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587-Eo.J. Tempera, schwarze Kreide. Signiert. 49,1:38,5 cm. Reproduziert in ?Meggendorfer Blätter?, Nr. 9517.
123-Io.J. Aquarellierte Bleistiftzeichnung, auf Bütten mit Wasserzeichen: J Honig & Zoonen, verso mit Bleistift bezeichnet ?Franz Horny?. 42,7:60,3 cm. ? Zwei Knickfalten in der linken oberen Ecke geglättet, oben mittig leichter brauner Fleck schwach sichtbar (abgelöster Tesafilm). Mit seiner 1796-1799 entstandenen Ölstudie (Größe 28:41 cm), hat der Maler einen nahezu identischen Landschaftsausschnitt gewählt, wobei der gewählte Standpunkt weiter links war und dadurch einige Häuser von Olevano sichtbar werden, wogegen die Mauer und der angeschnittene Baum rechts fehlen. Dafür reicht der Blick in die Campagna weiter. (Vgl. Ausst. Katalog: Johann Martin von Rohden 1778-1868. Hrsg. von M. Heinz. Kassel/Wuppertal, 2000/2001, Nr. 6 mit farb. Abb. S. 51). Wie bei von Rohden öfter zu beobachten, fehlt auch bei unserer Zeichnung die Vordergrundausführung. Die Behandlung der Bäume entspricht ganz und gar seinem Zeichenstil, wie man ihn in den Landschafts- und Baumstudien findet.
010-Io.J. Aquarell, über Bleistift, auf Papier mit Wasserzeichen: J Whatman Turkey Mill 1824, rechts unten bezeichnet (vermutlich von fremder Hand) ?Naples?. 29,3:48 cm. Zwei Braunfleckchen am Oberrand. Literatur: W. Hauptmann: Peindre l?Italie Keiserman et Knébel: deux Vaudois à Rome vers 1800, Lausanne 2005, vgl. z.B. Abb. 67 u. 75.
015-Io.J. Aquarell über Bleistift, mit einigen Deckweißlichtern, mit schwarzer Tuschlinie umrandet, verso vom Künstler bezeichnet ?Aussicht von Velletri aus über die Pontinischen Sümpfe nach Terracina zu?, auf Velin. 25:40 cm.
21-EFo.J. Bleistift, auf chamoisfarbenem Bütten mit Wasserzeichen: bekröntes Wappen mit Posthorn und den Initialen ?KM?, rechts unten bezeichnet ?Kochelsee?. 23,2:39,4 cm. - Einriß und kleine Randläsuren sorgfältig restauriert.
18-EFo.J. Bleistift, auf cremefarbenem Velin, unten bezeichnet ?bey Abach an Donau?. 21,4:35,6 cm. - Verso: Blick auf Kelheim an der Donau. Bleistift, rechts unten bezeichnet ?Donau Kellheim?. - Mit mehreren Braunflecken verso. [2 Warenabbildungen]
064-Do.J. Schwarze Kreide, braun laviert, auf Bütten, rechts unten mit dem braunen Pinsel gemalte Signatur ?Schüz?, auf Sammlungsuntersatz des 18. Jahrhunderts montiert. 25,3:34,5 cm. Literatur: Ph. F. Gwinner, Kunst und Künstler in Frankfurt am Main... Frankfurt am Main, J. Baer, 1862, p. 313ff.
273-Eo.J. Feder in Grau und Braun, braun laviert, über Bleistift, auf cremefarbenem Velin. 29,7:41,7 cm. Wahrscheinlich gehört diese Zeichnung zur ?Voyage pittoresque de Basle à Bienne par les Vallons de Mottiers-Grandval? im Rahmen der Birstal-Reisebeschreibungen, ab 1802 im Eigenverlag erschienen, die im Katalog zur Baseler Ausstellung 1998 in mehrere Kategorien eingeteilt wird. Unsere Zeichnung gehört zur Kategorie 5: Darstellung kleiner und kleinster Landschaftsausschnitte mit kleinen Wasserfällen, Felsblöcken, Einzelbäumen, Baumgruppen, Kräutern, Astwerk, Wurzeln. ?Der Maler wirft seinen Blick nicht von oben auf die darzustellenden Gegenstände, er betrachtet sie von der Seite oder von unten her. Sehr häufig setzt er sich direkt ans Flussbett. Diese Tafeln sind eine der Besonderheiten der Birmann?schen Voyage Pittoresque. Ihre Motive sind fast ausnahmslos nur von Birmann, vor oder nach ihm von keinem andern Maler, dargestellt worden. Dadurch erhält das Werk einen unverwechselbaren Charakter? (zitiert aus: Ausst. Katalog: Peter und Samuel Birmann. Künstler, Sammler, Händler, Stifter, Basel 1998, S. 49).
205-Do.J. Pinsel in Braun, braun laviert, über Bleistift, auf Bütten. 28,3:40 cm. - Mit einem Braunfleck im Bereich des oberen Brunnenrandes. Provenienz: Sammlung SRH im Dreieck mit einer Schale (Wiener Sammlung), nicht bei Lugt; Sammlung Anton Schmid, Wien, nicht bei Lugt; Sammlung Helmut Märkt, Reutlingen; Galerie Sabrina Förster, Düsseldorf, Herbstkatalog 2006/2007, Nr. 33 mit Abb. Gutachten: Dr. George Knox, Vancouver (29.06.2006).
37-EFo.J. Feder in Braun, auf Bütten mit Wasserzeichen: bekrönter Wappenschild mit Adler und den Initialen ?GM?, unten von fremder Hand falsch bezeichnet ?Perugia Assisi?. 21,1:30,1 cm. - Geringfügig stockfleckig.
40-EFo.J. Bleistift, auf dünnem Bütten. 30,3:30,7 cm. - Insgesamt etwas stockfleckig, zwei dünne Stellen im Randbereich.
206-Do.J. Feder in Braun, braun laviert, über Bleistift, mit brauner Feder umrandet, links signiert und datiert ?CLabruzzi 1796?. 22,8:18,7 cm. Auf alten Sammlungsuntersatz mit grün laviertem Rand aufgezogen. Vergleichsliteratur: Ausst. Katalog: Carlo Labruzzi. The Grand Tour. Cur. by Sir Timothy Clifford. Simon C. Dickinson Ltd., London, 12 Juni - 13 July, 2012, Nr. 38, Venustempel in Bajae (Vergleich zur Signatur); Auktion Pandolfini Casa d?Aste, Florenz, 15.12.2014, Stampe e Disegni dal XVI al XX secolo,? Nr. 56 Figure di Carlo Labruzzi. Aquatinta, 1788; Auktion Koller, Zürich, 18.09.2015, Zeichnungen des 15.-20. Jahrhunderts, Nr. 3418 Zwei Mönche im Gespräch. Zeichnung.
281-Eo.J. Bleistift, weiß gehöht, auf graugrünem Papier, rechts unten signiert, bezeichnet und datiert ?Preller fe. Roma, d. 2. Januar 1860?, links unten bezeichnet ?Domenico Antonio Murgiotti di Picinescu.?, unten mittig alter handschriftlicher Besitzvermerk mit zartem Bleistift ?Elise Sigismund. Weimar d. 6. Sept. 1881?. 44,5:35 cm. Entlang des linken Randes leichte Papierverfärbung, wahrscheinlich ein Wasserrand.
222-Do.J. Feder in Braun, teils laviert, auf Bütten, auf China aufgezogen. 14,2:9,2 cm.
113-Do.J. Aquarell und Feder in Grau, auf Bütten mit Wasserzeichen: C & I Honig (vgl. W.A. Churchill, Watermarks in Paper. Nieuwekoop de Graaf Publishers, 1990 (Reprint), Nr. 99), links unten signiert und datiert "(D)uncker del: 1775". 27,8:21,8 cm. - Löchlein innerhalb der Darstellung restauriert, rechte untere Ecke ergänzt. Provenienz: Hess. Privatbesitz.
296-Wo.J. Aquarell über Bleistift, mit schwarzer Tuschlinie umrandet, Darstellung oben rundbogig geschlossen, auf cremefarbenem Velin, rehts unten mit Bleistift monogrammiert und datiert ?M. E. September 1839?. Darstellungsgröße 20,5:13,3 cm, Blattgröße 26:19 cm. - Papier leicht vergilbt. Literatur: Nicht im WV von S. von Blanckenhagen in: F. W. Fischer, Marie Ellenrieder. Leben und Werk der Konstanzer Malerin. Konstanz/Stuttgart, 1963. Charakteristische Arbeit der Künstlerin, entstanden während der 2. Italienreise 1838-1840, bei der sie von ihrer Schwester Josephine und einem Dienstmädchen begleitet wurde. Über diese Zeit berichtet Bärbel Kovalevski in: Marie Ellenrieder 1791-1863. Kleine Galerie. Berlin, Selbstverlag 2008, S. 42, ?Die Belastung in psychischer und physischer Hinsicht führten dazu, dass sie sich während der zweiten Italien-Reise nie so frei und glücklich fühlte, wie sie es sich in ihren Vorstellungen gewünscht hätte: Kraft und neuen Mut zu gewinnen zu weiteren größeren Aufgaben im künstlerischen Schaffen war ihr Ziel. Aber Marie Ellenrieder kehrte 1840 in die Heimat zurück, ohne den ersehnten Auftrieb und die Stärkung ihrer Kräfte erhalten zu haben. Dabei war der zweite Aufenthalt von Marie Ellenrieder in Rom von Ehrungen begleitet. Bedeutende Persönlichkeiten besuchten ihr Atelier, wie der König Ludwig von Bayern. Sie wurde am 16.4.1840 in die Congregation dei Virtuosi al Panteon aufgenommen und wird am 6.2.1841 als korrespondierendes Mitglied aufgeführt. Auch an den Ausstellungen der deutschen Künstler im Januar 1839 und am 16.3.1840 nahm sie teil.?
11-EFo.J. Bleistift auf chamoisfarbenem Velin. 23,8:32,5 cm. - Durchgehend leicht braunfleckig, zwei Löchlein sorgfältig geschlossen.
20-EFo.J. Bleistift, auf gelblichem Velin, links bezeichnet ?Starenberg? (sic!). 25,3:34,6 cm. - Leicht fleckig.
22-EFo.J. Bleistift, auf chamoisfarbenem Bütten mit Wasserzeichen: bekröntes Wappen mit Posthorn und den Initialen ?KM?, rechts unten bezeichnet ?Licht von der Linken?. 23,2:37,2 cm. - Verso: Detailansicht, Variante der Vorderseite. Bleistift. - Kleine Randläsuren sorgfältig restauriert. [2 Warenabbildungen]
044-Io.J. Bleistift, 1824, auf Bütten mit Wasserzeichen: Vogel auf Dreiberg im Kreis, auf Untersatz montiert, dort von Richter bezeichnet ?aus Palestrina?. 19,7:27,5 cm. Verso: Bleistiftskizze mit den Konturen des Volskergebirges. Verso an den Ecken alte Leimspuren, an der linken unteren Ecke kleines Stück abgerissen, leichte Quetschfalte im Papier unten (außerhalb der Zeichnung). Provenienz: Nachlaß Frau Helene Kretzschmar, geb. Richter; Sammlung SK im Kreis, nicht bei Lugt sowie weitere unbekannte Sammlung. Die Zeichnung entstand am 20. September 1824, als Richter und Carl Wagner (1796-1867) gemeinsam eine Wanderung nach Olevano unternahmen.
133-Do.J. Aquarell über Bleigriffel, auf Bütten, links unten signiert und datiert ?G. P. Rug: fe: AO. 1713?. 22,6:16,6 cm. Insgesamt etwas stockfleckig. Auf einen Sammlungskarton aufgezogen und mit mehreren grauen Tuschlinien umrandet. Provenienz: Sammlung J. A. Boerner (1785-1862), Nürnberg, Lugt 269 und 270. Vergleichsliteratur: A.Ch. Held, Georg Philipp Rugendas. Diss. München, 1996, G 98, hier wird unter der Anmerkung ein Aquarell erwähnt, das sich in der Graphischen Sammlung, Augsburg befindet (Inv.Nr. G 5626) und dessen Signatur, wie auch das Datum genau mit der hier vorliegenden Zeichnung übereinstimmen. Allerdings ist dieses Blatt viel weniger farbig als das vorliegende ausgeführt.
1775012-D1775. Feder in Schwarz, braun laviert, über Bleistiftskizze, auf Bütten, auf Untersatz mit Tuschlinien und Aquarellrand montiert, dort rechts unten signiert und datiert ?Parizeau fecit 1775?. 15,8:23,5 cm. Vergleichsliteratur: Ausst. Katalog: Von Callot bis Greuze. Französische Zeichnungen des 17. und 18. Jahrhunderts. Im Blickfeld der Goethezeit V. Weimar 2005, S. 220, Nr. 81 mit farb. Abb.
03-EFo.J. Bleistift, auf chamoisfarbenem Velin, rechts bezeichnet und datiert ?Kloster Limburg den 19ten Aug.?, links oben am Rand bezeichnet ?3 Gegenden 2 Paar...?. 43:27,3 cm. - Verso: Blick in ein Flußtal. Bleistift. - Insgesamt leicht fleckig. [2 Warenabbildungen]
413-Eo.J. Bleistift, auf Velin, rechts oben datiert ?23 Juny 41?. 32,4:18,1 cm. Literatur: I. Koszinowski/V. Leuschner, Marburg 1990, I 37. Obwohl der Akt nach rechts gewendet dargestellt ist, handelt es sich bei unserem Blatt vermutlich um eine Vorstudie zu einer Illustration zu ?Dornröschen, die Königin im Bade, um 1840? (op. cit. I 35, I 36).
239-Eo.J. Feder in Grau, Aquarell, über Bleistift, auf cremefarbenem Velin, auf dem Köcher mit Amors Pfeilen monogrammiert ?HK? (ligiert). 14,2:20,7 cm, rundum auf Untersatz montiert, rechte obere Ecke leicht beschädigt. Provenienz: Sammlung L. Blucke, Chemnitz/Dresden. Die Figur des Faust ist angelehnt an J.H. Naekes Faust in der Illustration ?Faust, Szene auf der Straße?, gest. von C.A. Schwerdgeburth (1785-1878), erschienen in: Urania Taschenbuch für Damen?, Leipzig/Altenburg 1815.