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Querformat. (ca. 17,5 x 23 cm). 2 Photographien. Original-Photographien, montiert auf jeweils einem Trägerkarton. Leichte Klebespuren durch Montage auf Träger, sonst sehr gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Die hier vorliegenden Archivalien aus der Architektur- und Baugeschichte Berlins stammen aus den 1960er Jahren. Auch im wohlhabenden Bezirk Zehlendorf, damals West-Berlin, fand Wohn- und Siedlungsbau in den Nachkriegsjahrzehnten einen Platz. Hier handelt es sich um eine damals neu errichtete Wohnanlage (Wohnblock in Riegelbauweise), vergleichbar dem Neubaugebiet Berlepschstraße / Michendorfer Straße / Gütergotzer Straße in Zehlendorf. Für eine genaue Identifizierung offerieren wir anbei Bilddateien in guter Auflösung. Die Wohnanlage besitzt drei Geschosse, sehr wahrscheinlich existiert diese bis heute. Hier liegen zwei Original-Photographien mit Ansichten des Gebäudes vor, welche den Erbauungszustand wiedergeben. Die erste Ansicht zeigt den kompletten Wohnblock mit mehreren Eingängen von der Vorderseite. Die zweite Ansicht zeigt mit mehr Detail nur die eine Hälfte des Blocks von der Rückseite. Die Bilder wurden kurz nach Fertigstellung des Gebäudes durch die Architekten gemacht. Beim damals verantwortlichen Architektur- und Baubüro handelt es sich um das Büro 'planen + bauen' Rupert & Co. KG (Berlin-Zehlendorf). Original-Materialien des damaligen Baubüros bieten den Vorzug, für diese Wohn- und Siedlungsbauten auch den einstigen Erbauungszustand wiederzugeben. Denn viele Gebäude dieser Bauperiode und Funktionalität sind heute verändert oder wurden für spätere Neubebauung abgerissen. Für dieses Kapitel der Berliner Stadt- und Bezirksgeschichte sind derartige Unterlagen durchaus Gedächtnis. Es handelte sich bei diesen Gebäuden vornehmlich 'nur' um Gebrauchsarchitektur (Wohnen), wenn auch in Anlehnung an Formen von Neuem Bauen, Bauhaus und Sachlichkeit. Doch spätestens mit dem Architekten Norman Braun wird auch diese Architektur der Nachkriegsdekaden erinnert und als 'Entdeckung des Gewöhnlichen' auch geschätzt. Baugeschichtlich interessante Archivalien zur Nachkriegsentwicklung der West-Berliner Stadtbezirke!
Querformat. (ca. 17,8 x 23 cm). 2 Photographien. Original-Photographien, montiert auf jeweils einem Trägerkarton. Leichte Klebespuren durch Montage auf Träger, sonst sehr gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Die hier vorliegenden Archivalien aus der Architektur- und Baugeschichte Berlins stammen aus den 1960er Jahren. Auch im wohlhabenden Bezirk Zehlendorf, damals West-Berlin, fand Wohn- und Siedlungsbau in den Nachkriegsjahrzehnten einen Platz. Hier handelt es sich um ein damals neu errichtetes Gebäude, welches vermutlich bis heute existiert. Das Gebäude besitzt zwei Geschosse, nur das kleine Garagengebäude besteht lediglich aus dem Erdgeschoss. Das Gebäude ist vergleichbar dem Bauobjekt Lynarstraße 12 a (Grunewald), welches von dem selben Architekturbüro entworfen wurde. Für eine genaue Identifizierung offerieren wir anbei Bilddateien in guter Auflösung. Hier liegen zwei größerformatige Original-Photographien mit Ansichten des Gebäudes vor, welche den Erbauungszustand wiedergeben. Die erste Ansicht zeigt die Vorderfront des ganzen Gebäudes mit einer Symbiose aus Holzfassade und schlichter Ziegeloberfläche. Die zweite Ansicht gewährt den Blick auf die sehr ansehnliche Rückfront: diese besteht fast nur aus Fensterflächen und ist somit das ganze Gegenteil zur Vorderfront. Die Bilder wurden kurz nach Fertigstellung des Gebäudes durch die Architekten gemacht. Beim damals verantwortlichen Architektur- und Baubüro handelt es sich sehr wahrscheinlich um das Büro 'planen + bauen' Rupert & Co. KG (Berlin-Zehlendorf). Original-Materialien des damaligen Baubüros bieten den großen Vorzug, für diese Wohn- und Siedlungsbauten auch den einstigen Erbauungszustand wiedergeben zu können. Denn viele Gebäude dieser Bauperiode und Funktionalität sind heute verändert oder wurden für spätere Neubebauung gar abgerissen. Für dieses Kapitel der Berliner Stadt- und Bezirksgeschichte haben derartige Unterlagen durchaus eine Gedächtnisfunktion. Es handelte sich bei diesen Gebäuden zwar vornehmlich nur um Gebrauchsarchitektur (Wohnen), wenn auch in Anlehnung an Formen von Neuem Bauen, Bauhaus und Sachlichkeit. Doch spätestens mit dem Architekten Norman Braun wird auch diese Architektur der Nachkriegsdekaden erinnert und als 'Entdeckung des Gewöhnlichen' auch geschätzt. Baugeschichtlich überaus interessante Archivalien zur Nachkriegsentwicklung der West-Berliner Stadtbezirke!
Querformat. (ca. 17 x 23,4 cm). 2 Photographien. Original-Photographien, montiert auf jeweils einem Trägerkarton. Leichte Klebespuren durch Montage auf Träger, sonst sehr gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Die hier vorliegenden Archivalien aus der Architektur- und Baugeschichte Berlins stammen aus den 1960er Jahren. Auch im wohlhabenden Bezirk Zehlendorf, damals West-Berlin, fand Wohn- und Siedlungsbau in den Nachkriegsjahrzehnten einen Platz. Hier handelt es sich um eine damals neu errichtete Wohnanlage, vergleichbar dem Neubaugebiet Fercher Straße / Berlepschstraße / Michendorfer Straße / Gütergotzer Straße in Zehlendorf. Für eine genaue Identifizierung offerieren wir anbei Bilddateien in guter Auflösung. Die Wohnanlage besitzt zwei Geschosse. Die Gebäude sind durchaus charakteristisch aufgrund der durchgehenden Holzelemente entlang der Dachkante sowie mittig zwischen den Geschossen, bei ansonsten eher moderner und schlichter Gestaltung. Möglicherweise existiert diese Wohnanlage bis heute. Hier liegen zwei größerformatige Original-Photographien mit Ansichten der Gebäude vor, welche den Erbauungszustand wiedergeben. Die erste Ansicht zeigt die Vorderfront eines ganzen Wohnriegels. Die zweite Ansicht blickt seitlich auf die Anlage und gewährt damit auch den Blick auf die schlichten Seitenfassaden der Gebäude. Die Bilder wurden kurz nach Fertigstellung des Gebäudes durch die Architekten gemacht. Beim damals verantwortlichen Architektur- und Baubüro handelt es sich sehr wahrscheinlich um das Büro 'planen + bauen' Rupert & Co. KG (Berlin-Zehlendorf). Original-Materialien des damaligen Baubüros bieten den großen Vorzug, für diese Wohn- und Siedlungsbauten auch den einstigen Erbauungszustand wiedergeben zu können. Denn viele Gebäude dieser Bauperiode und Funktionalität sind heute verändert oder wurden für spätere Neubebauung gar abgerissen. Für dieses Kapitel der Berliner Stadt- und Bezirksgeschichte haben derartige Unterlagen durchaus eine Gedächtnisfunktion. Es handelte sich bei diesen Gebäuden zwar vornehmlich nur um Gebrauchsarchitektur (Wohnen), wenn auch in Anlehnung an Formen von Neuem Bauen, Bauhaus und Sachlichkeit. Doch spätestens mit dem Architekten Norman Braun wird auch diese Architektur der Nachkriegsdekaden erinnert und als 'Entdeckung des Gewöhnlichen' auch geschätzt. Baugeschichtlich überaus interessante Archivalien zur Nachkriegsentwicklung der West-Berliner Stadtbezirke!
Querformat. (ca. 17,8 x 24,4 cm). 2 Photographien. Original-Photographien, montiert auf jeweils einem Trägerkarton. Leichte Klebespuren durch Montage auf Träger, sonst sehr gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Die hier vorliegenden Archivalien aus der Architektur- und Baugeschichte Berlins stammen aus den 1960er Jahren. Auch im wohlhabenden Bezirk Zehlendorf, damals West-Berlin, fand Wohn- und Siedlungsbau in den Nachkriegsjahrzehnten einen Platz. Hier handelt es sich um eine damals neu errichtete Wohnanlage, vergleichbar dem Neubaugebiet Fercher Straße / Berlepschstraße / Michendorfer Straße / Gütergotzer Straße in Zehlendorf. Für eine genaue Identifizierung offerieren wir anbei Bilddateien in guter Auflösung. Die Wohnanlage besitzt ein bis zwei Geschosse, die Gebäude sind durchaus charakteristisch durch ihre nach hinten versetzten oberen Geschosse. Charakteristisch sind auch die Holzelemente entlang der Dachkante und über die komplette Wandfläche bei ansonsten eher moderner und schlichter Betonfassade. Sehr wahrscheinlich existiert diese Wohnanlage bis heute. Hier liegen zwei größerformatige Original-Photographien mit Ansichten der Gebäude vor, welche den Erbauungszustand wiedergeben. Die erste Ansicht, fotografiert auf Höhe der Hausnummer 18, zeigt die komplette Vorderfront des dahinterstehenden Wohnriegels. Die zweite Ansicht zeigt Hausnummer 35 derselben Bauart, hier jedoch handelt es sich um ein alleinstehendes Haus vermutlich am Rand der Siedlung. Die Bilder wurden kurz nach Fertigstellung des Gebäudes durch die Architekten gemacht. Beim damals verantwortlichen Architektur- und Baubüro handelt es sich sehr wahrscheinlich um das Büro 'planen + bauen' Rupert & Co. KG (Berlin-Zehlendorf). Original-Materialien des damaligen Baubüros bieten den Vorzug, für diese Wohn- und Siedlungsbauten auch den einstigen Erbauungszustand wiedergeben zu können. Denn viele Gebäude dieser Bauperiode und Funktionalität sind heute verändert oder wurden für spätere Neubebauung gar abgerissen. Für dieses Kapitel der Berliner Stadt- und Bezirksgeschichte haben derartige Unterlagen durchaus eine Gedächtnisfunktion. Es handelte sich bei diesen Gebäuden vornehmlich 'nur' um Gebrauchsarchitektur (Wohnen), wenn auch in Anlehnung an Formen von Neuem Bauen, Bauhaus und Sachlichkeit. Doch spätestens mit dem Architekten Norman Braun wird auch diese Architektur der Nachkriegsdekaden erinnert und als 'Entdeckung des Gewöhnlichen' auch geschätzt. Baugeschichtlich überaus interessante Archivalien zur Nachkriegsentwicklung der West-Berliner Stadtbezirke!
(ca. 21 x 14,3 cm). 1 Blatt, beidseitig bedruckt. Original-Programmzettel mit typografisch gestaltetem Deckeltitel. Blatt gering berieben, sonst gut erhalten. Zettel wurde gelocht. Insgesamt guter Zustand. Original-Programmzettel aus dem Jahr 1947 für den Titania-Palast (Berlin-Steglitz). Es handelt sich um ein Symphonie-Konzert, das unter Trägerschaft der US-Army veranstaltet wurde. Der "German Youth Club" war vermutlich ein Veranstaltungsformat unter Verantwortung des 77th Signal Service Battalion, einer US-Armeeeinheit die bei Berlin stationiert war. Der Titania-Palast stand nach 1945 für mehrere Jahre unter amerikanischer Beschlagnahmung, nur wenige Veranstaltungen unter amerikanischer Hoheit konnten dort stattfinden. Diese Art von Veranstaltungen für die deutsche Jugend kurz nach Kriegsende können durchaus als amerikanische Entnazifizierungspolitik im besetzten Deutschland verstanden werden, über gewöhnliche Kulturpolitik weit hinaus. Der Original-Programmzettel von 1947 verzeichnet das genaue Programm des Konzerts. Original-Programmzettel aus den Nachkriegsjahren und ein kleines Stück Berliner Kulturgeschichte!
Gr.8°. 117 S. + Tafelanhang. Original Karton mit Deckeltitel. Einband leicht berieben, Bindung minimal gelockert, sonst guter Zustand. Mit 57 Abbildungstafeln, 8 davon farbig.
24,3 x 21,8 cm. (12 S.) + Tafelanhang. Original Karton mit Deckeltitel. Einband leicht berieben und lichtrandig, sonst gut erhalten. Mit 20 sw Abbildungen, 1 davon als Frontispiz. Künstler der Ausstellung waren: Hermann Bachmann, Alexander Camaro, Else Driessen, Werner Heldt, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff, Heinz Trökes und andere.
20 Exemplare. (ca. 21 x 15 cm). je 4 S. zum Aufklappen. Original-Prospekte zum Aufklappen mit dekorierten Deckeltiteln. Prospekte etwas gerändert, innen noch gut erhalten. Prospekte wurden gelocht. Handschriftliche Bleistift-Notiz (Datum) auf dem Deckel oben. Insgesamt guter Zustand. 20 Original-Filmprogramme der BTL-Lichtspiele in der Potsdamer Straße 96, Berlin-Tiergarten. Die Programme stammen sämtlich aus den beiden Nachkriegsjahren 1946-1947. Jedes Programm stellte damals im Rahmen eines Wochenprogramms den aktuellen Film vor. Die hier vorliegenden Programme besitzen einen immer ähnlich dekorierten Deckel mit Filmtitel, Produktionsinformationen und der Besetzungsliste. Im Innenteil folgen dann jeweils kleine Texte zum Film oder aber auch Textzitate aus dem Film selbst. Bei den 1946-1947 in den BTL-Lichtspielen aufgeführten Filmen handelt es sich weitgehend um Produktionen aus der NS-Zeit, zumeist zwischen 1935 und 1944 entstandenen Komödien, Ausstattungsfilmen oder Lustspielen. Im Detail sind folgende Titel aufgeführt worden: Die Frau meiner Träume, Blumen aus Nizza, Ein Leben lang, Reise in die Vergangenheit, Ein Blick zurück, Die Feuerzangenbowle, Damals, Opernball, Geliebte Welt, Späte Liebe, Der Blaufuchs, Sieben Jahre Pech, Der Tanz mit dem Kaiser, Frau Luna, Ich werde dich auf Händen tragen, Der Gefangene des Königs, Schlußakkord, Befreite Hände, Fanny Elßler, Der Majoratsherr. An den Filmen wirkten die bekanntesten Schauspieler/nnen aus der NS-Zeit mit wie: Lilian Harvey, Zarah Leander, Marika Rökk, Theo Lingen, Heinz Rühmann, Brigitte Horney, Lil Dagover, Willy Birgel, Paula Hörbiger, Willy Fritsch, Erich Ponto, Ferdinand Marian, Joachim Gottschalk, Paula Wessely und viele andere. Die Prospekte sind immer ähnlich gestaltet und ohne Abbildungen. Interessant ist jedoch daß hier so ausschließlich auf NS-Filme (und nicht auf Filme aus Produktion der Alliierten) zurückgegriffen wurde, was 1946 nur mit Prüfung und Genehmigung durch die Besatzungsmächte möglich war. Neben den Informationen zum jeweiligen Film enthalten die Prospekte auch zeitgenössische Werbung von bekannten Firmen aus dem zerstörten Berlin. Überaus seltene Filmprogramme aus den unmittelbaren Nachkriegsjahren und ein Stück Berliner Alltags- und Kulturgeschichte der 1940er Jahre!
21 x 14,5 cm. Original-Karton mit illustriertem Deckeltitel. Sehr guter Zustand. Mit Beilage "Information für unsere Fahrgäste Juni/Juli 1983" der BVG. - Mit monochromen Abbildungen.
4°. VIII,374 S. Original Leinwand mit verziertiertem Rücken- und Deckeltitel. Einband mit Gebrauchsspuren, Frontispiz-Portrait lose, Gelenk angebrochen, sonst innen gut erhalten. Mit einer handschriftlichen, datierten Widmung des Verfassers, einem faksimil.ilierten Frontispiz-Porträt und einem Vorwort des Verfassers. Ferner mit Tafelabbildungen nach sw Photographien, histororischen Darstellungen diverser Art (z.B. Gemälden und Stichen) und einem Register. Verfasser war erster Syndikus der Korporation der Kaufmannschaft von Berlin und Kurator der Handels-Hochschule.
gr.8°. XV,535 S. Original Leinwand mit goldgeprägtem Rücken- und Deckeltitel. (= Arbeiten aus dem Pharmazeutischen Institut der Universität Berlin 13.Bd.) Einband etwas berieben, untere Ecke minimal gestaucht, sonst in gutem Zustand. Allgemeine Übersicht über die 13 wissenschaftlichen Arbeitsgebiete und 100 Darstellungen der Einzelarbeiten seit dem Jahr 1921. Mit 1 Frontispiz-Porträt des Herausgebers.
ca. 14,5 x 9,5 cm. 6 schwarzweiße Ansichtskarten im Format 14 x 9 cm. Original Kartonmappe mit Deckeltitel. Mappe mit leichten Gebrauchsspuren, ingesamt sehr guter Zustand. Erbaut wurde die Schule in der Kreuzberger Wilmsstr. 10 zwischen 1898 und 1900 unter der Ägide des Berliner Baustadtrats Ludwig Hoffmann (1852-1932), der in 28 Jahren Amtszeit entscheidend das Stadtbild prägte. Der Bauschmuck stammt von den Bildhauern Otto Lessing (1846-1912) und August Vogel (1859-1932). Die Straßenfront (Rektorwohnhaus) ist bis heute unverändert, das Gebäude beherbergt die Bürgermeister-Herz-Grundschule, der größere Teil des Gesamtkomplexes ist wassersportlichen Aktivitäten gewidmet.
Plan (29 x 36 cm) aug Leinen aufgezogen. und mehrfach gefaltet. Wenige Gebrauchsspuren, gut erhalten. Mit farbig lithographierten Gewässer- und Grenzmarkierungen.
(versch. Formate). 3 Umschläge mit Beilage. Original-Umschläge mit illustriertem Deckeltitel. Umschläge leicht fleckig und gerändert, teils rissig an den Kanten. Umschläge mit Adressierung und Post-Stempelung. Altersentsprechend guter Zustand. Original-Briefumschläge des damals jungen Versandhandels von Josef Neckermann, der in den 1930er Jahren durch Aufkauf arisierter jüdischer Unternehmen (insbesondere des Wäschefabrikanten Karl Amson Joel) in Berlin und Nürnberg sein Grossversandhaus Josef Neckermann - lange vor dem Neckermann-Versand nach 1945 - gründen konnte. Die Umschläge enthielten damals Kataloge und weitere Kundenkorrespondenz. Zwei Umschläge enthalten Illustrationen und zeigen die beiden Betriebsgebäude in Nürnberg (zuvor Fabrik des Juden Karl Joel) und das Büro- und Lagerhaus in der damaligen Utrechter Straße 25-27 in Berlin-Wedding. Diese Umschläge enthalten auch Adressierung und rote Stempel der Post (Deutsches Reich, 4/8, jeweils mit Adlerkopf und Hakenkreuz). Sie sind datiert auf den 03.06. 1939 und den 05.07.1940. Der dritte der enthaltenen Umschläge trägt rückseitig erweiterten Werbetext in damals gängiger Frakturschrift. Beiliegend ist eine originale Bestellkarte für die Waren des Josef Neckermann. Für den Erfolg des Neckermann-Versands in der späteren BRD war der hier noch aus Berlin betriebene Versandhandel der sichtlich erprobte Vorlauf. Seltene Archivalien aus der deutschen Wirtschafts- und Zeitgeschichte!
(ca. 12,7 x 17,7 cm). 3 Photographien. Original-Photographien, mit klassischem weißen Rand (ca. 3 mm). Photographien gut erhalten, Rückseiten mit Notaten und Kleberesten. Die drei Photographien entstammen dem großen Fest für den bedeutenden Verleger Wolf Jobst Siedler am 25. Januar 1986. Siedler war seit Anfang der 1960er Jahre als konservativ-kritischer Journalist, Essayist und Verleger in Westberlin tätig. Insbesondere seine verlegerische Tätigkeit im eigenen Siedler Verlag machte ihn für viele Menschen in der BRD zu einem bedeutenden Zeitgenossen. Im Januar 1986 feierte Siedler seinen 60. Geburtstag, mit Würdigungen in allen wichtigen Medien der westdeutschen Öffentlichkeit. Die Verlagsgruppe Bertelsmann lud für Sonnabend den 25.01.1986 zu einem Abendessen, Ort des Empfangs war das damalige Ägyptische Museum in West-Berlin (Östlicher Stülerbau, Schloßstraße). Für den Empfang zu Ehren des zeitgenössisch bedeutenden Verlegers wurde eine lange Tafel durch den ganzen Saal vorbereitet, desweiteren ca. 8-10 Rundtische für mehrere Personen. Unter den Gästen waren zahlreiche Kollegen aus Verlagen und Journalismus, West-Berliner und bundesdeutsche Politiker, Publizisten und Wissenschaftler, die zeitgenössisch - für die westdeutsche Öffentlichkeit vor Ende des Kalten Krieges und der deutschen Wiedervereinigung - von eminenter Bedeutung waren. Auch ein Blick auf die Sitzordnung für den Abend ist überaus reizvoll: denn rechts neben dem konservativen Verleger saß der ehemalige Bundeskanzler Willy Brandt, links von ihm der wohl gewichtigste Bankier der alten Bundesrepublik Hermann Abs. An der langen Tafel saßen auch die berühmten Verlegerkollegen nebeneinander. Hier waren Siegfried Unseld, Ernst Klett und Heinrich Maria Ledig-Rowohlt dicht beieinander. Die drei Original-Photographien zeigen Willy Brandt in verschiedenen Ansichten. Die erste Ansicht zeigt Brandt sitzend an der großen Tafel mit gesenktem, scheinbar in sich gekehrtem Blick. Das zweite Bild zeigt den Altkanzler stehend und im Profil neben einer älteren Frau, möglicherweise auch eine Politikerin. In der dritten Photographie ist Brandt neben Wolf Jobst Siedler, welcher in diesem Moment eine Ansprache hält, und Hermann Abs zu sehen. Hier stützt er das Gesicht mit der linken Hand. Abs und Brandt sind sichtlich amüsiert von den Worten des Verlegers. Sehr interessante Perspektiven auf den bedeutendsten SPD-Altkanzler und großen Zeitgenossen am Rande des Siedler-Jubiläums!
Querformate. (ca. 12 x 17,5 cm). 3 Photographien. Original-Photographien, beidseitig montiert auf einem Trägerkarton. Leichte Klebespuren durch Montage auf Träger, Karton etwas randgebräunt, sonst sehr gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Die hier vorliegenden Archivalien aus der Architektur- und Baugeschichte Berlins stammen aus den 1960er Jahren. Auch im wohlhabenden Bezirk Zehlendorf, damals West-Berlin, fand Wohn- und Siedlungsbau in den Nachkriegsjahrzehnten einen Platz. Hier handelt es sich um einen Anbau, ein eingeschossiges Nebenhaus, das im Garten eines älteren Wohnhauses (ca. 1910-1920) gebaut wurde. Das neu entworfene Gebäude mit Ziegelfundament und Holzfassade ist für ein Gartenhaus relativ groß und dürfte über eine Fläche von bis zu 60 qm verfügen. Es ist ganz im Stil der 1960/1970er Jahre gestaltet: schlicht und funktional. Für eine genaue Identifizierung offerieren wir anbei Bilddateien in guter Auflösung. Es liegen insgesamt drei Original-Photographien mit Ansichten vor. Die erste Photographie (Maß: ca. 17 x 24 cm) zeigt die Villa zur Straße hin. Sehr wahrscheinlich hat das Architekturbüro auch hier Erneuerungs- oder Umbaumaßnahmen durchgeführt. Die beiden anderen Photographien (Maß: ca. 12 x 17 cm) zeigen die Vorderfront des großzügigen Gartenhauses. Die Bilder wurden kurz nach Fertigstellung des Gebäudes durch die Architekten gemacht. Beim damals verantwortlichen Architektur- und Baubüro handelt es sich sehr wahrscheinlich um das Büro 'planen + bauen' Rupert & Co. KG (Berlin-Zehlendorf). Original-Materialien des damaligen Baubüros bieten den großen Vorzug, für diese Wohn- und Siedlungsbauten auch den einstigen Erbauungszustand wiedergeben zu können. Denn viele Gebäude dieser Bauperiode und Funktionalität sind heute verändert oder wurden für spätere Neubebauung gar abgerissen. Für dieses Kapitel der Berliner Stadt- und Bezirksgeschichte haben derartige Unterlagen durchaus eine Gedächtnisfunktion. Es handelte sich bei diesen Gebäuden zwar vornehmlich nur um Gebrauchsarchitektur (Wohnen), wenn auch in Anlehnung an Formen von Neuem Bauen, Bauhaus und Sachlichkeit. Doch spätestens mit dem Architekten Norman Braun wird auch diese Architektur der Nachkriegsdekaden erinnert und als 'Entdeckung des Gewöhnlichen' auch geschätzt. Baugeschichtlich interessante Archivalien zur Nachkriegsentwicklung der West-Berliner Stadtbezirke!
Querformat. (ca. 17,6 x 24 cm). 3 Photographien. Original-Photographien, montiert auf jeweils einem Trägerkarton. Leichte Klebespuren durch Montage auf Träger, sonst sehr gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Die hier vorliegenden Archivalien aus der Architektur- und Baugeschichte Berlins stammen aus den 1960er Jahren. Auch im wohlhabenden Bezirk Zehlendorf, damals West-Berlin, fand Wohn- und Siedlungsbau in den Nachkriegsjahrzehnten einen Platz. Hier handelt es sich um eine damals neu errichtete Wohnanlage, vergleichbar dem Neubaugebiet Fercher Straße / Berlepschstraße / Michendorfer Straße / Gütergotzer Straße in Zehlendorf. Für eine genaue Identifizierung offerieren wir anbei Bilddateien in guter Auflösung. Die Wohnanlage besitzt zwei Geschosse, die Gebäudeteile sind durchaus charakteristisch durch ihre versetzte Anordnung. Sehr wahrscheinlich existiert diese Wohnanlage bis heute. Hier liegen drei größerformatige Original-Photographien mit Ansichten der Gebäude vor, welche den Erbauungszustand wiedergeben. Die ersten zwei Ansichten zeigen die Anlage mit mehreren Eingängen und breiten Fensterfronten von der Vorderseite. Die dritte Ansicht zeigt einen eingeschossigen Gebäudeteil von der Rückseite. Die Bilder wurden kurz nach Fertigstellung des Gebäudes durch die Architekten gemacht. Beim damals verantwortlichen Architektur- und Baubüro handelt es sich sehr wahrscheinlich um das Büro 'planen + bauen' Rupert & Co. KG (Berlin-Zehlendorf). Original-Materialien des damaligen Baubüros bieten den Vorzug, für diese Wohn- und Siedlungsbauten auch den einstigen Erbauungszustand wiedergeben zu können. Denn viele Gebäude dieser Bauperiode und Funktionalität sind heute verändert oder wurden für spätere Neubebauung gar abgerissen. Für dieses Kapitel der Berliner Stadt- und Bezirksgeschichte haben derartige Unterlagen durchaus eine Gedächtnisfunktion. Es handelte sich bei diesen Gebäuden vornehmlich 'nur' um Gebrauchsarchitektur (Wohnen), wenn auch in Anlehnung an Formen von Neuem Bauen, Bauhaus und Sachlichkeit. Doch spätestens mit dem Architekten Norman Braun wird auch diese Architektur der Nachkriegsdekaden erinnert und als 'Entdeckung des Gewöhnlichen' auch geschätzt. Baugeschichtlich überaus interessante Archivalien zur Nachkriegsentwicklung der West-Berliner Stadtbezirke!
(ca. 10,5 x 6,3 cm). 3 Porträts auf Karton. Original-Kabinettkarten mit Beschriftung am unteren Bildrand und rückseitigen Informationen. Karten mit leichten Gebrauchsspuren. Altersentsprechend guter Zustand. Drei private Porträts aus der Zeit um 1900 von damals bekannten Berliner Photoateliers aus der Berliner Mitte. Zwei der Kabinettkarten wurden vom Atelier A. Jandorf & Co. gemacht - in der Zeit um 1900 Inhaber des bekannten Warenhaus Jandorf an Ecke Brunnenstraße / Veteranenstraße in Berlin-Mitte.
(ca. 21 x 15 cm). 6 S. zum Auffalten. Original-Programmzettel mit typografisch gestaltetem Deckeltitel. Einband gering berieben und fleckig, innen noch gut erhalten. Zettel wurde gelocht. Bleistiftnotiz über Konzertbesuch (1949) auf dem Deckel. Insgesamt guter Zustand. Original-Programmzettel aus dem Jahr 1949 für ein RIAS-Symphonie-Konzert im Titania-Palast (Berlin-Steglitz). Aufgeführt wurden Kompositionen von Francaix, Chopin und Mendelssohn. Der Programmzettel enthält genaues Konzertprogramm und einen längeren Text (Initialen W.G.), zudem ein Foto-Portrait des Dirigenten. Der Titania-Palast in Berlin-Steglitz hat den Krieg unbeschadet überstanden. Nach 1945 für einige Jahre unter amerikanischer Beschlagnahmung stehend, konnten doch bereits ausgewählte Veranstaltungen dort stattfinden. Original-Programmzettel aus den Nachkriegsjahren und ein kleines Stück Berliner Kultur- und Musikgeschichte!
(ca. 14,5 x 10,5 cm). 4 S. Original-Broschur mit farbig illustriertem Deckeltitel. Leichte Gebrauchsspuren, altersentsprechend guter Zustand. Das Werbemittel aus dem Jahr 1935 bewarb die neue Ziehung der 45. Preußisch-Süddeutschen Klassen-Lotterie (271. Preußischen Klassenlotterie). Geworben wurde darin, wie auch heute, mit den möglichen Gewinnaussichten. Als Lotteriebetreiber wird die Handlung Kettner in der Schönhauser Allee 132 genannt. Es heißt im Werbetext: "Wagen Sie es! Sie können einen Gewinn sicherlich gut gebrauchen und: Wer wagt, gewinnt! Mit deutschem Gruß". Historisches Werbemittel aus dem Berlin vor 1945!
Gr.8°. 20 S. (Fraktur). Original Karton mit Deckeltitel. Einband leicht berieben, guter Gesamtzustand. Mit Festprogramm, einem Gedicht von Karlernst Knatz ("Berlin"), Texten zu den gemeinsam zu singenden Liedern und 2 montierten photographischen sw Abbildungen. Enthält folgende 3 Beilagen: 1.Eintrittskarte für die Festveranstaltung. 2. Mit Maschine geschriebener Brief mit Briefkopf des Verbandes und Datum vom 12. Januar 1928 (die Festschrift betreffend), sowie 3. ein Gedicht von Herbert Malige, vorgetragen bei der Festveranstaltung.
(ca. 30,2 x 21,5 cm). 154 S. Original-Pappband mit Rückentitel und illustriertem Deckeltitel. Einband mit leichten Gebrauchsspuren, sonst sehr gut erhalten. Das großformatige Buch enthält auf dem Vorsatz Widmung und Signatur des Herausgebers für Ernst Cramer (Axel Springer-Stiftung).
(ca. 14 x 9 cm). 4 Ansichtskarten und Beigabe (2 S.). Original-Postkarten mit fotografischer Abbildung oder Illustration auf dem Deckel. Karten in guter Erhaltung, teils beschrieben und gelaufen mit Briefmarke und Stempel. Die Ansichtskarten zeigen folgende Motive: Reichssportfeld (Dietrich Eckardt-Bühne), Reichssportfeld (Blick auf Führerloge), Die Flaggen der teilnehmenden Länder. Eine der Karten ist doppelseitig beschrieben ohne Deckelabbildung, sie wurde aber im Rahmen der Olympiade 1936 (mit Brandenburger Tor) gestempelt. Zwei der vier Karten sind noch unbeschrieben, die anderen sind beschrieben und postalisch gelaufen. Als Beigabe ist ein doppelseitiges Blatt vorgesehen mit dem Titel: "Berlin in sieben Jahrhunderten deutscher Geschichte. Festspiel im Olympia-Stadion am 18., 21. und 22. August 1937". Das Blatt mit Berliner Wappen in der Titelzeile enthält einen Überblick über die Akte der Festspiele . Gesamtspielleitung: Dr. Hanns Niedecken-Gebhard.