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(ca. 8,5 x 10 cm). 1 Diapositiv. Original-Diapositiv (Glasplatte) mit Titel in Bildfläche und Beschriftung am oberen Rand. Leichte Gebrauchsspuren, gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Das Diapositiv (Glasplatte) enthält einen Grundriss mit der genannten Beschriftung und datiert auf Januar 1951. Der detaillierte Grundriss zeigt mittig ein Treppenhaus, davon abgehend in vier Richtungen je eine Wohneinheit. Auch sind zahlreiche Maße an den Außenkanten des Grundrisses angegeben. Hier handelt es sich scheinbar um den Entwurf des Kollektivs um Richard Paulick für das geplante Vorzeige-Bauprojekt "Hochhaus Weberwiese" in Berlin-Friedrichshain. Da nach einigen Diskussionen über die angemessene Architektur im Sozialismus und damit einhergehenden Nachbesserungen letztlich der Entwurf von Hermann Henselmann für das große Wohnhaus realisiert wurde, ist dies scheinbar der verworfene Entwurf von Paulick und Kollegen. Zur Einsichtnahme und eigenen Überprüfung offerieren wir eine möglichst gute Abbildung dieses Entwurfs. Architekturgeschichtlich interessante Archivalie zum Wiederaufbau Berlins in den frühen 1950er Jahren!
126 S. Roter Leineneinband der Zeit mit schwarzgeprägtem Rücken- und Deckeltitel, Deckelverzierung in Blindprägung und mit goldgeblümten Vorsätzen. einband leicht berieben und fleckig, Fleck auf fliegendem Vorsatz, handschriftlicher Eigenvermerk auf Titel, sonst in gutem Zustand. Erstausgabe.- Brümmer4,440. - Mit einer Beilage : doppelseitige Verlagswerbung zum Bühnenstück.
4°. (33,8 x 21,6 cm). 2 Blatt, einseitig bedruckt, zweifarbiger Druck. Original-Karton (Kordelbindung) mit dekoriertem Deckeltitel. Einband mit einzelnem Fleck im oberen Bereich. Zwei Blätter leicht gerändert, Blätter am Falz gebrochen und lose inliegend, sonst gut erhalten. Original-Urkunde zum Bau der Paul-Gerhardt-Kirche in Berlin-Schöneberg. Aus dem Text: "Am 21. April 1908 wurde der erste Spatenstich getan und am 25. Mai mit dem Bau begonnen, der - so Gott der Herr, an dessen Segen alles gelegen ist, zum guten Anfang fröhlichen Fortgang gibt - am 1. Advent des Jahres 1909 seinem heiligen Dienst übergeben werden soll." Die inliegenden Blätter enthalten insgesamt etwa 20-25 Zeilen Text.
(ca. 8,5 x 10 cm). 1 Diapositiv. Original-Diapositiv (Glasplatte) mit Titel in Bildfläche und Beschriftung am oberen Rand. Leichte Gebrauchsspuren, gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Das Diapositiv (Glasplatte) enthält einen Grundriss mit der genannten Beschriftung und datiert auf Dezember 1950. Der detaillierte Grundriss zeigt mittig ein Treppenhaus, beidseitig dann je eine Wohnfläche. Unter dem Grundriss ist vermerkt: 2 Zimmer = 51,32 qm / 2 1/2 Zimmer = 61,81 qm. Auch sind zahlreiche Maße am Grundriss sowie auch Zimmerbezeichnungen etc. angegeben. Aufgrund des frühen Datums gehen wir davon aus, daß es sich hier womöglich um den Grundriss für die von Paulick realisierten Wohnhäuser in der Graudenzer Straße (Berlin-Friedrichshain) handelt. Hierfür spräche auch, daß beide Wohnungen kleine und nebeneinander liegende Balkone haben. Die Beteiligung Paulicks an einzelnen Wohnblöcken der "Stalinallee" stand hingegen erst 1952/53 im Raum. Möglich wär jedoch auch dass es sich hier um einen letztlich nicht realisierten Entwurf des Architektenkollektivs Paulick / Ladendorf / Schmidt handelt, was durchaus auch in die Praxis der Zeit und den einsetzenden Richtungsstreit über die Architektur im Sozialismus passen würde. Zur Einsichtnahme und eigenen Überprüfung offerieren wir eine möglichst gute Abbildung. Architekturgeschichtlich interessante Archivalie zum Wiederaufbau Berlins in den frühen 1950er Jahren!
(ca. 23 x 16,2 cm). 160 S. Original-Pappband mit Rückentitel und illustriertem Deckeltitel. Einband mit geringen Gebrauchsspuren, sonst wohlerhalten. Insgesamt sehr guter Zustand. Die Publikation enthält auch zahlreiche fotografische Abbildungen (schwarz/weiss).
47 S. Leinen mit Deckelbeschriftung " Wittstocker Tage. Zur Erinnerung an den 20.12.1924." Einband etwas berieben und verblichen, leicht fleckig. Innen mit privater Widmung auf dem Vortitel, 2 Seiten leicht fleckig. Insgesamt guter Zustand. "Einer ihrer (Marguerite Florimonde Humbert geb. Mariage) Enkel war der noch in Oldendorp geborene, aber in Ostpreußen aufgewachsene Berliner Unterhaltungsdichter Lukas Wychgram, im bürgerlichen Beruf Polizeirat, der nach der Jahrhundertwende humorige Bücher ("Der Kolonialonkel") und Gedichte, u.a. über seine ostfriesische Tante Hinderika Buurmann geb. Feenders, veröffentlichte." (''Die Familie Humbert' in: Biographisches Lexikon für Ostfriesland. 2. Bd., Aurich 1997, S.175f.)
VIII,216 S. Neuer Pappband mit montiertem Titel der Original-Broschur. Einband etwas angestaubt, innen leicht braunflleckig, sonst gut erhalten. Verfasser war u.a. Direktor der königlichen Blindenanstalt zu Berlin. Enthält: Nachrichten über einen neuen Blindenverein in Berlin sowie die neue Blinden-Anstalt, Statistische Aufnahme sämtlicher Blinden in der Provinz Brandenburg im Jahre 1852 und in den Provinzen des preußischen Staates. Nachrichten über die Blinden-Anstalten in Deutschland, im Königreich Preußen und ganz Europa und den USA. Ferner über Augenheilkunde, Unterrichtswesen in den Anstalten, verschiedene Biographien etc.
Neue vermehrte Auflage. Gr.8°. VIII,303 S. Halbleinwand der Zeit mit Leinwandecken und marmorierten Deckeln. Einband berieben, Ecken etwas bestoßen bzw. gestaucht, Vorsätze mit Tintenflecken, Reste eines eingeklebten Kuverts auf Vorsatz vorn, Eigenvermerk jeweils auf fliegendem Vorsatz vorn und Titel, im Text vereinzelt kleine Anstreichungen, einige Seiten mit Fingerspuren, insgesamt noch ordentlich.
95 (1) S. Original Karton mit Deckeltitel. Deckeltitel mit leichter Knickspur, papierbedingt etwas gegilbt, Bindung leicht gelockert, sonst gut erhalten. Mit 27 Abbildungen nach sw Photographien und Zeichnungen, 2 davon doppelseitig.
Gr.8°. 24 x 17 cm. (16) Blatt. Original-Karton mit illustriertem Deckeltitel. Bauchbinde. (= Fama & Fortune Bulletin, Dezember 1992/ 13). Papierbedingt etwas gegilbt, ansonsten sehr guter Zustand. Mit einer mit Vornamen signierten Widmung für Fred (Riedel) auf dem Titel. - Mit 8 farbigen und 6 schwarzweißen Abbildungen.
Starke Gebrauchs- und Lagerspuren / Einband beschabt, berieben u. stw. ausgerissen sowie angeschmutzt; innen gut; Seiten leicht nachgedunkelt; mit hs. Eintragungen (vorw. Bleistift). - Geleitwort von Oskar Zimmermann (Geschäftsführender Verbands-Vorstand). - INHALT : Jahres-Kalendarium. ----- Vormerk-Kalender für 1934. ----- Geleitwort. ----- Satzungen des Verbandes. ----- Satzungen der Verbands-Sterbekasse. ----- Satzungen der Otto-Strauß-Stiftung. ----- Geschäftsordnung für den Gesamt-Vorstand. ----- Tageskalender 1933. ----- Geschäftsführender Vorstand. ----- Beisitzer des Vorstandes. ----- Verwaltungsorgane. ----- Gaststättengesetz. ----- Ahrensfelde. Gastwirte-Verein Ahrensfelde und Umgegend. ----- Beelitz. Verein der Gast- und Schankwirte von Beelitz und Umgegend. ----- Berlin. ----- Verein Berliner Restaurateure, E. V. ----- Berliner Verband der Mineralwasser-Fabrikanten und Bierverleger e. V. ----- Verband Berliner Unterhaltungsstätten (früher: Verein BerlinerVariete- u. Konzerthausbesitzer) ----- Verein Moabiter Gastwirte. ----- Verein der Schankwirte "Nord-Ost", Berlin. ----- Gastwirteverein der Schönhauser Vorstadt Verein der Gast- und Schankwirte Süd - Ost, ----- Berlin-Treptow. ----- Verein der Gast- und Schankwirte "Süd-West", Berlin. ----- Gast- und Schankwirte-Verein Wedding und der nördlichen Vororte. ----- Vereinigung der Inhaber von Sommerlokalen an den märkischen Wasserstraßen. ----- Biesdorf. Verein der Gastwirte von Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf. ----- Birkenwerder. Verein der Gast- und Schankwirte von Birkenwerder und Umgegend. ----- Brück. Gastwirte-Verein von Brück und Umgegend ----- Friedenau. Verein der Gast- und Schankwirte von Friedenau und Umgegend. ----- Friedrichsfelde. Verein der Gast- und Schankwirte von Friedrichsfelde-Karlshorst. ----- Hermsdorf, Verein der Gast- und Schankwirte von Berlin - Hermsdorf und Umgegend e. V., Sitz Hermsdorf. ----- Hohenschönhausen. Gastwirteverein Berlin-Hohenschönhausen und Umgegend. ----- Lichtenberg. Verein der Gast- und Schankwirte von Lichtenberg und Umgegend. ----- Luckenwalde. Gastwirte-Verein von Luckenwalde und Umgegend. ----- Mariendorf. Verein der Gast- und Schankwirte von Mariendorf und Umgegend. ----- Neudamm. Verein der Gastwirte von Neudamm und Umgegend. ----- Neu-Zittau. Gastwirte-Verein von Neu-Zittau,Wernsdorf, Gosen. ----- Nowawes. Gastwirte-Verein von Nowawes und Umgegend. ----- Oberschöneweide. Verein der Gast- und Schankwirte von Oberschöneweide und Umgegend. ----- Prenzlau. Verein der Gast- und Schankwirte von Prenzlau und Umgegend. ----- Schöneberg. Vereinigung der Gastwirte von Schöneberg. ----- Steglitz. Verein der Gast- und Schankwirte von Steglitz. ----- Strausberg. Verein der Gastwirte von Strausberg und Umgegend e. V. ----- Tegel. Verein der Gast- und Schankwirte von Tegel und Umgegend. ----- Teupitz. Gastwirteverein von Teupitz und Umgegend Weißensee. Verein der Gastwirte von Weißensee e.V. ----- Werneuchen. Gastwirteverein von Werneuchen und Umgegend. ----- Zerpenschleuse. Gastwirte - Verein von Zerpen-schleuse und Umgegend. ----- Berliner Bürgerbräu e. G.m.b.H., Berlin-Friedrichshagen. ----- Wirte - Genossenschaftsbrauerei für Luckenwalde und Umgegend. ----- Behördenadreßbuch. ----- Merkblatt für Adressen. ----- Text-Anhang. ----- Stichworte-Verzeichnis zum Text-Anhang. ----- Vornotierungen für 1934.
(ca. 17,4 x 12,4 cm). 391 S. Original-Halbleinen mit Rückentitel und illustriertem Deckeltitel. Einband etwas berieben und gebräunt. Deckel mit privatem Notat und leicht gebogen. Vorsätze etwas fleckig, Werbeblatt auf hinterem Innendeckel mit Fehlstelle, sonst gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Der Band enthält neben dem Firmenverzeichnis auch zahlreiche einschlägige zeitgenössische Werbung aus der Branche. Sehr seltene Ausgabe des historischen Auskunftsbuchs aus dem Kriegsjahr 1943!
ca. 29,5 x 20,5 cm. 48 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen, hektographiert. Original Broschur, geklammert, mit Deckeltitel und Illustration. Einband mit Gebrauchsspuren und Randläsuren, Rücken mit stärkeren Läsuren. Insgesamt guter bis befriedigender Zustand. Rarität! Die (Deutsche Fernkabel Gesellschaft) DFKG war ein Unternehmen der Reichspost und der Firmen Siemens, AEG und anderer, 1921 gegründet mit dem Ziel das unterirdische Fernmeldenetz zügig auszubauen. Die Festzeitung zum 20jährigen Jubiläum besteht aus einem Sammelsurium aus Anekdoten, Gedichten, Reise- und Arbeitsberichten, Seitenhieben auf Funktionäre etc., aufgelockert durch Fotos und Zeichnungen (teils sehr laienhaft, teils professionell).
Erstes Heft. (Mehr nicht erschienen). Kl.8° VI,55 S. Original Interimsbroschur mit Deckeltitel und (Biedermeier-) Vignette auf hinterem Deckel, unbeschnitten. Umschlag mit kleinen Fehlstellen. Durchgängig leicht braunfleckig, vereinzelte Bleistiftanstreichungen. Insgesamt guter Zustand. Nicht bei Brümmer, Hirschberg, Hayn/G.
Gesamtmaß: ca. 26,2 x 31,2 cm / Bildgröße: ca. 18,5 x 26,5 cm. 1 Photographie. Original-Photographie aufgewalzt auf Trägerkarton, schwarz-weiss. Trägerkarton am Rand bestoßen, untere rechte Ecke mit deutlichen Knickspuren. Photographie selbst sehr gut erhalten. Die Photographie zeigt eine Ansicht des Berliner Schlosses über die Lange Brücke hinweg und wird dem Photographen Leopold Ahrendts zugeschrieben. Wahrscheinlich stammt die Photographie mit typographisch vorgeprägtem Trägerkarton aus einem zeitgenössischen Ansichtenwerk der Photographischen Gesellschaft Berlin. Sehr schöne historische Ansicht aus der Berliner Mitte vor 1900!
(ca. 12 x 15,5 cm). Aufwändig gefertigte Werbesendung zum Aufziehen und Ausklappen. (Fraktur). Original-Karton mit farbig illustriertem Deckeltitel. Einband an mehreren Stellen etwas fleckig, sonst noch gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Die historische Bank-Werbung hat das Format eines Briefes und durch den rückseitigen Stempel ("An alle Haushaltungen") ist zu erkennen warum. Die zunächst schlichte Werbung mit dem Aufdruck "Nimm Dir ein ..." lässt sich ausziehen und in Erscheinung treten ein Miniatursparbuch und eine weitere Textfläche. Das kleine Banksparbuch lässt sich öffnen und wurde mit einigen Spar-Eintragungen bedruckt. Hier ist zudem die Commerz- und Privat-Bank der Stadt Cottbus am damaligen Kaiser-Wilhelm-Platz benannt, vermutlich weil die Werbeaktion vorrangig die Brandenburger und Berliner Haushalte erreichen sollte, oder womöglich auch nur diejenigen in Cottbus selbst. Die Textfläche trägt den folgenden Text: "Auch der Sparer hat seinen Platz im Wiederaufbauprogramm der deutschen Wirtschaft. Verlangen Sie an unseren Schaltern eine kostenlos erhältliche Broschüre, die Sie aufklärt." Sehr wahrscheinlich ist hier der wirtschaftliche Wiederaufbau nach Ende des Ersten Weltkriegs und den deutschen Reparationszahlungen gemeint. Die für jene Zeit durchaus aufwändige Werbesendung wäre demnach auf die 1920er Jahre zu datieren. Dies würde sich auch mit dem erst 1920 in "Commerz- und Privat-Bank" umgeänderten Namen und der damaligen starken Erweiterung des Filialnetzes der Bank durch zahlreiche Zukäufe, so etwa in Mitteldeutschland, decken. Rückseitig sind Gestaltungen der Berliner und Hamburger Stadtwappen sowie auch das Banken-Signet (CPB im Kreis) zu sehen. Äußerst seltene und reizvolle Archivalie aus der frühen Geschichte der Commerzbank!
(ca. 10,5 x 14,5 cm). 17 S. (Deutsche / Englische / Französische / Russische Sprache). Original-Karton mit illustriertem Deckeltitel. Einband mit geringen Gebrauchsspuren, sonst wohlerhalten. Altersentsprechend sehr guter Zustand. Enthalten sind folgende Ansichten: Funkturm und Ausstellungshallen / Potsdamer Platz mit Columbus-Haus / Unter den Linden, Universität / Schloß mit Hauptportal / Brückenhaus am Mühlendamm / Spree bei Charlottenburg / An der Friedrichsgracht / Märkisches Museum / Berlin bei Nacht, Alexanderplatz / Friedrichstraße, Cafe Wintergarten / Das Stadthaus / Blick vom Rathausturm zum Alexanderplatz / Terrassen am Wannsee / Wannsee, der Schwedische Pavillon.
ca. 16,5cm x 11cm. VII, 248, 32 S. Original Leinen mit schwarz geprägtem Rückentitel und Deckeldekor, goldgeprägter Deckeltitel. (= Griebens Reise-Bibliothek, Band 6). Einband etwas berieben, innen mit leichten Gebrauchsspuren. Großer Plan fehlt, sonst komplett. Plan Thiergarten mit Einriss an Knickfalte, Plan Potsdam mit Einrissen an Knickfalten und lose eingelegt.
(ca. 8,5 x 10 cm). 1 Diapositiv. Original-Diapositiv (Glasplatte) mit Titel in Bildfläche und Beschriftung am oberen Rand. Leichte Gebrauchsspuren, gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Das Diapositiv (Glasplatte) enthält einen sehr detaillierten Plan des Verwaltungsbezirks Friedrichshain. Der Plan weist in der Legende die Unterteilung Arbeitsstätten / Reichsbahn / Spree aus. Verantwortlich für den Plan, datiert auf 28.11.45, war die Abteilung Bau- und Wohnungswesen (Hans Scharoun), die kurz nach Kriegsende vom gerade neu eingesetzten Berliner Magistrat gegründet wurde. In den geräumten Arealen von Friedrichshain (Frankfurter Allee) realisierte der Architekt Scharoun später mit den "Laubenganghäusern" zumindest zwei seiner Nachkriegsentwürfe für Berlin. Stadtgeschichtlich interessante Archivalie aus Berlin im Jahr 1945!
Querformat. (ca. 21 x 29 cm). 2 Blatt. Zeitgenössische Kopien. Original-Bauunterlagen mit detaillierter Beschriftung. In zeitgenössischer Kopie vorliegend. Papier mit leichten Gebrauchsspuren, Druckbild in geringfügig minderer Kopierqualität, sonst gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Die hier vorliegenden Archivalien aus der Architektur- und Baugeschichte Berlins stammen aus den 1960er Jahren. Hier handelt es sich um das damals zu errichtende Ladenzentrum an der Ecke Clayallee / Potsdamer Straße in Berlin-Zehlendorf. Das Zentrum für etwa 15 Geschäfte (darunter auch ein Grossraumladen) sowie Restaurant- und Cafeflächen wurde im Jahr 1968 geplant. Es ist nach aktuellem Stand zu vermuten, daß das Ladenzentrum später wieder abgerissen oder aber nie umgesetzt wurde. Hier liegen Teile der damaligen Original-Entwürfe vor. Der Grundriss (ganzseitig) des gesamten Geschäftsareals zeigt die Anordnung aller Ladenflächen (EG) sowie die Umgebung vor dem Gebäude auf allen Seiten (Baumgruppen vgl.). Kleinteilig sind auf dem Blatt auch die Grundrisse '1. und 2. Obergeschoss Grossraumladen' und '1. Obergeschoss Restaurant' angeordnet. Das zweite Blatt zeigt auf ganzer Blattbreite Ansichten des neu zu bauenden Zentrums: 'Ansicht von der Clayallee' und 'Ansicht von der Potsdamer Straße'. Beim damals verantwortlichen Architektur- und Baubüro handelt es sich wahrscheinlich um das Büro 'planen + bauen' Rupert & Co. KG (Berlin-Zehlendorf). Original-Materialien des damaligen Baubüros bieten den Vorzug, für diese Bauten den einstigen Erbauungszustand wiederzugeben. Denn viele Gebäude dieser Bauperiode und Funktionalität sind heute verändert oder wurden für spätere Neubebauung längst abgerissen. Für dieses Kapitel der Berliner Stadt- und Bezirksgeschichte sind derartige Unterlagen Gedächtnis. Es handelte sich bei diesen Bauten vornehmlich 'nur' um Gebrauchsarchitektur (Wohnen/Geschäft), wenn auch in Anlehnung an Formen von Neuem Bauen, Bauhaus und Sachlichkeit. Doch spätestens mit dem Architekten Norman Braun wird auch diese Architektur der Nachkriegsdekaden erinnert und als 'Entdeckung des Gewöhnlichen' auch geschätzt. Baugeschichtlich interessante Archivalien zur Nachkriegsentwicklung der West-Berliner Stadtbezirke!
(ca. 47 x 33,5 cm). 4 S. (Fraktur). Original-Zeitungspublikation mit illustriertem Deckeltitel. Ausgabe wurde gefaltet und mittig gelocht. Papier etwas gerändert, sonst gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Historische Publikation aus dem Umfeld der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) im Herbst 1931 in Reaktion auf die sogenannte "Harzburger Front", dem Bündnis von Konservativen und Rechtsextremen (DNVP, NSDAP) als Opposition zum Weimarer System. Aus dem Inhalt: Politische Hochstapler am Werk! Wie ist das mit den Rettern von Harzburg? / Sand in die Augen der Armen / Das Sammelsurium der Volksverderber! / Nun aber herunter mit der Maske! Die Generalabrechnung. Die Rede des Abg. Breitscheid / Wer war in Harzburg? / Es geht um unsere Grundrechte! etc. Seltene Archivalie aus der späten Weimarer Republik! - - - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) / ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)
Querformat. (ca. 13 x 17,6 cm). 1 Karte. Original-Karton mit Einladungstext und Familieninitialen. Karton etwas randgebräunt, sonst gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Die historische und überaus bürgerliche Einladungskarte aus dem Jahr 1885 gab die Hochzeit der Familien Hennig und Schulze bekannt. Polterabend und festliches Mittagsmahl nach der Trauung sollten am 26. März 1885 im Hotel de Brandebourg (Charlottenstraße 59) stattfinden. Nur ein Jahr später - im Sommer 1886 - wurde das alte Gebäude (von 1781) abgerissen und durch einen Neubau der wilhelminischen Zeit ersetzt. Sehr seltenes Relikt aus dem bürgerlichen Berlin und Preussen in der Zeit vor 1900!
(ca. 22,6 x 15,3 cm). je ca. 150-200 S. (Fraktur). Original-Kartoneinbände mit dekoriertem Deckeltitel. (= Schriften der Kleist-Gesellschaft: Band 1, 2, 3/4, 7/8, 9/10, 11/12, 15, 17). Einbände etwas gerändert, sonst gut erhalten. Insgesamt guter Zustand. Konvolut umfasst Jahrbücher der Kleist-Gesellschaft (7 Bände) und Schriften Band 15 (Richard Groeper: Neue Beiträge zu Heinrich von Kleist, 1933). Insgesamt 8 Bände Schriften der Kleist-Gesellschaft, Frankfurt/Oder. - - - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) / ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)
21 x 14,5 cm. 192 S. Original-Karton mit illustriertem Deckeltitel. Einband leicht stockfleckig, abgegriffen, mit Knickspuren an unterer Ecke. Innen eine überklebte Stelle auf Titelblatt, sonst guter Zustand. Deckelbild von Max Liebermann. Mit ~52 kurzen Texten verschiedener Autoren, u.a. "Weltstadt und Geistesfreiheit" von Walter Bloem, "Grossstadtwesen" von Prof. Dr. Max Dessoir, "Berlin als Sportstadt" von Carl Diem, "Wo Berlin zu finden ist" von Erich Dombrowski, "Unsere ausländischen Gäste" von Staatsminister a.D. Dominicus, "Berlin als Spiegel" von Georg Engel...
(ca. 23,8 x 16,4 cm). 244 S. Original-Leinen mit goldgeprägtem Rücken- und Deckeltitel. Original-Schutzumschlag mit Rücken- und Deckeltitel. Umschlag mit leichten Gebrauchsspuren, sonst tadellos. Kein Bibliotheksexemplar. Insgesamt guter bis sehr guter Zustand. Die Publikation enthält auch zahlreiche fotografische Abbildungen und Illustrationen (schwarz/weiss).