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(ca. 47 x 31,5 cm). 4 S. Original-Zeitungspublikation mit Deckeltitel und typografischer Gestaltung. Ausgabe wurde gefaltet, leichte Knickspuren. Papier etwas gebräunt und gerändert, sonst überaus gut erhalten. Altersentsprechend guter bis sehr guter Zustand. Historische Wahlwerbung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) kurz vor der Reichstagswahl im September 1930. Die sehr ausführliche Wahlpublikation im Zeitungsformat wurde von dem SPD-Politiker Franz Künstler verantwortet, der später unter der NS-Herrschaft ums Leben kam. Diese Wahlwerbung wirbt ganz dezidiert um die Frauen als SPD-Wählerinnen. Ausführlich wird die Politik der anderen Parteien für die Frauen vorgestellt. Es heißt hier konkret: "Der Bürgerblock verlangt Kürzung öffentlicher Ausgaben, um die Steuerbelastung des Besitzes zu senken. Notopfer sollen bringen: die Arbeitslosen, die Kranken, die Invalidenversicherten, die Kriegerhinterbliebenen, die Kleinrentner, die Frauen, die sich nicht verheiraten können und die Konsumenten". An anderer Stelle heißt es im Beitext zu einer Illustration: "Und du, verhärmte Heimarbeiterin / Vom Kapital mißbraucht lebst du dahin! / Kopfsteuer hat der Bürgerblock gegeben, / Doch Liste 1 will: Frau, auch du sollst leben." Auf der dritten Seite widmet sich ein langer Artikel dem § 218 (Abtreibungen): "Nur die Sozialdemokratie führt ihn. Der Kampf um den § 218. Nazis fordern Todesstrafe". Aus dem Wortlaut: "Auch die Sozialdemokraten bekämpfen die Abtreibung, weil sie das schlechteste Mittel der Geburtenregelung ist. Sie wollen das aber nicht durch unsoziale und unwirksame Strafbestimmungen erreichen, sondern durch Aufklärung und Propagierung der unschädlichen Mittel zur Geburtenverhütung. Da aber diese Mittel nicht unfehlbar sicher sind, muß als letztes Mittel die Unterbrechung einer ungewollten Schwangerschaft zulässig sein." Abschließend wird mit Illustrationen und Versen noch mal aufgerufen: "Frauen, Mütter, wählt S.P.D. Liste 1". Die vorliegende Extra-Ausgabe ist in altersentsprechend überaus gutem Zustand, siehe beigefügte Bilddatei. Sehr seltene Archivalie aus der späten Weimarer Republik! - - - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) / ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)
(ca. 47 x 31,5 cm). 4 S. Original-Zeitungspublikation mit Deckeltitel und typografischer Gestaltung. Ausgabe wurde gefaltet, leichte Knickspuren. Papier etwas gebräunt, sonst überaus gut erhalten. Altersentsprechend guter bis sehr guter Zustand. Historische Wahlwerbung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) kurz vor der Reichstagswahl im September 1930. Die sehr ausführliche Wahlpublikation im Zeitungsformat wurde von dem SPD-Politiker Franz Künstler verantwortet, der später unter der NS-Herrschaft ums Leben kam. Auf der ersten Seite wird noch allgemein anti-kapitalistisch argumentiert und geworben (Löhne, Preise etc.). Später wird ganz konkret gegen NSDAP und KPD agitiert. Es heißt im Text: "Die Nationalsozialisten zertrümmern nur! / Die Kommunisten zerstören nur! / Sozialdemokratie baut auf!". Zur NSDAP wird hier auch mit einer scharfen, provozierenden Illustration gearbeitet. Sehr interessant ist auch die Konfrontation mit der KPD. Hier heißt es genau: "Die Kommunisten haben in der vergangenen Woche im Sportpalast eine große Wahlkundgebung veranstaltet. Da redete auch Marhölz, der in den Saal hineinbrüllte: Wir wollen nicht mehr reden, sondern Taten sehen. Die bürgerliche und sozialdemokratische Presse schreibt zwar immer, in Rußland wird erschossen, wir sagen: Es werden viel zu wenig erschossen. Sorgen wir dafür, daß auch in Deutschland eine GPU. (Henkergarde) bald ihre Arbeit aufnehmen kann und die Severing, Zörgiebel und Konsorten erschossen werden." Sehr treffendes Beispiel für die schonungslose und zersetzende Auseinandersetzung der beiden linken Parteien vor dem Jahr 1933. Interessanterweise war es der Politiker und Schriftleiter Franz Künstler selbst, der ab Sommer 1932 noch versuchte die Agitation gegen die KPD abzubauen. Im letzten Moment vor dem Triumph der NSDAP sozusagen. Letztlich war es nicht die KPD, sondern die NSDAP die eine Henkergarde gegen vieler Parteien Genossen einsetzte. Die vorliegende Extra-Ausgabe ist in altersentsprechend überaus gutem Zustand, siehe beigefügte Bilddatei. Sehr seltene Archivalie aus der späten Weimarer Republik! - - - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) / ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)
ca. 30 x 21 cm. 7 S. Original-Broschur mit Deckeltitel. Einige leichte Gebrauchsspuren. Mit Knickspuren und etwas fleckig. Sonst guter Zustand. Mit zahlreichen Abbildungen.
ca. 32 x 24 cm. 48 S. Original Zeitung mit Titel auf erster Seite. Sehr gut erhalten. Nr. 1 der wöchtentlich erschienenen Zeitschrift, die aber nur 6 Ausgaben schaffte. Die letzte erschien am 6.Mai 1976, dann wurde sie wieder eingestellt. Enthält 5 Seiten Sport, 8 Seiten Fernsehprogramm, Neues aus Berlin, Fortsetzungsroman, Rätselseite, Werbung und etliche sw. Abbildungen.
(ca. 20,8 x 13,9 cm). 290 S. Original-Karton mit Rückentitel und illustriertem Deckeltitel. (= Berlin Forschung: Band 16). Einband mit leichten Gebrauchsspuren, Rücken mit kleinem Signaturschildchen. Privater Namenseintrag auf Titelblatt, sonst wohlerhalten. Insgesamt guter Zustand. Die Publikation enthält auch zahlreiche Tabellen, Grundrisse und weitere Abbildungen (schwarz/weiss).
39 S. Original Karton mit Deckeltitel. (=Deutsche Staatsbibliothek, Bibliographische Mitteilungen 30). Einband leicht berieben, sonst in gutem Zustand. Mit einer handschriftlichen, signierten und datierten Widmung des Verfassers auf dem Titel.
unpaginiert (32 S.) Original Karton mit illustriertem Deckeltitel. Klammerbindung minimal angerostet, sonst gut erhalten. Mit zahlreichen sw Abbildungen nach humoristischen Zeichnungen sowie etwas Werbung der Zeit.
unpaginiert (32 S.) Original Karton mit illustriertem Deckeltitel. Klammerbindung angerostet, stellenweise mit leichten Stockfleckchen, sonst gut erhalten. Mit zahlreichen sw Abbildungen nach humoristischen Zeichnungen sowie etwas Werbung der Zeit.
(ca. 29,3 x 22,5 cm). 1 Blatt, beidseitig bedruckt. Original-Flugblatt mit Deckeltitel und aus mehreren Schriftgrößen gesetztem Schriftbild. Papier etwas gebräunt, am Rand geknickt und gelocht. Altersentsprechend und mit Blick auf den zeitgenössischen Einsatz sehr gut erhalten. Original-Flugblatt der SPD für die Wahlen im damals noch bestehenden Groß-Berlin am 20. Oktober 1946 zu Stadtverordneten- und Bezirksverordnetenversammlungen. Im Text werden zunächst Argumente gegen die anderen Parteien vorgebracht: die Liberal-Demokratische Partei stehe für den "ausbeuterischen Kapitalismus" und die Christlich-Demokratische Union sammle die Menschen unter dem "politisch falschen Gesichtspunkt des Christentums". Die Sozialistische Einheitspartei stehe nur dem Namen nach für Sozialismus, will jedoch nur "ihre Herrschaft aufrichten". Die SPD jedoch steht ein für: "Freiheit den Bürgern und Frieden den Völkern / ein freies Volk im neuen Staat / gleiche Rechte und gleiches Brot / Sozialismus, aber keine Diktatur". Rückseitig ist ein Stimmzettel abgebildet, die SPD steht hier an oberster Stelle. Bei der Wahl erhielt die SPD dann tatsächlich 48,7% der Stimmen. Es waren die letzten Gesamt-Berliner Wahlen für die kommenden vier Jahrzehnte. Sehr interessantes Dokument aus den Jahren zwischen der Kapitulation und Teilung des Landes. Seltene Archivalie aus der West-Berliner Nachkriegsgeschichte!
4° (ca.36x25cm). (4) S.,208 Sp., (8)S., XVI,514 Neuerer blaugrauer Pappband mit montiertem, rotem Lack-Rückenschild der Zeit mit goldgeprägtem Titel. Titel rot-schwarz gedruckt mit Vignette, zweispaltige Textsatz im roten Rahmen, entwidmete alte Stempel auf Titel, Vorsätze etwas gegilbt, vereinzelte Seiten mit leichten Fingerspuren oder hinterlegten Einrissen, sonst gut erhalten.
6 Hefte in einem Band. kl.8°. VIII,104; 1-96; 97-184; 377-472; 385-488; 489-576 S. Pappeinband der Zeit mit montiertem Rückentitel. Die Deckeltitelseiten der Original-Broschur teils miteingebunden. Einband etwas fleckig und berieben. Papier leicht stockfleckig. Sonst guter Zustand. Mit 3 Kufperstichtafeln auf Vorsatz. Heft Julius 1789 nicht zum 26. Band zugehörig. Mit Texten von Zöllner, Schlegel, Ramler u.a.
6 Hefte in einem Band. kl.8°. (8) 570 S. Schlichter Pappband der Zeit, Einband berieben, im Innendeckel mit Notizen in alter Tintenschrift, Auf dem vorgebundenen Original-Deckel der Heft-Broschur alter Bibliotheksstempel, Titelkupfer fehlt, sonst gute Innenerhaltung Berlin Bibl. C 14. - Aufsätze zu Kultur, Geschichte, Politik und Literatur (über Gedichte Catulls, Finanzen Frankreichs, Verhältnis Frankreich-Deutschland, J.J.Rousseau, Magnetismus in Frankreich, Abschaffung des Adels, Astronomie etc.). Mit dem Inhaltsverzeichnis der Hefte Juli bis Dezember 1790, ohne das im Inhaltsverzeichnis angegebene Kupfer von Reichsfreiherrn von Dalberg.
(ca. 24 x 17 cm). je ca. 30 S. Original-Broschur mit illustriertem Deckeltitel. Einbände mit leichten Gebrauchsspuren, sonst gut erhalten. Insgesamt guter Zustand.
Stampa antica ed originale con testo al retro
Stampa antica ed originale con testo al retro
Erstes Heft. (Mehr nicht erschienen). Kl.8° VI,55 S. Original Interimsbroschur mit Deckeltitel und (Biedermeier-) Vignette auf hinterem Deckel, unbeschnitten. Umschlag mit kleinen Fehlstellen. Durchgängig leicht braunfleckig, vereinzelte Bleistiftanstreichungen. Insgesamt guter Zustand. Nicht bei Brümmer, Hirschberg, Hayn/G.
25 Zeichnungen im Text & 41 Abbildungen.
Gr.8°. 48 S + Tafeln. Original Karton mit Deckeltitel. Einband leicht berieben, Titel etwas gegilbt, sonst in gutem Zustand. Mit Vorwort und 23 sw Abbildungen auf Tafeln.
159 S. : überw. Ill. ; 31 cm Broschur. - The indicated shipping costs refer to books weighing up to one kilogram. - Bücher, die schwerer als ein Kilogramm oder größer als 35 x 25 cm sind, werden als Paket verschickt und kosten innerhalb Deutschlands bis zu zwei Kilogramm 6 Euro, darüber hinaus 7 Euro Porto. -
Gr.8°. 36 S. Original Karton mit illustriertem Deckeltitel. Gut erhalten. Vom Künstler auf dem Innendeckel mit einer handschriftlichen, signierten Widmung an einen Künstlerkollegen versehen. - Zeichnungen, Aquarelle, Linolschnitte und Radierungen.
30 x 24 cm. 71 S. Original Karton mit farbig illustriertem Deckeltitel. Guter bis sehr guter Zustand. Mit zahlreichen, meist farbigen und häufig ganzseitigen Abbildungen, Biographie, Bibliographie und einem Interview (H.J. Papies).
A comprehensive Dorling Kindersey guide book to Berlin for Greek visitors. 252p. illus maps index. As new except for slight damage to the back cover Book
Gutes Exemplar; Einband stw. leicht berieben. - Faksimile in Frakturschrift. - Dem Nachdruck liegt das Exemplar der Bayerischen Staatsbibliothek München zugrunde (Standnummer Bor. 153 ). Der „Grund-Riß der Königl. Preußischen Residenz-Stadt Berlin" entstammt dem Exemplar der Universitätsbibliothek Marburg (Standnummer VI a C 93). Der „Grund-Riß der Koeniglichen Residenz Potsdam" wurde reproduziert nach dem Exemplar der Universitätsbibliothek Göttingen (Standnummer 8° Hist. brand. 933). (S. 5) // INHALT : Bibliographische Notiz --- Beschreibung der Königlichen Residenzstädte Berlin und Potsdam. // Christoph Friedrich Nicolai, auch Nickolai (* 18. März 1733 in Berlin; † 8. Januar 1811 ebenda), war ein deutscher Schriftsteller, Verlagsbuchhändler, Kritiker, Verfasser satirischer Romane und Reisebeschreibungen, Regionalhistoriker, Hauptvertreter der Berliner Aufklärung, Freund Lessings, Zelters und Mendelssohns, Gegner Kants und Fichtes. … Seit 1777 war Nicolai mit dem Bibliothekar Johann Erich Biester (1749-1816) befreundet. Nicolais Enkel Gustav Parthey schilderte Biester in seinen "Jugenderinnerungen" als Nicolais "genauesten Freund". In der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften hielt sein Akademiekollege Biester 1811 einen Nachruf auf ihn, der in den "Abhandlungen" für 1812/1813 erschien und im Internet frei zugänglich ist. Auch zu Friedrich Gedike (1754-1803), einem gleichfalls führenden Vertreter der Berliner Aufklärung und Herausgeber der "Berlinischen Monatsschrift", auch Mitglied der Freimaurerloge und der "Mittwochsgesellschaft", bestanden engste Beziehungen; damals sprach man von einem Triumvirat Nicolai, Gedike und Biester. … Die Publikationen Nicolais stehen allesamt im Zeichen der Aufklärung und widersetzen sich einem Christentum, das die Aufklärung als irrational verstand: Sowohl in mystischer oder pietistischer als auch dogmatischer Variante wird dieses abgelehnt, wie auch gegen den Jesuiten-Orden und alle anderen tatsächlichen oder vermeintlichen Feinde der Aufklärung vorgegangen wurde. In der Philosophie wurde für den dem Denken Leibnizens und Wolffs nahestehenden Nicolai dann die Transzendentalphilosophie Kants zum Objekt der Kritik, wie der aufkommende Idealismus Fichtes. Literarisch schließlich geriet schon Herder in Nicolais Kritik, später dann die Literatur des Sturm und Drang, der Klassik und der aufkommenden Romantik. ... (wiki) // INHALT / Kapitel: Beschreibung der Straßen, Plätze / Vom Königlichen Hofe / Von den Landescollegien / Von denen zur Regierung der Stadt / Von der Religion / Von der Gelehrsamkeit / Vom Handel, Manufacturen / Von sehenswürdigen Sachen / Von Lustbarkeiten / Nachrichten von verschiedenen Dingen / Ankommende Posten / Abgehende Posten / Von der Gegend um Berlin / Beschreibung von Sanssouci / Manufacturen und Fabriken in Potsdam / Verzeichnis von Künstlern -- (u.a.m.) ISBN 9783487075792
(ca. 28 x 21 cm). 1 Blatt, gefaltet. Original-Programmzettel mit typografisch gestaltetem Deckeltitel. Blatt gering berieben, randseitig stärker gegilbt. Blatt war mittig gefaltet, leicht rissig an der Faltlinie. Zettel wurde gelocht. Bleistiftnotiz über Besuch (1952) auf dem Deckel. Original-Programmzettel aus dem Jahr 1952 für einen Veranstaltungsabend im Titania-Palast, unter Verantwortung der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr. Unter den Mitwirkenden: Brigitte Mira, Erich Pollack, Ingeborg von Streletzky, Erich Poremsky, Liselotte Köster, Jockel Stahl und andere. Der Programmzettel enthält genaues Programm des Abends. Der Zettel hat aufgrund seiner Größe womöglich auch als kleines Plakat fungiert. Der Titania-Palast in Berlin-Steglitz hat den Krieg unbeschadet überstanden. Nach 1945 für einige Jahre unter amerikanischer Beschlagnahmung stehend, konnten ab den 1950er Jahren dort bereits reguläre Veranstaltungen stattfinden. Original-Programmzettel aus den Nachkriegsjahren und ein kleines Stück Berliner Kultur- und Musikgeschichte!
(ca. 8,5 x 10 cm). 1 Diapositiv. Original-Diapositiv (Glasplatte) mit Titel in Bildfläche und Beschriftung am oberen Rand. Leichte Gebrauchsspuren. Rückseitig untere linke Ecke mit kleinem Sprung, aber unterhalb der Bildfläche, diese ist gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Das Diapositiv (Glasplatte) enthält einen Schadensplan für den Bezirk Mitte. Der Plan ist überaus detailliert, größere Straßenzüge und Gebäudeblöcke sind zu erkennen. Auch die an Mitte grenzenden Berliner Bezirke Wedding, Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Tiergarten und Kreuzberg sind gekennzeichnet. Der Plan vermittelt schnell eine Übersicht zum ungeheuren Ausmaß der Zerstörung im historischen Kern von Berlin, zugleich jedoch ist auch gut erkennbar daß z.B. die Spandauer Vorstadt weitgehend erhalten geblieben war. Die Legende weist die Unterteilung: Erhalten / Teil- oder Ganz Zerstört / Unbebaut auf. Verantwortlich für den Plan war das Amt für Stadtplanung (Mitte) beim im Mai 1945 neu eingesetzten Magistrat von Berlin. Wahrscheinlich stammt der Plan aus den ersten Jahren nach Kriegsende. Ob die Herausgabe noch in jene Phase fällt, in der Hans Scharoun die Abteilung Bau- und Wohnungswesen leitete (1945/46), das kann nicht mit Sicherheit angegeben werden. Stadtgeschichtlich interessante Archivalie für das historische Berliner Zentrum kurz nach 1945!