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008-Io.J. Aquarell und Deckweiß, über Bleistiftskizze, auf bräunlichem festem Zeichenpapier, rechts unten monogrammiert, bezeichnet und datiert ?HTh (ligiert) Pompei 80?. 35:46,8 cm. Verso an den Ecken Reste alter Verklebung. Literatur: H. Thode: Thoma. Des Meisters Gemälde, Stuttgart/Leipzig, DVA, 1909, Abb. S. 152 unten.
FH-339o.J. Folge von 10 Blatt Farbholzschnitten, auf Japan-Bütten, mit Bleistift signiert. Darstellungsgrößen 32:23 cm bis 30:38 cm.werknummern: 61, 73, 76, 81, 84, 85, 93, 94, 104 und 105. Literatur: Führer des Rhein. Landesmuseums: K. A. Reiser, Graphik des deutschen Jugendstils. Düsseldorf, 1972, Nr. 30; Ausst. Katalog: Fürstenfeldbruck, 1999, Nr. 50 mit Farbabb. S. 51.
FH-342o.J. Folge von 19 (von 20 Blatt) Farbholzschnitten, auf Japan, sämtlich mit Bleistift signiert und bezeichnet. Darstellungsgrößen 6,6:8,8 cm bis 24:31,3 cm. Werknummern: 224, 250, 252, 253, 254, 255, 256, 257, 258, 259, 260, 261, 262, 264, 265, 266, 267, 269 und 270. Literatur: Ausst. Katalog: Fürstenfeldbruck, 1999.
022-Io.J. Sepia-Pinsel über schwarzer Kreide, auf Bütten mit Fragment des Wasserzeichens: bekrönter Wappenschild mit Lilie, links unten bezeichnet ?Viterbo près Corchiano?. 22,3:29,8 cm. Auf altem Etikett bezeichnet ?Philipp Hackert 1737-1807?. Verso dünne Stelle im Papier. Literatur: Vgl. Ausst. Katalog: D. Coutagne, Francois-Marius Granet 1775-1849. Une vie pour la peinture. Aix-en-Provence 2008, Abb. Nr. 46, S. 89, ?Vue du Tibre près du Ponte Molle à Rome, (1803?)?.
EN-151o.J. Lithographie, um 1923, auf Kupferdruckpapier, mit Bleistift nummeriert und signiert ?Hubbuch?, verso betitelt. Darstellungsgröße 25:35,5 cm, Blattgröße 48:37,5 cm. Mit wenigen Fleckchen. - Nr. 7 von 10 Exx., sehr schöner Druck. - Literatur: nicht bei Riester; Ausstellungskatalog: Karl Hubbuch Druckgraphik, Galerie Michael Hasenclever, München, Okt./Nov. 1983, Nr. 131 mit Abb.; Ausstellungskatalog: Karl Hubbuch. Retrospektive. Karlsruhe, Städtische Galerie im Prinz-Max-Palais, 1993/94, Kat.-Nr. 149, o. Abb. - Karl Hubbuch porträtiert hier die politische Realität zur Zeit der frühen Weimarer Republik und entlarvt die Übereinkunft zwischen reichem, traditionell gesinntem Bürgertum bzw. Adel und dem republikfeindlichen, vom Ausgang des 1. Weltkriegs enttäuschten Militär. [2 Warenabbildungen]
003-Io.J. Bleistift, in lichten Farben aquarelliert (grau, gelb und wenig rosa), mit Deckweißhöhungen, auf festem Zeichenpapier. 22:29,8 cm. Mit leichtem Lichtrand rundum, sonst tadellos. Vorzeichnung zur Lithographie (mit Tonplatte) von 1851 aus der Folge ?Skizzen und Bilder aus Rom und der Umgegend.? Literatur: P.K.W. Freude: Karl Lindemann-Frommel. Ein Malerleben in Rom. Murnau 1997, D/XXI/5, Abb. 68.
0904-Co.J. Farbradierung, Roulette und Aquatinta, 1901, auf cremefarbenem Japan, mit Bleistift signiert. 19,5:13,3 cm. ? Mit ca. 1,5/2 cm breitem Rand um die Plattenkante, dieser etwas unregelmäßig geschnitten. Literatur: Kat. Galerie Glöckner. Köln 2007/2008, Nr. 82.- Vorzüglicher Abdruck, mit leichtem Wischton! ? Die in mehreren Farben gedruckten Exemplare dieser Radierung sind selten!
FH-318o.J. Farbholzschnitt, 1909, auf dichtem Japan-Bütten, am linken Rand mit Bleistift signiert, bezeichnet und datiert ?C. A. Reichel. Salzburg. 1909.? Darstellungsgröße 37,4:27 cm, Blattgröße 39,5:29,2 cm. ? Mit ungleichmäßig breiten Rändern, drei Ecken mit Knickspuren, rechte obere Ecke fehlt teils, insgesamt leicht stockfleckig. Literatur: Dickinger 1985, WVZ Nr. 19; Ausst. Katalog: Art for All. Der Farbholzschnitt in Wien um 1900. Schirn Kunsthalle Frankfurt/Albertina Wien, 2016/2017, Farbabb. S. 209, Werkliste S. 390. ? Außer diesem hier beschriebenen Exemplar, sind zwei weitere in der Sammlung der Albertina Wien nachweisbar (DG1910/364 und DG 1941/54). Ersteres wurde in der genannten Ausstellung gezeigt. Den drei Farbholzschnitten ist gemeinsam, dass sich jeder in kleinen Details von den zwei anderen unterscheidet. Die Unterschiede kommen dadurch zustande, dass der Künstler die einzelnen Farbholzschnitte nach dem Druck mit Farbe im Bereich des roten Fußbodens mit Farbe übergangen hat und die schwarzen Linien teils mit schwarzer Tusche individuell gezogen hat. Damit sind im Grunde Abdrucke mit unikatartigem Charakter entstanden. Farbholzschnitte des eigenwilligen Künstlers Carl Anton Reichel sind selten im Handel anzutreffen!
614-Eo.J. Feder in Braun, grau und braun laviert, auf Bütten mit undeutlichem Wasserzeichen, verso mit brauner Feder nummeriert ?5.? sowie Bleistiftskizzen. 25,7:32,8 cm. - Im oberen Bereich leichte Quetschfalte sowie im oberen Rand sorgfältig restauriertes Löchlein. Vergleichsliteratur: Ausst. Katalog: Johann Christian Reinhart. Ein deutscher Landschaftsmaler in Rom. Hamburg/München 2012/2013, Kat.-Nr. 15, Abb. S. 120 (die hier genannte Zeichnung ist in der Größe: 25,1:32,2 cm, mit unserer nahezu identisch). Die Authentizität der Zeichnung wurde mündlich bestätigt von Dr. Carlo Schmid, Düsseldorf (Feb. 2017), dem wir für die freundliche Unterstützung danken.
679-Eo.J. Pinsel in Grau und Deckweiß, über Bleistift, 1783/85, mit schwarzer Tuschlinie umrandet, auf blauem Bütten. 28,2:20,4 cm. ? Kleiner Abriss an der linken oberen Ecke ist sorgfältig ergänzt, Papierfehler in Form eines länglichen Löchleins im oberen Drittel der Darstellung kaum sichtbar. Literatur: Manfred Pix, Johann Christian Reinhart (1761-1847). Eine Dokumentation in Bild und Wort. Bd. I, 2018, W 218, Abb. S. 268. Pix verweist unter den Nummern B 99 und B 100 auf die Ähnlichkeit der Wahl der Landschaftsmotive bei Adrian Zingg (1734-1816), der wie Reinhart in Zeichnungen, die wenige Tage nach der Begegnung mit Reinhart und Conrad Gessner, am 13. Oktober 1785 entstanden, nämlich Wasserfälle darstellt.
303-Wo.J. Rote Kreide, auf cremefarbenem Velin, links unten signiert ?I. Teichmann?. 38:52,5 cm.- Winziges Löchlein im Papier rechts oben, verso umlaufend an den Rändern Reste alter Montage. Deutlich wird hier Teichmanns Nähe zur Mitte des 19. Jahrhunderts einsetzenden Lebensreform-Bewegung und der in diesem Zusammenhang propagierten Freikörperkultur.
EN-071o.J. Radierung, 1916, auf cremefarbenem, mit Bleistift betitelt, datiert und signiert. 12,5:17,3 cm.- Blatt 9 aus der Mappe ?Gesichter?. München, Verlag der Marées Gesellschaft R. Piper, 1919.- Vorzüglicher Abdruck mit vollem Rand und dem Blindstempel der Marées Gesellschaft. Eins von 40 Exx. auf Japan, vor Verstählung der Platte. Literatur: Hofmaier 89 B a; Beckmann Liste 85; Glaser 83; Gallwitz 66.
EN-141o.J. Feder in Schwarz und Aquarell in Rot, auf chamoisfarbenem Velin, monogrammiert, bezeichnet und datiert ?peag / Berlin (19)30?, auf Karton montiert, dort betitelt, bezeichnet und datiert ?Café Lunte? / Orig. Zchg. / Berlin 1930? sowie signiert ?Peter-Anton Gekle.? - Dargestellt ist der Blick in das legendäre Café Lunte, dem Treffpunkt der Berliner Bohème der 1920er bis 1930er Jahre in der Eislebener Straße 11, an der Wand der dadaistische Spruch ?Anti chianti Chianti-Christ!?. - Die Eislebener Straße in Charlottenburg wurde ab 1893 angelegt und nach der Stadt Eisleben benannt, dem Geburts- und Sterbeort Martin Luthers. Sie ist nur 270 Meter lang und stellt eine der Verbindungsstraßen zwischen der Rankestraße und der Nürnberger Straße dar. Schon Anfang des 20. Jahrhunderts war die ?Eislebener? eine gutbürgerliche Adresse. Wie viele andere der umliegenden Straßen war auch die Eislebener Straße in den 1920er und frühen 1930er Jahren geprägt von der künstlerischen Bohème. In einem ehemaligen Zigarrenladen in der Eislebener Straße 11 residierte das kleine Café ?Die Lunte?. Man nannte sie ?wohl die verruchteste, billigste der Künstlerkneipen?, der renommierte Fotograf Umbo (d.i. Otto Umbehr, 1902-1980) fotografierte hier.
EN-022o.J. Holzschnitt, 1915, auf Büttenkarton, mit Bleistift signiert, datiert und bezeichnet ?Ostende?. Darstellungsgröße 37:27 cm, Blattgröße 44,9:32 cm. - Die rechte obere Ecke leicht knitterig, im Rand mit vereinzelten Braunflecken. Literatur: Dube H 287, I (von III).
67457ABo.J. 67457AB Die gesamte Sammlung befindet sich in einem nahezu makellos frischen Zustand.
125-Io.J. Aquarell, über Bleistift, auf cremefarbenem Velin, links unten datiert und signiert ?Juli (1824) Meyer?. 23,1:31 cm. ? Verso am Oberrand leichter Papierabrieb durch alte Montierung. Die Ponte della Paglia ist eine Brücke in Venedig im Sestiere San Marco. Sie überspannt den Rio de Palazzo o de la Canonica und verbindet den Molo San Marco mit der Riva degli Schiavoni. Ihren Namen verdankt sie den mit Stroh beladenen Booten, die hier festmachten und von deren Existenz man aus verschiedenen Gesetzen und Erlässen der Republik weiß. Beispiele von Zeichnungen, die am Beginn des Italienaufenthaltes entstanden, der von Juli 1824 bis Anfang 1849 dauerte, kommen im Handel äußerst selten vor.
19801014FBRoma., Galleria Pieroni., 1980. 23,6 x 17,1 cm. 12 unpaginierte S. OKarton, der vordere Deckel mit grauem Lack handgesprüht., 1014F Einband verso etwas stockig, sonst sehr gutes Exemplar.
EN-103o.J. Aquatinta und Radierung, 1921, gedruckt in Rotbraun, auf cremefarbenem Kupferdruckkarton, mit Bleistift nummeriert, signiert und datiert ?Felixmüller 21? sowie betitelt ?Stillende Mutter?. Darstellungsgröße 27,8:17,4 cm, Blattgröße 49,4:34,7 cm. ? Mit vereinzelten Stockflecken. Literatur: Söhn 251b (von b). ? Nr. 2 von 10 Exx. ? Vorzüglicher Abdruck mit viel Grat! [3 Warenabbildungen]
204-Do.J. 4 Federzeichnungen in Braun, braun laviert, mit einzelner Federlinie umrandet, unterhalb der Darstellungen jeweils bezeichnet, auf Bütten (Der Geruchssinn mit WZ). 13,1:9,2 cm, 13,6:9,5 cm, 13,3:8,1 cm, 13,2:8,3 cm. Provenienz: Sammlung Giorgio Dalla Bella (geb. 1923), Venedig, Lugt 3774. Literatur: Ugo Ruggeri. Disegni Veneti e Lombardi dal XVI al XVIII secolo. Katalog des Istituto Nazionale per la Grafica Gabinetto dei Disegni e delle Stampe. Rom 1989, S.15 u. 16, Abb. 4-7.
EN-138o.J. Lithographie, 1923/24, auf Johann Wilhelm Bütten, mit Bleistift nummeriert, signiert und datiert ?Dix 23?. Darstellungsgröße 60,5:49 cm, Blattgröße 65:50 cm. Vorzüglicher und vollrandiger Druck! - Nr. 12 von 55 Exemplaren. - Literatur: Karsch 125. Möglicherweise ist die Lithographie schon 1923 entstanden und wurde jedoch erst 1924 von Karl Nierendorf verlegt.
0856-Co.J. Kaltnadelradierung in Rotbraun, um 1912, auf gelblichem Velin mit Wasserzeichen. 17,6:13,9 cm, Blattmaß: 23,1:18,1 cm. Sehr schöner Abdruck nach dem berühmten Gemälde, das sich im Art Institute Chicago befindet.
EN-029o.J. Radierung, 1922, auf Kupferdruckpapier, mit Bleistift signiert. Darstellungsgröße 22,7:21,6 cm, Blattgröße 31,2:28,2 cm. Sehr selten! Literatur: Riester 65, Abb. S. 38; Ausst. Katalog: Karl Hubbuch. Das Gesamtwerk in zwei Ausstellungen. München, 1967, Nr. 56; Ausst. Katalog: Die Stadt. Bild, Gestalt, Vision. Europäische Stadtbilder im 19. und 20. Jahrhundert. Bremen, 1972/73, Nr. 88; Ausst. Katalog: Karl Hubbuch, 1891-1979. Karlsruhe/Berlin/Hamburg, 1981/82, Nr. 81, Abb. S. 140.
092-Do.J. Aquarell, über schwarzer Kreide, auf festem Bütten, verso mit brauner Feder monogrammiert und mit Nummer versehen ?J C. H.? sowie ?N. 235?; auf Albumblatt montiert. 40,2:30,5 cm.HH.? Provenienz: Sammlung K.E. Hasse (1810-1902), Leipzig Lugt 860, vererbt an Tochter und Schwiegersohn, Göthingen.
595-Eo.J. Aquarell,über Bleistift, auf Bütten. Ca. 27,5:51,8 cm. Ränder ungleich geschnitten, vertikale Mittelfalte geglättet. Provenienz: Privatbesitz München. Literatur: Ausst. Katalog: Handzeichnungen deutscher Meister des 19. Jahrhunderts, Spezialsammlung von Zeichnungen und Radierungen Wilhelm von Kobells, C. G. Boerner, Leipzig, 1928, Liste XLI, S. 3; Wichmann, Wilhelm von Kobell. Monographie und kritisches Werkverzeichnis der Werke. München 1970, Nr. 64 mit Abb. Wichmann datiert die Zeichnung um ?1787?. Mit der Datierung ?um 1787? irrt Wichmann, denn die Zeichnung zeigt Schloß Ehrenburg nach der Vollendung der neugotischen Umgestaltung der Eckpavillons (ursprünglich nach Plänen Schinkels) ab 1817, aber vor der Vollendung des neugotisch gestalteten Turmes über dem Mitteltrakt, also noch in der Gestalt der Zeit vor 1834. Als mögliche Zeit der Entstehung dieser Zeichnung ist also ?um 1818-1834? anzunehmen. (Diese Hinweise danken wir Dr. Klaus Weschenfelder, Veste Coburg, Email vom 3.11.2015). Ein Beleg für einen Aufenthalt Kobells in Coburg in diesen Jahren fehlt bislang.
618-Eo.J. Feder in Grau, über Bleistift, grau laviert, mit gezeichneter Umrandung, auf cremefarbenem Velin. 20,1:24,1 cm. - Mit leichten Altersspuren. Provenienz: Sammlung Fürst Leopold I. von Anhalt-Dessau, Lugt 1708b; Sammlung Elsa Hauser, erworben 26.6.56 (Notiz auf alter Unterlage). Bildhaft ausgeführte Zeichnung! Obgleich nicht signiert, zeigt die Darstellung unzweifelhaft den frühen, stark nazarenisch geprägten Stil des Zeichners. In Form eines dreiteiligen Flügelaltars mit sparsamen gotischen Zierformen angelegt, ist die Komposition der Szenen sehr sorgfältig gestaltet und zeichnerisch fein ausgeführt. Die Ikonographie ist indessen sehr selten und gerade für einen Altar völlig unüblich, wird hier doch der junge Jesus bei der Ausführung mehrerer unterschiedlicher Arbeiten gezeigt, natürlich immer in symbolischer Überhöhung- profane Tätigkeiten, denen eine heilsgeschichtliche Sinnhaftigkeit unterlegt ist. In der Mitte Christus als Gärtner beim Blumengießen (das Gedeihen der geistlichen Saat), links, mit seinem Ziehvater Joseph, beim Tragen von Brettern (die Kreuzigung vorwegnehmend), rechts beim Wasserschöpfen, während seine Mutter Maria in einem Buch liest (wohl das Wasser des Lebens im Paradies andeutend).