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(ca. 29,7 x 21 cm). 5 S. Original-Manuskript, maschinengeschrieben, mit Deckeltitel. Papier etwas gebräunt, sonst gut erhalten. Der Architekt Hermann Fehling (1909-1996) zeichnet für viele herausragende Bauten in West-Berlin nach 1945 verantwortlich. So etwa für das Studentendorf Schlachtensee (Gebäudeensemble), das Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Freien Universität Berlin und das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, allesamt Beispiele für die sogenannte Nachkriegsmoderne in Deutschland und heutzutage als erhaltenswerte Denkmäler eingestuft. Seit Anfang der 1960er Jahre war Hermann Fehling Mitglied der Akademie der Künste (Berlin/West). Im Jahr 1964 hat er dort die große Ausstellung 'Bauen in Berlin 1900-1964' mit einem Vortrag eröffnet. Das Schreibmaschinen-Manuskript für diesen Vortrag (1964) liegt hier vor. Fehling schreibt/spricht über Berlin und die drei Generationen, welche von 1964 aus gesehen die Stadt prägten: "Unsere Stadt ist also drei Generationen alt und gleichaltrig mit der modernen Zeit. Die drei Generationen entsprechen den drei Zeitepochen, die, unterbrochen durch den 1. Weltkrieg und durch die Katastrophe 1933 unter jeweils verschiedenen Gesichtspunkten die Entwicklung zum Ausdruck bringen." Die erste Generation setzt er ab 1900 unter dem "Endzeitcharakter des Wilhelminismus" an, die zweite konstatiert er "unter dem Aspekt der Vielfalt eines neuen individuellen Bauens in der intellektuellen Weltstadt der zwanziger Jahre". Die dritte Generation des Bauens in Berlin findet sich in der Gegenwart der 1960er Jahre: "Die Demokratie wird Bauherr einer neu entstehenden Stadt. Hier schließt sich der Zeitkreis: Die überkommene Stadt der Gründerjahre und die werdende Stadt verbinden sich und werden zu einer gemeinsamen Aufgabe". Fehling kommt auf zahlreiche neue Bauprojekte in West-Berlin und große Namen wie Scharoun, van der Rohe, Mendelsohn zu sprechen. Später stellt er die Ausstellung genauer vor und lotet auch die Beziehung der Akademie der Künste zum West-Berliner Senat mit einigen Worten aus. Sehr interessanter Vortragstext (Manuskript) zur Architekturgeschichte Berlins, entworfen in den 60er Jahren der gerade geteilten Stadt!
Gr.8°. 103 S. Original Karton mit Deckeltitel, unbeschnitten. Einband fleckig und gerändert, stellenweise kleine Fehlstellen an den Deckelrändern. Papierbedingt etwas gegilbt, eingangs etwas stockfleckig, sonst innen gut erhalten.
[Ca.100 Blatt]. Original Karton mit auf Vorderdeckel montierter bedruckter Folie. Etwas angestaubt und fleckig, Unterschnitt fleckig. Ein- und ausgangs etwas schmutzrandig im unteren Randbereich, sonst innen guter bis sehr guter Zustand. "Zur 750-Jahr-Feier Berlins 1987 ließ der Bezirk Charlottenburg von Berlin 22 Büsten verdienter Bürger von Studenten der Bildhauerei der Hochschule der Künste herstellen. Die Büsten wurden auf der Mitte der ältesten und schönsten Straße des Bezirks aufgestellt [Schloßstraße]... Diese Geschichtsallee parodierte die Hermenreihe römischer Herrscher im königlichen Schloßgarten..." Zu jeder Büste gibt es einen kurzen Lebenslauf, Bildmaterial , Abbildung der Büste. Alles einseitig bedruckte schwarzweiße Photokopien! - - -ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)
(ca. 29,5 x 23,7 cm). 584 S. / 4 Anlagen. Original-Leinen mit goldgeprägtem dekoriertem Rücken- und Deckeltitel. Einband an Ecken und oberem Kapital etwas berieben, Einbandrücken foliert. Innen Signatur und Stempel einer Institution auf dem Vorsatz. Seiten im hinteren Teil oberen Ecken leicht feuchtigkeitswellig, sonst gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Der großformatige Band enthält zahlreiche Pläne, Tabellen, Diagramme, technische Darstellungen und fotografische Abbildungen (schwarz/weiss). Im Anhang befinden sich folgende drei Anlagen: Übersichtsplan der Stadtentwässerung Berlin (Großformat, mehrfach ausfaltbar) / Gliederung der Stadtentwässerung vor der Bildung der neuen Stadtgemeinde Berlin (ausfaltbar) / Graphische Tabelle im logarithmischen Koordinatenssystem zur Bemessung von Druckrohrleitungen. Beiliegend ist zudem eine Broschur mit dem Titel: "Kläranlage Waßmannsdorf" (mit stärkeren Gebrauchsspuren). - - - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)
Gr.8°. 281 S. Original Leinwand mit Rücken- und Deckeltitel. (=Veröffentliichungen des Staatlichen Archivs Potsdam, Band 6). Einband mit leichten Gebrauchsspuren, sonst in gutem Zustand. Mit 3 ausfaltbaren Karten im Anhang.-Zum Autor siehe Wikipedia.
(ca. 8,5 x 10 cm). 1 Diapositiv. Original-Diapositiv (Glasplatte) mit Titel in Bildfläche und Beschriftung am oberen Rand. Leichte Gebrauchsspuren, gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Das Diapositiv (Glasplatte) enthält einen Grundriss mit der genannten Beschriftung und datiert auf Januar 1951. Der detaillierte Grundriss zeigt mittig ein Treppenhaus, davon abgehend in vier Richtungen je eine Wohneinheit. Auch sind zahlreiche Maße an den Außenkanten des Grundrisses angegeben. Hier handelt es sich scheinbar um den Entwurf des Kollektivs um Richard Paulick für das geplante Vorzeige-Bauprojekt "Hochhaus Weberwiese" in Berlin-Friedrichshain. Da nach einigen Diskussionen über die angemessene Architektur im Sozialismus und damit einhergehenden Nachbesserungen letztlich der Entwurf von Hermann Henselmann für das große Wohnhaus realisiert wurde, ist dies scheinbar der verworfene Entwurf von Paulick und Kollegen. Zur Einsichtnahme und eigenen Überprüfung offerieren wir eine möglichst gute Abbildung dieses Entwurfs. Architekturgeschichtlich interessante Archivalie zum Wiederaufbau Berlins in den frühen 1950er Jahren!
(ca. 31 x 23,2 cm). 1 Blatt. (Fraktur). Original-Flugblatt, beidseitig bedruckt, mit mehreren Schriftgrößen. (= Schriftenvertrieb der Deutschnationalen Volkspartei: Werbeblatt Nr. 633). Papier etwas gerändert, wurde gelocht. Altersentsprechend guter Zustand. Original-Flugblatt der Deutschnationalen Volkspartei zur Reichstagswahl im Juli 1932. Das Flugblatt richtete sich explizit an die Beamtenschaft: es griff für diese Berufs- und Wählergruppe relevante Themen auf wie das damals von der Politik aktuell verhandelte "Pensionskürzungsgesetz" und vermied gleichzeitig solch radikale Positionen wie die gleichzeitig geforderte Abschaffung des gegenwärtigen politischen Systems um etwas Neuem Platz zu machen. Im Text heißt es: "Beamte, wer stellt sich schützend vor Eure Rechte? Allein die Deutschnationale Volkspartei. Sie kämpft gegen die Politisierung der Beamtenschaft und gegen ihre Durchsetzung mit nicht vorgebildeten Personen. Sie tritt ein für die Aufrechterhaltung des Berufsbeamtentums / für die Reinigung des Beamtenkörpers von ungeeigneten und unwürdigen Elementen / für eine angemessene Besoldung / für den Schutz der verfassungsmäßig gesicherten Rechte / für zeitgemäße Reform des Beamtenrechts." Sehr seltenes Original-Flugblatt aus der Endphase der Weimarer Republik!
(ca. 36 x 23,5 cm). 1 Blatt. (Fraktur). Original-Flugblatt, einseitig bedruckt, mit mehreren Schriftgrößen. (= Schriftenvertrieb der Deutschnationalen Volkspartei: Werbeblatt Nr. 637). Papier etwas gerändert, Blatt wurde gelocht und mittig gefaltet. Fehlstellen am oberen Rand, Überschrift nur bedingt zu lesen. Altersentsprechend noch guter Zustand. Original-Flugblatt der Deutschnationalen Volkspartei zur Reichstagswahl im November 1932. Die DNVP war hier bereits derart radikalisiert, daß für sie nur noch die Abschaffung des Weimarer Parteiensystems infrage kam. Im Text heißt es: "Solange das System von Weimar besteht, müssen wir Partei sein. Aber in dem Maße, in dem das Morgenrot eines organischen Volksstaates aufsteigt, fühlen wir uns als das, was wir im tiefsten Grunde sind, nämlich als die Träger der künftigen Volksgemeinschaft. Den jetzt kommenden Wahlkampf führen wir nicht als Partei, sondern als politische Armee des neuen Staates. Dieser neue Staat ist die heimliche Sehnsucht von Millionen [...]". Im tatsächlichen neuen Staat der NSDAP dann hatte die DNVP kaum noch Platz. Das vorliegende Flugblatt ist eindrückliches Dokument ihrer Bestrebungen zur Abschaffung der Demokratie kurz vor 1933. Sehr seltenes Original-Flugblatt aus den letzten Monaten der Weimarer Republik!
Kl.8°, ca.12,7 x 9 cm. (5 Bl.),VIII,327 S. Original-Pappband mit dekorierten Deckeln und handschriftlichem montiertem Rückentitel, Goldschnitt. Deckel stärker berieben, Einband gelockert, gelesen, vereinzelt etwas stockfleckig, die letzten ca. 8 Seiten im weißen Rand etwas tintenfleckig, sonst gut erhalten. Vergleich Brümmer 237. - Wilpert/G. II 54, hier nur die deutsche Fassung genannt. - Selten!
(ca. 29,7 x 21 cm). 1 Brief. Original-Brief mit gedrucktem Briefkopf, maschinengeschrieben, handschriftlich signiert. Schreiben wurde gelocht, sonst gut erhalten. Das offizielle Schreiben wurde von dem SPD-Politiker Harry Ristock (damals Bezirksstadtrat) an den Maler Alexander Kampmann zum 70. Geburtstag gesandt. Das Schreiben wurde von ihm mit vollem Namen signiert. Im Text heißt es unter anderem: "Ich hoffe sehr, daß Sie noch viele Jahre bei bester Gesundheit Ihr künstlerisches Schaffen fortsetzen können." Handsigniertes Schreiben an den expressionistischen Maler im Alter (Unikat)!
(ca. 10,5 x 14,8 cm). 1 Postkarte. Blanke Karte, beidseitig handschriftlich beschrieben und signiert. Karte ist gelaufen. Gut erhalten. Die Postkarte wurde vom Westberliner Zeichner und Maler Geert Tuckermann an den Freund und Maler Alexander Kampmann gesandt. Die Karte wurde beidseitig handschriftlich beschrieben und von Geert Tuckermann mit einer farbigen Skizze versehen. Die Karte wurde von ihm mit vollem Namen signiert. In der Grusskarte heißt es nur kurz: "Lieber Alex, Dir und Deiner Frau herzliche Grüsse von Geert Tuckermann und Frau." Handsigniertes Schreiben und Grusskarte mit Zeichnung zwischen zwei deutschen Künstlern (Unikat)!
(ca. 31,5 x 23,4 cm). 4 S. Original-Zeitungsformat mit Deckeltitel. (= Kommunistische Arbeiter-Zeitung: April 1924). Papier leicht gebräunt und gerändert, sonst wohlerhalten. Altersentsprechend sehr guter Zustand. Sonderausgabe der Kommunistischen Arbeiter-Zeitung, im April 1924. Vermerk: "Diese KAZ-Ausgabe ist 1/2 mal verkleinert." Die Zeitung gehörte zur 1920 gegründeten KAPD, welche sich von der damaligen KPD abgespalten hatte und links von jener positionierte. Aus dem Inhalt: Bürgerliche Demokratie oder Revolution? Die revolutionäre Partei und ihr Programm / Die revolutionäre Partei / Proletarier! Die Teilnahme an der Wahlkomödie bedeutet Preisgabe der proletarischen Sache! / Proletarier! Lest die revolutionäre Presse! Die Kommunistische Arbeiterzeitung, "Der Kampfruf", Die "Rote Jugend" / Das Programm der Revolution. Die Texte enthalten viel zum Selbstverständnis und Programm dieser Partei, welche dann im Jahr 1933 aufgelöst wurde. Sehr seltene Archivalie zu den kommunistischen Parteien in der Weimarer Republik!
Querformat. (ca. 23,5 x 16,5 cm). 1 Photographie. Original-Photographie mit weissem Bildrand und kleiner einkopierter Numerierung in der Bildfläche unten rechts. Bildfläche sehr gut erhalten, Rückseite mit Stempeln eines zeitgenössischen Photo-Archivs. Altersentsprechend guter Zustand. Die historische Photographie zeigt eine Innenaufnahme des Restaurants Kroll mit Schriftzug an der Wand. Vermutlich handelt es sich um eine zeitgenössische Werbephotographie für Krolls Etablissement und Krolloper. Auf der Rückseite befindet sich eine montierte Information zu Photo-Archiv und Photographen. Überaus seltene photographische Archivalie zu einem kleinen Stück Stadt- und Kulturgeschichte von Berlin vor 1945!
(ca. 29,3 x 20,7 cm). 1 Blatt mit Original-Briefumschlag. Original-Anschreiben, beidseitig bedruckt. Papier leicht gebräunt, sonst gut erhalten. Umschlag mit Adressierung und Post-Stempelung. Altersentsprechend guter Zustand. Original-Schreiben an die Kundschaft des damals jungen Versandhandels von Josef Neckermann, der in den 1930er Jahren durch Aufkauf arisierter jüdischer Unternehmen (insbesondere des Wäschefabrikanten Karl Amson Joel) in Berlin und Nürnberg sein Grossversandhaus Josef Neckermann - lange vor dem Neckermann-Versand nach 1945 - gründen konnte. Das Schreiben von Ende September 1939 reagiert auf die seit September eingetretene Kriegssituation und die damit verbundene Beschränkung des Alltagslebens. Der Versandhändler wies hier auf die geänderte Situation hin und auf die zunächst weiterhin gültige (bisherige) Preisliste Nummer 111. Auch von Bezugsscheinen ist im Schreiben häufig die Rede, zahlreiche niedrigpreisige Waren des allgemeinen Bedarfs sind extra hierfür ausgezeichnet. Trotz des begonnenen Zweiten Weltkriegs heißt es im Text des erhaltenen Anschreibens: "Auch unter den geänderten Verhältnissen kaufen meine Kunden bei mir wirklich preiswert und gut". Seltene Archivalie aus der deutschen Alltagsgeschichte zu Beginn des Zweiten Weltkriegs!
(ca. 46 x 32 cm). 624 S. Original-Zeitungsformat mit illustriertem Titelblatt. Papier leicht berieben und gerändert. Zeitungsformat mittig gefaltet, entlang der Faltlinien teils leicht rissig. Altersentsprechend guter Zustand. Die Ausgaben liegen als Einzelausgaben vor, sie wurden nicht in einen der üblichen Einbände gebunden. Damit liegen auch sämtliche Original-Titelblätter der Einzelausgaben noch vor. Enthalten sind auch zahlreiche fotografische Abbildungen (schwarz/weiss) von den sportlichen Ereignissen, Sportstätten und vor allem den Sportlern selbst. Daneben ist auch zahlreiche einschlägige Werbung der Zeit enthalten. - - - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)
4°. (33,8 x 21,6 cm). 2 Blatt, einseitig bedruckt, zweifarbiger Druck. Original-Karton (Kordelbindung) mit dekoriertem Deckeltitel. Einband mit einzelnem Fleck im oberen Bereich. Zwei Blätter leicht gerändert, Blätter am Falz gebrochen und lose inliegend, sonst gut erhalten. Original-Urkunde zum Bau der Paul-Gerhardt-Kirche in Berlin-Schöneberg. Aus dem Text: "Am 21. April 1908 wurde der erste Spatenstich getan und am 25. Mai mit dem Bau begonnen, der - so Gott der Herr, an dessen Segen alles gelegen ist, zum guten Anfang fröhlichen Fortgang gibt - am 1. Advent des Jahres 1909 seinem heiligen Dienst übergeben werden soll." Die inliegenden Blätter enthalten insgesamt etwa 20-25 Zeilen Text.
(ca. 8,5 x 10 cm). 1 Diapositiv. Original-Diapositiv (Glasplatte) mit Titel in Bildfläche und Beschriftung am oberen Rand. Leichte Gebrauchsspuren, gut erhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Das Diapositiv (Glasplatte) enthält einen Grundriss mit der genannten Beschriftung und datiert auf Dezember 1950. Der detaillierte Grundriss zeigt mittig ein Treppenhaus, beidseitig dann je eine Wohnfläche. Unter dem Grundriss ist vermerkt: 2 Zimmer = 51,32 qm / 2 1/2 Zimmer = 61,81 qm. Auch sind zahlreiche Maße am Grundriss sowie auch Zimmerbezeichnungen etc. angegeben. Aufgrund des frühen Datums gehen wir davon aus, daß es sich hier womöglich um den Grundriss für die von Paulick realisierten Wohnhäuser in der Graudenzer Straße (Berlin-Friedrichshain) handelt. Hierfür spräche auch, daß beide Wohnungen kleine und nebeneinander liegende Balkone haben. Die Beteiligung Paulicks an einzelnen Wohnblöcken der "Stalinallee" stand hingegen erst 1952/53 im Raum. Möglich wär jedoch auch dass es sich hier um einen letztlich nicht realisierten Entwurf des Architektenkollektivs Paulick / Ladendorf / Schmidt handelt, was durchaus auch in die Praxis der Zeit und den einsetzenden Richtungsstreit über die Architektur im Sozialismus passen würde. Zur Einsichtnahme und eigenen Überprüfung offerieren wir eine möglichst gute Abbildung. Architekturgeschichtlich interessante Archivalie zum Wiederaufbau Berlins in den frühen 1950er Jahren!
4°. 528,58 S. Original Karton mit Leinwandrückenverstärkung und Deckeltitel. Guter Zustand. Im Anhang auf 58 Seiten das Verzeichnis der Veröffentlichungen Rößgers 1935-1970. Enthält eine Auswahl von internationalen Grußadressen an den Jubilar (unter anderem von Werher von Braun), Beiträge von Persönlichkeiten aus Luft- und Raumfahrt und wissenschaftliche Beiträge der Schüler Rößgers zur Flugmeßtechnik, Navigation, Flugbetriebstechnik, Simulationstechnik, Hydraulik, Luftverkehrswirtschaft u.a. - - - ACHTUNG! Dieses Buch kann wegen seines Gewichts oder seiner Größe nur als PAKET verschickt werden. Innerhalb Deutschlands 5,80 Euro. (Portokosten ins Ausland bitte erfragen.) ATTENTION! Due to its weight or size this book can only be sent as a PARCEL. Within Germany 5,80 Euro (For shipment abroad please ask.)
248 S. Original Karton mit Rückentitel und illustriertem Deckeltitel. Leicht berieben, papierbedingt etwas gegilbt, gut erhalten.
(ca. 23 x 16,2 cm). 160 S. Original-Pappband mit Rückentitel und illustriertem Deckeltitel. Einband mit geringen Gebrauchsspuren, sonst wohlerhalten. Insgesamt sehr guter Zustand. Die Publikation enthält auch zahlreiche fotografische Abbildungen (schwarz/weiss).
47 S. Leinen mit Deckelbeschriftung " Wittstocker Tage. Zur Erinnerung an den 20.12.1924." Einband etwas berieben und verblichen, leicht fleckig. Innen mit privater Widmung auf dem Vortitel, 2 Seiten leicht fleckig. Insgesamt guter Zustand. "Einer ihrer (Marguerite Florimonde Humbert geb. Mariage) Enkel war der noch in Oldendorp geborene, aber in Ostpreußen aufgewachsene Berliner Unterhaltungsdichter Lukas Wychgram, im bürgerlichen Beruf Polizeirat, der nach der Jahrhundertwende humorige Bücher ("Der Kolonialonkel") und Gedichte, u.a. über seine ostfriesische Tante Hinderika Buurmann geb. Feenders, veröffentlichte." (''Die Familie Humbert' in: Biographisches Lexikon für Ostfriesland. 2. Bd., Aurich 1997, S.175f.)
(ca. 48 x 17,8 cm). 1 Blatt. Original-Druckprobe, Korrektur-Fahne (Bürstenabzug), mit Titelzeilel. Blatt wurde mittig gefaltet, Papier leicht gerändert und vereinzelt fleckig, sonst wohlerhalten. Altersentsprechend guter Zustand. Original-Probedruck zu einer Flugschrift in Vorbereitung zum Zweiten Reichsrätekongress im April 1919. Sehr wahrscheinlich stand hinter diesen Vorbereitungen unter anderem auch Richard Müller, der damalige Vorsitzende des Vollzugsrats der Arbeiter- und Soldatenräte von Großberlin. Im Papier jedoch sind keinerlei Namen genannt. Ein damals gedrucktes Flugblatt mit vergleichbarem Inhalt konnte nicht ermittelt werden, insofern stellt die noch erhaltene Druckprobe eine interessante und seltene Archivalie dar. Im Text heißt es gleich eingangs: "Der zweite Kongreß der Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräte soll eine Zusammenfassung der Anschauungen der deutschen Arbeiter, Soldaten und Bauern ermöglichen. Hiervon ausgehend soll sich der Kongreß aus Delegierten zusammensetzen, die gemäß den nachstehenden Richtlinien gewählt sind [...]". Der enggedruckte Text umfasst dann infolge sieben längere Absätze mit insgesamt etwa 75-80 Zeilen. Seltene Archivalie aus der Zeit kurz vor der Weimarer Republik!
A detailed description of the architectural, geographical, artistic and cultural wealth of Germany. A valuable sourcebook supported by numerous photographs. From the library of Yehudi Menuhin, with a dedication to him which reads: "Dear Yehudi. With love and congratulations on your 80th birthday. This is to remind you of happy days in Berlin, Bonn and other places in Germany. We hope there will be many more. ----------, 21 March 1996." The dust jacket has been price clipped. Heavy book, extra postage for outside UK
8vo., First Edition, with numerous photographs in the text; black cloth, gilt back, a fine copy in unclipped dustwrapper SIGNED BY THE AUTHOR ON TITLE.