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96489Stock, 1970, 364 p., broché, une petite signature sur le haut de la page de faux-titre, bas du dos frotté, plis de lecture sur le dos, bon état pour le reste.
1968608194Gießen, UB, 1968. M. 1 Faks. 2 Bl., 40 S. Kart. (Ber. u. Arb. a.d. UB Gießen 12 ).
19202354ABBielefeld, Leipzig, Velhagen & Klasing, 1920. kl. 8°, 109 Seiten, kartoniert. Kanten etwas berieben, Seiten randgebräunt, Rücken leicht gebräunt, gut erhalten.
1967102994Köln & Graz: Böhlau 1967. XI, 278 Seiten. Gr. 8° (22,5-25 cm). Orig.-Leinenband. [Hardcover / fest gebunden].
199127602Leipzig : Sachsenbuch, 1991. 96 S. Überwiegend Ill. 2°. Sonderausg. Ill. OBroschur.
Schutzumschlag berieben, mit Randläsuren und kleinen Einrissen, leichte Flecken auf Buchschnitt, Bleistifteintrag auf Vorsatz, sonst guter Zustand. - Schon als Student in Erfurt tritt Martin 1501 endgültig aus der demütigen Bescheidenheit heraus, die ihm die Autorität des Vaters jahrelang auferlegt hat. Die Kommilitonen schätzen seine witzige Derbheit, sein rhetorisches Talent und den Ernst, mitdem erden Dingen auf den Grund geht. Zugleich gilt er als überheblich, rechthaberisch, ehrgeizig. Wie sein Vater ist er starken Stimmungsschwankungen ausgesetzt. Aber in Erfurt merkt er auch, dass die Pfründe den Klerikern ein fast luxuriöses Leben erlauben: schöne Häuser, gefüllte Weinkeller, Konkubinen. Seine Kommilitonen berichten ihm von ihren erotischen Eskapaden im »Mumenhaus«, dem größten Bordell der Stadt, auch Martin ist »voll böser Brunst«, liest heimlich Ovid und die Sappho. Aber nach einem dramatischen Erlebnis in einem Gewitter bei Stotternheim sucht er sich im Juli 1505 von den sechs Klöstern in Erfurt das strengste aus, das Schwarze Kloster der Augustiner, wo Gehorsam, Armut und Keuschheit herrschen. Selbst die Verständigsten seiner Kommilitonen sind entsetzt: Betteln, Beten, Büßen - ist das wirklich angemessen für diesen vitalen, eloquenten Mann? Niemand in seiner Umgebung ahnt, dass Martin Luder, wie er damals noch hieß, im Laufe der nächsten vierzig Jahre nicht nur die Verirrungen des mönchischen Lebens aufzeigen wird, sondern auch eine radikale Neukonzeption der Theologie und des kirchlichen Lebens in die Wege zu leiten vermag. Heimo Schwilk versteht es, lebendig und packend das ganze Leben und Wirken Martin Luthers darzustellen, seine seelischen Wandlungen wie die dramatischen, welterschütternden Auftritte in Augsburg, Leipzig und Worms. / INHALT ERSTES KAPITEL Das Treiben des Ablasspredigers Johannes Tetzel. Bruder Martin schreibt einen Brief an den Erzbischof Die Eltern. Martin als Schüler in Mansfeld, Magdeburg und Eisenach. Studium der freien Künste in Erfurt. Bei den Humanisten. Magisterexamen. Das Duell. ZWEITES KAPITEL Studienkrise. Blitzschlag bei Stotternheim. Novize im Augustinerkloster. Profess und Primiz. Wiedersehen mit dem Vater. Studium der Theologie. Philosophiedozentur in Wittenberg. Martins Mentor Johannes von Staupitz. Zurück nach Erfurt. DRITTES KAPITEL Ordensschisma. Antrittsvorlesung in Erfurt. Mit Augustinus gegen Aristoteles. Bürgerkrieg in Erfurt. Als Ordensemissär nach Rom. Lügen und Laster der Päpste. Johannes von Staupitz beruft Martin als Ordensprediger nach Wittenberg. Promotion zum Doktor der Theologie. VIERTES KAPITEL Psalmenvorlesung: Lob der Dankbarkeit. Zu Tode geängstigt vom »zürnenden Gott«. Martin verteidigt den Humanisten Johannes Reuchlin. Römerbrief-Vorlesung: Der Knoten ist gelöst! »Mit kindlicher Liebe Gott lieben wie einen Freund«. Die Pest wütet in Wittenberg. FÜNFTES KAPITEL 95 Thesen gegen das »heilige Geschäft«. Aus Martin Luder wird Martin Luther, der »Befreite«. Die Thesen verbreiten sich in ganz Deutschland. »Sermon von dem Ablass und Gnade«. Philipp Melanchthon. Verhör durch Kardinallegat Thomas Cajetan in Augsburg. SECHSTES KAPITEL Martin bereitet seine Flucht vor. Kurfürst Friedrich lehnt die Auslieferung seines Schützlings ab. »Kleiner Bruder in Christo«: Brief an Erasmus von Rotterdam. Neues Ketzerverfahren in Rom. Disputation mit Johannes Eck in Leipzig. »Sermon von den guten Werken«. SIEBTES KAPITEL Studentenkrawalle in Wittenberg. »An den christlichen Adel deutscher Nation«. Porträtiert von Lucas Cranach. Luthers Bücher werden verbrannt. Brief an Papst Leo X. » Von der Freiheit eines Christenmenschen«. Als Häretiker verurteilt. Kaiser Karl V. zitiert Luther nach Worms. ACHTES KAPITEL Einzug in Worms. Kaiser Karl V »Du gehst einen schweren Gang, Mönchlein Anhörung vor dem Reichstag. »Ich bin hindurch!« Gewissen gegen Tradition. Entführt auf die Wartburg. »Mein Arss ist bös worden!« Melancholie. Auch der Teufel beruft sich auf das Evangelium. NEUNTES KAPITEL Gegen Zölibat und Mönchsgelübde. Offener Brief an den Vater. Luther widersetzt sich dem Kurfürsten. Erste Rückkehr nach Wittenberg. Bibelübersetzung auf der Wartburg. Endgültige Rückkehr nach Wittenberg. Thomas Müntzer. Lehre von den zwei Regimenten. ZEHNTES KAPITEL Abtrünnige Nonnen flüchten nach Wittenberg. Luther als Liederdichter. Schlagabtausch mit Karlstadt. Not der Bauern. Tod Frieden hs des Weisen. »Wider die räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern«. Niederlage der Bauern, Thomas Müntzers Ende. ELFTES KAPITEL Heirat mit Katharina von Bora. »Küssenwochen«. Schlagabtausch mit Erasmus von Rotterdam. Visitationen. Abendmahlstreit. Evangelisches Verteidigungsbündnis. »Sacco di Roma«. Reichstag in Speyer. Pest in Wittenberg. Tod der Tochter Elisabeth. Militärbündnis gegen die Altgläubigen. »Protestation zu Speyer«. Marburger Religionsgespräch. ZWÖLFTES KAPITEL »Heerpredigt wider den Türken«. Kaiser Karl V. auf dem Reichstag in Augsburg. Melanchthon verhandelt für Luther. Auf der Veste Coburg. Krankheiten. Tod der Eltern. Brief an den Sohn Hans. »Bund von Schmalkalden«. Zwingli stirbt in der Schlacht. Tischgespräche. DREIZEHNTES KAPITEL Luthers »Schmalkaldische Artikel«. Todeskrank. Philipp von Hessens Doppelehe. Später Reichtum. Der feiste Doktor. Lenchen stirbt. Hasstiraden: »Von den Juden und ihren Lügen«. Noch einmal gegen Rom. Zur Schlichtung nach Mansfeld. Tod in der Geburtsstadt Eisleben. Begräbnis und Gedenken. »Wir sind alle Bettler, das ist wahr...«. NACHWORT ANMERKUNGEN BIBLIOGRAFIE BILDNACHWEISE PERSONENREGISTER. ISBN 9783896675224
280265München: Blessing Vlg. 2017. 463 S., Reg. Kart.mS. *Umschlag mit kl. EInriss, sonst neuwertig*.
1201598München: Blessing, 2017. 463 S.: Abb. Hardcover mit Schutzumschlag.
18441404241844. In der Platte monogrammiert und datiert und bezeichnet. Auf Velin. 17 x 24,5 cm (Darstellung). Papier: 27,3 x 34,5 cm.
18491404271849. In der Platte monogrammiert und datiert. Auf festem Kupferdruckpapier. 16,9 x 23,8 cm (Darstellung). Papier: 27,2 x 34,4 cm
196223461Berlin, de Gruyter, 1962. 444 S. Gr.-8°, OBrosch.
1962163698Berlin: de Gruyter 1962. VIII, 444 Seiten. Gr. 8° (22,5-25 cm). Orig.-Broschur. [Softcover / Paperback].
1962143485Berlin: de Gruyter 1962. VIII, 444 Seiten. Gr. 8° (22,5-25 cm). Orig.-Broschur. [Softcover / Paperback].
19981227279Göttingen : Vandenhoeck und Ruprecht, 1998. 271 S. Broschur.
19863123813Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1986. VII, 230 Seiten. Gr. 8° (25 x 17 cm). Orig.-Broschur. [Softcover / Paperback].
2015234807Tübingen: Mohr Siebeck 2015. XIII, 544 S., Reg., Lit.verz. Gr 8° Br. *Name auf Titel, sonst neuwertig*.
2015161573Tübingen: Mohr Siebeck 2015. XIII, 544 Seiten. Gr. 8° (22,5-25 cm). Orig.-Broschur. [Softcover / Paperback].
2015162783Tübingen: Mohr Siebeck 2015. XIII, 544 Seiten. Gr. 8° (22,5-25 cm). Orig.-Broschur. [Softcover / Paperback].
161726(Berlin): Bibelbund - Dillenburg: Christliche Verlagsgesellschaft mbH - Nürnberg: VTR 2016. 495 Seiten. Gr. 8° (22,5-25 cm). Illustrierter Orig.-Pappband. [Hardcover / fest gebunden].
291851[Berlin] : Bibelbund - Dillenburg : Christliche Verlagsgesellschaft mbH - Nürnberg : VTR, 2016. 495 Seiten Mit Schwarz-Weiß- Abbildungen. ; 24 cm Originalpappband.
197337359Stuttgart, Metzler, 1973. VIII, 216 S. Gr.-8° (23,5 x 16 cm). Original-Leinwand mit Schutzumschlag.
193628537Diesterweg, Ffm.1936. 85 S. OKart. Bleistiftunterstreichungen.
19383131945Leipzig: Deichert 1938. 19 Seiten. Frakturdruck. Gr. 8° (22,5-25 cm). Orig.-Broschur. [Softcover / Paperback].
198210331Berlin: Volkseigenerverlag, 1982. 1. Auflage 110 Seiten , 15 cm, Pappeinband
1982023954Berlin., 1982. 134S. Mit 53 Abbildungen. Hrsg. von der Stiftung Deutschlandhaus Berlin. Guter Zustand. 8°. H OBroschur.