original-Pappband (16-29) u. Original-Kartonband (31-33).
200735337BBWien, Eigenverlag S. J. Zweig, 2007. 2. Aufl. 24 cm. 469 S. zahlr. Ill. OLwd., mit Schutzumschl. Mit Widmung vom Autor, Su gering bestossen, sauber und schön erhalten. 2
1913JUDA0329Leipzig, Hammer-Verl. 1913. 31 x 22,5 cm. Beidseitig bedrucktes Flugblatt, horizontale Bugfalte, etwas gebräunt, kleiner Eignerstempel 'L. Piniss'. Sehr guter Zustand. Hebräische Zitate (mit Übersetzung ins Deutsche) aus dem ?Schulchan Aruch? über die Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden. Der Autor des Flugblattes ist Theodor Fritsch (1852-1933), Politiker, Autor etlicher antisemitischer Propagandaschriften. Fritsch zählt zu den Wegbereitern des Nationalsozialismus. Friedrich Nietzsche notierte sich - nach Zusendung von Fritschs Antisemitischer Korrespondenz - ?Neulich hat ein Herr Theodor Fritsch aus Leipzig an mich geschrieben. Es giebt gar keine unverschämtere und stupidere Bande in Deutschland als diese Antisemiten. Ich habe ihm brieflich zum Danke einen ordentlichen Fußtritt versetzt. Dies Gesindel wagt es, den Namen Z[arathustra] in den Mund zu nehmen! Ekel! Ekel! Ekel!?. (Wiki). - Die geistigen Nachfolger dieser "stupiden Bande" in AfD, FPÖ etc. pflegen die germanisch-rassistische Ausländerhetze in Bierzelten, Medien und Parlamenten.
1971BD4-826Warsaw, Ksiazka i Wiedza, 1971. original Leinenband mit originsal Schutzumschlag, gr.-8?, 462 Seiten mit zahlreichen Abbildungen; Zustand: gut mit eigenh?ndiger Widmung von Aleksander Kossewski an Josef Kermisz in polischer Sprache, mit eingeklebtm Photo von Kossewski, Text: Polnisch
193875680o.O. (vermutlich Amsterdam), 1938, 1938. 30,5 x 21,5 einseitig bedrucktes Flugblatt, unterzeichnet: Kommunistische Partei Deutschlands, Abschnittsleitung Rhein-Ruhr. Den 15. November 1938.
1955JUDA2208Warszawa : Wyd. Prawnicze 1955. 63(4) S., 1 Falttafel, mit Illustrationen, Dokumenten u. Karten, ill. OBrosch., zweifarbig bedruckt (Entwurf: Tadeusz Rozycki). Ein Zettel mit Berichtigungen beiliegend. Umschlagkanten gering berieben, ob. Kapitale mit kleiner Fehlstelle. In diesem Band veröffentlichte die Zentralkommission für die Untersuchung der Nazi-Verbrechen in Polen die Ergebnisse der Untersuchungen im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz, die gleich nach der Befreiung des Lagers durch sowjetische Truppen am 27. Januar 1945 aufgenommen wurden und über ein Jahr dauerten. Es wird auf zahlreiche Aspekte wie die Entstehung des Lagers, Häftlinge, Arbeit, Aufnahme der Neuankömmlinge, Wohnverhältnisse, Ernährung, Selektionen, wissenschaftliche Experimente, Vernichtung, Beraubung der Opfer, Gaskammern und die Krematorien eingegangen.
21148° (19,4 x 14,5 cm). 117 Seiten. Originalbroschur. Exemplar mit Alterungssspuren. Vorderes Innengelenk mit Papierstreifen verstärkt. Durchgehend schwächer werdende alte Feuchtigkeitsspur. Die einzelnen Lagen noch nicht aufgeschnitten.
200645331ABAachen 2006-11. 3 Bände. Din A-4. 71; 95; 75 S. (Seiten = Blätter). Orig.-Karton mit Spiralbindung.
1843004825Straßburg, Schmidt und Grucker in Kommission, 1843. 2 Blatt, 219 S. Halbleinenband der Zeit mit handschriftlichem Rückenschildchen. Mit Exlibris Berthold Strauss, London. "1843 geriet die Familie Göler von Ravensburg im Zuge der sogenannten Göler-Haber-Affäre in das Blickfeld der Medien. Der Hintergrund war, dass dem Sohn eines geadelten jüdischen Bankiers aus Karlsruhe, Moritz von Haber, die Teilnahme an einem Ball in Baden-Baden verwehrt wurde, da er einer fünf Jahre zuvor erfolgten angeblichen Beleidigung durch Julius Göler von Ravensburg nicht entgegentrat. Der Eklat ließ sich nicht ausräumen, und es kam zu einem erzwungenen Duell zwischen Julius von Göler und Habers Sekundanten von Werefkin. Hierbei wurde Julius von Göler tödlich getroffen. Sterbend und halb aufrecht gehalten von seinen Sekundanten, gelang es Julius von Göler, nach drei Fehlzündungen auch von Werefkin zu erschießen" (Auktionshaus Jeschke). Die Deckelkanten stärker berieben, insgesamt handelt es sich jedoch um ein noch gut erhaltenes Exemplar mit nur leichten Gebrauchsspuren.
1997JUDA2160Bucures?ti (Bukarest), Cicero [1997]. 751 S. in 2 Bdn., zahlr. phot. Ill., OKart. A collection of memoirs and documents on the history of the Jews in the city of Câmpulung Moldovenesc, Bukovina, mainly after 1900. They describe the anti-Jewish measures and the deportation in October 1941 of ca. 1,800 Jews from Câmpulung and its environs to Transnistria, and the suffering in the ghettos and camps there (e.g. Shargorod, Tulcin, Moghilev). Vol. 2 (pp. 353-750) presents memoirs of survivors about their families, arranged alphabetically by family name, including their fate in the Holocaust.
194433376New York, Institute of Jewish Affairs of the American Jewish Congress and World Jewish Congress, 1944. XIII, 676 S. Gr.-8°. Orig.-Leinen.