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EN-172o.J. Aquarell, um 1930, über leichter Bleistiftskizze, auf genarbtem Velin, mit Bleistift signiert ?R. Schlichter?. Blattgröße 56:40,2 cm. - Provenienz: Rheinische Privatsammlung. - Bei der Dargestellten ?Speedy? handelt es sich um Schlichters Ehefrau Elfriede Elisabeth Köhler (1902-1975), die er 1929 heiratete.
147-Io.J. Feder in Braun, braun laviert, über Stift, auf Velin, innerhalb der Darstellung auf der Brunnenmauer unten Mitte bezeichnet, datiert und signiert ?a Torre francolise 1792 Filippo Hackert. F.?. 68,2:47,5 cm.- Mit sorgfältigen Restaurierungen entlang der Ränder. [2 Warenabbildungen]
46-EFo.J. Bleistift, auf chamoisfarbenem Velin. 31,5:47,6 cm. - Mit kleiner dünner Papierstelle im Bereich des Berghanges.
01-Efo.J. Pinsel in Grau über Bleistift, auf chamoisfarbenem Velin mit Wasserzeichen: F H F, links unten mit brauner Feder bezeichnet und datiert ?Hoheneck am Rhein, Juny 1819.?. 27,3:45,9 cm. - Ausriß im oberen Rand ergänzt.
00-EFo.J. Pinsel in Grau über Bleistift, auf Bütten mit Wasserzeichen: großes bekröntes Lilienwappen. 33,8:27,3 cm. Seitengleiche Vorzeichnung zur Kreidelithographie, die 1819 entstanden ist (vgl. Wechssler 752, Dussler 5 und Winkler 231, 3).
02-EFo.J. Bleistift, mit einigen Deckweißhöhungen, auf braun-grauem Bütten mit Wasserzeichen: Anker mit Danish Royal Cipher, rechts unten bezeichnet und datiert ?Oberwesel den 26ten Juny 1819?. 30:48,3 cm. - Insgesamt etwas fleckig, linker Rand ungleich, in der rechten oberen Ecke leichte Knickfalte sowie mit wenigen Papierergänzungen.
27-EFo.J. Bleistift, mit Bleistiftlinie umrandet, auf grau-rosa Bütten mit Wasserzeichen: Initialen PM, rechts oben undeutlich bezeichnet. 31,5:45,2 cm. - Verso: Skizze einer Berglandschaft. Bleistift. - Ränder mit Knickspuren.
26-EFo.J. Bleistift, mit nur teilweise sichtbarer Umfassungslinie, auf gelblichem Transparentpapier. 23,5/23,2:43,8 cm. - Rechte obere Ecke ergänzt, mit mehreren winzigen Löchlein.
EN-159o.J. Feder in Schwarz, um 1932, auf festem, strukturiertem Papier, mit Bleistift signiert ?J Mammen?, verso am oberen Rand bezeichnet ?Die dicke Sängerin?, am unteren Rand bezeichnet ?Chansonette?. Blattgröße 47,1:34,9 cm. ? Insgesamt leicht gebräunt, der rechte Blattrand mit kleinem Einriss. - Provenienz: Jeanne-Mammen-Gesellschaft; Fischer Fine Art, London, dort 1980 vom Vorbesitzer erworben. - Literatur: Döpping/Klünner Z 282; abgeb. in: Der Querschnitt, Heft 9, Jg. 12, September 1932, S. 631.
749-Eo.J. Graphitstift, mit Sepia laviert, auf bräunlichem Bütten mit Wasserzeichen: Wappenschild mit den Buchstaben D & C B (ähnlich Heawood 3267 und 3268; Paris um 1797). 63,7:49,1 cm. - Papier leicht vergilbt. Vergleichsliteratur: S. Francksen-Liesenfeld, Der Landschaftsmaler Ludwig Philipp Strack 1761-1836, Biographie und Werkverzeichnis, Veröffentlichungen der Oldenburgischen Landschaft, Bd. 14, 2008, G 42 und G 58. Gutachten: Dr. Silke Francksen-Mansfeld, Hamburg, vom 10.12.2017. - In ihrem ausführlichen Gutachten schreibt Dr. Silke Francksen-Liesenfeld u.a.: ?Die Zeichnung stellt einen nicht genau bestimmbaren Landschaftsausschnitt dar, den Strack 1806 und 1818/19 in zwei Wandgemäldezyklen malerisch umgesetzt hat. Die erste Fassung in Öl, die zu einem ursprünglich vermutlich neunteiligen, nicht vollständig erhaltenen Zyklus mit Ansichten aus Italien gehört, hatte Strack 1806 für das Stadtpalais des Kaufmanns und Konferenzrates Georg Friedrich Baur an der Pallmaille in Altona geschaffen und befindet sich heute im Besitz des Altonaer Museums in Hamburg. Der Bildtitel ?Felsental bei La Cava? ist in einer zeitgenössischen Quelle zu der leicht variierten Fassung überliefert, die zu dem 1818/19 entstandenen Wandgemäldezyklus im sogenannten ?Strack-Saal? des Oldenburger Schlosses ? heute Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte ? gehört. Die sechsteilige Ansichtenfolge mit Veduten aus Italien ist als Bestandteil einer Innenraumgestaltung für den ehemaligen herzoglichen Speisesaal in situ erhalten und wurde zwischen März 1818 und Februar 1819 von Strack im Auftrag Herzog Peter Friedrich Ludwigs ausgeführt. Protagonist in beiden Panneaus ist die mächtige Pinie, deren Ast- und Kronenbildungen sich mit der Darstellung in der Zeichnung bis in kleine Details decken. Aber auch einzelne, in der Zeichnung dargestellten Bäume lassen sich in den Gemälden als Baumindividuen wiederfinden, ebenso die in den Dunst der Ferne getauchte Krone einer zweiten kleineren Pinie im Hintergrund. Auch den bereits in der Zeichnung berücksichtigten Lichteinfall von rechts hat Strack in beide Wandbilder übernommen. In beiden malerischen Versionen wird dem Betrachter die harmonische Verbindung von Vegetation und Architektur in Form einer gemauerten Brücke mit Torbogen vor Augen geführt, die einen plätschernden Fluss überspannt und aufgrund nachweislich im Hinterland Salernos ehemals befindlicher ähnlicher Brückenkonstruktionen, vermutlich ebenfalls auf ein topographisches Motiv zurückgehen. Strack hatte im Jahr 1790 zusammen mit dem Landschaftszeichner Christoph Heinrich Kniep (1755-1825) in dem kleinen, nördlich von Salerno gelegenen Städtchen La Cava di Tirreni Quartier genommen, um von dort aus, die wegen ihres malerischen Charakters bei Künstlern und Italienreisenden gleichsam beliebte Gegend mit dem Zeichenstift zu durchwandern. Die nicht datierte und signierte Zeichnung dürfte demnach auf Naturstudien beruhen, die Strack damals während seiner Suche nach lohnenden Motiven in der zerklüfteten und von zahlreichen Wasserläufen durchzogenen Umgebung La Cavas aufgenommen hat. Die Zeichnung dürfte als Vorbereitung auf eine malerische Umsetzung um 1805/06 entstanden sein.
38-EFo.J. Bleistift, auf chamoisfarbenem Velin mit Wasserzeichen: De Canson Frères. 23,7:44,7 cm. - Mit leichter Knickspur am linken oberen Rand.
612-Eo.J. Aquarell über Bleistift, auf cremefarbenem Velin. 16,1:12,5 cm. Provenienz: C. G. Boerner, Düsseldorf, 1976, Kat. 67, Nr. 101; Sammlung MWD im Doppelkreis; Privatbesitz Rheinland. Vergleichsliteratur: Stoll, Ölbilder B, 4, S. 511/12; I. Koszinowski/V. Leuschner, Ludwig Emil Grimm. Zeichnungen und Gemälde. 2 Bde. Marburg, 1990, Bd. 1, Ö 52, Farbtaf. S. 208 u. Abb. S. 404. Bei diesem Aquarell handelt es sich um eine Vorstudie für das 1841 entstandene Gemälde ?Die Mohrentaufe? im Besitz der MHK Neue Galerie, Kassel. Das Modell für die weibliche Hauptfigur des Gemäldes war Hedwig von Münchhausen, die 1845 den österreich. Feldmarschallleutnant Otto von Scholley geheiratet hatte. Ihre Schwester Agnes von Münchhausen hatte 1837 Grimms Schwager Ludwig Hassenpflug nach dem Tode von dessen erster Frau geheiratet. Grimm hat sie auf einer weiteren - 1839 entstandenen - aquarellierten Bleistiftzeichnung porträtiert. Diese wurde bei Galerie Bassenge, Berlin, Auktion vom 1.06.2012, Nr. 6400 versteigert.
002-Io.J. Bleistift, auf Bütten mit Wasserzeichen: Vogel auf Dreiberg im Kreis, links unten bezeichnet und datiert ?Olevano den 11ten Sept. 24.?. 26,7:38,3 cm. Verso: Vier Studien einer stehenden jungen Frau. Bleistift. Die Studien auf der Rückseite der Zeichnung scheinen nach vorne durch. Horizontale Mittelfalte, vereinzelte kleine Stockflecken. In der bisher einzigen umfassenden Ausstellung der italienischen Landschaften von Heinrich Reinhold, waren 5 Zeichnungen vom Sommer 1824 zu sehen, die alle Landschaften bei Olevano darstellen (vgl. Ausst. Katalog: Heinrich Reinhold (1788-1825). Italienische Landschaften. Gera 1988, Nrn. 159-163, Abb. Ss. 243-247). Einen vergleichbaren Landschaftsausschnitt in der Serpentara mit dem kleinen Wäldchen, den wir hier vorstellen, hat Reinhold bereits 1821, von nahezu demselben Standort aus, gezeichnet (vgl. op. cit. Nr. 75, Abb. S. 161).
016-Io.J. Aquarell, auf cremefarbenem Velin, rechts unten signiert und datiert ?J.J. Frey Rom 1838.?, auf beigefügtem altem Untersatz vermutl. vom Künstler selbst numeriert und bezeichnet ?N 1 Castel Gandolfo bei Albano, See... Albano in der Ferne das Meer gegen Ardea zu.? . 31:45 cm.
47-EFo.J. Bleistift, auf Velin. 30,7:43 cm. - Kleinere Randschäden oben und Löchlein sorgfältig restauriert, geglättete Knickfalte links oben.
24-EFo.J. Bleistift, Feder in Braun, mit Deckweiß gehöht, auf chamoisfarbenem Velin. 28,2:43,3 cm. - In den Rändern Papier etwas wellig, Knickfalte links unten, Druckstelle rechts unten.
19-EFo.J. Schwarze und weiße Kreide, mit Umfassungslinie, auf braunem Bütten mit Wasserzeichen: St Etienne du Mamis. 28:44,5 cm. - Papier am rechten Rand etwas wellig, links leicht knitterfaltig.
EN-148o.J. Lithokreide, farbige Kreide, auf chamoisfarbenem Velin, mit Wasserzeichen: Importe d. A. Jonson, mit Bleistift signiert ?Hubbuch?. 41,2:48,5 cm. - Literatur: Ausstellungskatalog: Karl Hubbuch 1891-1979. Karlsruhe, Badischer Kunstverein 1981, Nr. 168 mit ganzs. Abb. S. 189 (dort fälschlich mit Titel einer anderen Zeichnung); Ausstellungskatalog Karl Hubbuch. Retrospektive. Städtische Galerie im Prinz-Max-Palais, Karlsruhe, 1993/94, Kat.-Nr. 41 mit ganzs. Abb. S. 294. - Karl Hubbuchs erste Begegnung mit Frankreich findet als Soldat während des 1. Weltkrieges statt, bleibt jedoch künstlerisch ohne Folgen. Der nächste Aufenthalt im Jahr 1926 ist der Beginn einer lebenslangen, intensiven Auseinandersetzung mit dem Land und seinen Menschen. Im Gegensatz zu vielen anderen Künstlern seiner Zeit will er sich nicht an der so häufig postulierten, vermeintlichen Überlegenheit der französischen Kunst bilden, sondern ist von der Atmosphäre der Städte und Landschaften angezogen. Dieser Aufenthalt, bei dem er Paris und Nordfrankreich bereist, zeigen u. a. auch Zeichnungen und Studien mit Ansichten der Küstenstädte Trouville, Fécamp oder Deauville; die Darstellung von Menschen, wie in den späteren Jahren, findet noch keinen Eingang in sein Werk.
105-Do.J. Pinsel und Feder in Grau und Schwarz, grau laviert, auf Bütten mit Wasserzeichen: J Honig & Zoonen. 26,3:40,6 cm. Hier handelt es sich um eine meisterhafte und bildmäßig durchgeführte Landschaftskomposition in recht großem Format.
EN-158o.J. Aquarell und Deckweiß, über Bleistift, auf cremefarbenem Velin, mit Bleistift signiert und datiert ?Franz Lenk / 1920?. Blattgröße 30,5:29,3 cm. Das Blatt stammt aus einem Zeichenblock, der Oberrand ist perforiert. - Lenk zeigt sich hier als ein vorzüglicher Porträtist, der die Züge der jungen Frau mit großer Sensibilität und beeindruckendem zeichnerischen Können formuliert.
762-Eo.J. Feder und Pinsel in Braun, mit reicher Deckweißhöhung, über Bleistift, auf bräunlichem Velin, rechts unten signiert ?C. M. Metz Roma 1813?, verso mit brauner Feder nummeriert ?No 3? zweite Nummerierung durchgestrichen. 41,3:54,2 cm. Mit leichtem Lichtrand rundum, einige winzige Läsuren sorgfältig restauriert, Knickfalte in der linken unteren Ecke geglättet und recto nahezu unsichtbar. Provenienz: Lucien Goldschmidt, New York. Hylas ist eine Figur der griechischen Mythologie Er war der jugendliche und sehr schöne Freund des Herakles, den er beständig begleitete. Hylas blieb als Waffenträger bei Herakles, als dieser sich den Argonauten anschloss. Gemeinsam suchten sie nach dem Goldenen Vlies.
051-Eo.J. Aquarell und Feder in Schwarz, auf cremefarbenem Velin, verso signiert ?Albrecht Adam?. 20,2:23,2 cm. Verso an den Rändern Reste einer alten Verklebung.
19354174BUm 1935. Folio. 16 Aquarelle (Motivgröße von ca. 13 x 15 bis 35 x 22 cm) auf Velin unterschiedlicher Größe, je unter blassgrünem Passepartout (47,5 x 34 cm) montiert. In eigens dafür angefertigter HLeinenmappe (um 1950?), Außendeckel mit geprägtem Papier im Krokodilmuster, Vorderdeckel mit Titelschildchen ("Anonym. 16 erotische Aquarelle"), 3 Schließbändchen. Innendeckel mit Buntpapier bezogen.
119-Ho.J. Pastell, auf blauem Bütten, rechts unten signiert und datiert ?Ackermann 58?. 49:31,2 cm. Verso mit eigenhändiger Widmung ?für Dieter Hoffmann 8. XI. 68 Max Ackermann?.
194-Wo.J. Aquarell, über Bleistift, um 1810, auf Papier mit Wasserzeichen: Whatman Turkey Mill. 58:74,5 cm. Mit kleineren Restaurierungen. Provenienz: Schweizer Privatbesitz. Literatur: Ausst. Katalog: P.-A. Guerretta: Pierre-Louis De la Rive ou la belle nature. Vie et oeuvre peint (1753-1817). Genf 2002, Farbabb. 290, S. 267; Karl Viktor von Bonstetten. Bonstettiana XI 1811-1817. Historisch-kritische Ausgabe der Briefkorrespondenzen Karl Viktor von Bonstettens und seines Kreises (1753-1832), hrsg. von Doris und Peter Walser-Wilhelm, Heinz Graber, Göttingen 2007, S. 505.