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195-Wo.J. Aquarell, über Bleistift, um 1810, auf Bütten mit Fragment des Wasserzeichens: C & I Honig. 56,5:68,5 cm. Links ein ca. 1,8 cm breiter Papierstreifen zur Vergrößerung der Darstellung angesetzt. Mit kleineren Restaurierungen. Provenienz: Schweizer Privatbesitz. Literatur: Ausst. Katalog: P.-A. Guerretta: Pierre-Louis De la Rive ou la belle nature. Vie et oeuvre peint (1753-1817), Genf 2002, Farbabb. 289, S. 267; Karl Viktor von Bonstetten. Bonstettiana XI 1811-1817. Historisch-kritische Ausgabe der Briefkorrespondenzen Karl Viktor von Bonstettens und seines Kreises (1753-1832), hrsg. von Doris und Peter Walser-Wilhelm, Heinz Graber, Göttingen 2007, S. 505.
41-EFo.J. Bleistift, auf cremefarbenem Transparentpapier, mit Bleistiftlinie rechts und unten umrandet, links unten bezeichnet und datiert ?Nach Reinhold Rom 16ten Febr. 1827.? 24,5:33,2 cm. - Verso Reste alter Montierung an den Ecken, rechte untere Ecke wieder angesetzt.
35-EFo.J. Bleistift, weiß gehöht, auf Transparentpapier, aufgezogen, verso von späterer Hand bezeichnet ?Fries?. 15,3:24,4 cm. - Mit Braunfleck rechts oben.
058-Ho.J. Kohle, mit einzelner Umfassungslinie in Kohle, auf chamoisfarbenem dünnem Japan, links unten monogrammiert ?LvH?. Darstellungsgröße 40:32 cm, Blattgröße 46:36 cm. - Gering knitterfaltig, mit Reißnagellöchlein in den Ecken und mit einigen Strichproben im weißen Rand rechts unten. Provenienz: Peter Hüssy, Zürich. Die Folge erschien in Leipzig, Fritz Dehne Verlag 1919. - ?Mit seinem zweiten Mappenwerk "Rhythmen" greift Ludwig von Hofmann erneut das bereits für die vierzehn Jahre zuvor erschienene Mappe "Tänze" maßgebliche Thema des bewegten Körpers auf, um es durch die inzwischen entwickelten künstlerischen Mittel zu vertiefen. Auf den zehn Blättern entfaltet Hofmann figurative Gefüge, die in ihren übergreifenden Strukturen den einzelnen Körper übersteigen, durch den sie zugleich getragen werden. Vor dem Hintergrund der Eurhythmie fungiert der Körper hier nicht als Mittel eines subjektiven Ausdruckstanzes, sondern tritt - dem namensgebenden Titel der Mappe entsprechend - als Medium einer übergeordneten, daseinsbestimmenden Rhythmik in Erscheinung, wodurch dem bewegten menschlichen Körper eine symbolische, auf den geheimnisvollen Sinn des Daseins bezogene Dimension verliehen wird. Daher ist der menschliche Körper bei Hofmann auch nicht - wie dies für den Expressionismus charakteristisch ist - dezentriert oder in Fragmente aufgelöst, sondern er bleibt - der Kunst Hans von Marées' vergleichbar - intakt und wird aufgrund eines neuen metaphysischen Menschenverständnisses gerade in seiner Anthropomorphizität aktiviert. Dies macht den inmitten des Stromes der Moderne als Einzelgänger agierenden Hofmann zu einem klassischen Künstler.? (Zit. aus: Saur, AKL - Allgem. Künstlerlexikon. Bd. 74. Berlin, 2012, S. 144ff.).
008-Io.J. Aquarell und Deckweiß, über Bleistiftskizze, auf bräunlichem festem Zeichenpapier, rechts unten monogrammiert, bezeichnet und datiert ?HTh (ligiert) Pompei 80?. 35:46,8 cm. Verso an den Ecken Reste alter Verklebung. Literatur: H. Thode: Thoma. Des Meisters Gemälde, Stuttgart/Leipzig, DVA, 1909, Abb. S. 152 unten.
022-Io.J. Sepia-Pinsel über schwarzer Kreide, auf Bütten mit Fragment des Wasserzeichens: bekrönter Wappenschild mit Lilie, links unten bezeichnet ?Viterbo près Corchiano?. 22,3:29,8 cm. Auf altem Etikett bezeichnet ?Philipp Hackert 1737-1807?. Verso dünne Stelle im Papier. Literatur: Vgl. Ausst. Katalog: D. Coutagne, Francois-Marius Granet 1775-1849. Une vie pour la peinture. Aix-en-Provence 2008, Abb. Nr. 46, S. 89, ?Vue du Tibre près du Ponte Molle à Rome, (1803?)?.
003-Io.J. Bleistift, in lichten Farben aquarelliert (grau, gelb und wenig rosa), mit Deckweißhöhungen, auf festem Zeichenpapier. 22:29,8 cm. Mit leichtem Lichtrand rundum, sonst tadellos. Vorzeichnung zur Lithographie (mit Tonplatte) von 1851 aus der Folge ?Skizzen und Bilder aus Rom und der Umgegend.? Literatur: P.K.W. Freude: Karl Lindemann-Frommel. Ein Malerleben in Rom. Murnau 1997, D/XXI/5, Abb. 68.
144-Io.J. Pinsel in Grau über Bleistiftskizze, auf Bütten, links unten zweifach bezeichnet ?alla villa d?Este / a Tivoli / 1807?. 35,3:47,6 cm. Verso: Landschaftsskizze. Pinsel in Grau.
31-EFo.J. Pinsel in Grau und Deckweiß (stellenweise oxydiert), über Bleistift, auf bräunlichem Velin. 31:44,5 cm. - Insgesamt nicht ganz frisch, etwas fleckig.
30-EFo.J. Bleistift, auf chamoisfarbenem Velin mit Wasserzeichen: J Whatman, rechts unten bezeichnet ?Val-ombrosa? sowie vom Bruder des Künstlers beschriftet ?gesehen mit ausgezeichneter Zufriedenheit, Wilhelm Fries?. 29,6:37,5 cm. - Mit wenigen Flecken.
191311661ABVienna, Berger, 1913. 9 : 14 cm. Two original coloured drawings and the complete set of 6 coloured lithographed postcards by Berthold Löffler.
125-Io.J. Aquarell, über Bleistift, auf cremefarbenem Velin, links unten datiert und signiert ?Juli (1824) Meyer?. 23,1:31 cm. ? Verso am Oberrand leichter Papierabrieb durch alte Montierung. Die Ponte della Paglia ist eine Brücke in Venedig im Sestiere San Marco. Sie überspannt den Rio de Palazzo o de la Canonica und verbindet den Molo San Marco mit der Riva degli Schiavoni. Ihren Namen verdankt sie den mit Stroh beladenen Booten, die hier festmachten und von deren Existenz man aus verschiedenen Gesetzen und Erlässen der Republik weiß. Beispiele von Zeichnungen, die am Beginn des Italienaufenthaltes entstanden, der von Juli 1824 bis Anfang 1849 dauerte, kommen im Handel äußerst selten vor.
284-Eo.J. Feder in Braun, über Bleistift, 1846, auf Bütten mit Wasserzeichen: HAS; verso mit der Signatur der Stiefmutter des Malers (seit 1834), Henriette Feuerbach (1812-1892). 28,5:48 cm. - Mit wenigen, sorgfältig restaurierten kleinen Randläsuren sowie insgesamt nicht ganz frisch. Provenienz: Hofschuhmacher Friedrich Lüder, Karlsruhe; Slg. Fürst von Hohenzollern-Sigmaringen. Literatur: J. Allgeyer, Anselm Feuerbach. 2. Aufl. 2 Bde. Berlin/Stuttgart 1904, S. 513, Nr. 46; Ausst. Katalog: Anselm Feuerbach. Gemälde und Zeichnungen. Karlsruhe, 1976, S. 21.
204-Do.J. 4 Federzeichnungen in Braun, braun laviert, mit einzelner Federlinie umrandet, unterhalb der Darstellungen jeweils bezeichnet, auf Bütten (Der Geruchssinn mit WZ). 13,1:9,2 cm, 13,6:9,5 cm, 13,3:8,1 cm, 13,2:8,3 cm. Provenienz: Sammlung Giorgio Dalla Bella (geb. 1923), Venedig, Lugt 3774. Literatur: Ugo Ruggeri. Disegni Veneti e Lombardi dal XVI al XVIII secolo. Katalog des Istituto Nazionale per la Grafica Gabinetto dei Disegni e delle Stampe. Rom 1989, S.15 u. 16, Abb. 4-7.
092-Do.J. Aquarell, über schwarzer Kreide, auf festem Bütten, verso mit brauner Feder monogrammiert und mit Nummer versehen ?J C. H.? sowie ?N. 235?; auf Albumblatt montiert. 40,2:30,5 cm.HH.? Provenienz: Sammlung K.E. Hasse (1810-1902), Leipzig Lugt 860, vererbt an Tochter und Schwiegersohn, Göthingen.
595-Eo.J. Aquarell,über Bleistift, auf Bütten. Ca. 27,5:51,8 cm. Ränder ungleich geschnitten, vertikale Mittelfalte geglättet. Provenienz: Privatbesitz München. Literatur: Ausst. Katalog: Handzeichnungen deutscher Meister des 19. Jahrhunderts, Spezialsammlung von Zeichnungen und Radierungen Wilhelm von Kobells, C. G. Boerner, Leipzig, 1928, Liste XLI, S. 3; Wichmann, Wilhelm von Kobell. Monographie und kritisches Werkverzeichnis der Werke. München 1970, Nr. 64 mit Abb. Wichmann datiert die Zeichnung um ?1787?. Mit der Datierung ?um 1787? irrt Wichmann, denn die Zeichnung zeigt Schloß Ehrenburg nach der Vollendung der neugotischen Umgestaltung der Eckpavillons (ursprünglich nach Plänen Schinkels) ab 1817, aber vor der Vollendung des neugotisch gestalteten Turmes über dem Mitteltrakt, also noch in der Gestalt der Zeit vor 1834. Als mögliche Zeit der Entstehung dieser Zeichnung ist also ?um 1818-1834? anzunehmen. (Diese Hinweise danken wir Dr. Klaus Weschenfelder, Veste Coburg, Email vom 3.11.2015). Ein Beleg für einen Aufenthalt Kobells in Coburg in diesen Jahren fehlt bislang.
142-Io.J. Feder in Schwarz, über Bleistift, auf cremefarbenem Velin, aufgezogen. 31,5:48,7 cm. Das untere Drittel der Zeichnung sowie ca. 2 cm des rechten Randes wurden von Rebell korrigiert und mit dem neuen Entwurf überklebt, horizontale Mittelfalte geglättet, insgesamt etwas vergilbt. Vorstudie für ein Gemälde. Möglicherweise besteht ein Zusammenhang mit dem Auftrag für J. Murat 13 Ansichten von Neapel zu malen (s.u.).
007-Io.J. Aquarell, über Bleistift, dreifach umrandet, auf chamoisfarbenem Velin, links unten signiert ?Riepenhausen ad vivum del.?. 30,5:31,7 cm.
319-Eo.J. Aquarell, mit Deckweiß gehöht, über Bleistift, mit Eiweiß lasiert, auf bräunlichem Papier, auf Untersatz montiert und mit zwei Tuschlinien etwas unregelmäßig umrandet, hier rechts unten signiert ?F Catel fec?, mittig betitelt ?Lochmühle im Liebethaler Grund?. 22,8:17,2 cm. Provenienz: Sammlung Hans Geller, verso auf dem Untersatz mit dem Stempel des Kupferstichkabinetts Dresden mit dem Vermerk: ausgeschieden am 13.11.1991; Katalog: Sammlung Hans Geller, S. Billesberger, Mosinning/München 1992, Kat. Nr. 24; Süddeutscher Privatbesitz. Literatur: Ausst. Katalog: A. Stolzenburg: Der Landschafts- und Genremaler Franz Ludwig Catel (1778-1856), Rom, Casa di Goethe, 2007, S. 16 (hier wird unsere Zeichnung erwähnt), Anmerkungen 38.
08-EFo.J. Bleistift, auf Velin. 22,5:36,4 cm. - Größerer Einriß im Bereich des Himmels nahezu unsichtbar restauriert.
23-EFo.J. Bleistift, auf cremefarbenemVelin mit Fragment des Wasserzeichens: Van der Ley. 21,6:36,1 cm. - Mit einem bräunlichen Strich im oberen Drittel rechts und wenige Fleckchen, sowie vertikaler Knickfalte.
12-EFo.J. Bleistift, auf cremefarbenem Velin. 21,6:37,1 cm. - Minimal stockfleckig.
29-EFo.J. Bleistift, auf cremefarbenem Velin, rechts unten bezeichnet ?Nach dem durchbrochenen Felsen, wo ich Genua zuerst sah-?, rechts oben nummeriert ?16?. 20,4:27,9 cm. - Verso: Eckiger Turm an einer Hafeneinfahrt an der ligurischen Küste. Bleistift. [2 Warenabbildungen]
13-EFo.J. Feder in Braun, braun laviert, über Bleistift, um 1821, auf Bütten mit Fragment eines Wasserzeichens: Traube, verso von neuerer Hand bezeichnet ?Ernst Fries 1801-1833?. 17:21,4 cm. - Verso: Sitzende junge Frau, den Kopf auf die gefalteten Hände gestützt, im Profil nach rechts. Bleistift. - Verso am linken Rand Reste einer alten Montage. [2 Warenabbildungen]
25-EFo.J. Bleistift, mit Deckweiß gehöht, auf gelblichem Velin mit Wasserzeichen: Ligatur aus mehreren Buchstaben. 28,5:38,3 cm. - Horizontale Knickfalte im oberen Drittel der Zeichnung, Ränder mit Knickspuren.