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8 SS. auf 4 Bll. 4to. Wohl humoristisch zu verstehender Bericht über eine fiktive Beichte des französischen Kaisers: "Ich beichte und bekenne daß ich seit meinem Kadetstande in Lion das letztemahl bey der beichte war, daß ich als Consul und General in Italien gelogen und betrogen, zu Egipten meine Religion verleignet, in Deutschland als Kayser die Kirchen bestohlen. Den Papst seine Länder beraubt und halte ihn als Geisl, in Östreich habe ich Ehebruch begangen Unschuld verführet und geschändet; in Spanien den König und seinen Söhnen dem Volke beraubt, die Krone mit Gewalt genohmen und geblindert [d. i. geplündert]. In Russland verlohr ich durch des Teufels Verblendung eine Armeé, ergriff die Flucht und wurde dabey ein Mordbrenner [...]". - Auf diesen knapp vierseitigen Text sieben Strophen zu je acht Zeilen umfassende Gedicht "Tänze Napoleons": "Napoleon der große Mann! | So klein er sonst im Ganzen, | Kamm [!] auch die seltne Laun an, | Mit Rußland eine zu danzen [!] [...]". - Am letzten Blatt finden sich einige Notizen von Napoleons Daten. - Etwas angestaubt und fleckig und mit kleinen Randläsuren.
1 S. Qu.-kl.-4to. Wohl fiktiver und humoristisch zu verstehender Bericht über den günstigen Absatz französischer Erzeugnisse auf der Leipziger Michaelismesse, die tatsächlich von erheblicher Bedeutung für den Absatz Lyoner Seidenwaren nach Ost- und Südosteuropa war: "Ich berichte Ihnen meine Herren! daß die Leipziger Michaelsmesse für mich sehr günstig ausfiel - indem ich alle Waaren so gut angebracht habe, daß mir davon nichts als die Muster übrig blieben. Die österreichische-Russische-Preußische und Schwedische Kaufleute kamen in solcher Mänge - daß sie sogar die deutschen Waaren für französische na[h]men. Daher bin ich gezwungen meine Herren! Sie zu ersuchen so viel als möglich französische Waaren aufzubringen - und mir aufs schnellste nachzusenden - indem ich Hof[f]nung habe, selbe auf der Franckfurter Messe wieder anzubringen - denn die Kaufleute folgen mir auf dem Fuße nach [...]".
193 Fouragezettel mit den Unterschriften französischer Offiziere. Gruppenweise oder einzeln abgelegt in zeitgenöss. vorgedruckten Archivumschlägen der französischen Armee, diese ihrerseits in 4 Sammlungsmappen um 1900. Beiliegend 1 maschinschriftlicher "Katalog des Konvoluts von Formularen der Régie des Fourrages, Place de Leipzig, Okt. 1806-März 1807". 100 SS. Sämtlich in Halbleinen gebunden und mit handschriftl. Deckeltitel, jeweils Kl.-Folio (ca. 23:28 cm). Hübsche, umfassende Sammlung von Fouragequittungen aus dem während des Vierten Koalitionskriegs besetzten Leipzig mit den Unterschriften bedeutender napoleonischer (teils kommandierender) Offiziere, darunter Jacques Allain (1773-1851), Louis Hullin de Boischevalier (1770-1809), Louis-Jacques de Coehorn (1771-1813), Joseph Goll (1771-1850), Jean-Michel Haudebault (1766-1837), Louis-Joseph Maupoint (1766-1850), Simon Prévost de Vernois (1778-1859), Jean-Gaspard René (1769-1808), Auguste Talhouet (1788-1842), Jean-Marie de Varlet (1775-1857) und Charles-Louis Vimeux (1787-1859). - Obwohl das Rückgrat auch des napoleonischen Heers weiterhin die billigere und wendigere Infanterie bildete und Napoleons Hauptaugenmerk als Feldherr stets der Artillerie galt, waren Pferde unerlässlich nicht nur als Kavallerieeinheiten im Kampf, sondern auch für die Heereslogistik, gerade für den Transport der schweren Geschütze. Allerdings waren Pferde zu Beginn des 18. Jahrhunderts für die erschöpfte französische Staatskasse ein besonders rares Gut: Die meisten Gestüte lagen außerhalb der Landesgrenzen, und die mit der Flucht des Adels entstandenen Lücken unter der Kavallerieoffizieren hatten sich nur allmählich aus den nachrückenden Rängen sowie durch Remigranten füllen lassen. Umso peinlicher war die Buchführung über alle Ausgaben für die fast unvertretbar kostspieligen Tiere, insbesondere über die unablässige Fouragierung. Die vorliegende Sammlung von Quittungen, gemeinsam abgelegt in von der Armee vorgedruckten Umschlägen, zeugt von der genauen Organisation des Verpflegungsvorgangs. Als nach der Schlacht bei Jena und Auerstedt am 14. Oktober 1806 Preußen und Sachsen von Frankreich besetzt wurden, zog Marschall Davoust am 18. Oktober in Leipzig ein; schon die erste hier überlieferte Fouragequittung datiert vom 19. Oktober. Die Quittungen sind von Sekretärshand - teils auf Vordrucken - geschrieben und von den verschiedenen Offizieren, Unteroffizieren, Soldaten und Militärbeamten unterschrieben und von Sekretären gegengezeichnet. Zumeist tadellos erhalten in den originalen Archivumschlägen, gegenüber deren zeitgenössischen Aufschriften nur wenige Blätter fehlen. Anfang des 20. Jahrhunderts in vier Mappen abgelegt und in einem maschinschriftlichen Katalog erfasst, die Schreiber biographisch erschlossen. Gegenüber dem um 1928 vorliegenden Bestand fehlt heute eine "kleine Mappe", hauptsächlich Quittungen von Bory, Guyardet, Siry, Souplet, Thevenet und Varlet umfassend (davon noch die Formularumschläge mit 2 Quittungen vorhanden). - Provenienz: Der ungenannte Bestandsbildner (nach seinem selbst angelegten Katalog wohnhaft in Zehlendorf und anscheinend aus in Appelwerder/Westpreußen begüterter Offiziersfamilie, noch 1918 an der Salonikifront; sein nicht identifiziertes Adelswappen auf S. 1 gestempelt) hatte die zwischenzeitlich verstreute Sammlung hauptsächlich zwischen 1918 und 1928 (mit zwei Ergänzungen bis 1938) aus Angeboten verschiedener Händler wieder zusammengetragen, darunter R. Hönisch und W. Hiersemann in Leipzig, H. Burmeister und J. A. Stargardt in Berlin. Erworben aus Privatbesitz.
Vier Zeilen auf 2 SS. Folio. In Bleistift auf einem Zensurbogen von Hervé's Revue "Les Amants de la dame de pique" (1861); die insgesamt zwei Rapporte, zu denen Graf Colonna-Walewski sich hier äußert, sind unterzeichnet von insgesamt vier Zensoren, darunter Victor Hallays-Dabot (1824-1890), dem Verfasser der "Histoire De La Censure Theatrale En France" (1862). - Alexandre Graf von Colonna-Walewski war ein außerehelicher Sohn Napoleons I. und der Gräfin Maria von Walewska. - Gefaltet.
Ca. 60 autograph, secretarial or typed letters signed comprising ca. 105 pages, plus a typed manuscript of 6 pages. Mostly 8vo and 4to. A collection of letters by writers, politicians and other figures, the majority responding to invitations from John Henderson (1862-1938) as secretary of the National Liberal Club, a few others addressed to secretaries Samuel James and Charles Geake. The correspondents form a veritable Who Is Who of Liberal society in Edwardian and wartime Britain, including the writers Lewis S. Benjamin (Lewis Melville, 1874-1932) [2], Edmund Gosse (1849-1928), Alexander Ireland (1810-1894), W. W. Jacobs (1863-1943), A. P. Herbert (1890-1971), and Andrew Lang (1844-1912); the poet and government adviser Sir Henry Newbolt (1862-1938) [2]; the Liberal politicians Sir Arthur Dyke Acland (1847-1926), Christopher (1st Viscount) Addison (1869-1951), Sir Cecil Beck (1876-1932), Norman (1st Baron) Birkett (1883-1962), Augustine Birrell (1850-1933), Thomas (1st Earl) Brassey (1836-1918), James (1st Viscount) Bryce (1838-1922), Sydney (1st Earl) Buxton (1853-1934), George Campbell, 8th Duke of Argyll (1823-1900), John Clifford (1836-1923), Bernard (2nd Baron) Coleridge (1851-1927), Richard (1st Viscount) Haldane (1856-1928), John Hamilton-Gordon, 7th Earl of Aberdeen (1847-1934), Leonard Henry, 1st Baron Courtney of Penwith (1832-1918), Percy Illingworth (1869-1915), David Lloyd George (1863-1945) [a small quantity of autographs], William Lygon, 7th Earl Beauchamp (1872-1938), Robert Reid, 1st Earl Loreburn (1846-1923), John (1st Viscount) Simon (1873-1954) [2], Samuel Smith (1836-1906), Charles Robert (6th Earl) Spencer, Viscount Althorp (1857-1922), Alexander Ure, 1st Baron Strathclyde (1853-1928), Charles Wynn-Carington, 1st Marquess of Lincolnshire (1843-1928); the Labour politicians George Nicoll Barnes (1859-1940) [2], William (1st Baron) Beveridge (1879-1963), Arthur Henderson (1863-1935), and Sidney Webb, 1st Baron Passfield (1850-1947); the classicists Gilbert Murray (1866-1957) and W. H. D. Rouse (1863-1950; not signed); the civil servant Edward Marsh (1872-1953); the shipbroker John Foster Howe; the actress Dorothea Baird Irving (1875-1933); the clergyman Reginald John Campbell (1867-1956); the General Sir Francis Lloyd (1853-1926); the illustrator Will Owen (1869-1957); the costume designer Alice Comyns Carr (1850-1927); as well as the industrialists William Lever (1st Viscount) Leverhulme (1851-1925) and Andrew Carnegie (1835-1919, writing jointly with Margaret Lauder of Inverkeithing). Also, the typescript of an address given by Lord Bryce at the NLC, 29 March 1917. - A few items showing the odd edge flaw, but altogether a well-preserved ensemble.
20 vorgedr. Stimmkarten auf 1 Bogen (Qu.-Imp.-Folio). Von den 3.641.526 gültigen (von insg. 3.677.433 abgegebenen) Stimmen erreichte der Völkischsoziale Block 26.991 (0,7%) Stimmen und somit kein Mandat. Die meisten Stimmen und Mandate erhielt die aus Christlichsozialen und mehreren deutschnationalen Gruppierungen bestehende Einheitsliste unter Bundeskanzler Ignaz Seipel; zweitstärkste Partei wurde die Sozialdemokratische Arbeiterpartei. Wenige Monate darauf kam es infolge des Schattendorfer Urteils zur Julirevolte und zum Brand des Wiener Justizpalastes.
Sammlung von 14 Ausschnitten (ca. 70:20 mm), diese einzeln auf Papierträger (ca. 83:205 mm) montiert. Sammlung von ausgeschnittenen Unterschriften französischer Gelehrter aus verschiedenen naturwissenschaftlichen Bereichen wie Physik, Mathematik, Astronomie, Zoologie, Medizin und Chirurgie, Archäologie und zivilem wie militärischen Ingenieurswesen, nämlich: der Physiker Pierre Louis Dulong (1785-1838), der Entdecker und Geograph Louis Claude Desaulces de Freycinet (1779-1842), der Zoologe Étienne Geoffroy Saint-Hilaire (1772-1844), der Napoleons Truppen nach Ägypten begleitete, der Mathematiker Sylvestre François de Lacroix (1785-1838), Namensgeber des Lacroix-Mondkraters, der Chirurg Dominique Jean Larrey (1766-1842), der als Oberfeldscher der Grande Armée an allen Schlachtzügen Napoleons I. teilnahm und dessen Leibarzt wurde, der auf dem Eiffelturm verewigte Mathematiker sowie Namensgeber eines Mondkraters und eines Asteroiden Adrien-Marie Legendre (1752-1833), der Mediziner und Physiologe François Magendie (1783-1855), ein Vorreiter der modernen Arzneimitteltherapie, der Mathematiker und Astronom Claude Louis Mathieu (1783-1875), der Jurist und Archäologe Frédéric de Portal (1804-76), der auf dem Eiffelturm verewigte Mathematiker Louis Poinsot (1777-1859), der Mathematiker und Wasserbauingenieur Gaspard Clair François Marie Riche de Prony (1755-1839), der General und Inspektor des Geniewesens Joseph Rogniat (1776-1840), der Arzt und Physiker Félix Savart (1791-1841) und der Bergingenieur Antoine-Marie Héron de Villefosse (1774-1852).
8vo (134 x 204 mm). Engraving on paper. Together with two newspaper clippings. Léopold Flameng's engraving is a reproduction of a photograph of Gérard de Nerval by Félix Nadar from around 1854/55. It appeared posthumously in "L'Artiste", a weekly illustrated review that had published many of Nerval's works. - The older newspaper clipping is Pierre Dax's obituary for Gérard de Nerval's father (L'Artiste, 5 June 1859). The second article is a speculative account of Nerval's "alleged suicide" that was published by "L'Illustration" on 30 January 1932, roughly 77 years after the writer's death. - All with traces of former mounting.
Large oblong 4to. 1 p. Matted. Slightly dusty; mounted on cardboard.
1 S. Qu.-4to. Der aus Wien gebürtige Dichter verstarb am 25. Mai in Graz infolge eines Schlaganfalls; nach Überführung seiner Gebeine nach Wien wurden diese am Währinger Friedhof beigesetzt und fanden schließlich 1881 zusammen mit den sterblichen Überresten seiner Lebensgefährtin Marie Weiler in einem Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof ihre letzte Ruhestätte. - Etwas angestaunt und fleckig und mit kleinen Einrissen in den Faltungen.
1½ SS. auf Doppelblatt. Folio. "Nachdem ich, durch unvorhergesehene Schwierigkeiten verhindert, bis zum heutigen Tage den, über Aufforderung meiner Collegen projectirten Bau eines, den Ansprüchen des Publikums der kk. Residenz genügenden Schauspielhauses [d. i. das neu zu errichtende Theater am Franz Josef-Quai] nicht in Angriff nehmen konnte, so ermächtige ich hierdurch nachstehende Vertreter der Gesellschaft des kk: priv. Carltheaters | den Oberregisseur Herrn Louis Grois | den Regisseur Herrn J. B. Lang | den Decorateur Herrn Moriz Lehmann | den Secretair Herrn FranzTreumann, | indem ich die, mir durch Allerhöchste Gnade verliehene Concession sammt allen andren, mir durch die Behörde zur Errichtung eines Interims-Theaters gewährten Benefizien oben genannten Herrn anzuvertraun, den Bau eines Interims-Theaters unverzüglich auf meine Kosten in Angriff zu nehmen und zwar unter folgenden Bedingungen [...]". - Carl Treumann - 1847 nach Wien gekommen, auf Empfehlung Franz von Suppès an das Theater an der Wien verpflichtet und in Volksstücken und musikalischen Lustspielen erfolgreich - trat seit 1852 neben Johann Nestroy und Wenzel Scholz am Carltheater auf. Seines Amtes seit 1858 müde geworden, befürwortete Nestroy Treumann als Nachfolger des von ihm seit Karl Carls Tod 1854 geführten Hauses. "Es kam aber anders. Treumann übernahm nicht das Carl-Theater, sondern das Theater am Franz Josef-Quai, das nicht lange bestand; 1863 fiel es einem Brand zum Opfer" (Basil, Nestroy. Rowohlts Monographien132. Reinbek b. Hbg., 1996, S. 149). Erst nach dem Brand als Direktor des Carl-Theaters bestellt, erwarb sich Treumann "große Verdienste um die Operette, indem er die Operetten Jacques Offenbachs in Wien einführte, deren Texte Treumann zum Teil selbst übersetzte. Er verfaßte auch das Libretto für die Operette 'Prinz Methusalem' von Johann Strauß" (DBE). Vgl. auch Czeike V, 476.
1 S. Qu.-Folio. Bestätigung über eheliche Geburt und tadellosen Lebenswandel der Anna Maria Nied, die "Ihre künftige Haußhaltung andern orthen anzustellen gewillet". - Mit zwei papiergedeckten Siegeln. - Forchtenberg im Hohenlohekreis ist heute bekannt als Geburtsort der Geschwister Scholl.
1 S. Qu.-Folio (305:419 mm). Patent über die Pflicht, alle Bedienten und Angestellten mit ihrem jeweiligen Gehalt zu melden und die entsprechenden Abgaben zu entrichten.
3 SS. auf Doppelblatt. Folio. Stärker gebräunt und mit Randläsuren sowie mit einem größeren Einriß.
1 S. 8vo. Charlotte Nieses Schwester Maria schreibt an Josef Wesely: "Ihr freundlicher Glückwunsch würde meiner Schwester große Freude gemacht haben. Leider muß ich Ihnen aber mitteilen, daß Charlotte Niese am 8. Dezemeber 35 gestorben ist, nach einem schönen, erfolgreichen u. arbeitsamen Leben."
1 S. Gr.-8vo. Mit Schutzumschlag der Biographie "Walter Nowotny 'Tiger vom Wolchowstroj' 'Fliegerwunder aus Österreich' " sowie Portraitphotographie. "Mut und Tapferkeit waren zu allen Zeiten die Tugenden der Besten eines Volkes. Der lieben Familie Haslacher aus Graz in treuer Verbundenheit".
2 SS. Folio. Bestimmt wird u. a., daß "die sogenannte[n] Französische[n] Laubthaler sowohl bey den Landesherrlichen Kassen, als auch im allgemeinen Verkehr, um keinen höheren Werth, als nemlich die von den 20ger Jahren bis 1781 inclusive um 2 fl. 40 kr., diejenige[n] aber von 1782 und von nachfolgenden Jahren um 2 fl. 38 kr. angenommen werden sollen [...]". - Der Laubtaler war im Westen und Südwesten Deutschlands und in Teilen der Schweiz die wichtigste große Silbermünze, bevor der Konventionstaler sich durchsetzte. - Etwas angestaubt, fleckig und mit Randläsuren.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Mit der Bitte, den nicht ermittelten Schreiber "über die laufende Angelegenheit tunlichst am Laufenden zu halten". - Der aus Wien stammende Journalist Hans Nüchtern war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max-Reinhardt-Seminar. - Die Bildseite mit einer Ansicht von Klagenfurt mit Hochobir.
1 S. Qu.-Imp.-Folio. 383:504 mm. Betrifft die Neuordnung des Privilegien-Schutzes für Handwerker. - Etwas angestaubt und gebräunt und mit einigen kleinen Papierdurchbrüchen in den Faltungen.
40 letters (of which 26 autographs signed; 2 MS. letters; 8 MS. letters signed; 3 MS. letters with autograph corrections or autograph additions and 1 MS. telegram) and 3 MS. documents (of which 1 with MS. inscription and autograph corrections and autograph notes). 4to. and (qu.-)8vo. altogether ca. 65 pp. on 55 ff. Enclosed 2 maps in folio (route map, ca. 430 x 530 mm; and geological map, ca. 385 x 510 mm) and 14 black-and-white photographs of in formats (94 x 119 to 138 x 180 mm). Mostly in French, occasionally English. With supplemental material (see description). The central element of the collection is the organisation, research and scientific interest devoted to the expeditions of the "Calpyso" of the ocean explorer Jacques-Yves Cousteau (1910-97) to the Red Sea and Madagascar, and to the expeditions of the "Président Théodore Tissier" under Captain Roger Brenot (1916-98) to the Porcupine Bank in the Celtic Sea. The letters are addressed predominantly to the geographer André Guilcher (1913-93) and give evidence of the scholarly exchange within the contemporary French research community, including the geophysicist Jean Coulomb (1904-99), the underwater pioneer Philippe Talliez (1905-2002), the marine biologist Louis Fage (1883-1964), the geologist Jean Furnestin (1905-90), the geographer André Cailleux (1907-86), the volcanologist Tazieff Haroun (1914-98), and some British scientists (A. Robinson, J. N. Carruthers). - The collection includes two letters from Jacques-Yves Cousteau and six letters from his father Daniel P. Cousteau, who replied to Guilcher in his son's absence in the early 1950s. Jean Coulomb mentions a rumour about difficulties in financing Cousteau's expedition (25 Aug. 1951) and writes about problems obtaining measuring equipment. - In the twelve letters of a certain Berthier to Guilcher, the preparations for the Porcupine expedition of 1957 are discussed, with detailed remarks by Berthier on a theory of the formation of submarine rock deposits. In the letters of Captain Roger Brenot concerning the same voyage, he first welcomes Guilcher to join the expedition (11 Feb.), later withdrawing the invitation (22 Feb.), as only those called upon by the "Ministère de la Marine Marchande" are allowed on board. In another letter, Brenot comments on photographs sent to him, which might not be as useful scientifically as they are for remembrance (21 March). - The enclosed photographs show coral reefs in seven underwater shots, one shot with swirls of the sea surface above La Chapelle Bank (Celtic Sea), according to the enclosed note from 1958, four shots of a barren landscape with mountains and flocks of sheep, and another shot with a pair of sunglasses on a rock formation. A map shows the route of the "N. O. President Th. Tissier", the other map details submarine rock sites. Both of these are spirit duplicated and concern the Celtic Sea. - Six letters with printed letterhead of the "Institut de Physique du Globe", University of Paris, three letters from the "Campagnes océanographiques françaises", four from the "Institut scientifique et technique des peches maritimes", one letter with letterhead of the "National Institute of Oceanography" (Wormley, Surrey), another from the "Department of Geography, University College" (Leicester), one letter from the "Expédition polaires Francaises" and the stamp "Expédition Arctique", twelve letters with the printed letterhead of the "École Nationale d'Agriculture de Rennes", one of which also has the stamp "Laboratoire de Lithologie-Pédologie-Hydrogéologie", and one letter from the "Institut océanographique" (Paris). - Also enclosed is the illustrated book "Calypso Cousteau / Sivirine" (Édition Robert Laffont, [1978] 1998) with numerous photographs and colour illustrations, as well as a large folding plate on the conversions, equipment and expeditions of the "Calypso" and a postcard and a form for the library correspondence of Guilcher. Occasional light foxing and brown stains, with traces of rust from old paper clips, occasional minor marginal tears, one letter J.-Y. Cousteau with stronger marginal tears. Listing on request.