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1 S. Qu.-8vo. “Ich bin ein Span von deinem Stamme, | von deinem Feuer eine Flamme, | ein Korn, das deine Erde reift, | ein Blatt, das deine Liebe streift! | Zu jeder Stunde eins mit dir und tiefverwandt | bist du in mir und ich in dir mein deutsches Volk und Land”. - Petzold schrieb vor seiner Begegnung mit Joseph Luitpold Stern vorwiegend Couplets und kleinere dramatische Arbeiten, veröffentlichte mit dessen Hilfe 1910 den Gedichtband ‘Trotz alledem!’ und wurde mit seinem Werk zum Wegbereiter der österreichischen sozialistischen Literatur. Mit Freunden gemeinsam gründete Petzold den Ikarus-Bund, veröffentlichte Gedichte in anarchistischen Zeitschriften und war mit Franz Karl Ginzkey befreundet; 1917 übersiedelte er nach Kitzbühel und war hier bis zu seinem Tod als Funktionär der Sozialdemokratischen Partei tätig.
1 S. 4to. Schönes 20zeiliges Gedicht auf den Jubilar: “Sie haben wohl zum schönen Feste des siebzigsten Geburtstages Dir | Viel hochverdiente Lobeshymnen gezollt, Du unsres Landes Zier! | Was kann ich Dir noch andres sagen, Du, der Du groß als Dichter bist, | Und den, wer warm für Kunst fühlet, mit hoher Achtung längst begrüßt [...]”. - Der u. a. mit Adalbert Stifter befreundete Franz Isidor Proschko schrieb Erzählungen, Romane, Gedichte und Dramen mit meist historischer Thematik und trat auch als Jugendschriftsteller hervor. 1876-84 erschienen seine ‘Österreichischen Volks- und Jugendschriften zur Hebung der Vaterlandsliebe’. Vgl. Kosch III, 2119. - Der so holprig besungene Karl Egon Ebert war Oberverwalter der Fürstenbergischen Güter in Böhmen, trat als Dichter hervor und veröffentlichte unter dem Einfluß des tschechischen Historikers Palacky das Schauspiel ‘Bretislaw und Jutta’ (Aufführung 1829) sowie das Epos ‘Wlast’ (1829), in denen er sich zur kulturellen Gemeinsamkeit von Deutschen und Tschechen bekannte; 1865 erschien seine Verserzählung ‘Eine Magyarenfrau’. “Bis 1848 schwärmte er für Böhmens untergegangene Größe und zog sich anfangs auch durch die Wahl seiner Stoffe manches Mißverständnis zu” (Kosch I, 399). - Rückseitig montiert ein zeitgenössisches Blatt mit hs. Angaben zu Autor und Jubilar. - Mit kl. Einr. im Querfalz (keine Textberührung).
1 S. 4to. “Ob Du auch tief u. schmerzlich mich gedrückt | Nicht zürnen will ich Dir: es sei verziehen - | Im Geiste hör’ ich rauschen wundervoll | Der Jugendzeit verklung’ne Melodien! | Ich hab’ geruht an Deiner theuren Brust, | Ich hab’ geträumt von wonnevollen Stunden - | Der Schlummer brach, der süsse Traum zerstob, | Und nimmer wird dies kranke Herz gesunden! Ich steh’ allein im weiten Lebenskreise | Mit meinem Dichten, Trachten, Hoffen, Werben - | Und schmerzlich fühl’ ich wie ich nie gefühlt: Ich werde einsam leben, einsam sterben! | Doch nicht im Groll gedenken werd’ ich Dein, | Ich hab’ geliebt - in Liebe sei’s vergeben - | Und aus den Trümmern meines morschen Glücks | Soll glänzender das Deine sich erheben!” - Der volkstümliche Dichter der Spätromantik veröffentlichte Lyrik, Novellen, Sagen sowie Romanzen (‘Blumenromanzen’, 1855) und wurde als Mitherausgeber des ‘Österreichischen Balladenbuchs’ bekannt, das über 300 österreichische Balladendichter anführt. Vgl. Kosch I, 205 und Giebisch-G. 36. - Beiliegend ein eh. Brief von Theresia Bowitsch (?) an ihre Familie (dat. 21. II. 1861. 1 S. auf Doppelblatt, 8vo).
17 Zeilen auf Doppelblatt. Großes Hochformat. - Beiliegend ein weiteres eh. Bl. mit Notenskizzen in Bleistift. O. O., dat. Herbst 1909. 4 Zeilen in zweizeiligem System auf Doppelblatt. Großes Hochformat. Teils mit Tinte, teils in Bleistift ausgeführte Notenskizzen zu Bittners 1913 in Köln uraufgeführtem ‘Abenteurer. Spiel in 4 Akten’. - Bl. 1 recto mit kalligr. Monogramm des Komponisten. - Bittner war nach abgeschlossener juristischer Ausbildung als Richter in Wolkersdorf und später im Justizministerium in Wien tätig. Nebenher stand er in Kontakt mit dem Wiener Akademischen Richard-Wagner-Verein und nahm Unterricht bei Josef Labor, Joseph Schalk und Bruno Walter, wurde 1918 in das Kuratorium der Staatsakademie für Musik gewählt und erhielt 1925 den Kunstpreis der Stadt Wien. Sein Werk umfaßt neben Chorwerken insbesondere Opern, zu denen er selbst die Libretti verfaßte. Der "Walzer aus Wien", der 1930 uraufgeführt wurde und den Streit zwischen Vater und Sohn Johann Strauß zum Thema hat, war ein großer Publikumserfolg. Vgl. MGG I, 1868f. - In altem Sammlungsumschlag.
Madrid, Ediciones Fax, 1933. 4to.; 127 pp. Ejemplar con envío autógrafo del autor. Cubiertas originales
Madrid, Imprenta de José Rodríguez, 1858. 4to.; 32 pp., 2 hs. Con envío autógrafo del autor. Cubiertas mudas en papel.
Barcelona, Edit. Gotelo blanco, 1990. Versión galega M. do Carmen Hermida. 23p. 8º. Rústica editorial ilustrada. Muy buen ejemplar. Dedicatoria autógrafa del artista. Libro en gallego.
Madrid, Imprenta de José Rodriguez, 1889. 4to.; 27 pp. Ejemplar con envío autógrafo de Constantino Gil. Cubiertas mudas en cartulina.
Madrid, Imprenta de José Rodriguez, 1891. 4to.; 45 pp. Ejemplar con envío autógrafo de Guillermo Perrín. Cubiertas mudas en cartulina.
1 vol. in-8 br., Vandenhoeck & Ruprecht in Göttingen, 1980, 710 pp. Exceptionnel exemplaire dédicacé par l'auteur au "Professeur René Thom, avec toute mon admiration et dans l'espoir d'une coopération future". Honoré par la Médaille Fields en 1958, le mathématicien français René Thom (1923 - 2002) est le célèbre fondateur de la théorie des catastrophes. Allemand
Zusammen (1+2 =) 3 SS. auf 2 Bll. Visitkartenformat. Mit drei Beilagen (s. u.). An einen "liebsten Freund" mit dem Ausdruck seiner Dankbarkeit und mit der Bitte, ihm doch zu schreiben, wann er, der Freund, denn nun kommen wolle. - Beiliegend zwei Zeitungsausschnitte und eine Theaterzeitschrift mit einem Portrait von u. a. Alexander Girardi.
Zusammen (1+2 =) 3 SS. auf 2 Bll. Visitkartenformat. An eine Dame, der er "die Hände für das reizende Geschenk" küßt und mit der Mitteilung, daß sie in ein namentlich nicht genanntes Theaterstück getrost ihre Kinder mitnehmen könne.
156, (4) SS. Bedruckter Pappband. 8vo. (= Fischer Bücherei 7005). - Titelblatt mit eh. Widmung "Pour le professeur Hugo Huppert avec l'amitié d' Eugène Ionesco".
Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. 4to. Jeweils mit papiergedecktem Siegel. Mit einer Beilage (s. u.). Für einen Gottfried Kelner [!]. - Jeweils mit kleinen Randläsuren. - Beiliegend ein ms. Schreiben mit eh. U. des Präsidenten der Akademie für Musik und darstellende Kunst an den Sänger Rudolf Prasch (geb. 1880) mit der Mitteilung über die Gewährung des "Julius Stockhausen'schen Prämiums" durch Helene von Hornbostel-Magnus für 1913/14 (dat. 31. X. 1914).
Je 1 S. auf Doppelblatt. Qu.-Folio. Mit leicht verändertem Wortlaut und unterschiedlicher typographischer Gestaltung, jeweils von einem Beamten des Kreisamts Viertel unter dem Wienerwald und des militärischen Bezirkskommandos unterzeichnet. Im älteren Dokument findet die Dienstzeit "vor dem Feinde", wahrscheinlich in den napoleonischen Kriegen, gesondert Erwähnung: "Nachdem Vorzeiger dieses Johann Brandstetter von Schönau im Gebirge [Bad Schönau] aus N. Oe. gebürtig, 33 Jahre alt, katholischer Religion, ledigen Standes, ohne Profession, bey dem 2ten Landwehr-Bataillon des Werbbezirkes Nro. 49 durch Elf Jahre 3 Monare, und zwar: hierunter Ein Jahr 6 Monathe vor dem Feinde als Gemeiner gedienet, und sich während dieser Dienstzeit dergestalt ehrlich und getreu auch tapfer verhalten hat, daß man an seinem unsträflichen Betragen ein sattsames Vergnügen geschöpft, ihn auch länger bey diesem Landwehr-Bataillon beybehalten hätte, wenn ihm nicht, als wegen Gebrechen zum ferneren Landwehrdienste untauglich die Entlassung mit dem Beysatze bewilligt worden wäre, daß er keinen Anspruch auf Militär Beneficien hat [...]". - Die jüngere Urkunde, ausgestellt auf den wegen hohen Alters entlassenen Leopold Gauster aus Kirchschlag, mit lithogr. Doppeladler mit Monogramm Kaiser Ferdinands I. - Verso jeweils die gedruckte Vorlage für eine Personenbeschreibung, am jüngeren Dokument nicht ausgefüllt, und die Signatur mit Stempel eines Kreisbeamten. - Das ältere Dokument leicht braunfleckig; das jüngere mit kleinen Ein- und Ausrissen, sowie kleinem Einriss im Falz; Faltspuren.
Je 1 S. Qu.-8vo. Beide Bll. mit jeweils einem kleinen Portrait (Zeitungsausschnitt) und zusammen auf Untersatzkarton montiert. Ein durch die zwei Bilder äußerst humorvolles Ensemble, das den Komponisten einmal nachdenklich vor dem Klavier und dann überlegend in die Tasten greifend zeigt.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. 4to. An einen Buchhändler bezüglich einer Veranstaltung und zur Honorarvereinbarung. Im undatierten, früheren Brief bestätigt Jens den Veranstaltungstermin und spricht die Frage des Honorars an: "Statt des Honorars werde ich mir Bücher im Wert von 200.- (Ladenpreis) aussuchen bzw. angeben - das wäre dann, ich denke, daß Sie damit einverstanden sind, ein Betrag von 120.- für Sie". - Im zweiten Brief bedankt sich Jens für die Veranstaltung und übermittelt seine Bücherliste: "Der Abend unter Ihrer Aegide war wunderschön, ich hoffe, die Resonanz hat Sie befriedigt - ich komme gern wieder. Hier mein 'Honorar'-Wunsch [...]" (17. X. 1966). - Der frühere Brief gelocht und mit einem minimalen Ausriss; der spätere Brief mit Briefkopf des Universität Tübingen (durchgestrichen) und Empfängernotizen in Kugelschreiber und Bleistift. - Beiliegend eine rückseitig signierte Portraitpostkarte.
I: 8 SS. auf 2 Doppelbll. Gr.-8vo. II: 4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. I: (31. III. 1887). An Wilhelm Schaup (1838–1899), Besitzer der Brauerei Zipf: "An einem der letzten Tage, als wir an den Staatskarren gemeinschaftlich zogen, haben Sie mich angegangen, wegen der Schleppbahn von der Station Redl zu Ihrem Zipferetablisement mit der Direktion der Elis. Bahn zu verhandeln. Die erste Antwort, welche ich erhielt, war nicht sehr tröstlich. Ich brachte Ihnen lieber keine als eine unangenehme Nachricht und urgierte lieber wiederholt. Endlich wird mir mitgetheilt u. ich beeile mich Sie davon in Kenntnis zu setzen, daß die Sache nun geordnet ist und an Sie abgeht [...]". - Im Anschluss an diese Gefälligkeit des k.k. Staatsbahndirektors bittet dieser seinerseits um Schaups Hilfe. In seiner Funktion als Direktor der 1857 gegründeten Wiener Handelsakadmie sucht Czedik nach Stiftern von Schulstipendien. Er bittet daher Schaup in der Linzer Handelskammer die Beteiligung an der Handelsakadmie durch eine solche Stiftung anzuregen: "Ich setze nun meine Bemühungen nach allen Seiten fort und komme dabei auch auf die Linzer Handelskammer. Dieselbe befindet sich unter den ursprünglichen Gründern nicht, obwol [sic] die Mehrzal [sic] der cisleith. Kammern sich in dieser Art betheiligte.- Könnte nicht durch Ihren Einfluß als Vertreter dieser Körperschaft jetzt dieser Schritt geschehen?". - II: (18. IV. 1887). An Schaup. Aus dem Geschriebenen geht hervor, dass Schaup Czediks Ansinnen vorgebracht hat, wobei es wohl finanzielle Bedenken seitens der Kammer gab. Czedik stellt klar: "Sodann bin ich so frei, Ihnen zu sagen, daß die Gründung eines Stiftplatzes nach den Statuten eben nur durch Erlag des Kapitals von 3150hl mit einem Mal oder in 6 Raten bewerkstelligt werden kann. Nun bin ich weit entfernt, die Geldkräfte der Linzer H. Kammer zu überschätzen, allein ein 6maliger Jahresbeitrag von 500hl ist dann vielleicht doch erschwinglich!". - Auch in der "Bahnangelegenheit", also der Genehmigung oder Errichtung eines privaten Anschlusses der Brauerei Zipf an die Kaiserin Elisabeth-Bahn, scheint es Probleme gegeben zu haben: "In Ihrer Bahnangelegenheit haben ich und Lenz [Alfred von Lenz, Anm.] alles mögliche gethan, um dieselbe nach Ihrem Wunsch zu ordnen. Allein ganz war das nicht möglich, weil z. B. eine kleine Entschädigung überall eingetreten ist und daher eine Ausname [!] nicht gemacht werden konnte. Ich hoffe Sie haben den Bescheid dieses Mal rascher und sind nun wenigstens halb ausgesöhnt mit den Missethätern der Elisabethbahn, als deren jüngster und unschuldigster Sie herzlich grüßt [...]".
3 bzw. 2 SS., deutsch und französisch, kl.-8vo. An einen ungenannten Freund und einen Herrn über eine geplante französische Übersetzung seiner Reisebeschreibung: "Durch S. Exzellenz den öst. Gesandten in Brüssel bin ich von Ihrem Wunsche die Reisebeschreibung der Fregatte Novara in die französische Sprache zu übersetzen, in Kenntnis gesetzt worden. Als Autor dieses Werkes könnte mir nicht willkommener seyn, als daß eine solche Aufgabe von einer so fähigen und ausgezeichneten Hand gelöst werde [...]".
Teilweise aquarellierte Bleistiftzeichnungen auf Papier (280:198 mm und 280:204 mm). Zusammen mit zwei unsignierten Blättern von anderer Hand (178:278 mm und 138:220 mm). Ein Blatt mit zwei im Bereich der Hüften abgeschnittenen Figuren, die mit Bleistift als "König" und "Gefolge" beschriftet sind. Der Kostümstil spielt auf die burgundische Hoftracht des Spätmittelalters an. Das zweite Blatt mit Kostümentwürfen im selben Zeitstil umfasst drei Figuren, davon eine in zwei Ansichten und eine Bleistiftskizze. Links zwei Ansichten einer weiblichen Figur, frontal und im Profil, rechts die Profildarstellung einer männlichen Figur bis zu den Unterschenkeln, mittig am unteren Blattrand das Bruststück einer weiblichen Figur mit aufwändiger Kopfbedeckung (Hennin mit Kranz und Schleier), die Bleistiftskizze des Kragen- und Schulterbereichs eines Kostüms mit Farbnotation ebenfalls mittig am oberen Rand eng an der männlichen Figur. Beide Blätter sind in Bleistift mit "Handschuh" beschriftet; ob es sich bei dem Projekt um eine szenische Bearbeitung von Schillers Ballade "Der Handschuh" handelte, kann nicht eruiert werden. Die höfischen Kostüme im Stile des Spätmittelalters würden zweifellos zum Thema der berühmten Ballade passen. Unabhängig von der Frage des Stückes könnte es sich um Entwürfe für das Gartentheater in Heinrich Vogelers Anwesen Barkenhoff in Worpswede handeln. - Beide Blätter knittrig und etwas angeschmutzt, mit je zwei kleinen Nadellöchern im linken oberen Eck und mit kleinen Randeinrissen. Verso je ein Sammlervermerk in Bleistift "Vogarasi" bzw. "Fogarasi". - Die beiden unsignierten Blätter stammen aus derselben Sammlung, aber von anderer Hand. Das größere der beiden mit der Ganzkörperdarstellung einer als "Bauersmädchen" beschrifteten weiblichen Figur in Mischtechnik (recto) und zwei Kostümentwürfe für männliche Figuren in Blei (verso). Bei dem Kostüm des "Bauersmädchens" dürfte es sich um eine sorbische Tracht handeln. Das kleinere Blatt mit der aquarellierten Federzeichnung einer Mönchsfigur in zwei Ansichten (frontal und im Profil).
Sonderabdruck aus "Archiv für Sozialwissenschaft und Socialpolitik" Band 46 Heft 1 und 2, 1 brochure in-8, Verlag von J. C. B. Mohr (Paul Siebeck), Tübingen, 1919, 76 pp. Edition originale. Exceptionnel exemplaire du tiré-à-part, enrichi d'un envoi autographe non signé de Joseph Schumpeter au Dr.Bousquet, Amitiés de l'Auteur". Etat moyen (couverture abîmée et débrochée, annotations de Georges-Henri Bousquet). Dans cette étude, Schumpeter pose une définition liminaire, en refusant de considérer comme impérialisme la disposition agressive d'un Etat en vue de la poursuite d'intérêts concrets, mais en entendant par là la disposition, sans objet précis, d'un Etat à l'expansion violente sans qu'aucune limite puisse être assignée à cette expansion (Cf Perroux, La Pensée économique de Joseph Schumpeter, 23). Il y étudie un certain nombre de cas historiques historiques concrets, puis dans un dernier et fort long paragraphe, il traite de la question "Capitalisme et Impérialisme". Le dédicataire, qui devient plus tard professeur d'Université à Alger et Bordeaux, Georges-Henri Bousquet (1900-1978), était juriste de formation initiale (docteur en droit en 1923 avec une thèse sur "L'évolution sociale en Hollande 1914-1922"). Mais il reste surtout connu comme un économiste proche de Pareto (son maître en sociologie) et de Schumpeter, ainsi que comme un islamisant de l'école de Goldziher et Snouck-Hugronje. On peut signaler que le Professeur Bousquet est l'un des rares économistes français contemporains à être plusieurs fois cité dans la monumentale Histoire de l’Analyse Economique écrite par Joseph Schumpeter à la fin de sa vie. Les deux hommes se connaissaient personnellement depuis une première rencontre à Vienne en septembre 1923. A cette époque, G.-H. Bousquet fut présenté à Joseph Schumpeter, à Vienne, par Paul Lazarsfeld. Comme Bousquet le raconte lui-même : "A ce moment, Schumpeter avait 40 ans. Il était alors totalement ignoré en France, mais connu aux Etats-Unis où il avait été invité à professer quelque temps, et en Angleterre, où il avait eu également l'occasion de se faire entendre". Les deux hommes, qui deviendront amis, se rencontreront beaucoup plus longuement en 1933-1934 à Harvard, où Schumpeter sera devenu professeur. Georges Bousquet y effectuera en effet un long séjour de recherche, financé par la fondation Rockfeller. Toute sa carrière, Georges Bousquet sera fasciné par l'oeuvre de Schumpeter, qu'il fera notamment découvrir, tant par ses articles que par les discussions, à l'économiste François Perroux. Allemand
Stuttgart, (1956). 8vo. Orig. fulll brown cloth w. gilt lettering to spine and front board " original red dust-jacket w. a bit of sunning to spine, otherwise near perfect condition. A very nice, clean, and fresh copy. 251, (1) pp.
8vo. 327 pp. Publisher's original printed wrappers. Inscribed by the author. First edition, inscribed to the managing director of the "Freier Verlag" (whose name has been effaced): "[Herrn Hans Huber] / In treuer Kameradschaft / Hugo Ball". Three years previously, the author had co-founded (with Hans Arp, Tristan Tzara, and Marcel Janco) the famous "Cabaret Voltaire" in Zurich, regarded as the cradle of Dadaism. In his present book he provides a historical analysis and critique of the "idea of the German state", which he held responsible for destroying "German thought". Prophetically, he writes: "It is my steadfast conviction that the destruction of the Prusso-German arbitrary power, as postulated by President Wilson in his famous address at Mount Vernon, will not be sufficient to protect the world from another German assassination [...]. It is of the utmost importance for the envisaged League of Nations to become fully aware of the historic strength of this foiled German plot, of the moral depletion of a people that has suffered for a thousand years under to most terrible theocracy [...]". The radical Ball, influenced by the great theorists of Anarchism, had spent most of the War years in exile in Switzerland, where he died in 1927, aged 41. Presentation copies of his books are rare.
- Gallimard, Paris 1981, 11,5x18,5cm, broché. - Nouvelle édition de la traduction française pour laquelle il n'a pas été tiré de grands papiers,. Plats marginalement salis, agréable état intérieur. Envoi autographe daté de 1997 et signé de Carlos Fuentes à un homme prénommé Jean-Claude. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]