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1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag: "[...] Ich weiss zwar nicht, was mir die Ehre verschafft hat, aber Glückwünsche kann man ja nie zuviel kriegen [...]". - Zuchardt war bis Ende des Zweiten Weltkriegs vorwiegend Dramatiker, später wandte er sich verstärkt Romanen und Erzählungen zu. Von 1945 bis 1957 hielt er Literaturvorlesungen an der Musikhochschule Dresden und der Technischen Hochschule; 1961 wurde er mit dem Martin-Andersen-Nexö-Kunstpreis der Stadt Dresden geehrt.
53917o.J. Halle an der Saale, Mitteldeutscher Verlag, 1954, 8°. 478 S. OLwd. (Rücken und Prägung verblaßt).
Asunción, Paraguay, Alcándara, 1983. 4to. menor; 87 pp., 2 hs. y una lámina fotográfica. Ejemplar con envío autógrafo del autor. Cubiertas originales. Única edición, rara, del único libro de poesía de un "poeta universal y paraguayo", nacido en 1930.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Es ist mir leid nicht im Stande zu seyn Ihren geehrten Wünschen betreff der Münzsammlung in irgend einer Weise nachzukommen, da ich weder selbst derley Münzen besitze, noch Jemanden kenne, der im Besitze derselben, und geneigt wäre solche wegzugeben [...]". - Mit zeitgenöss. Bearbeitungsvermerk.
français In-8 de 221 pp.; cartonné de l'éditeur, sous jaquette illustrée. Photographies hors texte. Exemplaire enrichi d'un envoi autographe signé de Pierre Loustau, en page de garde.
2 SS. auf Faltbogen. Folio. An die k. k. nö. Statthalterei: ein Gesuch um Aufhebung einer Geldstrafe von 5 fl. wegen versäumter Rückmeldung beim Konskriptionsarzt. Der Medizinstudent Zsigmondy hatte zwischen 11. Juli und 18. September 1882 eine Gebirgsreise nach Tirol unternommen und hätte sich bei über 14 Tage währenden Aufenthalt an einem Ort melden müssen. Da Zsigmondy anhand seiner Korrespondenz nachweisen konnte, sich nirgends länger als 2 oder 3 Tage aufgehalten zu haben, wurde das Straferkenntnis (wie eine Nachschrift berichtet) aufgehoben. - Zsigmondy, Freund von Ludwig Purtscheller und wie dieser ein Pionier des führerlosen Alpinismus, machte sich als Erstbesteiger und Erschließer neuer Routen einen Namen. Zu seinen herausragenden Leistungen zählt die erste Längsüberschreitung des Gipfelgrates der Meije im französischen Oisans-Massiv 1885, wo er auch verunglückte.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihr gütiges Schreiben vom 9. Aug. kam mir erst heute zu. Darum beeil' ich mich, Ihnen sogleich zu antworten, damit Sie wenigstens nicht durch meine Schuld, in Ihrem schönen, vaterländischen Unternehmen um einen Tag verzögert werden; und um so mehr, da ich fühle, daß ich unfähig bin, eine Aufgabe zu lösen, mit der mich Ihr gewiß unverdientes Zutrauen beehren will. Wer könnte nach Johannes Müller die Scenen, welche der Prospectus andeutet, treuer darstellen, oder Neues beizufügen, oder edler ausmalen? Am wenigstens gewiss ich! […]". - Zschokke schloss sich 1788 einer wandernden Theatertruppe an, für die er Theaterstücke schrieb, von denen die dramatische Bearbeitung seines Romans "Abällino, der große Bandit" (1793) erfolgreich war. Seit 1790 studierte er Theologie in Frankfurt/Oder, war nach der Promotion zum Dr. phil. 1792 Privatdozent und reiste 1795 in die Schweiz, wo er sich 1796 niederließ. Zschokke leitete zunächst ein Philanthropin in Reichenau, trat 1798 in den Dienst der helvetischen Regierung, ging 1802 nach Aarau, wurde dort Oberforst- und Bergrat, war 1815-41 Mitglied des Großen Rats und gehörte 1831 dem Verfassungsrat an, ehe er aargauischer Tagsatzungsbeamter wurde. Zschokke war politischer Publizist liberaler Tendenz und gab mehrere Zeitschriften (u.a. "Aufrichtiger und wohlerfahrener Schweizerbote", 1798-1800, seit 1804, "Erheiterungen. Eine Monatsschrift für gebildete Leser", 1811-26) heraus.
1 S. 21,6:15,8 cm. Neujahrsgrüße an den namentlich nicht genannten Rudolf Hintermayer, Dom-Galerie. - Zschokke wandte sich 1919 der Bildhauerei zu, ging nach Berlin uns war von 1930-37 Professor an der Kunstakademie in Düsseldorf. Später kehrte er nach Basel zurück und schuf u. a. zahlreiche Portraitplastiken bedeutender zeitgenössischer Persönlichkeiten, darunter etwa Paul Klee, Oskar Kokoschka und Konrad Adenauer.
¾ S. Qu.-Folio (359:135 mm). Großformatiges Kuvert mit Siegel des Justizministers. In Bleistift. Begleitschreiben zur Übersendung eines Berichts: "Der inliegende Bericht soll auf Anordnung des Herrn Vicepräsident von Criegern [d. i. Friedrich Theodor von Criegern, 1801-70] morgen Früh zur Registrande kommen [...]". - Zschinsky wurde 1849 vom sächsischen König Friedrich August II. zum Justizminister und gleichzeitig zum Vorsitzenden des Gesamtministeriums ernannt. Während des Dresdner Maiaufstands flüchtete er gemeinsam mit dem König und dem Minister Friedrich Ferdinand von Beust aus Dresden. Unter Zschinskys Führung wurde im Folgejahr das liberale Wahlrecht von 1848 ausgesetzt und jenes der Verfassung von 1831 restituiert. - Mit Spuren alter Faltung, Sammlervermerk in Bleistift und Siegelspur, etwas finger- und gelbfleckig.
Oblong 8vo (postcard). 1½ pp. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Ihrem Wunsche gemäß sende ich Ihnen meine Unterschrift. Bitte lassen Sie mir [!] doch wissen, wie Sie zu meiner Adresse gekommen sind [...]". - Having his studies interrupted by the Franco-Prussian War, Zschimmer first succeeded as an artist in 1872 when he received an award for his painting "Im Hochwalde". He was a drawing teacher in Weimar from 1875 and moved to Bad Schmiedeberg in 1891, where over the following years he created countless paintings of the Düben Heath. - Some small ink spots. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
330891 page in8 - Bon état -
330901 page in8 - Bon état -
330912 pages in8 - Bon état -
330923 pages in8 - Bon état -
1860709851860 | 12.50 x 18.50 cm | relié
26113All-American fullback with Amos Alonzo Stagg's famed University of Chicago team and member of the group that beat Princeton 9-0 in their first game in 1921; later a long-time respected coach of the University of Wisconsin's Blugolds basketball team. ANS 1p 6" X 6" n.p. Eau Claire WI n.y. 1983 March 11. Addressed to Richard Laade. Near fine. On pale green stationery Zorn packs good content into this brief note: "You are going back a long ways. 'Timme Thomas and Zorn will wish they had never been born.' Quote from papers in 1921 Chicago 9 Princeton 0. I have an autograph which says This is the way I look at 99 and this is the way I write signed Amos Alonzo Stagg. He kept going until 102. Many of my team mates are gone. Fritz Crisler the last one Ive heard off." Boldly penned in black ballpoint. unknown
53324o.J. Ansbach, 27. XI. 1916, 4°. 1 Seite. Gelocht.
Large 8vo. 1 p. on bifolium. With autogr. envelope. To Mr. Henriksson concerning an appointment. He would be back in Stockholm in one week, and asks to designate him a day to meet. - Rare.
(Large) 8vo. Altogether 2 pp. on 2 ff. To one Ms. Lind, telling that he will arrive in Stockholm on Friday, and that she should keep ready to pose for portrait for a couple of weeks. - One letter somewhat wrinkled.
Unter 3 faksimilierten Zeilen. 125 x 83 mm. Unterschrift unter faksimilierten Dankesworten für Glückwünsche zu seinem 50. Geburtstag. Der Umschlag adressiert an den Bankier William Henriques in Hamburg. - Anders Leonard Zorn zählt zu Schwedens hervorragendsten Künstlern. Als Maler, Bildhauer und Graphiker erfuhr er internationale Anerkennung.
1¾ SS. 8vo. An den namentlich nicht genannten Max Lieberman: "No! Je n'ai rien donner pour 'Pan' cette fois. Tres aimable quon pense de mois mais je suis deja si bien represente dans le 'Pan' et qui il faut donner la chance aux autres talents maintenant [...]". - Im Mittelfalz etwas eingerissen und mit stärkeren Montagespuren.
1 S. Qu.-8vo. "Der alte Witz, der sagt: 'Die Kartoffel wären deswegen da, damit die armen Leute auch wem die Haut abziehen können', ist schlecht, denn man kann entgegnen, 'auch für die Reichen sind die Kartoffel[']. Correkt aber ist folgende moderne Variante jenes Scherzes: Damit die Dummen auch wen haben, über den sie schimpfen dürfen, gestattet man den Antisemitismus [...]'". - Auf Kartonträger montiert.
2 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "erlauben Sie mir, mich in einer Verlagsangelegenheit an Sie zu wenden. Ich habe eine Geschichte des ‚Ordens Carl des Dritten' geschrieben, der auch Sie unter seine Ritter zählt. Diese Arbeit, welche in der Geschichte zugleich das Statuarische giebt, der aber auch die Statuten selbst beigefügt werden sollen, unfaßt circa 10 Bogen gewöhnliches Oktav […]". - Zoller ließ sich als Schriftsteller in Stuttgart nieder und redigierte seit 1852 das "Zentralorgan für die deutschen Bühnen". 1859-67 und 1881-85 war er Chefredakteur der von ihm mitgegründeten Zeitschrift "Über Land und Meer" und arbeitete später auch für die Zeitschriften "Romanbibliothek", "Zu Hause" und "Illustrierte Romane aller Nationen". 1867 erhielt er den Hofratstitel. 1885-99 hatte Zoller die Leitung der Kgl. Hofbibliothek in Stuttgart inne.
Small 8vo. 1 p. Together with a portrait photograph of Zola, matted together (30 x 24 cm). To an unnamed recipient concerning a property sale: "Je vous remercie d'avoir bien voulu accepter ma proposition. Veuillez donc venir e jour qu'il vous plaira, de trois à quatre heures. Nous n'avons pas besoin de passer devant un notaire, un sous-seing suffira. Apportez votre titre de prorpiété, et nous terminerons séance tenante". - Émile Zola had bought his famous house in Mélan in 1878 from the proceeds of his first major literary success, "L'Assommoir" (1877), and immediately used it as his primary residence. The purchase hinted at in the letter was probably connected to this property. The equally successful yet even more scandalous novel "Nana" (1880) allowed Zola to enlarge his house, and he added the tower "Nana" that same year. - Traces of folds and minimally creased.
8vo. 2 pp. In French, to an editor at the republican daily "Le Phare de la Loire" and the monthly "Le monde maçonnique", possibly Victor Mangin (1819-67), concerning Émile Littré’s important "Dictionnaire de la langue française". Zola apologizes to the recipient for sending him the first instalment of the "Dictionnaire" instead of Littré’s "Auguste Comte et la philosophie positive" (Paris, Hachette 1863), explaining that the work on Comte is sold out and that he will send a copy as soon as the second edition has appeared. With respect to the "Dictionnaire", he offers the recipient to keep it, while asking him to "cover up" his responsibility by publishing a longer article on the dictionary in "Le Phare de la Loire" and "also a word" in "Le Monde maçonnique", as well as "twenty lines" in both journals for every new instalment. - After four financially difficult years as a bohemian in Paris, Zola was hired by the publisher Louis Hachette in 1862. Since Zola started as a low-level employee, the embarrassment expressed in the letter might very well be genuine. On the other hand, Zola soon earned Hachette’s respect and trust, rising to an important position in the public relations department of the publishing house. It is therefore not impossible that the "mistake" was part of a publicity campaign for Littré’s dictionary. - On stationery with printed letterhead of Hachette. With minimal browning and two restored tears.