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1650Paris, Amédée Legrand, 1932, in-16, br., 147 p. Envoi de l'auteur en page de faux-titre au juge Bronner. Petit manque de papier au dos ainsi qu'au 4e plat, coiffe de queue fragilisée, légères rousseurs aux plats et tranches, intérieur propre et ferme.
Siena, Circolo Giuridico dell'Università, 1979, in-8, brossura editoriale. Estratto di 34 pp. da “Studi Senesi”.
199697103Αθτηνεσ [Athènes] , ΑΕΗΝΑ [Zone] 1996 In-4 31 x 25 cm. Reliure éditeur pleine toile grège, jaquette illustrée en couleurs, 398 pp., plus de 285 reproductions en couleurs et en noir & blanc, catalogue, notes, bibliographie, table des matières. Exemplaire en très bon état.
A9789004683594Hardback. New. This volumes examines the place of classical rhetoric in Augustine's theology. Rather than seeing rhetoric as a matter only of style the authors examine the argumentative techniques that Augustine would have learned and taught as a professional rhetorician. hardcover
1995__3050025255De Gruyter Akademie Forschung 1995. Hardcover. New. 275 pages. German language. 9.44x6.69x9.61 inches. De Gruyter Akademie Forschung hardcover
033262661X.Ghardcover. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. hardcover
1334313504.Gpaperback. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. paperback
1818533561818. Zweyte unveränderte Auflage. - Leipzig bey Wilhelm Lauffer 1818 8° X 196 pp. Halbldereinband d.Zt.; St.a.Tit. etwas fleckig Rücken erneuert gutes Exemplar. Selten - Zweyte unveränderte Auflage des zuerst im Juli 1802 erschienen Werkes. sein vorliegendes Lehrbuch ist insofern sehr interessant und wichtig als Siebold eine vermittelnde Stellung zwischen Boer und Osiander einnahm und sich nicht ausschließlich der operativen Geburtshilfe zuwandte - wie das in dieser Zeit eigentlich üblich war - sondern auch große Aufmerksamkeit der sogenannten medizinischen Geburtshilfe erwies. Adam Elias von Siebold "der 4. und jüngste Sohn Karl Kaspar's von Siebold geb. 5. März 1775 zu Würzburg war für die kaufmännische Laufbahn bestimmt und wurde in einem Augsburger Comptoir untergebracht. Doch hatte er eine so unwiderstehliche Neigung für die Medizin dass er schon nach wenigen Monaten heimkehrte und seine Studien in Würzburg unter seinem Vater seinem Bruder Christoph und Hesselbach beginnen durfte. 1795 machte er mit seinem Bruder Barthel eine wissenschaftliche Reise nach Leipzig Kalle und Berlin worauf er sich nach Jena begab und daselbst namentlich Stark's Vorträge hörte. Von Jena zog er 1797 nach Göttingen wo er seine Studien fortsetzte. Auch hier wandte er der Geburtshilfe die F. B. Osiander vortrug seine besondere Aufmerksamkeit zu. 1798 nach Würzburg zurückgekehrt beendete er seine Studien unter seinem Vater und THOMANN und erhielt 1798 die Doctorwürde aus den Händen des Ersteren. Wenige Monate später habilitirte er sich als Privatdocent und erhielt die Erlaubniss den Hebeammen-Unterricht zu ertheilen. 1790 wurde er a. o. Prof. und Hebeammenlehrer. Im J. 1800 reiste er nach Wien um BOER in seinem Wirken als Geburtshelfer näher kennen zu lernen und sich mit den Einrichtungen der Gebäranstalt in Wien vertraut zu machen. 1805 eröffnete Siebold der inzwischen zum Prof. ord. ernannt worden war das neue Gebärhaus bei welcher Gelegenheit er daß Programm "Ueber Zwecke und Organisation der Klinik in einer Entbindungsanstalt" Bamberg 1806 4. schrieb. Die Liebe und der Fleiss den Siebold seinem klin. Institute entgegenbrachte hob den Ruf desselben in so hohem Maasse dass Würzburg bald zu den hervorragendsten geburtshilfl. Schulen zählte. Diesem Umstände war es zuzuschreiben dass er 1816 einen Ruf nach Berlin erhielt. Hier gründete er zum zweiten Male eine Klinik jene nämlich für die Universität die 1817 eröffnet wurde. Gleichzeitig richtete er eine geburtshilfl. Poliklinik und eine Klinik für kranke Frauen ein. Erstarb den 12. Juli 1828 hochgeachtet als Gelehrter und klin. Lehrer geliebt als gesuchter Praktiker. - Siebold nahm eine vermittelnde Stellung zwischen BOER und OSIANDER ein. Er wandte sich nicht wie die meisten seiner Zeitgenossen ausschliesslich der operat. Geburtshilfe zu sondern würdigte auch die Wichtigkeit der damals sog. medic. Geburtshilfe. Wenn er trotzdem dem operat. Theilc seines Faches eine nach unseren Anschauungen übertriebene Wichtigkeit beimass so bandelte er eben nur als Kind seiner Zeit aus deren Bahn herauszutreten nur wenigen Auserwählten beschieden ist. Grosse Verdienste erwarb er sich durch die Cultivirung der Frauenkrankheiten weniger durch Das was er in diesem Gebiete leistete als dadurch dass er die Geburtshelfer unbewusst darauf aufmerksam machte welcher Weg in Zukunft mit Erfolg einzuschlagen sei. Die Zahl seiner Schriften ist eine so bedeutende dass letztere hier nicht der Reihe nach angeführt werden können. Die wichtigsten sind folgende: "Lehrb. der theoret.-prakt Entbindungskunde etc" 2 Bde. 1821 24 - "Annalen der klin. Schule an der Entbindungs-Anstalt zu Würzb." I. Leipzig 1806 - "Lehrb. der Hebeammenkunst etc." 1808 ; 6. Aufl. 1838 - "Handb. zur Erkenntniss und Heilung der Frauenzimmer-Krankheiten" 2 Bde. 1821-26. Siebold gründete das zweite geburtshilfliche Fachjournal die "ucina" die in 6 Bänden 1802-1811 erschien. An die Stelle derselben trat später das "Journal für Geburtshilfe Frauenzimmer- und Kinderkrankheiten" das 1813 zu erscheinen begann und 1820 vom 9. Bande an nach Siebold's Tode von seinem Sohne Eduard Kaspar Jakob von Siebold weiter herausgegeben wurde. Diese beiden Journale enthalten zahlreiche Arbeiten Siebold's und seiner Schüler." KLeinwächter Hirsch-H. V pp.260-261 siehe - Neuer Nekrolog der Deutschen. Jahrg. 6. 1823.1 pag. 572; Ed. C. J. v. Siehold Versuch einer Gesch. der Gehurtsh. Berlin 1845 II pag. 630; Allg. D. Biogr. 34 S. 183; Sticker a. a. 0. S. 524. unknown
127858112X.Gpaperback. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. paperback
1390954145.Gpaperback. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. paperback
1396383727.Ghardcover. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. hardcover
180048396ca. 1800. Abh. k.k. med.-chir. Josephs-Acad. 2. - Wien Bey Albert Camesina 1801 4° 16 435 1 Frontispice Pappband d.Zt.; St.a.Tit. u. Seitenränder; feies Expl. Frist Edition! "Inflammation of the iris was named iritis by Johann Adam Schmidt 1759-1809. In 1801 with Himly he founded the first journal devoted to ophthalmology the ophthalmolische Bibliothek." Further by Johann Adam Schmidt: Reflexionen über die Phänomene einer geschwächten Lebensthätigkeit bey lymphatischen Geschwülsten und über den grund der Tödlichkeit derselben pp.327-324. Ueber eine neue durch Verusche zuverlässig bestättigte Heilungsart der Augenliedlähmung und des Augenliedkrampfes pp.365-386. Garison & Morton No.5836 unknown
1801620771801. Wien bey Albert Camesina 1801 4° 2 84 pp. marmor. Pappband d.Zt.; feines Expl. First Edition - rare Offprint! Inflammation of the iris was named iritis by Schmidt. In 1801 with Himly he founded the first journal devoted to ophthalmology the Ophthalmologische Bibliothek. Schmidt gebührt das Verdienst die Entzündung der Regenbogenhaut erstmal klar unter dem Namen "Iritis" abgegrenzt und unter Anwendung der Kantschen Kritik analysiert zu haben. Beethovens Augenarzt Johann Adam Schmidt 1759-1809 "ward am 12. October 1759 in Aub in Unterfranken geboren begann seine Studien in der Würzburger Bader- und Chirurgenschule von der er aber wie er selbst zugesteht wenig profitirte indem er sich anstatt mit niederer Chirurgie mehr mit Tanzen Reiten und Fechten beschäftigte. 1778 ging er nach Prag und machte als Unterchirurg den Krieg gegen Preußen mit und wurde dann da ihn sein Regimentsarzt Göpfert sehr protegirte nach Beendigung des Krieges in die militärärztliche Akademie in Wien aufgenommen. Hierauf wurde er Secretär des Armeeprotochirurgen Brambilla wo er an den litterarischen Werken seines Chefs einen hervorragenden Antheil nahm. Auch beschäftigte er sich fleißig mit Philosophie und Anatomie und wurde im Jahr 1790 von Barth als Augenarzt ausgebildet. Nach Beendigung seiner Studien legte er eine Heilanstalt für arme Augenkranke an und wurde 1795 Ordinarius an der Josefs-Akademie wo er über verschiedene medicinische Fächer Vorlesungen hielt aber sein Hauptinteresse immer der Augenheilkunde zuwandte. Schmidt zeichnete sich hauptsächlich durch scharfe Beobachtung aus geradezu reformatorisch in dieser Hinsicht wirkte seine Schrift über den Nachstaar. Er führte zuerst den Nachweis daß es sich sehr häufig hier um eine Exsudatbildung in der Pupille handle bedingt durch entzündliche Infiltration der Iris und des Corp. ciliare. Ebenso war er der Erste der nachwies daß der sogenannte Vorderkapselstaar von einem besonderen Reproductionsproceß abhängt wo in der Kapsel selbst Substanzwucherung stattfindet eine Ansicht welche erst in neuerer Zeit wieder durch pathologisch-anatomische Untersuchungen bestätigt wurde. Seine Schrift über den Nachstaar und Iritis kann wohl als eine der besten seiner Zeit bezeichnet werden. Ebenso trefflich ist eine Monographie über die Behandlung der Thränenorgane. In einer 1794 erschienenen Schrift über die Lendennerven beschrieb er zuerst den N. obturator. accessor. Mit Recht sagt August Hirsch in seiner Geschichte der Augenheilkunde von ihm: "Schmidt war eine ungewöhnlich beanlagte Natur. Mit einer Frische und Jugendlichkeit des Gemüthes die ihn bis zu seinem Tode nicht verließ verband er ein höchst entwickeltes Selbstgefühl und eine eiserne Willensstärke. An philosophischer classischer und ästhetischer Bildung seinem Collegen Beer weit überlegen an Scharfsinn und praktischer Tüchtigkeit ihm nicht nachstehend strebte er weniger nach einer Verbreiterung als vielmehr nach einer Vertiefung des Wissens woraus es erklärlich daß er sich nur mit einzelnen wissenschaftlichen Fragen beschäftigte nach diesen Richtungen aber ausgezeichnete Arbeiten lieferte. Aus einer Polemik welche zwischen ihm und Beer über die Methode der Staarausziehung sammt Kapsel entstand ist er wohl als Sieger hervorgegangen". Im Februar 1809 starb er nach siebentägiger Krankheit an einem nervösen Fieber." August von Rothmund ADB XXXI 1890 pp.742-743 Hirschberg § 471; Lesky Wiener Med. Schule p.79ff.; W- Lohmann Die Ophthalmologie des J.A. Schmidt Diss. München 1903. Garrison & Morton No. 5836 Abhandl. k. k. med.-chir. Josephs-Acad. Wien 2 209-92. 1801 unknown
BN87291Scriptor. Über Materialismus und Idealismus. Scriptor-Reprints. Sammlung 18. Jahrhundert. Herausgegeben von Jörn Garber. <br/><br/> Scriptor unknown
1020428163.Ghardcover. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. hardcover
1017790647.Ghardcover. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. hardcover
1928511441928. Regensburg Verlag von Ludwig Rath 1928 8° 158 pp. mit 96 Abbildungen orig. Leinenband; minimal fleckig; mit eigenhändiger Widmung "Zur Erinnerung an schöne Stunden Herrn von Paszthory überreicht vom Verfasser" auf Titel. Erste Ausgabe! August Hermann 1878-1931 gibt eine reichbebilderte Geschichte der 'Irrenpflege' bis zu den Anfängen der Beschäftigungstherapie und einen chronologisch geordneten Überblick über die Etappen der verschiedenen Behandlungsmethoden. "Der Aufklärung diene dieses Buch! Es soll die geistige Mauer niederlegen welche von Zeiten durch die damals in der Tat beklagenswerten Zustände in der Irrenpflege zwischen Außenwelten und Anstalten errichtet wurde und durch Fortdauer des Glaubens an jene längst entschwundenen Dinge auch leider heute noch steht." Vorwort unknown
1830471291830. Jb. k.k. polytech. Inst. 16. - Hrsg. Johann Joseph Prechtl. Wien Gedruckt und verlegt bei Carl Gerold 1830 8° IV 308 pp. mit 5 Kupfertafeln orig. Broschur. Erstdruck! Nebst "Tafel der Kreisperipherien und Kreisflächen für die um die beständige Differenz von 1/4 Zollwachsenden Durchmesser von 1/4 bis 100 Zoll pp.159-170. Adam Freiherr von Burg 28. Januar 1797 in Wien- 1. Februar 1882 in Wien bekannter österreichischer Mathematiker und Technologe berichtet über den England bereits weit verbreiteten Rechenschieber. unknown
182851931BBNürnberg, Bei Johann Leonhard Schrag. 1828. 8°. VIII S., 54 S., 1 Bl. Anzeigen. Pappband der Zeit.
0243555296.Gpaperback. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. paperback
0666894043.Ghardcover. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. hardcover
93789aafWien, J. Geistinger, 1803, in-8vo, XXIV, 350 S. (recte 366, (Seite: 225-240 doppelt paginiert) + 4 gef. Kupfertafeln, etwas stockfleckig. Stempel auf Titelbl. ‘Prof. Dr. Pflüger’ & ‘W. v. Zehender Bibliothek - Bern’, Original-Pappband. Rückenschildchen.
18039924AB1803. Wien J. Geistinger 1803. 4 Kupfertaf. XXIV 350 recte 366 S. Pappband der Zeit mit Rückenschild und Linienvergold berieben; Außengelenke angeplatzt. Vorsatzblatt stockfleckig sonst sehr sauber. Erste Ausgabe. - Hirschberg II § 471 S. 539 Nr. 3 und S. 543-48 über dieses Werk; nicht bei Becker. - 'Schmidt's Werk über die Krankheiten des Thränen-Organs hat sowohl zu seiner Zeit als auch in unsren Tagen die günstigste Beurtheilung erfahren. J. Beer nennt es ein treffliches Werk. Th. Puschmann erkärt es für das erste Werk in dem die den Thränen-Apparat zusammensetzenden Theile und deren Affektionen gesondert besprochen und einzelne Augenleiden z. B. Xerophthalmus zuerst richtig beschrieben sind. A. Hirsch hat es als klassisch bezeichnet' Hirschberg S. 543. - Johann Adam Schmidt 1759-1809 war Prof. der Anatomie an der Wiener Josephsakademie. 'Er unterhielt 16 Jahre lang auf eigene Kosten ein besonderes Institut für Augenkranke' Hirsch/H. V 93. unknown
18034894FB1803. Wien Joseph Geistinger 1803. XXIV 350 S. mit 2 gefalteten Kupfertafeln. Pappband der Zeit mit umlaufendem Rotschnitt leicht berieben Ecken angestoßen. Fehlstelle am oberen Buchrücken goldgeprägtes Rückenschild sowie oberste Schicht des Buchdeckels halb abgelöst. Buchdeckel jedoch stabil. Vorsatz mit Anmerkungen von alter Hand mit Bleistift Titel gestempelt. Papier altersebedingt durchgehend leicht stellenweise mäßig fleckig. Frei von Anstreichungen und in sehr guter Erhaltung. unknown
85645Wien Joseph Geistinger 1803. 8° XXIV 350 S. 4 gestochene Falttaf. Priv.-Kart. d. Zt. m. handschriftl. Rückenschild. Bibliotheksschild am Fuss -stempel a. Titelbl. gestrichene Stempel a. Vs. Titelbl. verso u. ersten S. Bezugspapier am Rücken lose u. m. Verlust etw. stockfl. u. gebräunt. EA. - «Johann Adam Schmidt 1759 - 1809. Nach Absolvierung einer chirurgischen Ausbildung in Würzburg war S. seit 1778 im Bayer. Erbfolgekrieg als Unterchirurg im österr. Heer in einem mähr. Feldlager tätig wo der Wiener Armeeprotochirurg Johann Alexander v. Brambilla 1728–1800 auf ihn aufmerksam wurde ihn 1784 zum Oberchirurgen ernannte und seinen weiteren beruflichen Weg förderte. 1788 wurde S. zum außerordentlichen Lehrer der Anatomie und Chirurgie sowie zum Prosektor an die Wiener Josephs-Akademie berufen wo er 1789 zum Dr. chirurgiae promoviert und anschließend von dem Wiener Anatomen und Ophthalmologen Josef Barth 1745–1818 augenheilkundlich ausgebildet wurde. Nach Beendigung seiner Studien gründete S. 1791 in Wien ein Spital für bedürftige Augenkranke. 1795 wurde er zum Ordinarius für Anatomie am Josephinum ernannt und hielt in verschiedenen medizinischen Fächern Vorlesungen widmete sich aber v. a. der Augenheilkunde. 1796 wurde S. zum Professor der Pathologie Therapie und Materia medica berufen. Seit 1809 bekleidete er im Sanitätsdepartment des Hofkriegsrates das einflußreiche Amt eines Mitreferenten. Als Anhänger der romantischen Naturphilosophie ging S. davon aus daß die Polarität der im menschlichen Organismus wirksamen Kräfte auch Augenaffektionen verursache. Wegweisend für die damalige Zeit war S.s Publikation über den Nachstar eine Eintrübung der nach einer Operation am Grauen Star im Auge verbliebenen hinteren Linsenkapsel. Er nahm an daß es sich dabei um eine Exsudat-Bildung in der Pupille handele die durch eine entzündliche Infiltration der Iris und des Corpus ciliare Strahlenkörper bedingt sei. Heute geht man hingegen davon aus daß der Nachstar durch überzählige Linsenzellen oder Narbenbildung ausgelöst wird. S. war neben Georg Ernst Stahl 1660–1734 Johann Friedrich Lobstein 1736–84 und August Gottlieb Richter 1742–1812 einer der Begründer der modernen Tränenwegschirurgie. Er etablierte mit seiner Schrift „Über die Krankheiten des Thränenorgans“ 1803 neue Methoden in dieser ophthalmologischen Teildisziplin. Gemeinsam mit dem Göttinger Mediziner Karl Himly 1772–1837 gab S. 1802-07 die Zeitschrift „Ophthalmologische Bibliothek“ heraus. Auch auf den Gebieten der medizinisch-pharmazeutischen Terminologie – er prägte den Begriff „Pharmakognosie“ – und der Behandlung von Geschlechtskrankheiten wirkte S. innovativ so bei der Erforschung verschiedener Quecksilbertherapien bei der Syphilis. In seiner Abhandlung über die Lendennerven Commentarius de nervis lumbalibus eorumque plexu anatomico-pathologi-cus 1794 beschrieb er erstmals den Nervus obturatorius accessorius. S. war ein führender Ophthalmologe und Staroperateur seiner Zeit. Der mit ihm befreundete und seit 1801 von ihm ärztlich betreute Ludwig van Beethoven widmete ihm 1802 sein „Trio für Klarinette oder Violine Violoncello und Klavier Es-Dur op. 38“» Dt. Biografie. Dieses Buch befindet sich in unserem Aussenlager; sollten Sie dieses im Laden abholen wollen bitten wir Sie um vorgängige Nachricht. 010 Wien, Joseph Geistinger, 1803 unknown