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012-Io.J. Feder und Pinsel in Grau, grau laviert, über Bleistiftskizze, auf Velin, im Unterrand betitelt, rechts unten signiert ?Arthur Blaschnik fec.?. 22,7:28,5 cm. Zwei kleine Fehlstellen im linken Rand ergänzt, rechte obere Ecke angesetzt, zwei Knickfalten geglättet.
FH-043o.J. Farblinolschnitt, 1922, auf Japan, mit Bleistift signiert und als ?Handdruck? bezeichnet. Darstellungsgröße 17,5:18,5 cm, Blattgröße 19,2:19,6 cm. Vorzüglicher, farbintensiver Abdruck!
FH-045o.J. Farblinolschnitt, 1922, auf chamoisfarbenem Japan-Bütten, signiert und als ?Handdruck? bezeichnet. Darstellungsgröße 21,8:22 cm, Blattgröße 23,5:22,8 cm. Sehr guter Abdruck, tadellos und frisch! Literatur: Ausst.-Katalog: Holzschnitt. Wien ab 1900. Wien, Galerie bei der Albertina, 2016/2017, Nr. 44 mit Farbabb.
084-Io.J. Aquarellskizze, über Bleistift, auf cremefarbenem Velin, links unten bezeichnet ?Von Genazzano am Volskergebirge?. 14,5:38,8 cm. Zwei vertikale Knickfalten. Provenienz: Galerie Gerda Bassenge, Berlin, 1966; Galerie Joseph Fach, Frankfurt am Main (als V.P. Mohn); Sammlung H. Märkt, Reutlingen. Literatur: Chr. Steinhoff: Salomon Corrodi und seine Zeit 1810-1892. Ein Schweizer Künstlerleben im 19. Jahrhundert, Fehraltorf 1992, vgl. Nr. 48 ?Blick auf Rom vom Monte Mario aus?. Panoramen sind im Werk Corrodis mehrfach zu finden.
EN-097o.J. Holzschnitt, um 1922, auf weichem Japan, verso von anderer Hand mit Bleistift bezeichnet. 17:29,5 cm, Blattgröße 29:46 cm. Leicht stockfleckig.- Graphische Arbeiten von Erich Dieckmann tauchen äußerst selten im Kunsthandel auf! Der vorliegende Holzschnit entstand in der Zeit seines Studiums am Bauhaus bei Johannes Itten.
346-Eo.J. Bleistift, auf gelblichem Velin, links unten bezeichnet, datiert und signiert ?Achenthal 1853 F. Eisenlohr.?. 21,5:32,6 cm.
EN-018o.J. Aquarellierte Lithographie, 1931, auf Bütten mit Wasserzeichen: JW Zanders, mit Bleistift signiert, datiert und mit der Werknummer bezeichnet ?Orig. Lith. (1931, III), handcol.?. Darstellungsgröße 35,5:23 cm, Blattgröße 48,5:34,7 cm. - Leicht fleckig und knitterfaltig. Sehr schönes und eines von wenigen handkolorierten Exemplaren! Literatur: Ausst. Katalog: Steindrucke von Adolf Erbslöh München. München, Karl und Faber, 1982, Nr. 30 mit Abb.
597-Eo.J. Bleistift, um 1835, auf Bütten. 27,1:19,8 cm. - Mit Quetschfalte im Papier und einigen Braunfleckchen. Vergleichsliteratur: Die Zeichnungen und Aquarelle des 19. Jahrhunderts in der Graphischen Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart. Bestandskatalog. Bearb. von Ulrike Gauss. Stuttgart 1976, Nr. 245 mit Abb. Dargestellt ist auf unserer Zeichnung - ebenso wie auf der in Stuttgart - vermutlich eine der Schwestern des Künstlers, bei denen Fellner in Stuttgart lebte.
480-Eo.J. Bleistift, um 1835, auf cremefarbenem Papier mit Fragment des Wasserzeichens: J Whatman 18??. 26,2 x 18,7 cm. Provenienz: L? Art Ancien S.A., Zürich, 1981, Katalog 71, Nr. 38. Vergleichsliteratur: Die Zeichnungen und Aquarelle des 19. Jahrhunderts in der Graphischen Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart. Bestandskatalog. Bearb. von Ulrike Gauss. Stuttgart 1976, Nr. 245 mit Abb. Dargestellt ist auf unserer Zeichnung - ebenso wie auf der in Stuttgart - vermutlich eine der Schwestern des Künstlers, bei denen Fellner in Stuttgart lebte.
FH-354o.J. Farbholzschnitt von mehreren Stöcken, 1904, auf blauem Velin, mit Bleistift signiert und als ?Originalholzschnitt Handdruck? bezeichnet. 18:12 cm, auf die Umfassungslinie geschnitten, unten und links mit Rändchen. Werknummer 4. ? Sehr selten!
324-Eo.J. Aquarell, weiß gehöht, über Bleistift, auf cremefarbenem Velin. 15,5:25 cm. In den Rändern ungleich beschnitten. Die flott gemalte Landschaft stammt sicher aus einem Skizzenbuch und dürfte auf Geists Reise nach Antwerpen im Jahr 1861 entstanden sein. Eine freiere Handhabung in der Darstellung von Licht- und Luftphänomen nach französischen Vorbildern, von denen er sich nur bedingt anregen ließ, ist hier zu beobachten.
153-Ho.J. Gouache, teils pastos aufgetragen, auf dünnem Japan-Bütten. 27,7:29,5 cm. Charakteristisches Aquarell von leuchtender Farbigkeit. ? Mit Schöpfrand an drei Seiten. Interessante experimentelle Arbeit!
287-Eo.J. Aquarell und Deckfarben, über Bleistift, auf hellgrauem Bütten, verso bezeichnet ?Adolf Hoeffler?. 30:43,3 cm. Etwas stockfleckig, verso mit Hinterklebungen an den Rändern.
233-Eo.J. Bleistift, weiß gehöht, auf grauem festem Bütten mit Fragment eines Wasserzeichens. 20,9:27,5 cm. Ingesamt ein wenig fleckig. Provenienz: Sammlung Tremmel. Literatur: Ketterer, Mai 2003. Nr. 300.
585-Eo.J. Feder in Grau, in Sepia laviert, mit schwarzer Tuschlinie umrandet, auf chamoisfarbenem Velin, auf dem abgeschnittenen Streifen eines nicht mehr vorhandenen Untersatzpapieres signiert, datiert und bezeichnet ?Gezeichnet von Heinrich Friedrich Höfler (sic!) und den Preis erhalten den 26ten Aprill 1809. / Lit. B. No 3.?. 49:60,5 cm. - Papier insgesamt leicht vergilbt, kleinere Randeinrisse sorgfältig restauriert. Die südliche Landschaft verrät in ihrer etwas dilettantischen Zeichenweise die noch nicht sehr geübte Hand des jungen Künstlers. Möglicherweise ist das Blatt nach einer fremden Vorlage und im Zeichenunterricht bei J.A.B. Reges entstanden.
FH-444o.J. Farbholzschnitt, 1916, (Schwarz, Gelb, Grau), auf Japan-Bütten, mit Bleistift signiert ?L.H. Jungnickel?. Darstellungsgröße 15,1:14,5 cm, Blattgröße 22,7:20 cm. Literatur: Katalog: Laske/Jungnickel/v. Zürlow. Albertina, 1978/79, Nr. 180; O. Zoff, Die Graphischen Künste, 39. Jg. Wien 1916, p. 68/69.
EN-088o.J. Lithographie, 1922, auf cremefarbenem Bütten mit Wasserzeichen: JW Zanders und Einhorn, mit Bleistift signiert, datiert und nummeriert. Darstellungsgröße 38,8:27,3 cm, Blattgröße 58,4:38,4 cm. Literatur: Amman L 8, mit Werknummer bezeichnet ?1922/VIII?. - Nr. 27 von 40 Exx. Wunderbarer Abdruck, lediglich der obere und untere Rand vom Druck etwas wellig, die linke untere und obere Ecke ergänzt.
EN-077o.J. Lithographie 1922, auf chamoisfarbenem Bütten, mit Bleistift signiert, datiert, nummeriert und Werknummer bezeichnet. Darstellungsgröße 27,7: 42 cm, Blattgröße 37,6: 54,9cm. Amman L 5. Nr. 3 von 50 Exx, davon 5 auf Bütten chamois. Sehr schöner Druck mit breitem Rand.
EN-038o.J. Holzschnitt, 1919, auf gelblichem Velin, mit Bleistift signiert, datiert und als ?Handdruck? bezeichnet. Darstellungsgröße ca. 19:12,5 cm, Blattgröße 33:21 cm. - Mit vereinzelten Stockfleckchen. Sehr guter Abdruck und selten! Provenienz: Aus dem künstlerischen Nachlass. Literatur: Ausst. Katalog: Edmund Daniel Kinzinger 1888-1963. Reuchlinhaus Pforzheim, eine Ausstellung der Stadt Pforzheim und der Galerie Joseph Fach, Frankfurt am Main, bearb. von Anne-Dore Ketelsen-Volkhardt. Pforzheim, 1988, Nr. 30, Abb. S. 46.
293-Eo.J. Pinsel in Grau, grau laviert, über Kohle, um 1819, auf bräunlichem Bütten, verso signiert und bezeichnet ?Klengel f. Dresden.? und von fremder Hand datiert ?(1790)?. 21,7:27,7 cm. Verso: Skizze einer sitzenden Frau und weitere Skizzen von Köpfen. Kohle, teil grau laviert und weiß gehöht. Rand ungleichmäßig beschnitten. Vergleichsliteratur: A. Fröhlich ?Glücklich gewählte Natur...?. Der Dresdner Landschaftsmaler Johann Christian Klengel (1751-1824). Monographie und Werkverzeichnis der Gemälde, Zeichnungen, Radierungen und Lithographien, Hildesheim/Zürich/New York 2005, S. 381, G 376. Klengel zeigt auf unserem Blatt ein in seinem Schaffen wiederkehrendes Motiv: die Vielfältigkeit der Landarbeit, so einen Mann bei der Kartoffelernte, einen Holzträger, auch einen heimwärts ziehenden, von schwerer Arbeit gebeugten Mann mit einem Hund und eine weitere Person mit einer schweren Last auf dem Rücken. Hier handelt es sich sicher um eine Vorzeichnung zu einer bei Fröhlich aufgeführten, im Besitz der Graphischen Sammlung, Kunstsammlung Weimar, befindlichen Radierung Klengels von 1819, wenn auch die Figur links sich unterscheidet durch das Arbeitsgerät, hier eine Schaufel, dort eine Heugabel, auch sind die rechts vom Pferd aufgeführten Personen hier nicht als zusammenhängende Gruppe zu verstehen.
EN-099o.J. Rote Kreide, auf gelblichem Papier mit Wasserzeichen: Monopol, links unten monogrammiert und datiert ?EM. 20.? 50,5:34,5 cm. Kleine Fehlstellen in beiden Seitenrändern, zwei Löchlein im Bereich des Monogramms sind sauber hinterlegt.
627-Eo.J. Aquarell über Bleistift, um 1835, auf cremefarbenem Velin. 24,5:40,4 cm. - Im Ganzen nicht ganz frisch. Studie eines nah gesehenen Berghangs in herbstlicher Farbigkeit, wie sie für Christian Morgenstern typisch ist. Vergleichsliteratur: J. Lauts/W. Zimmermann, Katalog neuere Meister 19. und 20. Jahrhundert. 2 Bde. Karlsruhe, Staatl. Kunsthalle 1971, Bd. I, S. 173 (Inv. Nr. 2278), Bd. II, Abb. S. 297 unten; Ausst.-Katalog: ?Münchner Landschaftsmalerei 1800-1850. München, Städt. Galerie im Lenbachhaus, 1979, Nr. 401, Farbabb. S. 353: ?An der Amper bei Oberhausen?. ?Im allgemeinen wurden in München bis in die dreißiger Jahre Studien für die Gesamtkomposition der Bilder in Aquarell ausgeführt, während es nur ausnahmsweise Detailstudien gab. Friedrich Pecht spricht in seiner ?Geschichte der Münchener Kunst im neunzehnten Jahrhundert? vom aquarellartig bunten, harten und nüchternen Charakter der gesamten frühen Münchner Malerei. Der eine, schon genannte Weg, auf dem die Freilichtskizze nach München kam, führte über Rom. Beispiele sind die drei Ansichten von der Villa Malta in Rom von Georg von Dillis aus dem Jahre 1818 in der Schack-Galerie in München, die von lichter, flockiger und fernsichtiger Struktur sind. Ihnen haben in München erst in den dreißiger Jahren die aus dem Norden gekommenen Künstler etwas Vergleichbares an die Seite zu stellen. Sie wanderten gemeinsam in die Berge, vor allem nach Berchtesgaden und an die bayerischen Seen, um hier solche Studien vor der Natur zu verfertigen?.?. (Barbara Eschenburg über ?Nordländer in München? in: Ausst.-Katalog: ?Münchner Landschaftsmalerei 1800-1850. München, Städt. Galerie im Lenbachhaus, 1979, S. 111.
0840-Co.J. Kaltnadelradierung, 1929, auf cremefarbenem Bütten, signiert und bezeichnet ?Hans und Suse Paret ziehen nach Dahlem, Vogelsang 12 und haben Telephon Breitenbach 3913.? 10,7:18 cm. ? Mit leichtem Lichtrand rundum. Literatur: Stix 58, erwähnt 100 Exemplare auf Kupferdruckkarton, Größe unbekannt, erschienen im Atlantis-Verlag, Berlin; Pabst R62. Exemplare auf Bütten sind offenbar bisher nicht bekannt.- Hans Paret (1896-1973) war Kunsthistoriker und mit der Tochter Paul Cassirers Suzanne verheiratet. Es gab offenbar eine freundschaftliche Verbindung zwischen beiden und Max Oppenheimer.
FH-186o.J. Holzschnitt in Grau, Rot und Grün, auf aufgewalztem China, rechts unten im Stock monogrammiert ?AP? (ligiert). Darstellungsgröße 28,5:25,2 cm, Blattgröße 54,9:42,8 cm. Schöner Abruck, insgesamt leicht fleckig. [2 Warenabbildungen]
275-Eo.J. Bleistift auf Velin. 23,4:33,7 cm. Provenienz: Vente Salathé, Stempel nicht bei Lugt. Im ganzen etwas fleckig, kleine Fehlstelle an der linken unteren Ecke. Vgl. zu dem Gebäude: S. Wechssler, Ernst Fries (1801-1833), Heidelberg 2000, S. 208 f., Kat. Nr. 271, ?Rom, Tiberufer, 1826?.